Dienstag, 7. Februar
Arte, 20.15, Das Jahr des Frühlings
Das Jahr 2011 wird als ein Jahr der Zeitenwende in die Geschichte eingehen. Ein Sturm der Wut und des Protestes gegen korrupte, überlebte Regimes hat in der arabischen Welt vielerorts die Diktatoren hinweggefegt. Auslöser des Flächenbrandes war die Selbstverbrennung des jungen Tunesiers Mohammed Bouazizi. Er hatte trotz Studiums kaum Chancen, jemals eine anständige, existenzsichernde Arbeit zu erhalten. (Pt)
Mittwoch, 8. Februar
3sat, 21.00, Und dann kam die Cholera
Haiti 2010: Erst bebte die Erde, dann brach die Cholera aus. Das konnten Esther und Michael Will nicht ahnen, als sie sich vor zwei Jahren entschieden, nach Haiti zu ziehen und dort zu helfen. Der Gynäkologe und die OP-Krankenschwester arbeiten seither in einem kleinen Krankenhaus im besonders armen Norden des Landes. Sie unterstützen eine holländische Ärztin und ihren Mann, die das Haus vor neun Jahren aufgebaut haben. Zu Hause in Recklinghausen haben Esther und Michael Will alles aufgegeben, den Job, die Wohnung - und Spenden gesammelt für ihre Mission. (Pt)
Donnerstag, 9. Februar
Arte, 20.15, Gefährliche Seilschaften
Die idealistische Politikerin Birgitte Nyborg Christensen wird unverhofft zu Dänemarks Premierministerin gewählt. Die vielschichtige zehnteilige Serie wirft einen Blick hinter die Kulissen des Politikgeschäfts und zeigt, wie Macht Menschen verändern kann. (Pt)
Freitag, 10. Februar
NDR, 21.15, Die Reportage
Ostvorpommern am Rande der Republik. Arbeit gibt es hier wenig. Bei den männlichen Erstwählern ist die NPD stärkste Kraft. Auf blühende Landschaften haben die Menschen bisher vergeblich gewartet. Wer die Möglichkeit hat, wandert ab. Kersten Schüßler begleitet mit einem Kamerateam zwei junge Männer in ihrem Alltag, die in ihrer Heimat Mecklenburg-Vorpommern bleiben wollen. Der Autor gibt in seiner Reportage einen Einblick in das Leben von jungen Menschen zwischen Perspektivlosigkeit und Hoffnung. (Pt)
Sonnabend, 11. Februar
MDR, 18.15, Unterwegs bei Sachsens Nachbarn
Das Adlergebirge sei unter den Gebirgen des böhmischen Bergkranzes das freundlichste Gebirge, schreiben alte Reiseführer. Rübezahl zwinkere rüber zur Deschneier Großkoppe (1.114 m), und seinen Namen erhielt es von der Stillen und der Wilden AdleModeratorin Beate Werner stellt Böhmens unbekanntes Gebirge vor: Noch nie verirrte sich ein deutsches Fernsehteam in diese einsame Bergwelt, in der vor 1945 80.000 Menschen lebten. Nun sind es nur noch 10.000. Einige sprechen so wie früher noch die schlesische Mundart. Im Haus von Doris Remes wird noch Deutsch gesprochen. (Pt)
Sonntag, 12. Februar
ZDF, 23.45, ZDF-History
Es brauchte nur eine Nacht und einen Tag, um zu zerstören, was Jahrhunderte aufgebaut hatten. Dresden, das Elbflorenz, ein barockes Gesamtkunstwerk und eine der letzten Städte, die der Bombenhagel des Zweiten Weltkrieges noch weitgehend unversehrt gelassen hatte, versank in nur 24 Stunden in Trümmern. Jahrzehnte wurde darüber gestritten, ob dieser Angriff militärisch zu rechtfertigen war. (Pt)
Montag, 13. Februar
ARD, 22.45, Facebook
Für mehr als 800 Millionen Menschen weltweit gehört Facebook zum Alltag dazu - jeder vierte Deutsche ist drin. Facebook selbst macht damit geschätzt mehr als vier Milliarden US-Dollar Umsatz im Jahr 2011. Unsere Mission ist es, aus der Welt einen besseren Ort zu machen, indem wir offener und vernetzter werden, so die Vision des 27-jährigen Firmengründers Mark Zuckerberg. Doch hinter dem so nützlich scheinenden sozialen Netzwerk steckt auch der aktuell aggressivste Datensammler im Internet. Der Film zeigt auf, wie das Milliardengeschäft mit der Freundschaft funktioniert. (Pt)
|
|
Für mehr als 800 Millionen Menschen weltweit gehört Facebook zum Alltag dazu - jeder vierte Deutsche ist "drin". Facebook selbst macht damit geschätzt mehr als vier Milliarden US-Dollar Umsatz im Jahr 2011. "Unsere Mission ist es, aus der Welt einen besseren Ort zu machen, indem wir offener und vernetzter werden", so die Vision des 27-jährigen Firmengründers Mark Zuckerberg. Doch hinter dem so nützlich scheinenden sozialen Netzwerk steckt auch der aktuell aggressivste Datensammler im Internet. |