Donnerstag, 02.09.2010

Hart aber Maulkorb

Thilo Sarrazin weiß, wie die Medienwelt funktioniert. Er kennt die Tricks und weiß um die Lust der Zeitgeist-Journalisten am virtuellen Scheiterhaufen. Er schildert in seinem Buch das Beispiel eines Kameramanns, der angewiesen worden ist, in Hartz-IV-Wohnungen möglichst nicht das teure Elektronikspielzeug und die Flachbildschirme zu filmen, damit die Zuschauer keinen falschen Eindruck von den unteren Einkommensklassen erhalten.

Andererseits kann er auch nicht „nein“ sagen, wenn ein Sender ihn einlädt – und so ist er gestern bei Frank Plasberg erschienen, um nach der Beckmann-Sendung das nächste Tribunal über sich ergehen zu lassen; das hilft ja beim Buchabsatz.

Titel der Sendung: „Rechthaber oder Rechtsausleger“. Damit ist schon mal klargestellt, daß beides nicht geht: Recht haben und rechts sein – das paßt nicht zusammen, jedenfalls nicht beim WDR. Die Sendung war dann auch wieder ein enttäuschendes Spektakel mit zwei erregten Anklägern (Michel Friedmann und eine Migrantin namens Asli Sevinvim), einem intoleranten Parteigenossen Rudolf Dreßler und einem kraftlosen Arnulf Baring, dem jemand Schlafmittel ins Wasser getropft zu haben scheint. Für Sätze wie: „Ich kann manches in dem Buch nicht beurteilen, da halte ich lieber den Mund“, hat ihn die Redaktion bestimmt nicht eingeladen.

Lücke zwischen Volk und Eliten

Diesmal sollte alles anders werden, versprach Frank Plasberg, diesmal gehe es nicht um die Thesen, sondern um die Methodik Sarrazins. Was er mit dieser pseudowissenschaftlichen Ankündigung genau gemeint hat, blieb sein Geheimnis. Auf jeden Fall wurden wieder die gleichen belanglosen Argumente zum Thema „jüdisches Gen“ und „baskisches Gen“ ausgetauscht, die doch nur einen Nebenkriegsschauplatz darstellen.

84 Prozent der Zuschauer haben auf der Hart-aber-fair-Internetseite ihre Zustimmung zu den Thesen des Bundesbankers erklärt, auch wenn sich im Studio niemand zu Thilo Sarrazins Thesen bekennen wollte – außer er selbst natürlich.

Noch nie klaffte die Lücke zwischen dem, was das Volk denkt, und dem, was seine sogenannten Eliten denken, so groß wie heute. Selbst die Wissenschaftlerin, auf die sich Sarrazin wiederholt beruft, Elsbeth Stern, hat es mit der Angst bekommen und sich von ihren eigenen Thesen distanziert, weil Sarrazin die vererbliche Intelligenz als wichtiges Faktum anführt. In der Sendung wurde ein entsprechendes Interview der Frau  genüßlich zitiert. Es war ein Beweis für die hervorragende Wirkungsweise von Unterdrückungsmechanismen – wie bei der Inquisition oder bei Stalin: Es reicht nicht, Leute zu bestrafen, die gegen die Linie der Kirche oder der Partei verstoßen haben. Sie müssen auch noch ausdrücklich widerrufen.

Angeknackstes Selbstbewußtsein

Als Warnung für mögliche Nachahmer. Viele machen dies auch gleich in vorauseilendem Gehorsam, wenn sie die Strafe auf sich zukommen sehen.
Für die Beschimpfungen und Forderungen nach Strafe waren Friedman und Sevindim zuständig. Friedmann brauste, Sarrazin sei eine Schande für die Bundesbank. Und Frau Sevindim schimpfte gleich aufs ganze deutsche Volk, weil es die Integration vierzig Jahre lang verschlafen habe. So als wären wir schuld, wenn die ihre Chance verspielen.

Wir hätten die Ausländer nur zum Arbeiten geholt, behauptete sie. Schon bei Beckmann waren zwei „Quoten-Akademikerinnen mit Migrationshintergrund“ zu sehen. Diese Art Frau wird uns jetzt wahrscheinlich regelmäßig im Fernsehen als Beweis für geglückte Integration präsentiert werden. Irgendwie erinnerte Frau Sevindim an einen eingeschnappten Bürger aus der früheren DDR: Der eine reagiert boshaft, wenn jemand die SED-Diktatur kritisiert, der andere mag es nicht, auf Integrationsdefizite seiner Landesleute angesprochen werden. Das sind immer die gleichen Symptome eines angeknacksten Selbstbewußtseins.

Michel Friedmann wollte dies noch übertreffen. Also behauptete er, die Deutschen hätten Gastarbeiter nur als „Arbeitstiere“ angesehen. Das ist lächerlich angesichts der mickrigen Beschäftigungsquoten unserer Problemzuwanderer der letzten zwei, drei Jahrzehnte. Aber um sich damit auszukennen, hätte jemand das Buch von Thilo Sarrazin aufmerksam lesen müssen, was jedoch wohl wieder niemand getan hat. Natürlich forderte Friedmann von uns Deutschen Kindergärten, in denen „wir die Zuwanderer integrieren“. Mit „wir“ hat er aber bestimmt nicht an seine eigenen zwei Söhne gedacht: Jede Wette, daß die nicht in eine Kita in einem Problembezirk gehen. Mit „wir“ meint Friedmann in Wirklichkeit „ihr“.

Vorsichtige Schätzungen

Frank Plasberg gab sich große Mühe, Sarrazin nicht wie Beckmann ständig penetrant ins Wort zu fallen und ihn dennoch zu widerlegen. Zum Beispiel mit der Bevölkerungsstatistik. Sarrazin hat ausgerechnet, daß – wenn alles so weitergeht – in hundert Jahren die Deutschen in der Minderheit sind. (Im Kosovo haben die Serben das in einer viel kürzeren Zeit erleben müssen.)

Plasberg hat nun beim Statistischen Bundesamt nachfragen lassen und siehe da: Wie im Falle Elsbeth Stern ist das Amt plötzlich gar nicht mehr mit den eigenen Zahlen einverstanden und erklärt zu Sarrazins Berechnungen: „Vorausberechnungen über einen Zeitraum von 120 Jahren sind mehr als fragwürdig.“ Wann haben wir so eine amtliche Aussage eigentlich bei den abenteuerlichen Lügenberechnungen zur angeblich vom Menschen gemachten Erderwärmung schon mal gehört?

Sarrazin blieb ganz cool. Seine Berechnungen waren vorsichtige Schätzungen und beruhten auf viel niedrigeren Einwanderungszahlen als die Prognosen der Statistiker. Insofern wird die Realität seine Prognosen vermutlich eher noch übertreffen.

Reaktion der politisch-korrekten Öffentlichkeit

Am Schluß kam die Assistentin von Plasberg auf die Zuschauerreaktionen zu sprechen: „Herr Sarrazin hat gaaaaanz, ganz viel Zustimmung erhalten“, sagte sie – und las dann genau fünf Nachrichten vor, die die Reaktion bekommen hat: zwei positive und drei negative. Sehr repräsentativ war das nicht, aber die Fähigkeiten in den Grundrechenarten und Statistik gehen nun mal zurück in Deutschland. Steht übrigens auch alles in dem Sarrazin-Buch.

Am Schluß schoß Moderator Plasberg noch den Vogel ab – er fragte Sarrazin tatsächlich: „Fühlen Sie sich in der Tat durch einen Rausschmiß bei der Bundesbank so bedroht, daß Sie einen Maulkorb sehen?“ Was für eine Frage! Jemand verliert sein gesamtes soziales Umfeld, seine Reputation, seine Parteimitgliedschaft, sein Ansehen und nun vielleicht auch noch seinen Job. Wie kann jemand die Reaktion der politisch-korrekten Öffentlichkeit da nicht als Maulkorb empfinden?



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Till Eulenspiegel aus Montréal, Québec

Samstag, 04-09-10 16:32

("Zitat" & 'kursiv')

Harte aber faire Betrachtungen zu einer Fernsehsendung: ein Verfechter seiner Thesen, vier Anfechter und eine Null.

(Fortsetzung und Schluß)

Der Verfechter kam einem irgendwie bekannt vor: dieser 'phénotype de souche' findet sich nicht selten im französischen Kanada, Quebeck. Man ist ihm in akademischen Foren und Diskussionen begegnet -- ein eiskalter, knallharter, beherrschter Opponent -- 'dur - plus dur - le plus dur'. So auch hier. Indes, er hätte sich mit Leichtigkeit auf des Publizistens Glaubensbruder Herrnsteins** Buch "The Bell Curve" berufen können, um seine Thesen zu erhärten.

Die Null, der Moderator, er kam halt über die Runden -- er würde auch in Nordamerika sein Auskommen finden -- 'in late-late-late shows for insomniacs'. Bon.

Das Publikum klatchte taktisch an strategischen Stellen -- das läßt sich arrangieren.

Ja, mehr war's auch nicht -- man hat die 75 Minuten mit einigen Tassen Kaffee und einer guten (Fidel Castro) Zigarre so einigermaßen überstanden. Nette Unterhaltung. Thanks to the internet.

--------

*Man ließ einen $20-Schein in der Schale und stahl sich im Schatten eines anderen Nutzers (hoffentlich) unerkannt davon.
**Der übrigens mitnichten seine Harvard-Professur aufgeben mußte.

 

Otto Ohnesorge aus Berlin

Samstag, 04-09-10 11:45

Lieber Chris Kuhn aus Schland,

bitte mehr solch kluge Beiträge.
Das bereichert nämlich tatsächlich.

 

Till Eulenspiegel aus Montréal, Québec

Samstag, 04-09-10 05:06

("Zitat" & 'kursiv')

Harte aber faire Betrachtungen zu einer Fernsehsendung: ein Verfechter seiner Thesen, vier Anfechter und eine Null.

Als erster Anfechter fiel einem der Genosse mit dem wuchtigen Schukow-Kinn auf, finster blickend wie wohl einst der Genosse Feldmarschall an der Oder 1945. Darüber hinaus verbleibt nichts Nennenswertes in Erinnerung.

Der zweite, ein Professor, zeichnete sich durch eine gute Portion von 'common sense' aus -- wie sich das für diesen Berufsstand eigentlich gehören sollte. Ansonsten ein Intello der guten alten Schule.

Der dritte im Bunde der Anfechter, ein Publizist, verblüffte immer wieder durch unbeherrschte, verzerrte Grimassen und Gebärten gekoppelt mit seltsamen Körperbewegungen -- so als müsse er sich böser Winde erwehren. Außer dem nichts Nennenswertes.

Die vierte, eine Journalistin mit beeindruckender Vita -- I've got it made, you jerks! --. brachte einem ein scheinbar unverknüpftes Erlebnis zurück. Als Akademiker hatte man einst bei DDR-Besuchen eine Anzahl von Fachkollegen kennengelernt. Bei einem späteren Besuch -- nach der Wende -- in derselben ostdeutschen Universitätsstadt, war man zutiefst betroffen, einen älteren ehemaligen Kollegen als Begrüßungsonkel zu erkennen -- in der Herrentoilette eines Kaufhauses.* Yeah, you've got it made, Babe! In good ol' Germany, that is.

 

Chris Kuhn aus Schland

Freitag, 03-09-10 12:02

Nachtrag: die von mir gemeinten Nachbarn sind die Niederländer; deren Bevölkerung von 5 (1900) auf 16 Mio. (2000) anwuchs.

 

Chris Kuhn aus Schland

Freitag, 03-09-10 12:00

Die Sarrazin vorgehaltene Extrapolation von 1890, wonach in Dtld. jetzt über 200 Mio. Menschen leben würden, zu seiner Widerlegung zu verwenden ist doppelter Unsinn. Ein solches Wachstum hat es nämlich tatsächlich gegeben, bei unseren Nachbarn, deren Bevölkerung sich im zwanzigsten Jahrhundert mehr als verdreifacht hat, trotz der Nähe zu beiden Weltkriegen. Daß dies Deutschland nicht gelang, hat neben den Kriegen erheblich mehr mit den NACH ihnen vorgenommenen Hunger-, Vertreibungs- und Totschlaggenoziden nebst Amputation von 40% des Reichsgebiets zu tun. Schon ohne nur zivile Verluste wäre also Deutschland ein Japan in Europa geworden, aber das woll(t)en seine Gegner nicht. Besserwisser Plasberg beklatscht das noch, wier erbärmlich!

 

Wahr-Sager - aus NRW

Freitag, 03-09-10 04:12

...Abschließend: Selbstredend ist Korrelation kein wissenschaftlicher Beweis. Aber in einer politisch-gesellschaftlichen betrachtung gibt sie als Ausrufezeichen Hinweise. Und genau dieses Diskussions-Hilfsmittel will man Sarrazin versagen, um vom der jahrzehntelangen poloitischen Verdrängen abzulenken."
Hans-Joachim schulze, Hameln

 

Wahr-Sager - aus NRW

Freitag, 03-09-10 04:12

Bzgl. Elsbeth Stern habe ich gerade auf der FAZ-Seite (http://redir.ec/sBVV) einen interessanten Kommentar gelesen:
"In einem gesellschaftspolitisch angelegten Buch ist es zulässig anhand von statistischer Korrelation auf mögliche zusammenhänge hinzuweisen. Elisabeth Stern geht darauf bewußt nicht ein und unterläuft mit der Betrachtung von Einzelfällen jede statistisch unterlegte Diskussion. Man merkt: Sie will nicht in die Debatte hineingezogen werden. Ganz zum Schluß - und so nebenbei - gibt sie dann doch Sarrazins korreferriender Betrachtung recht, wenn sie den gesellschftlichen Durchschnitts-IQ 'über viele Generationen' durch 'Ungleichgewicht in der Fortpflanzung' für beeinflußbar hält. ...

 

Wahr-Sager - aus NRW

Freitag, 03-09-10 02:54

Inquisition Teil 2. Der 3. blieb Thilo Sarrazin gestern bei Maybrit Illner zum Glück erspart.
Ist es denn belegbar, dass sich die genannte Elsbeth Stern von ihren Thesen distanzierte? Wenn ja, würde dies bedeuten, dass ein falsches Bild erzeugt wurde.
Was das "jüdische Gen" betrifft, ist es meiner Meinung nach darum ziemlich still geworden, nachdem dank der Internet-Gemeinschaft Quellen zitiert wurden, die darlegten, dass Juden selbst von einem "jüdischen Gen" sprachen.
Ich schrieb schon an anderer Stelle, dass sich Dieter Graumann vom ZdJ für seine unsägliche Entgleisung bei Herrn Sarrazin entschuldigen sollte. Aber das macht er eh nicht.

 

Ferdinand S aus Nürnberg

Donnerstag, 02-09-10 22:12

Dank der WELT-Redaktion wissen wir jetzt, daß auch Juden Gene haben. Achja, jeder, der da behauptet, daß Menschen Gene hätten, ist ein Rassist. Daß das mal klar ist!!!

 

ALON AMSELLEM aus tel aviv

Donnerstag, 02-09-10 20:27

Die Verweigerung auf die eigene Herkunft "reduziert" zu werden ist charakteristisch für Juden aus Polen die man in Israel Polen nennt.

 

Hans Dampf aus NRW

Donnerstag, 02-09-10 16:39

Da haben die „Juden“ sich selbst ein Ei ins Nest gelegt und darum regt sich der Zentralrat der Juden auch verhältnismäßig wenig über Sarazin auf.

Sie selbst haben doch nach Ihrem Judengen gesucht/ suchen lassen um ihre Ansprüche auf die Gebiete im nahen Osten zu untermauern.

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/7637/page/1

 

N.N. Zeitzeuge aus Deutschland

Donnerstag, 02-09-10 16:22

Ist keinem der Diskutanten auf diesem Forum aufgefallen, daß "Parteigenosse" (heftiges Stirnrunzeln, Herr Gläser!) Dreßler sich vor der Sendung offensichtlich mit ein paar Glas zuviel Hochprozentigem Mut anzutrinken versucht haben mußte?

Das rote Gesicht sprach Bände, zerfließende Tränenflüssigkeit, Lallen beim Versuch der Artikulation, und das Suchen von Körperkontakt zu dem neben ihm placierten Friedmann - so läuft das am Kneipentresen auch.

Die Sendung vom Beckmann am Montag war unsäglich, immerhin war Genosse Olaf Scholz bemerkenswert ruhig gegenüber dem Genossen Sarrazin geblieben. Marginale Reste der bei den Sozis doch so hochgeschätzten Solidarität?

 

Der Klaus aus Deutschland

Donnerstag, 02-09-10 14:00

Lachen musste ich allerdings über das gejammer der Quotentürkin Sevinim die tatsächlich rumfuselte das ihre Eltern "in den Zug gesetzt wurden". Von wem? Und wie muss man sich das vorstellen? Hat im Jahre 65 oder wann auch immer die Gestapo an der Tür geklopft und die beiden eingesammelt? Oder könnte es nicht auch sein das ihre heligen Türkei diese und tausende andere loswerden wollte? Vielleicht waren die selber froh aus dem Kuhkaff rauszukommen und richtiges Geld zu verdienen? Klar ist jedenfalls, das die armen "Arbeitstiere" heute in den grossen Autowerken den Ton angeben. Man muss nur durch ein x-beliebiges VW oder Opel Werk gehen. Wir deutschen müssen da leider draussen bleiben und werden mit Zeitarbeit abgespeist.

 

Der Klaus aus Deutschland

Donnerstag, 02-09-10 13:55

Die Quotentürkinnen (Zwei Ideologien in einem? Das geht nun wirklich nicht! Doch! Mit Quotentürkinnen! Das sind Gendermainstreaming und Multikulti in einem!) wirkten besonders hilflos. Ausser aufgeregtheiten, Lügen und sich selbst als Beispiel für Millionen zu präsentieren haben diese drei gackernden Hühner weder am Monntag noch am Mittwoch irgendwas erreicht. Ausser beweise für Sarrazins Buch wieder und wieder zu präsentieren.

Auf Welt Online greinen sie in Artikeln inzwischen das der arme Inquisitor Michel Friedmann vom Ketzer Sarrazin "beleidigt" wurde. Wie kann Sarrazin es wagen in Friedmanns kerngeschäft einzugreifen!

 

Berta Schwarz aus Nürnberg

Donnerstag, 02-09-10 13:15

Es ist gut, daß Sie die Serben und das Kosovo erwähnen. Wenn Ethnie doch so überhaupt keine Rolle spielen soll - was uns beständig eingetrichtert wird - wobei ich diesen Begriff überhaupt nicht besonders eng fassen will -, warum hat man dann das Kosovo anerkannt? Die Bestrebung der Albaner war doch eindeutig, einen "ethnisch reinen" Staat zu schaffen. War ihnen nicht zuzumuten, in einem multiethnischen Gebilde zu leben?
(Ich stehe übrigens den Serben genauso fern wie den Albanern.)

 

ich bin nicht aus Deutschland

Donnerstag, 02-09-10 13:13

Wir sollten uns hier alle schämen, wir haben Herr Sarrazin allein gelassen.

Das Gästebuch zur Sendung bei der WDR ist zwar geschlossen, aber unter können wir immer noch unsere Meinung zur Sendung äußern.
ALSO, macht mit!
Schreibt nur ein Satz: ICH BIN EIN SARRAZINER!

 

Michael der politisch Unkorrekte aus Berlin

Donnerstag, 02-09-10 13:08

Wenn schon eingebürgerte Muslime sich für ihre integrationsunwilligen "Landsleute" schämen und eine grosse Mehrheit der muslimischen Ausländer unser Volk, unsere Kultur, unsere Traditionen und unseren Staat mit seinem Rechtssystem und diese in ihren Augen erklärtermaßen dekadente, ungläubige, moralisch und sittlich verkommene Gesellschaft mit ihren Werten ablehnen und uns als Schweinefleisch fressende, stinkende Arbeitssklaven bezeichnen (O-Ton aus den Freitagsgebeten der Moscheen)und unsere Frauen als willfähige Huren ansehen bei denen sich die muslimischen Männer die "Hörner abstossen können" bevor sie die Ehe mit einer "ehrbaren" unbefleckten muslimischen Frau eingehen,ABER im Gegenzug unser Sozialsystem LIEBEN, hat Sarrazin wohl Recht !

 

B. I. aus Hamburg

Donnerstag, 02-09-10 13:04

Es ging auch gestern noch nicht einmal um eine Diskussion zur Methodik.
Das größte Problem der sogenannten Kritiker ist, dass sie Herrn Sarrazin eben nicht so einfach mit der allseits beliebten Nazikeule loswerden. Das konnte man mit der kleinen Eva machen, aber nicht mit einem erfolgreichen Politiker (Berlin), SPD-Mitglied und Bundesbankvorstand.
Darum wird auch der Verlag von Herrn Friedmann ins Visier genommen und die Bildzeitung eingenordet!
(Siehe heutige Schlagzeile)

Und bei diesem Bundespräsidenten fällt mir nichts mehr ein!
Schade um das Amt...

 

Flo. AEK aus Bünde Repülik Westtürkei

Donnerstag, 02-09-10 12:53

Es ist ein historisch Faktum, dass das Anwerbeabkommen mit der Türkei auf Wunsch der Türkei zustande kam, um den türkischen Arbeitsmarkt vorrübergehend entlasten zu können. Dem Abkommen wurde erst nach Druck der USA entsprochen, um das NATO-Land Türkei wirtschaftlich (mit den erhofften Rücküberweisungen der Gastarbeiter) zu stabilisieren.

http://www.formelheinz.de/index.php/20090908274/Kultur/Wiederaufbau-in-Deutschland-Beitrag-der-G[..]

 

Martin S. aus Berlin

Donnerstag, 02-09-10 12:47

Elsbeth Stern hat aus politischen Gründen dreist Irregeführt.
Vor einem Kollegen bei der Uni könnte sie sich immernoch retten indem sie sagt man könnte erblichkeit nicht in % ausdrücken sondern nur in einer population schätzen wieviel % der IntelligenzUNTERSCHIEDE genetisch bedingt sind.
Praktisch bedeutet das aber das gleiche, Die Intention war aber das der Zuschauer denkt erblichkeit von Intelligent wäre Blödsinn.

Wissenschaftler sind eben vom Staat abhängig und daher nicht mehr objektiv sobald ihr Gebiet Politisch relevant ist.

 

Bernd Schmieder aus berlin

Donnerstag, 02-09-10 12:38

"Wir hätten die Ausländer nur zum Arbeiten geholt, behauptete sie."
Ich schalte grundsätzlich weg, wenn ich Friedmann (oder Kerner)sehe, den N24 erst gar nicht an. Gestern mußte ich :-( Es war natürlich so zum würgen wie erwartet. Was denkt sich die WDR-Frau eigentlich ? Klar wurden die zum arbeiten geholt, aber nicht von uns, sondern von den Industriebossen, die die längste Werkbank Europas schaffen wollten. Warum geht das immer unter? Genauso unerwähnt bleibt, daß es in den Anwerbeverträgen auch eine Rückkehrklausel gab und mir keiner eine gesetzliche Grundlage für 15 Millionen Migranten nennen kann. Selbst Sarrazin nicht.

 

Martin S. aus Essen

Donnerstag, 02-09-10 12:38

Elsbeth Stern sagte:"Mit seinem mehrfach wiederholten Satz 'Intelligenz ist zu 50 bis 80 Prozent erblich' zeigt Thilo Sarrazin, dass er Grundlegendes über Erblichkeit und Intelligenz nicht verstanden hat"

Das Stimmt denn es muss es heissten:
"50 bis 80 Prozent der Unterschiede in der Intelligenz ind erblich bedingt".

Man kann bei erblichkeit immer nur unterschiede erklären. Bei eineiigen Zwillingen beispielsweise sind 0% der Intelligenzunterschiede erblich bedingt da beide das gleiche erbgut haben. Das die auch bei Adoption so gut wie gleich intelligent sind spricht für sich.

Das ändert an der richtigkeit von dem was Sarrazin sagt aber garnichts, er hatte von allen anwesenden immernoch am meisten verstanden.

 

Markus Junge aus Deutschland, nicht die BRD

Donnerstag, 02-09-10 12:35

Kirchenfeinde von einst es erfanden.

 

Markus Junge aus Deutschland, nicht die BRD

Donnerstag, 02-09-10 12:35

mit viel Geld gekauften, finanzierten, eingeschleusten Klassenkämpfer. Diese Verbindungen wurden nie gekappt und zerschlagen, die Saat der inneren Zersetzung geht prächtig auf und überall war die lenkende/helfende Hand der Stasi/SED dabei. All dies ist bekannt, die Akten der Stasi belegen es, nur keiner hat je gehandelt oder über die damit bedingten Fehlentwicklungen wirkmächtig in die "Öffentlichkeit" gedrängt.

Die Inquistion ins Spiel zu bringen, daß zeugt von mangeldem historischem Wissen. Ja die Inquisition war nach heutigem Maßstab grausam, nur bildete sie die Grundlage aller modernen Rechtssprechung, mit verbindlichen Normen, Anklage und Verteidigung. Außerdem gab es viel weniger Opfer, als Hollywood es einem erzählt oder die

 

Markus Junge aus Deutschland, nicht die BRD

Donnerstag, 02-09-10 12:28

Mal ehrlich unter uns Pastorentöchtern, hat wer was anderes erwartet?

Figuren wie Plasberg kann man nicht als ernsthafte Personen betrachten, so wie den Sudel-Ede. Plasberg sieht nur besser aus und hat das teurere Studio, der Rest ist völlig gleich. Mit Leuten wie Plasberg kann man nur eines machen, nicht einschalten, GEZ abmelden und wenn das Volk wieder an der Macht, ist die Rechnung eiskalt servieren und nicht wie bei den SED-Verbrechern mit lächerlichen Strafen oder gleich ganz ohne, abziehen lassen.

Das hier alles immer mehr nach stalinistischem Schauprozeß aussieht, geschieht außerdem nicht ohne Grund. Die SED-PDS-Linke steht halt in einer direkten Traditionslinie und die will gepflegt sein, inklusive der im Westen einst

 

MG 42 aus Oberbayern

Donnerstag, 02-09-10 11:55

"Andererseits kann er auch nicht 'nein' sagen, wenn ein Sender ihn einlädt - und so ist er gestern bei Frank Plasberg erschienen, um nach der Beckmann-Sendung das nächste Tribunal über sich ergehen zu lassen; das hilft ja beim Buchabsatz."

Nicht nur das. Jede einzelne dieser Sendungen, jedes einzelne öffentliche Tribunal ist von enormer Wichtigkeit. Ein tiefer Blick ins Innerste dieser "Demokratie". DAS öffnet den Deutschen die Augen. So funktioniert sie, die 68er-Multi-Kulti-Medien-Demokraten-Diktatur. Besser kann sich das System nicht selbst entlarven.

 

Kevin-Silvio Nowitzky aus köln

Donnerstag, 02-09-10 11:50

Der Patient BRD ist unheilbar krank.

 

Jörg Tippmann aus Minga

Donnerstag, 02-09-10 11:49

Sehr treffend beschrieben!

Ich habe die Sendung gesehen, und hätte zwei Personen sehr gerne geohrfeigt!

 
 

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