Hand mit Münzen: Immer mehr Rentner gehen weiterhin einer Arbeit nach Foto: Pixelio/Uschi Dreiucker
ESSEN. Die Zahl der über Siebzigjährigen, die einer bezahlten Beschäftigung nachgehen, steigt kontinuierlich. Das geht aus Zahlen der Bundesagentur für Arbeit hervor. Demzufolge waren Ende März rund 389.000 geringfügig Beschäftigte über siebzig Jahre alt. Drei Jahre zuvor betrug ihre Zahl noch 318.000, was einen Anstieg von 22 Prozent entspricht. Noch deutlicher fällt das Wachstum bei den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen aus. Hier stieg die Zahl der über Siebzigjährigen von rund 42.000 um ein Drittel auf knapp 56.000.
Sozialverbände werten dies als ein Indiz für Altersarmut. „Es ist davon auszugehen, daß ein großer Teil der Betroffenen zur Altersarbeit gezwungen ist“, sagte der Präsident des Sozialverbandes Deutschland, Adolf Bauer, gegenüber der Neuen Rhein Zeitung. Den Kaufkraftverlust der Renten schätze er seit 2004 auf zehn Prozent. Die nordrhein-westfälische Sprecherin des Sozialverbandes VdK, Manuela Anacker, kommt zu einem ähnlichen Schluß: „Ein Teil der älteren Menschen arbeitet sicher gerne auch noch im Alter, aber der größte Teil wird aus existenzieller Not dazu gezwungen.“
„Mini-Jobs sind in der Regel keine Tätigkeiten, die der Selbstverwirklichung dienen, sondern eher der Aufstockung zu niedriger Renten“, ergänzte der nordrhein-westfälische Arbeitsminister Guntram Schneider (SPD). Er forderte gegenüber dem Blatt eine „armutsfeste“ Gestaltung der Renten. Die gegenwärtigen Rentenpläne der Bundesregierung seien eine „Mogelpackung“. (FA)
Ein unglaublicher Skandal und eine Schande für dieses
Land und Volk, daß von der BRD-Mafia rücksichtslos
ausgeplündert wird!
Werner Holt aus Kippenberg
Donnerstag, 22-11-12 15:23
Vor einigen Tagen führte ich zum Thema "Kinderkrippen" aus, warum die Kindlein in die Krippe sollen. Weil Mutti mitarbeiten muß, da Vatis Gehalt/Lohn allein für all die Transferleistungen etc. nicht mehr ausreicht. Dann stellte ich die Frage, ob Omi und Opi noch leben würden.
Ja, machen sie - und arbeiten auch noch ganz fleißig mit. Da kann man nur stolz sein ...
Und der alte Holzmichel lebt auch noch!
Wie hieß es früher doch gleich: Jung kaputt spart Altenheime.- Heute braucht's diesen alten Spontispruch gar nicht mehr.
Arminius Teutonicus aus dem deutschen Wald
Donnerstag, 22-11-12 00:09
Es ist eine Schande, dass deutsche Rentner nach einem arbeitsreichen Leben nur eine Rente erhalten, die mit Mini-Jobs oder Pfandflaschen sammeln; ich habe das in den letzten Jahren auch bei äußerlich ordentlichen alten Menschen verstärkt beobachten müssen; aufgebessert werden muss, um halbwegs vernünftig leben zu können. Andererseits gibt es Zuwanderfamilien, die mit H4 und und kriminellen Aktivitäten durchaus komfortabel (siehe Heinz Buschkowski "Neukölln ist überall") das Leben in D genießen, ohne jemals einen Finger für das deutsche Sozialsystem gerührt zu haben. Den deutschen Rentnern fehlt eben die nötige Frechheit und kriminelle Energie. Wir werden mit unserer Korrektheit als Gesellschaft bei diesem Umfeld ausgelacht und scheitern.