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Deutschland

Donnerstag, 29.07.2010

Vertriebenenzentrum: Streit um Stiftungsrat spitzt sich zu

 

Deutsche Zivilisten auf der Flucht aus Ostpreußen 1945 Foto: Wikipedia/Bundesarchiv

BERLIN. Die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV), Erika Steinbach, hat die Kritik an den stellvertretenden Stiftungsratmitgliedern des Vertriebenenzentrums, Hartmut Saenger und Arnold Tölg, als „unseriös“ zurückgewiesen. Wer Zitate in einen falschen Zusammenhang stelle, verliere dabei seine wissenschaftliche Reputation oder seine politische Glaubwürdigkeit, sagte Steinbach.

Politiker von SPD und Grünen sowie der wissenschaftliche Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Peter Steinbach, und der Direktor des Jüdischen Museums in Frankfurt, Raphael Gross, hatten den beiden BdV-Mitgliedern Saenger und Tölg Geschichtsrevisionismus und Relativierung nationalsozialistischer Verbrechen vorgeworfen.

CSU-Politiker Mayer verteidigt BdV-Vertreter

Anlaß der Kritik war unter anderem ein Beitrag Saengers in der Preußischen Allgemeinen Zeitung vom August vergangenen Jahres. Darin hatte der Sprecher der Pommerschen Landsmannschaft die Politik Polens in der Zwischenkriegszeit und insbesondere die kriegerische Haltung nach dem Ersten Weltkrieg kritisiert.

Steinbach betonte, dem Bund der Vertriebenen und den von ihm bestellten Stiftungsratsmitgliedern liegt an Wahrhaftigkeit bei der Darstellung von Flucht und Vertreibung. Darauf werde man sorgfältig achten. „Wahrhaftigkeit“, so die BdV-Präsidentin, „aber scheinen einige wie der Teufel das Weihwasser zu scheuen.“

Bereits am Montag hatte der CSU-Abgeordnete Stephan Mayer, der für den Bundestag im Rat der Stiftung „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ sitzt, gegenüber der JUNGEN FREIHEIT Saenger und Tölg verteidigt und den Kritikern vorgeworfen, sie würden mit einer „unverschämten und bodenlosen“ Kampagne Stimmungsmache gegen den BdV betreiben.

Zentralrat der Juden will Erinnerung nicht hinnehmen

Neue Kritik an den beiden BdV-Vertretern kam unterdessen vom Vizepräsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Salomon Korn, der ebenfalls dem Stiftungsrat angehört.

Die Entsendung Saengers und Tölgs in das Gremium sei „mit dem satzungsmäßigen Versöhnungsauftrag der Stiftung nicht vereinbar“, sagte Korn der Frankfurter Rundschau. Der Zentralrat werde die Ernennung nicht hinnehmen und auf seiner nächsten Präsidiumssitzung besprechen, wie er reagiere. (krk)

> Dossier zum Vertriebenenzentrum



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Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ

Montag, 02-08-10 14:39

@ ALON AMSELLEM aus tel aviv

Vielen Dank für die Info. Übrigens habe ich einmal bei Sebastian Haffner (NS-Gegner, jüd. Verlobte, Jurist u. Journalist, emigriert 1938, in Engld. Mitherausgeber des "Guardian", später zurück nach D., diverse Bücher, u.a. "Von Bismack zu Hitler") gelesen, im Dtsch. Kaiserreich bis 1918 hätte sich sowohl das deutsche Judentum, als auch der deutsche Antisemitismus in weitgehender Auflösung befunden, - Hitler hätte sozusagen "...beides neu erfinden müssen...!". Die meisten dtsch. Juden, speziell natürlich Atheisten, empfanden das "Jude sein" als belanglos und überflüssig. Sie waren Deutsche. Hingegen sei der Antis. in anderen Ländern, u.a. Polen u. Frankr. auch in der Bevölkerung noch sehr virulent gewesen.

 

Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ

Montag, 02-08-10 12:26

Antisemitismus in Polen: Korrektur

In Kielce wurden "nur" ca. 80 - 300 Juden ermordet. In Jedwabne waren es ca. 1.000. Lt. haGalil gab es aber "...nicht nur ein Jedwabne...", sodaß die Gesamtzahl der während des Krieges und davor(!) von Polen ermordeten Juden auf ca. 3.000-5.000 geschätzt wird!

 

Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ

Montag, 02-08-10 05:42

Antisemitismus in Polen (6 + vorl. Schluß)

Quelle des vorherigen Beitrags: der Dokumentafilm "Protokoll eines mörderischeh Sommertages". Gesendet u.a. auf RBB

"http://www.boen-end.de/kielce.htm

Hier noch zur Erinnerung an den grausamen Massenmord an Juden im poln. Jedwabne (ca. 1.000 Opfer). Während des Krieges von Polen verübt! Die Gedenktafel "Für die Opfer der SS" mußte (in diesem Fall) verschämt entfernt werden! Und wie üblich wird auch dieses Verbrechen bis heute von den meisten Polen problemlos relativiert und verharmlost.

http://www.zeit.de/2005/06/Jedwabne

Ach ja, Salomon Korn und diesem deutschen Hystoriker, wie hieß er noch, sind all diese Dinge natürlich völlig unbekannt...Gott behüte uns vor guten Menschen!

 

Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ

Montag, 02-08-10 05:22

Antisemitismus in Polen (5)

Kommentare eines poln. Bischofs und des Direktors staatlicher Museeen und Erinnerungsstätten (im Jahre 1010!) zu den Judenpogromen in und um Kielce 1946 (kein Tippfehler!!) mit ca. 300-1000 Toten:

1. Die Täter wären in Wahrheit reiche Juden gewesen, die sich des ihnen peinlichen jüd. Lumpenproletariats entledigen wollten!

2. Die Juden wollten alle gerne in Polen bleiben, aber jüd. KGB-Agenten favorisierten Israel, deswegen inszenierten sie das Pogrom, um den Juden Angst zu machen und sie zur Auswanderung zu nötigen.

3. Die Polen dachten, die Deutschen hätten alle Juden umgebracht, - auf einmal wären aber wieder welche da gewesen, wollten ihre Häuser wiederhaben usw. das hätte die Polen eben geärgert!


 

Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ

Montag, 02-08-10 05:09

Antisemitismus in Polen (4)

In Polen galt Auschwitz niemals als Erinnerungsstätte für j ü d i s c h e Opfer. Es wurde stets nur der polnischen(!) Opfer gedacht(etwa 150.000 nicht-jüdische Opfer insgesamt)! Als Lech Valensa dies einmal bei einer Gedenkfeier kritisierte, wurde er von der empörten Menge ausgebuht! Selbst heute noch wird in Polen hier und da A. als Ort der Massenvernichtung von Juden kategorisch bestritten!





 

Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ

Montag, 02-08-10 04:56

Antisemitismus in Polen (3)

1937 war u.a. auch der polnische Botschafter Lipski in Berlin. Nach Gesprächen mit Hitler (Empfang u. Programm wurde allgemein von allen Diplomaten als äußerst angenehm und befriedigend bezeichnet)kabelte Lipski nach Warschau (die Russen veröffentlichten das Telegramm süffisant 1946):

"Sehr geehrter Herr Präsident, ich habe dem deutschen Kanzler u.a. folgendes gesagt: "Herr Hitler, - wenn es Ihnen gelingen sollte, das Judenproblem in Europa zu lösen, werden wir Ihnen in Warschau ein goldenes Denkmal errichten!"

Zur selben Zeit debattierte in den USA der dortige poln. Botschafter u.a. über Madagaskar als künftigen "Judenstaat" (auch eine Idee Himmlers) und schlug alternativ Gegenden in Südamerika vor!

 

Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ

Montag, 02-08-10 04:54

Antisemitismus in Polen (2)

Übrigens, wenn wir das "Dorf" im vorherigen Beispiel als Analogon für die gesamte politische Welt nehmen wollten, müßten wir noch hinzufügen, daß in diesem reizenden Ort schon immer fast nur schwerstkriminelle Mafia-Familien lebten, die allesamt seit Generationen Blut an den Händen hätten, - mal mehr, mal weniger.

Fangen wir nun konkret an: vor etwa zwei Jahren (!) äußerte ein hochrangiges Mitglied der poln. Regierung öffentlich: "Die Juden sind eine spezielle Rasse, - daher lieben sie es in Ghettos zu leben!"

Quelle: in einer TV-Diskussion öffentlich verlesen von der Bundesministerin Schavan.

 

Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ

Montag, 02-08-10 04:30

Antisemitismus in Polen (1)

Vorbemerkung: die folgenden Beiträge haben nichts mit "Relativierung" oder "Verharmlosung" deutscher Massenverbrechen zu tun, beide Begriffe sind im üblicherweise verwendeten Zusammenhang ohnehin logischer Nonsens!

Nehmen wir einmal an, in einem Dorf hätten die Großeltern der Familie A fürchterliche Verbrechen begangen, und zwar - u.a. - auch an den Vorfahren der Familie B. Deren Vorfahren wiederum hätten jedoch ebenfalls schwere Verbrechen verübt, an Mitgliedern der Familie A., aber auch nicht nur an diesen.

Nach welcher Logik dürften nur die Verbrechen der Familie A erwähnt und beklagt weren, - während die Untaten der Familie B verschwiegen werden müßten, da es sonst zur "Relativierung" käme?

 

Paul Mannstein aus State Side

Montag, 02-08-10 01:28

@ ALON AMSELLEM aus tel aviv

Na ja wenn man den Amerikanischen Israeli Spion Jonathan Pollard in Jerusalem feiert der in einem US Gefangnis sitzt und auch noch $1 million vom Israelischen Staat bekommt kann man sich leider nicht beklagen wenn Israels Darstellung in Amerika auf einem tifen Niveau sich befindet.

Dann hat dieser Kerl noch die Stirn zu behaupten in dem CBS Interview 60 Minutes mit Mike Wallace dass das US Gefangnis viel schlimmer ist als Auschwitz.

Jetzt kommt Bibi nach Amerika und hat die Arroganz von einem "Special Relationship" zu faseln. Ich glaube Israelis nennen es Chutzpah.


Mit solchen Freunden braucht man wirklich keine Feinde.

 

ALON AMSELLEM aus tel aviv

Sonntag, 01-08-10 12:44

Herrn Mannstein

eine gute Darstellung von Israrel hat aber für jeden israeli eine existenzielle Bedeutung.

http://www.sueddeutsche.de/politik/538/504747/text/


@Eckard Eckstein

ich habe meine (sephardische) Identität hier erwähnt um darauf hinzuweisen dass es verschiedene Gruppen schon innerhalb Israel gibt.

http://www.monde-diplomatique.de/pm/2008/08/08/a0028.text






 

Paul Mannstein aus State Side

Sonntag, 01-08-10 04:13

@ M ahner aus NRW

Ich bitte Sie Israel besizt uber 200 Nuclear Waffen es hat eine der modernsten Streitkrafte und eine der starkesten Lobbies (AIPAC) in Amerika und Sie haben die Stirn zu behaubten:

"Israels Position bleibt schwach, solange sich die Juden in der Welt so wenig für Israel engagieren."

Please give us all a break!

 

Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ

Samstag, 31-07-10 16:15

@ ALON AMSELLEM aus tel aviv

Mal was anderes, das mich schon lange beschäftigt: falls Ihr Pseudo kein (schlechter) Scherz ist, - was halten Sie als "Israeli" eigentlich von der Idee, das "Judentum" schlicht als Religonsgemeinschaft unter diversen anderen zu interpretieren, und sonst nichts? Ich habe u.a. auch gute muslimische Bekannte, und ob ein Nachbar oder Freund nun "Jude" ist, das ist mir - erst recht in diesem (religiösen)Sinne -, völlig egal. Was geht´s mich an? Andererseits: ist denn diese Selbstinterpretation als "Volk", für manche sogar als "auserwähltes" heute wirklich noch zeitgemäß? Muß dieser Rückgriff auf jahrtausendealte Legenden, die mir als doch irgendwie an den Haaren herbeigezogen erscheinen, noch sein?

 

M ahner aus NRW

Freitag, 30-07-10 23:32

@ ALON AMSELLEM

Es ist zwar nicht meine Angelegenheit aber das Gaza Desaster brachte es an den Tag. Der Krieg in Nahost wird in den Köpfen verloren.

Während die Araber eine internationale Flotte organisierten, stand Israel mal wieder alleine da. Kein Zentralrat und kein Medienvertreter bemühte sich auf die Straße geschweige denn nach Israel, um Unterstützung zu bekunden oder habe ich etwas übersehen.
Stattdessen konzentriert man sich auf das, was man gelernt hat, Moscheen eröffnen und innenpolitische Streitereien auf Nebenschauplätzen führen.

Wie in alles in der Welt, wollen Sie andere überzeugen, wenn schon die engsten Freunde so wenig Interesse zeigen.

So schaffen sie es nie, die Welt-Öffentlichkeit zu überzeugen.

 

WEZO . aus Deutschland

Freitag, 30-07-10 18:17

Fortsetzung: Die Namensliste, liest sich wie eine Seite aus dem Telefonbuch von Tel Aviv. Nach der Befreiung, dieser Länder durch die Wehrmacht und dem sehr raschen Vordringen der Verbände auf russisches Kernland, nahmen aus „verständlichen“ Gründen, diese Völker grausame Rache an ihren Jüdischen Mitbürgern. Der ZDJ in Deutschland, kennt diese Vorgänge ganz genau, aber mit jedem noch so kleinen Eingeständnis, an Beteiligungen, wird die „Büchse der Pandora“ geöffnet und man hat Angst, nicht nur bei den Juden, das es auch eine andere Wahrheit geben könnte. Wissenschaftlich sind einige Abläufe aus dieser Zeit, seit Jahren, unumstößlich wiederlegt. Die Zeit ist noch nicht reif für eine andere Wahrheit, aber wie sagte schon Artur Schopenhauer: “ Die Wahrheit hat ein langes Leben, sie kann warten“.

 

ALON AMSELLEM aus tel aviv

Freitag, 30-07-10 11:21

@M ahner

für israelis ist die Idealisierung Israels (als Opfer z.B) einfach am wichtigsten. Man möchte also von anderen Völkern unbedingt geliebt zu werden...Dazu wird jeder Israeli erzogen.






 

Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ

Freitag, 30-07-10 11:16

Versöhnung? Es gibt drei Möglichkleiten, mit einer bösen Vergangenheit umzugehen:

1. Seriöse Historiker erarbeiten das was (wirklich) geschehen ist, - in richtiger Verteilung auf allen Seiten. Daraufhin trauert und gedenkt man gemeinsam und schwört, daß derlei nie wieder stattfinden dürfe!

2. Alle Beteiligten streiten sich in herkömmlicher Weise, spielen die eigenen Untaten herunter und übertreiben die der Anderen.

3. Es sind ebenfalls professionelle Lügenbolde auf beiden Seiten am Werk, doch nur auf einer Seite handeln sie wie unter Punkt zwei, auf der anderen hingegen stimmen sie, genau umgekehrt, dem servil zu, mißachten und beleidigen damit gefühllos die Opfer unter den eigenen Vorfahren.

Was geschieht z.Z. im "Stiftungsrat"?

 

M ahner aus NRW

Freitag, 30-07-10 10:19

@ ALON AMSELLEM

Wenn ich Israeli wäre, würde ich mich bedanken, Freunde wie den ZdJ oder den Springer Verlag zu haben.

Die nichts beitragen außer wohlfeilen Reden und Ratschläge aus sicher Entfernung.

Warum gibt es in Deutschland (Amerika) z.B. keine Bewegung, wie es auch andere Freiwillige vorher taten, seinen Wehrdienst für ein Jahr als Jude in der israelischen Armee zu leisten und so einen nennenswerten Beitrag für die Verteidigung Israels zu leisten?

Israels Position bleibt schwach, solange sich die Juden in der Welt so wenig für Israel engagieren.

 

TOBIAS RÜGER aus Frankfurt

Freitag, 30-07-10 01:13

Korn ist m.E. eine intellektuell mittelmäßige Figur. Zur Erinnerung: er ist selbst auch ein Vertriebener, er kommt nämlich aus West-Gallizien, dem heutigen Polen also und hat seine Heimat wie so viele seiner Generation nicht freiwillig verlassen.
Der Zufall wollte es, dass er als Kind von Juden auf die Welt kam. Andere kamen als Kinder von (deutschen) Christen zu Welt. Und deren Schicksal soll nach seinem Willen und dem anderer jüdischer Funktionäre weniger wert sein.
Offensichtlich geht beim Z.d.J. die Angst um, den Opferstatus eines Tages mit anderen Geschädigten der Zeit des sog. 2. Weltkriegs teilen zu müssen.

Hier der Artikel der F.R.:
http://www.fr-online.de/politik/revanchismus-vorwurf-an-bdv/-/1472596/4514046/-/index.html

 

ALON AMSELLEM aus tel aviv

Donnerstag, 29-07-10 22:35

@MB. Casonue aus Mbcasonue

Aus israelischer Sicht haben Sie es auf den Punkt gebracht.

 

A. Müller aus der Pfalz

Donnerstag, 29-07-10 19:20

Vielleicht würde man den ZdJ in der Öffentlichkeit positiver wahrnehmen, wenn er nicht ständig mit solchen Rundumschlägen seinen Moralanspruch ad absurdum führen würde. Herr Korn sollte darüber nachdenken, ob der sogenannte "Versöhnungsauftrag" für ihn bedeutet, deutsche Nichtjuden zu Opfern zweiter Klasse zu machen. Es hat auch absolut nichts mit Geschichtsrevisionismus und Relativierung von NS-Verbrechen zu tun, wenn man Geschichte im großen Zusammenhang betrachtet. Diese umfasst eben mehr als nur 1933-1945 und jede Wirkung hat ihre Ursache, alles bedingt sich gegenseitig. Manche haben mehr Dreck am Stecken, manche weniger. Nur wer hat damit angefangen? Was war zuerst da, das Huhn oder das Ei? Wer will sich anmaßen, darüber zu urteilen?

 

Thomas Donkan aus Hessen

Donnerstag, 29-07-10 19:08

@Joachim Reuter aus Mönkeberg
Zitat: „Sollten die Vertriebenen ein Interesse an der wahrheitsgemäßen Darstellung des Vertreibungsverbrechens haben, dann müssen sie ein eigenes Zentrum errichten.“

Genau das ist der Punkt. Das ZgV ist in seiner gegenwärtigen Form eine Fehlkonstruktion, weil es weitgehend von politisch korrekten Geschichtsfälschern kontrolliert wird. Der BdV hätte sich darauf nie einlassen dürfen, sondern das ZgV als Stiftung des privaten Rechts errichten sollen, frei von Einfluß der Partei- und Verbandsfunktionäre sowie sonstiger – berufener wie unberufener – Wichtigtuer.

 

WEZO . aus Deutschland

Donnerstag, 29-07-10 18:22

Carsten Schulz aus Mannheim
Donnerstag, 29-07-10 12:58
'Der Zentralrat werde die Ernennung nicht hinnehmen'…………………………………….
Wer sich vergewissern will, wer sich in den zwanziger und dreißiger Jahren und der Zeit vom 17.09 1939 bis zum Präventivschlag der Wehrmacht 22. Juli 1941 gegen eine gigantische Angriffsarmee der UdSSR, an den scheußlichsten Verbrechen in Polen, Litauen, Weißrussland und der Ukraine an der dort lebenden Bewohnern, beteiligt hat und sich den Kommunisten zum Eigennutz andiente, der muss das Buch: „Das Schwarzbuch des Kommunismus“ unbedingt lesen.

 

Marie Podlech aus Erlangen

Donnerstag, 29-07-10 17:02

Es reicht also nicht, daß das vereinigte polnisch-tschechische Heer, angeführt von Deutschen, Erika Steinbach zur Strecke gebracht hat, sondern jetzt wird die nächste Reihe der Gesinnungsprüfung unterworfen, um zu testen, ob wenigstens diese Leute mithelfen, die Wahrheit völlig unter den Teppich zu kehren.
Ich nehme an, daß auch diese beiden, genauso wie Erika Steinbach, durchaus in der Lage sind, beide Seiten der Medaille zu betrachten, aber das scheint ja nicht zu genügen. Wahrscheinlich ist man erst zufrieden, wenn postuliert wird, daß im deutschen Osten schon den Säuglingen Wäsche mit eingenähtem Hakenkreuz angezogen wurde und die Erwachsenen von morgens bis abends mit voller Inbrunst Nazi-Lieder sangen.

 

MB. Casonue aus Mbcasonue

Donnerstag, 29-07-10 15:22

Vieleicht ist Herr Korn nur eifersüchtig.
Könnte es andere Opfer als Juden geben?
Könnten Täter andere als Deutsche sein?

 

Joachim Reuter aus Mönkeberg

Donnerstag, 29-07-10 13:54

Polen, Tschechen, Juden und deutsche Verräter wollen dieses Zentrum um keinen Preis, weil es belegen würde, daß Millionen von Deutschen im letzten Weltkrieg Opfer und viele Polen und Tschechen Täter waren.

Aus diesem Grunde muß eigentlich jedem bewußt sein, daß das Zentrum entweder niemals realisiert wird oder daß es dazu dienen wird, Geschichte zu verfälschen und aus den deutschen Opfern wieder Täter zu machen. Diese Absicht deutet sich doch seit langem an.

Sollten die Vertriebenen ein Interesse an der wahrheitsgemäßen Darstellung des Vertreibungsverbrechens haben, dann müssen sie ein eigenes Zentrum errichten.

 

Hans Holt aus Berlin

Donnerstag, 29-07-10 13:26

Alleine schon die Annahme, im Staatsgebilde der Sieger könnte eine politische Stiftung der Wahrheitsfindung dienlich sein, ist kindisch und pures Wunschdenken. Es ist schlimm, dass die Vertriebenenverbände und Teile der CSU/CDU dem auf den Leim gegangen sind. Die Wahrheit wird erst dann wieder gesagt werden können, wenn die Verräter am deutschen Volk in die Versenkung verschwunden sind - notfalls mit physischer Gewalt.

 

Carsten Schulz aus Mannheim

Donnerstag, 29-07-10 12:58

'Der Zentralrat werde die Ernennung nicht hinnehmen'.

Ah ja! Der Zentralrat der Juden scheint allmählich zu einem Wächterrat für deutsche Political Correctness zu mutieren. Oder zumindestens hätte man das dort wohl gerne so. Ähnliches kennt man ja schon: aus der islamischen Republik Iran.

 

Bernd Sydow aus Berlin

Donnerstag, 29-07-10 12:37

(2) Und auch am Ausbruch des Krieges 1939 ist Polen nicht ganz schuldlos. Nach Abgabe der Beistandserklärungen durch Frankreich und Großbritannien war das Verhalten Polens gegenüber dem Deutschen (dritten) Reich in höchstem Maße provokativ.

Polen und seine Fünfte Kolonne hierzulande sprechen oft und gern von Versöhnung.
Bitte sehr, aber nicht um den Preis des Verschweigens der historischen Wahrheit!

 

Bernd Sydow aus Berlin

Donnerstag, 29-07-10 12:25

(1) Polen - wie auch die Tschechoslowakei - war ein Staatskonstrukt des Versailler Vertrags. Es hatte eine starke deutsche Minderheit, deren Lebensraum bis 1919 zum Deutschen (zweiten) Reich gehörte.

Dem chauvinistischen polnischen Staat war sie von Anfang an ein Dorn im Auge. Demütigungen, Schikanen und auch Gewalttätigkeiten führten in den 1920er Jahren zur Auswanderung von mehr als zwei Millionen Volksdeutschen. Von einer später behaupteten "Reaktion auf die Verbrechen des Nationalsozialismus" konnte hier keine Rede sein, weil es diesen damals noch garnicht gab. (2)

 

Ferdinand S aus Nürnberg

Donnerstag, 29-07-10 12:12

Ich bin mal auf die Begründung des Zentralrats gespannt. Vielleicht gibt es tatsächlich triftige Gründe, nur möchte ich, daß der Zentralrat sie dann auch auf jeden Fall darlegt!

 

M ahner aus NRW

Donnerstag, 29-07-10 11:44

Es ist gut, dass sich Frau Steinbach gegen falsche Beschuldigungen und Verleumdungen zur Wehr setzt.

Lange genug haben wir aus falsch verstandener Scham geschwiegen.

Es steht nicht nur die politische Glaubwürdigkeit der Kritiker auf dem Spiel, weil sie sich in ein Boot mit Linksextremisten setzen und unreflektiert kommunistische Propaganda übernehmen.

Vielmehr ist eine Klarstellung im gemeinsamen Interesse am Erhalt des demokratischen Rechtsstaates erforderlich.

 

Friedrich Zehetner aus Wien

Donnerstag, 29-07-10 11:29

Wer den geschichtlichen Kontext der größten Vertreibung der Geschichte Europas seriös abhandeln will, der darf die Dokumentation über den slawischen Expansionsdrang nach Westen wie es ihm bei Tschechen und Polen schon im 19. Jh. gab, nicht ausklammern. Empfehlenswert ist hierbei zB. das Buch von Roland Gehrke: „Der polnische Westgedanke ...“ oder von Niklas Gustke: „Die antideutschen Komponenten der tschechischen nationalen Legende ...“ in denen die geistigen Grundlagen der Politik, die zur Vertreibung 1945 führte, recht anschaulich dargestellt werden.
Im ZgV freilich wird die geschichtliche Objektivität keine Rolle spielen, hingegen umsomehr der „Versöhnungsgedanke“ also die Unterordnung vor den Interessen der Vertreiber.

 

Willi Wunder aus Dresden

Donnerstag, 29-07-10 11:06

Und wieder ist es Salomon Korn, dem eine Perle aus der Krone fällt.
Seinerzeit eilte er ja auch mit wehendem Haar empört von dannen, als die litauische Regierungschefin auf die Massendeportationen und -morde an Litauern durch die sowjetischen Befreier in der Zwischenkriegszeit verwies.

 
 

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