CDU-Politiker gegen Straßenumbenennung nach getötetem Punker
Kurt Wansner (CDU) am 1. Mai 2011 in Berlin: „Auf linksextreme Gewalt aufmerksam machen“ Foto: JF
BERLIN. Der Berliner CDU-Abgeordnete Kurt Wansner hat sich gegen die Umbenennung einer Straße im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg nach dem 1992 von einem rechtsextremen Jugendlichen erstochenen Punker Silvio Meier ausgesprochen. „Ich glaube, der Bezirk hat sich nicht ausreichend mit der Vergangenheit dieses Mannes beschäftigt“, sagte Wansner der JUNGEN FREIHEIT. „Sonst hätte man nämlich gemerkt, daß Silvio Meier kein würdiger Namensgeber für eine öffentliche Straße sein kann.“
Der zur linksextremen Szene gehörende Hausbesetzer war im November 1992 bei einer Auseinandersetzung mit Rechtsextremisten getötet worden. Auslöser war eine Prügelei, bei der Meier mit einigen Freunden einem der späteren Täter einen Aufnäher mit der Aufschrift „Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein“ von der Jacke gerissen hatten.
Der Bezirksbürgermeister von Friedrichshain-Kreuzberg, Franz Schulz (Grüne), und die Bezirksverordnetenversammlung hatten am Donnerstag wegen de geplanten Umbenennung zu einer Veranstaltung in die Galiläa-Kirche geladen. In einer Abstimmung sprachen sich die Anwesenden mehrheitlich für den Vorschlag aus, daß die Gabelsbergerstraße im Stadtteil Friedrichshain künftig den Namen Silvio Meiers tragen soll.
Wanser will am 1. Mai über Linksextremismus aufklären
Die Fraktionen von SPD, Grünen, Linkpartei und Piraten hatten sich zuvor darauf verständigt, das Ergebnis der Abstimmung als verbindliche Empfehlung in der Bezirksverordnetenversammlung auf die Tagesordnung zu setzen. Dort wird nun der zuständige Kulturausschuß einen entsprechenden Vorschlag unterbreiten. Da die vier Fraktionen über die notwendige Mehrheit verfügen, dürfte die Straßenumbenennung als gesichert gelten.
Wansner kritisierte, der Vorgang werfe ein bezeichnendes Licht auf die politische Führung des Bezirks. Offenbar habe man keine anderen Sorgen als die Umbenennung einer Straße nach einem linksextremen Hausbesetzer.
Der CDU-Abgeordnete kann sich die Aufklärung über den Linksextremisten Silvio Meyer sparen. Die Strasse wird nach ihm benannt werden, gerade weil er ein Linksextremist war.
Auch nach dem Linksextremisten Rudi Dutschke ist hier in dieser Stadt eine Strasse benannt.
Die Stadt Berlin ist eine von rotlackierten Nazis verseuchte und regierte Stadt. Permanent wird gegen "rechts" getrommelt. Jeden Tag im RBB. Ein solches Propagandafeuer gab es nicht einmal in der "DDR".
Nirgendwo in der gesammten freien Welt gibt es so viele kommunistische Strassennamen wie in Berlin.
Diese Stadt kotzt mich an.
DIETER MARTIN aus WOLFEN
Samstag, 28-04-12 13:42
Henryk M. Broder sagte einmal:
"Deutschland ist eine Irrenanstalt, in der die Patienten die Rolle der Ärzte übernommen haben."
Dem kann ich nur uneingeschränkt zustimmen.
Paul Heller aus München
Samstag, 28-04-12 11:08
Soll man Mitleid oder Verachtung haben?
Da rennt die CDU seid Jahren dem linken Zeitgeist hinterher, kämpft gegen Rassismus, will ganz toll bunt sein und weltoffen, protestiert gegen die böse NPD und macht bei jeder lächerlichen Ausgrenzungsaktion selbstverständlich mit, schreibt Grussworte zu "Demonstrationen", auf denen abartige perverse Sexualvorlieben präsentiert werden usw usf...
Und dann wundern Sie sich das in dem Moloch Berlin Strassen nach Leuten wie diesem kleinen kriminellen Punker benannt werden, die wie die Faust aufs Auge passen zu diesem verkommenem System.
Jürg Rückert aus Südwest
Samstag, 28-04-12 11:07
Ich bin gespannt, wann sich Berlin in Ilja-Ehrenburggrad umbenennt. Badisch "Wie der Herr , so`s Gscherr". Lateinisch "nomina sunt omina". Goethisch "Die Schande wird heimlich zur Welt gebracht, ... je hässlicher ihr Gesicht, desto mehr sucht sie des Tages Licht".
Jan Pretorius aus Bayern
Freitag, 27-04-12 19:30
Wo bleiben die anderen CDU-Abgeordneten?
Sind die alle anderer Meinung?
Freddy Flopp aus RLP
Freitag, 27-04-12 19:04
"Bezirksbürgermeister von Friedrichshain-Kreuzberg, Franz Schulz (Grüne)"...sollte man umgehend zum Teufel jagen!
Freddy Flopp aus RLP
Freitag, 27-04-12 18:51
Deutschland in Jahre 2012:
Eine wirre Mischung zwischen Kindergarten und Irrenhaus!
Karl Siebenstein aus Pullach
Freitag, 27-04-12 18:35
Wat? Solch altehrwürdigen Namen wie XAVER GABELSBERGER gegen "Silvio-Meier-Strasse" einzutauschen? Und wer gedenkt dem athletischen Türsteher einer Diskothek, der vor 20 Jahren von einem Nordafrikaner mit einer Klinge im Hals niedergestreckt wurde? Dagegen war Bud-Spencer-Tunnel geradezu unverschämt angemessen! Das SED-Parteiorgan Neues Deutschland freut sich jedenfalls einen Ast über diese volksdümmliche BRD-Meldung. Was das wohl später kostet, dieses ganzen Schwachsinn (von der "Rechtschreibreform" nicht zu reden) in einer Art Roll-Back wieder ungeschehen machen zu müssen, wenn die Nation (in einem letzten Aufschrei/Aufbäumen) zur Besinnung kommt. Aber dann fällt es zwischen Dieter-Bohlen-Gasse und Stefan-Raab-Zentralfriedhof weniger auf.
August Heinrich von Loen aus Deutschland
Freitag, 27-04-12 16:52
Zum Tatgeschehen von 1992 und zum politischen Hintergrund beider Akteure gäbe es eigentlich nach 20 Jahren nichts mehr zu sagen außer, daß es ein ganz normaler Kriminalfall war, wenn auch von Akteuren unterschiedlicher politischer Provenienz. Bei sachlicher Abwägung der doch offensichtlich sehr einseitigen und politisch mißbräuchlichen Ausbeutung der Tat von parteipolitischen Akteuren, und die Wirkung einer derart manipulierten Einflußnahme auf die Öffentlichkeit, was in dieser oder ähnlicher Form Dauerzustand in unserer Republik ist, möchte ich die Definition zweier psychopathologischer Krankheitsbilder gegenüberstellen:
Aus dem „Wörterbuch der Psychiatrie und ihrer Grenzgebiete“, Haring u. Leickert, Stuttgart-New York 1968
1. Psychopathen: „Abnorme Persönlichkeiten, die an ihrer Abnormität leiden oder unter deren Abnormität die Gesellschaft leidet (K. SCHNEIDER). Psychopathen sind keine Geisteskranken und keine Nervenkranken, sondern Persönlichkeiten, die aus einer Unausgeglichenheit in der Struktur ihrer Persönlichkeit Schwierigkeiten haben, sich der Gemeinschaft einzufügen, und infolgedessen versagen und dadurch leiden, aber auch die Gemeinschaft bzw. die Interessen der Gemeinschaft stören können. … In neiner Aufstellung von E: KAHN (1931) finden sich nervöse, ängstliche, empfindsame zwanghafte erregbare, hyperthyme, depressive, stimmungslabile, gemütskalte, willensschwache, triebhafte, … verbohrte verschrobene Psychopathen.“
2. induziertes Irresein: „induzierte psychotische Reaktion. Phänomen der psychischen Ansteckung. Die durch den Einfluß von psychisch Kranken (Hysterikern, Psychopathen, aber auch Schizophrenen) bei Angehörigen und Menschen ihrer Umgebung hervorgerufenen krankhaften Vorstellungen und psychopathologischen Symptome. … Die psychischen Epidemien des Mittelalters und Sektenbildung haben hier eine ihrer Ursachen.“
Politische Wahnideen fallen auch unter diese Kategorie.
Otto Ohnesorge aus Berlin
Freitag, 27-04-12 15:21
Wieder so ein Ding aus dem Tollhaus.
Pfui Deibel, noch eins.
Markus Junge aus Deutschland, nicht die BRD
Freitag, 27-04-12 14:23
"Wanser will am 1. Mai über Linksextremismus aufklären"
Da kann man ihm nur empfehlen, daß er sich ausreichend Personenschutz kauft. Bei der angekündigten "De-Eskalation" durch die Polizei, wird Wanser ansonsten mit Leib und Leben aufklären können, wenn die Antifa sich seiner annimmt und die Polizei mal wieder deeskaliert.
Obwohl, Deeskalation ist ja eigentlich nur folgerichtig, als die moderne Form der Fahnenflucht, im Land der Deserteursdenkmäler. Oder soll man es doch lieber als Kadavergehorsam bezeichnen, um die gute preußische Traditionen der Eigenverantwortlichkeit und des Führens mit Auftragstaktik zu bekämpfen?
Kritischer Rationalist aus Hessen
Freitag, 27-04-12 13:51
Manifestiertes Gutmenschentum.Wenn jedes Opfer einer Gewalttat in einem Strassennamen verewigt werden soll,dann gibt es viel zu tun ! Wieviele der z.B. tausenden autochthonen deutschen Staatsbürger,die bis dato Opfer von Wohltaten unserer Kulturbereicherer waren,wurden denn bis dato durch Umbenennung einer Strasse geehrt ? Kennen Sie Einen ?
Wahr-Sager - aus NRW
Freitag, 27-04-12 13:33
Eben erst auf der Show-Bühne - und jetzt schon voll dabei: Die Piratenpartei!
Ich bin übrigens für die Umbenennung von Straßen nach den Opfern von ausländischen Gewaltverbrechern.
Und sicherlich gibt es auch den ein oder anderen linksextremen Gewaltverbrecher, der für den Tod eines "Nazis" verantwortlich war. Nur werden die Antifa-nahen Medien das wohl nie herausposaunen.