Samstag, 28.01.2012

„Ich Erkan – du Mandy“

Stammeldeutsch wird in der Sprachwissenschaft weiterhin als neuer „Dialekt“ gefeiert. Nun soll eine breite Öffentlichkeit vom Wert dieser reduzierten Sprechweise überzeugt werden. Im Februar erscheint ein neues Buch der Sprachwissenschaftlerin Heike Wiese. Es trägt den Titel „Kiezdeutsch: Ein neuer Dialekt entsteht“.

In manchen Großstadtvierteln, die von einem hohen Ausländeranteil geprägt sind, hat sich in der ungebildeten Unterschicht eine Pidginsprache entwickelt. Sie zeichnet sich durch einen verringerten Wortschatz und eine verarmte Grammatik aus, also etwa nach dem Muster „Ich Tarzan – du Jane“ oder, in die heutige Zeit übertragen: „Ich Erkan – du Mandy“. Ein solches Stammeldeutsch beschönigt Wiese als „Kiezdeutsch“. Sätze wie „Danach ich geh’ Schule“, „Machstu rote Ampel“ oder „Isch mach dich Krankenhaus“ seien kein Fehler, sondern eine neue Sprechweise.

Die Bundesregierung fördert „Kiezdeutsch“

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt Wieses Arbeit. Offenbar ist es das Ziel, Einwanderern, die an der hochdeutschen Sprache scheitern, dennoch Identität und Selbstbewußtsein zu geben. Statt diese Sprachverlierer an das Hochdeutsche heranzuführen, wählt man den faulen Weg, schlechtes Deutsch einfach zu einer eigenen Sprache zu erheben. Wiese behauptet: „Kiezdeutsch ist kein falsches Deutsch, sondern als besonderer Dialekt mit nachvollziehbaren Regeln eine Bereicherung.“ Es sei ein Dialekt „wie Schwäbisch oder Bayerisch“.

Gemäß dieser Logik ist Stammeldeutsch sogar genauso gut wie Hochdeutsch. Wiese ist Sprecherin des Zentrums „Sprache, Variation und Migration“. Dies ist eine Gruppe von Potsdamer Sprachwissenschaftlern, die leugnen, daß es das Problem doppelter Halbsprachigkeit gibt. In einer Stellungnahme dieses Zentrums heißt es: „Das Standarddeutsche (das sogenannte ‚Hochdeutsch‘) ist … nur eine von vielen Varianten des Deutschen. Es besitzt zwar ein besonderes soziales Prestige, ist jedoch nicht grammatisch ‚besser‘ als andere Varianten.“ Die Sprachwissenschaftler fragen sich jedoch nicht, warum das Stammeldeutsch ein solch niedriges „soziales Prestige“ hat. Darüber nachzudenken könnte sich lohnen!

Die Kreolisierung schafft Verlierer

Die sprachpolitische Gefahr dieser staatlich geförderten Sichtweise ist beträchtlich. Aus einer Pidginsprache kann nämlich eine Kreolsprache erwachsen, in der sich Aussprache, Wortschatz und Grammatik mehrerer Sprachen miteinander vermischen. So bildet sich im Laufe der Zeit tatsächlich eine neue Sprache. Der Traum von der Mehrsprachigkeit wird somit zum sprachpolitischen Albtraum. Die Förderung der Kreolisierung verbaut den Sprachverlierern den Weg zur Bildung und zur Eingliederung ins deutsche Volk. Die sozialen Verlierer bleiben unter sich und bilden eine eigene Welt mit einer eigenen, undifferenzierten Sprache.

Daß es mittlerweile Jugendliche gibt, die sowohl Stammeldeutsch als auch Hochdeutsch sprechen, wertet Wiese als Beweis dafür, daß es sich um zwei verschiedene Sprachen handelt. Man kann dies aber auch andersherum sehen: Immer öfter sehen sich Jugendliche, die des Standarddeutschen mächtig sind, gezwungen, im Gespräch mit Gleichaltrigen in deren reduzierte Sprache zu wechseln, um sich noch verständlich machen zu können.

Sprachschützer als potentielle Kinderschänder

Denn immer mehr Großstadtjugendliche sind nicht mehr in der Lage, differenziert gesprochenes Deutsch zu verstehen. Möglicherweise empfinden diese Sprachverlierer es auch als Ausdruck von Überheblichkeit, wenn gutes Deutsch gesprochen wird, weil ihnen dadurch ihr schwächeres Ausdrucksvermögen bewußt wird. Um kein Unterlegenheitsgefühl hervorzurufen, wechseln Sprecher mit größerem Ausdrucksvermögen in das reduzierte Deutsch. Auf diese Weise breitet sich das Stammeldeutsch als Minimalsprache noch weiter aus.

Wer Kritik übt, macht sich übrigens höchst verdächtig. In einem Agenturbericht lesen wir: „Immer, wenn über ihr Thema etwas in den Medien erscheint, häufen sich Beschimpfungen von Kritikern, die die Reinheit der Sprache gefährdet sehen. Einmal habe jemand gar gedroht, ihre beiden kleinen Töchter zu vergewaltigen, erzählt Wiese und wirkt dabei erschreckenderweise fast schon so, als sei das bereits Routine.“ Sprachschützer werden also auf eine Stufe mit Kinderschändern gestellt. Das macht nun wirklich sprachlos.



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Fritz Fuchs aus Westpreußen

Dienstag, 31-01-12 20:45

@ Herbert Weiß
>> Wir brauchen ein Umgangsdeutsch, welches ... nicht automatisch zum Intellektuellen erhebt.

 

Matthias Baumann aus Dummerland

Dienstag, 31-01-12 18:27

Eyh, Alda. Da hädd isch mir noch weida den Kopp zabreschen könn, was "Wissnschaffd" bedeuten tut. Aba nu wees icks. Icke bin ooch 'n Wissnschaffdla, weil icke nen neuen Schbrachdialeggd enddeckt hawe. Siehe: hier.

 

Mister Magic aus Mülgau

Dienstag, 31-01-12 05:05

(2)

A: Väschtehsdu? Dann hindä dran noch ma: zehn Jahre Realschool!
D: Konkret. Un die Appretur, die dauert no mal dreizehn Jahre, Aldä!
A: Däs sin zusammä – sin – jednfalls mehr wie – wie zwanzisch Jahre
D: Konkret!


@ Andreas Simon aus Wien

"Die "Umwertung der Werte" hat ein nie dagewesenes Ausmaß erreicht."
Wie Recht Sie haben...

 

Mister Magic aus Mülgau

Dienstag, 31-01-12 05:01

Dialog zwischen Dragan und “Alder”:

Alder: Dabei habisch doch grad noch mein Hausschuhabschluß nachgemacht
Dragan: Was has Du?
Alder: Mein Hausschuhabschluß, odä wie dä heißt
Dragan: Was soll dä sein?
Alder: Was meinsdu: „Wassolldäsein“? Die Hausschuhabschluß! Dä – dä – Die wo – vor Realschool kommt!
D: Konkret!
A: Erst Hausschuhabschluß, dann Realschool
D: Konkret. Un zum Schluß kommt die Appretur
A: Konkret. Abä isch schwör Dir: Vor die Loidä, wo – wo die Appretur sogar schaffe, da hab isch escht Respekt!
D: Isch auch Alder
A: Zieh Dir den mal rein, wie lang dä…
D: …dauert. Konkret!
A: Da machs Du – Zuers machsdu: neun Jahre Hausschuhabschluß!
D: Konkret, Ohne Sitzebleibe!
A: Konkret, un die schafft kaum einä
D. Sch’weiss
(2)

 

Andreas Simon aus Wien

Montag, 30-01-12 00:23

Teil 2

Demnach ist also auch das
Migrationshintergrundsstammeldeutsch ein Soziolekt
und als solcher eine sekundäre Rückbildung,oder schlicht das Ergebnis der Unfähigkeit an der Hochsprache teilzunehmen. Dies ist nicht rassistisch gemeint, sondern als ein Beweis des realen Mißerfolgs von Multikulti zu werten.

Daß gerade diejenigen, die das Ausgeschlossensein der Arbeiterklasse von der kulturellen Welt der privilegierten Klassen stets beklagt haben, nun das offensichtliche niveaumäßige Absacken großer Bevölkerungsteile als Positivum und "Bereicherung"
an den Mann bringen wollen, ist absolut lächerlich.

Aber das Lächerliche wird immer mehr zur Normalität.

Die "Umwertung der Werte" hat ein nie dagewesenes Ausmaß erreicht.

 

Andreas Simon aus wien

Sonntag, 29-01-12 23:59

Es scheint,daß die Frau Sprachwissenschaftlerin den Unterschied zwischen Dialekt und Soziolekt nicht kennt.Oder- was für die Linken typisch ist- sie will die Allgemeinheit für blöd verkaufen mit der inzwischen schon zum Standard gewordenen Methode, all die Negativentwicklungen der heutigen Zeit mit positiv klingenden Wortmäntelchen zu tarnen.

Ein Dialekt ist eine ursprüngliche lokale Sprachform,die kulturell aus eigenständiger Wurzel
stammt-sie kann sich zu einer eigenen Sprache entwickeln oder sie wird , politisch bedingt einer Hochsprache untergeordnet.Siehe deutsche Sprachgeschichte.

 

Herbert Weiß aus Stahnsdorf

Sonntag, 29-01-12 21:08

@ Carsten Schulz aus Mannheim:
Allerdings! Habe zwar keinen Menschen mit Migrationshintergrund in meiner unmittelbaren Nachbarschaft, aber dennoch so manchen "Kanaken".

Ulla Schmidt - mochte sie als Gesundheitsministerin auch keine besondere Leuchte gewesen sein - äußerte sich am 27.1. in enem Interview (dradio.de) zum Bestreben nach einem verständlichen Deutsch. Das allerdings wäre voll in Ordnung. Denn so mancher Dödel versucht, sein Mittelmaß hinter einem total verquasten Deutsch zu verbergen - dem Gegenstück zum Stummeldeutsch. Wir brauchen ein Umgangsdeutsch, welches auch jeder Bild-Leser versteht, ihn aber nicht automatisch zum Intellektuellen erhebt.

 

Albert Schweisser aus Rheinland

Sonntag, 29-01-12 19:32

Also, ich hätte ja gedacht, dass sowas nur von echten Neonazis kommen kann oder rechtsextremen Wissenschaftlern, die migrantische Jugendliche möglichst in einem Schwebezustand der intellektuellen Verkümmerung in einem hochindustrialisierten Land belassen wollen. Wie ein geistiges Straflager - man sortiert die Insassen nach Aussprache und braucht sie nicht mehr markieren oder zwingen, Gefängniskleidung zu trage. Aber... die meint das offensichtlich ernst. Oder: Ist das eine neue perfide Masche der Rechten?
Das kann doch nie und nimmer im Sinne von Menschen sein, die ernsthaft in Deutschland ankommen wollen und ihren Kindern Erfolg wünschen.

 

Olaf Ditges aus NRW

Sonntag, 29-01-12 18:50

Es kann ja jeder so viele Bücher veröffentlichen wie er will, solange er selber deren Finanzierung trägt. Hilfreich wäre es in diesem Zusammenhang desswegen, wenn es kein "Bundesministerium für Bildung und Forschung" gäbe. Denn wer braucht sowas eigentlich und was machen diese Leute den ganzen Tag und warum haben sie die Möglichkeit auf Gelder zuzugreifen, die deren Eigentümern zwangsweise und unter Gewaltandrohung entzogen wurden?

 

Herbert H. aus S.

Sonntag, 29-01-12 16:56

"Kiezdeutsch" ist keine Bereicherung. Genauso wenig wie Kitchen-English.
Es ist einfach nur Unfähigkeit!
Aber wir haben ja dafür die Rechtschreibreformen ...
"Stehle einem Volk die Sprache und Du nimmst ihm seine Identität!"
Genau das passiert seit 67 Jahren! Nicht zufällig!

 

Wahr-Sager - aus NRW

Sonntag, 29-01-12 16:34

Ergänzend zu dem, was "Willi Wurst" geschrieben hat:

Das ist das Produkt der Frankfurter Schule. Zitat aus Metapedia:
"Die führenden Vertreter der gegenwärtigen Koalition sind alle 68er, deren geistige Väter die 'Frankfurter Schule' bilden. Ihre Ziele: die Zerstörung der deutschen geistigen Tradition, die Vernichtung des Volks- und Vaterlandsbewußtseins, der Abbau aller Autoritäten, die Auflösung der Familie und des Staates. Die Ergebnisse sind heute überall zu beklagen!

Auswirkungen der Frankfurter Schule:

- Charakterwäsche und Traditionszerstörung
- Auflösung von Ordnungen
- Zerstörung der Kultur
- Zersetzung von Staat und Institutionen
- Politische Korrektheit und Intoleranz
- Verlust von Leitbildern
...

 

Stefan Pauly aus Paderborn

Sonntag, 29-01-12 16:01

Für diesen "Soziolekt" gibt es sogar eine eigene Bezeichnung: "Kanaksprak". Ein gutmenschelnder Autor hat sogar ein Buch darüber geschrieben. Hier ein paar Beispiele für diese kulturelle Bereicherung: Ey Alter; Voll krass, ey; Bistu Fotze, oder was?; Isch mach dich Messer; Juden ins Gas; Allah segne Hitler; Gibstu Händi, Scheißdeutscher!; Gibstu Jacke, deutsche Kartoffel; Behead those who insult Islam; Get ready for the real holocaust; Europe, your 911 will come. Der Islam ist wirklich eine Aufwertung unserer Kultur.

 

Marie Podlech aus Erlangen

Sonntag, 29-01-12 15:50

In einer Gesellschaft, wo "seriöse" Zeitungen tagtäglich darüber berichten, was Leute, die man ihrer Ansicht nach wohl kennen müßte, in einem Dschungelcamp treiben, von dem man wiederum nur weiß, weil es die "seriösen" Zeitungen berichten, wo also angeblich "mit Würde" Frikadellen aus Kakerlaken gegessen werden, in einer solchen Gesellschaft braucht man sich nicht zu wundern, wenn "seriöse" Germanisten eine abstoßende, aggressive, auf niederstes Niveau reduzierte Sprache als "deutschen Dialekt" feiern.

 

August Heinrich von Loen aus Deutschland

Sonntag, 29-01-12 15:28

Eine Ideologie, die sich zum Ziel gesetzt hat, den Menschen in seinem ganzen Denken und Wollen in Besitzt zu nehmen, hat zwangsläufig eine beschränkte Vorstellung von Wissenschaft, Sprache und Kultur. Denn für sie haben diese Errungenschaften einer Zivilisation keinen Selbstzweck, sie bedienen sich ihrer als Werkzeuge zu ihrem Zweck.

„Das Standarddeutsche (das sogenannte ‚Hochdeutsch‘) ist … nur eine von vielen Varianten des Deutschen. Es besitzt zwar ein besonderes soziales Prestige, ist jedoch nicht grammatisch ‚besser‘ als andere Varianten.“ Oder
„Kiezdeutsch ist kein falsches Deutsch, sondern als besonderer Dialekt mit nachvollziehbaren Regeln eine Bereicherung.“

Mit dieser Sprache ist Kommunikation auf dem geistigen Niveau von Höhlenmenschen möglich. Mit ihr läßt sich aber nicht Philosophieren oder wissenschaftlich kommunizieren, wie mit der Hochsprache. Diese zweifelsfrei, auch für einen Höhlenmenschen erkennbare, richtige Feststellung, zeigt explizit, daß auch die Sprachwissenschaft um eine Bewertung der verschiedenen Sprachvarianten innerhalb eines gemeinsamen Sprachraumes nicht umhin kommt. Die Metapher vom „Kiezdeutsch ist kein falsches Deutsch, sondern als besonderer Dialekt mit nachvollziehbaren Regeln eine Bereicherung“ ist ein typisches Beispiel von wissenschaftlichem Mißbrauch linker Ideologie. Die Umwertung der ursprünglichen, verbindlichen und gültigen Inhalte von Begriffen, bzw. die Anwendung positiv besetzter Begriffe wie „Bereicherung“ auf Vorgänge oder Ereignisse mit kulturzersetzender oder den allgemeinen Frieden störender Wirkung, gehören zum Arsenal ihrer Kampfmethoden. Des halb sind die „wissenschaftlichen“ Auslassungen in der Sache weder richtungweisend noch von irgendwelcher weiterführender Bedeutung.

 

Ulf Heber aus Rosenheim

Sonntag, 29-01-12 13:26

"Wer Kritik übt, macht sich übrigens höchst verdächtig."

Auf den Punkt gebracht: Wer Kritik übt ist rückwärts gewandt und Nazi-verdächtig!

 

Christian Hetmank aus Kamenz

Sonntag, 29-01-12 12:51

Wenn die Sprachexpertin Immigranten-Soziolekte beobachtet, dann kann das erstmal eine Beschreibung von Tatsachen sein.

Ob man es will oder nicht, dialektale Sprache ist ein Spiegel der Ökonomie. Die traditionellen Dialekte des Deutschen haben sich in einer Vergangenheit ohne allumfassende Mobilität entwickelt.
Die moderne Gesellschaft mit ihrer mobilen Ökonomie hebt das auf, die Dialekte nehmen mit der "gesellschaftlichen Teilhabe" der Individuen ab. Das kann man bedauern, es ist aber so.
Mir ist kaum ein Beispiel bekannt, wo öffentliche Institutionen (Schule, Fernsehen) traditionelle Dialekte fördern.
Wenn die Thesen von Integration und Aufstieg der Immigranten stimmten, dann gäbe es für Sprachforscherin Wiese kein Betätigungsfeld.

 

Carsten Schulz aus Mannheim

Sonntag, 29-01-12 12:08

Sagen wir es ganz deutlich und bewusst politisch unkorrekt: es handelt sich um 'Kanakendeutsch', wobei sich der Begriff 'Kanake' nicht auf ausländische Abstammung bezieht, sondern auf eine gewisse Lebensweise, die sich sehr wohl auch eine bestimmte deutsche Unterschicht angeeignet hat.

 

M. H, aus ffm

Sonntag, 29-01-12 10:54

hegel, schiller, kant, goethe in erkandeutsch, mal was neues. vieleicht auch mal die eine oder andere budestagsrede,oder die weihnachtsansprache des präsers, wird bestimmt lustig. aber wie will man aber die neue sprache schriftlich umsetzen ?

 

Willi Wurst aus der Klippschulhölle

Sonntag, 29-01-12 09:47

die Zwangsverdummung deutscher Schüler ist gewollt und kein Zufall ; an vielen norddeutschen Klippschulen wird die Sprache der Dummen nicht nur toleriert sondern von SDS-Akademikern gefördert - ein deutscher Schüler der sich klar und verständlich ausdrückt wird sozial vernichtet , zum Abschuss freigegeben denn er hat sich "isoliert" ; er "provoziert" seine Mitschüler mit Migrationshintergrund durch seine "herablassende" Art - es folgen Schläge und Terror - so geschehen zu Beginn des neuen Schuljahrs - die Polzei - sie ist vor Ort - schaut weg . Es ist der ganz normale , alltägliche Klassenkampf von OBEN denn die linken brd "Eliten" hassen deutsche Arbeiterkinder und sie hassen mögliche Wettbewerber .

 

Till Eulenspiegel aus Québec (ville), Québec (pays)

Sonntag, 29-01-12 03:02

Très intéressant!

Man freut sich schon auf einen hochinteressanten Vortrag, der in diesem Vernakular im Goethe-Institut gehalten werden wird. Hoffentlich recht bald.*

Vielleicht kann sogar die Sprachwissenschaftlerin ihroselbst verpflichten?! (absholutely!!!)
---------------
* Sollte doch keine besonderen Schwierigkeiten bereiten. N'est-ce pas?

 

THOMAS MARX aus Frankreich

Sonntag, 29-01-12 01:06

Wird "Multi Kulti" dann zu "Mutti Kutti"?

 

Bernd Schmieder aus Berlin

Samstag, 28-01-12 19:41

Wenn die Mandys dieses Landes mitspielen, dann ist es egal, dann hat dieses Land keine Hilfe mehr verdient.

@Manfred Strossner aus Hildesheim : Es wird bald egal sein,ob Bundesbürger oder Deutscher, es ist unser Land, unsere Zukunft. Wir müssen den Bestand sichern und tun es nicht.

 

Wadim Z. aus Deutschland

Samstag, 28-01-12 16:52

Herr Paulwitz,
Ihre Sprache ist ja wirklich unter aller Sau(!). Es heißt nicht "Isch mach dich Krankenhaus", sondern "Isch mach disch Krankenhaus". Ansonsten finde ich ehrlich gesagt, dass "Kiezdeutsch" in der Tat eine ähnliche Bereicherung wie Schwäbisch oder Bayrisch darstellt.

 

Andreas Muscarius aus Hamburg

Samstag, 28-01-12 15:47

@ M. Müller aus Pommern

Die Bewertung nimmt Frau Wiese dadurch vor, dass sie das "Stammeldeutsch" in den Rang eines deutschen Dialektes erhebt, und es nicht als durch Unvermögen bedingte, fehlerhafte Anwendung der deutschen Sprache beschreibt, was aber eigentlicht korrekt wäre. Im Gegenteil, sie behauptet sogar, es sei ein Ausdruck von sprachlicher Kompetenz und Kreativität.

Sie behauptet auch ernsthaft: "Die Jugendsprache ist oft viel logischer als Standarddeutsch."

Gleichzeitig beschreiben aber ihre Kollegen das fehlerhafte Portugiesisch, das in den Slums Brasiliens gesprochen wird, als das, was es ist, nämlich als fehlerhaft, und Ausdruck des sprachlichen Unvermögens der Sprecher. Nur die Zustände in DE werden verklärt.

 

Hans Holt aus Panama

Samstag, 28-01-12 15:24

So lange der Türkenwolf an den Untergebildeten keine "Goethe-Schiller-Preise" verleiht und es nur beim Nachschmeißen der deutschen Staatspappe bleibt, geht es ja noch. Im Übrigen ist das kein "Kiezdeutsch" sondern "Trivial-turk-alman". Wer über eine Sprache die Deutungshoheit hat, hat auch die politische Gewalt über die Ur-Träger der Sprache.

 

Thomas Lentze aus Bonn

Samstag, 28-01-12 14:49

Solche Mitteilungen wirken niederdrückend und lähmend. Wie soll man sich verhalten?

Meines Erachtens läßt sich der Zerfall unserer Sprachgemeinschaft nicht mehr aufhalten.

Wir können aber sehr wohl unsere Eigenheit, gepflegt zu sprechen, bewahren. In der Anpassung liegt die einzige wirkliche Gefahr. Es ist eine Frage der Selbstachtung, ob wir uns anpassen oder nicht.

Wir können in der Kreolisierung also auch eine Chance sehen, nämlich die Abspaltung von etwas nicht mehr Eingliederungsfähigen.

Einen Adel und ein gemeines Volk, gab's das nicht früher auch?

 

M. Müller aus Pommern

Samstag, 28-01-12 13:36

Sehr geehrter Herr Paulwitz,
wenn Frau Wiese, wie Sie sie wörtlich wiedergeben, davon spricht, "Kiezdeutsch" sei nicht besser oder schlechter als die zufällige Konstruktion des Standart- bzw. Hochdeutschen, will sie eben nicht, wie von Ihnen unterstellt, vom "Wert" dieser Sprachvarietät künden. Die "Bewertung" ist nicht Aufgabe einer deskriptiven Sprachwissenschaft.
Dass man sich in Dialekten oder Soziolekten seinen momentanen Kommunikationspartnern anpasst, um nicht mit Hochdeutsch aufzufallen, ist auch in migrationsunberührten Bierzelten und Schützenfesten üblich.

 

Absurdes Deutschland aus Mannheim

Samstag, 28-01-12 13:08

Dass dies Ganze wieder einmal eine verlogene Farce ist, zeigt sich daran, dass die linke Sprachwissenschaftlerin, welche eine akademisch-privilegierte Kaste repräsentiert, ihre Arbeit ja selbst nicht in dieser neuen, "gleichberechtigten" Unterschichtenpidginsprache geschrieben hat und somit ist ihr Gebaren nichts anderes als offen demonstrierte intellektuell-linke Arroganz einer Verständigen...
Es handelt sich um dasselbe Phänomen aller Salonkommunisten, aller Habermasisten, aller sozialistischen Strauss-Kahns, aller Elfenbeinturmmarxisten...Kurzum all derjenigen, die sich aus ihrer gesellschaftlichen und ökonomischen Überlegenheit heraus die arrogante Attitüde des verständnisvollen "sozial-denkenden" Neurotikers leisten können.

 

Martin Böcker Sen. aus Vilseck

Samstag, 28-01-12 12:53

Was vor einiger Zeit noch ein Witz war, ist jetzt Realität.
Dialog in der Baustoff-Handlung:
Moin!
Moin!
gibt`s Gips?
Gips?
Gips!
Gips gibt`s Moin.
Moin?
Moin.
Moin!
Moin!

So oder schlimmer!

 

Manfred Strossner aus Hildesheim

Samstag, 28-01-12 12:47

Logische Konsequenz der Entwicklung hin zu einem Nationalitätenstaat "bewährter Ordnung". Eine überflutende, alles Vernünftige erstickende Bürokratie als letzter raison d'être dieses Staates, neben den Zwölf Jahren.

Mein Standpunkt auch weiterhin: Bundesbürger könnt ihr werden. Deutsche niemals.

Und, ich werde keine Kultur anerkennen, die die meine nicht anerkennt. Wobei die oben besprochene Erscheinung in meinen Augen keine Kultur ist. Eher ein Vorkommnis.

 

Petrus Urinus Minor aus dem Endzeitbunker

Samstag, 28-01-12 12:42

Sprachstrukturen sind Denkstrukturen, weissu?

 

Rainer Thesen aus Nürnberg

Samstag, 28-01-12 12:28

"Das Standarddeutsch ist nur einen von vielen Varianten des Deutschen..." Gut. Ein Schrottauto ist nur eines von vielen Autos. Die famosen Potsdamer Sprachforscher sind nur eine von vielen Varianten menschlicher Möglichkeiten.

 
 

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