Deutschland

Samstag, 26.11.2011

Niemand hat die Reißleine gezogen

Von Felix Krautkrämer

Die „Gorch Fock“ in der Kieler Woche: Wurde einer untauglichen Offiziersanwärterin aus politischen Gründen der Weg geebnet? Foto: Wikimedia/RThiele

Die „Gorch Fock“ kommt nicht zur Ruhe. Nach dem Skandal um den Unfalltod der Kadettin Sarah Seele im November 2010 könnte nun der Fall der im September 2008 unter bislang nicht geklärten Umständen über Bord gegangenen Offiziersanwärterin Jenny Böken für neuen Ärger sorgen. Für den Wehrbeauftragten des Bundestags, Hellmut Königshaus (FDP), ist der Vorgang keinesfalls abgeschlossen: „Es bestehen immer noch offene Fragen, die es zu klären gilt“, sagte er dem Spiegel.

Dazu zählt auch die Frage, ob der Tod der 19jährigen hätte verhindert werden können. Denn nach Informationen der JUNGEN FREIHEIT wecken die militär-medizinischen Untersuchungen erhebliche Zweifel, ob Jenny Böken überhaupt für den Dienst auf der „Gorch Fock“ geeignet war.

Zweifel an der körperlichen Tauglichkeit

Alles beginnt am 11. Dezember 2007 mit ihrer Untersuchung in der Offizierbewerberprüfzentrale (OPZ) im Kölner Personalamt der Bundeswehr. Damals wurde der jungen Frau bescheinigt, „für die Offizierslaufbahn gesundheitlich geeignet“ zu sein, mit einem Tauglichkeitsgrad 2. Lediglich ihre Körpergröße von 1,77 Meter stand dem Tauglichkeitsgrad 1 entgegen. Daß Böken laut dem Attest ihres Gynäkologen unter einer verlängerten und verstärkten Regelblutung („dysfunktionelle Blutungsstörung“) litt, scheint für die untersuchende Medizinaloberrätin keine große Rolle gespielt zu haben. Zwei Tage vor ihrem Tod wird Böken beim Schiffsarzt der „Gorch Fock“ über starke Schmerzen im Unterleib klagen.

Im Untersuchungsbogen heißt es zudem, Jenny Böken habe bisher unter keinerlei Erkrankungen an Magen, Darm oder Bauchorganen gelitten, dabei wurde sie 2001 wegen eines Blinddarmdurchbruchs operiert. In späteren Untersuchungen findet sich dieser Hinweis in den Kölner Papieren dagegen nicht. Eine Kreislauffunktionsüberprüfung verläuft „unauffällig“. Lediglich bei der Untersuchung des autonomen Nervensystems, das Vitalfunktionen wie Atmung, Verdauung und Stoffwechsel regelt, wird bei ihr eine „leichte vegetative Labilität“ festgestellt, allerdings ohne Konsequenzen.

Ganz anders erscheint der Gesundheitszustand der Offiziersanwärterin im Sanitätsdienst ein halbes Jahr später bei ihrer truppenärztlichen Einstellungsuntersuchung in der Marine-Sanitätsstaffel in Mürwik. Ein Belastungs-EKG muß sie wegen Schwindelgefühlen abbrechen, eine Wiederholung „nach gutem Frühstück“ wird angeordnet. Es wird eine „orthostatische Dysregulation verstärkt bei Nüchternheit“ diagnostiziert. Wegen dieser Kreislaufstörung erhält sie die Gesundheitsziffer „III 46“.

Psychische Labilität in Streßsituationen

Bei anderen Truppengattungen wie den Gebirgs- oder den Fallschirmjägern, die eine hohe körperliche Belastbarkeit sowie eine gewisse Höhentauglichkeit erfordern, wäre dies ein Ausschlußkriterium. Nicht aber bei der Marine, obwohl der für Offiziersanwärter verpflichtende Dienst auf der „Gorch Fock“, insbesondere in der Takelage, genau das verlangt.

Jenny Böken erhält bei der Untersuchung Anfang Juli 2008 wegen ihrer vegetativen Labilität noch eine weitere einschränkende Gesundheitsziffer: Eine „III 12“. Durch diese wäre sie bei korrekter Auslegung für die Ausbildung zum Sanitätsoffizier ungeeignet. Denn hinter der Bezeichnung verbirgt sich eine starke psychische oder körperliche Reaktionsform insbesondere in Streßsituationen. Doch auch dies bleibt ohne Konsequenz. Ungehindert kann sie ihre Grundausbildung beginnen – ohne großen Erfolg, wie ihre Beurteilung vom 14. August 2008 beweist, die der JF vorliegt.

Darin heißt es unter anderem: „Frau Matrose San OA Böken hat sehr starke Probleme, den an sie gestellten Anforderungen und Erwartungen im psychischen sowie physischen Bereich gerecht zu werden.“ Mehrfach sei sie im theoretischen und praktischen Unterricht eingeschlafen und habe beim „Physical Fitness Test“ das zweitschlechteste Ergebnis erreicht. Den Frühsport habe sie in den ersten drei Wochen beinahe täglich abgebrochen, ebenso einen Marsch über acht Kilometer. Dies stelle „nicht das gewünschte Bild der körperlichen Belastbarkeit eines Offiziersanwärters dar“.

Eignung als Offizier „nicht erkennbar“

Doch die Soldatin gibt auch auf anderem Gebiet Anlaß zur Kritik. Von „ungebührlichem Verhalten gegenüber Vorgesetzten“ ist in der Beurteilung die Rede, von „Rumjammern“ und einer „teils gereizten und besserwisserischen Art“. Sie sei „zu keiner Zeit ein gut im Zug integriertes Mitglied“ gewesen, eine Eignung zum Offizier „nicht erkennbar“, lautet das Gesamturteil.  Für jeden normalen Offiziersanwärter wäre nach einer solchen Beurteilung Schluß gewesen, nicht jedoch für Jenny Böken. Nur warum? Um eine politisch gewünschte Frauenquote zu erfüllen?

Ähnlich wie im Fall Sarah Seeles erweist es sich auch bei Jenny Böken als verhängnisvoll, daß niemand die Reißleine zieht. Zweifel an ihrer Einsatzfähigkeit sollen in einer Personalkonferenz in der OPZ zurückgewiesen worden sein. Zwei Wochen nach ihrer Beurteilung beginnt sie am 28. August 2008 ihre Ausbildungsfahrt auf der „Gorch Fock“. Sechs Tage darauf, am 3. September gegen 23.45 Uhr, muß das Schiff ein „Mann über Bord“-Manöver einleiten. Ohne Erfolg. Zwölf Tage später entdeckt das Fischereiforschungsschiff „Walther Herwig III“ 65 Seemeilen nordwestlich von Helgoland die Leiche von Jenny Böken.

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JF 48/11

 



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Markus Junge aus Deutschland, nicht die BRD

Dienstag, 29-11-11 12:37

Dr Schlawa aus Anderswo

Ich hab mir das Trauerspiel hier jetzt all die Tage angetan, irgendwann reicht es. Herr Schlawa, Sie haben eindeutig keine eigenen Erfahrungen mit Frauen bei der BW!
Wenn Sie mal erleben, wie sich ein Weiblein an der Hinderniswand abmüht und da mit aller Technik die Wand nicht packt, weil die Dame zu kleinwüchsig ist;

Wenn Sie in Afghanistan erleben, wie auf einem bestimmten Frauencontainer ein reger Herrenbesuch erfolgt, jede Nacht ein Neuer, einschließlich Verheirateter + Angehörigen anderer Streitkräfte;

Eine zur Turmwache eingeteilte Frau Stabsunteroffizier meint, sie schießt nicht mal auf die streunenden Hunde, die die Türme immer mal wieder "belagerten", von Taliban ganz zu schweigen;

 

Markus Junge aus Deutschland, nicht die BRD

Dienstag, 29-11-11 12:36

Sie sich immer wieder auf der Schießbahn fragten, wo das verdammte MG3 nur mit der Frau hin will, sowohl beim Transport als auch beim Schießen;

Sie die Frauen beim Leistungsmarsch erleben (Männer 30km, Frauen 22km - wenn ich mich da gerade richtig erinnere) und trotzdem die schnellsten Marschierer von den Männern stammen;

Sie sich bei so vielen Frauen fragen, was die in Führungspositionen suchen, wer die nur da hingestellt hat, bei der Einstellung / Eignung;

Dann Herr Schlawa, sind Ihre Argumente nur ermüdend.
Denn es geht nicht nur um die körperliche Eignung, sondern auch um die geistige und um die Wirkung von Frauen auf die Umgebung. Wenn Sie die Verrenkungen der "Gleichstellung" im Dienst, das Herumscharwenzeln der Männer, um

 

Markus Junge aus Deutschland, nicht die BRD

Dienstag, 29-11-11 12:36

die Frauen und die ewig lähmenden Fragen nach: "ist das jetzt noch erlaubt, muß ich hier wegen der Frauen anders vorgehen, "darf" ich die jetzt anbrüllen, oder heult die dann und rennt zur Frauenbeauftragten der Kompanie und danach zum Stab" miterlebt hätten, dann würden Sie wohl nicht so vehement die Position der Gleichmacherei verteidigen. Und das Bezog sich nur auf normale Vorgänge des täglichen Dienstes / Ausbildung - Erleichterungen, Anpassungen, Rücksichtnahmen, das hat aber in einer Armee keinen Platz, sonst könnte man auch gleich Behinderte einstellen.

Daher bleib ich bei meiner Meinung, die ich schon vor dem wahnwitzigen Urteil des Europäischen Gerichtshofes hatte, Frauen gehören nicht in die Armee.

 

Dr Schlawa aus Anderswo

Dienstag, 29-11-11 12:02

@ Thomas Lentze

Woraus schließen Sie, dass "die Bundeswehr so viele offensichtlich kampfunfähige Frauen einstellt"? Weil eine von Ihnen auf der Gorch Fock verunglückte? Schlussfolgern Sie das auch auf Männer, schließlich verunglückten auch schon Soldaten auf der Gorch Fock.

Was ist mit all den rd. 18000 Soldatinnen, die in der Bundeswehr erfolgreich ihren Dienst leisten, auch in Auslandseinsätzen und sogar in Afghanistan? Was ist mit Frauen wie Ulrike Flender, der ersten deutschen Kampfpilotin?

Wenn Frauen geschlechtsunabhängige Anforderung erfüllen, dann sehe ich keinen Grund, sie nicht zur Bundeswehr oder auch Kampfhandlungen zuzulassen. Wer hier aber immer noch von geschlechterspezifischer Physis redet, will das nicht verstehen.

 

Thomas Lentze aus Bonn

Dienstag, 29-11-11 11:27

@ Dr Schlawa aus Anderswo:

"Ich gehe mal davon aus, dass es nicht wenige, sportlich gut trainierte Frauen gibt, die den einen oder anderen mit 1 gemusterten Mann locker hinter sich lassen."

Wo sind denn alle diese Superfrauen (oder Amazonen)?

Wenn die Bundeswehr so viele offensichtlich kampfunfähige Frauen einstellt, dann weist das doch eher darauf hin, daß es die von Ihnen genannten (fantasierten?) Frauen nicht gibt, oder jedenfalls doch viel seltener, als Sie es unterstellen.

Handelt es sich um eine Wunschvorstellung?

 

Dr Schlawa aus Anderswo

Montag, 28-11-11 20:47

@ Carsten Schulz

Falls nur physische Extremspitzenleistungen einen Soldaten für eine Kampfeinsatz in der Bundeswehr befähigen, so dürfte sich die Bundeswehrreform von selbst erledigen, weil sich vielleicht gerade mal 300 der physisch fittesten deutschen Männer fänden, die diese Leistung erbringen könnten. Damit können Sie keine kampffähige Armee bilden.

Ich gehe mal davon aus, dass es nicht wenige, sportlich gut trainierte Frauen gibt, die den einen oder anderen mit 1 gemusterten Mann locker hinter sich lassen. Warum soll man die nicht zur Bundeswehr lassen, wenn sie es wollen? Und wenn es exzellente Hubschrauberpilotinnen gibt, was spricht dagegen, sie auch zum Kampfeinsatz zuzulassen?

 

Gaius Marius aus Germania

Montag, 28-11-11 18:04

Dabei ist auch in "modernen" Armeen die geistige und körperliche Belastbarkeit seiner Soldat von entscheidender Bedeutung. Wie man am Irakkrieg und am Konflikt in Afghanistan sehen kann, nützt den Soldaten die Hightech-Ausrüstung nur temporär etwas. In letzter Konsequenz muss es immer Soldaten vor Ort geben, welche unter widrigsten Bedingungen den Willen der Politik durchsetzen. Doch es werden leider bis dahin noch einigen Frauen und Männer auf der Strecke bleiben, bis auch unsere Politikerinnen, Emanzen und inkompetenten Politiker begreifen, dass Männer und Frauen verschieden sind und das ein gewisses Maß an körperlicher & geistiger Belastbarkeit zum Soldatenberuf gehört, wie der Umgang mit der Waffe.

 

Gaius Marius aus Germania

Montag, 28-11-11 17:55

@Dr Schlawa aus Anderswo

Ich unterstütze Sie voll und ganz in Ihrer Auffassung. Es gibt genauso unqualifizierte Männer, die in der Bundeswehr Dienen wie es Frauen gibt. Deshalb sind einheitliche Standards sehr wichtig. Leider wurden diese in den letzten Jahren mangels qualifiziertem Nachwuchs eh schon sehr stark gesengt. Zudem wurden seit Öffnung der Bundeswehr für Frauen von Anfang an Frauen eingestellt, welche augenscheinlich zuvor nie Sport getrieben haben. wer das nicht glaubt, sollte sich mal den Film "Feldtagebuch - Allein unter Männern" aus dem Jahre 2001 ansehen.

 

Thomas Lentze aus Bonn

Montag, 28-11-11 11:37

@ Otto Ohnesorge aus Berlin

"Mich wundert, wie willfährig die Männer in Politik und Medien eigentlich in allen maßgeblichen Bereichen,
dieser Sache dienen."

Ja, das wundert auch mich, und es ist eine drängende Frage.

Letztlich kommen wir auf den sozialistischen Todestrieb (s. Igor Schafarewitsch), der Deutschland befallen hat. Wir haben verwandelt aufgenommen und weiterentwickelt, wovon sich Rußland befreit hat.

Positiv gesehen: Deutschland hat sich geopfert, um anderen Ländern den Sozialismus (heute ingestalt des Genderismus) zu ersparen.

 

Carsten Schulz aus Manneim

Montag, 28-11-11 11:29

@Dr Schlawa aus Anderswo,
es geht nicht um Pauschalurteile. Ich bin auch für differenzierte Betrachtung. Aber auf den wichtigsten Punkt gehen Sie nicht ein: warum gibt es in nahezu allen Sportdisziplinen wohl getrennte Wettkämpfe für Männer und Frauen? Die Antwort ist einfach: die physischen Grundbedingungen sind zwischen - wohlgemerkt gleich gut trainierten - Männern und Frauen einfach zu unterschiedlich. Das gilt auch für die Armee. Deshalb sollte man gewisse Bereiche, vor allem in den Kampfeinheiten, nicht für Frauen zulassen.
Tauglichkeit unabhängig vom Geschlecht reicht eben nicht.

 

Erwin der Querdenker aus Dummerland

Montag, 28-11-11 09:58

Es geht nicht um einen Schreibtischjob bei der Bundeswehr oder dem Sanitätsdienst, wo Frauen sicherlich auch nützlich sein können, sondern um die reine Kampfsituation. Dort also, wo kleinste Schwächen sich tötlich auswirken und wo hierdurch der gestellte Auftrag gefährdet wird!

Wie dieses ideologische Spiel funktioniert, können sie bei der GSG 9 beobachten. Hier sollen künftig auch Frauen mit integriert werden.
Dafür werden die Anforderungen für Frauen gesenkt, damit sie die Aufnahmebedingungen erfüllen können.

Der Begriff Elite wird allein durch diesen Umstand schon in Frage gestellt.

Ein möglicher Feind nimmt auf die Schwächen seines Gegners keine Rücksicht!
Auch der Glaube an den Gleichheitswahn wird dabei nicht viel nützen!

 

Erwin der Querdenker aus Dummerland

Montag, 28-11-11 09:46


Warum akzeptieren die gleichen Leute die Leistungsunterschiede im Sport, jedoch nicht bei der Bundeswehr oder anderswo? Warum treten Frauen und Männer nicht im direkten Vergleich z.B. bei der Olympiade gegeneinander an?

Und darf ich die Äußerungen gewisser sich selbst überschätzender Damen hier bezüglich der Frauenfußball-WM in Erinnerung rufen, wo tatsächlich behauptet wurde: "Wir sind besser als die Männer!".

Genau diese Art Geisteshaltung eines realitätsfremden Feminismusses finden sie mittlerweile in jeder blöden Kriminalserie wiedergegeben.

Sie, mental ganz cool und "stark", er, jammernd und schlaff, wickelt sie trickreich als "Superfrau", obwohl schon rein vom Körperbau her nicht möglich, jedes Schwergewicht Mann um den Finger.

 

Otto Ohnesorge aus Berlin

Sonntag, 27-11-11 22:02

Nach Madame Beauvoir und deren Lehrling Alize Schwarzer, werden Frauen ja nicht als Frauen geboren.

Zur Frau werden sie, um dem Manne zu dienen, gemacht.

Von daher ist es nur folgerichtig, daß Frauen in allen Bereichen den Männern gleichgestellt werden müssen.

Damit die Herrschaft des Mannes gebrochen wird.

Mich wundert, wie willfährig die Männer in Politik und Medien, eigentlich in allen maßgeblichen Bereichen,
dieser Sache dienen.

Schon jetzt klappt in unserem Land so gut wie nichts mehr auf Anhieb.

Ich müßte mich sehr täuschen, wenn das nicht der fortschreitenden Frauenwelt in den Berufen und Branchen geschuldet ist.

Nein, ich bin nicht frauenphob.

Allerdings habe ich etwas gegen Frauen am falschen Platz und zum falschen Zweck.

 

Dr Schlawa aus Anderswo

Sonntag, 27-11-11 20:39

@ Carsten Schulz

Volle Zustimmung. Männer und Frauen sind nicht gleich - Gott sei Dank. Darum geht es mir auch gar nicht. Mir geht es lediglich darum, dass man Tauglichkeit unabhängig vom Geschlecht definiert. Und wie ich schon sagte: Wenn manche Tauglichkeitskriterien kaum von Frauen - oder andere kaum von Männern - erreicht werden können, dann ist das eben so.

Aber pauschal gegen Frauen in der Bundeswehr zu sein ist sicherlich genau so ein dümmliches Mainstreamgeschwätz - nur halt rechts-konservativ - wie es umgekehrt von links kommend hier vehement kritisiert wird.

 

Herbert Weiß aus Stahnsdorf

Sonntag, 27-11-11 20:12

Meine Kollegin im Stahnsdorfer Asylantenheim (1992/93) kümmerte sich u. a. um die Waschmaschinen und die Kleiderkammer. Ich war der Mann für's Grobe. Funktionierte ganz gut. In früheren Jahren hatte sie auch mal einen Traktor gefahren und war in der LPG-Küche tätig. Als die Schlaumeier vom Arbeitsamt sie allerdings für den Forsteinsatz - mit schwerer Kettensäge! - einteilen wollten, legte sie denn doch Protest ein.

Etwas mehr Vernunft täte gut!

 

Chris Kuhn aus Schland

Sonntag, 27-11-11 19:10

@Schlawa
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Wir haben Sie genau verstanden: Ihre "Standards" werden inzwischen in allen Bereichen und Berufen gesenkt (oder "angepaßt", wenn Ihnen das neutraler klingt), falls anders noch nicht mal die Anstands-Frauenquote erreicht werden würde.

 

Schneeweisschen Rosenrot aus Irgendwannwirdsschonklappen

Sonntag, 27-11-11 14:44


Kassandra Priamos aus Troya
brachte hier den tauglichsten Kommentar.

Hinzuzufügen wäre: Frauen sollten nicht an die Front,
aber schon wissen, wie Selbstverteidigung geht,
und eine Waffe sollten sie im Ernstfall auch bedienen können.

 

Carten Schulz aus Mannheim

Sonntag, 27-11-11 14:27

@Dr Schlawa aus Anderswo,

es gibt einfach unterschiedliche physiologische Grundgegebenheiten bei Männern und Frauen. Beim Sport wird das ohne weitere Diskussion akzeptiert. So gibt es aus gutem Grund z.B. bei nahezu allen Disziplinen serarate Wettbewerbe für Frauen und Männer. Nur bei der Armee soll das aus ideologischen gründen plötzlich nicht gelten.

Sie haben grundsätzlich Recht, wenn Sie von 'Mitschuld' reden. Mitschuldig am tod dieser jungen Frau, sind all die, die aus ideologischer Verbohrtheit die Unterschiede zwischen den Geschlechtern nicht mehr wahrhaben wollen.

 

Thomas Lentze aus Bonn

Sonntag, 27-11-11 12:52

@ Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ:

"wer möchte Frauen sehen, die aus einem Kriegsgeschehen behindert, entstellt, verstümmelt zurückkommen."

Wie es immer einzelne Frauen gibt, die derartige Folgen inkauf nehmen würden ("Flintenweiber"), so gibt es auch vereinzelt Männer, denen ein solcher Anblick nichts ausmacht, ja sogar, die "auf so etwas stehen".

Natürlich kann und will ich nicht behaupten, daß Herr Dr Schlawa zu den Männern mit solchen Vorlieben gehört. Aber gerade wenn er nicht zu ihnen gehört, dann könnte und sollte er seine Konsequenz hier unter Beweis stellen und bevorzugt sich einer solchen Frau öffnen - falls er dann gerade für eine Bindung frei ist. Denn Ideale verpflichten.

 

Otto Ohnesorge aus Berlin

Sonntag, 27-11-11 12:44

Lieber Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ,

"Muß das unbedingt sein?" (Frauen an der Waffe)

Offenbar ja.

Neben dem Aspekt der Gleichberechtigung, welche ja lange hergestellt ist, was nur noch InteressenvertreterInnen bestreiten, gibt es einen zweiten, oft vergessenen Aspekt.

Das deutsche Volk hat beschlossen, sich nur noch marginal fortzupflanzen.

Dann hat das deutsche Volk beschlossen, jedenfalls nicht verhindert, daß Millionen Menschen mit anderer Kultur, Religion, Bildung und Werten sein Land bevölkern.

Die haben weder Intellekt noch Motivation. Eignen sich nur wenige.

Das gilt übrigens für alle Berufe.

Deswegen wird jeder medial hingerichtet, wie Eva Herman, der sich gegen das Potenzial "Arbeitstier Frau" stellt.

 

Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ

Sonntag, 27-11-11 04:03

(9) Wie oft kommt mir wieder die römische Spätantike in den Sinn, wenn ich an Afghanistan und die heutigen Legionen des Imperiums denke. Damals gab es ein geflügeltes Wort in der Bevölkerung für etwas im Alltag, hinter dem außer schönen Worten nichts steckte:

"Es ist wie Siege über die Goten!"

Man sollte es übernehmen, etwa wenn wieder einmal eine neue Reform, ein Rettungsschirm oder dergleichen angekündigt wird: "Es ist wie Siege über die Taliban und den islamistischen Terrorismus!"

 

Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ

Sonntag, 27-11-11 03:47

(1) @ Dr Schlawa: "...grundsätzlich gegen Frauen in der Bundeswehr zu wettern."

Ich sah einmal eine TV-Doku über einen speziellen praktischen Offiziers-Lehrgang. Der war etwas härter als es (heute) "normal" ist, viel aber, verglichen mit früheren Zeiten nun auch wieder nicht.

Die einzige Frau kam dabei mehrfach an ihre körperlichen Grenzen und fiel aus. Was in einem echten Kampfeinsatz sicher nicht ohne womöglich gefährliche Konsequenzen geblieben wäre.

Sicher, auch männliche Soldaten können versagen, aber warum Frauen zum Dienst an der Waffe heranziehen, bei denen es i.d.R. - eher seltene typische "Flintenweiber" vielleicht augenommen -, vorhersehbar ist? Jedenfalls in einem echten Kampfgeschehen. Wovon noch die Rede sein wird.

 

Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ

Sonntag, 27-11-11 03:36

(2) Der altmodische Ritter in mir fand den Anblick der ausgepumpten verdreckten Dame einfach unschön, aber gut, sie wollte es ja.

Außerdem fragte ich vor einiger Zeit schon einmal: wer möchte Frauen sehen, die aus einem Kriegsgeschehen behindert, enstellt, vestümmelt zurückkommen. Muß das unbedingt sein? Muß man beim Menschheitsübel des Krieges noch die letzten Grenzen niederreißen, die bis vor kurzem noch seit der Antike Gültigkeit besaßen?

Angefangen hat es mit Stalins Traktoristinnen und Frauenbataillonen im Krieg. Und ich frage weiter: Muß dieser Satan und sein Horrorreich augerechnet in diesen Punkten als Vorbild dienen?

 

Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ

Sonntag, 27-11-11 03:35

(3) Für mich ist es schlicht eine Angelegenheit von Menschenwürde und Zivilisationsniveau. Beides drückt sich unter anderem darin aus, daß Grenzen gewahrt bleiben, nicht aufgehoben werden.

Das werden sie aber in den westlichen, eindeutig in vielerlei Hinsicht dekadenten Gesellschaften in großem Umfang. Man braucht u.a. nur zur Kenntnis nehmen, an welchem amoralischen Dreck, cineastischen Gewalt- und Sadismusorgien usw., die für sie produziert werden, sich die Menschen in diesen Gesellschaften täglich in ihren Wohnzimmern ergötzen.

Überall fallen die Schranken: des guten Geschmacks, des Anstands, der Wahrhaftigkeit, der Moral.

 

Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ

Sonntag, 27-11-11 03:26

(4) Demgegenüber steht in unfaßbarer Verlogenheit die scheinheilige Gutmenschenideologie, in der gravierende gesellschaftliche und politische Übel und Zerfallsprozesse, diverse Abnormitäten, moralischer und sittlicher Niedergang u.v.m. von Soziopathen im Gewand von "Intellektuellen" zu Fortschritt, "Toleranz", "Emanzipation" usw. umgelogen und nach Kräften gefördert werden.

Im anstehenden Beispiel hieße das: eine etwa aus dem Krieg mit verbranntem Gesicht und Beinprothese zurückgekehrte, einstmals schöne Frau und womöglich noch Mutter als Paradebeispiel für das erreichte angeblich edle Endziel "erfolgreicher" Emanzipation und "Gender"-Politik.

 

Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ

Sonntag, 27-11-11 03:25

(5) (...)
Es gibt, das militärische betreffend aber noch einen wichtigen Aspekt im Zusammenhang mit der Gender-Ideologie: man könnte sagen, die Verweichlichung des Soldaten im technisierten Kampf. Knöpfe am Computer drücken und siegen kann, wie man anscheinend meint, auch der gewissermaßen zum weibischen Schwächling "gegenderte" neue Mann als Zukunftskrieger.

Allerdings nicht, wenn es nicht nur darum geht, automatische Drohnen ins Ziel zu steuern, sondern ihm zunehmend wieder Krieger alten Schlages, sozusagen als "echte Männer" im Partisanenkampf gegenüber stehen.

 

Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ

Sonntag, 27-11-11 03:24

(6) Dann endet es wie z.Z. in Afghanistan: die überwiegende Masse der Soldaten verbleibt im komfortablen "Camp", und nur eine kleiner Teil fährt - im Prinzip militärisch weitgehend sinnlos -, in gepanzerten Fahrzeugen "Patrouille".

Klassischer Infanteriekampf wird vermieden; wie einmal gemeldet wurde, sogar als Taliban-Kämpfer unmittelbar vor dem Lager erschienen. Man wollte "nicht provozieren" und "Eskalation vermeiden".

Im wesentlichen vollzieht sich der Kampf gegen die Taliban aus sicherer Entfernung, horizontal oder vertikal: mit Bomben, Raketen, ferngesteuerten Drohnen usw.

 

Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ

Sonntag, 27-11-11 03:23

(7) Verluste gehen fast immer darauf zurück, daß die in der Gegend herumfahrenden Fahrzeuge auf Minen und Spregfallen geraten oder aus dem Hinterhalt mit Raketen oder Panzerfäusten beschossen werden.

Und kommen die modernen Krieger aus diesem "Kampfeinsatz" zurück - der nicht annähernd mit dem zu vergleichen ist, was Krieg und Gefecht für ihre Großväter bedeutete, die selten klagten, sondern eher etwas, das diese wohl als nicht der Rede wert beurteilt hätten -, dann sind sie "traumatisiert" und bedürfen "psychologischer Hilfe".

Man darf sicher bezweifeln, daß so ein Krieg zu gewinnen ist. In der Tat ist er ja auch seit langem verloren. Und künftige Kriege werden ebenso enden. Vielleicht demnächst einer gegen den Iran!

 

Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ

Sonntag, 27-11-11 03:18

(8) Der Spott geht mir nicht leicht in die Tastatur, - aber es sind Freiwillige, und es sind Soldaten, Angehörige dieser besonderen Berufsgruppe wußten seit Jahrtausenden, was im Ernstfall auf sie wartete.

Und besonders wenn es Freiwillige und Berufssoldaten waren - wie die künftigen BW-Soldaten -, wurde von ihnen stets erwartet, daß sie sich ihre Berufswahl vorher überlegten und nicht hinterher über ihr Schicksal klagten. Jedenfalls nicht übermäßig.

Vom Soldaten wurden stets Tapferkeit, Härte und ja "Mannestugenden" erwartet, - zu recht.

 

Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ

Sonntag, 27-11-11 03:17

(9) Wie oft kommt mir wieder die römische Spätantike in den Sinn, auch wenn ich an Afghanistan und die heutigen Legionen des Imperiums denke.

Damals gab es ein geflügeltes Wort in der Bevölkerung für etwas im Alltag, hinter dem außer schönen Worten nichts steckte:

"Es ist wie Siege über die Goten!"

Man sollte es übernehmen, etwa wenn wieder einmal eine neue Reform, ein Rettungsschirm oder dergleichen angekündigt wird: "Es ist wie Siege über die Taliban und den islamistischen Terrorismus!"

 

Dr Schlawa aus Anderswo

Sonntag, 27-11-11 02:46

@ Chris Kuhn

Lesen hilft, verstehen noch mehr, erst recht wenn man schon zitiert!

"Entscheidend ist vielmehr, dass einheitliche Tauglichkeitsstandards eingeführt werden, die für Männer und Frauen gleichermaßen zu gelten haben. Das ist Gleichberechtigung, gegen die nichts einzuwenden wäre."

Wenn jemand die Tauglichkeitsstandards für bestimmte Tätigkeitsbereiche nicht erreicht, dann ist er oder sie für diese Tätigkeit nicht geeignet. Und wenn bestimmte Tauglichkeitsstandards nur von Männern - oder andere auch nur von Frauen - erreicht werden können, dann ist das halt so. Ganz einfach.

 

Thomas Lentze aus Bonn

Sonntag, 27-11-11 00:23

@ Dr Schlawa aus Anderswo:

"einheitliche Tauglichkeitsstandards" -

nun ja, selbst wenn wir dazu nicht die Fähigkeit rechnen, bei Seegang im Stehen zu pinkeln, so so wird das schwierig werden.

Denn zwar wird es immer vereinzelte Frauen geben, die mit durchschnittlichen Seeleuten mithalten können. Aber dann sind sie Ausnahmeerscheinungen - sowohl in ihrem Geschlecht als auch durch ihr Geschlecht. Somit bewirken sie Verunsicherung unter den (richtigen) Männern.

Solange nicht ein erheblicher Männermangel besteht, gibt es einfach keine anderen als rein ideologische Gründe, Frauen da unterzubringen.

Wir wollen nicht ständig umerzogen werden. Haben wir kein Selbstbestimmungsrecht?

 

Kassandra Priamos aus Troya

Samstag, 26-11-11 20:47

Es soll Frauen geben, die stärker sind als Männer. Es gibt aber keine Frau, die stärker ist als ein starker Mann.
Warum boxen Frauen nicht gegen Männer??
Nun sind aber Offiziere bei der Marine keine Duzendware. Also sollen hier starke und körperlich fitte Männer als Offiziere die Marine führen. Frauen können das so NICHT!!!!
Wenn mentale Stärke reicht, dann ja. Dann müßen aber die Marineschulen angepasst werden.
Nur Deppen begreifen nicht, daß Frauen gleiche Rechte haben, aber nicht gleich sind.
Etwas einfacher für linke und sonstige geistige Tiefflieger: Frauen sind nicht besser oder schlechter als Männer, aber anders.

 

Bernd Schmieder aus Berlin

Samstag, 26-11-11 20:14

Ich denke, die Frau war ein Gender-Opfer. Staatlich gewollt oder zumindest billigend in Kauf genommen.
Diese Frau war der Situation nicht gewachsen, das zeigen ihre typischen falschen Reaktionen.

 

Magnus Milvus aus Swakopmund

Samstag, 26-11-11 16:15

@Historiker . aus Deutschland - Sonnabend, 26-11-11 11:10

"Wer nicht bei jedem Wetter im „stehen“ über die Reling pinkeln kann, hat auf einem Segelschiff nichts zu suchen."

_______________________________________________

... beileibe nicht nur auf einem Segelschiff!

"Eine Frau auf dem Schiff bringt Unglück!"

[Semmansregel, altüberliefert]

Sich schlauer gebärden als die Altvorderen - völlig frei von Fachwissen betreffend der jeweiligen Materie, dafür aber umso verbissener eine idiotische Ideologie verfolgend/befolgend - bringt ebenfalls Unglück.

 

Chris Kuhn aus Schland

Samstag, 26-11-11 15:48

Daß Schlawa sich natürlich auch als Frauenvdersteher outen muß, ist schon klar. Geradezu genial jedoch sein Vorschlag:

"Entscheidend ist vielmehr, dass einheitliche Tauglichkeitsstandards eingeführt werden, die für Männer und Frauen gleichermaßen zu gelten haben. Das ist Gleichberechtigung, gegen die nichts einzuwenden wäre."

Ja, dann machen wir doch gleich weiter und mischen in jede Fußballmann-, äh -frau-, äh -menschenschaft fünf, Verzeihung sechs Frauen (angepaßter Durchschnittsgröße 1,69) und entlassen 45% aller Mathematiker und Maschinenbauingenieure, weil leider männlich und nur international gesehen von passendem Fachstandard.

Sorry, Sie Troll, aber wen wollen Sie mit solchem Quatsch eigentlich noch testen!?



 

Der Klaus aus Deutschland

Samstag, 26-11-11 15:22

Man kann es nur immer wieder sagen, die Gleichmacherei, und Genderei hat bereits Todesopfer gefordert und die männlichen Milchsemmeln und weiblichen Zankweiber die diese Deppenideologien durchpeitschen werden nicht verantwortlich gemacht, sondern die Unteroffiziere und Offiziere die diesen Unfug ausbaden müssen.

 

Dr Schlawa aus Anderswo

Samstag, 26-11-11 14:42

Sollten sich die hier geschilderten körperlichen Einschränkungen bestätigen, so trifft diejenigen, die den Dienst der Offiziersanwärterin auf der Gorch Fock zuließen, eine erhebliche Mitschuld am Tod der jungen Frau.

Eines sollte indes vermieden werden: Nämlich diesen tragischen Vorfall zum Anlass zu nehmen, grundsätzlich gegen Frauen in der Bundeswehr zu wettern. Es gibt nicht wenige Frauen, die in Bezug auf physische und mentale Stärke selbst sehr guten männlichen Offiziersanwärtern in nichts nachstehen. Entscheidend ist vielmehr, dass einheitliche Tauglichkeitsstandards eingeführt werden, die für Männer und Frauen gleichermaßen zu gelten haben. Das ist Gleichberechtigung, gegen die nichts einzuwenden wäre.

 

Thomas Lentze aus Bonn

Samstag, 26-11-11 14:20

@ Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ:

"Die Verantwortlichen gehören in den Knast!!"

Richtig, aber wer sind die Verantwortlichen eigentlich?

Das ist eine Frage, die sich mir immer wieder stellt auch angesichts z.B. des Verhaltens der Polizei gegenüber angezeigten Fällen häuslicher Gewalt.

Die Vernunft sagt uns allen: Frauen sind keine besseren Menschen.

Wenn also unmittelbare Entscheidungsträger dieser Einsicht zuwider handeln, dann tun sie es offenbar auf nicht veröffentlichte Anweisung. Sie stehen unter Druck. Dem sollten wir nachspüren.

 

Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ

Samstag, 26-11-11 13:12

(1) Da müßte doch für die Angehörigen juristisch etwas drin sein. Immerhin wurde die junge Frau zweifellos erheblich erhöhten Gefahren für Gesundheit und Leben ausgesetzt weil klar war, daß sie nicht über die nötigen körperlichen und seelischen Voraussetzungen verfügte, um den erforderlichen Dienst im Rahmen normaler und hinnehmbarer Risiken zu erfüllen.

Ich weiß aus eigenen Erfahrungen bei der Handelsmarine, wie riskant die Decksarbeit auch schon dann sein kann, wenn man körperlich fit und kräftig, konzentriert, reaktionsschnell und schwindelfrei ist.

 

Magnus Milvus aus Swakopmund

Samstag, 26-11-11 12:24

@Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ- Sonnabend, 26-11-11 10:39

"... Es ist eine atemberaubende Sauerei, eine Frau mit solchen Einschränkungen an Bord zu lassen, nur um politischer Gender-Propaganda willen!... "

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1)

Laut einer alten, zynischen Propagande-Parole "fordert die Errichtung des Sozialismus nun mal gewisse Opfer".

Unter dem sächselnden Spitzbart gab's in der frühen TäTäRä eine Kampagnie, die sich gut in den heutigen Gender-Mumpitz fügen würde: "Frauen auf Traktoren!"

Schnell ließ man davon wieder ab, als sich herausstellte, welche gynäkologischen Schäden das Treckerfahren hervorrief.

Solcherlei Einsichtsfähigkeit geht den neuzeitlichen Gender-Ideologen völlig ab.

 

Schneeweisschen Rosenrot aus Irgendwannwirdsschonklappen

Samstag, 26-11-11 11:43


@ Eckard Eckstein, Zustimmung!

Motiv für Frauenaufnahme in Armee und Polizei könnte außerdem schlicht Nachwuchsmangel sein:
Denn wer will schon unter heutigen Bedingungen noch Soldat oder Polizist werden?

 

Werner Dr. Schmidt aus Bonn

Samstag, 26-11-11 11:35

Warum hat die Frau bei solch großen Problemen nicht selbst aufgegeben? Schließlich trug sie für sich selbst Verantwortung. Oder hat ihr jemand zugeredet, daß sie das meistern wird? Das sind doch wohl die wesentlichen Fragen.

 

Historiker . aus Deutschland

Samstag, 26-11-11 11:10

Wer nicht bei jedem Wetter im „stehen“ über die Reling pinkeln kann, hat auf einem Segelschiff nichts zu suchen.

 

Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ

Samstag, 26-11-11 10:39

(2) Aus eigenem Erleben: wer z.B. nicht in der Lage ist, auf den Kameradenruf: "Warschau!" einem heranrauschenden Kranhaken blitzschnell auszuweichen, bevor er einen von der dritten Containerlage wischt, sich notfalls per Klimmzug auf die Container zu ziehen, wenn man in zwanzig Meter Höhe in der Luft baumelt weil die Leiter weggerutscht ist oder bei Seegang anderthalb Meter mit einem Sprung zu überwinden, wo es dreißig Meter in die Tiefe geht, der spielt mit seinem Leben!

Und da ich kurzzeitig auf dem Segelschulschiff Deutschland gelernt habe, weiß ich, daß Ähnliches auch auf solchen Schiffen gilt.

Es ist eine atemberaubende Sauerei, eine Frau mit solchen Einschränkungen an Bord zu lassen, nur um politischer Gender-Propaganda willen!

 

Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ

Samstag, 26-11-11 10:38

(3) Die Verantwortlichen gehören in den Knast!!

 
 

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