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Mittwoch, 03.03.2010

Rechtsparteien-Dilemma

Die WDR-Sendung Monitor behandelte am Montag die Bürgerbewegung Pro NRW. Feierlich stellte die Moderatorin Sonia Mikich fest, daß es „nicht mehr einfach“ sei, „Rechtskonservative, Rechte, Rechtspopulisten auseinander zu halten“. Das glaubt man ihr sofort. Doch die Dramatik ihrer Aufzählung offenbart eine gefühlte Rangordnung: Demnach wären „Rechtskonservative“ zwar erträglich, „Rechtspopulisten“ jedoch böse. Aber weil man sie nicht unterscheiden kann, sind alle miteinander ganz schlimme Finger.

Das wurde im Bericht über die Moschee-Gegner aus Nordrhein-Westfalen dann auch eindrucksvoll belegt. Schon die erste Szene zeigte einen Pro-NRW-Wahlkämpfer im Gespräch mit einer älteren Dame. Er bittet sie um eine Unterschrift gegen den Bau einer Moschee. Die Dame möchte sehr gern unterschreiben.

Dann kommt ein Schnitt, und es wird eine andere ältere Dame gezeigt. Sie bekennt, daß sie die Schrift eines Formulars nicht lesen könne, weil sie eine Brille benötige. Es wird also suggeriert, daß der fiese Wahlkämpfer eine halbblinde ältere Dame mit seiner Unterschriften-Liste über’s Ohr gehauen hat. Wer diese Szene nicht, etwa im Internet, zweimal sehen kann, wird tatsächlich gefoppt – und zwar von der ARD. In der schriftlichen Version wird der Schnitt übrigens nicht dokumentiert.

Heldenhaft „im Trüben“ gefischt

Dann lieferte Monitor ein Interview mit Judith Wolter, der Schatzmeisterin der Partei. Sie gab an, daß die Bürgerbewegung keine „rechtsextremistischen“ Inhalte vertrete, woraufhin der Reporter geistreich nachhakte: „Aber rechtsextreme!“  Ob es wohl Politikwissenschaftler gibt, die jetzt auch noch zwischen diesen Nuancen unterscheiden?

Einerseits ist es verständlich, daß einem Journalisten diese dämliche Frage herausrutscht. Schließlich hat er den Auftrag, Frau Wolter und ihre Partei-Kollegen zu überführen. Andererseits: Kommt sich die Monitor-Redaktion nicht blöd vor, wenn sie dieses Eigentor-Material auch noch sendet?

Natürlich geht es noch weiter. Denn die tapferen Reporter fischten heldenhaft „im Trüben“, wie sie sagen, indem sie eine weitere Rechts-Kategorie einführen: „ultrarechts“. So habe nämlich eine tschechische Politikerin bei Pro NRW eine Rede gehalten. Das Schlimme daran: Ihre Partei habe während des Wahlkampfs in der Tschechischen Republik „im Nazi-Jargon gehetzt“. Wie bitte – Nazi-Jargon auf Tschechisch?

Nicht bemüht distanziert

Gerade nach den ersten beiden Szenen fragt man sich, wie seriös die Übersetzung wohl sein kann. Danach präsentiert das Monitor-Team noch weitere vermeintliche Leichen im Keller, um dann quasi als Höhepunkt auf den Inbegriff alles Bösen zu kommen:

Die ARD-Schnüffler haben herausgefunden, daß der ehemalige NPD-Funktionär Andreas Molau eine Rede für den neuen Pro-NRW-Finanzier Patrik Brinkmann geschrieben hat. Das „Beste“ kommt eben zum Schluß. Angenehm war, daß Judith Wolter sich nicht bemüht distanzierte: „Ob der Herr Molau daran mitgewirkt hat oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Wenn es so war, dann hat es jedenfalls der Rede nicht geschadet.“

So ist es. Vielleicht hat der Herr Molau ja dieses Mal seinen parteipolitischen Hafen gefunden. Und vielleicht unterläßt das öffentlich-rechtliche Fernsehen irgendwann mal eine derartig dummdreiste Berichterstattung.



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MB. Casonue aus Mbcasonue

Sonntag, 07-03-10 11:16

Die umfangreichen Kommentare belegen u.a. wie groß die Unzufriedenheit über die Veruntreuung der unter Zwang eingetrieben Gebühren ist.
Guter Artikel!

 

Willi Wurst aus Hamburg ( KSK - Netz )

Sonntag, 07-03-10 02:04

In Holland sind wir erfolgreich

In Frankreich ist die schweigende Mehrheit für uns

In Italien kontrollieren wir die Mittelschicht

In Russland sind wir das System

In Deutschland werden wir siegen .

 

Otto Ohnesorge aus Berlin

Donnerstag, 04-03-10 14:54

Lieber Anna Luehse aus Hessen,

vielen Dank für Ihren Beitrag.

Es wird keine Definitionen geben, was die angeblichen Rechtsschattierungen angeht.
Die Feinde von Demokratie und Freiheit der Deutschen haben das, mit Hilfe der knechtenden Medien, so eingerichtet, daß sie das gar nicht nötig haben.
Komfortabler geht es nicht.
Man muß sich nicht mit Andersdenkenden auseinandersetzen. Man beschuldigt sie und gibt keine Gelegenheit zur Erwiderung.
So behält man immer Recht.

 

Anna Luehse aus Hessen

Donnerstag, 04-03-10 14:07

# Lion Edler
„wie..."Pro" über Biografien aus dem NPD-Dunstkreis hinwegsieht,… finde ich… kritikwürdig. …selbst ein bisschen zum schlechten Ruf bei.“

NPD-Dunstkreis – was ist das, wo fängt er an, wo hört er auf? Und wer bestimmt, was Dunstkreis ist? Der Staat selbst hat keine Berührungsängste mit der NPD – siehe mit Steuergeldern finanzierte V-Leute als Provokateure.
In dem Moment, wenn Pro beginnt sich von diesem, von jenem zu distanzieren geht die Hatz erst richtig los. Im Kommunismus ist die Methode: Anklage, Selbstbezichtigung, Reue und das ist dann der Beweis für deine Schuld. Siehe Hohmann, siehe Hermann und andere. Alles, was nur annähernd pro deutsch denkt, wird in die Ecke gestellt.Das muß man achselzuckend aushalten.

 

Otto Ohnesorge aus Berlin

Donnerstag, 04-03-10 07:39

Lieber Dietrich Mainz aus Düsseldof,
Ihr Beitrag hat mir gefallen.

Im Moment haben in der BRD Menschen das Sagen, die von den 68igern ff. sozialisiert wurden. Getragen von der Idee, man müsse den anderen nur zeigen, daß man es gut meint. Die anderen werden dann auch gut werden.
Die BRD tritt in vielen Dingen in Vorleistung. Dies in der Hoffnung, die anderen werden es uns vergelten.

Gestützt wird das ganze natürlich vom öffentlich-knechtenden-Regime-Fernsehen.
Wer einen gutbezahlten Job dort haben und behalten will, paßt sich ganz schnell an und macht sich die vermeintliche Mehrheitsmeinung zu eigen.

Solange es keine Alternative in der BRD gibt, geht daß sicher so weiter.

 

Ralf Kersten aus Flensburg

Donnerstag, 04-03-10 05:51

Wenn es "hip" wird, das Ansehen d. eig. Kultur nicht in Anstand zu wahren, sondern "laissez-faire" mit Füßen zu treten, sollten bei allen Zuständigen längst alle Alarmglocken läuten. (Tun sie aber nicht! Irgendwas ist "faul im Staate Dänemark"!) Die zuständ. Egomanen, die sich arrogant "Volksvertreter" nennen, sind in einen Dämmerzustand, eine Duldungsstarre ("tolerare") über das eig. Land verfallen. Sie wissen sich nicht besser zu helfen, als dem Fremddruck ENDLICH nachzugeben u. stattdessen die eignen Leut' zu verhaun. Der Flickenteppich ist ausgefranst, hat sich zum oriental. "Läufer" verwandelt. Statt die einsamem Kämpfer des nat. Gedankens mit dem weichen Kuscheltuch zu empfangen, bekommen sie d. kalten Nesselfetzen um d. Ohr'n gehaun!

 

Ralf Kersten aus Flensburg

Donnerstag, 04-03-10 05:32

Daß man die JF nicht mehr als "rechtsextremist. Organ" usw. "bezeichnen" (ergo: diffamieren) darf, ist nur ein Bsp. dieses Dilemmas, ausgefochten erst durch zähen jurist. Widerstand. Nur können sich eben viele Mitglieder unserer Bevölkerung NICHT gegen die ihnen aufoktroyierte neue linke "Wirklichkeit" wehren! Und so kommt es, daß man allg. anfängt, etwas für "normal" zu halten, was in Wahrheit nicht normal ist - und auch niemals sein kann! Strukturen lösen sich überall auf, allenthalben herrscht Chaos und Orientierungslosigkeit. Eltern sind nicht mehr in der Lage, ihre Kinder zu verantwortungsfähigen Mitgliedern der Gesellschaft zu erziehen oder diese Gesellschaft vor Verbrechern und/oder "eingeschleppten" schädl. Einflüssen zu schützen.

 

Ralf Kersten aus Flensburg

Donnerstag, 04-03-10 05:20

Um nochmal zurück auf mein anschaul. Bsp. mit dem gemixten Farbeimer und dem neuen (rot-rosa-lila-regenbogenfarbenen) "Anstrich" Deutschlands zu kommen (das sich übrigens auch europa- und weltweit anwenden läßt): Es wird ja von link(isch)er Seite (JEDER will heute "links" sein!) immer so argumentiert, diese Rotfärbeung würde der neuen Republik ja "gar nicht so schlecht zu Gesichte stehen" und sei nur eine "ausgleichende Gerechtigkeit des Schicksals", das man eben für die Einheit unseres Vaterlands klaglos akzeptieren (bzw. über sich ergehen lassen) müsse. Vergessen bzs. geflissentlich (d.h. böswillig) übergangen wird dabei immer, daß die Bundesrepublik bis Anno '89 eben KEIN Unrechtsstaat war wie die DDR!

 

Ralf Kersten aus Flensburg

Donnerstag, 04-03-10 04:38

Berlin, die neue alte Hauptstadt, liegt aber weit im ehemal. SED-Osten. Kippe 2/3 Schwarz und 1/3 Rot zusammen - es bleibt immer noch deutlich das "abgefärbte" Rot zu erkennen. Wer sich heute unter dem Deckmäntelchen links, sozial, sozialdemokrat. oder gar sozialist. versteckt, kann damit (spielend!) jeden Betrug am eignen Volk rechtfertigen. Die polit. Achsen haben sich (scheinbar) unmerklich verschoben. Geert Wilders hat gestern (sehr ergolgreich) bewiesen, daß es sogar im angebl. so "ultratoleranten Vorzeige-Holland" große Sehnsucht nach Wahrung d. nat. Identität gibt. Klar, daß die hiesigen - überwiegend linken - Medienmacher darüber im zynisch-verächtl. Tonfall der "Nichtzurechnungfsfähigkeit der verführten hölland. Wähler" herfallen.

 

Ralf Kersten aus Flensburg

Donnerstag, 04-03-10 04:29

Es ist derselbe (soziolog. nicht uninteressante) Mechanismus, warum die CSU (bisher noch) ungeschlagen Bayern regiert, München sich aber seit etlichen Jahren einen roten Bürgermeister leistet, der gar nicht so richtig rot sein will, sondern eher als Alibi für die "Weltoffenheit" der entwurzelten Großstädter ("Kosmopoliten") hinhalten "muß". Er kann sich v.a. darauf verlassen, daß die Münchener "ungern ihre Bürgermeister wechseln", aber auch darauf, daß die journalist. "Meinungsmache" der Landeshauptstadt vorwiegend dem linken "Gedankenspektrum" zuzuordnen ist.

 

Till Eulenspiegel aus Buffalo, Statesside

Donnerstag, 04-03-10 03:52


Yea, the Lord knoweth His own -- and even before they know Him (Amen)

 

Jan Heitermeier aus Stuttgart

Donnerstag, 04-03-10 03:37

Mir ging in diesem Monitor-Beitrag der Hut hoch! Guter Beitrag Herr Böcker.

 

Otto Ohnesorge aus Berlin

Mittwoch, 03-03-10 21:37

Lieber Heinrich der Löwe aus Hannover,

absolut richtig.

Egal welches dieser Magazine. Keines ist wert, daß man es ansieht.

 

Hans Holt aus Berlin

Mittwoch, 03-03-10 21:10

Vom Staatsfernsehen der linken Bankenrepublik kann man nicht entäuscht sein, nur getäuscht werden.

 

Bernd Schmieder aus Berlin

Mittwoch, 03-03-10 18:49

"Die WDR-Sendung " Diese ersten drei Worte lassen mich bereits wissen, was mich erwartet. Der WDR, seine Intendantin und deren Rundfunkrat sind eben so.
Vielleicht bekommen wir auch mal Sendungen mit wertneutralen Berichten und Nachrichten. Trotzdem ein lesenswerter Beitrag, Herr Böcker, vielen Dank !

 

Ingo T. aus Berlin

Mittwoch, 03-03-10 18:48

Ich wähle inzwischen sehr genau aus, was ich in unserer Medienlandschaft sehe, höre oder lese. Für vieles Gedruckte (z.B. „Die Zeit“, die ich früher oftmals las) gebe ich aus Prinzip keinen Cent mehr aus. Zum Magazin „Monitor“ gibt es nicht viel zu sagen, schon zu Zeiten eines Herrn Bednarz war die Berichterstattung dort sehr unausgewogen und tendenziös.

Aber auch bei Medien denen ich früher „bind vertraute“, vor allem in den letzten DDR-Jahren, wie beispielsweise dem Deutschlandfunk, ist hier und da der Lack ab. Vor Wochen hörte ich dort z.B. einen Beitrag über einen der größten Blogs ( www.pi-news.net ) , dieser war so verheerend und falsch, dass man sich schlichtweg schlecht informiert fühlt. Doch das sollte man dann den dort verantwortlichen Redakteuren auch mitteilen.

Dass sich das Ganze dann noch (selbsternannter) Qualitätsjournalismus nennt, ja das reißt dem Faß schon den Boden aus…

 

Dietrich Mainz aus Düsseldof

Mittwoch, 03-03-10 18:42

Da wir uns einig sind, das wir als Volk nur noch von Linken und Muslimen bestimmt werden, wen wundert es, dass Monitor zwar unverschämt lügt u. Beiträge sendet, die aber leider vom nicht mehr "Arsch hoch und sich nicht länger für blöd verkaufen lassen" schlafenden Mehrheitsfernseher nicht begriffen werden wollen.
Es geht uns noch viel zu gut und die Gefahr des Vaterlandverrates ist noch nicht in allen Köpfen angekommen. Dabei ist die Türkei dabei, ein islamischer Staat zu werden und auch dies scheint "da oben" niemand zu registrieren. Da schmeißen wir 40 Millionen den Türken hin, damit sie eine Uni ganz in ihrem Denken aufbauen können und die Herz-Jesu Rentnerin Süssmuth denkt sich ein paar süßl. Worte aus, die keinTürke je ernst nimmt.

 

CC-Blog loyalbushie.wordpress.com aus Bernburg/Saale

Mittwoch, 03-03-10 18:37

@ Lion Edler

Ich bin kein Pro-Freund, mir missfällt die teils aggressive und pauschalisierende Agitation gegen Muslime. Andererseits freue ich mich über jeden, der den antisemitischen, antiamerikanischen, völkischen und verfassungsfeindlichen Narrensaum verlässt, weil er merkt, dass er dort nicht hingehört. Bei Andreas Molau habe ich durchaus den Eindruck, dass er sich schon seit längerer Zeit nicht mehr in diesem Umfeld wohlfühlte.

Gianfranco Fini war auch schon 40 Jahre alt, als er sich vom Extremisten zum gemäßigten Demokraten wandelte. Heute ist er einer der angesehensten Politiker Italiens und ein treuer Freund Israels und der USA. Man sollte keinem Menschen die Möglichkeit absprechen, dazuzulernen.

 

Heinrich der Löwe aus Hannover

Mittwoch, 03-03-10 17:31

Monitor ist nichts weiter als der schwarze Kanal in neuem Gewand.
Dem entsprechend sollte man dieses Format auch ,,würdigen''.

 

Peter M. aus Landsberg

Mittwoch, 03-03-10 17:21

Die große Mehrheit der Fernsehzuschauer bemerkt die Manipulationen nicht. Das vom Rundfunkrat gesteuerte öffentliche Fernsehen macht, wenn es gegen das deutsche Volk geht, Berichterstattung mit allen Mitteln. Der Zweck heiligt dabei alles, und nach oben kommen die willfähigsten.
Eva Hermann hat man rausgeschmissen nur deshalb, weil sie für ein traditionelles Familienbild mit Kindern eingetreten ist. Das Mittel war, wie so oft,der Vorwurf des Rechtsextremismus. Die alte, immer wirksame Keule.
Sobald jemand Rechtsextremismus vorgeworfen wird glaube ich selbst erstmal nichts mehr. Da muß ich mir erst selbst ein Bild machen.

 

Otto Ohnesorge aus Berlin

Mittwoch, 03-03-10 17:16

Lieber Alexander D. aus Ebersberg,
in den 70igern wurde eine Monitor-Sendung mit dem Thema "Ist unsere Polizei zu schießwütig?" angekündigt.
Zwischen der Ankündigung und dem Sendezeitpunkt ereignete sich eine Straftat, bei welcher Polizeibeamte Schußverletzungen erlitten.
Das Monitorthema wurde aus "technischen Gründen" nicht gesendet. Gesendet wurde es dann 4 Wochen später.

Wer in einem Beruf arbeitet bei dem er genaue Kenntnisse von Vorfällen erlangt, die von öffentlichem
Interesse sind, wie z.B. Polizeibeamte, weiß, daß nahezu nichts von dem was "daraus" gemacht wird, tatsächlich stimmt.

"Nachrichten" werden nie 1 zu 1 übermittelt. Sie werden selektiert, politisch korrekt aufgearbeitet und unterhaltsam dargestellt.

 

Karl Deutsch aus Nicht-BRD

Mittwoch, 03-03-10 14:06

@Otto Ohnesorge:
Richtig, der Inhalt ist mal wieder irrelevant.

Letztendlich bestimmt mal wieder derjenige den öffentlichen Diskurs, welcher angemessene Fragen zu stellen berechtigt ist. Insofern erübrigt sich im öffentlichen (aber auch im privaten) Fernsehen die Antwort, angebliche "Dokumentationen" dienen ohnehin nur der ideologischen Indoktrinierung des bereits hundertfach gehörten. Traurig, wenn selbst das Fischen in derart trübem Wasser beim Normalbürger keine Entrüstung mehr hervorbringt.

Pro NRW ist eine absolut seriöse Partei und vollkommen wählbar.

@Alexander D.
Danke für die Information, kannte das Format Monitor bislang gar nicht, hat mich aber auch nicht überrascht.

 

Rüdiger Knust aus Kiel

Mittwoch, 03-03-10 13:29

Na, na Herr Böcker: Wir wollen doch nicht gegen diese "Aufklärerin gegen "Rechts" aufmüpfig werden, die zudem (wen wundert es!) auch noch Trägerin des Bundesverdienstkreuzes ist. Vor dieser Ikone des deutschen Journalismus, einer Kämpferin gegen das Böse schlechthin, müssen doch all die Kleingeister vor Ehrfurcht versinken. Was sind da schon ein paar kleine Manipulationen? War wagt es da, mit seiner bürgerlichen Hetze, die öffentlich-rechtlichen Gralshüter des "sauberen" Journalismus in den Dreck zu werfen? Oder sind auch Sie, Herr Böcker, ein rechtsextremer, rechtsradikaler oder ultrarechter Rechtspopulist? Ich muß mich setzen: Bei soviel rechts, wird einem ganz schwindelig!

 

Flo. AEK aus München

Mittwoch, 03-03-10 12:37

ProNRW-Stellungnahme zum Monitor-Bericht auf youtube:

http://www.youtube.com/watch?v=cgnMiI8olUk

 

Martin S. aus Essen

Mittwoch, 03-03-10 11:48

Wer schon das wort "Populisten" benutzt um Menschen zu beschreiben die sich an das Volk wenden, der lässt eine Anti-Demokratische Gesinnung sehen.

Populist ist einfach jeder der die Wahlkampf-Tabus nicht beachtet, aber Tabus haben im Wahlkampf nichts zu suchen, ausser man hat es mit einem politischen Kartell zu tun.

 

Otto Ohnesorge aus Berlin

Mittwoch, 03-03-10 11:39

Illusionen darf man sich nicht machen. Wir haben es mit regimetreuen Medien zu tun. Bei denen nahezu jeder Jounalist gegen seinen Berufsethos verstößt. Da ist jedes Mittel recht. Kritik über unseriöse Praktiken kommt, wenn überhaupt, sehr zaghaft und an kaum wahrnehmbaren Stellen.
Wer nicht mitmacht, beendet seine Karriere.

Ein Unterschied zwischen der "Aktuellen Kamera" der DDR besteht ausschießlich in der Machart. Sie ist unterhaltsamer, farbenfroher und aufwendiger.

Im konkreten Fall haben diese Systemmedien es wieder einmal geschafft. Sie vermitteln ausschließlich, daß der Inhalt überhaupt nicht wichtig ist, wenn er von Personen vermittelt wird, die politisch nicht korrekt oder unerwünscht sind.

 

Alexander D. aus Ebersberg

Mittwoch, 03-03-10 11:07

Monitor ist laut Wikipedia mit vielen Preisen bedacht worden. Was Wiki nicht erwähnt, auch mit besonders vielen Prozessen. Das liegt sicher nicht nur an der Themenauswahl, sondern an der recht spezifischen Berichterstattung, bei der die Grenze zwischen investigativem und manipulativem Journalismus oft verschwimmt. Manchmal wurde es regelrecht albern: Als z.B. vor vielen Jahren das Monitor-Team eine sog. rechte Wählerhochburg in Gestalt eines winzigen, verschlafenen Dörflis in allen Details filmte, um dort das "rechtsbürgerliche Fluidum" (Originaljargon) einzufangen. Die Bewohner ließen sich nicht blicken und das Team reiste ergebnis- und interviewlos wieder ab. Die Bilder wurden dennoch, politideologisch eingefärbt kommentiert, gesendet.

 

Lion Edler aus Mahlow

Mittwoch, 03-03-10 10:35

Zitat "Und vielleicht unterläßt das öffentlich-rechtliche Fernsehen irgendwann mal eine derartig dummdreiste Berichterstattung."

Ist diese Hoffnung ernst gemeint? Warum sollte das dazu kommen? Solange für ARD und ZDF noch Pfründe zu verteidigen sind, wird sich da nichts ändern.

Aber schon sehr tapfer, wie Frau Wolter dieses ,,Interview" durchsteht. Wer so etwas nie erlebt hat, kann sich nicht vorstellen, was es heißt, von diesem Mob bedrängt zu werden. Wobei: wie schulterzuckend man bei ,,Pro" über Biografien aus dem NPD-Dunstkreis hinwegsieht, die sich alle über nacht gewendet haben sollen, finde ich schon durchaus kritikwürdig. Da trägt man dann in der Tat m.E. auch selbst ein bisschen zum schlechten Ruf bei.

 

Toni Roidl aus k.A.

Mittwoch, 03-03-10 10:16

»Und vielleicht unterläßt das öffentlich-rechtliche Fernsehen irgendwann mal eine derartig dummdreiste Berichterstattung.« Mit Verlaub, aber das glauben Sie selbst nicht, oder? Zum Glück verliert das ö.r. TV weiterhin rapide an Relevanz, genauso wie die »Qualitätspresse«. Und zwar durch die wachsende Bandbreite an Alternativen und gleichzeitig schrumpfende Zielgruppe. Monitor & Co. werden noch hetzen, wenn längst gar keiner mehr zuschaut, aber das ist schon jetzt völlig unbedeutend.

 

Paul Pope aus Baden-Württemberg

Mittwoch, 03-03-10 10:09

Ja, die objektive Berichterstattung im öfftl.-rechtlichen Fernsehen - ein Tehema für sich. Die Masse wird diesen Unfug glauben. Aber wer möchte kann, wie Herr Böcker berichtet - an unterschiedlichen Punkten die Blödsinnigkeit entlarven. Die tschechischen Nazis sind ja eine nette Geschichte. Vermutlich eine Kreuzung aus geheimen Genlabors;
Pro NRW hat meiner Ansicht nach eine Chance verdient. Nur mit seriöser Parlamentsarbeit kann man sich beweisen und die Wankelmütigen, durch "Monitor" und Co. verhetzten Zweifler überzeugen.
Wenn noch einige anerkannte demokratische Konservative beitreten, dann können auch solche Beiträge die Wahrheit nicht mehr so stark verzerren. Es ist eine Frechheit so etwas mit den Gebühren noch bezahlen zu müssen..

 
 

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