Freitag, 27.01.2012

Eine Frau sieht Roth

War das nur ein Schuß ins Blaue? Oder doch eher ein Treffer ins Schwarze? Am vergangenen Sonntag fragte prolegal, eine Interessengemeinschaft für Waffenbesitz, auf ihrer Internetseite, ob Claudia Roth eine Waffe zur Selbstverteidigung besäße. Auf der Internetseite prolegal.de stand, daß sich folgendes zugetragen haben soll: Bei einer Polizeikontrolle in München im zweiten Halbjahr 2010 soll Polizeibeamten in Claudia Roths Handtasche eine Walther PPK aufgefallen sein, für die sie jedoch einen Waffenschein gehabt haben soll.

Prolegal sollen nur anonym Hinweise gegeben worden sein, daher wurde von der Interessengemeinschaft eine Aufwandsentschädigung von 2.500 Euro für denjenigen ausgelobt, der verwertbare Beweise dafür liefern kann. Schon vier Tage später, am 26. Januar, war die Mitteilung und Auslobung auf der Internetseite prolegal.de nicht mehr zu finden: „Nicht gefunden. Sorry, you are looking for something that isn't here.”

Was steckt alles in Claudias Handtasche?

Claudia Roth hat anscheinend schnell – diesmal juristisch – zurückgeschossen. Aufgrund einer einstweiligen Verfügung hat der Betreiber der Internetseite die Meldung wieder aus dem Netz nehmen lassen. Jetzt stellen sich natürlich Fragen: Hat sie keine Waffe? Oder hat sie doch eine und möchte nur nicht, daß dies bekannt wird? Was wäre, wenn sie eine Waffe hat? Dann würde sie als Heuchlerin dastehen, die zwar mit ihrer grünen Partei jedes Jahr aufs neue die Waffengesetze verschärfen will, aber vielleicht selber dauernd eine geladene Schußwaffe in der Handtasche spazieren trägt.

Auf der anderen Seite muß man sie loben, sollte sie eine Walther PPK mit sich führen: Als deutsche Patriotin vertraut sie natürlich der heimischen Waffenindustrie und der „Polizeipistole Kriminal“, die für eine verdeckte Trageweise sehr geeignet ist. Daher wurde sie auch gerne von James Bond verwendet.

Wie auch immer es sein mag, ich persönlich war sehr überrascht, als ich über diesen Vorgang aus dem Jahr 2010 gelesen habe. Was hätte ich nicht alles in Claudia Roths Handtasche vermutet: Eventuell ein Wörterbuch Frau/Mann – Mann/Frau für ihre politische Arbeit. Zudem einen Tränenstift von Kryolan, falls sie spontan „Theater-Tränen“ der Empörung oder der Betroffenheit benötigt. Oder auch ein paar beruhigende Tabletten mit dem Wirkstoff Lorazepam, die ihr über die tagtägliche politische Wut, die Trauer und die Enttäuschung hinweghelfen. Aber eine Schußwaffe – doch nicht unsere Claudia Roth von den pazifistischen Grünen!

Die braucht keine Handfeuerwaffe

Auf der anderen Seite hat der eine oder andere grüne Politiker wahrscheinlich noch von früher ein bißchen Erfahrung zumindest mit dem Transport von Waffen. Im damaligen Fahrzeug VW-Variant des Joschka Fischer (Bundesaußenminister von 1998 bis 2005) wurden im Jahre 1973 gestohlene Waffen transportiert, was dieser allerdings nicht gewußt haben will. Eine der transportierten Waffen wurde bei der Ermordung des hessischen Wirtschaftsministers Heinz Herbert Karry im Jahr 1981 verwendet.

Was auch immer sich in der Handtasche von Claudia Roth befindet – eine Waffe sollte sie nicht mit sich führen, denn sie hat keinen Schutz nötig. Als fleischgewordenes gutes Gewissen der Nation und überzeugte Pazifistin ist sie eine Sympathieträgerin durch und durch. Ihr Lächeln und ihre Fröhlichkeit haben etwas Entwaffnendes – da benötigt sie gar keine Handfeuerwaffe!



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Andre Boine aus Dresden

Freitag, 03-02-12 14:11

@Wahr-Sager:
Zitat des von mir so bezeichneten "Reichsverwesers" Herrn Herr v. Neutitschein:

"Christin Löchner von der Partei DieLinke antwortet auf meine als Rundschreiben versendete Mail an Johannes Issmer, FDP,..."


Ich finde es mühsam, mehrmals aus dem von Ihnen verlinkten Seiteninhalten zu zitieren und wäre Ihnen dankbar, wenn Sie weniger mutmaßen, sondern diese ersteinmal lesen würden. Das Rundschreiben ist gerichtet an Herrn Johannes Issmer, FDP und ging als Kopie zur Kenntnis an mehrere Politiker wie eben auch Frau Löchner, was man auch dem Betreff "Re: Wir wollen diese BRD nicht mehr!" entnehmen kann.

Und was den Rest betrifft: Wenn Sie die Antwort Frau Löchners unbedingt durch eine Brille analog des "Reichsverwesers" lesen wollen, ist das Ihre Sache.

Offenbar ist es mir nicht möglich, mich Ihnen verständlich zu machen. Diese Verantwortung übernehme ich.

 

Wahr-Sager - aus NRW

Donnerstag, 02-02-12 17:34

Ja, ich empfinde den Tag der "Befreiung" als unverständlich, zumal es auch unter den "Befreiern" viele Mörder gab.
Im Übrigen bin ich selbst gebürtiger Schlesier und habe polnische Verwandte.

 

Wahr-Sager - aus NRW

Donnerstag, 02-02-12 17:32

@Andre Boine:
Es besteht schon ein elementarer Unterschied, an einer "offenkundigen Tatsache" zu zweifeln oder ein Volk zu verhöhnen, indem man den Volkstod fördert - und genau das hat Christin Löchner gemacht! Da nützt Ihre Ausrede, dass dies humoristisch gemeint sei, gar nichts, denn Löchner ist Bundessprecherin einer Plattform namens „BAK Shalom“, die in zionistischem Sinne agiert.
Von einem "Reichsverweser" lese ich auf der Seite übrigens nichts.

Offenbar hat sich Löchner ja mit Herr v. Neutitschein auseinandergesetzt, ohne dass er sie direkt angesprochen hat. Es war ihr also wohl ein zwingendes Bedürfnis, ihre Meinung zu seiner zu geigen.

 

Andre Boine aus Dresden

Donnerstag, 02-02-12 13:43

@Wahr-Sager:
In dem von Ihnen benannten Link, wo man den Dialog des "Reichsverwesers" mit Frau Löchner und Herrn Issmer als PDF findet, fordert der Reichsverweser "Diese Kriminelle gehört hinter Schloß und Riegel! Und die Partei DieLinke gehört verboten!"

Damit macht sich der "Reichsverweser" lächerlich und unglaubwürdig mit seiner Forderung nach Meinungsfreiheit.

Und: Meinungsfreiheit heißt nicht, dass man sich mit jeden Text oder eben auch Blöd-Text eines Anderen auseinandersetzen muss. Und wer als Absender "Deutsches Reich" wählt, muss sich nicht wundern, wenn sich niemand die Mühe machen will, sich damit auseinanderzusetzen. Das wollte ich Ihnen im übrigen mit meinem unten gewählten "sozialistischen" Beispiel deutlich machen. Ein solcher Text von mir an Sie landete doch zu Recht umgehend im Papierkorb.

Und noch etwas: Den 8. Mai empfinden tatsächlich viele als Tag der Befreiung, auch wenn das bei Ihnen auf Unverständnis trifft. Meine Großmutter aus Schlesien gehört bspw. dazu, auch wenn sie den roten Mann kennengelernt hat.

 

Wahr-Sager - aus NRW

Dienstag, 31-01-12 13:44

@Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ:

Naja, bei Leuten wie dieser Löchner würde es mir aber auch schwer fallen, *nicht* ernst zu reagieren. Und wenn ich an den Ausspruch "Deutsche Nation, das ist für mich überhaupt nichts, worauf ich mich positiv beziehe – würde ich politisch sogar bekämpfen." einer gewissen Franziska Drohsel denke, dann denke ich schon, dass das, was Löchner geschrieben hat, ernst gemeint war, zumal die LINKen sicherlich nicht dafür bekannt sind, eine deutschenfreundliche Einstellung zu hegen. Vielmehr entwickelt sich ja aktuell der Trend, Parolen wie "Rotfront voran" und ähnliche zu propagieren.

Wer ist eigentlich dieser "Reichsverweser"?

 

Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ

Dienstag, 31-01-12 08:10

@ Wahr-Sager - aus NRW

Ich bin ja nun eindeutig "rechts" (bzw. national). Aber gerade daher für eine e f f e k t i v e deutsche Rechte!

Und natürlich hege ich keine Sympathie für diese linke Ideologin. Guten Humor hat sie sicher nicht gezeigt, sondern gehässige Häme durch erkennbare(wenn sicher auch nicht allzu große) Übertreibung. Geht man darauf aber so ein, als wäre es eine durch und durch ernsthafte Äußerung gewesen, bietet man ihr wiederum die Möglichkeit, sich über "typisch tumben rechten Bierernst" lustig zu machen.

Insofern hat Holger Apfel - der ja immerhin Akademiker ist -, ein erstaunlich tollpatschiges Eigentor geschossen. Aber auch der "Reichsverweser" hatte ihr bereits ein Steilvorlage geboten. So geht das nicht!

 

Norbert Bönsch aus Deutschland?

Montag, 30-01-12 12:09

Ein köstlicher Artikel! Zeigt doch das Mitführen einer Waffe wie beliebt unsere Fatima in ihrem Vaterland ist.

 

Wahr-Sager - aus NRW

Montag, 30-01-12 01:36

Und noch was zu dem erörterten PDF-File bzw. der darin zitierten Antwort von Issmer: Dieser FDP-Jungspund hält ganz offensichtlich nichts von Meinungsfreiheit, sofern sie nicht der politischen Doktrin entspricht.

Herr Boine, jemand wie Herr Neutitschein wird bei unseren etablierten Volkszertretern ohnehin kein Gehör finden. Und die Antwort von Löchner war allenfalls sarkastisch, wobei man hier streiten kann, ob Sarkasmus mit humoristisch gleichgesetzt werden kann.

 

Wahr-Sager - aus NRW

Montag, 30-01-12 01:27

@Andre Boine:

Sie haben da offenbar irgendwas nicht verstanden: Abgesehen davon, dass Herr Neutitschein mit seiner Antwort an den FDP-Abgeordneten Johannes Issmer in jedem Punkt absolut recht hat (oder haben Sie etwa stichhaltige Gegenargumente?), hat er nirgendwo Inhaftierungen (aufgrund Meinungsäußerungen) gefordert, oder können Sie mir die Stelle mal kenntlich machen? Möglicherweise habe ich ja wirklich was übersehen.

Zudem hat Neutitschein seiner (verständlichen) Wut über unsere "Meinungsfreiheit" Luft gelassen, was völlig legitim ist.

 

Otto Ohnesorge aus Berlin

Sonntag, 29-01-12 18:52

Lieber Paul Heller aus München,

nichts für ungut aber ich weiß wovon ich spreche, Sie hingegen spekulieren nur.

Zwischen dem was vorgeschrieben und gesetzlich geregelt ist und dem was man die Praxis des täglichen Lebens nennt, liegen Welten.

Der Mensch kennt viele Grauzonen. In allen Metiers.

Auch bei der Polizei.

Polizeibeamte einer Dienstschicht arbeiten, auch in schwierigsten Lagen, äußerst eng zusammen. Über viele Jahre. Verlassen sich auf einander. Verdanken sich einiges. Kennen sich teilweise länger und besser als ihre Ehefrauen.

Da sollte man nicht von strafbarem Geheimnisverrat sprechen, wenn man sich Kuriositäten erzählt.

Wäre auch sinnlos.

 

Andre Boine aus Dresden

Sonntag, 29-01-12 17:50

Teil 2:
@Wahr-Sager und Thomas Lentze - Was den Humor betrifft:

Stellen Sie sich vor ich wäre Sozialist der ehemaligen DDR und schriebe einen Brief an Politiker um Werbung bzw. Propaganda für mein politisches Anliegen zu machen. Ganz schlecht wäre es, den Brief als Absender "Deutsche Demokratische Republik" zu schreiben, Stalin zu loben, sozialistischem Revisionismus zu huldigen oder mit der Grußformel "Für Frieden und Sozialismus seid bereit, immer bereit" abzuschließen.

Das kann nur in die Hose gehen, zudem machte ich mich lächerlich, selbst wenn ich mit Stalin und allem Anderen tausendmal Recht hätte.

Ein humorvoller Politiker würde mir nun antworten, dass er ein ganz böser Kapitalist sei, täglich arme k

 

Andre Boine aus Dresden

Sonntag, 29-01-12 17:29

1. Teil:

@Wahr-Sager - Was die Kritik bzgl. mangelhafter Meinungsfreiheit betrifft:

Wenn jemand Politiker anschreibt, um sich über fehlende Meinungsfreiheit zu beschweren, macht sich dieser Jemand zutiefst lächerlich, wenn er aufgrund geäußerter Antworten Inhaftierungen und Schlimmeres fordert. Denn er führt so seine eigene Forderung ad absurdum und die Diskussion über fehlende Meinungsfreiheit erübrigt sich.

 

Paul Heller aus München

Sonntag, 29-01-12 14:23

@Otto Ohnesorg
Nur weil uns hanebüchende Geschichten ala Mannichl oder NSU aufgetischt werden muss ich nicht ähnlich unrealistischen Schwachsinn gleich glauben, wenn er sich gegen politisch verkommene Subjekte wie Roth richtet.
Polizeibeamten unterliegen grundsätzlich der Schweigepflicht, auch gegenüber Kollegen.
Wäre die Roth wirklich so dumm bei einer Routinekontrolle eine Waffe vorzuzeigen und sie würde jetzt die Geschichte aus der Presse erfahren, würde es sofort schwere disziplinare Verfahren gegen die beteiligten Polizisten geben, wenn Roth dies anstrengen würde. Daher: Bitte nicht jeden Schwachsinn glauben, nur weil es gegen den politischen Gegner geht.

 

Wahr-Sager - aus NRW

Samstag, 28-01-12 17:04

Ach, noch was, Herr Boine, vielleicht erklären Sie mir und den anwesenden Herrschaften ja mal, warum Sie die Äußerungen jenes "Richard Wilhelm von Neutitschein" (siehe unteren Link von mir) als enervierend erachten, obwohl er schlichte Tatsachen ausspricht und die Gesinnungsdiktatur in diesem Land anprangert. Haben Sie inhaltlich irgendetwas daran auszusetzen - oder meinen Sie wirklich, dass es mit der Meinungsfreiheit in der BRDDR nicht wirklich schlecht bestellt ist?

 

Wadim Z. aus Deutschland

Samstag, 28-01-12 17:03

Andre Boine,
Stalin war insofern Sozialdemokrat, als dass die Sozialdemokratische Arbeiterpartei Russlands die erste parlamentarische Manifestierung der russischen Arbeiterbewegung war, in der auch Stalin Mitglied war. Ein Flügelkampf ("Menschewiki vs. Bolschewiki") ähnlich wie in Deutschland hat dann auch zur Spaltung und Radikalisierung geführt, während die in der Parenthese Ersteren eine konstitutionelle Monarchie anstrebten und Letztere auf der marxistischen Linie blieben.
Mit neunzehn Jahren war J. Stalin also tatsächlich Sozialdemokrat. Schau einer an.

 

Wahr-Sager - aus NRW

Samstag, 28-01-12 16:37

Dass Rechte keinen Humor hätten, ist ganz einfach widerlegbar: Man schaue sich auf YouTube mal die Videos von "DieClownUnion" an.
Z. B. das hier: http://www.youtube.com/watch?v=G4BDGskp8QE

Aber es gibt auch Leute, die finden solche Videos superlustig:
http://www.youtube.com/watch?v=IhIAW9DRDT0

 

Wahr-Sager - aus NRW

Samstag, 28-01-12 16:33

Andre Boines Antwort hat mich jetzt nicht unbedingt verwundert, aber die Reaktion von Eckard Eckstein irritiert mich schon, der hier doch stets mit geistreichen Beiträgen aufwartet.
Vielleicht erklärt Herr Boine ja mal, was an Zeilen wie "Ich tanze am 8. Mai mit Konfetti durch die Straßen der Städte und danke den Alliierten dafür, dass sie mir den Hintern vor den Nazis gerettet haben." "erkennbar humoristisch" sein soll. Offenbar verstehe ich diesen speziell linken Humor tatsächlich nicht. Auch kann ich über den seltsamen Humor eines Kabarettisten namens Hagen Rether nicht lachen - oder über den von Wilfried Schmickler.

 

Thomas Lentze aus Bonn

Samstag, 28-01-12 14:27

@ Andre Boine aus Dresden:

"Über den Reichsverweser in den verlinkten Dokumenten habe ich herzlich gelacht, insbesondere wie er geradezu enervierend Meinungsfreiheit & Demokratie beschwört, um anschließend aufgrund einer erkennbar humoristischen Antwort von Frau Löchner standepede deren umgehende Inhaftierung und noch Schlimmeres zu fordern."

Ich kenne diesen "Reichsverweiser" und seine politische Einstellung nicht, aber abgesehen davon:

Was ist denn an der Antwort von Frau Löchner humoristisch? Ein solcher "Humor" hätte doch, wenn er nicht das deutsche, sondern z.B. das jüdische Volk beträfe, wahrscheinlich ernste Konsequenzen. Oder sind Völker unterschiedlich viel wert?

 

Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ

Samstag, 28-01-12 12:53

@ André Boine: "Peinlicher kann man sich nicht ins Abseits manövrieren."

Naja, wo Sie recht haben, haben Sie recht. Ich wollte fast dasselbe schreiben. Ein Bärendienst des Herrn Apfel für das rechte Anliegen, traurig, traurig. Der Stil von Ein-Thema-Ufo-Sektierern. Humorlos, immer auf der Suche nach passenden "Sensationen", selbst im Karneval: "Büttenredner bestätigt Existenz von Außerirdischen im Bundestag!"

Wie leicht wäre es stattdessen gewesen, der spätpubertären Antifa-Göre geistreich-ironisch mit gleicher Münze heimzuzahlen. Die deutsche Rechte,- de-pri-mie-rend!

 

Andre Boine aus Dresden

Freitag, 27-01-12 22:01

Nun, die Claudia Roth-Nummer ist für mich nicht so unterhaltsam.

Dafür umso mehr die Sache mit Christin Löchner. I.d.S. dank an den Wahr-Sager, im übrigen auch noch nachträglich für den Hinweis, dass Stalin Sozialdemokrat war. Das müsste man eigentlich auch wiederrum gleich der Frau Löchner erzählen, weil das ja jeden Sozialisten/Kommunisten entlastet, schließlich kann dieser ja dann ganz klassisch rufen: "Wer hat uns verraten: Sozialdemokraten!"

Über den Reichsverweser in den verlinkten Dokumenten habe ich herzlich gelacht, insbesondere wie er geradezu enervierend Meinungsfreiheit & Demokratie beschwört, um anschließend aufgrund einer erkennbar humoristischen Antwort von Frau Löchner standepede deren umgehende Inhaftierung und noch Schlimmeres zu fordern.

Peinlicher kann man sich nicht ins Abseits manövrieren.

 

Bernd Schullcke aus Sachsen-Anhalt

Freitag, 27-01-12 20:04

Die Geschichte ist nicht so irre, wie sie klingt. Erinnert mich an eine Merkel-Episode. Angela erzählte im vorletzten Wahlkampf immer folgenden Witz: Wird dem Ströbele doch direkt vorm Reichstag das Fahrrad geklaut. Er macht bei der Polizei einen Riesen-Krach, warum an der Fassade keine Videokamera hängt. Das sind dann die gleichen Grünen, die immer gegen den Überwachungsstaat sind. Ach, und selbst Harald Schmidt hatte Claudia Roth einen irren Blick attestiert: Die Frau gucke immer wie ein Eichhörnchen auf LSD…

 

\"haach\" ,ächzt dabei Plebiszitblogspot aus Hamburg

Freitag, 27-01-12 17:02

...-sollte man die telleraugenfeuchte Rubensikone wieder mal beim Heucheln erwischt haben ?.Die gesamte neongrüne Heuchelhorde steht doch auf den verlogenen tönernden Säulen der Täuschung. Neid, Missgunst, Hysterie, Hetze und Angst schüren, hat schon eine außergewöhnlich programmatische Verschlagenheit als Voraussetzung nötig. Unsere unverdiente Negativelite eben.
Dennoch hat der Beitrag etwas Erheiterndes, denn in bedrängten Zeiten, ist unser von denen geduldete Dasein, dem nur noch mit Spott und Hohn zu begegnen. Mit Sicherheit hätten unsere Maler der Klassik das Fräulein Roth als eine zu fette 'Menzel' und als Modell empört zurückgewiesen. Desweiteren würde die geknickte Theaterstudentin, bestenfalls als Soufleuse, jedes Bühnenstück samt Kulisse zum Ab-und Einsturz verhelfen. BILD titelt tagdarauf:,
.................."Aphasie,-
von Bühne in die Pathologie"........usw
Der Hinweis von #Thomas Lentze ist schon sehr skurril. Mit dieser inflationierten Verleihung, degradiert sich die stolze Legion selbst auf das Niveau libanesischer Türsteher, que pena.

 

Wahr-Sager - aus NRW

Freitag, 27-01-12 15:29

Hat zwar nichts direkt mit C. Roth zu tun, aber geht in die gleiche Gutmenschen-Richtung: Eine gewisse Christin Löchner der LINKE-Partei hat eine deutlich rassistisch geprägte Antwort geschrieben, nachdem ihr ein patriotisch gesinnter Mensch die Meinung geigte. Ihre roten GenossInnen stellen sich erwartungsgemäß auf die Seite der Henna-Gefärbten:
http://tinyurl.com/7x5888g

Die NPD-Mitteilung von Holger Apfel:
http://www.npd-fraktion-sachsen.de/index.php?s=3&aid=1643

Und hier der Quelltext des "Antisemiten" (im PDF-File zu lesen):
http://brd-schwindel.org/christin-loechner-ich-liebe-und-foerdere-den-volkstod/

 

Otto Ohnesorge aus Berlin

Freitag, 27-01-12 14:31

Lieber Paul Heller aus München,

Ihre Bedenken sind nicht stichhaltig.

Bei einer Polizeikontrolle wird nach Führerschein, Fahrzeugschein und Personalausweis gefragt.
Der Bekanntheitsgrad einer Person spielt keine Rolle. Es kann sich dabei auch nur um ähnliches Aussehen handeln. Gerade bei Prominenten.

Frauen haben den Führerschein meist in der Handtasche.
Beim Öffnen der Tasche kann die Waffe, z.B. vom sichernden Beamten, gesehen worden sein.
Dann wird die Polizei schnell hektisch.

Die Kontrolle einer prominenten Person wird im Revier erzählt. So oder so.
Außerdem wird ein Bericht über das polizeiliche Einschreiten geschrieben.
Dieser Bericht geht durch mehrere Hände.

Der Informant kann also ziemlich sicher sein, unentdeckt zu bleiben.

 

Kaschberl mit dem Krokodil aus aus Deppenhausen

Freitag, 27-01-12 14:18

Wozu braucht die eine Schusswaffe, reicht doch schon ein Blick von ihr und es langt Einem!

 

Thomas Lentze aus Bonn

Freitag, 27-01-12 12:53

Frau Roth wurde im Jahre 2004 (im selben Jahr wie Alice Schwarzer) zum Ritter der französischen Ehrenlegion ernannt.

Warum sollte sie da keine Waffe tragen? Ritter tragen nunmal Waffen, meist sogar größere als das kleine Ding, wovon oben die Rede ist.

Übrigens kriegt sie für ihre Auszeichnung einen jährlichen Ehrensold von 6,10 Euro.

 

Heini Brägenschülp aus Grünkohldeppenhausen

Freitag, 27-01-12 12:49

Sie meinten wohl:
Sympathisch wie eine Arbeitshausvorsteherin aus dem 19. Jahrhundert, ein Lächeln wie Spongebob, das jeden normaldenkenden Mann in die Flucht schlägt und eine Fröhlichkeit, wie Else die Gehobelte.
Einzig allein bei fleischgeworden kann ich Ihnen zustimmen, viel fleischgeworden.
Wenn ich mir vorstelle, die käme zu mir ins Schlafzimmer und möchte..... brrr nein, da will ich jetzt lieber an den Krieg in Afghanistan denken.

 

Alexander D. aus Ebersberg

Freitag, 27-01-12 11:48

Die Grünen wollen letztlich den privaten Waffenbesitz verbieten. Derzeit gibt es 7-10 Mio. auf Waffenbesitzkarte legal besessene, registrierte Schusswaffen. Einen Waffenschein zum Führen einer Schusswaffe in der Öffentlichkeit bekommt eine Privatperson nur extrem selten erteilt.
In der WDR-Sendung "Aktuelle Stunde" vom 16. oder 17. Dezember 2011 hieß es: "Experten schätzen den illegalen Besitz auf 20-40 Mio." Nicht registriert, völlig unkontrollierbar. Darunter auch viele vollautomatische, verbotene Kriegswaffen. Schusswaffen werden relativ selten als Tatwerkzeuge verwendet, es sind eher Gegenstände des alltäglichen Gebrauchs: Messer, Hammer, Beil etc. In 97-99% der Schusswaffendelikte handelt es sich um Waffen aus illegalem Besitz.

 

Paul Heller aus München

Freitag, 27-01-12 11:24

Mir kommt die Geschichte vor wie heisse Luft mit nix dahinter:

1.unwahrscheinlich, dass der Inhalt von Handtaschen ausserhalb von Flughäfen kontrolliert wird bei einer 50-jährigen Frau.

2.Noch unwahrscheinlicher, dass dies bei einer der bekanntesten deutschen Politikerinnen passiert.

3.Fast ausgeschlossen, dass ein Ergebnis einer Kontrolle an die Öffentlichkeit gerät. Da immer von zwei Beamten durchgeführt.

 

schnurzpiep egal aus Alleswasimfernsehnisbeeinflusstuns

Freitag, 27-01-12 11:02

Das war nur Claudias Schreckschusswumme, auch für die braucht sie ja einen Waffenschein, wenn sie sie führt.
Trotzdem: ich würde mich auch ohne ihr Reizgas schon so genug vor ihr grausen.

 

Bernd Schmieder aus Berlin

Freitag, 27-01-12 10:34

Sehr aufschlußreicher Beitrag, vielen Dank ! Als ihr im vergangenen Jahr (?) bei einem Besuch eines Berliner Migrantenviertels die Handtasche geklaut wurde, hat man an die Diebe appeliert, man solle sie doch zurückgeben, Frau Roth wrde sich doch immer für die Migranten einsetzen. Die Tasche fand auch wirklich zurück, mit Börse und Diplomatenpass. Komisch, von einer PPK hatte ich nichts gelesen. War die auch wieder da, hatte sie damals keine oder musste sie sich ne neue besorgen ?
Übrigens, Herr Westphal: Warum traut sich die JF nicht an die Dinge um den Variant ran ? Wer sollte es sonst tun ?

 

j. w. aus münchen

Freitag, 27-01-12 10:11

als bekennende antifaschistin muß die roth ja eine waffe tragen. waren es doch die nazis, die als erste damals das eigene volk zu ihrem schutz gesetzlich entwaffneten ...

 
 

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