Bundespräsident Joachim Gauck fordert uneingeschränktes Ja zu Europa Foto: Bundespräsidialamt/Jesco Denzel
BRÜSSEL. Bundespräsident Joachim Gauck hat von den Deutschen ein klares Bekenntnis zu Europa gefordert. Die Bürger dürften sich durch die Schuldenkrise in der EU nicht von Ängsten leiten lassen, warnte Gauck laut bild.de am Dienstag nach einem Treffen mit EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso in Brüssel.
Die gegenwärtigen Probleme seien nicht nur eine Krise der Finanzen, sondern auch eine Vertrauenskrise. Deshalb müsse man Populisten, die behaupteten, Europa habe keine Zukunft, widersprechen. Die Euro-Rettungsschirme würden von der Bevölkerung akzeptiert. Probleme mit dem Bundesverfassungsgericht sehe er diesbezüglich nicht.
Kompetenzabtretungen sind der richtige Weg
„Als Europa sind wir stark, als Nationalstaaten nicht mehr stark genug“, sagte Gauck. Zwar seien die „Vereinigten Staaten von Europa“ eine Zukunftsvision, die er noch nicht zu teilen wage, es sei aber richtig, weitere Kompetenzen an Brüssel abzutreten, auch in der Außenpolitik. Es brauche „mehr Kooperation, mehr Abstimmung, mehr Instanzenklarheit“.
Gauck betonte, er vertrete ein Land, dessen „Regierungschefin ganz deutlich gesagt hat: Wir wollen in der Krise nicht weniger, sondern mehr Europa wagen. Das ist auch meine persönliche Überzeugung“, zitiert die Rheinische Post den Bundespräsidenten. (krk)
ESM-Bank führt zum Zusammenbruch der europ. Wirtschaft mit Deutschland als Hauptleidtragendem... #
Weitere Warner: „Der ESM-Vertrag ist sittenwidrig“
13.03.2012 München - Im Kampf gegen Europas Staatsschuldenkrise warnt der Präsident des Europ. Steuerzahlerbundes (TAE), Rolf von Hohenhau, davor, die Bürger und vor allem die nachfolgenden Generationen auszuplündern.
Gestern hat die Bundesbank ihre Bilanz offengelegt, die erschreckende Risiken offenbart. Und heute will das Bundeskabinett über den permanenten Rettungsschirm ESM verhandeln, den von Hohenhau als tickende Zeitbombe beschreibt.
http://www.merkur-online.de/nachrichten/politik/der-esm-vertrag-sittenwidrig-1927333
Chris Kuhn aus Schland
Mittwoch, 25-04-12 02:28
@Querdenker
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Scheinargument, die vorausgehende Meinungsbildung ist gewiß auch eine Sache der Stimmgewichte, und die sind nun einmal in allen wesentlichen EU-Gremien (gerade auch in der EZB) eindeutig zu Lasten der BRD konstruiert. Von der dt. Sprache ganz abgesehen.
An früherer Stelle schrieben Sie in etwa: "Klar, muß korrigiert werden." Ich frage Sie nur, gerade vor dem Hintergrund der nun bestehenden EU-Verfassung: von wem denn!? Mir fallen da nur noch Osterhase und Weihnachtsmann ein.
Ungeachtet des aus der BRD nach Brüssel, Straßburg usw. entsandten, vglw. mittelmäßigen Personals, geht es hier einfach ums demokratische Prinzip, Punkt!
Der Querdenker aus Mitten unter uns
Dienstag, 24-04-12 11:47
@ Chris Kuhn
Bei allen wichtigen Fragen muss der Rat zur Zeit einstimmig entscheiden. Da ist es völlig irrelevant, wie viele Stimmen ein einzelnes Land hat.
Und dann nennen Sie mir mal eine Reihe an relevanten Entscheidungen in der EU, die explizit gegen das deutsche Votum durchgedrückt wurde.
Chris Kuhn aus Schland
Montag, 23-04-12 20:17
@Schnurzpiep
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danke für die notwendige Ergänzung zum EU-Ministerrat, wo es bezgl. Stimmanteilen noch schlimmer für die BRD aussieht als im EU-Parlament womit auch diese Nebelkerze des Querdenkers widerlegt ist, es sei denn man versteht sein "Tonangeben" der BRD-Vertreter so, wie die meisten hier es vernehmen, nämlich als verkappten Landesverrat.
schnurzpiep egal aus Alleswasimfernsehnisbeeinflusstuns
Montag, 23-04-12 17:03
Auch für den Rat der EU gilt (lt. linkslastiger Wikipedia):
"So haben die vier bevölkerungsreichsten Staaten alle dieselbe Anzahl an Stimmen, obwohl Deutschland deutlich mehr Einwohner hat als die anderen drei"
Selbst wenn dt. Minister den Ton dort angeben würden,
wäre es zum Nachteil Deutschlands,
denn sie handeln auch zuhause nicht im Sinne Deutschlands, sonst würden sie durch konsequent fördernde Familienpolitik z.B. verhindern, daß dieses Volk vergreist u. seine Sprache verkommt.
EU-Sprache deutsch übrigens Fehlanzeige.
Der Querdenker aus Mitten unter uns
Montag, 23-04-12 10:40
@ Juergen Gerrhard
Wer Zitate, ja noch nicht mal die Namen anderer Diskussionsteilnehmer richtig wiedergeben kann und es statt dessen nötig hat, sich über jene lustig macht, die eine andere Meinung als die eigene sowie den hiesigen Mainstream vertreten, erwartet sicherlich keine Antwort, gell?
Dirk Bagel aus dem Süßwasseraquarium
Sonntag, 22-04-12 23:57
Aber zurück zu Europa:
Deutschland hat aktuell keine Souveränität. Das ist einfach mal Fakt.
Wunschdenken ist das eine, die Realität das andere.
Daß Deuschland in der EU unterrepräsentiert ist, dagegen kleine Staaten bevorzugt, ist klar. Da wäre nachzubessern. Aber im übrigen werden auch im Bundesrat die einwohnerstarken Länder unterrepräsentiert. Sag ich mal so, als Münsterländer.
Unabhängig davon habe ich aber kein Problem damit, mich bei anstehenden Fragen mit Niederländern, Dänen und Italienern abzustimmen. Meistens kommt man gut klar, miteinander.
Beseer als diese 1000-jährige Holocaust-Nazi-der Deutsche ist Schuld-Schiene.
Der Querdenker aus Mitten unter uns
Sonntag, 22-04-12 23:55
@ schnurzpiepegal
Stimmt. Deutschland ist knapp angemessen, einige kleine Staaten völlig überproportional repräsentiert. Gehört geändert, keine Frage. Wie einiges andere auch. Allerdings sollten Sie den Wikipedia-Artikel ganz lesen. Dort steht, dass der EU-Rat (Ministerrat) das wichtigste gesetzgebende EU-Organ ist, und dort gibt Deutschland den Ton an, was ja bereits auf Kritik anderer EU-Staaten stößt.
@ Chris Kuhn
Bleiben Sie doch mal bei Argumenten, anstatt hier zu beleidigen, mir ständig irgendeinen "Schlawa" um die Ohren zu hauen, zu unterstellen, ich sei Beamter (was haben Sie gegen die?) oder Teil der Parteienfilzokratie, etc. Wer Diskussionskultur einfordert, sollte zumindest versuchen, seinen eigenen Ansprüchen zu entsprechen.
Dirk Bagel aus dem Süßwasseraquarium
Sonntag, 22-04-12 23:48
Herr Kuhn, ich gehe völlig mit Ihnen dáccord, daß Deutschland von Beamten, Lehrern, Rechtsanwälten regiert wird, also von Leuten, die keinem Leistungsdruck unterliegen und daher ungeeignet/weltfremd sind.
Aber zurück zu Deutschlands Kompetenz:
Es gibt wohl kein Land auf der Erde, in dem den Opfern des eigenen Militarismus zig-tausende Denkmale gebaut werden, während den eigenen Opfern keine Träne nachgeweint wird. Wer an die Bombardierung Dresdens erinnert - und das ist nur ein Beispiel - ist nach offizieller Sprachregelung ein Nazi.
Am liebsten würde man das totschweigen, wie alle Verbrechen, die an Deutschen begangen wurden, aber dummerweise demonstriert da jemand in Dresden. Was also machen? Mit erhobenem Zeigefinger als Nazi diffami
Juergen Gerrhard aus Bayern
Sonntag, 22-04-12 23:14
Wohin führt die ESM-Bank? Teil 4
@Dr. Schlauwau: ESM-Bank führt zum Zusammenbruch der europ. Wirtschaft mit Deutschland als Hauptleidtragendem... #
19. 4. 2012 Hans-Werner Sinn: Der Euro wird zerbrechen
„Der Euro hat die Krise, unter der er leidet, selbst verschuldet“. Die Süd-Länder kamen plötzlich an günstige Kredite – und davon machten sie Gebrauch: „Da war Party.“
Auf die Frage, weshalb die EZB sich mit immer weniger Sicherheiten bei der Refinanzierung der kranken Süd-Volkswirtschaften zufrieden gebe: „Weil der ,Club Med‘ unter französischer Führung 70 Prozent der Stimmen im EZB-Rat hat.“
Der frühere Weltbankpräsident Robert Holzmann teilt die Ansicht: „Es war die Politik – und die Banken fungierten als Profiteure". diepresse.com
Juergen Gerrhard aus Bayern
Sonntag, 22-04-12 22:07
Wohin führt die ESM-Bank? Teil 1
@Querdenker alias Dr. Schlawa sagt zurecht
Ja, vieles liegt im Argen in EU und Euro-Land. Aber: Wer die ESM-Bank herbei sehnt, soll ehrlich sein und die unabsehbaren Folgen, die dies haben könnte, offen nennen: Zusammenbruch der europ. Wirtschaft mit Deutschland als Hauptleidtragendem, Arbeitslosenquote zwischen 12 und 15%, massive Zunahme der Staatsverschuldung, Rezession auf ca. 5 Jahre, Gefahr des weltweiten Kollapses der Wirtschaft, zusätzliches Erstarken der BRIC-Staaten, Versinken Europas und Deutschlands in der weltpolitischen Bedeutungslosigkeit.
Das alles ist zumindest genauso sicher, wie als Folge davon die 700Mrd des ESM fällig werden.
Juergen Gerrhard aus Bayern
Sonntag, 22-04-12 21:44
@Querdenker alias Dr. Schlawa
Man nenne mir eine Ära in der deutschen Geschichte, in der es den Deutschen besser ging, in denen sie länger Frieden und mehr Freiheit hatten, mehr Menschen einen Job hatten, mehr Menschen in den eigenen vier Wänden lebten oder mehr Menschen einen höheren Wohlstand genossen, als heute.#
Diese Ära dauerte genau bis zur Einführung des TEURO!
Chris Kuhn aus Schland
Sonntag, 22-04-12 19:04
@Querdenker
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Es wird wirklich langweilig, immer dieselbe Leier von Ihnen (wie bei Schlawa) zu lesen. Wir wissen ja, daß Sie sich bei den Siegern der Geschichte wähnen. Das sind in der BRD v.a. Leute im öff. Dienst, am besten noch Beamte und/oder Teil der Parteienfilzokratie, ein geringer Teil der Angestellten von Großfirmen und -banken und der geschicktere Teil der Leistungsempfänger.
Sie können aber Kopfstände machen und noch so viel (Schein)Argumente bringen (nach Art Ihres "den anderen geht's noch schlechter" usw.), aber weder der EU-Vertrag und noch weniger der EURO würden (noch) einem Plebiszit in der BRD standhalten.
Offenbar lesen Sie nicht, was Hans-Herbert von Arnim zur Konstruktion des politischen Systems der EU (wie auch der BRD), Karl-Albrecht Schachtschneider zur dauernden Rechtsbeugung bei der EU-Finanzverfassung, Wilhelm Hankel zur EURO-Lüge, Hans-Werner Sinn zur Fehlallokation der Rettungsschirmmittel (sowie auch der Energiewende-Subventionen) oder Wolfgang Philipp zu den Machenschaften der mit der Politik verbandelten Hochfinanz in der JF-Printausgabe schreiben.
Ihre Prozentrechnerei zum EU-Parlament ist nur armselig. Gerade die seit Jahren wie der sprichwörtliche Schwanz mit dem ganzen Hund wedelnden Griechen etwa schicken pro 1 Million ihrer Bürger mehr als 2 Abgeordnete nach Straßburg, die BRD dagegen nur etwa 1,3 (wenn man die Inlands-Ausländer abzieht).
Gewiß, man hat fast allen anderen EU-Staaten "nur" eine um "wenige" Prozent angehobene Abgeordnetenquoten zugestanden, aber das Parlament damit in Summe klar erkennbar gegen die BRD und ihre denkbaren* Interessen zusammengesetztes Parlament konstruiert
(* "denkbar" nur, weil es dieser Manipulationen infolge des dauernden Landesverrats durch das "uns" dort vertretende, abgelegte Personal eigentlich gar nicht bedurft hätte)
Werter Querdenker, das ist kein Kavaliersdelikt, sondern ein klarer Verstoß gegen elementarste Grundregeln der repräsentativen Demokratie ("Boston Tea Party"). Die natürlich notwendige Plattform für die kleinen Staaten hätte übrigens eine zweite Kammer (nach Art des US-Senats) leisten können, auch hiergegen haben sich Frankreich und England durchgesetzt, die diese Subsidiarität schon bei sich verachten.
Völlig analoges gilt für die Diskriminierung der deutschen Sprache in der EU. Wer sich an solchen Fakten im anbiedernden Kriechgang vorbei drücken will wie Sie, braucht sich über die klammheimliche Freude des Auslands über die politische Impotenz der BRD nicht wundern.
Ich weiß auch nicht, wie Sie drauf kommen, mich als hinterwäldlerischen Kleingeist hinzustellen. Ich bin in den letzten Jahren vielmals um die Erde geflogen und stelle fest, daß man in gebildeten Kreisen gerade auch der außereuropäischen Länder über die o.a. Selbstverzwergung der BRD nur den Kopf schüttelt.
Daß man mit ordentlichen Berufen aus Handwerk und Gewerbe in fast allen diesen Ländern bei weitem besser da steht, ist nebenbei ohnedies klar.
schnurzpiep egal aus Alleswasimfernsehnisbeeinflusstuns
Sonntag, 22-04-12 18:25
Querdenker, zu kurz gedacht:
In D. durfte es keine Volksabstimmung geben,
allein das zeigt, auf welch undemokratischen Füßen die Eurokratie steht.
"Die Lebensstandards aller EU-Länder anzugleichen"
das ist der größte Betrug, denn das geht nur, indem man die Wirtschaftsleistung einiger Völker, u.a. die von D klaut.
Griechenland, Spanien : "Probleme, die gelöst werden müssen"
Nein, diese Länder sind nicht das Problem, das Problem ist die diesen Ländern übergestülpte Einheitswährung, damit sich Banken u. Konzerne gesundstoßen können - auf Kosten verarmender Bevölkerung in diesen u. den anderen EU-Zapfstellen (=Länder).
Die europäische Idee wird von den EU-Absahnern mit Füßen getreten u. die Völker gegeneinander aufgehetzt:
Das ist EU!
schnurzpiep egal aus Alleswasimfernsehnisbeeinflusstuns
"Ein Abgeordneter aus Malta vertrat bis 2009 etwa 76.000 Europäer, während ein deutscher Abgeordneter 826.000 EU-Bürger repräsentierte. Dieser Disproportionalitätsfaktor wird als Bruch mit dem demokratischen Grundprinzip der Gleichheit angesehen."
Der Querdenker aus Mitten unter uns
Sonntag, 22-04-12 14:42
Ah, doch noch mal Argumente. Immerhin.
zu 1) In den meisten Staaten, in denen es eine Volksabstimmung gab, gab es auch eine Mehrheit für den Euro und den Lissabon-Vertrag. Ausnahmen inbegriffen. In Deutschland steht eine Mehrheit hinter den EU-Verträgen, beim Euro ist es eine Patt-Situation, je nach Umfrage.
zu 2) Nur marginal. 16% Deutsche in EU-Bevölkerung; 13-14% Deutsche im EU-Parlament. Wichtiger als EU-Kommission und EU-Parlament ist aber eh der EU-Rat. Und hier hat Deutschland mittlerweile eine Macht und einen Einfluss, der vielen EU-Nachbartstaaten aufstößt (spanische Zeitung sind voll von deutschen Begriffen, weil sie den strikten deutschen Sparkurs kritisieren). Hier sehe ich übrigens eine Gefahr in der EU.
Der Querdenker aus Mitten unter uns
Sonntag, 22-04-12 14:42
zu 3) Deutschland lag immer im oberen Drittel, nach L, NL, FIN, S sowie N und der CH. Daran hat sich heute nichts geändert. Nur IRL ist zu diesem erlauchten Kreis hinzugestoßen. Und andere haben aufgeholt, was ja auch Ziel der EU (nicht nur der Euro-Staaten) ist: Die Lebensstandards aller EU-Länder anzugleichen. Dass das nicht immer auf Fundamentalwirtschaftsdaten fußt, sehen wir heute in Griechenland und Spanien. Das sind die Probleme, die gelöst werden müssen.
zu 4) Fahren Sie mal in die NL, oder CH, S, GB oder gerne auch in die USA und fragen Sie da mal die Menschen nach den gestiegenen Lebenshaltungskosten. Sie werden kleinlaut zurückkommen. Sehr kleinlaut!
Der Querdenker aus Mitten unter uns
Sonntag, 22-04-12 14:41
Nochmal: Ich will überhaupt nicht bestreiten, dass es ernsthafte Probleme in der EU und Euro-Land gibt und dass manche Entwicklungen (v.a. EZB-Politik) vollkommen inakzeptabel sind.
Aber was mir tierisch auf den Zeiger geht, ist das ständige Rumgenörgel und Gewinsel von extrem Linken sowie Rechtskonservativen, alles wäre schlecht, Deutschland ginge den Bach runter und Schuld an allem wären Euro und EU und früher war eh alles besser.
Man nenne mir eine Ära in der deutschen Geschichte, in der es den Deutschen besser ging, in denen sie länger Frieden und mehr Freiheit hatten, mehr Menschen einen Job hatten, mehr Menschen in den eigenen vier Wänden lebten oder mehr Menschen einen höheren Wohlstand genossen, als heute.
Der Querdenker aus Mitten unter uns
Samstag, 21-04-12 16:45
@ Chris Kuhn
Dieser Dr. Schlawa wird ja immer ominöser, wenn schon gar Psychogramme von ihm im Internet kursieren (zumindest habe ich ein sehr ähnliches wie dem Ihren dort entdeckt).
Doch zurück zu Ihrem Vorwurf, ich würde auf Argumente nicht eingehen. Ich gebe zu, ich bin auf Argumente anderer Diskutanten auf Grund begrenzter Zeichenzahl nur kurz eingegangen zu sein, habe aber dennoch versucht, einigen der Argumente zumindest eine weitere Perspektive zu geben.
Inwieweit Sie indes Ihrem eigenen Anspruch gerecht werden und auf meine Argumente eingegangen sind oder eher versuchten, mich generell zu diskreditieren - nun, das zu beurteilen überlasse ich anderen.
Chris Kuhn aus Schland
Samstag, 21-04-12 15:10
Bevor es weiter "in die Randfichten" geht, hier einige Fakten zu Europa und zum EURO.
1. Der Bürgerwille zum EURO und zur Verfassung in den meisten Ländern der EU wurde entweder ignoriert oder manipulativ (wiederholte oder vermiedene Abstimmungen) bzw. durch Drohungen gebrochen (z.B. Irland, Slowakei)
2. Die BRD ist nach ihrer Einwohnerzahl in so gut wie ALLEN europäischen Gremien unterrepräsentiert; speziell das EU-Parlament ist allein deshalb nicht wirklich demokratisch legitimiert.
3. Das Durchschnittseinkommen in der BRD ist seit der Einführung des EURO von einem Spitzenplatz ins Mittelfeld zurückgefallen.
4. Der EURO hat auch ohne Pkt. 3 die Teuerung erhöht, alle anderslautenden "Statistiken" sind manipuliert bzw. gehen an der Lebenswirklichkeit der Bürger (niemand, der 2002 bei Trost war, hätte vier, fünf Jahre später über 5 DM für ein Kilo-Graubrot oder 1400 DM Miete für eine mittlere 75 qm-Großstadtwhg. hingelegt)
Wer gegen diese realen Fakten die Behauptung in den Raum stellt, ein Festhalten an der D-Mark HÄTTE zu ärgeren Schieflagen als unter Pkt 1+2 bzw. zu noch schlimmeren Verhältnissen als bei 3+4 geführt, betreibt in meinen Augen retrograde Science Fiction.
Der Querdenker aus Mitten unter uns
Samstag, 21-04-12 12:22
@ Michael Schärfke aus Berlin (DR)
Ich glaube, der Vorwurf Populismus wird auch von anderer Seite in Richtung Linke benutzt, z.B. wenn man gegen linke Forderungen nach Mindestlohn oder Anhebung des Spitzensteuersatzes argumentiert.
Grundsätzlich wird der Begriff Populismus also von allen Seiten benutzt, leider oft inflationär, und nur selten berechtigt, z.B. wenn man für komplexe Sachverhalte nicht nur einfache Lösungen vorschlägt sondern auch noch suggeriert, diese wären der Königsweg für alles.
Chris Kuhn aus Schland
Samstag, 21-04-12 11:27
@Querdenker
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Es wäre ja alles i.O., wenn man mit Ihnen produktiv diskutieren, statt im Netz und bei den besagten Propagandastellen herbei gesuchte Infohappen und dialektisches Konfetti ("haben immer Pro-EURO-Parteien" gewählt"; wenn klar ist, mehr als die Hälfte hat "ihn" nie gewollt) aneinander vorbei zu werfen. Dazu gehört es wie im scholastischen Dialog einfach den Punkt des "Gegners" vollständig zu dem eigenen machen zu können und von dort aus zu argumentieren. Und das geht mit Ihnen (wie auch Schlawa) einfach nicht. An anderer Stelle stand das unten Einkopierte über "Dr Schlawa aus Anderswo", und das gilt cum grano salis eben auch für Sie:
Um miteinander auf konstruktiver Basis zu sprechen und zu denken, braucht man formale Regeln, nämlich die der Grammatik, der Logik und der Mathematik. … Auch auf den Internetseiten der JF habe ich viele Beispiele dafür gefunden. Eines von diesen vielen Beispielen ist ein gewisser Dr Schlawa aus Anderswo, mit dem Sie sich sehr ausgiebig auseinandergesetzt haben. Herr Dr Schlawa ist ganz bestimmt nicht dumm, aber man bemerkt an seinen sprachlichen Äußerungen immer wieder, daß er nicht viel oder - was wahrscheinlicher ist - nicht logisch konsequent gedacht hat, bevor er etwas sagt. Ich will diesem Menschen nicht zu nahe treten; ich kenne ihn gar nicht, auch nicht virtuell (internetmäßig); aber vieles von dem, was er Ihnen entgegenzuhalten versucht, ist dann, wenn man sich auf das Gespräch - den "Diskurs" - zwischen Ihnen und ihm bezieht, schon rein logisch problematisch. Diese Fehler sind also nicht so sehr in seinen Äußerungen selbst zu begründen (obschon an ihnen erkennbar!), sondern in den Verbindungen zwischen seinen und Ihren Äußerungen. Und eben dies läßt den Schluß zu, daß er offenbar diese nicht richtig berücksichtigt und also nicht logisch konsequent gedacht hat, bevor er etwas sagt. Er hat ein Verständigungproblem rein logischer Art - er hat häufig nicht verstanden, was es bedeutet, wenn er Ihnen etwas sagt, aber vorher das, worüber Sie sprechen, für sich selbst gar nicht logisch durchgespielt hat. Pädagogen und Psychologen würden sagen, er leide an einem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS), könne nicht die Position des Anderen einnehmen, sei nicht empathiefähig usw., doch das alles ist nicht richtig: Dr Schlawa aus Anderswo kann einfach auf das Thema des Anderen nicht rein logisch reagieren, weil er sich zuvor nicht die Mühe gemacht hat, es wirklich zu verstehen. Wie gesagt: Es ist nicht Dummheit im allgemeinen, sondern Unfähigkeit, auf das Thema des Anderen rein logisch zu reagieren, also eher: Dummheit im speziellen. Das ist ein modernes Symptom, also eines, das z.B. im Abendland seit Beginn der Moderne immer häufiger auftritt und den bisher letzten kräftigen Schub seit bzw. durch "1968" bekommen hat!
Michael Schärfke aus Berlin (DR)
Samstag, 21-04-12 03:10
@ Barnabas B:
Das ist völlig korrekt dargelegt: Der Begriff "Populismus" wird in aller Regel von Linken als politisches Kampf- und Diffamierungsinstrument missbraucht! Das liegt auch auf der Hand, denn Linke verabscheuen im allgemeinen alles, was mit dem eigenen Volk zu tun hat, das sie mitsamt der Nation gerne abschaffen würden! Naturgemäß bekommen sie sogar Panik, wenn sich jemand erdreistet, der Mehrheit des Volkes aus der Seele zu sprechen, Dinge zu postulieren, die vermutlich dem wahren Empfinden der sog. "schweigenden Mehrheit" (eingeschüchtert genug kann man hierzulande ja werden bei dieser Gesinnungs- und Meinungsdiktatur) entsprechen. So jemand muss unbedingt und mit allen Mitteln diskreditiert werden!
Der Querdenker aus Mitten unter uns
Samstag, 21-04-12 02:52
@ Chris Kuhn
Schublädchen auf, unbequeme Fakten rein, Stempel "Propaganda Systempartei und -medien" drauf, Schublädchen zu - und wieder weiter schnarchen im eigenen simplen Schwarz-Weiß-Denken.
Manchmal durchaus beneidenswert, für komplizierte Probleme stets simple Lösungen parat zu haben. Man schläft besser.
PS: Dass Sie mir die Ehre zuteil werden lassen, meine Beiträge gar einer "Sprachanalyse" zu unterziehen, um Parallelen zu anderen Diskutanten aufzuzeigen, rührt mich ja fast.
Tja, ob ich dieser ominöse "Dr. Schlawa" wohl bin? Der scheint Sie ja mächtig beeindruckt zu haben, wenn er Ihnen so gut in Erinnerung ist. Nun, selbst wenn ich es wäre, würde ich es Ihnen wohl nicht auf die Nase binden. Soviel Spaß müsste dann sein.
Chris Kuhn aus Schland
Freitag, 20-04-12 21:33
Leute,
mit "Querdenker" [es handelt sich nach Sprachanalyse und Forenverhalten im übrigen um den altbekannten Dr. Schlawa] zu diskutieren, ist ohne Nährwert.
Seine "Fakten" sind einsidentisch den Propagandaabteilungen der Bundesregierung bzw. der Systemparteien entnommen, begleitet von SPIEGEL, ZEIT, taz, FR und vlt. mal der FAZ. Mit hoher Wahrscheinlichkeit hat er noch keine Printausgabe der JF gekauft oder heruntergeladen, sonst wüßte er, daß seine Argumente zum EURO von Experten wie Hankel, Schachtschneider, Philipp, Ramb usw. widerlegt sind.
Betrachten wir ihn einfach als Flakhelfer der Ätsch-ich-bin-gewählt-Politiker, welche, kaum im Amt, Politik fürs Ausland betreiben, und zwar hauptsächlich aus Angst vor dessen Liebesentzug, dabei wird dort, wo die BRD über den Tisch gezogen wird, doch nur noch gelacht und Schampus entkorkt über solch eingebildet weltläufige Provinztypen.
Bestenfalls möchte ich beim Querdenker rauslesen, daß er von einem verzwergten Wohlfühl-Konservatismus träumt, wo jeder in einer Scheibchenvilla (Reihenhaus) mit Solardach und Selbstbaumöbeln sitzt, davor der Blue-Motion-Pkw und vier Fahrräder, und seinen 1,6 Kindern Märchen von der bösen Kernkraft und der muffigen Adenauer-BRD ohne Quote und Gesamtschulen vorliest.
Ich gönn's ihm ja, aber er soll dann im Vorbürgerkrieg schon mal genügend Stacheldraht für sein Idyll ordern...
Der Querdenker aus Mitten unter uns
Freitag, 20-04-12 16:14
@ Eswird Eng
Fairer Punkt! Wobei wir auch hier anteilig unserer ESM Beteiligung Zinsen erhalten die über denen liegen, mit denen wir uns zur Zeit refinanzieren müssen.
Im Übrigen erhöht der Nachtragshaushalt nicht unser zulässiges Defizit, da die ESM-Kapitaleinlage als Beteiligungserwerb das staatliche Nettovermögen unverändert lassen.
Eswird Eng aus dem Schwarzwald
Freitag, 20-04-12 14:14
@Der Querdenker aus Mitten unter uns
Griechenland ist bislang mit 380 Milliarden Euro internationaler Hilfe vor der Staatspleite gerettet worden.
Deutschland muss einen Nachtragshaushaltentwurf vorlegen. http://www.bundesfinanzministerium.de/nn_54/DE/Wirtschaft__und__Verwaltung/Finanz__und__Wirtschaftsp[..] Sie meinen, Deutschland verdiene am Rettungsschirm?
Das ist nur noch zynisch.
Thomas Fischer aus Bananen\"republik\" Deutschland
Freitag, 20-04-12 13:02
Von Gauck, dem ewig Gestrigen, habe ich nichts anderes erwartet. Mit seinen schon in seinem letzten Amt gemachten Äußerungen war klar, daß er, ein Mann ohne Rückgrat und mit den Wölfen heulend, sich in diesem System gut eingerichtet hat. In der Anbiederung bei den Mächtigen war er ganz erfolgreich. Ich hoffe doch, daß sein Verrat ihn irgendwann einholt...
Der Querdenker aus Mitten unter uns
Freitag, 20-04-12 13:00
@ Mehrere
Mal kurz zusammengefasst...
Manche EU-Regulierungen sind hirnrissig, keine Frage z.B. Glühbirnenverbot. Nicht vergessen dabei: Dies ging vor allem von Deutschland aus. Ohne die EU hätte wir diesen Unsinn schon viel früher gehabt.
Manches eine Krücke, z.B. ESM, aber geschuldet der Tatsache, dass es keine verbindlichen Haushaltsdisziplinen für Euro-Länder gab. Gefährlich ist das Ding nur theoretisch. Sollte je der Fall eintreten, dass Deutschland für über 700Mrd einstehen müsste, hätten wir eh einen Zusammenbruch der Weltwirtschaft und noch ganz andere Probleme (z.B. im Hinblick auf unsere 2Bio Staatsverschuldung).
Btw: Zur Zeit verdient Deutschland kräftig am Rettungsschirm, bis Ende 2011 alleine aus Griechenland 380Mio Euro!
Der Querdenker aus Mitten unter uns
Freitag, 20-04-12 12:59
(2) Benzinpreisanstieg - den hätten wir auch mit der DM, dann nicht 1,70Euro sondern vielleicht 3,20DM. Hat nämlich nix mit dem Euro zu tun sondern mit dem Rohölpreis (versechstfacht seit Euroeinführung!).
EU und Euro sind zudem vom Volk legitimiert, über deren jeweils gewählte representative Regierung. Ob man will oder nicht: Die Mehrheit aller Bürger hat die letzten Jahrzehnte stets Regierungen gewählt, die für die EU waren. Anti-EU-Parteien gab es immer, nur schafften die noch nicht mal die 5%-Hürde, von Mehrheit ganz zu schweigen.
Vorteile der EU und des Euro: Stabile, wirtschaftliche Rahmenbedingungen, kaum Währungsschwankungen, Export, niedrige Arbeitslosenquote in Deutschland, EU-Subventionen der Wiedervereinigung.
Der Querdenker aus Mitten unter uns
Freitag, 20-04-12 12:59
(3) Und letztlich eine Bedeutung Deutschlands weltweit, die es alleine als souveräner Staat nicht hätte.
Ja, vieles liegt im Argen in EU und Euro-Land. Aber: Wer das Ende der EU und des Euro herbei sehnt, soll ehrlich sein und die unabsehbaren Folgen, die dies haben könnte, offen nennen: Zusammenbruch der europ. Wirtschaft mit Deutschland als Hauptleidtragendem, Arbeitslosenquote zwischen 12 und 15%, massive Zunahme der Staatsverschuldung, Rezession auf ca. 5 Jahre, Gefahr des weltweiten Kollapses der Wirtschaft, zusätzliches Erstarken der BRIC-Staaten, Versinken Europas und Deutschlands in der weltpolitischen Bedeutungslosigkeit.
Das alles ist zumindest wahrscheinlicher, als dass die 700Mrd des ESM je fällig werden.
Barnabas B aus (B)unte (R)epublik (D)himmistan
Freitag, 20-04-12 11:56
@Michael Schärfke aus Berlin (DR) 20-04-12 01:20
Populismus ist ein eher linken Kampfbegriff gegen das Bürgertum, das Volk und die Nation. Im sehr linkslastigen Wikipedia liest man dazu sehr aufschlussreich folgendes zu diesem Thema
"Populismus (lat.: populus, „Volk“) bezeichnet eine um „Nähe zum Volk“ bemühte Politik"
http://de.wikipedia.org/wiki/Populismus !!
Da die Linken Volk und Nationen abschaffen wollen, hin zum sozialistischen/kommunistischen Einheitsbrei, ist es natürlich die totale Autobahn wenn Parteien und/oder Bürger und/oder Vereine auf der Aktionsfläche aufschlagen die sich populistisch betätigen. Also wird entweder die Nazi- oder Populismuskeule von den Linken geschwungen.
schnurzpiep egal aus Alleswasimfernsehnisbeeinflusstuns
Freitag, 20-04-12 10:59
@B.S. aus NRW
Zitate aus Ihren Kommentaren im JF-Artikel über Inzest:
"...Sie unterstellen mir Menschenverachtung, dabei sind Sie es, der behinderte Menschen verachtet..."
Dann: "Ihre Forderung ist hirnrissig"
Dann: "Steigen Sie runter von der Kanzel..."
Das Letztere möchte ich Ihnen auch empfehlen, B.S.
Aus Ihren Texten spricht das Vorurteil/Klischeedenken,
Leser der JF seien eben "rechts" u. somit nicht willens, andere Meinungen zu akzeptieren usw.
Umgekehrt wird auch ein Schuh draus:
Nichtlinkes Denken wird heute von fast allen Medien u. den herrschenden Parteien verunglimpft als nazistisch,
Nichtlinkskonforme Diskutanten gar nicht erst in Talkshows eingeladen,
ein nichtmainstreamkonformer Bundespräs. hätte keine Chance. Toll.
B. S. aus NRW
Freitag, 20-04-12 07:12
@schnurzpiep egal
Wenn Sie sich nochmal die Mühe machen den Kommentar nachzulesen, werden Sie feststellen, dass ich niemanden persönlich angegriffen habe. Ich habe die menschenverachtende Forderung nach einem Fortpflanzungsverbot als hirnrissig bezeichnet. Den Kommentar, nicht den Kommentator - begreifen Sie den Unterschied? Abgesehen davon war mein Kommentar sehr differenziert und sachlich formuliert, im Gegensatz zu vielen, die z.B. unter diesem Artikel stehen.
Michael Schärfke aus Berlin (DR)
Freitag, 20-04-12 01:20
@ Querdenker:
Schon seit Jahren frage ich mich, welche pseudo-intellektuelle Arroganz Leute abfällig von "Populismus" schwafeln lässt und damit ihre Abschätzigkeit dem Volke gegenüber offenbart... Dieser Kampfbegriff soll diffamieren und herabwürdigen, damit argumentativ disqualifizieren (ein Wunder, wenn sog. "Populisten" nicht gleich als psychopathische Alkoholiker diffamiert werden). Dabei geht es den Benutzern dieses Begriffes bewusst darum, jegliche INHALTLICHE Diskussion zu vermeiden. Erinnert mich irgendwie an Schulkinder: "Du bist doof, mit dir red ich nicht mehr, stimmt's Frau Lehrerin?" ;-) WAS soll denn an "Populismus" so schlimm und verkehrt sein?
Barnabas B aus (B)unte (R)epublik (D)himmistan
Freitag, 20-04-12 00:14
Teil 3
@Der Querdenker ...
Und das beste dabei, die wenigsten Völker wurden gefragt ob sie denn überhaupt bei dem Projekt "Die Vereinigten Staaten von Europa" mit machen wollen.
Ich weis nicht ob Populist die treffende Bezeichnung ist für jemanden der sich für die EU und den Euro stark macht und/oder ausspricht. Denn ich würde da eher von einem Antidemokraten und Diktator sprechen wollen.
Denn weder die EU noch der Euro sind vom deutschen Volk/Bürger demokratisch legitimiert worden, von den vielen anderen Völkern die ebenfalls übergangen wurden mal ganz abgesehen.
So lange wie diese demokratische Legitimierung also fehlt, kann man die EU und den Euro nur ablehnen wenn man aufrechter Demokrat ist.
Barnabas B aus (B)unte (R)epublik (D)himmistan
Freitag, 20-04-12 00:02
Teil 2
@Der Querdenker aus Mitten unter uns 19-04-12 16:51
Glühlampenverbot, dafür aber hoch giftige Energiesparlampen vorschreiben. Und wer es nicht glaubt, Energiesparlampen sind Sondermüll, da diese im Leuchtmittel, welches die Lampe überhaupt erst leuchten lässt, Quecksilber enthalten.
Als nächstes soll jetzt Wärmedämmung vorgeschrieben werden, womit das eine oder andere ältere Backsteinhaus wohl unbewohnbar werden wird, weil dort die Dämmung zu Schimmelbildung führt.
Überhaupt geht mir diese ganze Regulierungswut mächtig auf den Zeiger, weil damit deutsche Standards in der Regel nach unten geschraubt werden.
Und so könnte man jetzt noch Seitenweise weiter machen.
Barnabas B aus (B)unte (R)epublik (D)himmistan
Donnerstag, 19-04-12 23:55
Teil 1
@Der Querdenker aus Mitten unter uns 19-04-12 16:51
>Aber, zu unterstellen, man schaffe Deutschland ab, wenn man sich für Europa, EU und den Euro ausspricht, halte ich in der Tat für Populismus.<
So? Dann nennen Sie doch bitte nur einen Vorteil den die "jetzige" EU und der Euro dem deutschen Bürger gebracht hat. Und jetzt bitte nicht das runter beten das unser Politkasper vor beten.
Solche Preissteigerungen und unsinnigen Vorgaben/Vorschriften hat es während der ganzen D-Mark Zeit nicht gegeben. Die Leute hätten die Tankstellen abgerissen wenn man für den Liter Sprit 3,50DM hätte bezahlen sollen oder wenn sich der Benzinpreis um 10-14Pf. nach oben bewegt hätte, was heute völlig normal ist (5-7Ct).
Bernd Walther aus Großharrie
Donnerstag, 19-04-12 22:00
Die EU ist wie die BRD ein politischer Funktionsträger jenes kriminellen Geldschöpferkartells, welches 1913 durch den Federal Reserve Act die Geldschöpfung in den USA gestohlen hat. Dieses Bankenkartell gehört globalitischen Machteliten, welche die totale Versklavung der Menschheit durch einen elitären Weltstaat anstrebt, von dem die EU ein Baustein ist. Es hat über seine zahlreichen Geheimdienste und politischen Marionetten beide Weltkriege in Europa organisiert, hat JFK und andere ermorden lassen, hat 9/11 oranisiert um völkerrechtswidrige Kriege und das Ende der bürgerlichen Freiheit im Namen eines sog. 'War on Terror' zu legitimieren. Alle westlichen Regierungen sind hochkorrupt und zu 100% abhängig von betrügerisch geschöpftem Luftgeld
Reklov Tokkath aus Grossburgwedel
Donnerstag, 19-04-12 20:36
Dem muß ich aber voll widersprechen. Dieses Europa, so wie es sich jetzt darstellt, hat nie und nimmer eine Zukunft. Diesen "Vielvölkerstaat" kann man in Gutmenschmanier nicht zusammenhalten. Am Ende kommt es zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen. Einen Vorgeschmack haben wir jetzt aus Griechenland bekommen. Europa hat keine Zukunft, weil "faul" "fleißig" auf Dauer auffrißt
M W aus Deutschland
Donnerstag, 19-04-12 18:34
Der Querdenker aus Mitten unter uns
Donnerstag, 19-04-12 16:51
Mit dem Vertrag zur Transferunion hat der ESM die Befugnis über unsere Steuergelder zu verfügen. Vorerst 700 Mrd €. Dieser Betrag kann unbegrenzt von dem ESM aufgestockt werden, ohne dass sich der Nationalstaat dagegen wehren kann. Mit Abgabe der Finanzhoheit ist die staatliche Souveränität beendet. Ein Deutschland gibt es dann nicht mehr, ein Deutschland ist damit abgeschafft. Umgekehrt besitzen die ESM Verantwort-lichen Immunität. Also Diktatur in Reinform. Was hat das mit Populismus zu tun?
schnurzpiep egal aus Alleswasimfernsehnisbeeinflusstuns
Donnerstag, 19-04-12 18:09
B.S. aus NRW,
Sie sagten: "Könnte man auf abweichende politische Meinungen eventuell anders reagieren, als mit persönlichen Diffamierungen?"
Na, das geht aber voll nach hinten los:
Denn an anderer Stelle unterstellten Sie selbst mal anderen Kommentatoren, behinderte Menschen zu verachten, "hirnrissig" zu argumentieren usw.
@ Querdenker aus Mitten unter uns
"...billige Polemik gegenüber andersdenkenden Diskutanten..."
die gibt es hier zwar manchmal bei "Frauenthemen", wo wohl ein paar verunsicherte Ex-Supermänner unterwegs sind manchmal, aber sonst gehts hier doch eigentlich noch, oder?
Gauck verkörpert den typischen Politiker:
zuerst alle beruhigen u. nach Amtsübernahme dann die wahren Absichten rauslassen.
Der Querdenker aus Mitten unter uns
Donnerstag, 19-04-12 16:51
@ Eswird Eng aus dem Schwarzwald
Lesen Sie nicht? Ich habe doch ausdrücklich gesagt, dass die "Eurokratie" kritikwürdig ist. Aber, zu unterstellen, man schaffe Deutschland ab, wenn man sich für Europa, EU und den Euro ausspricht, halte ich in der Tat für Populismus.
Dass Sie mir indes empfehlen, in der TAZ zu kommentieren, bestätigt wohl meinen früheren Beitrag (s.u.).
Barnabas B aus Bunte Republik Dhimmistan
Donnerstag, 19-04-12 14:20
@Der Querdenker aus Mitten unter uns 18-04-12 13:55
Schwierigkeiten?
Das Brechen von Verträgen, das undemokratische Gebaren der EU sowie unserer Volksvertreter, das Verschleudern von Steuergeldern zur Rettung von Pleitestaaten und den dadurch bedingten Ausverkauf von Deutschland nennen sie "Schwierigkeiten"?
Wenn das für Sie nur Schwierigkeiten sind, dann möchte ich zu gerne wissen was Sie dann unter ernsthaften Problemen verstehen.
Und noch etwas, es gab schon einmal so eine Phantasie von einem großen Reich, das Ergebnis dürfte bestens bekannt sein.
Jedes Großreich das unter Umgehung des Volkes (Zwang) entsteht, und die EU ist so entstanden, zerfällt früher oder später wieder in die Einzelstaaten. Das lehrt uns bereits die Geschichte.
Barnabas B aus Bunte Republik Dhimmistan
Donnerstag, 19-04-12 13:30
@Mika Rheinland aus Deutsch Gewesen
Die Frage ist so falsch gestellt. Denn die Antwort darauf lautet in jedemfall "JA". Denn nach 1945 war das Volk kriegsmüde, hungrig, obdachlos usw.. Man hätte also so ziemlich allem zugestimmt was zur Verbesserung der Lebenssituation beigetragen hätte.
Es mag sein das in den Anfängen noch viel Fremdbestimmung bei war, nur geschadet hat es nicht wirklich. Der Niedergang begann mit den 1968ern und ihrem Marsch durch alle Instanzen. Und Heute sitzen diese Volkszerstörer an vielen Schalthebeln der Macht und verkaufen Ihren Unfug auch noch als Fortschritt. Als Beispiel soll Hr. Fischer dienen, ein Sympathisant und passiver Unterstützer der RAF sowie Steinewerfer.
Na alles klar?
Eswird Eng aus dem Schwarzwald
Donnerstag, 19-04-12 12:24
@Der Querdenker aus Mitten unter uns
Schon seltsam.
Sie beklagen Populismus und vollstrecken diesen in Form eines Scharfrichters.
Gauck unterstützt den ESM, wähnt sogar eine Mehrheit der Deutschen dafür.
Wenn Kritik daran für Sie populistisch ist, dann schreiben Sie doch für die TAZ.
Der Querdenker aus Mitten unter uns
Donnerstag, 19-04-12 11:39
@ Es wird Eng aus dem Schwarzwald
Wer insinuiert, man "schaffe Deutschland ab" oder "assistiere" dabei, nur weil man Europa, die EU oder den Euro verteidigt, betreibt jene Vereinfachung, die den Verdacht des Populismus zumindest aufkommen lässt.
Wer zurecht die Mainstream-Meinung anderer Medien kritisiert, sollte zumindest in einem Forum, das sich rühmt, diesbezüglich anders zu sein, jenes Differenzierungsvermögen aufbringen.
Leider muss man indes gerade auch hier feststellen, dass alles, was nur marginal vom rechts-konservativen "Mainstream" abweicht, von manchen Teilnehmern pauschal abgelehnt wird, bis hin zu billiger Polemik gegenüber andersdenkenden Diskutanten.
Eswird Eng aus dem Schwarzwald
Donnerstag, 19-04-12 10:20
@B. S. aus NRW
"..dass auch ein politischer Gegner aus Überzeugung handelt und gute Absichten hat?"
Ob man aus Überzeugung und guter Absicht oder aus welchen Gründen auch immer, bei der Abschaffung Deutschlands bereitwillig assistiert, macht die Sache nicht besser.
Gut gemeint ist eben nicht gut gemacht.
Bitte unterstellen Sie Gauck-Kritikern nicht gleich Populismus, wenn Sie deren Meinungen nicht teilen. Damit machen Sie es sich doch zu einfach (undifferenziert) und erfüllen gleichermaßen Ihre an andere gelegten Ansprüche selbst nicht.
B. S. aus NRW
Donnerstag, 19-04-12 06:41
Hält es hier irgendjemand für möglich, dass eine andere Meinung einen anderen Grund als Charakterschwäche oder Fremdsteuerung haben könnte? Könnte man auf abweichende politische Meinungen eventuell anders reagieren, als mit persönlichen Diffamierungen? Ist es vielleicht sogar denkbar, dass auch ein politischer Gegner aus Überzeugung handelt und gute Absichten hat?
Und könnten diese Fragen vielleicht etwas damit zu tun haben, das sie - wie oft beklagt - wenig Gehör finden und als politische 'Schmuddelkinder' betrachtet werden?
Die Welt ist kompliziert Leute, populistisches Geschrei bring uns nicht weiter, Differenzierung ist angesagt!
Mister Magic aus Mülgau
Donnerstag, 19-04-12 04:48
GARANTIERT:
Welch Jubel und gute Reden und Taten, wäre Frank Rennicke BuPrä geworden...
Michael Schärfke aus Berlin (DR)
Donnerstag, 19-04-12 01:37
Wie zu erwarten war gehört Gauck zu derselben Agitatorenclique, die das ihnen zugeschanzte Amt für Propagandazwecke im Sinne der Herrschenden missbrauchen werden. Es geht hier nämlich nicht im geringsten "um Europa", und das ging es nie! Es geht um die Errichtung einer supranationalen Super-Diktatur zu Lasten der europäischen Völker, naturgemäß vor allem gegen das deutsche! Es geht um die geplante unwiderrufliche Zerstörung der Nationalstaaten, und damit der ureigenen Identität der Völker, zugunsten der zu errichtenden weltumspannenden Diktatur der Globalisierer aus der Hochfinanz! Der Bestand der deutschen Nation wird von solchen Leuten akut bedroht, damit handelt es sich bei ihnen um Hoch- und Landesverräter und Widerstand ist legitim!
Der Stachel im_Fleisch_des_Systems aus Absurdistan
Mittwoch, 18-04-12 17:58
Es war zu befürchten, daß Gauck eine weitere Marionette im bösen Spiel der Weltveränderer sein wird. Er wird auch in Zukunft mehr auf der Seite derer stehen und dienen, die er fürchten muß, als auf der Seite derer, die er repräsentiert. Gauck ist nicht mehr und nicht weniger als ein anderer Wulff.
schnurzpiep egal aus Alleswasimfernsehnisbeeinflusstuns
Mittwoch, 18-04-12 17:24
"Wir wollen in der Krise nicht weniger, sondern mehr Europa wagen"
Wer etwas wagt, riskiert etwas.
Das geht klar, denn der Herr Gauck trägt ja nicht dies Risiko, sondern das Volk. Wie immer.
Ist doch ganz einfach.
Otto Ohnesorge aus Berlin
Mittwoch, 18-04-12 15:17
Lieber Corvus Corax aus Mannheim,
überfordern Sie den Mann nicht noch mehr.
Jede Wette, daß die wichtigsten Strippenzieher aus Politik, Medien und Lobby jeder Coleur, Gauck soviel vorgegaukelt haben in den letzten Tagen, daß er nicht mehr die geringste Ahnung hat, wovon er da so salbungsvoll palavert.
Der ist so verschreckt, daß er, wie ein braver und strebsamer Schüler, gleich noch eins draufsetzt und sich die Vereinigten Staaten von Europa wünscht.
Ganz neudeutsch. In bestem und untertänigstem Devotismus.
Nemesis der Racheengel aus Universum
Mittwoch, 18-04-12 14:34
Heinrich der VIII. aus Europa
Jörg Tippmann aus Viva la Revolución!!!
und alle, die es gewusst haben: Jetzt wissen wir, warum Herr Köhler seine Pflichten nicht nachgekommen ist. Schleichen, kriechen, Fusslecken gehört nicht zu seinen Pflichten, meinte er. Anscheinend dieses Amt erfordert all diese Eigenschaften. Er hat sich mit geraden Rücken.... verabschiedet. In einem Satz hat er in seinem Abschiedsrede erwähnt, dass ihm und ihrem Amt nicht das nötige Respekt entgegengebracht wird. Ja, das kann man wohl sagen. Ab sofort wird kein anderer Charakter in dieses Amt gewählt. Die Eurokraten wollen doch kein Ärger haben..........
Peter Schwenzer aus Madrid
Mittwoch, 18-04-12 14:33
Daß Gauck schon auf die politische Schmalspur gebracht worden war, bevor es zu seiner Wahl kam, war offensichtlich. Daß er Deutschland verraten würde, wurde spätestens klar bei seiner Antrittsrede, bei der er nicht von der Bundesrepublik Deutschland sprach, der er jetzt vorsitzt.
Der Querdenker aus Mitten unter uns
Mittwoch, 18-04-12 13:55
@ TOBIAS RÜGER
Zustimmung, auch wenn ich mit dem Begriff "alternativlos" vorsichtig wäre. Ich würde es eher so bezeichnen, dass die Alternativen - zumindest für jene, die sie sich ernsthaft vor Augen führen - bei weitem unabsehbarer und die Risiken weitaus größer wären.
Was - wie Sie sagen - nicht heißt, dass mit der derzeitigen "Eurokratie" sowie dem Euro alles Bestens sei. Im Gegenteil. Nur, bei den ersten Schwierigkeit ein seit fast 60 Jahren bestehendes und für Deutschland sehr erfolgreiches System in die Tonne zu treten wäre wohl das berühmte Kinde mit dem Bade auszuschütten.
Und hier stimme ich Gauck zu: Etwas mehr Mut sollten doch gerade wir Deutsche aufbringen anstatt bei den ersten Schwierigkeiten die Flucht zu ergreifen.
Corvus Corax aus Mannheim
Mittwoch, 18-04-12 13:34
Es darf ruhig etwas präziser sein, hochverehrter Herr Bundespräsident.
Welches Europa meinen Sie?
Vaterland Europa?
Oder Europa der Vaterländer?
Wie wäre es mit Nachhilfeunterricht in Geschichte bei de Gaulle und Adenauer?
Dema Goge aus Leipzig
Mittwoch, 18-04-12 11:59
@ Dirk Bagel aus dem Süßwasseraquarium
‚Ich tausche 0 % Souveränität gegen 20 %’; Passt doch, oder?
Ja.
Was mich nur wundert ist, dass die Amerikaner dem tatenlos zusehen.
Denn nach der klassischen ‚divide et impera’ Lehre müssten sie alles daran setzen die europäische Einheit zu verhindern; aber die Geldgier – Rückzahlung aller Schulden durch Dtld – scheint dort die politische Klugheit auszuschalten.
Wenn das eine bewusste Politik Schäubles ist, dann geht er vielleicht noch als der Bismarck Europas in die Geschichte ein. Denn ehrlicherweise muß man zugeben, dass objektiv betrachtet die Begründung eines Europa-Staates auch anders gar nicht möglich wäre, als auf der Inferiorität Deutschlands.
Heinrich der VIII. aus Europa
Mittwoch, 18-04-12 11:50
Ich habe die Körpersprache des Herrn BP verfolgt;
Unterwürfig, devot,schleichend,gehorsam,schmeichelnd!Das wird nichts! Wir haben nichts zu erwarten!!!
Mika Rheinland aus Deutsch Gewesen
Mittwoch, 18-04-12 11:48
Was zu beweisen war! Es liegt nicht an einzelnen Personen, sehr geehrte JF-Redaktion. Es liegt am BRD-System, das von Beginn an fremdgesteuert ist und dessen Auftrag es ist, Deutschland als staatlichen Repräsentanten des Deutschen Volkes zu unterbinden bzw. zu zerstören. Auch ich tat mich einmal schwer damit, dies als Tatsache anzuerkennen, weil die Worte "rechtsextrem" und "Verschwörungstheorie" jahrzehntelang tief in meinen Kopf eingebrannt wurden.
Fragen Sie sich doch selbst: Ist die BRD der Wille des Deutschen Volkes gewesen? Wenn dies zu Verneinen ist, dann kann die BRD keine Demokratie sein! Punktum! Eine Zwangsverwaltung kann sich nicht zu einer solchen entwickeln, aber die Zwangsverwalteten können sich mit ihrem Schicksal abfinden.
Monika P. aus Berlin
Mittwoch, 18-04-12 11:46
So so, Gauck fordert das. Und was tut er, wenn seine Forderung nicht erfüllt wird?
Eswird Eng aus dem Schwarzwald
Mittwoch, 18-04-12 11:25
„Ich hab es öfter rühmen hören, ein Komödiant könnt einen Pfarrer lehren“
(J.W. v. Goethe, FAUST, der Tragödie erster Teil)
Barnabas B aus Bunte Republik Dhimmistan
Mittwoch, 18-04-12 11:01
Und noch eines.
Ein undemokratisches Dingen wie die jetzige EUDSSR wird auf Dauer nicht gut gehen. Es rumort bereits jetzt an allen Ecken und Enden in der Eurozone. Deshalb auch der Vergleich mit der UDSSR (EUDSSR).
Denn wie entstand noch einmal die UDSSR und warum ist diese dann wieder in ihre einzelnen Bestandteile zerfallen?
Aber man will ja aus der Geschichte nichts lernen. Denn die Geschichte lehrt eindeutig das mit Gewalt und ohne Einverständnis der Bevölkerung (Volksabstimmung) zusammengefügte "Großreiche" keinen Bestand haben. Irgendwann zerfallen diese, teilweise auch mit blutigen Unruhen, wieder in die zusammen gepressten Einzelstaaten.
Über kurz oder lang wird das auch mit der undemokratisch erzeugten Eurozone passieren.
DIETER MARTIN aus WOLFEN
Mittwoch, 18-04-12 11:01
3.Warum wurde das Grundgesetz eigentlich nach einer Wiedervereinigung unseres Volkes nicht in eine Verfassung umgewandelt? Gesetze sind dazu da, daß sie nicht befolgt werden oder wie weiland Adenauer:...Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern. Verlierer in der Geschichte haben schon immer die A...h - Karte gezogen, besonders unser Volk. B.Brecht sagte einmal sinngemäß:"Dem Erschlagenen entstellt der Schläger die Züge. Aus der Welt geht der Schwächere - und zurück bleibt die Lüge." Weshalb brauchen wir da noch eine Verfassung, wenn wir in Nirvana aufgehen?
Barnabas B aus Bunte Republik Dhimmistan
Mittwoch, 18-04-12 10:49
Zu meiner Schande muss ich gestehen das ich Gauck zuerst auch als idealen Präsidenten angesehen habe. Aber das änderte sich recht schnell noch vor seiner zu erwartenden Wahl.
Denn schon sein Verhalten in Sachen Sarrazin zeigte sehr deutlich was für ein Mensch er ist.
Von daher bestätigt er mit solchen Aussagen nur meine jetzige Einschätzung der Person Gauck.
Alleine die Einschätzung das der Rettungsschirm von der Bevölkerung akzeptiert werde deutet entweder auf massiven Drogenmissbrauch oder absolute Realitätsverweigerung oder auf beides. Denn wenn dem so wäre, gäbe es nicht ständig solche Aktionen:
2. An eine Rückzahlung ist, wenn diese Gelder wirklich abgerufen würden, niemals zu denken. Wir sehen es jeden Tag im Alltag - alles wird teurer. Das ist aber erst der Anfang.So beginnt die langsame aber stetige Enteignung des eigenen Volkes.Wir sind auf dem Wege vom Nationalstaat über eine E U S S R zum Weltstaat.
Alles erfolgt in ganz kleinen Schritten, unbemerkt von der großen Masse. Ich bekomme zB. Zinsen im 0,-Bereich,während Überziehungszinsen bei 15% liegen.
Die Enteignung hat bereits begonnen. Herr Gauck ist nur eine kleine Randfigur im Spiel der Mächte.
Er stellt sich nur besser dar als Wulff.
Die Vorschußlorbeeren sind wohl doch ein wenig zu früh verteilt worden.
TOBIAS RÜGER aus Frankfurt
Mittwoch, 18-04-12 10:47
EIn Ja zu Europa ist angesichts der Weltsituation — pardon — alternativlos. Was nicht alternativlos ist, ist die Eurokratie in ihrer derzeitigen Form. Das muss man klar voneinander abgrenzen.
Ulrich Motte aus München
Mittwoch, 18-04-12 10:35
Ich bin ja auch uneingeschränkt für Europa (es soll ja nicht vom Erdboden verschwinden) - nur nicht für die EU!
DIETER MARTIN aus WOLFEN
Mittwoch, 18-04-12 10:25
1.Wer hat je unser Volk über dessen Meinung zu gravierenden Veränderungen, die über Sein oder Nichtsein entscheiden, befragt? Antwort: "Das ist in unserem demokratisch verfassten Staat nicht vor-
gesehen." Natürlich kann man nicht alles über Volksentscheide auf den Weg bringen. Aber was überlebenswichtig ist, speziell für unser Volk,sollte schon auf diesem Weg erfolgen. Frau Thatcher sagte damals etwa sinngemäß zur Wiedervereinigung:"No Helmut, no......! Nur zur "Eindämmung" unserer Wirtschaftskraft wurde dieser Euro eingeführt. Ca. 70% waren damals dagegen.
Der Witz der Geschichte dabei ist, daß ausgerechnet GB nicht dazu gehört. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.
Nun werden Gelder in unbegreiflicher Höhe aus dem Nichts erschaffen.
Toni von Schlummerland aus und vorbei isses schon lange!
Mittwoch, 18-04-12 10:22
Kommt jetzt/wieder ein Erwachen?
Welches diesmal?
Egal, ist nur ein weiterer Beleg des intelligenten Durchblicks seit XX-Jahren.
Dema Goge aus der polis germania
Mittwoch, 18-04-12 09:42
Europa kommt, der Zug ist abgefahrn.
Jetzt kann's nur noch darum gehen ein Eurabia+Türkei zu verhindern indem man versucht diesem theokratischen Kommisariat die Idee eines germanischen Europa, Eurasien unter Einbeziehung Rußlands, entgegenzustellen; andere Optionen existieren nicht mehr.
Jörg Tippmann aus Viva la Revolución!!!
Mittwoch, 18-04-12 09:40
Ich habe es schon geahnt. Dieser Gau(c)kler erzählt uns, dass wir uns nicht von Ängsten leiten lassen sollen? Es geht um die jetzigen und kommenden Generationen, welche europasozialisiert, entmündigt und enteignet werden! Da wird man sich wohl doch mal Gedanken machen dürfen!? Die Rettungsschirme werden von der Bevölkerung akzeptiert? Ja, liest den dieser Dilettant keine Umfragen? Blöder geht’s nimmer! Ohne Bleiweste und Klotz am Bein (EU, ESM, EFSF) würden WIR vor Kraft nur so strotzen! Probleme mit dem BVG sieht er nicht. So, so… Stimmt aber, da das BVG mittlerweile genauso wenig zu sagen hat wie die Bundesbank, die Bundeskanzlerin, der Bundesfinanzminister, der Bundestag… Warum alimentieren wir diese Witzfiguren eigentlich noch?
Klaus Hoffmann aus Münsterland
Mittwoch, 18-04-12 09:25
Hat den jemand ernsthaft erwartet, für den neuen BP könne auch nur ansatzweise Deutschland im Focus seiner Anstrengungen stehen? Das übliche Europageschwafel wie sonst üblich. Dazu lächerliche Integrationsschwüre. Das war's. Business at usual.
Kassandra Priamos aus Troya
Mittwoch, 18-04-12 08:17
WER EUROPA SAGT, WILL BETRÜGEN!!!!!!!!!
Wenn er denn nicht schon betrogen hat.
Kersti Wolnow aus Irrenhaus BRD
Mittwoch, 18-04-12 07:33
Wem nützt die Globalisierung samt EU? Den Bankstern, Konzernen, Kriminellen,Funktionären und der sozialistischen Ideologie von der Internationale. Freiheit, Mittelstand, privates Eigentum, Individualität, Hirarchien, Werte, Verläßlichkeit und Warenkontrollen bleiben auf der Strecke. Danke, Herr Gauck für Ihre ehrlichen Worte, jetzt wissen wir, auf wessen Seite Sie stehen. Der Präsident meiner Familie sind Sie nicht.
Jürgen Eggs aus Bayern
Mittwoch, 18-04-12 02:12
Herr Gauck ist neu im Amt, so dass er noch nicht weiß, wovon er spricht.
Als erstes verwechselt er Europa mit dem Euro. Europa gibt es seit Jahrtausenden. Niemand käme auf die Idee, zu „behaupteten, Europa habe keine Zukunft“.
Zweitens meint Herr Gauck mit der Bevölkerung, die die Euro-Rettungsschirme akzeptiere, vermutlich die der überschuldeten ClubMed-Staaten.
Drittens scheint er „Rettungsschirm“ wörtlich zu nehmen, denn was sollte das BVerfG gegen Rettungsschirme haben?
Viertens hat Herr Gauck noch nicht mitbekommen, dass nicht der Euro gerettet werden soll, sondern dass wir Deutsche weiter die Schulden der ClubMed-Staaten mitbezahlen und ihnen über den ESM einen beliebigen Zugriff in unser Staats-Portemonnaie erlauben sollen.
Hans Meyer aus unserem Land
Mittwoch, 18-04-12 00:20
Ich bitte um die Schlagzeile:
"Auch Gauck will Deutschland abschaffen."
Helmut M. aus Unfreiburg
Mittwoch, 18-04-12 00:10
Nach dem Lob auf die 68er bei der Antrittsrede nun dies. Es wird Zeit, dass einige, darunter welche in der JF-Redaktion, in sich gehen und sich fragen, wie sie Gauck solche Vorschusslorbeeren verleihen konnten.
Über eine Erklärung diesbezüglich würde ich mich freuen.
Der Udo aus Neuschwabenland
Dienstag, 17-04-12 23:57
Spes saepe fallit -Die Hoffnung täuscht oft!! Und wieder stirbt eine Hoffnung mit einem GAUCKler!
Bernd Schmieder aus Berlin
Dienstag, 17-04-12 23:56
"Die Euro-Rettungsschirme würden von der Bevölkerung akzeptiert." Wo lebt der denn ? Er ist doch nicht blöd. Er muß also wissen, wann das deutsche Volk ja zum Euro, ja zur EU, zur EU-Verfassung (jetzt Vertrag), ja zum Rettungsschirm gesagt hat. Niemals. Da ich dieses Wissen also voraussetzen kann, bleibt mir nur ein Schluß : Er lügt wie gedruckt. E wäre vielleicht nur noch zu klären, warum er dies tut. Gauck fordert also auch schon.
@Herr Ralf Beez , ich erlaube mir mal, zu vervollständigen:
"Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott.
Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten,
dann richtet das Volk und es gnade euch Gott."
Carl Theodor Körner - Deutscher Dichter gefallen 1813 im Freiheitskrieg gegen Napoleon
Markus Junge aus Deutschland, nicht die BRD
Dienstag, 17-04-12 23:54
Ralf Beez Ofw d. R. aus 72250 Freudenstadt
Das war kein "genialer Coup unserer Politmafia". Die brauchen das Volk nicht um einen Grüßaugust ins Amt zu bringen.
Wer sich wirklich vom System gelöst hat und wirklich kritisch ist, hat diese Scharade nie mitgemacht. Gerade daher war es so peinlich, daß die JF und derartig viele Leser da mitgezogen haben, zeigte es doch deutlich, daß hier die Meinung immer noch besteht, es könne Rettung aus dem System heraus kommen. Wahrscheinlich genährt aus der Angst vor dem was sonst passieren muß, damit es sich ändert. Aber eine solche Hoffnung auf Wandel von Innen, ist wie die Hoffnung der Regierung Krenz, daß man die DDR nach dem Sturz von Erich erhalten würde können, reine Illusion.
Herbert Weiß aus Stahnsdorf
Dienstag, 17-04-12 23:51
Werter Herr Bundespräsident, ich bin durchaus für ein einiges Europa. Doch das kann nur ein Europa der Bürger sein, aber kein Europa der Konzernbosse und Bürokraten. Wir - Sie, ich und Millionen andere - haben doch erlebt, wohin es führt, wenn eine selbsternannte Machtelite angeblich weiß, was für ihre Bürger gut ist. Dann hätten wir auch unseren ollen Erich und sein Inkontinenzteam behalten können. Oder?
Andreas Simon aus Spinnerin am Kreuz zu Wien
Dienstag, 17-04-12 23:44
So wurde also ein Gauck zum Gaukel- ein eitles Gockelspiel wär`s auch zu nennen und nichts weiter!
Freunde, die da oben werden`s nicht richten!
Die können nicht!
Wir sind das Volk- und DU bist`s nicht mehr...
E R aus D
Dienstag, 17-04-12 23:38
Ich hatte ja angekündigt, dass wir noch einmal über die Gründe für Wulffs Demission diskutieren werden.
Springer trommelt bereits für einen erweiterten Rettungsschirm und Gauck bläst ins gleiche Horn.
Gauck kann man nur zugute halten, dass er, der Amateur, gegen eiskalte und verschlagene Propagandaprofis keine Chance hat. Er bleibt eben der naive Ossi, der noch an das gute im Gutmenschen glaubt. ER muss selber erkennen, dass seine neuen "Freunde" es nicht gut mit ihm und Deutschland meinen.
Die Junge Freiheit wird schon aufdecken, wer hinter diesem bösen Spiel steckt.
Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ
Dienstag, 17-04-12 23:14
*GÄHN* - hab` ich´s nicht gesagt, vom ersten Augenblick an?
In dieser Republik geht eher ein Kamel durchs Nadelöhr, als daß einer auch nur Bezirksbürgermeister, Staatsanwalt, Polizeichef, Schulleiter oder evangelischer Bischof wird, der nicht, wie es früher einmal hieß "Parteibonze" ist.
Nur mit dem Unterschied, daß es heute ganz genau "Bonze des Parteienkartells" heißen müßte.
Einer der ganz bestimmt gegen den Strom schwimmen wird, wird ausgerechnet Bundespräsident, - wie verträumt mußte man eigentlich sein, um d a s zu erwarten?
Hoffentlich ist es - nach der vergeigten Wette auf den Ami-Doktor -, den deutschen gemäßigten Rechten und "Konservativen" endlich mal eine Lehre!
Hein Mück aus Bremerhaven
Dienstag, 17-04-12 23:00
Der "Größte anzunehmende Unfall christlicher Konfession" (GAUCK) sollte sich mal
www.verfassungsbeschwerde.eu
ansehen. Auch die Videos nicht vergessen.
Was dort zu Europa und dem ESM gesagt wird, klingt schon vernünftiger als GAUCKs Falschaussage "die Euro-Rettungsschirme würden von der Bevölkerung akzeptiert".
Dort kann man auch mit seiner Unterschrift die Bürgerklage unterstützen und für den mit Sicherheit zu erwartenden Fall, dass der ESM von GAUCK durchgewunken wird, zur Rückenstärkung der Beschwerdeführer eine Vollmacht für die Einlegung einer Verfassungsbeschwerde erteilen.
Enoch Arden aus Sansibar
Dienstag, 17-04-12 22:55
Na gut. Herr Gauck hat in dieser - wichtigen - Frage eine andere Meinung als die Meisten hier und auch als ich. Folgt daraus, dass er ein wachsweicher Politkorrektler ist? NEIN! Es handelt sich um eine Sachfrage, zu der man unterschiedlicher Meinung sein kann. Zudem ist es eine Frage der "Richtlinien der Politik", für die nun einmal die Bundesregierung, allen voran die Bundeskanzlerin, zuständig ist. Und die überwältigende Mehrheit der Wähler stimmt genau für solche Parteien, die das so vertreten. So what? Gauck würde seine Amtskompetenz überschreiten, wenn er das blockieren würde.
Gauck ist und bleibt das BESTE, was Deutschland auf diesem Posten passieren konnte!
Alexander Anonymus aus Wiesbaden
Dienstag, 17-04-12 22:54
Herr Gauck,
da ist leider ein klitzekleines Problemchen:
Ich bin in erster Linie Deutscher und erst dann Europäer und dieses "Europäer sein" sehe nicht politisch, sondern geographisch und kulturell.
Die politische europäische Idee läuft ja immer mehr auf Entmündigung des Bürgers hinaus,tritt immer totalitärer zum Vorschein und wird auf früh oder lang
Europas Völker kulturell und demographisch vernichten.
Herr Gauck, mal ganz im Ernst,so unter uns - Sie können doch nicht ernsthaft erwarten das ich mich zu solchem Wahnwitz auch noch frohgemut bekenne!
Chris Kuhn aus Schland
Dienstag, 17-04-12 22:49
Tja, Leute, wählt und wünscht Euch noch mehr Pfarrer, Deutschlehrer, Sozialpädagogen, Politologen, Juristen und andere "Rechenkünstler" in solche Ämter, dann geht's schneller ins Jenseits als ihr es für möglich hieltet...
Elmar Nobis aus Gummersbach
Dienstag, 17-04-12 22:45
Herr Gauck hat sich erstaunlich schnell an die vorgegebene Meinung angepaßt. Er wird keine Ecken und Kanten haben, sondern stromlinienförmig das nachplappern was ihm vorgegeben wird. Kein Präsident des Volkes, denn das denkt völlig anders. Die Vorschußlorbeeren auf seine Präsidentschaft waren nicht berechtigt.
Jürg Rückert aus Südwest
Dienstag, 17-04-12 22:02
Gauck sagt, Populisten hätten keine Zukunft. Er hat recht.
Er fordert das bedingungslose Ja zum neuen Reich Europa. Es ist ein markiger Marschbefehl, es klingt wie ein unconditionel surrender für die Reste der Nationalstaaten.
Was inspiriert den ehemaligen Pastor? Welche Glückspillen hat er geschluckt, dass er so optimistisch ist? Oder kann er die Hahnenschreie nicht hören?
So treibt er seine noch fetten Schafe in die Steppe!
Wie sagte der Pfarrer von Ars? Adam gehe es immer zu gut. Dann vergäßen die Leute Gott.
Jetzt geht mir ein Licht auf. Er ist doch ein guter Hirte!
Joachim Reuter aus Mönkeberg
Dienstag, 17-04-12 22:00
Noch will ich nicht alle Hoffnung aufgeben, aber ...
Mir gehen in letzter Zeit Dinge durch den Kopf, die ich nicht zu formulieren wage.
M W aus Deutschland
Dienstag, 17-04-12 21:58
Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“
H. Gauck wird diesen Eid genauso wenig befolgen wie Fr. Merkel und Co. Die letzte Erhöhung des Rettungs-schirmes, Ende März, wurde nicht mal in den Medien erwähnt. Wie kann das Volk dann einverstanden sein? H. Gauck ist eine große Enttäuschung, der alles unterschreiben wird, was Fr. Merkel vorlegt. Das Vermögen und die Rente unserer Kinder ist schon verspielt.
Diana Victoria aus Hohenlohe
Dienstag, 17-04-12 21:58
Wer hat eigentlich etwas anderes von Gauck erwartet. Wer auf der Schleimspur zum Altkommunisten Barroso rutscht, kann nicht die Interessen des deutschen Volkes im Sinn haben. Es ist ganz einfach: Das deutsche Volk muss als Zahlmeister verknechtet bleiben, bis es zusammenbricht. Und kein Präsidenten- oder Kanzlerdarsteller wird daran etwas ändern.
Das wird alles einmal verdammt böse enden. Warum Deutschland und die Deutschen sich das gefallen lassen, und warum fast alle Politiker Verräter an Deutschland sind, hab ich noch nicht verstanden.
P.S. Ich bin weder Verschörungstheoretikerin noch Rechtspopulistin sondern Realistin.
Dirk Bagel aus dem Süßwasseraquarium
Dienstag, 17-04-12 21:54
Beezibaby! Wo fällt hier die Gutmenschenmaske?
Ich will mich hier nicht als Gauckfan festnageln lassen, aber wenn er schreibt:
"Kompetenzabtretungen sind der richtige Weg." dann ist das doch sehr diplomatisch und intelligent ausgedrückt.
Weil:
Deutschland hat nämlich keine Kompetenz, keine eigene Entscheidungsbefugnis.
Insofern:
Kann man die nicht vorhandene Kompetenz sehr gerne an die Eu abtreten, in der man nur 20 % Stimmenanteile hat, aber... besser als gar nichts.
Ich tausche 0 % Souveränität gegen 20 % ein und berate mich anschließend mit den Holländer, Dänen und Franzosen, was zu tun ist.
Passt doch, oder?
Otto Ohnesorge aus Berlin
Dienstag, 17-04-12 21:28
Lieber Alexander D. aus Ebersberg,
tut mir aufrichtig leid.
Aber man kann das Wahlverhalten der Deutschen und ihren Verzicht für das auf Generationen verbrannte Volksvermögen zu Hunderttausenden auf die Straße zu gehen, schon als Akzeptanz auslegen.
Ich höre und sehe weit und breit keinerlei Kritik.
Nicht einmal ein Murren.
Im Mai die nächste Wahl.
Im Westen nichts Neues.
Otto Ohnesorge aus Berlin
Dienstag, 17-04-12 21:23
Sein erstes Motto: Was geht mich mein Geschwätz von früher an.
Es zeigt sich wieder, daß das System wasserdicht ist.
Die kennen die Pappenheimer, die sie auf einen Stuhl setzen.
Zuerst dieses Merkel mit ihrem Großen.
Dann diesen salbungsvollen Prediger. Die Inkarnation des Gutmenschen des BRD-Systems.
Ein Wulff, nur beredter.
Mit einem Kreuzzeichen am Ende.
Einmal beiseite genommen, ihn "aufgeklärt", bzw. geimpft, schon hat der alte Herr die Hosen gestrichen voll.
Wie nennt der Kritiker von Euro und den undemokratischen Machenschaften von EU und BRD-Regierung?
Populisten.
Da kommt nichts mehr.
Matthias Baumann aus Dummerland
Dienstag, 17-04-12 21:13
"Die Bürger dürften sich durch die Schuldenkrise in der EU nicht von Ängsten leiten lassen, warnte Gauck."
Na, da hat der ehem. DDR Pfarrer Recht. Die ehem. FDJ Sekretärin hat bereits zum Besten gegeben, dass unsere Spareinlagen sicher seien. Das glaube ich. Und wenn ich dereinst ein Brot kaufe für 200.000 Euro, werde ich voller Dankbarkeit an diese Erscheinungen zurück denken.
Lasst uns freudig anstimmen:
Die EU, die EU, die hat im-mer Rächt! ...
Manfred Strossner aus Hildesheim
Dienstag, 17-04-12 20:57
"Je schlechter es einem Gemeinwesen geht, desto mehr Lippenbekenntnisse fordert es seinen Bürgern ab."
Wissen Sie, wer das gesagt hat, Herr Gauck ?
Freiheit jetzt aus Dortmund
Dienstag, 17-04-12 20:56
Ein Bekenntnis zu Europa sollen die Bürger abgeben. Ja, bei welcher Gelegenheit denn? Es wäre mir neu, wenn ich als Deutscher dazu meine Stimme geben könnte, aber nichts wurde oder wird zur Abstimmung gestellt. Weder die Abschaffung der D-Mark noch der Beitritt solch leistungsstarker Länder wie Griechenland oder Bulgarien zur EU. Auch zum Rettungsschirm werde ich als Bürger nicht gefragt. Der Herr Bundespräsident beliebt wohl zu scherzen.
Berta Schwarz aus Nürnberg
Dienstag, 17-04-12 20:39
Ist das nun die Freiheit, die er früher so sehr ersehnt hat? Früher fühlte er sich gefangen in einem Staat, der nach Moskaus Pfeife tanzen mußte, heute preist er einen Staat, der nach Brüsseler Pfeife sich selbst entleibt?
Bernd Stanetzek aus Bünde
Dienstag, 17-04-12 19:56
Ich denke mal jetzt hat auch bei dem letzten Gauck-
Phantasten die rote Lampe aufgeleuchtet.
Wulf stand wenigstens noch für eine "bunte Republick",
Europa-Gauck will aber gleich die bunte Diktatur.
Vor ein paar Wochen faselt er in seiner Antrittsrede
noch von der plötzlichen Freiheit und Demokratie die
er erleben durfte und heute redet er dem Zentralstaat das Wort.
Nein, der Mann war allerspätestens seit der oben erwähnten Rede,bei mir,als Bundespräsident unten durch.
Solch Einheitsbrei hätte auch jeder am unteren
Mittelmaß kratzende Parteisoldat aus dem Berliner
Parlamentstheater von sich geben können.
Fritz Fuchs aus Westpreußen
Dienstag, 17-04-12 19:41
Gauck macht nicht mehr und nicht weniger als das, was seitens der GrünRoten, die ihn - seltsamerweise mit FDP-Hilfe - durchgepaukt haben, von ihm erwartet wird.
Er wurde über den grünen Klee gelobt und angepriesen wie sauer Bier - zum Vergleich mit Obama fehlt nur noch der Friedensnobelpreis auf Verdacht. Und schon sein Auftreten bei der ersten Auslandsreise stutzte ihn auf Normalmaß zurück, und das heißt in DE: schlechter Durchschnitt.
Pastorales Wortgeklingel und ein übersteigertes Sendungsbewusstsein (wer sonst wäre nach der ersten Abfuhr und dem Scheitern des Konkurrenten noch einmal angetreten?) ersetzen nicht das fehlende Format als Staatsoberhaupt.
Ralf Beez Ofw d. R. aus 72250 Freudenstadt
Dienstag, 17-04-12 19:29
Jaja, die Gutmenschenmaske fällt schneller als es viele
vermutet haben.
Das war ein genialer Coup unserer Politmafia, daß muß
man einfach neidvoll anerkennen.
Dieser Politcloun wird alles unterschreiben, was ihm
vorgelegt wird.
Aus seinen Äußerungen kann man erkennen, daß er absolut
null Ahnung hat von was er überhaupt spricht.
Noch sitzt Ihr da oben.......
schwarzrotgold x aus einwandererland brd (15 jahre hinter den usa)
Dienstag, 17-04-12 19:06
Gauck beginnt seine Laufbahn entgegen seiner ursprünglichen Ankündigung
mit Duckmäuserei denjenigen gegenüber, die ihn ins Amt gebracht haben.
Gleichzeitig lernt er bereits, Falschmeldungen einzusetzen, und zwar so, dass es den Anschein hat, die Bürger seinen ja im Grunde für Europa und das Geldopfer, das ihnen auferlegt ist.. Machtmensch Merkel wird sein Weicheier-Gebrabbel gerne hören, kann Sie sicher sein, dass er kein Abweichler wird.
Wieder eine Figur, die im Sinne des Machterhaltes der Blockflöten-Parteien schnell gelernt hat, im Konzert der Holzblasinstrumente die Finger auf die richtigen Löcher zu legen...
Dietmar Fürste aus Bavaria
Dienstag, 17-04-12 18:39
Wie erwartet, demaskiert sich Gauck als Diener des Brüsseler Zentralkomitees, nachdem ihn Barroso „auf Vordermann gebracht“ hat. Sein neuer Job ist ihm doch lieber, als das Rückgrat, das sich die Deutschen bei ihrem neuen Präsidenten erhofft hatten, nachdem sie nie gefragt wurden, welches Europa sie wollen.
Proteste gegen Rettungsschirme für die Finanz- "Industrie", die ihre Risiken nun auf die Steuerzahler abwälzt, ignoriert er, beleidigt ihre Verfasser als Populisten und bekennt sich zur Auslieferung der BRD an den Gouverneursrat der Mega-Bad-Bank ESM. Bleibt nur passiver Widerstand nach Art.20(4)GG, also Wahlverweigerung, Transfer aller Privatkonten auf Genossenschaftsbanken, Abbestellen/Boykott der Mainstream-Presse usw.
Heinrich der VIII. aus Europa
Dienstag, 17-04-12 18:13
Ich habs gewußt! Er ist schon umgekrempelt worden.Die Zeit wird zeigen, daß die Hoffnungen und Vorschußlorbeeren sinnlos waren. Er vertritt das Volk nicht, sondern nur die Berlin-u. Europablase!Basta!!!
j.w. Bern aus Krankfurt
Dienstag, 17-04-12 18:13
Ist das der Nachfolger von Heinrich Lübkke ?
Nein - ich glaube nicht, der war in seiner Demenz zwar bedauernswert aber manchmal auch etwas lustig.
Das können wir von diesem Herr Gauck mit Sicherheit nicht behaupten.
Wann will er zurücktreten ?
Markus Junge aus Deutschland, nicht die BRD
Dienstag, 17-04-12 18:00
Aber ich bin da guter Dinge, in 2 Jahren ist Gauck unter den Aufgewachten so beliebt, wie Wulff es vor der Pressekampagne gegen Wulff schon war. Also bei denen, die nicht auf den Massenmedienwahnsinn hören, sondern Unterschriften unter Ermächtigungsgesetze und Islam gehört zu Deutschland noch selber bewerten konnten/können.
Markus Junge aus Deutschland, nicht die BRD
Dienstag, 17-04-12 17:56
So verknittert wie das Gesicht im Bild zum Artikel, sehen inzwischen wohl auch all die Gesichter jener Leichtgläubigen aus, die in Gauck unbedingt einen Hoffnungsträger erkennen wollten, entgegen aller Wahrscheinlichkeit und Gesetzmäßigkeiten des Systems BRD.
"Gauck: Rettungsschirm hat Bestand vor Verfassungsgericht" Bei reuters.com
Wer von Rettungsschirme durch die Bevölkerung akzeptiert spricht, lügt wie Merkel und Schäuble es nie besser taten.
Die Vertrauenskrise soll er dann mal denen ausreden: "100 Milliarden Euro weg: Massive Kapitalflucht aus europäischen Bonds" (Deutsche-Wirtschafts-Nachrichen.de) - Die großen Anleger werden wohl wissen, warum sie ihre Lebensversicherungen und Co. nicht mehr mit Euro-Staatsanleihen-Müll belasten.
Siegfried Ludwig aus Südbaden
Dienstag, 17-04-12 17:56
Ungeachtet seiner Rede zur Vereidigung hatte ich doch immer noch einen letzten Funken Hoffnung, daß sich Gauck letztendlich als BP des Deutschen Volkes darstellt und entsprechend auch handeln wird. Mit dem Kotau vor Barroso und den oben berichteten Stellungnahmen zu „Europa“ offenbart er ganz deutlich, daß er sich bereits in die Riege der Deutschland-Abschaffer eingereiht hat, so wie unsere gesamte politisch-mediale Mischpoke. Wetten, daß Gauck den ESM ohne zu zögern unterschreiben wird, wenn’s dann soweit ist…?!
Lutz aus D aus .
Dienstag, 17-04-12 17:39
"Probleme mit dem Bundesverfassungsgericht sehe er diesbezüglich nicht."
Oder soll das ein Wink mit dem Zaunpfahl sein, wenn das BVerfG über die Verfassungsmäßigkeit des ESM-Gesetzes entscheiden soll (sprich unzulässige Einflußnahme auf das Gericht)?
Carsten Schulz aus Mannheim
Dienstag, 17-04-12 17:34
'Die gegenwärtigen Probleme seien nicht nur eine Krise der Finanzen, sondern auch eine Vertrauenskrise. Deshalb müsse man Populisten, die behaupteten, Europa habe keine Zukunft, widersprechen.'
Die Logik des Herrn Bundespräsidenten kann ich nicht nachvollziehen. Was meint er im obigen Zitat mit 'Deshalb'? Und wo kommt die Vertrauenskrise her? Die hat doch ihre Gründe. Kein Wort darüber von H. Gauck, nur allgemeine Phrasen.
Und dann der Gipfel: 'Euro-Rettungsschirme würden von der Bevölkerung akzeptiert.' Das ist geradezu eine Frechheit, weil nach allen Umfragen genau das Gegenteil zutrifft.
Schade, von Gauck hätte ich doch differenziertere Aussagen erwartet. Hoffentlich geht das nicht so weiter...
D. Native aus Dwareinmal
Dienstag, 17-04-12 17:33
"Die Euro-Rettungsschirme würden von der Bevölkerung akzeptiert."
Welche Bevölkerung meint Herr Gauck mit seinen Sprüchen denn - die Bevölkerung des Geberlandes Deutschland oder diejenige der Empfängerländer?
Die Bevölkerung Deutschlands jedenfalls kann er nicht damit gemeint haben, denn wenn ich mich im Bekanntenkreis umhöre, hat dort niemand Verständnis für diese Volksvermögensvernichtungs-Orgien, durch die wir, unsere Kinder und deren Kinder zu Sklaven der Banken gemacht werden.
Gauck sollte mal das deutsche Volk befragen, falls er sich das traut. Hinterher wird er dann keinen solchen Blödsinn mehr erzählen.
Herbert H. aus S.
Dienstag, 17-04-12 17:15
Was sollen wir mit einer Europa-Schimäre die nur die Interessen einer bestimmten Klientel durchsetzen soll?
Keine Demokratie für die Bürger?
Kein Recht für die Menschen?
Gnadenloses Abkassieren der Arbeitenden?
Eine ausufernde Bürokratie, die dem Bürger alles vorschreibt?
In weniger als 10 Jahren hat sich der Euro abgewirtschaftet mit horrenden Kosten für die Völker!
Umfassende Bespitzelung?
Dafür sollen wir uns begeistern?
Nein, nein Herr Gauck!
Wessen Interessen vertreten Sie?
Alexander D. aus Ebersberg
Dienstag, 17-04-12 16:59
"…Euro Rettungsschirme würden von der Bevölkerung akzeptiert…"
In Wirklichkeit handelt es sich um eine
schicksalsergeben passive und medial verdummte Haltung in der Bevölkerung, die als Akzeptanz interpretiert wird. Die Bevölkerung bzw. das Volk als Souverän wurde weder über die Einführung des Euro noch über den sukzessiven, klammheimlichen Abbau aller diesbezüglich zuvor vereinbarten Stabilitätskriterien gefragt. Wie auch über alle sonstigen relevanten Entscheidungen nicht.
Vielleicht tritt die Nichtakzeptanz erst in Erscheinung und wird als solche erkannt, wenn der Lebensstandart so empfindlich reduziert ist, dass es es flächendeckend zu sozialen Unruhen kommt. Selbst dann wird man Kritiker noch als "Populisten" abstinken lassen.
Olaf Ditges aus NRW
Dienstag, 17-04-12 16:38
Wir sollten weniger Staat wagen, dann ist es meine Entscheidung, dann kann jeder soviel wagen wie er will.
Mit welchem Recht zwingt ein Gauck andere dazu, für seine privaten Ideale und für seinen Glauben zu bezahlen? Spricht da die Sozialisation in einem staatlichen Zwangssystem? Ich denke, niemand hätte etwas gegen einen auf freiwilliger Beteiligung basierenden Rettungsschirm. Der Freie Markt ist eine freiwillige Ordnung, darüber haben die Anleger bereits ihr Veto abgegeben. Wer soll an den Guten Willen derjenigen glauben, die dies durch ein staatliches Zwangssystem ersetzen, und uns alle zwingen wollen? Sie nehmen uns das direkte Recht und ersetzen es durch ein Kreuzchen mit Bleistift auf einem Zettelchen, und nennen das dann Demokratie.