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Gesellschaft

Sonntag, 28.02.2010

Angriff auf die Normalität

Von Ellen Kositza

Jan Gossaert: Die Verschmelzung von Hermaphroditos und Salmicis zum Zwitter (etwa 1517) Foto: Wikimedia/Museum Boijmans Van Beuningen

Ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer für die Menschheit: Neil Armstrong sprach seinerzeit von man, was sich mit „Mann“ wie mit „Mensch“ übersetzen läßt. Die Worte Armstrongs bei der Mondlandung lassen sich passabel auf eine andere weltumwälzende Errungenschaft übertragen. Vor fünfzig Jahren hat man die Anti-Baby-Pille auf den Markt gebracht: ein Verhütungsmittel, das die von da an so genannten „Reproduktionsverhältnisse“ gründlich durcheinanderbringen sollte. 1960 hat die Geschlechterdebatte Anlauf genommen, sich forthin warmgelaufen, heute dreht das Räderwerk heiß.

 Gleichberechtigung ist mittlerweile ein beinahe verzopftes Wort, Gleichstellung lautet die Devise und letztlich Gender Mainstreaming (GM) die Zielstellung. Das heißt nicht weniger als die Aufhebung des herkömmlichen binären Geschlechtersystems mit zwei Exponenten: Mann und Frau. Daß Frauen Mathematikprofessuren innehaben und Männer als Krankenpfleger reüssieren können, ist dabei fast ein alter Hut. GM ersetzt die alten Frauenfördermaßnahmen keinesfalls, sondern erweitert sie beträchtlich. Als Dorn im Auge empfinden heutige Entscheider die sogenannte Heteronormativität selbst westlicher, aufgeklärter Gesellschaften.

Heteronormativität ist ein negativer Kampfbegriff: Beanstandet wird von den Mainstreamern, daß in diesem als Ordnungssystem mit der klassischen Familie als Angelpunkt mangelnde Akzeptanz herrsche für andere Formen sexuellen Verhaltens: für Homo- und Bisexuelle, für Polyamory (nicht-monogam lebende Menschen) und – unter vielem anderen – für sogenannte Transgender, Menschen mit unklarer sexueller Identität. Es geht dabei um mehr als um „Toleranz“ gegenüber solcherlei Veranlagungen, sondern um PR-mäßige Maßnahmen, mit denen diese „erweiterten geschlechtlichen Identitätskonzepte“ von Kindergarten und Schule an als Normalität eingepflanzt werden sollen.

Geschlechtsspezifisch aufbereitet

Da seit nun fünfzig Jahren Sexualität und Fortpflanzung leichterhand voneinander zu trennen sind, gilt es, auch obrigkeitshalber Nägel mit Köpfen zu machen. Bereits 1999 hatte das Kabinett die Strategie des GM zum durchgängigen Leitprinzip, zur „Querschnittsaufgabe“ der Bundesregierung beschlossen, etwa zeitgleich mit der EU. Die Handlungsfelder, die sich damit auftun, sind unermeßlich – auch in finanzieller Hinsicht. Allein zwischen 2000 und 2006 ließ sich Deutschland die „Implementierung“ des GM über eine Milliarde (!) Euro kosten – und gibt damit den europäischen Klassenstreber.

Die meisten Bundesländer haben die Übersicht über die weitverzweigten Gender-Maßnahmen verloren und können die Ausgaben kaum beziffern. Gender Mainstreaming soll überall greifen: in Belangen der Ernährung, der Landwirtschaft, der Reaktorsicherheit, der Verkehrspolitik und des Städtebaus. 50.000 Euro wurden in NRW für die wissenschaftliche Begleitung eines Projekts ausgegeben, das die geschlechtsspezifischen Unterschiede von Waldbesuchern untersuchen sollte. Mann und Frau hätten unterschiedliche Auffassungen vom Ökosystem Wald – „wer geschlechtsblind ist, trägt unter Umständen zur Verschärfung ökologischer Probleme bei“. >>



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Tanja Krienen aus Waldeck

Donnerstag, 04-03-10 07:59

Bernd, ein Vorschlag zur Güte: Kommen Sie wieder in die Debatte, wenn Sie sich über Freuds Skizzierung des "Verwöhnten Kindes" eingelesen haben. Und wenn ich mir noch eine kleine - für mich abschließende Bemerkung - erlauben darf: Wenn Sie wirklich ein heterosexueller Mann sind, kennen Sie ihre Schützling nicht wirklich. Ich dagegen weiß, wovon ich rede.

 

Ralf Kersten aus Flensburg

Donnerstag, 04-03-10 07:43

Nachtrag (aus "akt. Anlaß"): Gerade lese ich die Ankündigung der März-Sendung des "Väterradio" (Vafk): "Sex mit der Ex für Umgang mit dem Kind -
eine Form der Männerprostitution". Die haben se nicht alle. Wie tief dürfen wir eigentlich noch sinken? Wenn alle Väter "mannhaft" sagen würden: "Ihr könnt uns mal!", dann würde hier aber ein anderer Winde wehen! Ganz schön auf den Hund gekommen. Dabei baden die (zunehmend unverheirateten) Väter nur all die kleinen Feigheiten aus, mit denen alle anderen (kinderlosen) "Männer" erst die Schneise zum "Feminismus" (anderes Wort für "Selbstsucht der Frau") geschlagen haben, an vorderster Front die "Genossen" Sozis mit ihrem männerverachtenden Parteiprogramm "nach Eppler" und ihrem "Zerrüttungsprinzip".

 

Bernd ein Nationalliberaler aus Hamburg

Dienstag, 02-03-10 16:35

Hallo, Tanja, in Ihrer vorletzten Kommentierung haben Sie die Zauberworte gebracht, auf die ich wartete. Nämlich dass sich auch künftig niemand wegen H.-Sex. sollte verstecken müssen. Zudem haben Sie sich jetzt bei aller Kritik zutreffend auf meine Aussagen bezogen. Damit kann ich dann auch umgehen. Was die "Homo-Heroisierung" und GM als zu propagierenden Lebensstil betrifft, hatte ich selbst mehrfach darauf hingewiesen, dass ich das auch nicht für glücklich hielte. Dissens haben wir also lediglich in der Frage, ob Kindererziehung durch H.-Sex. oder nicht. Dies ist für mich als Hetero aber keine Frage, der ich besonderes Gewicht schenken würde. Es war ein Gedankenanstoß zur Diskussion, mehr nicht. So etwas muss immerhin möglich sein.

 

Tanja Krienen aus Waldeck

Dienstag, 02-03-10 12:59

Bernd, spielen Sie doch nicht den Beleidigten. Sie allein agieren hier "holzschnittartig", weil sie einfach die Fakten nicht zur Kenntnis nehmen wollen und quasi eine Schwulen-PR abliefern. Würden Sie bitte endlich akzeptieren, dass Kinder, die ohne Vater, aber mit allzu starker/autonomer Mutter aufwuchsen, überproportional schwul werden?! Und würden Sie bitte den Klassikern der Psychoanalyse folgen, die überall dort, wo sie homosexuelles Leben fanden, schwere Neurosen und Traumata feststellten. Nur wenn Sie das erkennen, wissen Sie, warum Homosexualität nicht propagiert, sondern kritisch hinterfragt werden muss.

 

Olaf Ditges aus NRW

Dienstag, 02-03-10 03:34

Teil 3: unbedingt erforderlich ist (keine Förderprogramme gleich welcher Art, kaum Regulierung, keine Betreuung), fehlten für solches die Kapazitäten und die Bürger könnten wahrscheinlich viel freier und auch wohlhabender leben.

 

Bernd ein Nationalliberaler aus Hamburg

Montag, 01-03-10 19:50

Soll man sich, wenn einem eine Mehrheitsmeinung offen oder durch die Blume gesprochen entgegen schlägt, schmollend zurück ziehen? Nein, das wäre feige! Also: Was mich gelegentlich stört, ist eine holzschnittartige Argumentation, die keinen Blick für Nuancierungen hat. Und als besonders unangenehm empfinde ich es, wenn Kontrahenten in der Diskussion sich nicht auf den anderen beziehen können, nur noch mit runter geklapptem Vesier und reiner Emotion antworten. Das hatte ich bisher nur in der Auseinandersetzung mit linken Antifas erlebt. Schade, JF-Lesern hatte ich anderes zugetraut.

 

Tanja Krienen aus Waldeck

Montag, 01-03-10 17:48

Bernd, Sie behaupten, gleichgeschlechtlich Agierende sollten verstärkt Kinder adoptieren können. Diese Aussage impliziert deutlich, dass Sie in der vorgestellten Adoption nichts Kritikwürdiges sehen. Doch das ist der entscheidende Punkt! Sie sehen nicht, wie Homosexualität entsteht und welche Ausprägung es hat (die man noch bei jedem CSD auf das Abstoßendeste in Augenschein nehmen kann). Nun kommen Sie wieder mit einem Beispiel aus Kaiser Wilhelms Zeiten. Einjeder wird es als richtig erachten, dass sich Homosexuelle nicht mehr verstecken müssen - doch heute geht es um etwas ganz anderes: Homosexualität wird kritiklos als gleichwertig gesetzt, als Livestyle geradezu heroisiert und Kritiker an dieser dubiosen Propaganda mundtot gemacht.

 

Otto Ohnesorge aus Berlin

Montag, 01-03-10 16:59

Lieber Olaf Ditges aus NRW,

so ist das. Das funktioniert aber auch nur in einer Gesellschaft, die orientierungslos, haltlos und wertfrei ist.
Das kommt davon, wenn Spinner und Träumer an die Macht gelangen, die gleichzeitig alle klugen Köpfe der alten und neueren Zeit ignorieren.

 

Ralf Kersten aus Flensburg

Montag, 01-03-10 16:42

Im übrigen hatten wir diese Diskussionen (mit jenen, die darin "verwickeln" wollen) bzw. ewigen Rechthaben-Debatten ja alle schon einmal. Ich persönl. kann nur dringend davor warnen, jemand, der seine angebl. "Gesinnung" derart plakativ in der Namensgebung dokumentiert, für "bare Münze" zu nehmen: Alles ist Aussage. Und manches soll die Aussage hinter der Aussage (möglichst) kaschieren. Dabei wissen wir, daß das, was wir am meisten zu verbergen trachten, umso auffälliger zutage treten wird (man denke nur an den sprichwörtl. Herrn mit der überkämmten Halbglatze).

 

Till Eulenspiegel aus Toronto, Kanada

Montag, 01-03-10 16:14

Friedensfreund aus Fellin

"...zu nett, [von Mutti Angie] an der Hand genommen zu werden."

Tja, das ist wohl Euer Problem da dort. (n'est-ce pas?)

 

Bernd ein Nationalliberaler aus Hamburg

Montag, 01-03-10 15:36

Im Zweiteiler über das Deutsche Kaiserreich auf Phoenix (letzte Woche) wurde mal wieder recht einseitig kommentiert und enttäuschenderweise ein überwiegend negatives Bild vom Kaiserreich gezeichnet. Was jedoch die "Causa Eulenburg" betrifft, lag man nicht ganz falsch. So zwang der Zeitgeist Wilhelm II. tatsächlich, Distanz zu seinem besten Freund, Graf Eulenburg, zu entwickeln, nur weil ein Journalist von diesem behauptete, er sei homosexuell. Es kann auch nicht richtig sein, dass Personen mit sexuell abweichendem Verhalten gesellschaftlich gezwungen werden heterosexuelle Scheinehen zu führen. Wo bleibt da die Wahrheit? Sexuelle Freiheit ist prinzipiell also schon richtig. Sie darf nur nicht zur Zwangsideologie für andere werden.

 

Karl O. aus dem linksgrünen, bankrotten Hannover

Montag, 01-03-10 15:30

Ich entschuldige mich NIEMALS MEHR für die Dinge, die ich nicht getan habe und für Dinge, die man mir nicht vorwerfen kann.
Männlich, weiß, hetero! Und stolz!
Ja, verdammt noch mal, warum muss ich vor allen, die anders sind kriechen und mich entschuldigen?? Nein!

Familien sind die einzigen Zellen einer Gesellschaft, die von heterosexuellen, verantwortungsvollen (ergo daher manchmal weniger hip und trendy!) Erwachsenen Menschen gegründet und gelebt werden. 150.000€ kostet es, ein Kind großzuziehen.
Bloß weil jemand ein Trauma oder eine kaputte Familie hatte, heißt das noch lange nicht, dass er anderen ihre auch kaputt machen darf oder schlecht gegen sie reden darf.
Die Politik hat selbst nur noch wenige Kinder. Kein Wunder also.

 

Bernd ein Nationalliberaler aus Hamburg

Montag, 01-03-10 15:21

Tanja, mal wieder: Sie verdrehen, was ich geschrieben habe. Nirgends finden Sie in meinen Kommentierungen etwas von der "bösen normalen Familie". Wie ich Sie bei früherer Gelegenheit bereits kennengelernt habe, wird in Ihrer nächsten Replik allerdings damit zu rechnen sein, dass Sie mir unterstellen wollen, ich hätte aber bestimmt so gedacht. Ihnen fehlt an dieser Stelle die Fähigkeit zur Differenzierung. Ich schrieb, dass ich genauso Zweifel an der zunehmend expansiven Genderideologie habe wie ich die frühere Kriminalisierung von Homosexualität kritisiere. Auf Maß und Mitte kommt es an. Da Ihre Argumentation dies bislang erheblich vermissen lässt, schaden Sie letztlich der konservativen Sache. Sie bemerken das aber noch nicht einmal.

 

Ralf Kersten aus Flensburg

Montag, 01-03-10 15:19

Hinweis: Es gibt in der JF immer wieder sporadisch, sagen wir mal, "Witz-Kommentare" von vorgeblichen "Konservativen", die sich als "Vertreter des liberalen Flügels", "Rechtsanwälte" u.ä. ausgeben, die (absichtlich) völlig an der Sache vorbeigehen und jedem ersthaften konservativen Anliegen vorbei-"argumentieren". Ich persönlich halte dies nur für billige Versuche von linker Seite, hier deren "Weltsicht" einfließen lassen zu können, ohne Roß und Reiter nennen zu müssen. (Das läßt sich leicht überprüfen, wenn man derlei Kommentare mal in ihrer Gesamtheit auf ihre "Kernaussagen" hin abklopft.) Man sollte dies am besten unbeantwortet lassen, denn solche Versuche haben viel mit dem gemeinsam, was man in diversen Internet-Foren "Trolling" nennt.

 

Olaf Ditges aus NRW

Montag, 01-03-10 15:10

Teil 2: Vielleicht liegt das ja daran, daß hinter diesen Vorstellungsgebäuden Menschen, Gruppierungen bzw. Institutionen stehen, die damit komfortabel und sicher ihren Lebensunterhalt aus öffentlichen Geldern bestreiten und die gleichzeitig Einfluß auf Politik und Medien haben.
Vielleicht geht es überhaupt nicht um diese Theoriegebilde ansich, vielleicht sind die so beliebig und austauschbar wie ein wärmender Mantel. Vielleicht geht es gar nicht darum die diversen Ziele wirklich zu erreichen. Vielleicht geht es nur um die öffentlichen Zuwendungen die sich darüber abgreifen lassen und um nichts weiter.
Wenn Staat bzw. öffentliche Hand nur den Umfang besäßen, der zur Wahrnehmung der hoheitlichen Aufgaben, sowohl personell als auch finanziell,

 

Tanja Krienen aus Waldeck

Montag, 01-03-10 15:03

Bernd, mal wieder: Sie betreiben Homo-PR. Psychologische Erkenntnisse werden von ihnen strikt negiert. Weder wollen Sie sehen, dass fast alle Homosexuellen ein Trauma erlitten, noch erkennen Sie die Wichtigkeit der Mann-Frau-Erziehung für das Kind (weil sie ja leugnen, dass die böse normale Familie das tatsächliche Ideal darstellt). Zuletzt: Sie setzen die Homo-Quote viel zu hoch an, aber in dialektischer Weise haben Sie recht: Werden Ihre Empfehlungen berücksichtigt, verschwult diese Gesellschaft noch mehr.

 

Olaf Ditges aus NRW

Montag, 01-03-10 14:34

Gender Mainstreaming erscheint so skurril, weil es nicht nur der täglichen Lebenserfahrung und jahrtausende alter Überlieferung, sondern auch dem Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis widerspricht. Es scheint nur schwer vorstellbar, daß dieser Ideenwelt tatsächlich erwachsene Menschen, noch dazu in Führungspositionen, folgen.
Es scheint Parallelen zu anderen Gesellschaftsprojekten wie der Klimareligion oder dem "Kampf gegen Rechts" zu geben. All diese Theoriegebäude hängen faktisch im luftleeren Raum und werden von ihren Frontkämpfern je fanatischer verteidigt je fundierter die Kritik daran ist und in allen Fällen erfolgt als Reaktion auf Kritik ausschließlich der persönliche Angriff, die Diskreditierung so wie die Dämonisierung.

 

Bernd ein Nationalliberaler aus Hamburg

Montag, 01-03-10 14:15

Mir geht es auch darum, dass nicht wieder die alten Gräben und Stellungen belebt werden, die der politischen Linken gleichsam einen Exklusivanspruch gab, sexualemanzipatorisch aufzutreten. Meine Position hindert mich jedoch nicht daran, auch ein kritisches Bewusstsein dafür zu entwickeln, dass die sich zuspitzende Gender-Ideologie wahrscheinlich ein Auswuchs ist, welcher der gesellschaftlichen Entwicklunng genauso wenig zuträglich ist wie die Kriminalisierung sexuell abweichenden Verhaltens in früheren Zeiten. Eben, weil sie in ihrer expansiven PR und Werbung für die eigene Sache tendenziell der Reproduktion der eigenen Bevölkerung, die (zugegeben) hauptsächlich von Heteros wahrgenommen wird, entgegenlaufen könnte.

 

Bernd ein Nationalliberaler aus Hamburg

Montag, 01-03-10 14:05

Ein nicht geringer Anteil der deutschen Bevölkerung ist homosexuell. Das ist einfach eine Realität. Wenn es in diesen Kreisen Bereitschaft gibt, verantwortungsvoll Kinder groß zu ziehen, so sollte dies der Mehrheitsgesellschaft willkommen sein. Wir brauchen dringend mehr Nachwuchs aus der deutschen Ursprungsbevölkerung, um in Zeiten der Massenzuwanderung nicht in nur wenigen Jahrzehnten kulturell minorisiert zu werden. Die Aussage, Homosexuelle seien zu einer sinnvollen Kindererziehung nicht in der Lage, ist schlicht eine Behauptung. Studien sprechen weitgehend eine andere Sprache hierzu. Im übrigen gilt die Devise der Leipziger Montagsdemonstrationen: "Wir sind ein Volk", und dazu gehören m.E. auch die Angehörigen sexueller Minderheiten.

 

Willi Wunder aus Dresden

Montag, 01-03-10 13:17

"Geburtenquote stagniert und geht …Jahr für Jahr zurück."

War das nicht sowieso das Ziel? Die am stärksten präsenten "Migranten"gruppen sind bekanntlich nicht anfällig oder erreichbar für diese Mainstreamerei und vermehren sich wunderbar.

 

Olaf Ramcke aus Fellin

Montag, 01-03-10 13:05

An Herrn Eulenspiegel

Es ist aber doch auch zu nett, an der Hand genommen zu werden.

 

Otto Ohnesorge aus Berlin

Montag, 01-03-10 12:20

Liebe Petra Baum aus Wiesbaden,

ja, genau. Ich bewundere meine Körperbeherrschung. Es ist nichts passiert.

Beim nächsten Beitrag dieser Art bitte ich um eine Warnung des Inhalts, daß ich bitte eine Tüte aus dem Flugzeug bereit legen soll.

Viele Grüße nach Wiesbaden

 

Till Eulenspiegel aus Vancouver, Lotusland

Montag, 01-03-10 05:05

'Gender Mainstreaming'

'Streaming' hat i.a. die Bedeutung von 'gesteuerten Strom, Fluß, Lauf' einer Masse, and sollte nicht mit 'Strömung' (current) verwechselt werden.*

'Mainstreaming' ist die Verengung dieses Begriffes auf eine Hauptrichtung. Diese Hauptrichtung ist damit allerdings noch nicht definiert!

'Gender Mainstreaming' ist dann das Zusammenführen der Geschlechter in eine Hauptrichtung. Im ursprünglichen Sinne: keine Abseits- und Zurückgebliebenen. Wohin diese Hauptrichtung führt, zu welchem Ziel, ist damit noch lange nicht bestimmt. It is semantically correct to speak of a gender mainstreaming towards sodomy. (shurely not!!!???...)

Die Kardinalfrage ist jedoch, wer davon ausgenommen bleibt bzw. sich davon ausnehmen kann.
-------------------
* Gerund of 'to stream' -- as opposed to the participle 'streaming'.**

**Lustig -- wär's nicht so traurig! -- wenn die zweite und dritte Bedeutung von 'operating system' häufig gar nicht mehr erfaßt wird.

 

Einzel Kaempfer aus Dt

Sonntag, 28-02-10 22:00

"Bernd ein Nat.Ham.
Immer noch gibt es auch viel zu viel männliche Gewalt gegen Frauen in Deutschland (siehe Kriminalstatistik)."
Wenn man die nicht angezeigte Gewalt der Frauen hinzuziehen können würde das Verhältnis sicher beinahe ausgeglichen!!
"Eher sollte die Kinderwunsch in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften gefördert werden, der sich von den Betreffenden, duraus organisieren lässt."
Wieso nicht gleich Nachwuchs per Genzüchtung?
Das Problem des fehlenden Ausgleichs beider Geschlechter in der Erziehung würde dadurch doch noch verstärkt.

 

Otto Ohnesorge aus Berlin

Sonntag, 28-02-10 21:50

Bernd ein Nationalliberaler aus Hamburg,
"Eher sollte die Kinderwunsch in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften gefördert werden, der sich von den Betreffenden, wie einschlägigen Publikationen zu entnehmen, duraus organisieren lässt."

Ja nee, is klaa. Ist ja eine tolle Idee. Noch so ein Thema. Wenn ich König von Deutschland wäre, würden Sie nicht mal dran denken.

Hier darf es nicht darum gehen, sexuell andersartigen Menschen einen Zeitvertreib oder ein Spielzeug ähnlich der Anschaffung eines Hündchens zu verschaffen.
Hier muß es um das Kindeswohl gehen. Deshalb verbietet sich Ihre Vorstellung.
Lesen Sie einmal die Publikationen zu diesem Thema.

 

Ralf Kersten aus Flensburg

Sonntag, 28-02-10 20:24

Das einzige Anliegen, daß Frauen - umerzogen durch die feminist. "Idee" - im Groben heute noch zu haben scheinen, lautet in etwa: "daß Mann uns in Ruhe läßt!" Irgendwie scheint sich die Macht der Sexualität aber doch immer wieder ein (wenn auch zuweilen kurioses) Ventil zu suchen, z. B. indem sie frühreife "Lolitas" am Fließband produziert, die gegen die Asexualität der Mütter (welche ihre verwöhnten Prinzesschen ausgiebig mit männerfeindlichen Parolen impfen) mit aufreizendem Minirock, Nabelschau und meterdicker Schminke rebelliert: "Haut ab, Kerle, aber nehmt uns endlich wahr!" Die Schizophrenie, die sich auch in neuartigen Krankheitsbildern wie "Bulemie" oder "Borderline" manifestiert: "Ich hasse dich, verlaß mich nicht!" GM macht krank!

 

Petra Baum aus Wiesbaden

Sonntag, 28-02-10 19:46

Dazu paßt auch dieser Film!

Quelle: http://www.gloria.tv/?media=55334

 

Hans Holt aus Berlin

Sonntag, 28-02-10 16:53

Wenn es nicht so ernst wäre, könnte man darüber nur Lachen.
"50.000 Euro wurden in NRW für die wissenschaftliche Begleitung eines Projekts ausgegeben, das die geschlechtsspezifischen Unterschiede von Waldbesuchern untersuchen sollte."
Ich mache beim Test mit, wenn es sich um dem geschlechtsspezifischen Unteschied beim Besuch eines Bordells handelt. Aber ein "Guter" macht ja so keine Besuche - dann eben in einem schönen Speiserestaurant. Wer bekam übrigens das Geld, die Besucher oser die linken "Forschungskräfte"?

 

Tanja Krienen aus Waldeck

Sonntag, 28-02-10 16:36

Entstanden ist die Debatte um die Aufhebung der Geschlechter in der linken, feministischen Bewegung. So weit, so mäßig. Problematisch wurde es aber erst, als Konservative begannen, dem nichts mehr ideologisch entgegenzusetzen, weil ihnen die Streitlust, auch die Streitfähigkeit, also das inhaltliche Verständis für das Thema fehlt.

Die entscheidenden Punkte in der Debatte sind die Faktoren Psychologie, Genetik und Biologie, sowie: logisches Denken. Leider sind die Details des großen gesellschaftlichen Skandals - der "Umspritzung" von bereits 6jährigen - wenig bekannt. Desweiteren herrscht über tatsächliche Transsexualität Unkenntis vor, deshalb dieser Hinweis -
http://www.campodecriptana.de/blog/2007/04/09/726.html

 

Otto Ohnesorge aus Berlin

Sonntag, 28-02-10 14:55

Wenn die Natur GM gewollt hätte, hätte die Menschheit sie schon lange.
Ein Experiment, welches schon deshalb scheitern muß, weil nur die westliche Welt es betreibt. Eine Welt, die ohnehin auf der Erde immer fragwürdiger wird und nur erreicht, daß andere Kulturen umso leichter die Übernahme betreiben können.
Schon heute sind die Menschen mit allen möglichen Problemen völlig überfordert.
Wie willst Du Deine Kinder in Zukunft erziehen? Eltern werden immer verunsicherter.
Abstruse Ideen gehen in immer unterschiedlichere Richtungen, bis niemand mehr weiß was richtig und was falsch ist.
Und das alles unter dem Motto: Ach, mal sehen, was dabei rauskommt?
Dafür sind sich andere Kulturen jedenfalls zu schade.
Und der Moslem schon sowieso.


 

Bernd ein Nationalliberaler aus Hamburg

Sonntag, 28-02-10 14:43

Es ist wichtig, dass Konservative bei aller Distanz zu Auswüchsen des GM doch auch deutlich machen: An der Gleichberechtigung von Mann und Frau ist nicht zu rütteln. Immer noch gibt es auch viel zu viel männliche Gewalt gegen Frauen in Deutschland (siehe Kriminalstatistik). Eine Rückkehr zu Zeiten, in denen Homosexualität verboten war, wird auch niemand ernsthaft wollen, desgleichen keine psychologische Ausgrenzung sexueller Minderheiten. In diesen Personengruppen gibt es im übrigen auch viel zu viel konservatives Wählerpotential. Eher sollte die Kinderwunsch in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften gefördert werden, der sich von den Betreffenden, wie einschlägigen Publikationen zu entnehmen, duraus organisieren lässt.

 

Otto Ohnesorge aus Berlin

Sonntag, 28-02-10 14:43

Das erinnert an antiautoritäre Erziehung. Ein Experiment, welches theoretisch durchgespielt wurde und nun praktisch umgesetzt wird.
Alleine die Tatsache, daß dies alles gegen die Natur des Menschen ist und das die Menschheit seit 2 1/2 Millionen Jahren ohne GM auskommt, beweist wie falsch das ganze ist.
In allen Kulturen der Menschen und in allen Religionen die gleichen Ziele. Du sollst nicht töten, lügen, ehebrechen, stehlen usw.
In Keiner Kultur oder Religion wird erlaubt, daß Du Deine Sexualität ausleben kannst wie Du willst.
Keine Eltern wollen, daß die Kinder schwul werden, oder das die Tochter Kinder kriegt und den Vater nicht benennen kann, weil sie vergessen hat nach dem Namen zu fragen.

 

Antonio Soterraneo aus heiterem Himmel

Sonntag, 28-02-10 13:47

(Fortsetzung:) Nebenher hat sie lesbische Bekanntschaften ausgesucht – um sich zu beweisen, dass sie sich auch in diesen Sachen an nichts und niemand festbindet. Wieso ich das erzähle: Offenbar formen krankhafte Familienverhältnisse krankhafte Menschen. War der Vater abwesend, war das väterliche Element in der Familie nicht da oder war es geschwächt, ist das weibliche Selbstverständnis der Töchter im erwachsenen Leben gestört. Emanzipation als Spätfolge dysfunktionaler Kleinfamilien.

 

Antonio Soterraneo aus heiterem Himmel

Sonntag, 28-02-10 13:45

Ich habe eine ganz kurze Geschichte mit einer bekennenden Feministin gehabt, es ist vor wenigen Wochen zu Ende gegangen. Ihr verstorbener Vater sei Alkoholiker gewesen, gewalttätig, sie hat auch angedeutet, dass er sie missbraucht hatte. In der Folge hatte die Tochter ein gestörtes Verhältnis zu den Männern. Nach außen hin hat sie es als Stärke präsentiert: Sie sei unabhängig, durch Schicksalsschläge erhärtet, standhaft. In Wirklichkeit war sie ständig von der (unbegründeten) Befürchtung geplagt, Eigentum des Mannes zu werden. Das Trauma hat bei ihr zu einer besessenen Suche nach vermeintlicher Freiheit geführt, die sie aber als unbedingte Durchsetzung ihres Willens verstand. Das machte sie (immer und überall) unverlässlich, unberechenbar.

 

Marc Thomas Rudolf aus Kiel/Karlsruhe

Sonntag, 28-02-10 11:54

Dahinter steckt marxistisches Gedankengut.
Ziel ist die Zerstörung des Unterschiedes in demokratistischem Gewande. Wesensmäßig zeigt sich hier der fundamentale Zusammenhang zwischen Links und Demokratie (im negativen Sinne), gebettet auf dem Feld des Egalitarismus. Die Gleichheit als säkularisierte Erlösungsreligion der (geistig) Unterpriviligierten!Hier zeigt sich, wo der Linke tatsächlich herkommt... Und damit die Realität der Qualität von Links und Rechts, die reziprok dem verläuft, was der Linke heute absondert. Der Unterschied soll beseitigt werden in jeder Hinsicht: Rasse, Volk, Geschlecht, Individuum! Wo biologische Fakten gegeben sind, werden sie zu nicht vorhanden oder rudimentär erklärt, um sie dann erzieherisch zu überdecken!

 

Ois Blues aus Bayern

Sonntag, 28-02-10 11:23

Nett,so kann sich endlich ein Volk selber auslöschen.

 

Ralf Kersten aus Flensburg

Sonntag, 28-02-10 10:18

Aber das alles reicht noch nicht aus, um das Maß (und den "Kanal", die Cloaca Maxima) endgültig voll zu kriegen: Männer sollen sich "verhalten" wie Frauen, Frauen auftreten wie steifbeinige Krieger, um an sich selbst zu verrecken. Das kann nicht gut gehen, wenn alles darauf hinausläuft, das "Gute, Wahre und Schöne", das Gott großzügig in uns angelegt hat, in sein Gegenteil zu verkehren: ein Zerrbild der Abfälligkeit, Dickfelligkeit und Hinfälligkeit. Kein Volk der Welt hält diese Tortur auf Dauer aus. Es ist Zeit, sich dagegen zu WEHREN!

 

Ralf Kersten aus Flensburg

Sonntag, 28-02-10 10:11

Liebe Frau Kositza,

vielen Dank für den fabelhaften Beitrag. Immer wenn ich Kirchenglocken höre, gedenke ich all der vernichteten Kinder, die ihr Leben im Mutterleib lassen müssen, weil es eine Kaste gibt, die die Perversion zur "Menschenrechtscharta" erklärt. Mir wird übel beim Gedanken, wie Menschen miteinander "Liebe" machen, und den "Rest" dieser Begegnung als "Abfall" behandeln. Mir wird übel beim Gedanken, wie Menschen, die ihr Menschsein mißachten, nicht nur "aus allen Löchern pfeifen", sondern sämtliche dieser "in Anspruch nehmen", ihrer dringendenden "Befriedigungslust" reibungslosen Ablauf zu verschaffen. Wir sind umgeben von einer entfremdeten, dehumanisierten Welt, die sich das Privileg leistet, ihr Geld zu zählen: That's it!

 
 

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