Goldbarren: Petition gegen Goldverkauf gestartet Foto: Thorben Wengert/pixelio.de
WIEN. Mehr als 1.200 Österreicher haben bisher eine gemeinsame Petition von FPÖ und BZÖ zur Rettung der Goldreserven unterschrieben. Die beiden Parteien fordern einen unverzüglichen Stopp aller Goldverkäufe der Österreichischen Nationalbank sowie das Verbot, die Reserven im Ausland zu lagern.
FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache begründete die Initiative mit der „fehlenden Transparenz“ der Nationalbank, die jede Auskunft darüber verweigere, wo das Edelmetall gelagert und verkauft werde. Dies sei ungeheuerlich: „Das Gold ist kein Privatbesitz, sondern Eigentum der Steuerzahler“, bekräftigte Strache.
Halbierung des Bestandes seit 1970
Unterstützung erhielt er dabei vom Vorsitzenden des BZÖ, Josef Bucher. „Im Falle einer ernsten Krise können wir nicht direkt auf unser Volksvermögen zurückgreifen“, warnte der Politiker. „Das BZÖ wird im Nationalrat ein Gesetz beantragen, damit die Nationalbank verpflichtet werden muß, die Bürgerinnen und Bürgern über die Lagerorte und den Umfang unserer Goldreserven zu informieren.“
Strache und Bucher forderten die regierenden Christ- und Sozialdemokraten auf, so schnell wie möglich für einen Rücktransport des Goldes zu sorgen. Österreich verfügt über 280 Tonnen Gold mit einem Marktwert von etwa 11 Milliarden Euro. Seit 1970 haben die Österreicher damit 56 Prozent ihrer Goldreserven verkauft. (ho)
Die USA und Großbritanien haben das Gold aber auch nicht mehr. Es lagert schon lange in den privaten Tresoren einer bestimmten Clique.
Bernd Schmieder aus Berlin
Sonntag, 29-04-12 09:38
Nachtrag:
Wenn Sie die Rückholung öffentlich unterstützen wollen:
http://www.gold-action.de/mitmachen.html
@Chris Kuhn aus Schland
:Sie mögen vielleicht recht haben, jedoch denke ich nicht, daß es nur "dummdeutsche" betrifft. Wir sollten den Umstand nutzen, es öffentlich zu machen, egal, ob er es ehrlich meint oder nicht.
Michael Schärfke aus Berlin (DR)
Samstag, 28-04-12 21:08
Das meiste Gold des Deutschen Reiches dürfte bereits seit langem geraubt und von den Besatzern veräußert worden sein...
Chris Kuhn aus Schland
Samstag, 28-04-12 10:08
@Schlegel
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wie hier deutlich wird
http://www.goldseitenblog.com/peter_boehringer/index.php/2012/03/06/deutsches-volksgold-offe[..] es sich bei der Mißfelder/Diekmann-Reise um eine reine Beruhingunspille und Desinformation für Dummdeutsche, die nur unter der Prämisse zugelassen wurde: "Das Gold ist noch da, nur zeigen dürfen wir es Euch nicht."
Von systemnahen Finanzexperten wird immer gern darauf hingewiesen, daß das jeweilige Staatsgold doch nur einen Bruchteil der Schulden ausmache. Andersrum wird ein Schuh draus. Hier wird deutlich, daß letztere eben i.w. nur Luftbuchungen und Inflationsanzeiger sind.
Kurzum, das Gold aus der echten Spartätigkeit der BRD in den 5oern und 60ern werden uns New York und London nie mehr zurückgeben. Deshalb müssen alle BRD-Politiker der letzten 40 Jahre in Haftung genommen werden, welche die stets mit Überschüsse ausgestattete Wirtschaftsleistung nur in exorbitante Privatvermögen fließen gelassen haben, von denen große Teile in den Finanzmärkten verjuxt sind, und in Form von gutmenschlichen Wohltaten für Gott und die Welt verschleudert haben.
Eric Schlegel aus BRD
Freitag, 27-04-12 15:42
Wo sich ''unsere'' Goldreserven befinden ist wohl klar.Jedenfalls ein Großteil wird für alle Zeit unabkömmlich bleiben.Gute Freunde...
Bernd Schmieder aus Berlin
Freitag, 27-04-12 14:54
In Deutschland kümmert sich Phillip Mißfelder (CDU) um die Frage der dt. Goldreserven in NewYork, im Schlepptau die Bildzeitung. Ich hatte ihm gestern geschrieben:
Sehr geehrter Herr Mißfelder, es freut mich zu hören, daß Abgeordnete nicht nur das Geld meiner Urenkel ausgeben, sondern vereinzelnd auch versuchen, unser Geld zusammen zu halten. Vielen Dank dafür ! Weil man sich weigert, die alten Regierungsbunker (Ahrweiler) zum Beispiel in Tresore umzubauen, gehe ich davon aus, daß das Geld weg ist, wohlmöglich enteignet. Wie sollten wir uns auch wehren ? Wenn wir das Geld nutzen würden, einen Teil unserer Schulden zu bezahlen, würde wohlmöglich der Goldpreis fallen. Das würde einigen Herren gar nicht passen. Wie im Privatleben wäre aber auch hier zu bemerken, daß Schuldenfreiheit unabhängig machen würde und das wird für Deutschland vehement verhindert werden.
Setzen Sie sich nicht in die Nesseln, es sind in der Zeit, in der ich mich für Politik interessiere, Leute wegen deutlich kleineren Vorgängen dem wütenden Medienmop vor die Füße geworfen worden. Die „Bild“ würde ihre Fahne als erstes neu ausrichten.
Mit freundlichen Grüßen aus Berlin