HAMBURG. Die Bundesregierung will Israel beim Kauf eines U-Boots vom Typ „Dolphin“ offenbar finanziell stark unterstützen. Nach einem Bericht des Spiegels wird der Bund etwa ein Drittel des Kaufpreises übernehmen und sich in den kommenden vier Jahren mit insgesamt 135 Millionen Euro an dem Rüstungsgeschäft beteiligen.
Im Entwurf für den Bundeshaushalt 2012 werde der Kostenpunkt als „Beitrag zur Beschaffung von Verteidigungssystemen für Israel“ ausgewiesen. Die U-Boote der „Dolphin“-Klasse können auch mit atomaren Sprengköpfen nachgerüstet werden.
Deutschland lieferte bereits fünf U-Boote
Deutschland hat bereits seit Ende der Neunziger Jahre fünf U-Boote an Israel geliefert. Die ersten beiden bezahlte die Bundesregierung vollständig, bei den nächsten zwei übernahm sie ein Drittel des Kaufpreises in Höhe von maximal 333 Millionen Euro. Über den Kauf des sechsten U-Boots soll Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) vergangene Woche Premierminister Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Ehud Barak gesprochen haben.
Laut dem Spiegel geht aus einer vertraulichen Depesche der amerikanischen Botschaft in Tel Aviv hervor, daß die Lieferung solcher Rüstungsgüter als Wiedergutmachung für Verbrechen der Nationalsozialisten angesehen werden. (krk)
Till Eulenspiegel aus Québec (ville), Québec (pays)
Donnerstag, 21-07-11 03:45
("Zitat" & 'kursiv')
Chacun à son goût -- ou plutôt sa conscience
Als die kanadische Regierung einst das erste Mal westdeutsche (Leopard-)Panzer kaufen wollte, demonstrierten die damals noch rüstigen Kriegsveteranen mit Plakaten wie "No [German] panzers in Canada" vehement dagegen. Rollstuhlfahrer hielten Schilder mit einem rot durchkreuzten 'Tiger-Panzer' hoch. Im Parlament gab es hocherregte Debatten über die Sache. Hafenarbeiter und Eisenbahner drohten mit Arbeitsverweigerung beim Transport. Soweit man sich erinnert, ging die Sache schließlich doch noch über die Bühne, indem Holland als Zwischenhändler eingeschaltet wurde, worauf es "Dutch Tanks" wurden -- die aus Dankbarkeit über die Befreiung 1944/45 an Kanada geliefert wurden. Eh bien!
Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ
Mittwoch, 20-07-11 13:55
@ Julius Recht
Sicher, aber von den drei Booten wurde zwei gänzlich, und das dritte zu 2/3 verschenkt. Auch das wäre u.U. noch begrenzt verständlich unter Verbündeten, wenn der Andere zu arm ist, um zu bezahlen, - aber bitte nicht mit moralinsaurer Begründung "Wiedergutmachung" usw. Mit einer Kriegsmaschine, die zum töten da ist, Morde wiedergutmachen, das ist ja wohl das letzte an Bigotterie!
Julius Recht aus Bananenrepublika
Mittwoch, 20-07-11 12:41
Wenn wir solche, auch Panzer herstellenb dürfen, dann
müssen wir diese egal wo, verkaufen, und die Gegner
sollen sonst diesen Arbeitskräften andere Arbeit be-
schaffen oder einigen abschieben dafür! Andere Lösungen
sind falsch und vorallem schädlich...
Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ
Mittwoch, 20-07-11 12:14
In einem kleinen Dorf in Sizilien, Moral 2011:
"Ich bin wie Sie wissen untröstlich, Herr Nachbar, daß meine Vorfahren so viele Ihrer Vorfahren umgebracht haben. Zur Wiedergutmachung, hier, nehmen Sie bitte diese Schrotflinte von mir an. Neuestes Modell, mit abgesägtem Lauf, - trifft immer und tötet zuverlässig!"
Markus Junge aus Deutschland, nicht die BRD
Dienstag, 19-07-11 18:30
Hans Huber aus Minga
Ihr Gedankengang wäre ja richtig, wenn dem auch so wäre. Aber all dieses in Schach halten, hat keine einzige Lösung erbracht, sondern die israelischen Positionen über die Jahre nur betoniert, während gleichzeitig die Virulenz der Moslems zunahm. Und solange das israelische U-Boot mit Namen "Zentralrat der Juden in Deutschland", die Masseneinwanderung von Moslems nach Deutschland begrüßt / fördert und jeden Deutschen angreift, diffamiert, gesellschaftlich zerstört, der dies ablehnt, wird kein einziger Mob im Zaume gehalten, sondern dieser nur noch mehr entfesselt.
Carsten Schulz aus Mannheim
Dienstag, 19-07-11 17:31
@Andreas Muscarius aus Hamburg,
das mag ja alles sein, aber nicht irgendwelche jüdischen Organisationen bekommen die U-Boote, sondern der jüdische Staat - und der nimmt diese Kriegswaffen nur zu gerne, wohl wissend, dass Deutschland dafür bezahlt hat. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt oder immer noch so naiv ist, ernsthaft an 'Wiedergutmachung' zu glauben.
Markus Junge aus Deutschland, nicht die BRD
Dienstag, 19-07-11 13:50
Stefan Schuster aus Dresden
Bei den Booten der Delphin-Klasse geht es nicht um Raketen, sondern um Marschflugkörper, die aus den Torpedorohren verfeuert werden.
wiki: "that the four larger 25.5-inch (648 mm) torpedo tubes are capable of launching nuclear-armed Popeye Turbo cruise missiles (a variant of the Popeye standoff missile) with a range of up to 1,500 kilometres"
Andreas Muscarius aus Hamburg
Dienstag, 19-07-11 13:25
@ Carsten Schulz
Es sind nicht die Israelis, die diese Waffenlieferungen als Wiedergutmachung betrachten, sondern die Bundesregierung selbst, sowie jüdische Organisationen in den USA, insbesondere die "Anti-Defamation League" (ADL). Sie übt auch Druck auf andere Staaten aus, den Holocaust in das Zentrum der Geschichtsschreibung zu stellen, auch wenn sie selber unter den Völkermorden der UdSSR zu leiden hatten, und beides nicht miteinander zu vergleichen oder in Beziehung zu setzen.
PS: Wohl auf Druck der ADL hat Norman Finkelstein seine Professur verloren, wie er selbst meint.
Hans Huber aus Minga
Dienstag, 19-07-11 11:51
Auch wenn ich hiermit gegen den Strom gleichklingender Kommentare schwimme:
Wenn es den Israelis mit Ubooten besser gelingt den aggressiven Muselmob in Schach zu halten, sind diese Steuergelder gut investiert! Schließlich ist Israel neben den USA so ziemlich das einzige Land das den Islamisten Paroli bietet. Während die Nato sich in Afganistan die Tanklastzüge klauen lässt oder in Nordafrika die muslimische Masseneinwanderung nach Europa herbeibombte.
Hans Pleydenwurff aus Franken
Dienstag, 19-07-11 10:52
(II) Selbstverständlich verfügen die U-Boote der Klasse 212 A über 533-mm-Torpedorohre (6 Stück), die theoretisch mit nuklear bestückten Marschflugkörpern geladen werden könnten. Für ballistische Raketen sind U-Boot-Typen wie 212 A oder die Schiffe der Dolphin-Klasse schon allein physisch zu klein. Nuklearwaffenfähige Marschflugkörper wie die bekannte BGM-109 Tomahawk mit 2500 Kilomentern Reichweite können sie jedoch problemlos aufnehmen.
Die israelischen U-Boote dürften als Marschflugkörper die "Popeye Turbo" verwenden. Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/AGM-142
Neben der Unfähigkeit, Interkontinentalraketen tragen zu können, ist der Nachteil solcher kleinen U-Boote, dass sie immer nur ca. 2 Wochen maximal im Einsatz bleiben können.
Hans Pleydenwurff aus Franken
Dienstag, 19-07-11 10:41
@Markus Junge
(I) Die U-Boote unserer Marine der Klasse 212 A gehören zu den modernsten Waffen, die es derzeit auf der Welt gibt. Kein U-Boot ist schwerer zu orten. Würde man die U-Boote dieser Klasse "proliferieren", d. h. unkontrolliert an alle möglichen Staaten exportieren, wäre es vorbei mit der amerikanischen Flugzeugträgerpolitik, da selbst die präpotenten Amis sich gegen diese Schiffe kaum verteidigen könnten.
THOMAS MARX aus Frankreich
Dienstag, 19-07-11 03:38
Wie grosszügig man anderswo unser Geld verplant, lässt sich unter der selbsterklärenden Überschrift: "Die siebte Million" in der "Jüdischen Zeitung" nachlesen. Es lohnt sich wirklich.
http://www.j-zeit.de/archiv/artikel.1094.html
Till Eulenspiegel aus Québec (ville), Québec (pays)
Dienstag, 19-07-11 03:28
Ja, ja, die kleinen Boote!
N.N. Zeitzeuge aus Deutschland
Montag, 18-07-11 22:48
Die UBoote neuester deutscher Technologie - geeignet als Träger für Marschflugkörper auch mit nuklearen Sprengköpfen - haben vermutlich schon im Persischen Golf in der Nähe der iranischen Küste Position bezogen.
Die Israelis werden keinerlei Hemmungen haben, den Iran auch atomar anzugreifen.
Auch die deutsche Politische Kaste als Mittäter wird für die Folgen eines neuen Weltenbrandes in Haftung genommen werden.
Nürnberg, zweite Auflage.
Stefan Schuster aus Dresden
Montag, 18-07-11 21:50
Eine Korrektur zur meiner Aussage:
Die israelischen Boote haben zusätzlich 65cm-Torpedorohre. Trotzdem kann ich mir nicht vorstellen, dass ballisitische Raketen großer Reichweite hineinpassen.
Ich sehe den Vorteil, dass wenigstens deutsche Werftkapazitäten ausgelastet werden. Da gibt es m.E. weitaus schlimmere Sachen, über die man sich in der BRD aufregen kann!
Friedrich Humboldt aus Berlin
Montag, 18-07-11 21:14
IV -
Israel sollte unter den Atomschutz der Nato kommen im Gegenzug zur vollständigen Aufgabe seiner Massenvernichtungswaffen. Diese Strategie brachte 60 Jahre des Friedens in Europa, warum nicht für die nächsten 60 Jahre auch für Israel und den Nahen Osten? Israel hat die Wahl zwischen beginnendem Frieden und nimmerendender Gewalt.
Friedrich Humboldt aus Berlin
Montag, 18-07-11 21:12
III -
Atomwaffen aber führen zu schweren wirtschaftlichen Belastungen, politischen Spannungen, militärischen Wettrüsten und ernsten Sicherheitsrisiken für Israel (Unfall-, Mißbrauchs-, Lagerungs- und Transportgefahren).
Wie soll man einem Land wie dem Iran Atomwaffen glaubhaft verweigern, das umgeben ist von 4 Atommächten (Russland, Israel, Pakistan und Indien) und keine modernen westlichen Waffen seit 1979 erhält, während Israel keinen atomaren Nachbarn hat und der mit Abstand mit den modernsten Waffensystemen höchstgerüstete Staat der Region ist?
Friedrich Humboldt aus Berlin
Montag, 18-07-11 21:10
II -
Die Tatsache ist, daß Israel keine atomaren Massenvernichtungswaffen mehr benötigt: Seine arabischen Nachbarn sind militarisch, finanziell und politisch schwächer und ungeeinter denn je und verloren mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion die massive sowjetische Militärhilfe der 60er-80er Jahre.
Die Wahrheit ist, dass Israel allein mit seinen konventionellen Waffen allen seinen arabischen Nachbarn hochhaus überlegen ist, heute mehr denn je. Dafür haben die Amerikaner und Europäer gesorgt.
Friedrich Humboldt aus Berlin
Montag, 18-07-11 21:08
I -
Keine Waffen- und Finanzhilfen an andere Länder, bis Deutschland sich wieder selbst ausreichend verteidigen kann, d.h. insbesondere Israel sollte keine Waffensysteme mehr von uns bekommen (ob bezahlt oder geschenkt!) ohne Gegenleistungen:
Es muß die Frage gestellt werden, warum der schon jetzt bis an die Zähne hochgerüsteten Staat noch weiter hochrüsten soll? Israel bedurfte keiner Atomwaffen, um unabhängig zu werden, um sich gegenüber seinen arabischen Nachbarn zu behaupten und 1967 territorial zu expandieren.
Wilhelm III. aus Preußen
Montag, 18-07-11 20:50
Ich ertrage das einfach nicht mehr!
Wiedergutmachung bis zum Tod!
Was ist mit dem Einsatz für den Frieden in der Welt? Mit U-Booten für Atomraketen für die gegenwärtig größten Verbrecher neben den USA?
Matthias Baumann aus Dummerland
Montag, 18-07-11 20:20
Das Thema ist6 nicht neu, es sind in den letzten Jahren bereits Milliarden weise U-Boote an die Israelis verschenkt worden. Die brauchen die aber auch: zum Schutz gegen die Hamas-Taucher, untergegangene Enten usw.
Stefan Schuster aus Dresden
Montag, 18-07-11 19:18
Zur Frage der Sinnhaftigkeit der finanziellen Unterstützung, während gleichzeitig die deutsche Uboot-Flotte einen neuen Tiefstpunkt hat, möchte ich mich nicht äußern.
Ein Punkt aber zur Bewaffnung mit Atomraketen:
Dies ist (zumindest mit ballistischen Raketen) technisch unmöglich: Die Torpedorohre unserer Uboote haben einen Durchmesser, aus denen Torpedos mit einem Durchmesser von 53,3 cm eingesetzt werden können. Die amerikanischen Trident-Atomraketen hingegen haben einen Durchmesser von 210 cm! Auch ein nachträglicher Einbau ist nicht möglich, da ein Druckmesser in diesem Umfang nur sehr schwer umbebaut werden kann. Es wäre maximal denkbar, dass Marschflugkörper (mit kürzerer Reichweite) mit Atomsprengköpfen ausgestattet werden.
Markus Junge aus Deutschland, nicht die BRD
Montag, 18-07-11 19:16
Hans Pleydenwurff aus Franken
Sehr richtig, die Lieferung von Rüstungsgütern ist nicht das Problem, aber das man 1/3 davon aus dem Staatshaushalt nimmt, dies ist ein Problem. Insbesondere, wenn man die eigene Armee wegen Geldmangel abrüstet.
Außerdem sollte man zumindest bei nuklearen Waffenträgern überlegen, an wenn man die verkauft. Und allein daher, verböte sich der Verkauf an Israel. Sollten die Panzer, Gewehr, Geschütze, ... wollen, alles kein Problem, wenn sie dafür selber bezahlen. Aber U-Boote mit Zweitschlagskapazität? Wo die eigene Armee weder Atomwaffen, noch vergleichbare U-Boote hat? Nur Idioten machen dies. Aber wer Idioten sucht, der beim Riechstag ja an der richtigen Adresse.
Markus Junge aus Deutschland, nicht die BRD
Montag, 18-07-11 19:09
Klaus-D. Endrulis aus Altenburg
Für Ihr Horn von Afrika würde ich die gleiche Menge Geld geben, wie für Israel, NICHT EINEN PFENNIG!
16.07.2011 "Und wieder eine Hungersnot: Warum man nicht für Afrika spenden sollte" Udo Ulfkotte
bei: info.kopp-verlag.de
(Die Meinung von Herrn Ulfkotte ist auch ausdrücklich meine und das schon über mehr als ein Jahrzehnt.)
Markus Junge aus Deutschland, nicht die BRD
Montag, 18-07-11 19:02
Warum bekam die Trulla aus der Uckermark wohl die Preise in Israel/USA? Ach ja, einer der Gründe wird im Artikel genannt.
Aber wir haben es ja. So wie bei den anderen "Delphinen", die Israel schon bekam. 3 Stück waren es, wenn ich mich richtig erinnere.
Aber was sollte IM Erika auch sonst wohl tun? Die Unfreiheitsmedaille wieder abgeben; dem leibhaftigen Messias (dem aus dem Weißen Haus), den Gehorsam verweigern; oder die ewigen, verdeckten Reparationszahlungen einstellen?
Übrigends hat die BW 2010 ihre U-Boote der Klasse 206A gar nicht schnell genug ausmustern können, aus Geldmangel. Mein Dank auch dafür an Prinz Haargel zu Plagiatshausen.
Eric Schlegel aus Mettmann
Montag, 18-07-11 18:38
Ohne massive militärische,finanzielle,wirtschaftliche und politische Hilfe aus dem Westen,wäre der Staat Israel kaum lebensfähig.
Er konnte sich u.a. auch erst darum nach dem 2.WK selbst ausrufen.
Viel Frieden hat es seit dem in dieser Region nicht mehr gegeben.
Alexander Schonath aus Heilbronn
Montag, 18-07-11 18:38
Die Verträge über Lieferungen von U-Boote wurde bereits im Jahr 1991 abgeschlossen. Nach der „Wiedervereinigung” kamen aus Israel weitere Foderungen nach „Wiedergutmachung”. Begründet wurde dies damit, daß die „DDR” keinerlei Wiedergutmachungsleistungen an Israel erbracht hat.
Dank der hündischen Unterwürfigkeit deutscher Politiker wurden diese Nachforderungen durch die Lieferungen von U-Booten erfüllt, obwohl Rüstungsgüter nicht in Spannungsgebiete ausgeführt werden dürfen.
Hagen von Tronje aus Ruhrgau
Montag, 18-07-11 18:18
Die Saudis bezahlen wenigstens selber dafür ...
Alexander D. aus Ebersberg
Montag, 18-07-11 17:29
@ Meinrad Stöckli aus Zürich
Es dürfte sich gegenwärtig wohl um eines der brisantesten militärischen Geheimnisse handeln, auf welche potentiellen Ziele die israelischen Atomraketen programmiert sind. Dennoch ist es mehr offensichtlich als ein Geheimnis. Ich kann mir nicht vorstellen, dass unsere Politiker tatsächlich glauben, ausgerechnet Deutschland würde geostrategisch davon ausgespart.
Aufgrund der neuesten Version der Jericho-Rakete mit einer Reichweite von nunmehr 7500 km und der möglichen atomaren Waffenbestückung der Dolphin-U-Boote liegt die Vermutung nahe, das es im Bedarfsfall wohl mehr als nur um die Einschüchterung potentieller Gegner vor Israels Haustür im arabischen Raum und Nahen Osten geht.
Hans-Jörg Wernscheid aus Lüdenscheid
Montag, 18-07-11 17:03
Wiedergutmachung und kein Ende! Mich würde einmal interessieren, ob es eine Abrechnung darüber gibt, wievielfach die Deutschen den von den Nazis angerichteten Schaden schon überzahlt haben. Wir brauchen endlich einen Friedensvertrag, in welchem klargestellt und anerkannt wird, daß genug gezahlt wurde. Mir ist klar, daß das politisch nicht gewollt wird. Ebensowenig wie Volksabstimmungen.
Hans Pleydenwurff aus Franken
Montag, 18-07-11 17:00
(II) Unser Ziel muss es sein, dass der globale Rüstungsmittelbedarf zu einem möglichst großen Teil von Deutschland und den ihm kulturell, geschichtlich und wirtschaftlich am nächsten stehenden Ländern abgedeckt wird. Die unglaublich hohen Ausgaben, die zur ständigen Weiterentwicklung der Waffentechnologien notwendig sind, setzen große Einkünfte aus dem Export voraus. Wir dürfen hier unter keinen Umständen zurückfallen. Übertriebene Friedensseligkeit ist hier völlig fehl am Platze. Deckt der Westen den Bedarf an Rüstungsgütern nicht mehr, wird jemand anderes mittelfristig einspringen. Es geht bei dieser Frage letztlich um nichts weniger als darum, welche Zivilisation die Welt beherrscht. Besser wir als Chinesen, Inder oder Araber...
Hans Pleydenwurff aus Franken
Montag, 18-07-11 16:52
(I) Um eine bedeutende deutsche Rüstungsindustrie aufrechtzuerhalten, bedarf es großer Märkte zum Export, da der heimische Bedarf der Bundesrepublik überschaubar ist. Ich sehe kein Problem darin, Israel bei seinen Rüstungsanstrengungen ein wenig unter die Arme zu greifen. Genausowenig sehe ich ein Problem darin, Saudi-Arabien Panzer oder Eurofighter zu liefern. Solange die Staaten des Westens andere Staaten wie die genannten und v. a. aufstrebende Länder wie Indien und Brasilien rüstungstechnisch beliefern, bleibt es schwierig für solche Rüstungsimportländer, Anreize zum Aufbau einer eigenen kosten- und wissensintesiven Wehrindustrie zu setzen. Sie bleiben somit in letzter Konsequenz abhängig von den Amerikanern, Russen und Europäern.
Rolli Blaumüller aus Sodom
Montag, 18-07-11 14:59
Also mit mir kann das Geschäft aber nichts zu tun haben ,ich lebte zu dieser Zeit nicht einmal !! Wer das aus der Nachkriegsgeneration ließt , glaubt an einen schlechten Scherz !! Weil wir mordeten ,liefern wir den Opfern Kriegswaffen ,damit die auch Morde begehen können ??!! Oder wie ist das zu verstehen ?? Hier werden wir wohl eher mächtig verarscht , hier geht es um Geld ..um viel Geld für die Produktionsbetriebe und um viel Schmiergeld !! Nur so wird ein Schuh daraus !!
Klaus-D. Endrulis aus Altenburg
Montag, 18-07-11 14:49
Der Bund schenkt Israel etwa ein Drittel des Kaufpreises des Rüstungsgeschäfts, also etwa 135 Millionen Euro. Aus welchem Grund eigentlich? Und wofür?
Jeder Christ hat eine besondere Stellung zu Israel, zu Jesus Christus, zu helfen, das ist wahr.
Aber nicht zur Holocaust-Industrie,
* die das Leiden der Juden während der NS-Zeit ausbeutet,
* die Würde der Opfer beleidigt,
* das vorgefallene in Hollywood-Filmen verkitscht,
* und selbst nur eigene Interessen verfolgt.
(Norman G. Finkelstein, Jude)
Also Hilfe für Israel, Ja! Aber bitte da wo es nicht unkontrolliert dem Kriege, sondern der Verteidigung dient!
Das Deutsche Geld wäre vermutlich besser am Horn in Afrika angebracht, wo 18 Millionen Menschen direkt vom Hungertod bedroht sind!
Friedrich Humboldt aus Berlin
Montag, 18-07-11 14:41
Das deutsche technologische und finanzielle Geschenk einer UBootwaffe für Israel, die es diesem Land ermöglicht, mit Massenvernichtungswaffen die gesamte Region, inklusive Europa (siehe unten), zu drohen, ist ein fataler Irrweg. Der deutsche Friedensbeitrag für die Region sollte darin liegen, Israel zu zeigen, wie ehemalige europäische Erzfeinde Freundschaft geschlossen haben! Israels Probleme sind am Ende nur politisch und nicht militärisch zu lösen.
Zuhause kürzen und ins Ausland verschenken!
‘Die Bundesregierung gibt den Ausfuhrwert der drei ersten U-Boote mit 1,28 Mrd DM an, von denen der deutsche Steuerzahler 1,1 Mrd. DM trug. Der Israelische Beitrag hatte einen Gegenwert von maximal 180 Mio. DM.’
Während unbekümmert Geld für Israel gefunden wird, legt gleichzeitig die Bundesmarine 6 U-Boote frühzeitig aus Sparzwängen still und wird nur noch 4 (!!) Klasse 212A U Boote für die Landesverteidigung des bevölkerungsreichsten Landes übrig behalten. Das ist so unerhört verantwortungslos und ein Ausverkauf der wirklichen Sicherheitsinteressen unseres Volkes!
Friedrich Humboldt aus Berlin
Montag, 18-07-11 13:59
Europaische Sicherheit
Israels Militarexperte, Prof van Crefeld, warnte vor Jahren: "We possess several hundred atomic warheads and rockets and can launch them at targets in all directions, perhaps even at Rome. Most European capitals are targets for our air force... We have the capability to take the world down with us. And I can assure you that that will happen before Israel goes under."
Man kann eine solche Androhung nicht ignorieren. Deutschland zahlt und gibt und vielleicht auch an Länder, die nicht wirkliche Freunde sind, aber vernachlässigt die erste und höchste Staatspflicht, die jeder Regierung gegeben ist: Sicherstellung der ausreichenden Verteidigung und des Schutz des eigenen Volkes.
Erwin der Querdenker aus Dummerland
Montag, 18-07-11 13:26
T3
Allein die hinter diesen Rüstungskäufen steckende nukleare Aufrüstung Israels, indem es sich hierdurch atomare Zweitschlagskapazitäten durch diese modernsten U-Boote verschafft, ist ein Widerspruch in sich, zu der angeblichen Wiedergutmachungsabsicht Deutschlands. Hierdurch wird im Nahen Osten der Frieden bestimmt nicht sicherer, sondern bewirkt konsequenter Weise eine Rüstungsspirale. Das der Iran und die anderen arabischen und islamischen Länder sich hierdurch bedroht fühlen müssen, ist doch mehr als verständlich.
Israel darf sich daher wirklich nicht wundern, wenn der Iran tatsächlich nach Atomwaffen streben sollte!
Erwin der Querdenker aus Dummerland
Montag, 18-07-11 13:15
T2
Nebenbei fließen Gelder aus den Rentenkassen, aber auch aus den Krankenkassen! für die Opfer des Holocaustes, die sich im Laufe der Jahre "logischerweise" immer mehr vermehrt haben! Und der "liebe" Herr Friedman hat die "undankbare" Aufgabe, hinter den Kulissen der Mainstream-Medien, u.a. diesem an der "Richtigkeit" dieses einseitigen Engagement unserer Politiker und der deutschen Entscheidungsträger, keine Zweifel aufkommen zu lassen. Ein prominentes Opfer dieser Aufklärung ist nicht nur ein Herr Homann (ehem. CDU-Mitglied), Herr Möllemann (tödlich "verunglückt" beim Fallschirmabsprung, FDP), sondern auch ein Herr Sarrazin (SPD). Sarrazin wurde von Friedman demonstrativ zum "Abschuss" freigegeben!
Meinrad Stöckli aus Zürich
Montag, 18-07-11 13:06
@Alexander D. aus Ebersberg:
Das Entsetzen und der Katzenjammer im Kanzleramt zu Berlin wird dann gross sein, wenn die vor Genua liegenden atomarbestückten geschenkten U-Boote des Apartheidstaates namens Israel Deutschland damit bedrohen und erpressen.
Erwin der Querdenker aus Dummerland
Montag, 18-07-11 12:52
T1
Diese auf Ewigkeit angelegte Geschäftsidee der Kollektivschuld (Holocaust-Industrie), presst nicht nur auf diese direkte Weise immer mehr Geld aus unserem Land, bzw., zahlt jeder! deutsche Steuerzahler weiterhin für seine große "Schuld". Die anderen Formen der "Wiedergutmachung" heißen: engere Zusammenarbeit im militärischen Bereich!(wer gibt und wer nimmt hierbei überwiegend? Raten sie mal.). Im zivilen Bereichen basiert diese Machenschaft auf einem "Freundschaftsvertrag", dem von Merkel abgesegneten "Kultur- und Wissenschaftsaustauschabkommen", das natürlich deutsche Innovationen kostenlos für israelische Firmen abführt. Diese Firmen verkaufen dann "ihre" Produkte, Entwicklungskosten sparend, u.a. günstig in Deutschland.
Deutscher Mensch aus Magdeburg
Montag, 18-07-11 12:08
Bekommen die Zigeuner jetzt auch U-Boote als "Wiedergutmachung" geschenkt?
Ich will aber stark hoffen, daß unsere Marine dafür ein paar Boote stillegt - wegen dem harten Sparkurs!!
Chris Kuhn aus Schland
Montag, 18-07-11 12:06
Sechs atomar bewaffnete U-Boote, also je zwei fürs Mittelmeer, Rote Meer und den Persischen Golf. Tolle Friedenspolitik der BRD!
Klaus Reichel aus Forchheim
Montag, 18-07-11 11:58
Sonderbare Logik!
Um vergangene Verbrechen wiedergutzumachen, verschenkt man Kriegsaterial, um zukünftige Verbrechen zu ermöglichen? Ich frage mich schon lange, wozu Israel U-Boote braucht. Sind die etwa von See her bedroht? Zum Abriegeln und Aushungern des Gaza-Streifens haben sie doch wohl genügend Überwasserschiffe. Für diese Politik (und Politiker) empfinde ich keinerlei Sympathie.
Alexander D. aus Ebersberg
Montag, 18-07-11 11:54
Israel verfügt durch die deutsche Lieferung von bisher 5 U-Booten der Dolphin-Klasse über die Möglichkeit einer sog. "Zweitschlag-Kapazität". Ziele in aller Welt, theoretisch auch in Westeuropa, könnten ohne entsprechende Vorwarnzeit atomar angegriffen werden. Über diese Möglichkeit verfügen natürlich auch andere Atomwaffenstaaten schon lange, insbesondere Russland, China, England, Frankreich und die USA. Allerdings ist es pikant, dass Deutschland ausgerechnet aus Gründen der NS-Vergangenheit und "Wiedergutmachung" Israel eine solche Technologiebasis zur freien Verfügung - diesbezüglich wohl zum o.g. Zweck - überantwortet und zu einem guten Teil auch noch finanziert.
Thomas Lentze aus Bonn
Montag, 18-07-11 11:52
"Wiedergutmachung für Verbrechen der Nationalsozialisten" -
aber bitte nicht im Namen des Volkes! WIR sind das Volk!
Carsten Schulz aus Mannheim
Montag, 18-07-11 11:43
'Nach einem Bericht des Spiegels wird der Bund etwa ein Drittel des Kaufpreises übernehmen'
'daß die Lieferung solcher Rüstungsgüter als Wiedergutmachung für Verbrechen der Nationalsozialisten angesehen werden.
Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, wie schamlos die Israelis ihre eigene Opferrolle pflegen und selbst für Rüstungszwecke instrumentalisieren. Die werden das noch über Jahrhunderte weitertreiben, wenn nicht endlich mal jemand in Deutschland dem ein Ende setzt.
Aber eines dürfte auch klar sein: die gegenwärtig im Bundestag sitzenden Parteien werden das nicht sein. Die sind zu sehr auf ihre Täterrolle konditioniert.