Euro-Rettung: Portugal und Griechenland melden weitere Ansprüche an
Nichts mehr Wert: Der Euro am Ende Foto: Claudia Hautumm/pixelio.de
LISSABON/ATHEN. Die geplanten Finanzhilfen von bis zu 100 Milliarden Euro für spanische Banken sind in Griechenland und Portugal auf Kritik gestoßen. Portugals sozialistischer Oppositionsführer Antonio Seguro sagte, es dürfe „nicht Länder erster und zweiter Kategorie geben“, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Deswegen müsse sein Land dieselben günstigen Konditionen erhalten wie Spanien. Dennoch, betonte Seguro, unterstütze er die EU-Hilfen für die Regierung in Madrid.
Ähnlich äußerten sich auch griechische Politiker. Die Hilfen für Spanien bewiesen, daß der von EU und Weltbank geforderte Sparkurs ohne Erfolg bleiben werde, teilte die linksradikale Partei Syriza am Montag mit. Die Mehrheit der Griechen hat sich zwar für einen Verbleib im Euroraum ausgesprochen, lehnt weitere Einsparungen jedoch ab.
Unterdessen reißen die Warnungen vor einem Untergang der Gemeinschaftswährung nicht ab. Der amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Nouriel Roubini sagte der Bild-Zeitung, „wer den Griechen den Stecker zieht, provoziert den totalen Zusammenbruch der Eurozone”. Auch die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, betonte, sollten die Rettungsmaßnahmen für den Euro innerhalb der kommenden drei Monate keine Ergebnisse bringen, sei es zu spät, die Währung noch zu retten. (ho)
Solange, daß viele Länder in der EU nicht die Aussage
folgen "ora et labora" d.h. "beten und arbeiten" muß
wenigstens Griechenland uns verlassen oder wir die
EURO-Länder, aber sofort....
Denn die Griechen haben schon ca. 400 Mrd. in London
und in der Schweiz seit Wochen gebunkert und jetzt haben sie noch den Rest von ca. 800 Mrd. in Kopf-
kissen gesteckt, natürlich auf Kosten der anderen
Steuerzahler....
Wie kann das Brüssel dulden?
Und hier ist das Problem, wer unsere Währung wässert!
Michael Schärfke aus Berlin (DR)
Donnerstag, 14-06-12 02:14
@Jorge Salvador:
Sie haben es schon im letzten Satz auf den Punkt gebracht, es dürfte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit so sein, dass sowohl der Feind von außen (USA, Großbritannien, Frankreich etc.) als auch der Feind im Innern (germanophobe "Linke", etliche Ausländer etc.) nach wie vor an der Vernichtung der deutschen Nation arbeiten! Anders lassen sich die Ereignisse seit 1945 nicht erklären!
Bodo der Boese aus Bolivien
Mittwoch, 13-06-12 18:03
@Bernd Sydow aus Berlin: Ein interessanter Denkansatz, hatten die Finnen und Oesterreicher nicht auch schon Sicherheitsfordeungen gestellt? Bei aus einer 'Immobilienblase' enstandenen Geldknappheit koennen sich die Grundstuecke/Haeuser ja wohl kaum in Luft aufgeloest haben. Also her damit, bis der letzte Cent zurueckgezahlt ist! Es wuerde mich ueberhaupt nicht wundern, wenn die Kreditnehmer immer noch in ihren Haeusern sitzen und sich ueber uns totlachen. Hat das eigentlich schon mal jemand hinterfragt?
Bernd Sydow aus Berlin
Mittwoch, 13-06-12 14:54
Warum bietet Spanien Euro-Rettungs-Hauptfinanzier Deutschland zum Ausgleich für die erwarteten Milliardenhilfen denn nicht staatlichen Besitz an Grund und Boden an - z.B. auf der Baleareninsel Mallorca, die ohnehin schon als quasi 17. deutsches Bundesland gilt?
Und Griechenland besitzt eine Vielzahl an Inseln in der Ägäis (von denen übrigens mehrere kleine zum Verkauf stehen), und Portugals Algarve ist auch ganz schön.
Bernd Schmieder aus Berlin
Mittwoch, 13-06-12 13:43
Ansprüche. Wiedergutmachung oder was ? Meine Enkel haben auch Ansprüche ! Ich will nicht für meine Bank arbeite, nicht für Ausländerpolitik, nicht für die fehlgeschlagene EU. Warum sollte ich denn für ausländische Banken arbeiten ? Sollen se die Steuern eintreiben und ihr Öl vermarkten.
Peter Schwenzer aus Madrid
Mittwoch, 13-06-12 13:25
Die EU verkommt allmählich, wie man so schön auf Spanisch sagt, zu einer "Negerbrotzeit" (Merienda de negros) [Oh, ich habe Neger gesagt...]. Das Ende ist nah, nur scheinen sich dessen die Onkel in Brüssel noch nicht ganz bewußt zu sein. Im Vereinigten Königreich werden immer mehr Stimmen laut, man solle die EU verlassen und sich wieder auf den Commonwealth konzentrieren, dem es viel besser geht. Die Lage ist so verfahren, daß der Ausweg nur noch heißen kann, den Euro abzuschaffen und die EU am besten gleich mit. Bei immer mehr Europa bekommt man ja nicht einmal mehr Ausländerpersonalausweise, weil die Dinger angeblich zu teuer sind und so furchtbar viele Rumänen nach Spanien kommen.
Jorge Salvador aus Maragojipe
Dienstag, 12-06-12 22:24
Deutschland hat zwei Moeglichkeiten: es verweigert sich der Erpressung- dann wird es nach Zusammenbruch des EURO als ewiger Suendenbock gebrandmarkt.
Oder es befolgt den Befehl- dann werden die deutschen Sparer den Ertrag ihrer Arbeit der vergangenen 40 Jahre verschenken muessen.
An die JF: folgenden Satz koennen Sie gerne streichen.
Es gibt sicherlich irgendwo eine Zusammenkunft sehr maechtiger Leute, die sich ins Faeustchen lachen und feiern, dass sie Deutschland in zwei Weltkriegen nicht vernichten konnten, es nun aber so gut wie vollbracht ist.
Erwin der Querdenker aus Dummerland
Dienstag, 12-06-12 20:42
Dieses "Monopoly-Spiel" geht seinem katastrophalen Ende entgegen. Uns, den deutschen Steuerzahler, wird man dann die Rechnung präsentieren.
Tragen wir doch jetzt schon den größten Teil der Kosten.
Ein bischen mehr vorausschauende Verantwortung für unser Land durch unsere "Volksvertreter" hätte dieses Desaster von Anfang an verhindern können.
Stattdessen erfolgte eine einstimmige Entscheidung des Bundestages bezüglich der Euroeinführung.
Nochmals, nicht Ideologien sollten Grundlage von Entscheidungen sein, sondern reiner Sachverstand.
Dieses gilt auch für andere Probleme unseres Landes!
Es gab vor Einführung des Euros reichlich hochkompetente Warner, die sehr kluge Argumente diesem Abenteuer entgegen gestellt haben.
Ralf Beez Ofw d.R. aus 72250 Freudenstadt
Dienstag, 12-06-12 20:22
@Dieter Martin aus Wolfen
DANKE! Stimme Ihnen 100%ig zu!
Hoffentlich bricht diese Dreckswährung bald zusammen,
je eher, desto besser und ich werde darauf eine Flasche
Schampus trinken, die ich mir schon vorsorglich zuge -
legt habe.
Ch. Henrich aus Berlin
Dienstag, 12-06-12 18:13
Der Euro ist nicht zu retten, weil jene Quacksalber, die ihn gegen den Sachverstand der Fachleute eingeführt hatten ,,nicht zu retten sind''. Der Euro verfällt seit Jahren gegenüber allen bedeutenden Währungen, darunter auch jene die traditionell eher kränkelten. Hier eine Gegenüberstellung 2008/2012 speziell für den Herrn Querdenker:
Die deutsche Wirtschaft ist mit Sicherheit nicht schwächer, als die der Schweiz. Der Euro repräsentiert weder die starke deutsche, noch die schwache griechische Wirtschaft. Der Euro ist ein Unfug ohne Beispiel. Die Forderung, Deutschland möge endlich aussteigen wird von Tag zu Tag lauter.
Bodo der Boese aus Bolivien
Dienstag, 12-06-12 17:03
'Anspruch', welchen Anspruch meinen die lieben Portugiesen und Griechen denn? Letztere haben ja wohl jeglichen 'Anspruch' verspielt. Sie sollten lieber ganz still darueber nachdenken, was schief laeuft in ihrem Staate. Die spanische Volkswirtschaft kann man nicht mit P oder GR vergleichen, das muesste den Leuten dort doch wohl auch klar sein. Aber nein, es wird versucht weiter zu feilschen, wie auf dem tuerkischen Bazar. Anscheinend ist es doch ein Mentalitaetsproblem. Finnland ist nicht Sizilien und wir sind nicht doof, wir haben nur eine doofe Regierung.
DIETER MARTIN aus WOLFEN
Dienstag, 12-06-12 16:12
Es gibt nur einen Ausweg: Raus aus dem Euro!!!
Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Alles andere ist nur Flickschusterei.
Frei nach dem Motto:
Operation gelungen - Patient tot.
Berta Schwarz aus Nürnberg
Dienstag, 12-06-12 16:09
Zu deutsch besagen aber all die "Warnungen": Deutsche, zahlt endlich ohne Wenn und Aber!
Dagobert Duck aus Entenhausen
Dienstag, 12-06-12 15:46
Macht dem Kohl'schen Spuk endlich ein Ende. Raus aus dem Euro und rein in die D-Mark. Das ist überhaupt kein Problem. Wer das anders sieht, führt Böses im Schild. Wer Europa von oben nach unten aufbauen will, macht die Rechnung ohne den Bauherrn, das Volk. Ja, Europa befindet sich im Umbruch. Die Völker verweigern ihre Arbeitskraft ihrem jeweiligen Staat, daher Rezession. Die Völker sind es Leid, versklavt und geknechtet zu werden und zu arbeiten und Steuern für die anderen zu bezahlen. Die Völker verweigern diesem Techno-Europa die Zustimmung. Gut so! Ziehen wir uns warm an; es wird noch sehr stürmisch. Denn tatsächlich leben wird gerade mittendrin im 3.Weltkrieg. (Siehe Aussage vom sogenanntem Top-Ökonom Roubini u.a.m.)
Steuerzahler Judy aus dem Büro
Dienstag, 12-06-12 15:43
wie gesagt, es wird kein Ende nehmen. Wenn man mit Druckmittel, mit Frechheit und Forderungen alles erreichen kann, warum arbeiten? Das war nicht anders zu erwarten. Das kommt davon, wenn die Volksvertreter schwach sind und sich immer erpressen lassen. Es sollte mal mit das große in Bußwand gehen und Asche auf dem Haupt streuen ein Ende sein.
Martin Böcker sen. aus Vilseck
Dienstag, 12-06-12 15:35
Das war doch vorhersehbar.
Wenn der arme Neffe von der der Tante etwas geschenkt bekommt, will der noch ärmere Verwandte natürlich auch was und möglichst etwas mehr...
Die Spirale kommt jetzt richtig in Fahrt.
Da braucht keiner mehr ""den Griechen den Stecker zieh en"" , der flutscht von ganz alleine raus.