Deutschland

Sonntag, 10.07.2011

„Im Krieg gibt es keinen zweiten Platz“

 

Erik Lehnert, der Geschäftsführer des Instituts für Staatspolitik weist die Kritik der „Bild“-Zeitung zurück

Ausgangspunkt des kritisierten Artikels: Die Studie „Die Frau als Soldat“ des Instituts für Staatspolitik Fotos: JF

BERLIN. Die Marine-Offiziers-Vereinigung steht derzeit in der Kritik. In ihrem Verbandsorgan, dem Marineforum, erschien ein Beitrag, der sich kritisch mit der Rolle von Frauen in der Bundeswehr auseinandersetzt. Angeblich wurde in dem Artikel die im November 2010 auf der „Gorch Fock“ tödliche verunglückte Kadettin verhöhnt. Die JUNGE FREIHEIT sprach mit dem Autor des Textes, Erik Lehnert. 

Herr Dr. Lehnert, die „Bild“-Zeitung und „Welt Online“ werfen ihnen vor, die tote Kadettin Sarah S. in einem Beitrag für das „Marineforum“ verhöhnt zu haben, stimmt das? 

Lehnert: Nein. Mir ist auch schleierhaft, wie der Bild-Autor zu dieser Unterstellung gekommen ist, zumal er keinen einzigen Beleg dafür liefert. Im Gegenteil: selbst die bei Bild zitierten Stellen zeigen, daß es mir nicht um Verhöhnung, sondern um eine ernsthafte Diskussion geht, die an das Verantwortungsbewußtsein der politischen und militärischen Führung appelliert. Offenbar sind die von mir genannten Fakten nicht zu widerlegen, so daß man meint, mit Unterstellungen arbeiten zu müssen. 

Was war ihre eigentliche Kritik?

„Männer und Frauen boxen ja auch nicht gegeneinander“

Lehnert: Mein Artikel bezieht sich auf die Umsetzung der Gleichheitsideologie in der Bundeswehr, die eben übersieht, daß es zwischen Frauen und Männern Unterschiede gibt. Diese Unterschiede führen dazu, daß nicht alle Einsatzbereiche gleichermaßen von beiden Geschlechtern ausgefüllt werden können. Niemand käme auf die Idee, Männer und Frauen beispielsweise in der Leichtathletik oder gar beim Boxen gegeneinander antreten zu lassen.

Daher ist es schon zu hinterfragen, wie es kommt, daß diese Regel ausgerechnet im militärischen Bereich nicht mehr gelten soll. Ein Kampfeinsatz ist und bleibt eine einzigartige physische Belastung, die bei mangelnder Leistungsfähigkeit nicht mit dem zweiten Platz, sondern mit dem Tod endet. 

Verteidigungsminister Thomas de Maizière nennt Ihre Ausführungen „widerwärtig“ und setzt sie in eine Reihe mit linksextremistischen Verunglimpfungen gefallener Bundeswehrsoldaten.

Lehnert: Ich hätte gedacht, daß sich de Maizière von seinem Vorgänger vor allem darin unterscheidet, daß er keine voreiligen Urteile fällt. Von einem promovierten Juristen hätte ich zudem erwartet, daß er sich einen Sachverhalt anschaut, bevor er sich zu diesem äußert. Das hat Herr de Maizière aber offenbar nicht getan. Hätte er meinen Artikel gelesen, wüßte er, daß seine Anschuldigungen haltlos sind.

„Die hysterischen Reaktionen sind nicht zu erklären“

De Maizière sagt, eine Armee im Einsatz müsse sich mit Sterben und Töten auseinandersetzen. Seiner Meinung nach dürfe man Probleme in der Bundeswehr zwar durchaus kontrovers diskutieren, aber nicht das Andenken an die Gefallenen entehren.

Lehnert: Das habe ich auch mit keinem Wort getan. Im Gegensatz zu vielen anderen nehme ich den Tod der Kadettin ernst und versuche, mögliche Ursachen zu benennen. Es ist eben in diesem Fall nicht damit getan, für den Unfall allein die Vorgesetzten verantwortlich zu machen. Das zeigt ja auch gerade der offizielle Untersuchungsbericht. Man sollte besser einmal darüber nachdenken, warum die letzten beiden auf der „Gorch Fock“ ums Leben gekommenen Soldaten weiblich waren. Vielleicht deshalb, weil das Schiff mit all seinen Anforderungen und Härten nicht für weibliche Kadetten vorgesehen ist? Doch darüber soll offenbar nicht gesprochen werden. Anders sind die hysterischen Reaktionen nicht zu erklären.

Warum meinen Sie, sollte das nicht thematisiert werden dürfen?

Lehnert: Gegenfrage: Warum haben wir bislang keine gefallene Soldatin zu beklagen? Weil Frauen in Kampfeinheiten so gut wie nicht vorkommen. Und das liegt nicht daran, daß sie zu diesen nicht zugelassen wären, sondern sie in der Mehrheit den Anforderungen einfach nicht gewachsen sind. Das wird auch stillschweigend akzeptiert. Oder hat schon irgendjemand eine Frauenquote für Afghanistankontingente gefordert? Aber thematisiert werden – also offen ausgesprochen – darf dieser Sachverhalt nicht. Sonst könnte nämlich zeigen, daß die grenzenlose Gleichheitsideologie, wie sie von den politisch Verantwortlichen verfochten wird, an der Wirklichkeit scheitert.

Wie kam es dazu, daß Sie den Artikel für das Marineforum geschrieben haben? 

Lehnert: Das Institut für Staatspolitik hatte im März unter dem Titel „Die Frau als Soldat“ eine Studie veröffentlicht, die sich vor allem mit den biologischen und soziologischen Einschränkungen beschäftigt, denen der Einsatz von Frauen insbesondere in den Kampfeinheiten unterworfen ist. Auslöser war der „Gorch Fock“-Skandal, der durch den Tod der Kadettin losgetreten wurde. In der Studie konnten wir nachweisen, daß eine Untersuchung der Bundeswehr bereits 2005 ergeben hat, daß kleine und mittelgroße Frauen an Plätzen, die bislang Männern vorbehalten waren, besonders gefährdet sind.

Überwiegend positive Reaktionen

Weiterhin haben wir darin ausführliches statistisches Material ausgebreitet, das vor allem die US-Streitkräfte in diesem Zusammenhang ermittelt haben. Daraus geht klar hervor, daß die Durchsetzung der Gleichheitsideologie auf Kosten der Einsatzbereitschaft des Militärs und der Gesundheit der Frauen geht. Da sich die Studie mit einem Marine-Thema beschäftigt, haben wir sie unter anderem an das Marineforum geschickt, das dann um einen Beitrag dazu bat. 

Welche Reaktionen haben Sie bislang für Ihre Thesen erhalten? 

Lehnert: Das Echo ist bislang ausgesprochen positiv. Das sehen Sie nicht zuletzt an den zahlreichen Kommentaren, die bei Welt-Online und Spiegel Online dazu erschienen sind. Von denen sind, würde ich schätzen, mindestens 90 Prozent der Meinung, daß das von uns angesprochene Problem existiert und man offen darüber sprechen muß. Die Financial Times Deutschland hat bereits gestern einen Beitrag zu diesem Thema gebracht und dort auch auf mich als den Urheber hingewiesen und das Marineforum um eine Stellungnahme gebeten. Die Antwort lautete, daß es einem Forum gut zu Gesicht steht, auch einmal ein unbequemes Thema kontrovers zu diskutieren. (krk)

----------------

Dr. Erik Lehnert (35) ist seit 2008 Geschäftsführer des Instituts für Staatspolitik und Oberleutnant der Reserve. 

> Studie: Die Frau als Soldat. Der Gorch-Fock-Skandal, Minister zu Guttenberg und der Einsatz von Frauen in den Streitkräften.

 



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MG 42 aus Oberbayern

Dienstag, 12-07-11 07:17

Fortsetzung:

Und noch einmal: "Frauen haben beim Militär im Allgemeinen und auf Kriegsschiffen im Besonderen NICHTS verloren."

Es sei denn, man will die Kampkraft ganz bewußtr schwächen.

 

MG 42 aus Oberbayern

Dienstag, 12-07-11 07:14

T. Nehrenheim aus BRD

Zu MG 42: ... hier haben Sie unrecht: "Eine Kampfeinheit ist immer nur so stark, wie ihr schwächstes Glied. Frauen haben beim Militär im Allgemeinen und auf Kriegsschiffen im Besonderen NICHTS verloren."

Zum ersten Satz: i.d.R. Unfug, schließlich kann jeder mal einen schwächeren Moment haben, dann sollte der Kamerad da sein usw., eine Hand wäscht die andere...

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.
Nein.
.
Ich habe nicht unrecht.
.
Und der erste Satz ist kein Unfug.
.
Ich sehe auch keinen Widerspruch zu der von Ihnen getroffenen Aussage.
.
Beides ist richtig.
.
1. Fehler und Schwäche im Kampfeinsatz eines Einzelnen kann für die ganze Gruppe tödlich enden.
.
2. Der Einzelne bewirkt allein nichts.

 

T. Nehrenheim aus BRD

Montag, 11-07-11 01:06

[...] nicht entscheidend ist. Also z.B. im Nachrichtendienst, im (wirklich schwierigen) Sanitätsdienst, jedenfalls nicht in der Infanterie usw.
"Frauen in Kampfeinheiten" das ist doch eine Ausgeburt des übelsten Feminismus. Und gefährlich: Man weiß aus Erfahrung, dass Männer sich leichter für eine Frau opfern als für einen männl. Kameraden.

 

T. Nehrenheim aus BRD

Montag, 11-07-11 01:05

Zu MG 42: Obwohl ich Ihre markigen Worte manchmal wegen ihrer Einfachheit schätze, ... hier haben Sie unrecht:
"Eine Kampfeinheit ist immer nur so stark, wie ihr schwächstes Glied.
Frauen haben beim Militär im Allgemeinen und auf Kriegsschiffen im Besonderen NICHTS verloeren."
Zum ersten Satz: i.d.R. Unfug, schließlich kann jeder mal einen schwächeren Moment haben, dann sollte der Kamerad da sein usw., eine Hand wäscht die andere.
Wenn der Krieg schon keinen Unterscheid mehr zwischen Zivilisten und Soldaten macht (Bombardierung der Zivilbevölkerung), dann können Frauen auch in einer Armee Dienst tun. Allerdings nur dort, wo sie ihre Fähigkeiten gut einsetzen können und dem Feind nicht direkt ausgeliefert sind, dort wo Physis [...]

 

E R aus D

Sonntag, 10-07-11 22:45

Niemals hätte ich geglaubt einmal einen Minister der Verteidigung öffentlich an seine Fürsorgepflicht für die Soldaten und die Verantwortung für Deutschland erinnern zu müssen.
Die teilweise hysterische, an die manischen Auftritte des Guttenberg erinnernden Reaktion von Dr. de Maiziere lassen mir aber keine andere Wahl.

Der Tod der jungen Frauen erinnert mich an die dunklen Kapitel unserer Geschichte, als im Namen einer verabscheuungswürdigen Ideologie Soldaten sinnlos geopfert werden.

Es ist seine Pflicht kühlen Kopf zu bewahren und dieser Ideologie energisch Einhalt zu gebieten und nicht kopflos den Verführern hinterherzulaufen.

Gerade in dieser schweren Zeit des Umbruches benötigen unsere Soldaten einen Führer, der unsere Truppe im Geiste der Männer des 20. Juli führt und damit die in der Wehrmacht begründete Tradition des Staatsbürger in Uniform weiterführt.

 

Simon Boccanegra aus Katzenelnbogen

Sonntag, 10-07-11 20:12

Kriegsminister Thomas de Maizière taugt nicht für seinen Posten. Er überfrachtet wie seine Vorgänger die Bundeswehr mit ideologischem Quatsch und verheizt Deutsche in amerikanisch-israelischem Interesse auf fremden Schlachtfeldern. Politiker solchen Schlages sollten in der Versenkung verschwinden, erst dann geht es Deutschland besser.

 

Markus Junge aus Deutschland, nicht die BRD

Sonntag, 10-07-11 12:41

"Lehnert: Ich hätte gedacht, daß sich de Maizière von seinem Vorgänger vor allem darin unterscheidet, daß er keine voreiligen Urteile fällt."

Und ich hatte immer erwartet, daß man die Misere von Prinz Haargel nur dadurch wird unterscheiden können, daß man der Misere nicht den Titel "Prinz Haargel" verpassen kann, mangels Gel und Titel. Der Rest läuft wie damals die Werbung: "Raider heißt jetzt Twix, sonst ändert sich nix", wenn die führenden Nullen der antifaschistischen Einheitsfront gewechselt werden. Tja, mal wieder die richtige Meinung von unserer "Elite" gehabt, aber wenn interessierts.

 

Alex Schleyer aus Bonn

Samstag, 09-07-11 12:58

Dazu ein Kommentar in der Blauen Narzisse:

http://www.blauenarzisse.de/index.php/anstoss/2662-die-natur-siegt-immer-der-genderisie[..]

 

Echolot . aus Deutschland

Samstag, 09-07-11 11:41

3. Alles diente dazu im Ernstfall, wenn der Auftrag es erfordert auch „Dinge“ zu tun, die nötig sind, mehr will ich dazu nicht sagen, ich bin heute noch, nun mehr als 61 Jähriger heilfroh, meine damals erlernten militärischen „Fähigkeit“, als Spezialist für Verdeckten Kampf hinter den feindlichen Linien, oder als Führer im Gefecht nie unter Beweis stellen zu müssen. Im Fernsehen habe ich vor ca. 6/7 Jahren, einen Bericht von einem Einzelkämpfer- Lehrgang in Hammelburg gesehen, an dem Frauen teilnahmen und auch bestanden haben, Die Anforderungen für die Teilnehmer waren ein „Witz“ und nur als „Lachnummer“ zu bezeichnen. Ich halte es für eine krasse Fehlentscheidung Frauen in die Kampfverbände des Heeres ein zu gliedern und somit in unverantwortlicher Weise die Kampfkraft und den Gefechtswert eines Kampfverbandes herab zu setzen. Das ist meine feste Überzeugung.

 

Echolot . aus Deutschland

Samstag, 09-07-11 11:40

2. Wir sind bei Nacht durch den Halblech- Stausee geschwommen, bis zum Hals im Wasser den Halblech empor gewatet in voller Montur, im Okt/Nov im Allgäu/Trauchgauer-Berge, wir mussten über Schleusseile hangeln mit dem Doppelten Gepäck, bei Tarn und Versteckübungen im Sauwald, bis zu 2 Stunden im „Arschkalten“ Wasser liegen. Die beiden „hundsgemeinen“ Hindernisbahnen, innerhalb und außerhalb der Kaserne beinahe täglich nach Zeitvorgaben bewältigen, anschließend mit dem“ großen Rucksack Pendelseile erklimmen und oben anschlagen, ich habe dort gestandene Soldaten „vor Wut heulen“ sehen und wir waren, was das körperliche anbelangt, hervorragend auf diesen Lehrgang vorbereitet. Alles wurde benotet, die Ausbilder waren „gnadenlos“ in ihrer Bewertung. Uffz-Anwärter der Fallschirmjäger z.B. wurden als Jagdkommandos auf unsere Trupps (2-3 Mann) angesetzt, wer gefangen wurde, musste 10 Km zurück, wir waren laut Lage immer im Hinterland des Feindes und hatten, bei Gefangennahme, keine „Gnade“ zu erwarten. Der täglich geübte Nahkampf mit Tötungsabsicht hieß, den zugeteilten Kameraden zur Aufgabe zu zwingen, da flogen schon mal die Fäuste und es gab blaue Augen, blutende Nasen und dicke Lippen, auch knackte so manches Gelenk. Wer eine der Anforderung nicht schaffte oder Verweigerte, konnte „zusammen packen“.

 

Echolot . aus Deutschland

Samstag, 09-07-11 11:38

Die „Gleichmacher“ sollten sich einmal Gedanken darüber machen, warum Soldaten ausgebildet werden. Ich bin absolut sicher, dass in meiner Dienstzeit 1971-1983 in der Jägertruppe, Jg. Regiment 44 ( Grp.Fhr/ Zg.Fhr/ Kp.Trp.Fhr. letzter Dienstgrad OFw.) keine einzige Frau auch nur die Jäger-Grundausbildung „überlebt“ hätte, geschweige denn die nach der Grundausbildung beginnende 9 Monatige Ausbildung (Föderzug/Vollausbildung/Uffz.-Lehrgang, zum Jäger-Uffz. Ich habe 1975 an der Kampftruppen Schule1 in Hammelburg (Hörsaalleiter Major Siegel) den Uffz Aufbau-Lehrgang/Feldwebellehrgang besucht und bestanden, nach dem Herbstmanöver, erstmals als Zg.Fhr eigesetzt, habe ich im Okt-Nov.1975, als Feldwebel in Altenstadt-Schongau (Luftlande und Transport-Schule) an einem Einzelkämpfer-Lehrgang teilgenommen und diese, mich „5Jahre meines Lebens kostende“ unglaubliche Herausforderung, was die körperliche und psychische Belastung angeht, auch bestanden. Nur damit Sie wissen was dort abgelaufen ist: Von 33 Teilnehmern in unserem Hörsaal, (Hörsaalleiter war Hptm. Arzt) war nach 14 Tagen die Hälfte „verschlissen“, am Ende, nach 6 Wochen haben 5 Mann in unserem Hörsaal, in den anderen beiden Hörsälen , sah es ähnlich „erschütternd“ aus, vom Schulkommandeur Oberst und Ritterkreuz mit Eichenlaubträger Jenniger, das begehrte und uns als Elitesoldaten auszeichnende Einzelkämpfer Abzeichen persönlich an die Brust geheftet bekommen.

 

Olaf Ditges aus NRW

Samstag, 09-07-11 04:45

Ist eindeutig ein Rassist der Mann, ich fordere einen Aktionsplan.

 

Gerd-Joachim Kalkowski aus Hildesheim

Samstag, 09-07-11 00:42

2)Als kriegserfahrener Berufssoldat, kann ich bezeugen, daß unsere in allen Teilstreitkräften, in den richtigen Positionen, eingesetzte Nachrichtenhelferinnen, engagiert, oft mehr als gefordert, ihre Pflicht erfüllt und ihre mutige soldatische Haltung auch mit dem Leben bezahlt haben.
Kameradschaftliche Verbundenheit mit ihnen, liebevoll auch Blitzmädchen genannt, war Ehrensache und brauchte damals nicht in Gesetzestexte gekleidet werden.

 

Gerd-Joachim Kalkowski aus Hildesheim

Samstag, 09-07-11 00:30

Daß Tanja Kreil, die erfolgreiche Klägerin für die Verwendungsbreite von Frauen in der Bundeswehr, das Handtuch geworfen hat, ist m.E. schon als schlechtes Omen zu bewerten.
Wie würde wohl ein Rußlandkämpfer der ehemaligen Deutschen Wehrmacht, dieses Ansinnen bewerten?
Mit Krampf und mangelnder Erfahrung, wurde eine Situation geschaffen, die bei der Truppe zu Frust und Disharmonie geführt hat.
Fehleinschätzung, übersteigerter Ehrgeiz und eine - schwer zu beweisende - unterschwellige Männerfeindlichkeit, führen zu bedauerlichen Vorfällen, bis hin zu den bekannten tragischen Todesfällen.

 

Otto Ohnesorge aus Berlin

Freitag, 08-07-11 23:44

Nahezu niedlich, wie mit nicht widerlegbaren Studien argumentiert wird.

Völlig sinnlos.

Die "Gleichstellung" zwischen Mann und Frau ist ideologisch gewollt.

Das wird den Kindern schon im Kindergarten vermittelt.
Heute erklären Mädchen ganz stolz, daß sie alles genauso gut können wie Jungs.

Da sind Argumente lächerlich.

Bei inzwischen 52 gefallenen Soldaten ist nicht eine einzige Soldatin.

Man macht es wie überall. Insbesondere im öffentlichen Dienst. Man schont die Frauen nach Käften.

Wiederspruch ist da keiner.

Jeder weiß es und hält das Maul.

 

Chris Kuhn aus Schland

Freitag, 08-07-11 22:30

@lutz "um die Ohren gehauen"
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Meine Kraft wird nicht vergeudet :-)


Noch ein Aspekt: nach dröhnender Lesart der FeministInnen kam jene Sarah zuerst als arme, benachteiligte Frau um und nicht als im Grunde gegenüber ihren Kollegen privilegierte Soldatin. Für die vielen hundert männl. Soldaten, die auch schon in Übungen umkamen, darunter auch solche auf der Gorch Fock, hat keine Seite im Blätterwald je geraschelt.

Und hörte man von Linken schon einmal folgende, geschlechtergerechte Aussage

"Soldaten sind Mörder, und Soldatinnen sind Mörderinnen" ?

 

lutz Benekendorff aus Preussen

Freitag, 08-07-11 16:27

Zu"Den BILD-Stieseln gehören gleichlautende Erkenntnisse des israel. Militärexperten Martin van Creveld unter die Nase gehalten, zusammen mit ihrem Redaktionsstatut.
Lieber Chris Kuhn, 'nen bischen wenig,unter die Nase halten, sondern um die Ohren gehauen ..

 

MG 42 aus Oberbayern

Freitag, 08-07-11 16:03

Eine Kampfeinheit ist immer nur so stark, wie ihr schwächstes Glied.
.
Frauen haben beim Militär im Allgemeinen und auf Kriegsschiffen im Besonderen NICHTS verloeren.
.
NICHTS.

 

Kersti Wolnow aus Irrenhaus BRD

Freitag, 08-07-11 15:53

Der (linksgrüne) Feind operiert lautlos, aber geduldig über Jahrzehnte, um die Meinungshoheit zu erklimmen. Erst stellt man Frauensportarten und -tätigkeiten gleich, dann vermischt man die Geschlechter im Kampf um Leben (Bundeswehr), Arbeit, Führungspositionen, erst über mediale Lockmittel, dann über Quoten. Es ist vor allem die unheilige Allianz der Medien und linksgrünen Politik, die diese Entwicklung befördern, daher müssen wir Frauen uns dem entgegenstellen, wer will schon eine idiotische medial hochgehobene Quotenfrau sein? Wer in den MSMedien hochgelobt wird, sollte sich schämen, wer niedergemacht wird, soll stolz sein, ich bin es!

 

Markus Junge aus Deutschland, nicht die BRD

Freitag, 08-07-11 14:37

Das Thema ist inzwischen Jahre alt und schon bei Öffnung der BW für Frauen (in allen Bereichen), hatte sich die DMZ des Themas angenommen. In dem damaligen Artikel wurde die Behauptung aufgestellt, die NATO bemesse die Kampfkraft eines Verbandes/Einheit, auch am Frauenanteil. Weiterhin soll eine Untersuchung der dänischen Streitkräfte zur Tauglichkeit von Frauen in reinen Kampfeinheiten damals "verschwunden" sein, weil das Ergebnis nicht gewünscht war.
Aber gut, daß das "moderne Deutschland" wieder einen "Aufreger" hat, was sollten die Qualitätsmedien auch sonst berichten? Siegesmeldungen von der Eurofront etwa?

PS: Die DMZ wurde so um 2002/03 aus dem Bestand der Bibiliothek der Offizierschule des Heeres genommen. War wohl zu "teuer".

 

Henk Boil aus Chemnitz

Freitag, 08-07-11 13:39

Schäbig (mal wieder) "Bild" & "Welt online", welche den Autor der "Verhöhnung" bezichtigen, ohne auch nur ein konkretes Beispiel dafür zu liefern - nur lässt sich der Großteil der Leserschaft nicht mehr alles erzählen, was an den Kommentaren immer öfter zu beobachten ist.
Herr Lehnerts Vergleich zwischen Militär & Leichtathletik/Boxen ist simpel u. plausibel zugleich u. sollte eigentlich jeden Gender-Apologeten zumindest zum Nachdenken anregen, wenn es sich eben nicht um eine Ideologie handeln würde...

 

Erwin der Querdenker aus Dummerland

Freitag, 08-07-11 12:39

Wie heißt es so schön, "die Revolution frißt ihre Kinder". Gender ist eine Ideologie! Das Leugnen der Unterschiede von Mann und Frau hat in Wirklichkeit fatale folgen. Die diese Ideologie dieser Gesellschaft aufzwingen wollen, sind zu Mördern geworden. Sie haben diese Frauen dazu verführt, sich und ihre Grenzen masslos zu überschätzen. Aber die Drahtzieher dahinter gefährden nicht nur das Leben dieser Frauen, sondern auch das Leben der anderen Soldaten. Dadurch wird Gender zum Sicherheitsrisiko für die Bundeswehr und damit auch für alle Bürger dieses Landes. Doch die Tabuisierung dieses gewichtigen Problems belegt einmal mehr die verantwortungslose Gleichgültigkeit unserer Politiker, aber auch vieler Journalisten, gegenüber unserem Land.

 

Chris Kuhn aus Schland

Freitag, 08-07-11 11:50

Ich gehe davon aus, daß nicht Linke, sondern die CDU durch Anruf bei Kanzlerin Merkels "Girl's Club"-Freundin Friede Springer deren journalistische Kettenhunde auf das IfS losgelassen hat.

Das zeigt, wie groß inzwischen die Angst des BRD-Politestablishment vor dem Kontrollverlust über die von den Systemmedien noch narkotisierte Bundesbürgermehrheit geworden ist, unter der sich allmählich Klarheit auszubreiten beginnt über das ganze Lügengeflecht zum Euro, den sog. ereuerbaren Energien, dem Nutzen der Unterschichtsimmigration, der angeblichen Frauenbenachteiligung usw.

Den BILD-Stieseln gehören gleichlautende Erkenntnisse des israel. Militärexperten Martin van Creveld unter die Nase gehalten, zusammen mit ihrem Redaktionsstatut.

 

Prabahindran Thambineera aus zürich, schweiz

Freitag, 08-07-11 11:39

Hat man es Hrn. Lehnert noch nicht mitgeteilt? Die Wahrheit wurde von der obersten deutschen Soviet (Sovietin?) verboten. Die Soviets in Brüssel geben ihr dabei Rückendeckung.

 

Petrus Urinus Minor aus Holstenland

Freitag, 08-07-11 11:33

"(...) Das Echo ist bislang ausgesprochen positiv. Das sehen Sie nicht zuletzt an den zahlreichen Kommentaren, die bei Welt-Online" bereits zensiert worden sind.

 

T. Nehrenheim aus BRD

Freitag, 08-07-11 11:13

Ein Kampfeinsatz ist auch eine psychisch hohe Belastung, in der die Frage der Überlebensstrategie von Bedeutung wird. Auch da sind Frauen und Männer ganz unterschiedlich: Während Männer "wissen", es gibt kaum eine Möglichkeit den Sinn des Lebens noch erfüllen zu können, wenn sie zu Arbeitssklaven werden, "wissen" Frauen, dass ihr biologischer Wert auch beim Feind ein Wert ist. Sie kämpfen zwar rücksichtsloser als Männer, ergeben sich aber eher.

 
 

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