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Ausland

Donnerstag, 29.07.2010

Gericht kassiert Arizonas Einwanderungsgesetz

 

Grenzzaun von Arizona: Einwanderung eine reine Bundesangelegenheit? Foto: Flickr/quinn.anya

PHOENIX. Das neue Einwanderungsgesetz des amerikanischen Bundesstaates Arizona, welches der Polizei weitreichende Befugnis in der Bekämpfung der illegalen Einwanderung verleihen soll, ist kurz vor seinem Inkrafttreten von einem Gericht gestoppt worden. Bundesrichterin Susan Bolton sah wesentliche Passagen des Gesetzes als „weder angemessen noch im öffentlichen Interesse“ des Landes. Außerdem sei es nicht mit dem Bundesgesetz zu vereinbaren.

Die Entscheidung ist der bisherige Höhepunkt eines Streites zwischen der Bundesregierung und dem Staat Arizona. Letzterer will mit dem verschärften Gesetz unter anderem mit verdachtsunabhängigen Festnahmen und Kontrollen vorgehen. Die Regierung von Präsident Barak Obama dagegen sieht die Einwanderung als eine reine Bundesangelegenheit. Das Gesetz bezeichnete Obama als „fehlgeleitet“.

Bundesstaat geht in Berufung

Die Gouverneurin von Arizona, Jan Brewer, welche die treibende Kraft hinter dem Gesetzesentwurf ist, kündigte bereits Berufung an. „Dieser Kampf ist noch lange nicht zuende“, wird sie von verschiedenen Medien zitiert. Das Gesetz tritt aufgrund der Gerichtsentscheidung nun nur teilweise in Kraft. In Arizona hält sich bei sechseinhalb Millionen Einwohnern rund eine halbe Million illegale Einwanderer auf. (FA)



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T. S. aus Absurdistan

Freitag, 30-07-10 18:07

Das wirkliche Leben bestätigt jede noch so erschreckende Verschwörungstheorie. Jeder und alles hat eine Lobby. Nur nicht der heterosexuelle,arbeitende, weiße Mann. Heute muß man weiblich,schwul,farbig,Jude,behindert,arbeitslos oder sonst was sein und man hat eine Lobbygruppe die für einen kämpft. Ich als weißer,hetrosexueller, arbeitender Mann stehe alleine da. Ich bin sauer und ich denke viele andere auch. Irgendwann krachts und zwar gewaltig und es ist so gewollt von denen die die Zügel in der Hand halten.

 

Paul Mannstein aus State Side

Freitag, 30-07-10 00:03

Es ist nicht zuende bis es zuende ist. (It's not over till it's over.)

 

MB. Casonue aus Mbcasonue

Donnerstag, 29-07-10 19:10

Wenn erst unser Regierungs-Oberhaupt ein ausländischer Mitbürger ist, wird den Eingeborenen die Auswanderung sicherlich erleichtert.

 

Norman G. Smith aus Berlin

Donnerstag, 29-07-10 19:09

@ Daniel Frey aus Rostock

Sie können aber davon ausgehen, das Wirtschaftsflüchtlinge in den USA einen ungleich schwierigeren Stand haben, als in Deutschland. Im Gegensatz zu Deutschland, wo die großzügigsten Sozialleistungen der Welt auf diese Herrschaften warten, gilt in den USA der Kampf ums überleben.

 

Daniel Frey aus Rostock

Donnerstag, 29-07-10 17:30

och naja, ist doch schön zu sehen dass sich auch unser grosser Bruder mit Wirtschaftsflüchtlingen rumplagen muss und eben auch dort die Regierung gegen den Volkswillen entscheidet.

 
 

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