- ANZEIGE -

 
Deutschland

Freitag, 23.07.2010

Antifaschistische Pressewächter

Von Felix Krautkrämer

Zeitungsstapel: Nicht jedes Blatt soll nach dem Willen der Antifa frei erhältlich sein Foto: Pixelio/Jetti Kuhlemann

Engagierte Antifaschisten haben es heutzutage nicht leicht: Die Welt ist grausam, brutal, menschenverachtend und ungerecht. Überall herrschen „Rassismus, Geschichtsrevisionismus, Antisemitismus und Sozialchauvinismus“. Zumindest wenn man den Initiatoren der Kampagne „Let’s push things forward“ glauben möchte, die den Verkauf „rechter Zeitungen“ an Kiosken und im Zeitschriftenhandel unterbinden wollen. 

Im Visier der antifaschistischen Pressewächter ist neben dem NPD-Organ Deutsche Stimme, der National-Zeitung  aus München, der Deutschen Militärzeitung, dem Nachrichtenmagazin Zuerst und der Preußischen Allgemeinen Zeitung auch die JUNGE FREIHEIT. Sie alle würden „rassistische, sexistische, homophobe, militaristische und zum Teil sogar neonazistische Inhalte“ verbreiten, heißt es in dem Kampagnenaufruf im Internet. Daher müsse man diese Zeitungen aus dem offenen Verkauf zurück ins Abogeschäft drängen, um so eine Schwächung der von ihnen verbreiteten Positionen zu erreichen. 

Die Idee ist nicht neu: Seit Jahren üben Linksextremisten immer wieder Druck auf Kioskbesitzer und Zeitungshändler aus, um damit zu erreichen, daß ihnen nicht genehme Zeitungen aus dem Sortiment genommen werden. Nicht selten wird dabei auch auf handfeste Mittel zurückgegriffen und den Verkäufern die Auslage demoliert oder zum Boykott des Geschäfts aufgerufen. 

Bauer-Betriebsrat protestiert

So forderte die Antifa beispielsweise 2007 den Braunschweiger Pressevertrieb Salzmann, der sämtliche Händler im Raum Süd- und Ost-Niedersachsen beliefert, auf, den Vertrieb der JF einzustellen. Als dieser nicht hören wollte, tauchten die selbsternannten Antifaschisten vor einer Salzmann-Filiale in der Altstadt von Braunschweig auf und skandierten, das Unternehmen verbreite „rechte Hetze“ und „faschistische Propaganda“.

Zu den Unterstützern des aktuellen Aufrufs gehören erneut vor allem diverse Antifa-Gruppen aus Berlin und Brandenburg. So zum Beispiel die „Jugendantifa Wilmersdorf und Charlottenburg“, die Ende März verdächtig früh über einen Farbanschlag auf die Redaktionsräume der JF jubelte. Daneben finden sich aber auch Berliner Juso-Verbände und das Präsidium und die Geschäftsführung des Berliner Bezirksverbandes der Dienstleistungsgesellschaft Verdi-Berlin. Letztere war für eine Stellungnahme, warum sie sich an der Aktion beteiligt, nicht zu erreichen.

Einer, der die Auswirkungen der Kampagne bereits zu spüren bekommen hat, ist der Heinrich-Bauer-Verlag, dessen Tochterfirma Verlagsunion seit Ende vergangen Jahres den Vertrieb von Zuerst übernommen hat. Im Frühjahr protestierte der von Verdi dominierte Bauer-Konzernbetriebsrat gegen den Vertrieb der Zeitung und forderte die Konzernleitung auf, die Zusammenarbeit zu beenden. 

„Teil des Systems der Pressefreiheit“

Anfang Juli demonstrierte dann eine Gruppe Linksextremisten mit Transparenten und Flugblättern vor der Fischauktionshalle in Hamburg, in der der Bauer-Verlag eine Party feierte. Sie warfen dem Unternehmen vor, „Nazipresse“ zu fördern. Die Muskigruppe „Le Fly“, die eigentlich auf der Feier spielen sollte, sagte daraufhin aus Solidarität mit der Antifa ihren Auftritt ab. „Ein wirklich gutes Zeichen“, jubelte der von der Wochenzeitung Die Zeit betriebene Internetblog „Störungsmelder“.

Als nächstes sollen nun Anzeigenkunden des Bauer-Verlages und andere von dem Unternehmen vertriebene Zeitschriften angeschrieben werden, um diese über die Zusammenarbeit mit Zuerst „aufzuklären“.  

Der Bauer-Verlag verteidigt jedoch  den Vertrieb von Zuerst. Die Verlagsunion sei als „Nationalvertrieb für mehr als 600 betreute Objekte bundesweit tätig“ und verstehe sich als „Teil des Systems der Pressefreiheit“, sagte eine Sprecherin der JF. Auf die Inhalte der vertriebenen Publikationen nehme man keinen Einfluß. Lediglich für den Fall, daß Zuerst gegen geltendes Recht verstoße, werde die Verlagsunion die vertraglichen Vereinbarungen kündigen.     

JF 30/10



teilen:Diesen Artikel bei Facebook merkenDiesen Artikel bei Yahoo merkenDiesen Artikel bei Google merkenDiesen Artikel bei MySpace merkenDiesen Artikel bei Technorati merkenDiesen Artikel bei del.icio.us merkenDiesen Artikel bei Mr. Wong merken
Anzeige: 1 - 35 von 35.
 

Matthias M aus FFM

Donnerstag, 29-07-10 14:02

Wie man "Antifa" wird? Da gibt es wohl kein Patentrezept für. Ich war vor ca. 11-12 Jahren noch ziemlich weit links zu verorten, hatte aber nie große Sympathien für die "Antifa", da ich diese schon damals ähnlich betrachtete wie heute. Ich sehe diese Leute heute als Links-Faschisten an. Früher sah ich das nicht ganz so "krass".
Ich habe mich mit solchen Leuten ein paar Mal unterhalten und war aus Neugier sogar mal bei einem Antifa-Treffen. Im allgemeinen würde ich sagen, daß das Gros an "Antifas" aus in politischen Fragen relativ mittelmäßig bis schlecht gebildeten jungen Leuten aus gutbürgerlichen Elternhäusern besteht. Oft ist es bloßer Rebellen-Gestus und Mitläuferei. "Rebellion" ist immer so lange toll, wie Papa zahlt.

 

Karsten Butze aus Hamburg

Sonntag, 25-07-10 20:04

Ich denke, die Antifa-Faschisten als thumbe Masse oder gar proletarisch abzutun ist nicht stimmig.

Eher trifft das Bild des übersättigten Wohlstandszöglings zu, der seine Männlichkeit mangels geeignetem Schulabschluss nur so beweisen kann. Mit Harz 4 im Rücken + den Elternspenden + viel "Freizeit" hat er auch nichts zu verlieren - im Gegensatz zu den betroffenen "Normalbürgern".

Dadurch ist der Antifa-Faschist den Normabürgern in seiner gelebten ideologischen Agressivität haushoch überlegen.

Frag den Bürger, ob er sich organisieren will, plötzlich verstummt er. Brot und Spiele sind nicht nur für dem plebs reizvoll. Jeder hat etwas zu verlieren.

Gruss aus Hamturk

 

Wahr-Sager - aus NRW

Sonntag, 25-07-10 17:21

Apropos "Antifanten": Antifa-Mitglieder werden nicht müde, darauf hinzuweisen, dass der Begriff "Antifant" der Neonazi-Szene entstammen würde. Kurioserweise gibt es einen Antifa-Shop, der unter http://www.antifanten.org/ zu erreichen ist. Nun kann man das natürlich mit der Absicht erklären, diese Adresse (vermeintlichen) Neo-Nazis wegschnappen zu wollen (die de-Domain ist schon anderweitig vergeben), aber es hat schon was Selbstkritisches in Hinblick auf die Ideologie jener, die sich "Antifaschisten" nennen.

 

Wahr-Sager - aus NRW

Sonntag, 25-07-10 12:20

@Markus Junge aus Deutschland, nicht die BRD:

"Und genau dies wissen eben viele nicht, daß die Nazis auch Linke waren."

Das hören Linke gar nicht gern, weil sie sich doch immer moralisch überlegen fühlen (möchten).

Auf den 2-Teiler sollte man jeden Antifanten hinweisen.

 

Markus Junge aus Deutschland, nicht die BRD

Samstag, 24-07-10 20:58

Und um noch auf Wolfgang Venohr weiter einzugehen, mein Dank an die JF, ohne die Werbung + Artikel in der JF für / über Herrn Venohr, hätte ich wohl nie "Erinnerungen an eine Jugend" & "Die Abwehrschlacht" gelesen.

Auch all jenen zu empfehlen, die keine Kampfbeschreibungen mögen. Diese kann man in "Die Abwehrschlacht" überblättern, der richtige Hammer kommt in dem Buch erst, wenn die Zeit nach dem 08. Mai 45 beschrieben wird.

 

Markus Junge aus Deutschland, nicht die BRD

Samstag, 24-07-10 20:54

und Zusammenhalt, der bei Rotfront nur gepredigt, aber nicht gelebt wurde.

Ja, das mögen nur die kleinen Lichter gewesen sein die da wechselten, aber diese stellen halt die Masse. Und der personelle Aufwuchs von SA / NSDAP nach 33 ist halt massiv. Und wenn es so leicht war für diese Kommunisten sich in die ja angeblich so andersartigen Nazi-Organisationen einzufügen, dann könnte man glatt wieder beim Sozialismus landen, der sich in NSDAP versteckt.
Und genau dies wissen eben viele nicht, daß die Nazis auch Linke waren. Das ihre Ansichten in vielen Bereichen identisch oder sehr ähnlich mit Moskau waren und daher auch die Methoden.

Aber erklär das mal einem Antifanten der "Nazis raus brüllt", daß er sich selbst rauswerfen müßte.

 

Markus Junge aus Deutschland, nicht die BRD

Samstag, 24-07-10 20:46

Wahr-Sager - aus NRW

"... nicht mal wissen, was es wirklich heißt, ein Nazi zu sein."

Wolfgang Venohr war es, wenn mein Gedächtnis gerade richtig funktioniert, der für den Bayrischen Rundfunk 1983 einen 2-Teiler produzierte: "Warum sie Hitler folgten / Warum sie Hitler wählten" waren die Titel. Kam zur Unstunde vor einigen Jahren auf BR-Alpha mal und ich hab zufällig reingeschaltet und es mir dann als Videomitschnitt besorgt.
Darin tätigt ein echter Zeitzeuge, also jemand der 1933 erwachsen war, eine derartige Aussage: Nach dem 30.01. verschwanden die roten Fahnen, die vorher Seite an Seite mit dem Hakenkreuz der Nachbarwohnung hingen. Viele Kommunisten kamen zur SA und sagten dann, hier fanden sie erstmals Kameradschaft
Fortsetz

 

Wahr-Sager - aus NRW

Samstag, 24-07-10 14:54

@Markus Junge aus Deutschland, nicht die BRD:

"Abartig verblödet, was anderes fällt mir zu solchen Leuten nicht ein. Instrumentalisiert und indoktriniert, ohne es zu bemerken. Blau-Hemd oder Braun-Hemd/Schwarz-Hemd würden solche Leute in anderen Zeiten tragen."
Sehe ich auch so. Diese Leute denken wirklich, die Guten zu sein, indem sie ein lächerliches "Gegen Nazis!" krakeelen und - auch meinen Erfahrungen nach - nicht mal wissen, was es wirklich heißt, ein Nazi zu sein. Es handelt sich um tumbe Mitläufer einer Spaß-Gesellschaft, in der es primär um die Aufwertung des eigenen Egos um jeden Preis handelt. Da bietet sich "Antifaschismus" in jeder Form geradezu an.

 

Dee Ex aus dem NoHoeArmy-Hauptquartier

Samstag, 24-07-10 12:29

Das ist institutioneller Rassismus. Die (Anti-)Faschisten verweigern bestimmten Gruppen Vorteile / Leistungen u. privilegieren andere. Der Rassismus ist die verallgemeinerte & verabsolutierte Wertung tatsächlicher oder fiktiver Unterschiede zum Nutzen des Anklägers u. zum Schaden seines Opfers, mit der seine Privilegien od. seine Aggressionen gerechtfertigt werden sollen. Rassistische Theorien & Argumentationsmuster dienen der Rechtfertigung von Herrschaftsverhältnissen u. der Mobilisierung von Menschen für politische Ziele. Wer heimattreue Bürger, Patrioten od. "Rechtspopulisten" des Landes verallgemeinert anklagt, beleidigt, verfolgt, bedroht, öffentlich zu deren Verachtung aufruft, usw. ist ein Rassist. Goebbels wäre stolz auf die Antifa

 

Jörg Haerter aus Frankfurt Oder

Samstag, 24-07-10 11:29

Solange der Bürger noch ruhiggestellt wird durch Brot und Spiele, Lindenstrasse, Wetten Dass, Hartz 4 pünktlich kommt, wird es keinen zweiten 9. November geben. Dieser und anderes Wahlverhalten könnten vielleicht diese aalglatten Typen ohne Ecken und Kanten und ohne Freiheitswillen aus den Schaltpositionen vertreiben. Da ist es immer wieder erfrischend, Personen wie Helmut Schmidt, einer der letzten Dinosaurier unserer Zeit, zu hören, leider ist er in der falschen Partei. Welcher Politiker fällt mir sonst noch ein? Ausser Gauweiler kaum jemand. Langsam verstehe ich die Bezeichnung der Partei "Bürger in Wut".

 

Paul Mannstein aus State Side

Samstag, 24-07-10 01:13

Ich war einmal in einem Land auf Reisen das sich BRD nennt ist aber in Wirklichkeit eine OMF (ORDNUNGSFORM EINER MODALITÄT DER FREMDHERRSHAFT.

Als ich am bahnhoff Kiosk die National Zeitung verlangte ist der Verkaufer in Wut geraten und hat mich an gekreischt "Hauen Sie ab. Mit diesem nazi Blatt haben wir nichts zu tun".

Jetzt geniesse ich im Amiland "das nazi Blatt" jede Woche durch eine Internet Abo.

End of story.

 

Herbert Weiß aus Stahnsdorf

Samstag, 24-07-10 00:40

@ Wahr-Sager - aus NRW: "Selbsternannte Antifaschisten" - das war dem Nagel auf den Kopf getroffen! Anstatt sich mit konkreten Inhalten auseinanderzusetzen, Missstände und Probleme zu benennen und Konzepte zur Abhilfe zu entwickeln, wird pauschal-verbal gegeifert. Es wäre mir einfach zu primitiv, nur gegen etwas zu sein - ob Faschos oder Stalinisten.

 

Thomas Donkan aus Hessen

Freitag, 23-07-10 20:29

Die Antifa MUSS so handeln, das ist bei ihr ein innerer Zwang, denn:

Der Linke fühlt sich verfolgt, wenn er nicht gerade dabei ist, jemanden zu verfolgen.
(Nicolás Gómez Dávila (1913 – 1994),kolumbianischer Philosoph)

 

Bernd Schmieder aus Berlin

Freitag, 23-07-10 20:25

@ Claus Z. :„ich bin mündig genug zu wählen und zu entscheiden“ Ja aber genau da liegt ja das Problem. Wer will denn ein mündiges und entscheidungfähiges Volk haben ? Die sind doch so schwer formbar ! Den Musiktip von Markus Junge kann ich nur unterstützen. Die Onkelz haben sicher viel Mist gebaut, besonders Sänger Kevin Russell. Aber von all dem Mist und all den schlechten Titeln waren einige dabei, vielleicht im einstelligen Prozentbereich, die so gnadenlos gut sind, daß ich nie darauf verzichten will, auch wenn die sich leider 2003 aufgelöst haben. Die hatten immer mit der Zensur zu kämpfen. Das Problem war nur, daß die nicht kaputt gespielt werden konnten.
Aber diese Leuchttürme wie die JUNGE FREIHEIT oder die Böhsen Onkelz (die werden so geschrieben) und einige andere sind leider viel zu wenig für dieses große , geschundene Land.

 

Gerd-Joachim Kalkowski aus Hildesheim

Freitag, 23-07-10 17:33

(2)in nichttouristischer Manier, in ihre ehemalige Heimat einzufallen, wurde "verdächtiges" Schrifttum, darunter "Der Krieg, der viele Väter hatte", Autor der ehemalige Bundeswehrgeneral, Gerd Schultze-Ronhoff, kurzerhand aus dem Verkehr gezogen.
Unermüdliche Fürsorge auf niedersächsisch!

 

Gerd-Joachim Kalkowski aus Hildesheim

Freitag, 23-07-10 17:22

(1)Habe ich mich da geirrt? Der Herr Bundespräsident erwähnte in einer seiner ersten Reden, daß wir ein weltoffenes Land seien. Das hat er wohl nicht ganz so gemeint. Denn selbst Schrifttum, das - ohne das Verhalten unserer lieben Dauergäste zu schmähen - sich anschickt, deutsche Tradition nicht ganz in Vergessenheit geraten zu lassen und grobe Geschichtsfälschungen zu korrigieren versucht, ist halt nichts für total politisch Korrekte. Auch unter seiner Ägide als Landesvater, wurden dieser vermeintlichen Weltoffenheit beim letzten Schlesiertreffen in Hannover Grenzen gesetzt. Damit meine Landsleute - auch mit über Achtzig noch ganz rüstig - nicht wieder auf dumme Gedanken kommen, womöglich in nichttouristischer Manier, (2)

 

Bart van Leeuwen aus Mönchengladbach

Freitag, 23-07-10 17:21

Ich frage mich, wie jemand Antifant werden kann. Sicherlich sind das zum großen Teil überbehütete, überverwöhnte Kinder aus meist bürgerlichen Familien, die von ihren Eltern irgendwann mal nicht ihr Lieblingsspielzeug bekommen. Das haben sie wohl nie verkraftet.
So gebähren sie sich auch als (körperlich) Erwachsene wie unglückliche, frustierte, wütende Kindsköpfe. Die bösen Nazis, Kapitalisten oder Patriarchen sind Stellvertreter ihrer verhassten Eltern.
Am schlimmsten finde ich, dass Verdi und Juso das üble Spiel mitmachen. Warum? Es geht halt nichts über Nachwuchsgewinnung. Und so ein paar nützliche Idioten, die die Drecksarbeit erledigen, kommen denen auch wie gerufen.

 

Otto Ohnesorge aus Berlin

Freitag, 23-07-10 15:42

Lieber Claus Z. aus Leipzig,

Seit dem Ende des Kaiserreiches tobt in Deutschland ein Krieg zwischen rechts und links. Mal lauter, mal leiser.

Die Linken wollen die Weltherrschaft. Sie sind religionslos.

Wie der Moslem die Weltherrschaft will. Allah hat ihnen versprochen, daß sie das auch kriegen werden.

Ich könnte mir vorstellen, daß wir gar nicht mehr lange warten müssen, bis es auf dem Boden des heiligen Deutschland zur Entscheidung kommt.

Werden wir alle Proletarier oder werden wir alle Moslems?

Oder steht das deutsche Volk endlich auf und wirft beide aus dem Land?

 

Alexander D. aus Ebersberg

Freitag, 23-07-10 15:31

Symptomatisch für das Engagement der roten Antifa-Faschisten ist der Einsatz ihrer ideologischen Begriffskackmaschine, die in Ermangelung geistiger Beweglichkeit immer dieselbe Abfolge von Feindbild-Ismen aussch***t. Da dieser abgejubelte Phrasenterror allein nicht mehr die erwünschte Wirkung zu entfalten vermag, hilft man mit Nötigung, Einschüchterung und Schädigung von Kioskinhabern und Zeitungshändlern nach. So nehmen totalitäre Systeme ihren Anfang. Wehret diesen Anfängen!

 

Markus Junge aus Deutschland, nicht die BRD

Freitag, 23-07-10 15:26

Wahr-Sager - aus NRW

"Sicherlich gibt es von seiner Sorte im Pop-Business noch viel mehr."

Fallen mir sofort die Sportfeunde Stiller ein. Sind die mir durch ihr peinliches "Anti-Nazi" in Erinnerung geblieben. Gleich zu Beginn des Auftritts "gegen Nazis" (oder ähnliches) ins Mikro gebrüllt und die Stimmung ist da. Und das bekommt man beim Zappen mit, da auf M-TV verirrt. Und derartiges vergesse ich dann auch nach 5 Jahren nicht.

Abartig verblödet, was anderes fällt mir zu solchen Leuten nicht ein. Instrumentalisiert und indoktriniert, ohne es zu bemerken. Blau-Hemd oder Braun-Hemd/Schwarz-Hemd würden solche Leute in anderen Zeiten tragen.

 

Wahr-Sager - aus NRW

Freitag, 23-07-10 15:08

@Markus Junge:

Dann waren die Geschwister Scholl damals keine Antifaschisten (ohne Gänsefüßchen)? Und was ist der Unterschied zwischen Antifaschisten und Widerstandskämpfern?

Das ist eine ernst gemeinte und aus wirklichem Interesse gestellte Frage!

 

Hans Meyer aus Berlin

Freitag, 23-07-10 15:02

In einer Demokratie werden unterschiedliche Meinungen durch Argumente begründet.
Offensichtlich halten die Antifa-Leute ihre
Argumente für so schlecht, dass sie versuchen, abweichende Argumente durch Gewalt zu unterdrücken.
Frei nach Tucholsky:
Erst brennen Zeitungsverlage, dann brennen Menschen!

 

Markus Junge aus Deutschland, nicht die BRD

Freitag, 23-07-10 14:31

Claus Z. aus Leipzig

Hätte nie gedacht derartiges hier mal anzubringen und es hat auch bis 2006 gedauert, bis ich a deren Musik etwas fand, aber zu der (Ent)Täuschung die Sie beschreiben, da gab es mal ein Lied:
Böhse Onkelz - Worte der Freiheit, Album: Schwarz von 1993.
Youtube hilft da weiter, wenn Sie es nicht haben. Und es kommt auf den Text, nicht den Klang an.


Niels A. aus Speersort

Haben Sie von der Linken Kampfpostille was anderes erwartet?


Wahr-Sager - aus NRW

Wan hatten "Antifaschisten" je ein Problem mit Gewalt und Meinungsdiktatur, wenn diese von ihnen ausging? Die Antifa heute ist der passende Enkel zu denen von eins.

 

Markus Junge aus Deutschland, nicht die BRD

Freitag, 23-07-10 14:21

Alexander Schonath aus Heilbronn

Zu den Bücherverbrennungen muß ich aber ergänzen, daß die vielen Antifanten von heute sich da ordentlich auf den Füßen gestanden hätten.
Die Bücherbrennungen der Nazis waren kleine Feuerchen, denen einige zehntausende oder hundertausende Werke "übergeben" wurden. Die richtig großen Verbrennungen werden sie erst nach dem 08.Mai 1945 und nach der Schlechtschreibreform finden, aber darüber berichtet leider kaum einer. Lieber immer das ewig gleiche Bild vom Klumpfuß Goebbels, bei der ewig gleichen Veranstaltung. So leicht ist Propaganda gemacht.

 

Wahr-Sager - aus NRW

Freitag, 23-07-10 14:06

Die Muskigruppe „Le Fly“, die eigentlich auf der Feier spielen sollte, sagte daraufhin aus Solidarität mit der Antifa ihren Auftritt ab.
---------
Nein, welch Verlust! Es gibt doch genügend gute Musikgruppen, die nicht mit der Antifa kooperieren.
Übrigens ist auch Jan Delay Antifa-Sympathisant. Sicherlich gibt es von seiner Sorte im Pop-Business noch viel mehr.

 

Wahr-Sager - aus NRW

Freitag, 23-07-10 13:59

Sollte es nicht "selbsternannte Antifaschisten" heißen? Diejenigen, die in der Antifa sind, sind alles andere als Antifaschisten, was ihr Verständnis von Meinungsfreiheit und ihre Gewaltbereitschaft weitreichend belegen.
Entweder, man ist Antifaschist im Herzen - oder man ist es nicht. Die Antifa besteht aus profilierungssüchtigen, egozentrischen und selbstgefälligen Marionetten der linken Kaste, die sich moralisch im Recht wähnen, aber unmoralisch verhalten.

 

Michael Pfeifer aus Leipzig

Freitag, 23-07-10 13:25

Zum 1.: Dumm, dümmer, Antifa.

Zum 2.: DAFÜR werden also die Gelder der Gewerkschaftsmitglieder mal wieder verschwendet???
Diese "Gewerkschaften" vertreten heute also nicht mehr die Interessen der Arbeitnehmer, sondern sind die 5. Kolonne der Kommunisten. Diese "Gewerkschaften" sollte man darum nicht länger unterstützen, sondern diese verlassen.
Habe ich längst gemacht.

 

N B aus W

Freitag, 23-07-10 12:36

Ich will mir nicht verbieten lassen Zeitungen zu lesen, in denen linke Tugendterroristen „rassistische, sexistische, homophobe, militaristische und zum Teil sogar neonazistische Inhalte“ wittern. Schon aus Prinzip. Ich lasse ja auch anderen die junge Freiheit, antirassistisches, homophiles, pazifistisches und antifaschistisches zu lesen.

 

Niels A. aus Speersort

Freitag, 23-07-10 12:12

... und auch die tageszeitung (taz) lässt sich bereitwillig vor diesen totalitären Karren spannen.

http://bewegung.taz.de/organisationen/pushforward/ueber-uns

 

Claus Rühle aus Freiburg

Freitag, 23-07-10 11:56

Das ist der Grund, weshalb ich meine "Junge Freiheit" nicht im bequemen Abo kaufe sondern jede Woche das Kiosk unterstütze das den Mut hat die Junge Freiheit zu unterstützen.

 

Claus Z. aus Leipzig

Freitag, 23-07-10 11:53

(2) … dankenswerter Weise für sein Buch Werbung machten, ich kannte es ja gar nicht.
Doch warum darf man nicht lesen wovon schon unsere Eltern und Großeltern nur hinter vorgehaltener Hand berichteten, weil sie fürchteten das dafür nach Sibirien und wir Kinder ins Heim müssten … sind wir schon wieder dort angekommen?, haben die schon wieder soviel Macht, haben sie die Demokratie schon so weit ausgehöhlt das der Zusammenbruch droht?
Ich will eine konservative Presse, ich will eine Linke und eben auch wo es passt eine rechte Presse lesen, wenn sein muss auch zwischen den Zeilen, ich bin mündig genug zu wählen und zu entscheiden.

 

Claus Z. aus Leipzig

Freitag, 23-07-10 11:52

(1)1989 glaubte ich einen Moment daran das wir Freiheit und Demokratie hätten, das man alles lesen, alles schreiben, alles sagen könne was man denkt, das Einer den Anderen akzeptiert, doch wie habe ich mich wohl geirrt.
Oft schießt mir der Gedanke durch den Kopf, darf ich das was ich gerade schreibe überhaupt schreiben, wenn ich etwas über gewisse Dinge hier im Land sage, drehe ich mich schon mal um ... wer da evl zuhört.
Für Bücher welche ich ganz bewusst nicht selbst beim Verlag sondern im Buchladen bestelle, entschuldige ich mich schon mal oder rechtfertige mich warum ich das lesen möchte, Bücher ua. von Autoren welche bisher unbeleckt waren, bis ihm Gewisse Medien rechte Gedanken vorwarfen …

 

Alexander Schonath aus Heilbronn

Freitag, 23-07-10 11:00

Da fallen mir unwillkürlich die Worte eines türkischen Fremdenführers ein, der seinen Vortrag über des Leben in der antiken Stadt Ephesos mit den Worten schloß: „Die Menschen haben sich nach Jahrtausenden nicht verändert - sondern nur die Situationen.”
Und so kann ich mir sehr gut vorstellen, daß - wenn diese selbsternannten „antifaschistischen” Zensoren vor 77 Jahren gelebt hätten - die Eifrigsten bei der Bücherverbrennung gewesen wären.

 

Willi Wunder aus Dresden

Freitag, 23-07-10 10:57

ja klar. Die Antifanten müssen ihre atemlose Aufgeregtheit weiter steigern. Denen wächst die Wirklichkeit immer schneller über den Kopf, daher muss jetzt wenigstens verhindert werden, dass die Leute darüber was in der Zeitung lesen können.

Und was für komische Combos bucht denn der Bauer-Verlag für seine Bertriebsfeier…

Solidarisieren sich mit der Antifa, na Hilfe. Gibts nur solche Dorfdeppen in Hamburg?

 

Werner Radermacher aus Berlin

Freitag, 23-07-10 09:24

"Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus."

 
 

Anmelden um Kommentare zu schreiben.

- ANZEIGE -