Syrische Aufständische planen in Berlin Zeit nach Assad
Syrische Demonstranten nahe der Hauptstadt Damaskus: Wird der Aufstand unter anderem von Deutschland aus gelenkt? Foto: Flickr/FreedomHouse2 mit CC-Lizenz http://tinyurl.com/24xvum
BERLIN. Rund fünfzig syrische Oppositionelle haben sich mit Duldung der Bundesregierung in Berlin getroffen, um Pläne nach dem Regierungssturz zu besprechen. Unter anderem soll ein Verfassungsentwurf erarbeitet werden. Wie ZeitOnline berichtet, nehmen auch Funktionäre der Moslembruderschaft an den Geheimgesprächen teil, die bereits seit Januar andauern.
Organisiert wird die konspirative Tagung unter dem Titel „Day After“ von der Stiftung Wissenschaft und Politik in Zusammenarbeit mit der United States Institute for Peace, einer Einrichtung der amerikanischen Regierung. Auch das deutsche Außenministerium soll mit Geld, Visa und Logistik aushelfen. Deutschland beteiligt sich bereits federführend an einer Arbeitsgruppe Wirtschaftlicher Aufbau und Entwicklung Syriens.
Deutsche Hilfe als Wiedergutmachung für Libyen
Offiziell unterstützt Deutschland die Gegner des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad nicht. Die nun bekanntgewordene Hilfe ist allerdings als Zeichen der Wiedergutmachung gegenüber dem Ausland zu sehen, da sich die Bundesregierung nicht an dem Krieg gegen Libyen beteiligt hatte. Diese Haltung hatte damals für heftige Proteste ausländischer Regierungen gesorgt. Im August wollen die Oppositionellen ein Konsenspapier präsentieren. (FA)
Wir erleben gerade wieder einmal Phase 1. In Phase 2 erkennen die strammen Islamisten, daß sie der ,,Westen'' verar...t hat. Sie reagieren mit Attentaten und bringen damit die westliche Bevölkerung endgültig gegen sich auf. Es folgt Phase 3, der Einmarsch der NATO-Truppen und die Installation serviler Marionetten. Als Ausgleich gibt es Brunnen für Mohnfelder, Koran-Schulen und Geld für die Clan-Chefs. Phase 4: Hollywood erklärt künftigen Generationen den ,,Verlauf'' der Weltgeschichte, so wie man der Welt bereits die deutsche Geschichte darstellt:
Ein Satz genügt. Der edle Butcher Harris mußte den Altruisten des Kapitals die verkommene Hunnen-Bestie von der Gurgel reißen. Na ihr Linken, merk(el)t ihr noch immer nischt?
Ch. Henrich aus Berlin
Sonntag, 29-07-12 11:18
@ Konrad Kugler
Die Gefängnisdirektoren außerhalb Syriens werden vermutlich keine Auskünfte erteilen.
Alexander Anonymus aus Wiesbaden
Freitag, 27-07-12 11:55
Wenn Assad weg vom Fenster ist,wird es wohl eine gewaltige Fluchtbewegung seitens der Christen und Alawiten geben.Viele von denen werden in Europa und dort wohl in der Hauptsache bei uns landen.Was,auch wenn ich weitere Einwanderung zwar ablehne,uns zugute kommen könnte: Arabische Flüchtlinge die WEGEN des Islams flüchten mussten nehmen in der Regel kein Blatt vor den Mund wenn es darum geht vor den Gefahren des Islams zu warnen und führen der Gutmenschenindustrie
ihre Verlogenheit und Naivität in Sachen Islam oft brutal vor Augen.Ein Teil dieser Menschen,die ja direkte Unterdrückungserfahrung DURCH den Islam gemacht haben,könnte zu wertvollen Bundesgenossen im Kampf gegen die Islamisierung werden.
Alexander Anonymus aus Wiesbaden
Freitag, 27-07-12 11:44
Assad mag sicherlich kein demokratischer Friedensengel sein,aber wenn ich Bilder der Rebellen sehe mit ihren Stirnbändern mit Koransprüchen und Vollbärten,dann weiß ich das Nichtmoslems,Kuffr,bald grauenvolles in Syrien droht.Auch gaben mir die Bilder von den Demonstrationen in der Anfangsphase des Konflikts zu denken: Auf Seiten der "Opposition" kaum Frauen und wenn,dann stark verhüllt,viele Vollbärte und "Allahu Akber" gekrächze.Auf Seiten der Pro Assad Demonstranten dagegen waren Männlein und Weiblein recht ausgeglichen in der Menge,kaum Kopftücher bei den Frauen,dagegen elegante Kleidung,schöne Frisuren und bei den Männern kaum Bärte und das "Sieg Heil unserer Zeit" (siehe oben) wurde auch nicht herumgebrüllt.
Symphatischer?Definitiv.
Bernd Sydow aus Berlin
Freitag, 27-07-12 07:57
(F) Allgemein läßt sich konstatieren, daß der vom Westen - genauer: von den westlichen Geheimdiensten - unterstützte "Arabische Frühling" den betroffenen Staaten vor allem eins beschert hat, nämlich Instabilität und Islamismus.
Syrien soll jetzt das nächste Opfer werden.
Bernd Sydow aus Berlin
Freitag, 27-07-12 07:46
Für den deutschen Medien-Mainstream repräsentieren die Aufständischen gegen Präsident Assad das syrische Volk. Kein Tag vergeht, an dem nicht über die Kämpfe in Syrien berichtet wird. Wer aber die Aufständischen bzw. "Rebellen" wirklich sind, wer sie unterstützt und mit Waffen versorgt, erfährt man nicht.
Der Eindruck, den die deutschen Massenmedien von den derzeitigen Verhältnissen in Syrien vermitteln, ist jedoch falsch. Für die große Mehrheit der syrischen Bevölkerung ist Assad ein Garant für staatliche Stabilität, seine militanten Gegner indes nichts weiter als Terroristen, die das Land ins Chaos stürzen und einen islamistischen Gottesstaat anstreben. (F)
Gerd-Joachim Kalkowski aus z.Zt. Tirol
Donnerstag, 26-07-12 23:56
3)unterstützt werden. - Wüste, schöne Landschaften am Euphrat und Assad-Staudamm, sowie steinerne Zeugen der Antike, wie in Palmyra und anderswo, haben mir großartige Eindrücke vermittelt.
Meine Erschütterung über die nicht enden wollende Zerstörung und das Mitgefühl mit dem Leiden der Menschen dort, ist groß.
Konrad Kugler aus 86554 Pöttmes
Donnerstag, 26-07-12 23:49
Gibt es eine statistische Erhebung darüber, wieviele der Aufständischen tatsächlich Syrer sind?
Gerd-Joachim Kalkowski aus z.Zt. Tirol
Donnerstag, 26-07-12 23:48
2)Renovierung Saladins Grabstätte in Damaskus um 1910 ihren Niederschlag fanden.
Gerade auch die vielen Privilegien der, z.B. In Aleppo zahlreichen aus Armenien stammenden Christen, sind ein Zeichen von praktizierender Toleranz Präsident Baschar al Assads.
Wer selbst einmal nachts die mit gut gekleideten Menschen überfüllten Geschäftsstraßen Damaskus' durchstreift oder die gewaltige Zitadelle in Aleppo (Haleb, die Graue Stadt) zu Fuß umrundet und den sichtbaren Wohlstand der Bevölkerung wahrgenommen hat, muß sich fragen, mit welcher Begründung, subversive Elemente - "ferngesteuert"? - die Zerstörung eines weitgehend intakten Landes und Abertausende von Toten, meist unschuldige Menschen,in Kauf nehmen und dazu noch von Großmächten unterstütz
Gerd-Joachim Kalkowski aus z.Zt. Tirol
Donnerstag, 26-07-12 23:30
1)Es ist nicht zu fassen. Daß Teile unserer Regierung die Aufständischen - dazu noch hintenherum - unterstützen, ist mir unbegreiflich. Es sei denn, diese Politiker haben sich schon - zeitgeistig - auf die Seite der islamischen Hartliner geschlagen.
Im Verlauf meines Syriebesuches vor etwa 6 Jahren, habe ich Menschen erlebt, denen es im großen und ganzen gut ging. Religiöse Toleranz manifestierte sich in den vielen, meist christlich-orthodoxen Einrichtungen. Kirchen und Klöster, z.B. Das Kloster der Hl. Thekle in Maalula, das ich eingehend besichtigt habe. Oder die Persönlichkeit Sultan Saladins, der in seiner Zeit durch faires Verhalten immerhin Sympathien christlicher Kreise gewann, die in der von Wilhelm II. organisierten Renovierung
Clemens Pankert aus Heidelberg
Donnerstag, 26-07-12 20:25
Was gehen uns irgendwelche Regimewechsel im Nahen Osten an? Monetäre und logistische Unterstützung für angebliche "gute Revoluzzer" inmitten Deutschlands?
Und zum Thema "Wiedergutmachung": Offenbar kann es der Deutsche der Welt nie Recht machen. Erst ewige Wiedergutmachung für "begonnene" Kriege, jetzt auch Wiedergutmachung für eine Nicht-Beteiligung an Kriegen? Ja wie denn nun?
Aber das "über-den-Tisch-ziehen" Deutschlands scheint mittlerweile System zu haben; sei es bei irgendwelchen "spontanen" Angriffskriegen der "Achse des Guten" oder der "alternativlosen" Eurorettung. Kein Wunder, daß unser Wohlstand seit 20 Jahren bestenfalls stagniert und der ehemalige Musterschüler weltweit nur noch Mittelmaß ist. Aber auch das hat ja System.
Ole Teeson aus Deutschland
Donnerstag, 26-07-12 18:44
Sehr interessant, wie es sich häuft, dass die US- Amerikaner die derzeitige deutsche Regierung für ihre Zwecke einspannt. Auch interessant, wie ein moslemisches Land nach dem anderen bei genauerem Hinsehen anscheinend vorsätzlich an radikale islamistische Kräfte verloren geht.
Noch interessanter, wenn man sich vorstellt, wer bei einer erstarkten islamistischen Front radikaler Sharia-Staaten südlich des Mittelmeeres wohl als erstes in einen gigantischen militärischen Konflikt hineingezogen wird.
Wem bei diesen Gedanken zufällig die Weltwirtschaftskrise in den 1920ern und der zweite Weltkrieg einfällt, hat bestimmt zu viel Phantasie.
Jens Siebert aus Braunschweig
Donnerstag, 26-07-12 18:04
Wer sich im englischen wiki über diese Organisation informiert weiß sofort wie der Hase läuft.
Ein reiner Neocon-Verein und die Namen vieler dort tätiger Leute klingen auch ziemlich eindeutig nach Angehörigen einer bestimmten Glaubensgemeinschaft...
Jens Siebert aus Braunschweig
Donnerstag, 26-07-12 17:58
Diese Vorgänge verdeutlichen zweierlei:
b) der "Auftstand" in Syrien ist von vorne bis hinten von US-Thinktanks geplant und gesteuert um den letzten säkulären, aber nicht USA-hörigen Herrscher durch eine islamistische, aber westfreundliche Regierung nach dem Vorbild Saudi-Arabiens zu installieren
b) die Bundesregierung ist gezwungen diese aus geostrategischen Erwägungen geborenen Pläne zu unterstützen obgleich sie sie wie in Libyen aus gutem Grund nicht wirklich befürwortet aber als willenloser Vasall das ausführen muß was die USA befiehlt.
Offenbar ist der US-Einfluss auf die deutsche Politik noch stärker als selbst die meisten "Verschwörungstheortiker" glauben.
Kersti Wolnow aus Irrenhaus BRD
Donnerstag, 26-07-12 16:30
Es reicht doch schon, daß die USA den anderen Ländern der Welt "Frieden" bringen, warum mischen wir uns mit ein. Werden wir (nein, nicht wir, das ist unsere Regierung) vom großen "Bruder" erpreßt, sind wir als Volk nicht souverän oder einfach nur dumm (wieder nur die uns Regierenden)?
Hans Holt aus Berlin
Donnerstag, 26-07-12 15:53
@ Maschinenpistole aus der .. burg: Booow! Sie haben das geschrieben, was ich gedacht habe. Nur ich habe nicht die Gabe, es in Glyphen in Stein zu meißeln. Aber ganz im Ernst, sie haben recht. Bei der Vertuschung, Destruktion und Aggression durch Uncle Sam macht sich das Wort "Peace" immer gut, auch wenn es hohl und verlogen erscheint.
Die deutsche Regierung ist ein Vasall, ohne Verantwortung für uns Deutsche und schon gar nicht für die Menschen in Nah-Ost. Warum sollten diese Verderber nachdenken, was sie durch ihre "Toleranz" anrichten.
Paul Mannstein aus dem Amiland
Donnerstag, 26-07-12 15:46
@ M. H, aus Ffm
Es ist nicht anderes zu erwarten denn die neue Religion heisst Political Correctness.
M. P. aus Duisburg
Donnerstag, 26-07-12 15:27
"United States Institute for Peace"
Ein süßes Ding, dieses Institut. Ich würde ja eher mit einer Bezeichnung wie "United States Institute for Protection, Maintenance and Rebuilding of American economic Influence and Interests in the Middle East Regions with the Prospect of lucrative Progress of economic Power in Terms of Supply, Capital Extraction and Military Control" übereinstimmen.
TOBIAS RÜGER aus Frankfurt
Donnerstag, 26-07-12 15:10
'Die Zeit nach Assad', das wird die Zeit der islamischen Fanatiker sein. Die Verantwortlichen hier in der BRD sollten sich jeglicher Parteinahme für die Dschidadisten in Syrien enthalten. Andernfalls werden sie mitschuldig an der Vernichtung der Minderheiten in dem nahöstlichen Staat.
M. H, aus Ffm
Donnerstag, 26-07-12 14:05
Aha - die regierung macht also gemeinsame sache mit den Christenverfolgern.... das ist aber nett !