Gericht rügt russischen Umgang mit Angehörigen von Katyn-Opfern
Katyn-Opfer: 1943 wurde das Massengrab von der Wehrmacht entdeckt Foto: Wikimedia (Erstveröffentlichung: 1943)
STRAßBURG. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat den Umgang Rußlands mit den Angehörigen von 1939 in Katyn ermordeten Polen scharf kritisiert. Mit der Weigerung, die Angehörigen über die Verbrechen aufzuklären, habe die Regierung in Moskau gegen Artikel 3 der Europäischen Menschenrechtskonvention verstoßen. Dieser sieht das Verbot einer „unmenschliche Behandlung“ vor.
Die Forderung der polnischen Kläger, die Ermittlungen zu dem sowjetischen Kriegsverbrechen wieder aufzunehmen, lehnten die Richter dagegen mit dem Hinweis ab, Rußland habe die Konvention erst 1998 ratifiziert. Während des Verfahrens hatte sich das Land geweigert, dem Gerichtshof und den Klägern Einsicht in die sowjetischen Akten zu gewähren.
Die russische Staatsduma hatte den organisierten Massenmord an 21.000 polnischen Soldaten, Offizieren, Polizisten und Zivilisten nach dem Einmarsch der Roten Armee 1939 zwar als „stalinistisches Verbrechen“ bezeichnet, eine Verantwortung für die Taten jedoch bestritten. Die Ermittlungen der russischen Behörden wurden 2004 ohne Ergebnis eingestellt. Die Sowjetunion hatte bis 1990 Deutschland für das Massaker verantwortlich gemacht. (ho)
"Fünfte Kolonne"
Der Begriff wurde durch einen Ausspruch eines span. Generals im Bürgerkrieg geprägt und ist quasi ein Synonym für Partisanen.
Das ist doch albern, dies in Verbindung mit dem sog. Bromberger Blutsonntag zu nennen. Viele Deutsche hatten ja in der Zwischenkriegszeit die ehemaligen deutshen Gebiete verlassen (müssen?). Wie hätte sich in der kurzen Zeit im September eine dt. Partisaneneinheit organisieren können? Und das alles unter den Argusaugen der polnischen Regierung - spätestens seit März 1939. Das ist lächerlich.
Chris Kuhn aus Schland
Donnerstag, 19-04-12 18:38
@Wrzeszcz
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Gerade in diesem Faden haben Sie noch einige (Deutsche) zu verteidigen versucht, doch mit ihren neuerlichen verdammten Lügen, speziell über die Übergriffe in Bromberg (nix Bydgoszcz) entlarven Sie sich mal wieder nur als ganz mieser polnischer Chauvinist.
Das gleiche trifft auf Ihren scham- und würdelosen Umgang mit den deutschen Toten von der Marienburg (zu denen es im tiefsten Frieden keine so korrekte Untersuchung gab wie seitens der Wehrmacht 1942/43 in Katyn) oder in den KZs für Deutsche (nebenbei auch Pogromen gegen Juden) in Nachkriegspolen zu.
Wenn's Ihnen hier nicht gefällt: nachdem Polen dem Reich 1/4 der Fläche geraubt hatte, hat späterhin kein Staat dem Ihren mehr geschenkt bzw. erlassen als die BRD. Wenn ich könnte, würde ich gern die Geschichte zurückdrehen und Polen 1920-39 die USA als Nachbarn hinzaubern. Da hätte
mal EINEM von deren Exterritorialen nur ein Haar gekrümmt werden sollen, dann wäre ihr Räuberstaat so platt gemacht worden wie ne Flunder in der Ostsee.
Aber was soll's, Sie wissen doch:
"Unrecht Gut gedeihet nicht!" - Ihr ganzer Haß ist Selbsthaß.
Grzegorz Wrzeszcz aus dem Osten
Donnerstag, 19-04-12 12:46
@Jens Siebert aus Braunschweig
Nennen Sie ein (!) Massengrab mit von Polen ermordeten deutschen Zivilisten. Die in Polen entdeckten Massengräber mit deutschen Zivilisten beinhalten allesamt Opfer der Rotarmisten. Da die Deutschen jedoch vor Putin und den Russen Sch...angst haben (siehe Landsmannschaft der Königsberger, die als einzige sich des Revisionismus nie schuldig gemacht hat), ziehen sie es vor, die Verbrechen der Russen den vermeintlich angreifbareren Polen in die Schuhe zu schieben. Mut sieht anders aus.
Wegen der Reaktionen auf die Angriffe der deutschen fünften Kolonne in Bydgoszcz im September 1939 brauchen sich die Polen nicht zu entschuldigen.
Jens Siebert aus Braunschweig
Mittwoch, 18-04-12 22:09
Die Polen sollten besser mal die Vertreibungsmorde und den Bromberger Blutsonntag aufarbeiten anstatt sich immer nur als Opfer zu präsentieren und mit dem Finger auf die anderen zu zeigen. Die Russen haben sich zumindest für Katyn entschuldigt; Polen dagegen hat sich bis heute für kein einziges Verbrechen an Deutschen entschuldigt und das obgleich ständig neue Massengräber mit von Polen ermordeten Deutschen gefunden werden.
Chris Kuhn aus Schland
Mittwoch, 18-04-12 19:42
@Thomas Marx
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Danke für den Link. Daß das Reichsaußenministerium noch nach der Kriegswende zum Untergang eine vglw. objektive Untersuchung über Angehörige aus dem Kriegsmitverursacherstaat vorgelegt hat, verdient Beachtung selbst der größten Deutschenhasser. Was die Auslieferungen 1939/40 angeht, handelte es sich um einen international (leider) üblichen und die territoriale Aufteilung nachvollziehenden Gefangenenaustausch, bei dem die deutsche Seite dreimal mehr aufnahm als die sowjetische, ohne vergleichbare Liquidationen durchzuführen.
In den anerkannten Standardwerken wird der deutschen Seite daher auch keine klammheimliche Komplizenschaft an den Verbrechen von Katyn u.a. Orten zugedichtet, bei denen es sich um womöglich erwartbare, aber ansonsten unter höchster Geheimhaltung ablaufende Maßnahmen der Sowjets handelte, vgl.
http://www.ventunesimosecolo.org/node/964
M. S. aus Deutschland
Mittwoch, 18-04-12 18:08
Vielen Dank für den Link!
Heißt das, man nimmt diese Untersuchung nicht nur ernst sondern sie hat sogar Vorbildcharakter?
THOMAS MARX aus Frankreich
Mittwoch, 18-04-12 15:18
Zur Vollständgkeit:
Der Bericht "Amtliches Material zum Massenmord" von Katyn" aus dem Jahr 1943 befindet sich hier:
http://katyn.ru/index.php?go=Pages&file=print&id=831
Dieser wird zitiert, wenn in internationalen Publikatonen forensische Standards zur Untersuchung von Genoziden festgelegt werden. Andere historische Beispiele finden sich nicht in den bisherigen Publikationen.
M. S. aus Deutschland
Mittwoch, 18-04-12 12:08
In den fünfziger Jahren hat man sich in Polen vermutlich nicht einmal die Mühe gemacht, die Opferzahlen und Todesursache genau zu ermitteln. Ob sie erschossen wurden oder man sie verhungern ließ - sie haben sicherlich Schreckliches durchgemacht. Ich habe das Tagebuch von Graf Lehndorff gelesen. Da sind die dt. Zivilisten (in Köngigsberg nach der Eroberung) gestorben wie die Fliegen.
Die Mächtigen finden überall ihre Handlanger. Das erste Opfer eines Krieges ist immer die Wahrheit.
Noch heute wird in frz. Dokus (Arte) behauptet, Marie Antoinette sei eine Spionin gewesen und der Ausspruch "wenn die Armen kein Brot zu essen haben, dann sollen sie doch Kuchen essen." wird ihr immer noch in den Mund gelegt.
M W aus Deutschland
Dienstag, 17-04-12 21:20
Grzegorz Wrzeszcz aus dem Osten
Dienstag, 17-04-12 13:36
@Pro Plebiszit aus HH
"Eine gute Praxis ist es, die gelben Pillen in eine gelbe Schachtel zu tun, und die roten Pillen in eine rote Schachtel. So können sie nie wieder verwechselt werden und die Welt sowie Zeitungstexte werden gleich klarer".
Ein Angriff auf die Persönlichkeit. Wie in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart. Deshalb nehme ich solche Leute nicht mehr war und die Verteidiger solchen Verhaltens ebenfalls nicht.
@W D
@pp aus HH
Ich sehe nur eine einzige Äußerung hier von dem von Ihnen persönlich angegriffenen Gregorz Wreszcz - und diese ist sachlich. Was er woanders geschrieben hat, steht hier nicht zur Debatte.
Meine Methode ist folgende: sachlichen Argumenten auch sachlich entgegentreten (egal wie weit hergeholt sie sein mögen) und persönliche Beleidigungen ignorieren.
Ich sehe leider nur ihre Beschimpfungen, die überhaupt nichts gegen die von Herrn G. W. vorgebrachte Behauptung enthalten. Jemanden zu beleidigen, wenn man anonym ist, ist feige.
Ja, die polnische Sicht ist eher eine Nabelschau. Dt. Opfer ist ein Begriff, der vielfach unbekannt ist. Ich sehe die Ausgrabung der ermordeten Deutschen in Marienburg als Zeichnung der Hoffnung.
M W aus D
Dienstag, 17-04-12 14:58
Pardon. es muss heißen Ukrainer Demjanjuk.
Pro Plebiszit aus HH ich stimme Ihnen völlig zu. Aber wer ist Wrzeszcz? Solche Leute nehme ich nicht wahr. Was stört es eine deutsche Eiche, wenn ein Pinscher sie anpinkelt.
M W aus Deutschland
Dienstag, 17-04-12 14:48
Das sind alles dünne Phrasen vom EGH, die ins Leere führen. Für diese Tat wurden in den Nürnberger Prozessen 10 deutsche Offiziere schuldig gesprochen, acht von ihnen wurden gehängt. Wo bleibt hier die Entschuldigung Polens und Russlands und der EGH? Wo bleibt der EGH als man Skelette von deutschen ermorderten Opfer bei der Marienburg fand? Die Anlage wurde ganz schnell von den Polen wieder zu gescharrt. Wo bleibt hier die Würde der Opfer? Oder die 80.000 durch Kopfschuss hingerichteten deutsche Frauen und Mädchen durch den Literaturclown (Zitat aus dem Buch von John Sack) in Kattowitz? Offiziell war die Tat verjährt aber der Ukrainer M. verurteilte man noch mit über 80 Jahren wegen Beihilfe.
Grzegorz Wrzeszcz aus dem Osten
Dienstag, 17-04-12 13:36
@Pro Plebiszit aus HH
Eine gute Praxis ist es, die gelben Pillen in eine gelbe Schachtel zu tun, und die roten Pillen in eine rote Schachtel. So können sie nie wieder verwechselt werden und die Welt sowie Zeitungstexte werden gleich klarer.
Manno Mann aus Abwrackrepublik Canossistan
Dienstag, 17-04-12 12:32
Es ist immer wieder verstörend, mit welchen Unterstellungen man in Polen arbeitet, um jegliche Verantwortung des Landes für das Geschehen seit 1918 zu leugnen und sich auf die reine Opferrolle zurückzuziehen. Präsident Putin wies 2010 darauf hin, dass "Katyn" wohl die persönliche Rache Stalins für 30.000 in poln. Gefangenschaft umgekommene Rotarmisten war, nachdem Polen im April 1920 die Sowjetunion überfallen hatte. Warum sollen HEUTIGE Russen für Stalins, HEUTIGE Deutsche für Hitlers Verbrechen "Entschädigung" zahlen, während HEUTIGE Polen wie Pan Wrzeszcz die Verbrechen ihrer Väter noch nicht einmal anerkennen, die erst solche furchtbaren Gegenreaktionen provozierten?!
M. S. aus Deutschland
Dienstag, 17-04-12 11:19
@Pro Plebiszit aus HH
Herr Wrzeszcz hat recht. Die poln. Offiziere wurden erst 1940 ermordet. Peinlich für den Verfasser des Artikels.
@Bernd Schmieder
Viel stärker als die Blutsverwandtschaft verbindet der Haß und die Liebe die Völker miteinander.
"Am Sonntag dem 9. April [1865] (...) sagte Mrs. Lincoln über J. Davis: 'Man darf es nicht zulassen, daß er dem Gesetz entwischt - er muß gehenkt werden!' Der Präsident erwiderte ruhig: 'Richte nicht, auf daß du nicht gerichtet werdest.' Und als sie ihn abermals drängte und meinte, allein der Anblick des Libby-Gefängnisses lasse es unmöglich erscheinen, Jefferson zu pardonnnieren, wiederholte er zwei- oder dreimal: 'Richte nicht auf daß du nicht gerichtet werdest'"
(Sandburg, "Abraham Lincoln")
Chris Kuhn aus Schland
Dienstag, 17-04-12 10:15
Tja, Pech gehabt, werte Polen, aber vielleicht zahlt's Ihnen ja der "dumme Deutsche" noch (stehender Begriff bei Euch).
Rußland, das Polen spätestens seit den Überfällen nach dem 1. Weltkrieg kennt und "schätzt", läßt sich anders als die BRD eben nicht vor einem anderen Staat her treiben. Im übrigen ist niemand im heutigen Rußland für das Verbrechen verantwortlich und deshalb auch nicht haftbarzu machen. Das gleiche gilt für die nachträgliche Anwendung von Gesetzen oder Konventionen der EUdSSR.
Nehmen Sie es auf dem geklauten Reichsland "im Osten" wie ein Sieger, wenngleich Sie ja wissen:
"Unrecht Gut gedeihet nicht..."
Nemesis der Racheengel aus Universum
Dienstag, 17-04-12 08:51
ja, und alle andere russische Verbrechen sollte aufgeklärt werden. Noch mehr: die Opfer sollten entschädigt werden. Dann würden sie sich gleich nicht so großartig fühlen. Mit dem reich werden Russlands dann wäre erstmal vorbei.
Bernd Schmieder aus Berlin
Dienstag, 17-04-12 01:37
Es ist zuerst mal egal, ob es um deutsche, russische oder sowjetische Verbrechen geht: „Keiner soll für die Schuld seiner Väter büßen.“ (Altes Testament, Ezechiël 18) Ich klage das für meine Kinder, mich und mein Volk ein, so muß ich es auch für die Russen gelten lassen. Sie sagen selbst, es war ein Verbrechen und ich kenne auch die Geschichte, die Vergewaltigungen, das schreiende Unrecht. Es gab aber auch damals wie heute Menschen und Mütter, die überall gelitten haben und überall unschuldig waren und heute noch leiden. Wenn es aber noch jemanden zu bestrafen gibt, muss er noch bestraft werden, Täter, Anstifter und Profitöre; wenn etwas zurück zu geben gibt, soll es zurück gegeben werden. Die Völker sind immer Opfer, die zahlen beim Unrecht und dann bei der Wiedergutmachung. Die heutigen russischen Nachkommen sind nicht verantwortlich und die deutschen Nachkommen aber auch nicht. Das Volk ist nichtmal in der Neuzeit für Tschetschenien (die ) oder Afghanistan (wir) schuldig, wenn sie es nicht verhindern können/konnten. Überall sind nur die Täter die Täter. Die müssen wir suchen und finden. Ich kann die Russen weder hassen noch verurteilen, wohl aber die russischen Täter – auch wenn ich für die Einsicht lange gebraucht habe.
Oliver aus Dessau aus Heute: Wunderland
Dienstag, 17-04-12 00:16
Da gibt's doch dann bestimmt Trillionen an Entschädigungs- und Wiedergutmachungszahlungen? Rechtsnachfolger hin oder her. Völlig unwichtig. Da gibt's doch Präzedensfälle, will ich mal meinen.
Mein Vater ist Pole. Da muss ich doch mal recherchieren, ob's da nicht einen Vetter 8ten Grades gibt, über den ich mir meinen Teil des Kuchens legitimieren könnte...
Oliver aus Dessau aus Heute: Wunderland
Dienstag, 17-04-12 00:10
Na jetzt verstehe ich ja die Welt nicht mehr! Ich dachte doch immer, das das (bei Strafe) die Deutschen gewesen waren? Ganz offenkundig, versteht sich...
Axel Heinzmann aus Wannweil
Montag, 16-04-12 22:25
Nachdem wir nun wissen, daß Art. 3 EMRK wenigstens von polnischen Angehörigen von Opfern des 2.Weltkriegs geltend gemacht werden kann, sollten Nachkommen der deutschen Opfer Wyschinskys, die wegen Katyn in Moskau unschuldig gehenkt wurden, aktiviert werden. Auch ihnen wird ja durch die sowjetische Terrorjustiz bis zum heutigen Tage eine "unmenschliche Behandlung" zuteil. Vielleicht können ihnen die polnischen Advokaten Beistand leisten? Auch für die Vertriebenen, die in Strassburg immer wieder kalt abserviert wurden, tun sich neue Perspektiven auf... Oder sollten nur die "Russen" mal wieder paar auf den Deckel bekommen? Alles in allem jedenfalls eine interessante Entscheidung, die man nicht so schnell zu den Akten legen darf.
Pro Plebiszit aus HH
Montag, 16-04-12 22:03
Für mich steht der EGMR Straßburg für moralische Arroganz und Anmaßung von geheuchelter Gerechtigkeit, existenziell legitimiert mit Maulkorb-und Knebelgesetzen. Ein Wurmfortsatz des UNO Konvent. Solche zusätzlichen Fabriken für Gesinnung-Pranger-und Strafverfolgung dienen, ganz nach sozialistischer Manier, der Einschüchterung und pseudojuristische Überwachung. Stoppt die europäischen Völkergerichtshöfe
Allmählich versteht man warum ein Chauvinist wie Herr Wrzeszcz ständig seinen Hass über Deutschland ausgerechnet hier im Forum abkübelt. Seine durchsichtigen Unterstellungen, die Nazis hätten die Polen an die Soviets ausgeliefert, laufen ins Leere da ihm schon an anderer Stelle das vollkommene Fehlen von Geschichtskenntnis nachgewiesen wurde. Daher ist sein Einwand auch keine Meinung, -die bekanntlich man "noch" äussern darf,- sondern schlicht Polemik rein kommunistischer Erziehung. Er sollte seinen Kulturfrust bei seinen ex Waffenbrüdern den Soviets abladen, denen er und seine Eltern 45 Jahre Freiheit zu verdanken hatte.
Hans Holt aus Panama
Montag, 16-04-12 21:36
So ein Mist, die Deutschen warn´s ausnahmsweise mal nicht. Aber es wird sich sicherlich noch etwas finden, was man meinem Vater und Großvater ans Hemd kleben kann. Heerscharen von Geschichtsfälschern arbeiten bereits dran. Gell Herr Knoop, Leute von der Jewish Claim Confernce und ihr blasierten Jungsozis?
Jürg Rückert aus Südwest
Montag, 16-04-12 21:02
Wann erhalten wir Einsicht in die Akten wie z.B. von Oradour? Kehre Europa doch vor seiner eigenen Tür! Wie viele Akten bleiben heute noch verschlossen oder wurden vernichtet, zerstreut?
Wie oft werden Wissenschaftler im Westen gegängelt oder verlieren ihre Stellung, wenn sie tiefer bohren? Der Staat weigert sich bereits Orientalisten zu unterstützen, wenn deren Ergebnisse die Gefühle der Muslime beleidigen könnten!
Peter Faethe aus Köln
Montag, 16-04-12 20:31
Warum wird allein Russland kritisiert?
Zu der internationalen Medizinergruppe, die 1943 in Katyn arbeitete, gehörte der belgische Arzt Reimond Speleers.
Nach dem Krieg wurde er, weil er bei der Aufdeckung des sowjetischen Massenmordes mithalf, zu 20 (zwanzig) Jahren Haft verurteilt - in Belgien.
Ralf Beez Ofw d. R. aus 72250 Freudenstadt
Montag, 16-04-12 18:52
Gut, daß mal darüber geredet worden ist, Konsequenzen
wird das wohl keine haben und Putin wird das so wenig
interessieren, wie wenn irgendwo in China ein Sack Reis
umfällt.
Furor Teutonicus aus Germanien
Montag, 16-04-12 17:20
Dieser sog "Europäische Gerichtshof für Menschenrechte" ist aber auch fleißig. Erst mal eben die Klage vom Inzestpapi abgebügelt (Gott sei Dank) und schon kommt die nächste Klatsche für die Russen. Ich glaube die sind die einzigen, die in Brüssel (oder sonstewo) wirklich arbeiten.
Was war noch so? Ach ja!
Wegen denen mußten wir ja auch fast alle Sexualverbrecher aus der Sicherungsverwahrung entlassen...
Fleißig, fleißig diese Bürokraten... Kann mir jemand sagen, ob es das Bundesverfassungsgericht und den Bundesgerichtshof noch gibt!
Kassandra Priamos aus Troya
Montag, 16-04-12 16:38
""Die Sowjetunion hatte bis 1990 Deutschland für das Massaker verantwortlich gemacht."" Leider nicht nur die SU. ES gibt mindeststens einen Östereicher, der desswegen im Gefängnis gelandet ist. Auch sind in Russland ein paar Deutsche desswegen gehenkt worden. Schließlich hatten Diese ein Geständnis abgelegt. Gefoltert wurde aber erwiesener Maßen nicht. Bei den Briten und den Franzosen und den Amerikanern auch nicht. Immer schön dem Sieger glauben, denn wir wissen ja alle, auch wenn in diesem Falle die Mörder andere waren, in ALLEN anderen Fällen sie die Deutschen die Mörder. Ja und wenn nicht, ein Justizirrtum ist niemals ganz auszuschließen. Ach so ja, natürlich brauchen Deutsche Opfer nicht entschädigt zu werden.
Grzegorz Wrzeszcz aus dem Osten
Montag, 16-04-12 16:30
Das Massaker von Katyn (als auch in Charkow, Miednoje und an anderen Orten) wurde an Offizieren und Polizisten begangen, die zwar 1939 gefangen genommen aber erst im Frühjahr 1940 ermordet wurden.