Polizeiaufgebot zum 1. Mai 2011: Erhebliche Kosten für das Land Berlin Foto: JF
BERLIN. Die Bekämpfung linksextremer Gewalt kostet die Hauptstadt Millionenbeträge. Alleine die Unterstützung von Polizisten aus anderen Bundesländern bei den Krawallen um den 1. Mai schlug 2010 und 2011 mit rund 4,3 Millionen Euro zu Buche. Dies geht aus einer Antwort des Berliner Senates auf die Kleine Anfrage des Abgeordneten Fabio Reinhardt (Piraten) über den Einsatz zusätzlicher Polizeikräfte hervor.
Auch der durch Brandanschläge auf Autos nötig gewordene Einsatz von Bundespolizisten zwischen August und November 2011 sorgte für Mehrausgaben von rund 2,1 Millionen Euro. Ein weiterer großer Einzelposten ist die Räumung eines besetzten Hauses in der Liebigstraße, die Kosten von 535.325 Euro verursachte, nicht mitgezählt sind die Folgekosten durch linksextreme Protestkundgebungen.
Unkalkulierbare mittelbare Kosten
Schwer zu beziffern sind die Mehrkosten für Veranstaltungen, gegen die linksextreme Organisationen zu Protesten aufriefen. Beispielsweise kostete das Treffen der Nato-Außenminister im April vergangenen Jahres das Land Berlin 786.563 Euro. Zum Vergleich: Großereignisse wie die Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2009 und der Papstbesuch 2011 verursachten Mehrausgaben von 409.195 beziehungsweise 431.835 Euro.
Insgesamt mußte Berlin für zusätzlich angeforderte Polizisten in den Jahren 2010 und 2011 eine Summe von 12,6 Millionen Euro aufbringen. Nach einem Abkommen mit dem Land Brandenburg stellen beide Bundesländer gegenseitig angeforderte Hilfe nicht mehr in Rechnung, sofern Polizisten und Einsatzfahrzeuge nicht länger als 24 Stunden im Einsatz verbleiben. (FA)
Herr Beez, danke für die Antwort. Ich dachte, wir kennen uns.
Grund meiner Frage war, daß ich meinen Wehrdienst in NRW abgeleistet habe. Wir hatten dort einen Zugführer (nicht im 2.Zug, da war ich nämlich), dessen Namen sich Ihrem von der Aussprache sehr ähnelt. War seinerzeit Feldwebel, hätte gepasst.
Nichts für ungut.
Ralf Beez Ofw d. R. aus 72250 Freudenstadt
Freitag, 13-04-12 18:09
@Dirk Bagel aus dem....
Leider nein, habe meinen Wehrdienst beim PzGrenBtl 122
in Ovi geleistet, bin zwar bei cirka 30 Wehrübungen und
zahllosen dienstlichen Veranstaltungen an den Wochen -
enden viel in Deutschland und bei ausländischen Armeen
rumgekommen,in einer Kaserne in NRW war ich aber nie.
Dirk Bagel aus dem Süßwasseraquarium
Freitag, 13-04-12 10:39
Richig Herr Betz,
diese ganzen Krawallbrüder leben zu 80% von staatlicher Unterstützung. Genau da muß ganz kräftig gekürzt werden, dann ändert sich die Sichtweise dieser Typen und zwar sehr nachhaltig!
P.S.:
Herr Betz, ich will die Frage mal sehr unscharf stellen, aber kann es sein, daß wir uns kennen?
Haben Sie mal in einer Kaserne in NRW gedient?
Das Gebäude der Kompanie war das 4.links, wenn man reinfährt.
"Regentropfen, die auf mein Poncho klopfen..."
Ralf Beez Ofw d. R. aus 72250 Freudenstadt
Donnerstag, 12-04-12 21:39
Nach dem Zusammenbruch des Euros werden diese Zustände
schlagartig aufhören.
Denn mangels Vorsorge, ohne üppige Sozialleistungen und
nix zum Fressen, da kommt man automatisch auf andere
Gedanken und man wird seine rosarote Brille zertreten!
Der Querdenker aus Mitten unter uns
Donnerstag, 12-04-12 20:49
Na, also, DIETER MARTIN. Da kommen wir doch zusammen.
Wobei eines teile ich noch immer nicht: Dass bei unsere Jugend alles daneben läuft. Von ein paar wenigen (und damit will ich deren Krawall nicht klein reden!) Radikalen auf die gesamte Jugend zu schließen, widerstrebt mehr.
Freddy Flopp aus RLP
Donnerstag, 12-04-12 18:36
Wir brauchen unbedingt mehr Geld für den Kampf gegen Rechts!!
*Ironiemodus aus*
DIETER MARTIN aus WOLFEN
Donnerstag, 12-04-12 15:29
...zu "Der Querdenker": Natürlich möchte ich keines dieser diktatorischen Systeme in unsere heutige Zeit herüberprojizieren. Mein Anliegen besteht einzig darin, die Jugend wieder an ihre Heimat zu binden - sie zukunftstauglich zu machen.Warum läuft bei uns in Bezug auf Disziplin alles so daneben? Wir haben eine Jugend, die Not und Elend nicht mehr kennt. Alles haben wollen,aber keinen geistig tauglichen Beitrag dafür zu leisten, wie es auch demokratisch besser laufen könnte.
"Don Krawallo" bietet keine Hilfe - nur Anarchie. Wenn Sie das wollen, brauchen wir uns über diese Thematik nicht auszutauschen.
Ganz Schön Merkwürdig aus Limbo
Donnerstag, 12-04-12 14:54
Hallo 'Querdenker aus Mitten unter uns': Grade umgekehrt wird ein Schuh daraus! Was Sie da schwafeln ist ja unerträglich - Sie verharmlosen hier ein Verhalten, dass man sehr gut mit SA etc. vergleichen kann. Die sind nämlich auch losgezogen und haben jedem auf die Fresse gehauen, der ihnen nicht gepasst hat. Aber Ihre Meinung wird ja von vielen Gehirnwäsche-Geschädigten geteilt: Linke Gewalt wird als mindere intellektuelle Ausuferung angesehen und nicht als das was es wirklich ist: Ein dummer, gewaltbereiter Mob ohne Rücksichtnahme auf andere.
Bernd Schmieder aus Berlin
Donnerstag, 12-04-12 14:22
DIETER MARTIN aus WOLFEN hat alles gesagt, kann ich unterschreiben. @Der Querdenker: Nehmen Sie´s nicht so wörtlich, sondern eher als Richtschnur. Ein junger Baum muss angebunden werden, wenn er gerade wachsen soll.
Dazu noch ne gehässige Bemerkung gefällig : Egal, Geld spielt keine Rolle : Die Geberländer zahlen doch in den Länderfinanzausgleich, lasst sich unsere Jugend austoben....
M. Müller aus Pommern
Donnerstag, 12-04-12 14:18
Wieviel kosten eigentlich die Polizeieinsätze eines durchschnittlichen Spieltags der ersten, zweiten und dritten Fußballiga und warum bezahlen das nicht die Vereine?
Brandanschläge auf Autos und Krawalltourismus um den 1. Mai sind genauso wenig "linksextrem" wie Schlägereien mit gewaltbereiten Migranten oder zwischen Anhängern von Dynamo Dresden und Hansa Rostock "rechtsextrem".
Der Querdenker aus Mitten unter uns
Donnerstag, 12-04-12 13:43
Was soll denn diese Analogie, DIETER MARTIN? Sind das Dritte Reich, die DDR oder China für Sie erstrebenswerte Staaten? Wenn HJ, FDJ, Wehrdienst sowie Disziplin, Disziplin zu deren Gelingen und Existenz beitrug bzw. noch beitragen, dann lobe ich mir doch diese Berliner Chaoten, auch wenn die den Steuerzahler 4,3Mio kosten. Wenn das der Preis zur Vermeidung der von Ihnen zitierten Staaten und Gesellschaften sind bin ich geneigt, dies als Peanuts zu bezeichnen.
DIETER MARTIN aus WOLFEN
Donnerstag, 12-04-12 13:05
... und dabei wäre doch alles ganz einfach: Spannt diese Leute ins reelle Leben mit ein und überlasst sie nicht dem eigenen Gutdünken! Im dritten Reich war es der HJ - oder Pimpf - Nachmittag, im kommunistischen Teilstaat Pionier - FDJ - oder sonstige Nachmittage. Im Anschluß daran kam der Wehrdienst. Damit hat man den Heranwachsenden die Richtschnur des Lebens gewiesen. Warum ist wohl das kommunistische China so aufgestiegen? Disziplin, Disziplin. Das hat noch keinem geschadet, ganz im Gegenteil. Die Gesellschaft profitiert davon ohne diese unsäglichen Kosten.