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Montag, 26.07.2010

Kommt jetzt die neue Rechtspartei?

Bislang standen die Chancen für eine rechte Konkurrenzpartei von CDU/CSU und FDP sehr schlecht. Solange sämtliche maßgeblichen Medienkonzerne stets die Faschismuskeule herausholen, sobald ein entsprechender Versuch unternommen wird, ist eine solche Gruppierung ziemlich chancenlos.

Am vergangenen Wochenende sah es kurz so aus, als würde sich das ändern. Plötzlich gab es Anzeichen dafür, daß eine neue rechte Partei jetzt auf unerwartete publizistische Unterstützung hoffen kann. Der Focus, der gerade erst den populären, konservativen CSU-Minister Karl-Theodor zu Guttenberg zum „Reservekanzler“ ausgerufen hat, hat nun eine Umfrage veröffentlicht, nach der sich zwanzig Prozent der Deutschen vorstellen könnten, eine „bürgerlich-konservative Partei rechts der CDU“ zu wählen.

Das Ergebnis der Umfrage ist unspektakulär. Dieses Potential existiert seit Jahren. Daß das ganze aber thematisiert und nicht totgeschwiegen wird – das ist schon überraschend. Die Bild am Sonntag hat das Thema aufgegriffen und über die „Sehnsucht nach einer konservativen Partei“ spekuliert.

Sehnsucht nach einer Politik, die sich den Werten verpflichtet fühlt

So heißt es unter anderem: „Die Union von Angela Merkel und Horst Seehofer läßt reichlich Raum für eine neue demokratische konservative Kraft. CDU und CSU sind inhaltlich und personell nicht mehr in der Lage, Wähler an sich zu binden, die weniger Staat und mehr Freiheit wünschen und denen Leistung vor Sozialleistung geht. Viele im bürgerlichen Lager eint die Sehnsucht nach einer Politik, die sich den Werten verpflichtet fühlt, die dieses Land einst stark gemacht haben. “

Wie wahr! Drei Tage vorher hat Bild einen freundlichen Artikel über René Stadtkewitz gebracht, der Geert Wilders nach Berlin eingeladen und damit seinen Rauswurf aus der CDU provoziert zu haben scheint. Das Schicksal des CDU-Abgeordneten entscheidet sich am heutigen Montag. Stadtkewitz wird vermutlich eine neue Partei gründen und 2011 zur Abgeordnetenhauswahl antreten.

Gestern veröffentlichte nun die BZ einen so deutlichen Pro-Stadtkewitz-Kommentar auf ihrer Webseite, daß ich dachte, ich lese nicht richtig. Tenor: Die CDU liegt falsch, Stadtkewitz ist im Recht. Der Text las sich wie ein Wahlaufruf. Zitat: „Die CDU geht mit wenig Selbstbewußtsein in den kommenden Wahlkampf. Sie weiß nicht, wohin sie treten soll. Nun ist sie sich einig gegen einen der ihren, der den falschen Mann nach Berlin eingeladen hat. Ich wünschte, diese Partei hätte etwas mehr zu bieten.“

Rückkehr zur Tagesordnung

Der Springerkonzern schlägt sich auf die Seite von Stadtkewitz, geht auf Rechtskurs? Natürlich nicht. Der besagte BZ-Kommentar („CDU wirft Islam-Kritiker raus“) war nach zwei Stunden wieder aus dem Internet verschwunden. Auch in der gedruckten Ausgabe suchen wir ihn natürlich vergebens. Er konnte aber gesichert werden.
Der arme Autor bekommt jetzt vermutlich bis zur Wahl Schreibverbot.

Der Bericht in der Bild am Sonntag war vermutlich nur ein Lückenbüßer im Sommerloch, der bald wieder vergessen ist. Alles geht zur Tagesordnung über. Spätestens ab morgen sind konservative CDU-Kritiker wieder „unbelehrbare Rechtsradikale“.




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Angelika Hörner aus Striegistal

Dienstag, 27-07-10 17:00

Rechts, links - das alles hat bis jetzt nichts gebracht. Warum wird die "Neue Mitte", von Christoph Hörstel gegründet, so wenig unterstützt? Auf der Internetseite: Schall und Rauch kann man nachlesen, um was es der "Neuen Mitte" geht: Demokratie im wahrsten Sinne des Wortes.

 

Martin Kerber aus Hannover

Dienstag, 27-07-10 12:50

Teil 4
Klar ist: Durch die Massenzuwanderung tickt in Europa eine demographische Bombe. Wenn sie nicht rechtzeitig durch erzwungene großangelegte, pauschale Rückführung der problematischen Migrantengruppen entschärft wird ist Europa bald Geschichte bzw. wird nur noch dem Namen nach fortbestehen.
Würde sich eine neue Rechtspartei trauen diese Bombe anzufassen? Mit Figuren wie Theodor zu Guttenberg, Roland Koch oder Friedrich Merz wohl kaum.
Wieviel Zeit bleibt Europa noch? Es wird zu spät sein ehe wir es merken!

 

Martin Kerber aus Hannover

Dienstag, 27-07-10 12:44

Teil 3
Meine Hoffnung liegt nicht in einer neuen Rechtspartei sondern im kommenden Staatsbankrott. Dann wird es der dummen Bevölkerung hoffentlich langsam dämmern wohin uns die politisch tolerierte, teils aber auch bewusst politisch organisierte und schuldenfinanzierte Massenzuwanderung in unseren Sozialstaat gebracht hat. Das dumme Volk wird aus seiner staatlich indoktrinierten Apathie erst aufwachen, wenn es nichts mehr zu Fressen hat und so arm ist, daß es im Winter die Wohnung nicht mehr heizen kann. Und wenn zugewanderte Migrantengangs überall die Straßen beherrschen, weil für die Umverteilungsmaschinerie, also die Schutzgeldzahlungen kein Geld mehr vorhanden ist.

 

Martin Kerber aus Hannover

Dienstag, 27-07-10 12:32

Teil 2
Um diese Entwicklung zur multiethnischen sozialistischen Low-IQ-Unterschichtengesellschaft zu stoppen müßten drastische Maßnahmen getroffen werden, die nur eine mit totalitären Vollmachten ausgestattete Regierung durchsetzen könnte. Dazu gehören MILLIONENFACHE Massenausweisungen zugewanderter sozialer/ökonomischer Problemfälle und Migranten zweifelhafter Loyalität (OHNE Einzelfallprüfung!), darunter wahrscheinlich praktisch alle hier lebenden Muslime und strikte Streichung aller finanziellen Geburtenanreize für die intellektuelle Unterschicht. Die aktuelle Tendenz, daß die Geburtenrate unterschiedlicher sozialer Milieus umgekeht proportional zu deren Intelligenz ist muß durch massive staatliche Eingriffe umgekehrt werden.

 

Martin Kerber aus Hannover

Dienstag, 27-07-10 12:22

Teil 1
Eine neue Rechtspartei würde nichts an der Tatsache ändern, daß unser politisches System an einem Systemdefekt leidet.
Forcierte Masseneinbürgerung größtenteils bildungsfeindlicher der -unfähiger Ausländer (ja sogar von Analphabeten), die unsere Gesellschaft als Beutegesellschaft betrachten und freies Wahlrecht für alle Inhaber eines deutschen Passes ungeachtet deren Bildungsniveau, Urteilsfähigkeit und tatsächlichen Loyalität - da ist es mit kleineren Reperaturversuchen nicht getan. Selbst wenn die Einwanderung sofort auf Null gestoppt würde, werden wir Deutsche um 2050 zur Minderheit im eigenen Land.
Mit dem allgemeinen Wahlrecht wird jede Demokratie früher oder später zur Diktatur der Dummen.

 

*** *** aus ***

Dienstag, 27-07-10 12:13

@Paolo Pinkel aus Berlin

Ich gehe mal davon aus, dass Ihr Kommentar nicht ironisch gemeint ist.
Nun, hier zeigt sich ein weiteres Problem des rechten Lagers: Man gibt sich gerne Illusionen hin und schwelgt trotzig in romantisierenden Träumereien. Erfolgsversprechend ist solch ein Ansatz nicht...

 

Paolo Pinkel aus Berlin

Dienstag, 27-07-10 10:42

Sie kommt so sicher, wie das Amen in der Kirche und wird vieles in Deutschland zum Guten verändern.

 

Ein Leser aus Franken

Montag, 26-07-10 20:07

Übrigens: dieses Potential für eine neue "rechte" (was ist rechts?) Partei gab es meines Erachtens schon immer. Bloß: wenn Wahl ist, geht die Hälfte von denen gar nicht hin, ein Viertel will seine Stimme nicht verschenken und wählt das "kleinere
Übel", das garantiert die Fünf-Prozent-Hürde nimmt und die restlichen fünf Prozent verteilen ihre Stimmen auf vier bis fünf Parteien.

 

Ein Leser aus Franken

Montag, 26-07-10 19:56

Eckard Eckstein schrieb:
"Es geht um Wiedererweckung nationalen Bewußtseins und volksnahe Politik, nicht um neo-liberale Bekenntnisse!"

Sehr richtig! Eine zweite FDP braucht kein Mensch.

 

Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ

Montag, 26-07-10 19:32

@ Hans Holt aus Berlin

Tja, und da dürfte es dann ähnlich aussehen wie in Graham Green´s "Stunde der Komödianten". Wo ein trauriger Haufen hoffnungsvoller Kämpfer, mit Holzknüppeln und rostigen Schrotflinten ausgerüstet, auf Haiti gegen die "Tonton Macoutes" des wahnsinnigen Diktators "Papa Doc" antritt. Angeführt von einem lang herbeisehnten und vermeintlich erfahrenen britischen Offizier aus dem Korea-Krieg, der in Wahrheit nur ein kleiner Betrüger, Hochstapler und ehemaliger Schreibstubengefreiter ist, die Aufgabe schließlich aber mutig übernimmt, um den Männern nicht die letzten Illusionen zu rauben. Sie sterben alle binnen Stunden im Feuer der Profi-Killer Papa Docs.

 

Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ

Montag, 26-07-10 19:07

In der Tat kann man die gesamte CDU vergessen, auch wenn einige ihrer Vertreter ab und zu - je nach Publikum im Saal -, national-werteorientierte Sätze von sich geben. Das ist nichts als in Fleisch und Blut übergegangener instinktiv-aktueller Opportunismus. Heute so, morgen so. Die Dinge reichen tiefer: das gesamte System dieses einst von Eroberern verordneten Staatsgebildes, seine Einbindung in eine "EU", die letztlich auch nichts anderes ist, als eine Art Provinz des 1945 entstandenen Imperium Cocacolarum Transatlanticum generiert alles, was zu beklagen ist. Nicht einzelne Parteien, Politiker oder deren Auftragskünstler sind daher das Problem, sondern die plutokratisch-fremdbestimmten Strukturen selbst. Von dort aus muß gedacht werden!

 

Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ

Montag, 26-07-10 18:33

Zitat: "...weniger Staat und mehr Freiheit...Leistung vor Sozialleistung...". Oh Gott!

Mit Verlaub, mit solchem Conrad Adenauer-Revival aus der bundesdemokratürlichen Mottenkiste, sozusagen dem Credo des wohlbetuchten rheinischen Mittelständlers, dessen Patriotismus sich auf Trachtenjanker, Schützenverein und Treue zu den Transatlantischen Freunden beschränkte wird man keine Wähler mehr hinter dem Ofen hervorlocken. Die Neo-CDU macht ja gerade deshalb auf "links-grün" weil sie begriffen hat, daß sie mit einem "Konservatismus", der nur Eliten-Kapitalismus und soziale Kälte nach US-Muster kaschiert, nicht mehr gewählt würde. Es geht um Wiedererweckung nationalen Bewußtseins und volksnahe Politik, nicht um neo-liberale Bekenntnisse!

 

Ein Leser aus Franken

Montag, 26-07-10 18:05

"Der Focus, der gerade erst den populären, konservativen CSU-Minister Karl-Theodor zu Guttenberg zum „Reservekanzler“ ausgerufen hat..."

Woher stammt eigentlich das Gerücht, Guttenberg wäre ein Konservativer? Weil er taillierte Anzüge trägt? Weil er seine Haare zurückkämmt? Oder weil er Bundeswehrsoldaten, die für Wirtschaftsinteressen ihr Leben lassen, als "Helden" bezeichnet?

Guttenberg ist ein Apologet des EU-Vertrags. Wäre er ein echter Konservativer (wie bspw. Gauweiler), hätte er gegen dieses Machwerk Verfassungsklage eingereicht.

 

Hans Holt aus Berlin

Montag, 26-07-10 16:44

Man sollte die Frage über die Erfolgsaussichten der Gründung einer neuen rechten Partei wie ein Militär angehen, der ein Land erobern will. Und nichts anderes ist die Etablierung einer rechten Partei in der BRD. Der General muss sich also fragen, mit welchen Soldaten (Sympathisanten) ziehe ich in den Krieg? Welche Waffen (Kenntnisse) haben sie und können sie nutzen? Wie sieht das Feindgebiet (Wahlgebiet) aus, gibt es dort Menschen (Wähler und Nichtwähler), die zu mir überlaufen könnten? Gibt es Befestigungsanlagen (starke etablierte gegnerische Parteien), vermintes Gelände (Indoktrinierte)? Kann es zur Überdehnung (materieller Faktor) der Front kommen? Und wenn ich den Krieg (eine Wahl) gewonnen habe, kann ich den Frieden (Kontiunität der rechten Partei) sichern?

 

*** *** aus ***

Montag, 26-07-10 16:08

Teil 2 / Fortsetzung:
...Jahrzehntelange Indoktrination haben dem deutschen Bürger die Fähigkeit selbstständig zu denken genommen. Der Deutsche ist gegenwärtig zu passiv, um Veränderungen in die hier zur Debatte stehende Richtung anzustossen. Zudem würde die meinungsmachenden Medien alles daransetzen, einen Wahlerfolg einer rechtsgerichteten Partei zu verhindern.

 

*** *** aus ***

Montag, 26-07-10 15:52

Teil 1:
Ob es in absehbarer Zeit eine neue Rechtspartei geben wird sei dahingestellt. Interessanter ist die Frage, ob eine solche Rechtspartei Erfolge bei Landtags - und Bundestagswahlen erzielen würde? NEIN, dass würde sie gegenwärtig nicht! Warum nicht? Zunächst einmal fehlt es an fähigen Kräften, die in der Lage sind die entsprechenden Problemkomplexe sachlich fundiert und nüchtern darzustellen. Auch an der Fähigkeit Kritik in Taten umzusetzen und Lösungen herbeizuführen mangelt es. Entscheidend ist aber, dass der deutsche Wähler einer solchen Partei nicht in dem Umfang seine Stimme geben würde, wie es hier suggeriert wird. Selbst wenn viele Bürger höchst unzufrieden sind, wird es in absehbarer Zeit keinen "Rechtsruck" geben...

 

Martin S. aus Berlin

Montag, 26-07-10 15:48

Diese ganzen Leute wie Koch, Merz, Guttenberg würden entweder sich anpassen, dann kann man sich die Sache auch Sparen.
Oder aber sie würden sich nicht anpassen, dann wäre ihre Popularität und Mediale Wirkung auch sofort dahin.
So gehts also nicht.

 

Martin S. aus Berlin

Montag, 26-07-10 15:44

Es ist ein Irrtum das man sich durch die Faschismuskeuel unangreifbar machen könnte.
Dann endet man nämlich bei der CDU.
Die Keule wird so lange geschwungen bis jemand zu 100% da ist wo die Medien ihn haben wollen.
Für die ehemals populäre Eva Hermann reicht das sie feststellt das erst nach dem zweiten Weltkrieg und nicht schon vorher die Wertschätzung von Müttern gefallen ist für die Nazikeule.
Dagegen wird die SED in dem Medien hofiert.
Daher sind auch alle Vorwürfe Quatsch jemand habe sich ungeschickt verhalten, oder durch die Faschismuskeule angreifbar gemacht.
Demokratie bedeutet nunmal leider Medienkratie und darüber führt der Weg. Man muss die Medienherrschaft haben, dann folgt der Politische Einfluss automatisch.

 

Kurfürst Friedrich III., der Weise aus Sachsen

Montag, 26-07-10 13:58

Das Problem liegt darin, daß alle Partei, Bürgerbewegungen und sonstigen Gruppierungen, die rechte Positionen vertreten, von den Medien als "Nazis" diffamiert werden und ständig in Zusammenhang mit der NPD gebracht werden. Maybritt Illner (Talkshow im ZDF), die noch vor zwanzig Jahren als SED-Parteimitglied über Sport berichtet und heute Politik kommentiert, fragte neulich einen ihrer Gäste, ob er die Gefahr einer rechten Bewegung a la Jörg Haider auch in Deutschland sehe, worauf dieser seine Erlebnisse aus dem 3. Reich erzählte. Wie soll sich da so eine Partei entwickeln können?

 

Rüdiger Knust aus Kiel

Montag, 26-07-10 13:53

Weder Koch, noch Merz oder gar Guttenberg werden in der Lage sein, im nennenswerten Umfang national-konservative oder national-freiheitliche Kräfte für eine wirklich nationale Alternative zu werben. Diese Leute sind doch im System der Altparteien tief verwurzelt. Hat man je von ihnen gehört, daß sie die wirklichen Probleme unseres Landes ansprechen? Nein, nicht ein Wort. Mit ein bißchen Neo- oder Wirtschaftsliberalismus ist es nicht getan. Die Chance etwas zu verändern, hatten oder haben sie doch in der CDU/CSU gehabt und vertan. Die Wähler, die in den letzten 20 Jahren (oder gar noch früher) der CDU/CSU den Rücken gekehrt haben, erreichen sie nicht mehr. Diese Leute werden NICHTS verändern. Sollen sie zur FDP wechseln.

 

Toni Roidl aus k.A.

Montag, 26-07-10 13:28

Die Wähler sind da und warten nur: Wer macht es? Hohmann? Stadtkewitz? Nitzsche? Merz? Oder sogar Sarrazin? Wo bleibt der deutsche Geert Wilders?
(Er sollte nur keine Waldspaziergänge machen...)

 

Gerald Wissler aus Mainhausen

Montag, 26-07-10 12:39

@ Gert Friedrich aus München

Sie sind mit der CSU in München zufrieden ?

Ihre CSU war seit 1981 ganze 7 Jahre nicht an der Bundesregierung beteiligt. Wir verdanken ihr den Euro sowie mindestens zwei Drittel der in Deutschland lebenden Ausländer, um nur mal die verheerendsten Auswirkungen der CSU-Politik der letzten 30 Jahre zu nennen.

Wenn Sie meinen diese Partei hätte keinen Schaden angerichtet beneide ich Sie um Ihr sonniges Gemüt.

 

Karsten Butze aus Hamburg

Montag, 26-07-10 12:23

Kommt eine neue Partei? Ja.

"eine Idee bricht sich Bahn" - wir werden es erleben. Wir können es nicht planen oder verhindern. Es werden neue, unbekannte Akteure die Bühne betreten von denen wir nicht einmal etwas ahnen. Deshalb sind die intellektuellen Gedankenspielchen müßig ob CSU oder v. Guttenberg oder REPS.

Insofern sind wir mit dieser Diskussion Teil des Geschehens, allerdings nur dadurch DASS WIR DISKUTIEREN und den Prozess vorantreiben. Was ihn (den Prozess) endgültig zum Umkippen bringen wird? Keine Ahnung. Sicher nicht das stille Leiden der Deutschen, krank durch Schitzophrenie oder die alltäglich Drangsalierung durch unsere "Gäste".

 

Anna Luehse aus Hessen

Montag, 26-07-10 12:05

Stadtkewitz geht aus der CDU, bleibt aber in ihrer Fraktion - bißchen schwanger also?!

Von Guttenberg ist ein Atlantiker und paßt in die Pläne der USA.
Friedrich Merz, der auch gehandelt worden ist, kippt bei dem leisesten Anwurf (Leitkultur) wie ein Streichholz zusammen.

Und was die CSU angeht: da denke ich doch ganz stark an die Affären Sascha Jung und Mannichl - so toll bekämpft man in Bayern alles was "recht(s)" ist.

Mit solchen Leuten ein Neuanfang? Aus meiner Sicht alter Wein in neuen Schläuchen.

 

Karsten Butze aus Hamburg

Montag, 26-07-10 12:04

@Claus Rühle
- m.E. wird jeder gegebenenfalls mit der Faschismuskeule erschlagen - siehe Sarrazin.
-wer kannte vor 3 Jahren Herrn v. Gutenberg? Wozu braucht man ein "Zugpferd"?

@Maximilian Rickerts aus Rostock
Ich stimme ihnen zu, dass ein neues "Ventil" geschaffen werden soll um den Druck abzulassen. Dazu scheint die CSU besonders geeignet.

@all
es ist leider auch hier wie überall zu bemerken:
-da soll mal einer machen, ab "besten die etwas davon verstehen" -> CSU

- sind wir nicht alle Opfer der Medienindustrie, die glauben eine Idee kann nicht sich selbst tragen, sie braucht ein Zugpferd/Magier/Charismatiker als Transporteur?

Denken Sie bitte daran, der Osten ist schlagartig kollabiert, einziger Wegbereiter war Gorbatschow.

 

Carsten Schulz aus Mannheim

Montag, 26-07-10 11:45

Im Zusammenhang mit einer möglichen neuen Rechtspartei wird immer wieder der name Guttenberg genannt. Ich frage mich wirklich, wie die Leute darauf kommen. Von ihm selber gibt es meines Wissens keine derartigen Aussagen. Ganz im Gegenteil, ich habe den Eindruck, dass sich Guttenberg in der CSU ganz wohl fühlt. Dort ist man ja auch als Konservativer immer noch gut aufgehoben. Trotz Seehofer und allen anderen Querelen: nicht die CSU ist das Problem, sondern die weichgespülte CDU. Dort sollte man nach Abweichlern suchen. Ich denke dabei weniger an Merz als vielmehr an Martin Hohmann und Henry Nitzsche, die solch einen Aufruf wagen könnten, vielleicht unterstützt durch unabhängige Persönlichkeiten wie Sarrazin oder Henkel.

 

Volker B aus Kreis Waldeck

Montag, 26-07-10 11:20

Bei der letzen Wahl in NRW, ist ja noch nicht lange her, bekam Pro-NRW so ca. 1,3% der Stimmen, die Reps 0,3%. Wenn es also wirklich ein Stimmenpotential von 20% für eine neue Partei rechts oder neben der CDU geben sollte, dann müßte doch der Logik nach, der Stimmenanteil (zumindestens Proteststimmen) für diese Parteien höher liegen, egal wie negativ diese in der Presse dargestellt werden.




 

Claus Rühle aus Freiburg

Montag, 26-07-10 10:45

Eine konservative Partei wird nur dann eine Chance haben, wenn die Mitglieder nicht mit der Faschismuskeule angreifbar sind. Die Zugpferde einer solchen Partei müssen über eine hohe Popularität mit starker medialer Wirkung verfügen.
Herr zu Guttenberg hätte dieses Potential.

 

Florian K. aus Bayern

Montag, 26-07-10 10:21

@ Gert Friedrich aus München

Mit der CSU und der Landespolitik in Bayern kann man auch noch RELATIV zufrieden sein. Allerdings reicht die Kraft die CSU nicht mehr aus, bedeutende Akzente für die Bundespolitik zu setzen. Aber auch hier bei uns werden die Positionen unter Seehofer immer weiter aufgeweicht und aufgegeben.
Ich glaube jedoch auch, dass die CSU durch einen durchaus realistischen Führungswechsel das Ruder für sich noch herumreißen kann.

Ansonsten ist die Gründung einer bundesweiten konservativen Partei nur zu bejahen!

 

Maximilian Rickerts aus Rostock

Montag, 26-07-10 10:19

Vielleicht liegt es daran, dass sie das Aufkommen einer systemoppositionellen Kraft verhindern wollen, indem sie eine noch systemkonforme liberalkonservative Kraft aufzubauen erwägen? Jedenfalls bin ich nicht naiv genug, um daran zu glauben, dass die Medien sich um eine neue Bleibe für die heimatlosen Konservativen besorgen, weil sie es doch nur gut mit ihnen meinten.

 

Horst Boßbig aus Mühlheim

Montag, 26-07-10 10:15

@Gert Friedrich:

Sehr richtig. Diese neue Rechtspartei müsste sich gegen solche Kräfte schützen, um nicht wieder ein netter Versuch zu sein, der dank des dubiosen oder altbekannt-verbrauchten Personals scheitert.

 

Gert Friedrich aus München

Montag, 26-07-10 09:39

So eine Neugründung kann nur dann funktionieren,wenn Gerhard Frey und seine Nationalzeitung außen vor bleiben.
Wenn der Mann seine Finger im Spiel hat, geht das den Bach runter.
Von ehemaligen Republikanern rate ich auch ab.
Ich hier in München bin mit der CSU noch relativ zufrieden.

 
 

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