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Ausland

Montag, 01.03.2010

Rosenkranz kandidiert für Bundespräsidenten-Amt

 

Barbara Rosenkranz: „die Hofburg der SPÖ nicht kampflos überlassen.“ Foto: privat

WIEN. Die niederösterreichische Landesrätin Barbara Rosenkranz (FPÖ) kandidiert für das Amt des österreichischen Bundespräsidenten. Die freiheitliche Politikerin soll damit am 25. April gegen den Amtsinhaber Heinz Fischer (SPÖ) ins Rennen gehen.

Mit der Kandidatin wolle seine Partei „den ÖVP-Wählern ein klares Angebot“ machen, so der FPÖ-Vorsitzende Heinz Christian Strache. Die Österreichische Volkspartei, die in Wien mit den Sozialdemokraten in einer Koalition regiert, hatte auf die Nominierung eines eigenen Kandidaten verzichtet.

„Es kann nicht nur einen Bewerber für dieses Amt geben. Wir leben nicht in Nordkorea“, bekräftigte der FPÖ-Chef gegenüber der Kronen-Zeitung. Er rechne mit rund 30 Prozent der Stimmen für die FPÖ.

„Kniefall vor der SPÖ“

Viele bürgerliche Wähler würden nicht verstehen, daß die ÖVP „als eine angeblich staatstragende und christlich-soziale Partei nicht die ideologische Auseinandersetzung mit der SPÖ“ aufnehme.

Die Entscheidung der ÖVP, keinen Kandidaten aufzustellen, sei ein Kniefall vor den Sozialdemokraten, kritisierte der Parteichef: „Die Freiheitlichen werden die Hofburg der SPÖ nicht kampflos überlassen.“

Strache begründete seine Entscheidung, nicht selbst zu kandidieren, mit seinem Antritt bei der Landtagswahl in der Hauptstadt. Er stehe bei den Wienern im Wort, „daß ich bei den wichtigsten Wahlen in diesem Jahr um das Amt des Bürgermeisters kämpfen werde“, sagte Strache im Krone-Interview.

Studie über „Gender Mainstreaming“

Die 1958 in Salzburg geborene Rosenkranz studierte Geschichte und Philosophie. In der Regierung des Bundeslandes Niederösterreich ist sie für das Ressort Tierschutz und Baurecht zuständig.

Bis 2008 war die Mutter von zehn Kindern Abgeordnete des Nationalrats. Im selben Jahr erschien auch ihre Studie „MenschInnen. Gender Mainstreaming – auf dem Weg zum geschlechtslosen Menschen“.

Seit 2005 amtiert Rosenkranz als stellvertretende Bundesvorsitzende der Freiheitlichen. Am Dienstag muß noch der FPÖ-Parteivorstand formal der Nominierung von Frau Rosenkranz zustimmen. (vo)



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Karl Strausberger aus Mainz

Mittwoch, 03-03-10 14:47

Nicht nur eine Partei wie die FPÖ könnten wir in Deutschland gut gebrauchen, sondern auch eine Frau wie Frau Rosenkranz. Aber intelligente und selbstdenkende Politiker sind bei uns nicht gefragt. Die würden unsere Politiker nur "aufwecken".

 

Gerd-Joachim Kalkowski aus Hildesheim

Mittwoch, 03-03-10 00:20

Trotz üblicher Diffamierungen ließ sich Frau Rosenkranz eben in Zib 2 nicht ins Bockshorn jagen. Souverän trotzte sie den fadenscheinigen Anschuldigungen, die die immerhin noch charmante Nachrichtenmoderatorin Ingried Thurnher pflichtgemäß gegen sie zur Sprache bringen musste. Frau Rosenkranz hinterlässt den Eindruch einer Frau, die nicht dreht und deutelt und somit als Bundespräsidentin ein großer Gewinn für das sich von seinen Wurzeln immer mehr entfernenden Österreichs sein würde.
Viele Anhänger und ein großartiger Erfolg seien ihr vergönnt!

 

Thomas Lentze aus Bonn

Dienstag, 02-03-10 23:40

@ Yoni Avraham aus Stuttgart

"Ich bin kein Österreicher, aber ich werde für ihren Sieg beten!"

Dem schließe ich mich an, und zwar wegen ihrer klaren Haltung zum GM. Offenbar ist sie in der Lage, eigenständig zu denken.

 

Bernd Sydow aus Berlin

Dienstag, 02-03-10 11:15

Barbara Rosenkranz als österreichische Bundespräsidentin wäre ein Segen auch für Deutschland. Sie hätte kraft ihres Amtes nicht nur die Autorität, sondern sie besitzt auch aufgrund ihrer integren Persönlichkeit und Vorbildfunktion als vielfache Mutter die Strahlkraft, der von kranken Hirnen ersonnenen familienfeindlichen Gender-Ideologie überzeugend entgegenzutreten.

 

Yoni Avraham aus Stuttgart

Montag, 01-03-10 20:35

Das ist die beste Nachricht, die ich in den letzten Monaten gehört hab.
Aber kein Zweifel: Die Mainstream-Medien werden sie zerreißen und als rechtsradikal hinstellen. Als einzige echte Gegenkandidatin steht sie besonders im Gegenwind.
Ich bin kein Österreicher, aber ich werde für ihren Sieg beten!

 

S. Hoffmann aus V.

Montag, 01-03-10 18:42

Auch wenn es wohl nur für einen Achtungserfolg reichen wird- denke ich, das für Frau Rosenkranz durchaus 30% der Stimmen drin sind. Das Potentzial für die FPÖ insgesamt beträgt ja bekanntlich zwischen 20-30%- insbesondere dann wenn man die Wähler des BZÖ dazu rechnet. Wünschenswert wäre es, wenn Herr Fischer abgewählt werden würde- aber ich habe die Befürchtung das Herr Fischer erneut zum Bundespräsidenten gewählt wird. Fischer ist einer der schlechtesten Bundespräsidenten die Österreich je hatte und er ist alles andere als politisch neutral, sondern er ist parteiisch, nimmt Scheinasylanten wie die Zogajs in Schutz und begrüsst sogar einen schwarzafrikanischen Drogendealer per Handschlag und heißt ihn willkommen- so einer gehört abgewählt!

 
 

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