Homo-Partnerschaft soll Ehe weiter angeglichen werden
Regenbogen-Schlepper: Partner homosexueller Landwirte sollen künftig das alleinige Erbrecht auf den Hof haben Foto: JF
BERLIN. Die Bundesregierung plant eine noch weitergehende Angleichung der eingetragenen Partnerschaft Homosexueller mit der Ehe. Informationen des Kölner Stadtanzeigers zufolge geht dies aus einem Gesetzentwurf des Bundesjustizministeriums hervor.
Außer einer Neuregelung, mit der im Trennungsfall das Kindeswohl besser geschützt werden könne, sei unter anderem vorgesehen, daß bei homosexuellen Landwirten künftig der Lebenspartner das alleinige Erbrecht auf den Hof haben soll.
Lediglich beim Adoptions- und Einkommenssteuerrecht sei keine Angleichung mit der Ehe von Mann und Frau geplant, schreibt die Zeitung. Wie es weiter heißt, habe die FDP sich für eine völlige Gleichstellung ausgesprochen, sei bei den nun ausgeklammerten Fragen jedoch auf den Widerstand der Union gestoßen. (vo)
Dann fahren Sie aber mal auch die gleichen Geschütze gegen kinderlose Ehepaare auf.
Und packen die Geschütze ein gegen jene homosexuellen Paare, die eigenen Nachwuchs haben und Kinder großziehen. Denn ja: Die gibt es. Und gar nicht so wenige.
Der Querdenker aus Mitten unter uns
Freitag, 11-05-12 19:35
@ Karl Siebenstein
Ja, was im Bett abgeht ist Privatsache. Steuer-, Erbschafts- und Sozialrecht aber eben nicht.
Bzgl. christlicher Lehre kann man unterschiedlicher Meinung sein. Und wer sich bei einem homosexuellen Pfarr seelsorgerisch gut aufgehoben fühlt, warum nicht?
Karl Siebenstein aus Pullach
Freitag, 11-05-12 16:29
@ Der Querdenker aus Mitten unter uns
Sorry, werter Herr Qu(e)erdenker. Abgesehen, daß wir das Thema "Mitten unter uns" schon mal hatten: In Ihrer Aussage "Solange man Homosexuelle auf Sexualität reduziert" ist ja schon die ganze ontolog. bzw. tautolog. Unmöglichkeit dieses "Vereins" enthalten: Die "Reduzierung auf Sexualität" liegt im Wort "Homosexuelle" (statt Individuum X und Y) selbst (und den Menschen, die sich offenbar nur bzw. vorrangig als solche definieren). Ich habe schon mal betont: Sexualität ist Privatsache! Aber wenn ich einen gläubigen Christen suche, der die christl. Lehre vertreten soll, suche ich mir doch niemanden, der (mit festem Vorsatz!) gegen diese christl. Lehre verstößt und diese Lehre noch rabulistisch verdreht?
Der Querdenker aus Mitten unter uns
Freitag, 11-05-12 14:32
@ Karl Siebenstein
In einem haben Sie Recht: Solange man homosexuellen Paaren oder Erziehungsberechtigten die gleichen Pflichten wie heterosexuellen Ehepaaren abverlangt (z.B. Anrechnung des Einkommens des Partners auf Hartz IV-Leistungen, Erziehungspflichten, etc.) ihnen umgekehrt aber entsprechende Rechte vorenthält (Ehegattensplitting, Erbschaftsrecht, Adoptionsrecht etc.), solange werden solche Ungerechtigkeiten wohl noch thematisiert werden müssen.
Noch eine abschließende Bemerkung: Solange man Homosexuelle auf Sexualität und "abstoßende Praktiken" reduziert, die die meisten heterosexuellen Paare ebenso praktizieren, die man dort aber geflissentlich übersieht oder akzeptiert, solange werden solche Meldungen wohl auch noch nötig sein.
Willi Winzig aus takatukaland
Freitag, 11-05-12 12:49
..seh ich anders
Über die Arbeit der Homolobby kann gar nicht genug berichtet werden.
Schließlich sind es die Familien mit ihren nachwuchs die dafür sorgen das es weiter geht in diesem Land .
Rente will jeder haben , die Bereitschaft dafür sorge zu tragen ( sprich Kinder zu bekommen , Familien zu fördern um ihnen dieses zu ermöglichen )ist gering .
Homosexualität ist die Speerspitze des Genderismus , der unsere Kultur nach und anch zerstören wird, und gehört somit sehr wohl auf die Tagesordnung !
Karl Siebenstein aus Pullach
Freitag, 11-05-12 10:36
@ Querdenker & C. Kuhn
Nun: Ich finde die Nachricht schon deswegen veröffentlichungswürdig, weil es die Absurdität dieses Landes aufzeigt. Andersrum wird ein Schuh draus: Derlei Dinge werden dermaßen dominant, daß auch die JF sie nicht (mehr) verdrängen kann, wenn sie gewissenhaft journalist. arbeitet. Daß die Realität nun mal leider so aussieht, daran ist doch nicht die JF schuld! Wer die vollen Auswüchse von "Homo-Deutschland" studieren will, kann sich ja mal bei kreuz.net umschauen. Da gibt es gleich mehrmals am Tag "Homo-Alarm" - zu recht! Kein unbedeutendes Thema. In Sachsen tobt gerade ein Streit, ob schwule Pfarrer im Pfarrhaus ungestört ihren abstoßenden "Praktiken" nachgehen können:
dw.de/dw/article/0,,15905839_page_0,00.html
Chris Kuhn aus Schland
Freitag, 11-05-12 07:50
Ja, ich bin auch der Meinung, die ganzen Homo-Artikel reichen allmählich. Viel zu lange wedelt hier schon der Schwanz mit dem Hund.
Der Querdenker aus Mitten unter uns
Donnerstag, 10-05-12 13:33
Fairer Punkt, Michael G.
Irgendwie kein sonderlich drängendes Problem. Man könnte es so erklären: It's a small but low hanging fruit. Kein großer Aufwand also, es mitzunehmen.
Umgekehrt war die Meldung für die JF dann aber doch wichtig genug, um darüber einen Artikel zu verfassen. Auch das lässt tief blicken - in die Beweggründe der JF-Redaktion.
Otto Ohnesorge aus Berlin
Donnerstag, 10-05-12 12:12
Lieber Michael G. aus Westphalen,
guter Hinweis.
Mal in der "Butterblume" abdrucken und nachfragen.
Die konservativen deutschen Bauern und Landwirte werden sich bedanken.
Trotzdem für mich immer wieder erstaunlich, wie es einer kleinen Minderheit gelungen ist und immer wieder gelingt, ihre Privatangelegenheit zur Staatsräson erhoben zu haben.
Dazu muß ein Staat und dessen Volk schon sehr am Ende sein. Haltlos, würdelos, devot, identitätslos und schamlos.
Die BRD halt.
Klis Tier aus dem abgeschafften Deutschland
Donnerstag, 10-05-12 10:39
Irgentwie muß unser FortBestand (Bestand ist fort) doch gesichert werden.
Um den Rest kümmert sich der Islam.
Michael G. aus Westphalen
Donnerstag, 10-05-12 00:27
Wieviele homosexuelle Landwirte gibt es eigentlich? Gibt es dazu Daten? Scheint ein brennendes Problem zu sein.
Der Querdenker aus Mitten unter uns
Mittwoch, 09-05-12 18:51
Lieber Carsten Schulz,
Vielen Dank für Ihren Beitrag. Diese Erbschaftsregelung ist nur richtig und gerecht.
Auch sollte man das Ehegattensplitting zu Gunsten eines Familiensplittings abschaffen, das denen zu Gute kommt, für die es gedacht war: Kinder, egal, ob sie bei hetero- oder homosexuellen Erziehungsberechtigten oder auch Alleinerziehenden groß werden.
Zum Adoptionsrecht. Ich bin nicht für ein freies Adoptionsrecht - sprich Adoption eines fremden Kindes durch homosexuelle Paare. Anders sieht es aus, wenn einer der beiden Partner ein Kind aus einer vorherigen heterosexuellen Beziehung mitbringt, was die meisten dieser Fälle ausmacht. Hier sollte - aber nur im Sinne des Kindeswohls - eine Adoption durch den Partner möglich sein.
Ralf Beez Ofw d. R. aus 72250 Freudenstadt
Mittwoch, 09-05-12 18:48
Ich glaub, ich muß kotzen, Entschuldigung.
Bauer sucht ... aus Hintertupfingen
Mittwoch, 09-05-12 18:10
"..., daß bei homosexuellen Landwirten künftig der Lebenspartner das alleinige Erbrecht auf den Hof haben soll."
Komisch, warum erinnert mich das irgendwie an RTL? ...
Willi Winzig aus takatukaland
Mittwoch, 09-05-12 18:08
Na da hat die Homolobby ja wieder wunderbar zugeschlagen und scheinbar finden es alle toll !
Na ja schwul sein hat ja auch was und ist nicht so spießig und langweilig wie hetero .
Wann kommt der Tag an dem bei gleicher Eignung ein Homo die neue Arbeitsstelle bekommen muß ( so wie es schon bei öffentlichen Stellenausschreibungen mit Frauen ist )? Kann ja nicht mehr lange dauern.
Deutschland genderisiert sich zu Tode !
Karl Siebenstein aus Pullach
Mittwoch, 09-05-12 17:55
Hm: Jeder läufige Straßenköter genießt in diesem Land der Unbegrenzten Schamlosigkeiten mehr Rechte als z.B. Millionen von Kindern, die zugunsten der Versorgungsehe, die ihre alleinerziehenden Mütter "mit Vater Staat" eingehen, auf einen Elternteil verzichten müssen (obwohl sie, laut Artikel 6 GG, ein verbrieftes "Recht" darauf hätten). Da mutet es hochnotzynisch und grotesk an, daß diese "Freiheitspartei" der Narren (die sich mitsamt ihrer Führungsriege offensichtlich noch nicht genug zum "Horst" macht) sich so ins Zeug legt, damit eine Handvoll Schwuler den Acker ihrer bäuerlichen "Beziehungen" noch tiefer durchpflügen darf als bisher ohnehin schon. Andere polit. Sorgen hat dieses Land nicht als Völker Becks wärmste polit. Empfehlungen...
schwarzrotgold x aus im lande der unterwürfigen steuerzahler
Mittwoch, 09-05-12 17:34
Die Gleichstellung der Homos dürfte von der neuen Wählergruppe um Mohammed und seinen islamischen Brüdern - Migranten, alle mit offenen Armen von Merkels Blockflötenquartet im Reichstag nach Deutschland geholt, nicht gerne gesehen werden.
Ich sehen schon kommen, dass Schwule und Lesben in Berlin bald mit Totschlägern rumlaufen müssen.
Damit dürfte sich dass Problem langfristig ohnehin lösen - und das Pflaster der Strassen in Kreutzberg
werden öfter als sonst die Farbe dunkel-rot annehmen.
Wer A sagt, muss B sagen.
Nunja. Wer`s braucht !
Bernd Schmieder aus Berlin
Mittwoch, 09-05-12 17:00
Lasst uns das Grundgesetz brechen, wir sind der Gesetzgeber. Klar: Heteroehen haben einen entscheidenden Nachteil : Sie können deutschen Nachwuchs erzeugen. Blöd, wirklich blöd...
Carsten Schulz aus Mannheim
Mittwoch, 09-05-12 16:55
Im Prinzip finde ich das richtig. Der besondere Schutz des Staates gilt der Familie. Aber Familie fängt in meinen Augen beim ersten Kind an, nicht vorher.
Ich sehe daher keinen Unterschied zwischen einer kinderlosen Ehe und einer kinderlosen gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaft. Ich sehe daher auch nicht ein, warum ein kinderloses Paar (ganz gleich ob homo oder hetero) in den Genuss des Ehegattensplittings kommen soll. Das sollte Familien mit Kindern vorbehalten sein, denn das entspricht in meinen Augen dem Geist des Grundgesetzes, das in einer Zeit entstanden ist, als kinderlose Ehen die große Ausnahme waren.
Unterschiede sollte es nach wie vor beim Adoptionsrecht geben. Denn da hört die Gleichheit wirklich auf.