Saskia Ludwig: Klare Abgrenzung nach Links Foto: saskia-ludwig.de
BERLIN. Die Brandenburger CDU-Vorsitzende Saskia Ludwig hat angekündigt, ihr Landesverband werde sich klar nach links abgrenzen. Mit Blick auf ihr Bundesland sagte sie der JUNGEN FREIHEIT, mit ihr werde es keinen „Schmusekurs mit der Platzeck-SPD“ geben. Die Sozialdemokraten hätten in den vergangenen 21 Jahren nur „Korruption, Filz und Vetternwirtschaft“ hervorgebracht.
Sie kritisierte zudem, daß ehemalige Mitarbeiter der Stasi in Brandenburg noch immer führende Positionen in Universitäten, Gerichten und Staatsanwaltschaften inne hätten. Die derzeit in Brandenburg regierende Koalition aus SPD und Linkspartei sei allerdings „das letzte rot-rote Auslaufmodell in Deutschland“.
Scharfe Kritik am neuen EZB-Chefvolkswirt
Für die Forderungen von Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) nach einem EU-Bundesstaat sieht Ludwig keine Mehrheit in der Union. Sie mahnte stattdessen, die nationale Souveränität dürfe nicht aufgegeben werden: „Gerade in Zeiten der Unsicherheit und Ungewißheit braucht man Identität und Zusammenhalt. Das bietet der Nationalstaat und, als dessen Grundlage, unsere Kultur.“
Hart ins Gericht ging das CDU-Bundesvorstandsmitglied mit dem Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank und früheren Finanzstaatssekretär Jörg Asmussen (SPD). Dieser habe bereits unter der rot-grünen Bundesregierung maßgeblichen Einfluß auf die Entscheidungen ausgeübt, die zur Finanzkrise geführt hätten. „Jemand, der Teil der Ursache des Problems ist, kann nicht überzeugend Teil der Lösung sein“, warnte die CDU-Politikerin. (ho)
Toni von Schlummerland aus und vorbei isses schon lange!
Freitag, 11-11-11 10:06
Und alle aus Deppendorf klatschen wieder Beifall.
A Bayer aus München
Freitag, 11-11-11 07:32
Wenn Sie es ernst meint sollte sie mit der Abgrenzung gegen links in der eigenen CDU anfangen:
1. Fall SED-Propaganda-Sekretärin Merkel überprüfen, ihr gelang es bisher recht erfolgreich die CDU zu einer SED-Blockpartei umzuformen und sie kann bisher ungehindert mit ihrer Linkstransformation fortfahren
2. Fall Die internen CDU-Verräter an Martin Hohmann identifizieren und mal testen welche konservativen Positionen die vertreten.
3. Fall All die CDU-Wichtigtuer beleuchten die sich im Kampf gegen Rechts besonders hervortun wollen, bzw bemeinsam mit Antifas auf der Straße rumstehen und Grundrechte anderer Menschen einschränken.
Wahr-Sager - aus NRW
Donnerstag, 10-11-11 21:12
@Paul Heller aus München:
Ich kann mich Ihren Worten nur anschließen! Selbstverständlich ist das nur Wahlkampfgetöse, sonst nichts.
Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ
Donnerstag, 10-11-11 19:07
Magnus Milvus: "...dem Wahlvolk gegenüber das konservative Feigenblatt geben."
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Entweder das, oder man wird sie bald rausekeln. Oder sie kriecht zu Kreuze, wegen der Karriere und der Penunzen.
Sie wirkt auf mich jedenfalls wie die wiedergeborene Fredegunde, mit der ich mich nur anlegen würde, die Hand am Schwert, wenn ich ganz sicher wäre, daß ich ihr notfalls den hübschen Kopf abschlagen könnte. Wie immer man das interpretieren will. Warten wir also mal ab.
Es k ö n n t e natürlich auch sein, glaube ich aber nicht, daß sich tatsächlich und ganz allmählich doch Diejenigen im weiten Lande vermehrt zu Wort melden, die nicht Verstand und Charakter an der Garderobe abgegeben haben.
Paul Heller aus München
Donnerstag, 10-11-11 17:21
Hört Hört, sie will die CDU also gegen Links "abgrenzen".
Da trifft es sich doch gut, dass die lonken Politgangster in Neuruppin einen gerichtlich genehmigten NPD - Parteitag verhindern wollen.
Da könnte die die gute Frau ja mal ansetzen und klar "Kante zeigen", dass die CDU nicht mitmacht wenn es darum geht anderen Menschen die Grundrechte zu entziehen.
Aber das traut sie sich sicherlich nicht, ist wohl doch alles nur Wahlkampfgetöse. Da wo man eine blutige Nase riskieren kann da sind diese Leute dann wieder stramm auf Linie von Mauermörderpartei un Konsorten.
Magnus Milvus aus Swakopmund
Donnerstag, 10-11-11 15:31
Die zweifellos attraktive Saskia (Rembrandt's Ehefrau hieß ebenfalls Saskia) darf dem Wahlvolk gegenüber das konservative Feigenblatt geben.
Wählbar wird diese, transatlantischen Interessen dienende PRO-Islam-Partei dadurch freilich noch lange nicht.
Chris Kuhn aus Schland
Donnerstag, 10-11-11 15:30
Klasse, die Frau gibt Kante, führt m.W. auch ein Unternehmen. War aber wohl noch nicht oft genug beim Merkel. Skandalös dagegen, was die medizinische Kraft von der Leyen zuletzt zur Unabdingbarkeit des Euro so dringend loswerden muß, weil sich sonst kein Schwarzer mehr in die Talkshows traut.
Was Asmussen und Steinbrück vor 2008 an Milliardenschäden angelegt haben, wurde nur wegen der Verfilzung der Bank-Aufsichtsräte mit allen Systemparteien im Untersuchungsausschuß unter den Tisch gewischt.
Otto Ohnesorge aus Berlin
Donnerstag, 10-11-11 14:45
Hört, hört.
Wo sie recht hat, hat sie recht.
Die Kund vernehm ich wohl. Allein, mir fehlt der Glaube.
Mein Vertrauen in wolkige Wortmalereien von -C-DU-ProtagonistInnen (lol) ist nachhaltig zerstört.
Das klingt mir alles zu sehr nach Wahlkampf. Und nach dem Willen sich zu profilieren und Stimmen wieder einzufangen.
Der Worte sind genug gewechselt.
Laßt mich auch endlich Taten sehn.
Bis dahin kriegst Du meine Stimme nicht.
Markus Junge aus Deutschland, nicht die BRD
Donnerstag, 10-11-11 14:36
Warnungen vor dem Links-Ruck, der vor 30 Jahren mit Kohls "konservativer Wende" begann, kommen reichlich verspätet. Aber schön drüber geschwatzt zu haben.
Wolfgang E. aus Leverkusen
Donnerstag, 10-11-11 14:31
...gibt es irgendwo schon wieder eine Wahl? Wenn nicht: Gute Frau, die kann man wählen.