Deutschland

Freitag, 27.01.2012

Massaker an Sudetendeutschen aufgeklärt

 

Gedenkstein für die die Opfer des Todesmarsches von Komotau Foto: Wikimedia/Norbert Kaiser Lizenz: bit.ly/4Ynp37

DOBRENZ. Bei den 2010 in der Nähe von Dobrenz im Sudetenland gefundenen Toten handelt es sich um 15 von Tschechen ermordete Sudetendeutsche. Dies geht aus den Untersuchungen einer tschechischen Mordkommission hervor, berichtet die Zeitung Jihlavsky Denik.

Die Täter hatten die Deutschen im Mai 1945 in ein Waldstück verschleppt, dort zum Ausheben der eigenen Gräber gezwungen und anschließend mit Spaten und Hacken erschlagen. Unter den Opfern befanden sich auch Alte und Jugendliche. Der Vorsitzende der sudetendeutschen Landsmannschaft in Österreich, Gerhard Zeihsel, lobte, daß „die Bemühungen der Journalisten und der tschechischen Behörden das Massaker aufzuklären, als vorbildlich bezeichnet werden können“.

Tschechischen Mördern wurde Straffreiheit zugesichert

Anstoß zu den Untersuchungen war der dokumentarische Roman „BergersDorf“ von Herma Kennel. Die Schriftstellerin beschäftigte sich darin unter anderem mit der Vertreibung der Deutschen aus dem Sudetenland. Bis 1946 waren zwei bis drei Millionen Deutsche geflohen oder wurden deportiert. Mehrere zehntausend Menschen wurden dabei getötet.

Mit dem Straffreiheitsgesetz 115 der Beneš-Dekrete wurden die Morde an der deutschen Zivilbevölkerung gerechtfertigt und eine juristische Verfolgung der Täter verboten, wenn die Morde „eine gerechte Vergeltung für Taten der Okkupanten oder ihrer Helfershelfer zum Ziele hatten“. Die Dekrete sind bis heute gültig. (ho)



Anzeige

Anzeige

Anzeige: 1 - 36 von 36.
 

Carsten Schulz aus Mannheim

Montag, 30-01-12 09:22

@Bernd Stanetzek aus Bünde,

mit der Macht eines Siegers kann ich vielleicht Verträge ungestraft brechen, annullieren kann ich sie dadurch nicht.

Aber wenn die eigene deutsche Regierung später ohne Not diesen Vertrag als 'von Anfang an' null und nichtig erkläert, darf man sich nicht wundern, wenn ihn die Welt als annuliert betrachtet.

 

Bernd Stanetzek aus Bünde

Sonntag, 29-01-12 20:37

@ Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ

Danke für Ihren Beitrag.Er ist wirklich sehr zutreffend.
Die größten Verbrecher sind heute die gutesten Menschen.
Und so wird es wohl auch bleiben,denn die wenigen wirklich Mächtigen haben kein Interresse daran,daß die
Menschen sich bessern.Schon um ihrer selbst Willen nicht.

 

Bernd Stanetzek aus Bünde

Sonntag, 29-01-12 20:21

Teil 2:
Was die Besetzung der Tschechei betrifft,ist das auch ein sehr komplexer Vorgang,der nur im Zusammenhang mit allen damals geschehenen Ereignissen sowie mit seiner ganzen Vorgeschichte betrachtet werden kann.
Geschichtliche schwarz-weiß Malerei führt auch in diesem Falle zu nichts

 

Bernd Stanetzek aus Bünde

Sonntag, 29-01-12 20:20

@ Carsten Schulz aus Mannheim,
"ein völkerrechtlich gültiges Abkommen kann man unter normalen Umständen nicht einfach per Dekret von 'Siegermächten'annullieren".
Doch das kann man.Nämlich mit dem Recht des Siegers gegenüber dem besiegten.Wer hätte denn Klage gegen
England,Amerika,Frankreich,Italien oder Rußland erheben
sollen? Der Völkerbund wurde doch von eben diesen dominiert.
Sie selbst waren doch die ersten die den Versailer
"Vertrag" gebrochen haben,nämlich in der Frage der Abrüstung.Solche,wie Sie es nennen,völkerrechtlichen
Abkommen sind doch damals wie heute nicht das Papier wert auf dem sie geschrieben stehen.Für uns deutsche galten ja nicht mal mehr die Menschenrechte.

 

Bernd Stanetzek aus Bünde

Sonntag, 29-01-12 19:38

Teil 3:
Was Polen betrifft,habe ich wohl etwas durcheiandergebracht,wofür ich mich entschuldigen möchte.

 

Bernd Stanetzek aus Bünde

Sonntag, 29-01-12 19:38

Teil 2:
Grundlage des Kaiserreichs war die Reichsverfassung von 1871, die einen föderativen Staatsaufbau begründete und den 25 Bundesstaaten und dem Reichsland Elsass-Lothringen umfangreiche Eigenständigkeiten beließ.Die Gesetzgebung wurde durch Bundesrat und Reichstag ausgeübt.
Ein Kunststaat dagegen wird von fremden Mächten auf für sie fremden Territorium gegründet,ohne das die dazu
gehörigen Völker oder Volksgruppen eine gemeinsame Vergangenheit,sprich Geschichte oder Kultur haben.Was die Teile Deutschlands an der Tschechoslowakei betrifft,
ist auch hier ein Blick in die Historie sehr hilfreich.
Dann weiß man nämlich,daß die beiden Landesteile Böhmen
und Mähren seit 1041 auf Dauer bis 1918,zum Deutschem
Reich gehörten.

 

Bernd Stanetzek aus Bünde

Sonntag, 29-01-12 19:37

@ M. Müller aus Pommern
Was das annullieren des Münchener Abkommens angeht,wurde
das von den Siegermächten und den Tschechen betrieben.
Die DDR und die BRD gehören meines Wissens nach weder zu den Einen noch zu den Anderen.Das Recht ist seit jeher auf der Seite des Siegers.Da sind vorher geschloßene Verträge einen Dreck wert.
Was das Problem eines Kunststaates angeht,sehe ich die Sache so:Ein Staat entsteht aus sich heraus und auf Grund seiner jahrhundertelangen-im Fall Deutschland
Jahrtausendelangen- gemeinsamen Kultur und Geschichte.
Das Dt. Kaiserreich wurde 1871 in Nachfolge des Norddt. Bundes gegründet.
Durch Beitritt der süddt. Länder entstand das Reich unter Ausschluss Österreichs als sog. kleindt. Lösung.

 

Carsten Schulz aus Mannheim

Sonntag, 29-01-12 18:28

@M. Müller aus Pommern,
die deutschen Teilstaaten BRD und DDR haben das Münchner abkommen zwar nicht 'annuliert'. Sie sind hingegen noch weiter gegangen und haben sogar vertraglich erklärt, das Abkommen sei von Anfang an 'null und nichtig' gewesen.

http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/ressorts/geschichte/index,page=1195454.html

[..] war natürlich völliger Unsinn, da das Abkommen selbstverständlich zunächst einmal gültig war. Es zeigt aber wieder einmal, wie kriecherisch deutsche Politiker in solchen Fragen agieren. Selbst die abstrusesten Äußerungen werden akzeptiert, nur damit die osteuropäischen Nachbaren nicht die Stirne runzeln.

 

Julius Recht aus Irrenheim

Sonntag, 29-01-12 16:30

Was denken sie, warum ich dieses Land nicht mehr betrete....

 

Carsten Schulz aus Mannheim

Sonntag, 29-01-12 12:03

@Bernd Stanetzek aus Bünde,
ein völkerrechtlich gültiges Abkommen kann man unter normalen Umständen nicht einfach per Dekret von 'Siegermächten' annulieren. Allerdings hat Hitler sich selbst nicht daran gehalten, da er die Grenzen der Resttschechei nicht anerkannt und das Land im März 39 sogar besetzt hat.

Die Vertreibung der Deutschen war ein Verbrechen, ein völkerrechtswidriger Akt. Die Gründe für diesen barbarischen Akt liegen auf der Hand: man stelle sich vor, die Deutschen wären nicht vertrieben worden. Dann wäre das Sudentenland nach der 'Wende' in Prag wieder ein Diskussionsthema geworden, so wie möglichweise Eupen Malmedy bei einer künftigen Aufteilung Belgiens.

 

Volker Larina aus Nordland

Samstag, 28-01-12 19:01

Es gab Mitte/Ende der 50er, Anfang der 60er Jahre Zahlen über die Weltkriegstoten.

Diese Zahlen waren den einzelnen Nationen zugeordnet. Es wurde weiter differenziert nach Toten der unmittelbaren Kriegshandlungen/Kampfhandlungen, Toten der Vertreibung und Toten der Zivilbevölkerung (inklusive der Bombardements der Allierten).

Diese traurigen Zahlen waren für mich weitestgehend nachvollziehbar. Sie waren auch durch Zeitzeugenaussagen recht plausibel.

Zeitlich danach begann in den Medien eine mirakelhafte Änderung dieser Zahlen. Die Anzahl der Gesamtopfer stieg, die Anzahl deutscher Opfer sank überproportional.

Wenn man daraus einen Trend erstellt, dann wird es bald keine deutschen Opfer dieser Epoche mehr geben.

Kurz davor sind wir!!

 

M. Müller aus Pommern

Samstag, 28-01-12 15:56

@ Herr Stanetzek.
Dass das Münchner Abkommen annuliert wurde, ist falsch. Das haben weder die Regierung der DDR noch die der Bonner oder Berliner BRD je getan.
Wenn Sie die Kategorie des "Kunststaates" heranziehen, so muss ich Sie fragen, was das Deutsche Reich von 1871 war. Waren die Nordschleswiger Dänen, die Memelländer Litauer, die westpreußischen Polen oder die Lothringer Franzosen etwa Deutsche? Waren die Österreicher keine? Gab es jemals einen Vorgängerstaat oder etwas vergleichbares?
Wenn Sie sagen, die Tschechoslowakei sei damals aus Teilen Österreichs und Ungarns gebildet worden, stimme ich zu. Aber welches waren den die Teile "Deutschlands" und auf welches Vorkriegspolen beziehen Sie sich?

 

Toni von Schlummerland aus und vorbei isses schon lange!

Samstag, 28-01-12 09:50

@ Prabahindran Thambineera aus Zürich, Schweiz
"Wenn sich das Deutsche auf sich sitzen lassen wollen"

So weh es tut, aber vollkommen richtig und sogar noch zu harmlos ausgedrückt!
Ein Volk das z.B. eine Christin Löchner hat, hervorbringt und noch frei herumlaufen läßt nachdem es soetwas überhaupt äußern konnte, hat nichts anderes als ein Abschaffen verdient.

Für anderes und mehr fehlen mir die Worte, auch im besonderem weil ich Tagtäglich mit diesen Menschen um meine eigene Existens kämpfen muß und die Schnauze so voll habe.

 

Till Eulenspiegel aus Québec (ville), Québec (pays)

Samstag, 28-01-12 02:59

“...
"What all schoolchildren [should] learn,
"Those to whom evil is done
"Do evil in return.
..."

W. H. Auden, American Poet

 

Rosa Rot aus Helgoland

Samstag, 28-01-12 02:52

Es ist haarsträubend wie bei einem grausamen Massaker an Greisen und Jugendlichen, die mit Spaten zu Tode geschlachtet werden von "gerechter Vergeltung" gesprochen werden kann und diese widerlichen Morde auch noch von offizieller, behördlicher Seite legitimiert wurden und werden. Denn bis heute sind die menschenverachtenden Benes-Dekrete in Kraft, die die Ermordung hunderttausender Deutscher Zivilisten für rechtens erklärten. Abscheulich, wie diese Gesetze in einer EU, die uns stündlich Millionen an Hilfsleistungen für fremde Völker abverlangt, aber die Abschlachtung des eigenen Volkes gutheißt, weiterhin Gültigkeit besitzen können. Welche Schande für unsere politische Klasse, die dieses Unrecht bis heute duldet!

 

Wolfgang M. aus Deutschland

Freitag, 27-01-12 22:46

"Bis 1946 waren zwei bis drei Millionen Deutsche geflohen oder wurden deportiert. Mehrere zehntausend Menschen wurden dabei getötet."

Bitte nichts beschönigen, wie es in den Systemmedien leider üblich ist. Die Opferzahl dürfte mindestens 250.000 betragen haben, wobei viele auf bestialischste Weise umgebracht wurden!

 

Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ

Freitag, 27-01-12 21:15

(1) Des Pudels Kern ist doch, daß, wenn alle damals Beteiligten wirklich ihre unter den Teppich gekehrten Schandtaten ans Licht holen würden, die guten Menschen ihre Träume nicht weiter träumen könnten. Sie müßten einsehen, was die Welt neben allem Schönen das sie bietet in erheblichem Maße immer wieder auch sein kann: eine Hölle, von Bestien bevölkert!

Und zwar keineswegs nur regional begrenzt, was ja auch heute wieder jeder sehen kann.

Die beruhigende Illusion jedoch, daß immer nur die Anderen die Bestien waren - in der Regel die jeweils besiegten Feinde -, die Welt ansonsten aber eine Idylle und der Mensch als solcher gut, besonders man selber, ist dabei so alt wie die Menschheit.

 

Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ

Freitag, 27-01-12 21:12

(2) Die deutschen Träumer glauben nun seit 1945 diese Illusion - die übrigens jedes Lernen aus den Tatsachen verhindert -, mit dem Taschenspielertrick aufrecht erhalten zu können, die Dinge einfach auf den Kopf zu stellen: die Anderen waren die Guten und nur sie selber Bestien.

Dabei verdrängend, daß dies ebenso unmoralisch und verlogen ist wie die sozusagen traditionellen Vereinbarungen. Unter anderem zwingt es sie, gegenüber den eigenen Opfern dieselbe Mißachtung und Unmenschlichkeit an den Tag zu legen, wie es Andere stets gegenüber ihren Feinden taten und tun.

 

Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ

Freitag, 27-01-12 21:12

(3) Sie führen damit ihre Selbstinterpretation "besonders gute Menschen" zu sein, auf fürchterliche Weise ad absurdum. In Wiklichkeit treiben sie nur die allgemeine Amoral, Bösartigkeit und zudem noch ihre eigene schändliche Würdelosigkeit auf die Spitze!

Es gibt nur - vielleicht -, eine Möglichkeit, die Welt und die Menschen wirklich zu bessern: indem man sie zunächst einmal konsequent so beschreibt wie sie wirklich sind!

 

Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ

Freitag, 27-01-12 21:11

(4) Für den Zweiten Weltkrieg hieße das, n e b e n den NS-Antisemitismus die internationalen (!) Konferenzen vor dem Krieg zur Errichtung eines "Judenstaates" auf Madagaskar - unter Beteiligung von französichen, amerikanischen, britischen, holländischen usw. Delegierten -, sowie die bereitwillige bis begeisterte Mitarbeit bei der Judenverfolgung und Vernichtung in diversen besetzten Ländern zu stellen! Unter anderem...

 

Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ

Freitag, 27-01-12 21:10

(5) Und neben Auschwitz die Vertreibungs-Massaker, den Bombenholocaust (J.Friedrich,in: Der Brand), Jedwabne usw. in Polen, die amerikanischen Rheinwiesenlager, die Erschießung sämtlicher Kriegsgefangenen der Waffen-SS durch die US-Army in Frankreich, die "absurden Grausamkeiten" (so zutreffend der Historiker M. Stürmer) der Partisanen in Ost und West - z.B. die ca. 300.000 von Titos Mördern fast vollständig niedergemetzelten entwaffneten Wehrmachtssoldaten bei Kriegsende -, die Vernichtung dtsch. Kriegsgefangener und aus D. entführter Zivilisten (Frauen und Jugendliche)in Stalins Lagern, die Torpedierung der Gustloff und Cap Arcona, usw. usw.

 

Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ

Freitag, 27-01-12 21:08

(6) Insgesamt - legte man auch noch die von Fritjof Meier wissenschaftlich korrekt und wissenschaftlich bisher unwiderlegt ermittelte (jedoch verschwiegene) tatsächliche Zahl der in Auschwitz Ermordeten (eine halbe, nicht sechs Millionen!) zugrunde -, eine sogar mehr als ausgeglichene Bilanz des Horrors!

Und würde man so verfahren, müßten sie alle betroffen - diesmal wirklich -, eben dies anerkennen und tatsächlich schwören, daraus - alle gemeinsam -, lernen zu wollen.

Aber natürlich wollen sie das nicht. So wie es die Menschen noch nie wollten!

 

Bernd Stanetzek aus Bünde

Freitag, 27-01-12 20:54

Teil 2
Um das wiederum zu verstehen ist es nützlich zu wissen,
das die Tschechoslowakei ein erst 1919 entstandener Kunststaat ist.Er wurde nach dem ersten Weltkrieg von den Siegermächten aus Landesteilen zusammengefügt die
vormals östereichisch,ungarisch,deutsch und zu kleinen Teilen auch polnisch waren. Was ich damit sagen will ist, daß man einen Vertrag nicht ohne geschichtlichen
Zusammenhang sehen kann.Das vorher erwähnte Buch sollte
deshalb Pflichtlektüre für jeden Deutschen sein,vor allem aber für unsere schwarz-weiß Geschichtsmaler.

 

Bernd Stanetzek aus Bünde

Freitag, 27-01-12 20:54

@ M. Müller aus Pommern,
was das Münchner Abkommen angeht,scheinen Sie nur über ein von den BRD-Medien zugelassenes Geschichtswissen zu verfügen.Da man dieses kleine aber sehr komplexe Stück
europäischer Geschichte hier nicht abhandeln kann,
empfehle ich Ihnen das Buch "Der Krieg der viele Väter
hatte".Von S.177-186 können Sie sich Punktgenau und mit Quellenangaben informieren. Sie werden da erfahren,daß
das Abkommen nach dem zweiten Weltkrieg anulliert wurde
und das es Tschechen und Siegern dazu diente die Vertreibung der Sudetendeutschen aus ihrer angestammten Heimat im Jahre 1945 und die Dekrete des Ministerpräsi-
denten Benesch zu begünden.Das Abkommen wurde dadurch
im Nachhinein zur Ursache der Vertreibung und der Dekrete umgedeutet.

 

Herbert H. aus S.

Freitag, 27-01-12 20:25

Es ist doch bis heute so, Straftaten von Migranten an Deutschen werden kaum geahndet. Gerade nicht im angeblichen "Rechtsstaat".
Beschwerden werden weggedrückt oder mit der "richterlichen Unabhängigkeit" begründet, auch wenn diese Richter eklatant gegen Rechtsgrundsätze verstoßen haben.
Man macht sich oft nicht einmal die kleine Mühe, diese überhaupt zu beantworten. Oder sollte man das als Eingeständnis der Schuld sehen?
Sie ist wohl bald vollendet, die Abschaffung des deutschen Volkes!

 

Bernd Schullcke aus Sachsen-Anhalt

Freitag, 27-01-12 19:32

Eine Mordkommission hält den Fall für aufgeklärt, obwohl sie keine Mörder nennt? Bemerkenswert. Und komme mir keiner mit der Zeit! Unsere Nachbarstaaten stellen nach wie vor 90jährige vor Gericht, wenn sie nur der Kollaboration mit den Deutschen verdächtig sind. Aber zu einer solchen Ungleichbehandlung schweigt auch dieses unsägliche, oberste europäische Gericht.

 

Ralf Beez Ofw d. R. aus 72250 Freudenstadt

Freitag, 27-01-12 18:49

Bin ja gespannt, ob und wie sich unsere "BRD"-Dienst-
wagenadlige dazu äußern werden!

 

Klaus . aus ganz Deutschland

Freitag, 27-01-12 18:23

"Massaker an Sudetendeutschen aufgeklärt"

Nichts ist aufgeklärt! Daß es sich bei den Leichen im Massengrab um Deutsche handelt, ist schon fast selbstverständlich. Und wer die Täter waren steht damit natürlich auch fest. Aber damit ist dieses eine von hunderten Verbrechen noch lange nicht aufgeklärt. Erst wenn die Mörder und ihre Opfer namentlich bekannt sind, kann man von Aufklärung sprechen - nicht eher! Aber das geht den Behörden in Tschechien dann sicherlich doch zu weit!

 

Lüder Osmers aus Deutschland

Freitag, 27-01-12 18:19

Kein Beitrag zum heutigen Pflicht-Gedenktag in der "Jungen Freiheit" - wenn das nur gutgeht, verehrte Schriftleitung...

Stattdessen ein an einem 27. Januar politisch nicht ganz korrektes Gedenken:

Ich hebe mein Glas zu einem geziemenden Streifen auf den Ehrentag von S.M. Wilhelm Zwo! Geboren am 27. Januar 1859 in Berlin.

 

schnurzpiep egal aus Alleswasimfernsehnisbeeinflusstuns

Freitag, 27-01-12 17:36

Vergessen
gibt es NIEMALS.

Verzeihen
gibt es NIEMALS.

Versöhnen gibt es
nur nach restloser Aufklärung aller Morde und ehrlichem Bekenntnis der Vertreiberstaaten zur geschichtlichen Wahrheit.

 

Klaus . aus ganz Deutschland

Freitag, 27-01-12 17:35

Was heist denn hier "... die juristische Verfolgung der Täter wurde verboten"

Diese Verfolgung ist auch heute noch verboten und auch heute noch werden in einem Land der "Wertegemeinschaft" die tschechischen Verantwortlichen für tausendfachen Mord und Vertreibung durch tschechische Gesetze vor Strafverfolgung geschützt. Ein Land, in dem heute noch rund die Hälfte der Bevölkerung alle an Deutschen begangene Verbrechen gut heist, kassiert Jahr für Jahr Milliarden deutsche Steuergelder, verwendet aber selbst nicht einen einzigen Euro für eine Wiedergutmachung. Tausendfache Vertreibung, Mord und Raub persönlichen Eigentums werden dort immer noch als rechtens betrachtet! Und was tut die EU oder Deutschland dagegen?

 

Uwe Mensen aus Osnabrück

Freitag, 27-01-12 17:25

Ich denke die tschechischen Mörder von damals haben schon längst vor ihrem ewigen Richter gestanden.

 

Prabahindran Thambineera aus Zürich, Schweiz

Freitag, 27-01-12 16:52

...aber den halblebigen Demanjuk zieht man durch alle Instanzen, der alte Hess geniesst auch im Tod keine Ruhe und wehe, wehe, wehe, es wäre umgekehrt.

Wenn sich das Deutsche auf sich sitzen lassen wollen, dann haben sie ihre eigene Abschaffung nicht nur verdient, dann ist die Abschaffung der Deutschen zwingend notwendig. Ich glaube, man muss es nicht mal fordern. Es liegt in der Natur der Nichtwehrhaftigkeit, dass ein solches Volk sowieso verschwindet.

 

M. Müller aus Pommern

Freitag, 27-01-12 16:47

Wer sich daran stört, dass die Benesch-Dekrete noch in Kraft sind, sei daran erinnert, dass das Münchener Abkommen 1938 ebenfalls nie außer Kraft gesetzt wurde.

"Gerhard Zeihsel lobte, daß „die Bemühungen der Journalisten und der tschechischen Behörden das Massaker aufzuklären, als vorbildlich bezeichnet werden können“."
Hat er recht.
Selbiges steht in Sachen NS-Verstrickung und personeller Kontinuität in der Frühphase des Bd"V" noch aus.

 

Mika Rheinland aus Deutsch Gewesen

Freitag, 27-01-12 14:45

Dass die 15 ermordet wurden, war doch auch vorher schon klar. Konsequenzen? Ein paar lobende Worte der Landsmannschaft für eine viel zu späte Selbstverständlichkeit. Keine Bundesregierung, keine tschechische Regierung, keine Menschenrechtsorganisation, die auch nur ein Sterbenswort zu den Ergebnissen der Untersuchung sagt. Niemand, der verlangt, in Rumänien, im ehemaligen Jugoslawien, in Polen, der Ukraine oder Russland systematisch nach bis heute Vermissten deutschen Zivilisten zu suchen.
Ein Genozid wird nicht etwa vertuscht, nein, er wird als gerechte Strafe empfunden. Dass dies als alttestamentarisch zu bezeichnen ist, ist gewiss kein Zufall.

 

Carsten Schulz aus Mannheim

Freitag, 27-01-12 14:08

Es ist einfach unerträglich, dass die EU diese Benesch-Dekrete in Tschechien weiterhin toleriert. Noch unerträglicher, dass eine deutsche Regierung unter diesen Bedingungen der EU-Mitgliedschaft zugestimmt hat. Und der Gipfel: der europäische Gerichtshof hält es nicht mal für nötig, die Massenmorde an Deutschen als Verletzung der Menschenrechte zu verurteilen.

Ein weiteres Beispiel, dass wir diese Art von EU nicht brauchen, dass sie den deutschen Interessen schadet. Aber kein Wunder, wenn die deutschen Regierungen sich auch nicht als Sachwalter deutscher Interessen verstehen.

Unter diesen schlimmen Bedingungen ist es immerhin ein Lichtblick, dass im tschechischen Volk selbst langsam ein Umdenken beginnt.

 
 

Anmelden um Kommentare zu schreiben.

Anzeige