Daimler wehrt sich gegen entflammbares EU-Kältemittel
Mercedes-Stern: Klimaschutz wichtiger als Menschenleben? Foto: Wikimedia/The Car Spy Lizenz: bit.ly/1I2o
FLENSBURG. Die Weigerung des Automobilkonzerns Daimler, ein von der EU gefordertes klimaschonendes, jedoch auch entflammbares Kältemittel zu nutzen, könnte für das Unternehmen zu schweren Konsequenzen führen. Das Kraftfahrt-Bundesamt drohte dem Autobauer indirekt, die Zulassung neuer Wagen zu verweigern.
Daimler hält das neue von der Europäischen Union vorgeschriebene Kältemittel für Klimaanlagen für hochgefährlich. Dieses habe sich bei mehreren Tests als „zündfähig erwiesen“, teilte das Unternehmen mit. „Aufgrund der neu gewonnenen Erkenntnisse und seiner hohen Sicherheitsmaßstäbe schließt Mercedes-Benz den Einsatz dieser Chemikalie in seinen Produkten aus.“
Das neue von der EU geforderte Kältemittel wird von zwei amerikanischen Konzernen in Monopolstellung produziert. Derzeit ist noch unklar, ob diese genug davon liefern können. Mit dem neuen Kältemittel sollen die Treibhausgas-Emissionen in den kommenden Jahren deutlich gesenkt werden. (ho)
Mit meiner Bemerkung "Und die USA hat FCKWs tonnenweise als Reinigungsmittel verwendet..." sollte kein Zusammenhang mit dem 'Ozonloch' hergestellt werden. Ich bitte meine ungenaue Äußerung zu entschuldigen. Wie in vielen Kommentaren auf dieser Seite geäußert, geht es nur um die Herstellung bzw. Erhaltung der Vorherrschaft amerikanischer Firmen. Umweltschutz und Gesundheit spielt dabei keine Rolle.
Lesenswert in diesem Zusammenhang sind m.E. die Bücher von Dr. Rosalie Bertell 'Kriegswaffe Planet Erde' und von Johannes Jürgenson 'Die lukrativen Lügen der Wissenschaft'
Markus Junge aus Deutschland, nicht die BRD
Samstag, 22-12-12 01:40
Sehr schön, schrieb ich hier erst am Donnerstag über den Dämmwahn, bringt es Eigentümlich Frei einen Tag später auch und natürlich viel ausführlicher:
ef-magazin.de
Energiewende: Billiges Styropor kann teuer kommen
von Edgar L. Gärtner
Immer daran denken, dahinter steh ein ganzes System, welches Umweltschutz predigt, aber genau das Gegenteil bewirkt, unglaublich teuer ist, Freiheitsrechte systematisch zerstört und die Rundumüberwachung vervollständigt. Daimler ist nur eine weitere Spielart, der gleichen Melodie.
Der Querdenker aus Mitten unter uns
Freitag, 21-12-12 00:23
Ob Daimler demnächst auch Benzin verbietet? Das bildet auch hochentzündliche Gase.
Spaß bei Seite. Die Einführung von R-1234yf (Tetrafluorpropen) steckt voller Pannen. Erst Patentstreitigkeiten, mit denen sich die beiden Hersteller ein gutes Geschäft sichern wollten, dann Lieferschwierigkeiten, so dass Autohersteller auf das alte R134a zurückwechseln mussten, dann die Warnung vor Entzündbarkeit unter Bildung ätzender Flusssäure, worauf die Deutsche Umwelthilfe schon Mitte des Jahres hinwies.
Die EU-Kommission ist übrigens nur bedingt verantwortlich dafür: Bereits im Mai 2010 entschied sich die deutsche Autoindustrie unisono für den Einsatz von R-1234yf und gegen R-744 (CO2), die wohl sinnvollste Alternative. Eine klare Fehlentscheidung.
Werner Holt aus Kippenberg
Donnerstag, 20-12-12 23:15
„Das neue von der EU geforderte Kältemittel wird von zwei amerikanischen Konzernen in Monopolstellung produziert.”
Alles klar.
Um es mal mit E.Es. Worten auszudrücken: Da bleibt den Föderati des Imperiums natürlich wenig Handlungsspielraum. Und die Provinz-Lakaien und Statthalter des Imperiums werden dessen Interessen knallhart und alternativlos zu wahren wissen.
Das wird auch Daimler schnell einsehen. Denn: Das Imperium schlägt nicht nur zurück.
Otto Ohnesorge aus Berlin
Donnerstag, 20-12-12 23:02
Wie bei E10.
Nahrungsmittel durch den Vergaser jagen.
Hochgiftiges Quecksilber in die Zwangslampe.
Zündfähiges Kältemittel in die Klimaanlage.
Widerstand wird bestraft.
Erfüllungsgehilfen sind die von den Bürgern selbst gewählten Volkszertreter. Die bestimmen die EU-Kommissare.
Kommissare, die offenbar hoffnungslos überfordert sind im Umgang mit Profi-Bankstern und Profi-Managern sämtlicher Industrien.
Und wer ist mit der Nase mal wieder ganz weit vorne?
Richtig, unsere Freunde und Beschützer, die nur unser aller Bestes wollen, weil sie selber längst Bankrott sind.
Wie immer Weltmeister. Weltmeister im Schuldenmachen.
Unser Schulden Anhäufer
Markus Junge aus Deutschland, nicht die BRD
Donnerstag, 20-12-12 19:17
Hoffentlich hält Daimler durch. Identischen Stuß hat man doch schon Anfang der 90'er gemacht, als das böse FCKW plötzlich weg mußte, damit mit solchen Monopolen teure, hochgiftige, ergo umweltfreundliche, Kältemittel in die Kühlschränke gepreßt werden durften.
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Dieser Wahn erinnert an die ganze Häuserdämmung. Konnte man gerade erst wieder bei Kopp lesen, der NDR brachte kürzlich den 2. Teil einer Reportage über Fassadendämmung (Wärmedämmung - Der Wahnsinn geht weiter). Bei beiden klingt eine Studie aus den 80'ern an, die immer noch teilweise geheim ist und die Wirksamkeit solcher Dämmung als nicht vorhanden belegt. Diese offizielle Studie war ab Mitte der 80'er geheim und ist jetzt erst in Teilen verfügbar! Warum nur, weil ab
Markus Junge aus Deutschland, nicht die BRD
Donnerstag, 20-12-12 19:17
Mitte der 80'er die teure Fassadendämmung aufkam und man diese verkaufen mußte?
Andere Studien - Fehlanzeige. Also ran an die Häuser das Zeug, hochgiftiger Sondermüll, leicht entflammbar, ein Biotop für Algen und Schimmel, wirkungslos oder sogar höhere Heizkosten verursachend!
Das ist "Umweltschutz" bei uns, per Gesetz, durch freundliche Lenkung durch die entsprechende Lobby.
Kassandra Priamos aus Troya
Donnerstag, 20-12-12 19:08
Es geht auch OHNE Kältemittel und Mercedes wird eine solche Klimaanlage in seine Wagen einbauen. Funktioniert so ähnlinlich wie ein Heißluftmotor, wenn man ihn antreibt anstatt ihn zum Antrieb zu nutzen. Wird den Amis aber nicht gefallen, wegen der Patente. Jaaaa, wenn wir jetzt nochmal bei 1945 anfangen könnten.....Paperclip und so... Träum...
Markus Junge aus Deutschland, nicht die BRD
Donnerstag, 20-12-12 19:03
Hubert Gustavsson
"Und die USA hat FCKWs tonnenweise als Reinigungsmittel verwendet. Das ist dann direkt in die Atmosphäre verdampft."
Ja und? FCKW's sind harmlos, für Mensch wie Ozonschicht. Das ausgerechnet das FCKW, jene am SÜDpol zerstört haben soll, ist ausgemachter Humbug. Oder warum soll das massenhaft auf der NORDhalbkugel verwendete FCKW, durch die massiven atmosphärischen Verwerfungen des Äquatorbereichs, zum Südpol gelangt sein, während man am Nordpol ewig nichts fand?
Wobei dann auch noch die "Löcher" sich wieder schließen, obwohl das FCKW doch angeblich noch Jahrzehnte in der Atmosphäre aufsteigt und weiter die Löcher vergrößert - so die Lügenmär der üblichen Verdächtigen, wie beim Klimaschwindel halt.
Hubert Gustavsson aus Hesse
Donnerstag, 20-12-12 17:31
Interessant, dass als Erstes immer Klimaanlagen in den Focus der sog. Klimaschützer geraten. Bei Auto-Klimaanlagen lasse ich mir das noch eingehen. Die sind aufgrund der Erschütterungen anfälliger für Kältemittelverluste.
Die Klimaalarmisten sollten lieber einmal ihre vielgepriesenen Wärmedämmstoffe näher betrachten. Bei vielen geschieht das Aufschäumen gerade durch diese Mittel.
Und die USA hat FCKWs tonnenweise als Reinigungsmittel verwendet. Das ist dann direkt in die Atmosphäre verdampft.
A. R. aus FD
Donnerstag, 20-12-12 17:30
Es wird höchste Zeit diese EU (Europas Untergang) zu ver-
lassen. Hochgiftiges Quecksilber in Zimmerlampen und jetzt ein entflammbares Kältemittel in deutsche Autos.
Was muß eigentlich noch passieren, bis der Wähler die
deutschfeindlichen Parteien CDU/SPD/Grüne/FDP in die
politische Wüste schickt?
Man stelle sich vor ein Amerikanischer Diplomat verbrennt
in einem deutschen mit amerikanischen Kältemittel ausgestatteten Auto. Dann müßte Daimler mit einer Schadensersatzklage rechnen, die sich gewaschen hat.
Klimaerwärmung- und Kohlendioxidreduktion- Anhänger
kann immer wieder nur sagen, daß das Kohlendioxid nur zu
0,038 % in der Atmosphäre vorkommt. Würde dies auf 0,000
% gedrückt werden, gäbe es keine Photosynthese mehr und die Menschen
Waldemar Pabst aus Berlin
Donnerstag, 20-12-12 17:19
Interessant ist es auch in diesem Fall zu erleben, daß die Gesundheit von Menschen gegenüber der Durchsetzung einer Ideologie nichts gilt.
Giftige Gase aus Energiesparlampen, leicht entflammbare Kühlflüssigkeit? Egal! Das Euro-Politbüro legt die Prioritäten fest. Und Gesundheitsschutz gehört nicht dazu.
Dietmar Fürste aus Bavaria
Donnerstag, 20-12-12 16:38
Klima ist lediglich der ca. 30-jährige Mittelwert aller Wetterdaten einer Region! Es lässt sich weder Vorhersagen, noch "schützen" oder beeinflussen, weil man eben kein Wetter machen kann und die Erde alles andere als ein Treibhaus ist.
Die Klimahysterie ist eben nur eine Geschäftsidee für Milliarden-Deals mit CO2 Zertifikaten samt Betrügereien mit gefälschten oder erfundenen Daten zu normalen Naturereignissen und schließlich für immer neue Steuern, Verbote und Vorschriften.
Was für ein Tollhaus. Ernsthafte Wissenschaftler werden totgeschwiegen. Aber man findet sie wenigstens noch bei www.eike-klima-energie.eu mit vielen Daten, sachlichen Darstellungen und einem hohen wissenschaftlichen Ethos.
Alexander D. aus Ebersberg
Donnerstag, 20-12-12 15:57
Das besagte "klimaschonende" Kältemittel hat sich tatsächlich als brandgefährlich herausgestellt. Man sollte in den Fällen, wo es zu Schäden, zum Abbrand des Autos und zu Verletzungs- und Todesfällen kommt, die monopolistischen US-Hersteller des Mittels, die zuständigen EU Gremien und das Kraftfahrtbundesamt belangen. Nicht nur die juristischen, sondern auch die natürlichen Personen zur Verantwortung ziehen, die alle Automobilhersteller dazu zwingen, dieses Mittel in die Klimaanlagen einzufüllen.
Könnte mir glatt vorstellen, dass in solchen Fällen in den USA der Automobilhersteller die zu erwartenden Produkthaftungs-Klagen aussitzen muss. Die beiden amerikanischen Konzerne werden durch die gewieftesten Anwälte weißgewaschen. Wie so oft.