Ein israelisches U-Boot: Droht Deutschland etwa? Foto: Wikimedia/shlomiliss
TEL AVIV. Deutschland droht Israel angeblich damit, die Lieferung eines U-Bootes zu stoppen. Wie die israelische Zeitung Yedioth Ahronoth berichtet, habe die deutsche Regierung angesichts der jüngsten Pläne zum Siedlungsausbau in Israel die Auslieferung auf Eis gelegt. Das U-Boot sollte im nächsten Jahr als insgesamt sechstes der Dolphin-Klasse die israelische Marine verstärken. Es ist als Waffenträger für nukleare Marschflugkörper geeignet.
Sowohl das israelische Verteidigungsministerium als auch die Bundesregierung halten sich bedeckt. In einer Stellungnahme gegenüber der Jerusalem Post bestätigte ein Sprecher der Bundesregierung jedoch Gespräche: „Es gibt im Rahmen der Gespräche zwischen der Bundesrepublik und dem israelischen Premierminister eine langanhaltende Diskussion, was die Kooperation im militärischen Rüstungsbereich betrifft. In Verbindung mit diesen Gesprächen wurde Diskretion vereinbart.“
Deutschland rüstet Israels Marine auf
Deutschland unterstützte den Kauf der israelischen U-Boote mit Beträgen in dreistelliger Millionenhöhe. Die Kosten der ersten beiden U-Boote in Höhe von 880 Millionen D-Mark wurden vom deutschen Steuerzahler sogar komplett übernommen. Auch für das sechste U-Boot weist der deutsche Haushaltsplan für 2012 einen Betrag von 135 Millionen Euro aus. Als Erst- und Zweitschlagswaffe können Israels U-Boote beispielsweise vor der iranischen Küste operieren. (FA)
Till Eulenspiegel aus Québec (ville), Québec (pays)
Mittwoch, 02-11-11 02:44
("Zitat" & 'kursiv')
Forgive and Forget. Or forget it.
Als Veteran von zahlreichen Seminaren und Vorträgen ost- und westdeutscher Geschichts-, Polit- und Literatur-Akademiker an nordamerikanischen Universitäten bis Mitte der 80er Jahre, wäre aus persönlicher Erfahrung zu berichten, daß eure Basen und Vettern — oder wären's lieber Brüder und Schwestern? — aus der gewesenen DDR ihren damaligen BRD-Kollegen an Selbstsicherheit und Selbstverständnis als Deutsche zumeist haushoch überlegen waren.*
Allen Deutschen wurde bei ihren Auftritten in den 60er und 70er Jahren wenig geschenkt: feindselige Fragen, gehässige Zwischenrufe, sogar Anpöbeleien — und die 'intensive hostile stares'. Von denen, die in die Kniee gingen — ein zumeist peinliches, beschämendes, jämmerliches Schauspiel wider die Menschenwürde — waren die BRD-Intellektuellen in der überwiegenden Mehrzahl.
Die weitaus meisten DDR-Intellektuellen wußten der Feindseligkeit bestens zu begegnen, mit Sprüchen vom J.W.S. ("Die Hitler kommen und gehen...") über Johannes R. Becher ("Auferstanden aus Ruinen...") bis zur knallharten Dialektik: 'der Faschismus als Endstadium des sich zum Imperialismus wandelnden Kapitalismus usw.' Was gelegentlich Teilnehmer dazu veranlaßte, wutentbrannt aus dem Seminar zu stürmen, mit Aufschreien wie, "damit ließe sich der gesamte 2. Weltkrieg nebst Auschwitz wegreden." Der Genosse oder, recht häufig auch, die Genossin dozierte ungerührt weiter. Und man hörte zu.
Am Ende gab es akademisch-höflichen Applaus. Man duzte sich ('on first name terms') bei Pizza und Cola in der 'faculty lounge.' Promised to keep in touch. Eh oui!
—————-
* In einem anderen Zusammenhange wohl schon mal ähnliches gesagt.
Maximilian Irrlicht aus Berlin
Dienstag, 01-11-11 15:57
@Eckard Eckstein
Die Quelle der Zahlen ist nicht n-tv, sondern das israelische Zentrum für akademische Studien in Tel Aviv. Wenn Sie den Sender nicht für glaubwürdig halten, lesen Sie z.B. die entsprechende Meldung in der Haaretz "Poll: Israeli Jews still don't forgive Germany for the Holocaust.". Die genaue Frage lautete "is it time to forgive the German people and Germany for crimes committed in the Holocaust".
Wenn Sie der Schlussfolgerung der Umfrage nicht glauben, hätte ich Ihnen gerne Bradley Burstons Artikel "Confessions of an anti-German racist" in der Haaretz und vor allem die ~700 Kommentare dazu zur Lektüre empfohlen. Dem Blatt wurde die Angelegenheit aber wohl zu heiß und der Artikel ist von der Webseite verschwunden.
Die Größe einer Stichprobe sagt übrigens nicht unbedingt etwas darüber aus, ob sie repräsentativ ist. Sie ist es genau dann, wenn sie die gleiche Verteilung hat wie die Grundgesamtheit.
Diesbezüglich stehe ich rückhaltlos mit Ihnen auf demselben Brett! (Habe mir Ihre prägnante Zusammenfassung sogar abgespeichert).
Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ
Montag, 31-10-11 20:06
@ Jens Siebert: "Umfragen in Israel bestätigen genau das Gegenteil. Der Haß auf Deutschland wächst in Israel mit sinkendem Alter"
Na gut, vielleicht irre ich mich ja. Aber zu dem was Sie anführen:
1. n-tv ist de facto ein amerikanischer Sensationssender, bei dem "Anti-Kraut"-Themen, Nazi-Ufos, Hitlers Gehirn etc.pp. zur Tagesordnung gehören.
2. 500 Stichproben als "repräsentative" Statistik auszugeben ist schlicht Verarschung, pardon! Wobei noch die Frage offen bleibt, in welchem fundamentalistischen Kibbuz sie womöglich rumgefragt haben. Wie so oft scheinen die "statistisch" festgestellten Meinungen nur die der Auftraggeber zu sein. Sie wissen ja, Churchill: "Ich traue keiner Statistik die ich nicht selber gefälscht habe!"
Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ
Montag, 31-10-11 20:04
(2)
3. Die (vermutlich junge) Psychologin redet Blödsinn, wie die meisten ihrer Branche, zufällig Anwesende ausgenommen.
Gerade lebenserfahrene alte Menschen geben sich selten noch Illusionen von einer schönen Welt hin. Insofern sie oft tatsächlich versöhnlicher sind als junge leicht errregbare Spunte sind, hat das eher mit Altersweisheit - also ebenfalls mit Lebenserfahrung -, oder auch mit einer gewissen Resignation aufgrund der ausgiebig erlebten Realitäten zu tun.
Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ
Montag, 31-10-11 20:03
(3) Aber nachdem ich einmal das Krankenzimmer mit einem Auschwitz-Überlebenden geteilt hatte (der mich, der ich heulte wie ein Schloßhund noch tröstend in den Arm nahm), kenne ich noch einen Gund: Diejenigen, die die Hölle auf Erden erlebt haben, sind meist nachdenklich und leise und erstaunlich vorsichtig mit simplen Urteilen.
Man könnte vielleicht sagen, sie erkennen - besonders im Alter, siehe oben -, hinter den SS-Mördern von damals auch die Bestie Mensch im allgemeinen.
Das große Wort führen i.d.R. Andere, später, und vom weichen Sofa aus. Ähnlich wie zum Thema Krieg: mit Begeisterung zieht seit Jahrtausenden immer nur die unerfahrene Jugend ins Feld. Opa aber sprach jeweils nicht gern über sein Austerlitz, Verdun oder Stalingrad.
Magnus Milvus aus Swakopmund
Sonntag, 30-10-11 20:48
@Jens Siebert aus Braunschweig - Sonntag, 30-10-11 08:38
" ... Und inwiefern soll Israel uns dabei helfen die Grenzen dichtzumachen?
Vielmehr ist es doch so daß zionistische Lobbiesten die Umvolkung und Islamisierung Europas aktiv unterstützen. ...
_______________________________________________
Wer lesen kann ist klar im Vorteil! - Es ging lediglich darum: " ... Der Staat Israel bindet ein enormes Potential an, dem weißen,(ehemals) christlichen Europa feindlich gesonnenen Kräften. Fällt Jerusalem, fallen alsbald auch Rom und Wien. ..."
Maximilian Irrlicht aus Berlin
Sonntag, 30-10-11 15:22
@Eckard Eckstein
Lesen Sie "Pilgerfahrt nach Ausschwitz, Das Holocaust-Gedenken ist zu einer Art Religion geworden" von Iris Hefets in der taz (sic!) über den Umgang der Israelis mit diesem Ereignis. Dass es "viele Juden nach Deutschland zieht" (in erster Linie Israelis nach Berlin) dürfte - neben der derzeitigen Attraktivität von Berlin - daran liegen, dass für diese Art von Kulturaustausch erhebliche Geldmittel von deutscher Seite bereitstehen. Das angeblich so lebendige jüdische Leben in Deutschland ist ein riesiges Potemkinsches Dorf und würde ohne deutsche Finanzierung sofort zum Erliegen kommen. Böse formuliert hält man sich Juden für einen Imagegewinn gegenüber dem Ausland/USA.
Chris Kuhn aus Schland
Sonntag, 30-10-11 11:38
Th. Lentze schrieb "Im Gegenzug könnte Israel uns Deutschen doch ein paar seiner Atombomben schenken."
Das halte ich angesichts des Säbelrasselns von Sarkozy bei Nichtunterwerfung der BRD unter die €-Schirme noch nicht einmal für unrealistisch, zumal der BRD die seit den 70ern stets latent gegebene Fähigkeit, sich "im Fall des Falles" binnen eines Vierteljahrs selber nuklear zu bewaffnen, durch die Abkehr des Merkel von Kerntechnik und -forschung in Kürze abhanden gekommen sein wird.
Jens Siebert aus Braunschweig
Sonntag, 30-10-11 08:47
Nachtrag:
Was sind denn "westliche Werte"?
Multi-Kulti, Gendermainstreaming, Feminismuswahn, Homo-Ehe, Porno-Rap und ähnliche gutmenschliche Bereicherungen?
Ist es Zufall daß die Multi-Kulti-Ghettos sich in der "freiheitlich"-westlichen BRD und nicht in der DDR gebildet haben? Daß Osteuropa noch weitgehend von Islamisierung und Überfremdung verschont geblieben ist während der amerikanisierte verwestlichte Teil des Kontinents in Dekadenz und Multi-Kulti versinkt?
Westliche Werte, nein Danke!
Jens Siebert aus Braunschweig
Sonntag, 30-10-11 08:42
"Wie naiv. Es kommt nicht darauf an, ob ein Land ein "Freund" ist (romantisch-treu-doofe Exklusivvorstellung von den Deutschen), sondern, ob es in unserem INTERESSE liegt, dass Israel dort unten als freiheitliches westliches Bollwerk existiert."
Der "Westen" der Deutschland in 2 Weltkriegen zerstört hat und uns zu seinem Vasall gemacht hat interssiert mich schonmal gar nicht. Ich identfiziere mich als deutscher Patriot mit nichts weniger als mit dem "Westen" und "westlichen Werten"
Es ist die Dekadenz des westlich-liberalen Systems die dem deutschen Volk endgültig den Garaus machen wird. Was im Interesse des "Westens" also genauer gesagt Angloamerika ist ist sicher nicht im Interesse eines souveränen Deutschlands.
Jens Siebert aus Braunschweig
Sonntag, 30-10-11 08:38
"Die in Europa ansässige Moslempopulation beläuft sich indessen auf eine zweistellige Millionenzahl. Anzunehmen, die verschwänden bei geschlossenen Grenzen ist - um es mit Ihren Worten zu sagen - aberwitziger Blödsinn."
Und inwiefern soll Israel uns dabei helfen die Grenzen dichtzumachen?
Vielmehr ist es doch so daß zionistische Lobbiesten die Umvolkung und Islamisierung Europas aktiv unterstützen. Beispiel gefällig?
http://www.youtube.com/watch?v=k2Vq_e2Z1ug
Natürlich, auf dem PI-Blog lesen Sie sowas nicht.
Jens Siebert aus Braunschweig
Sonntag, 30-10-11 08:34
"Da wäre ich inzwischen vorsichtiger. Die junge Generation dort ist nicht mehr halb so sehr, bzw. oft überhaupt nicht mehr mit dem "Holocaust" und der ewigen Schuld unterwegs wie hierzulande die üblichen Verdächtigen. "
Umfragen in Israel bestätigen genau das Gegenteil.
Der Haß auf Deutschland wächst in Israel mit sinkendem Alter:
# "Israel ist alles Mögliche aber ganz sicher kein Freund Deutschlands!"
(1) Da wäre ich inzwischen vorsichtiger. Die junge Generation dort ist nicht mehr halb so sehr, bzw. oft überhaupt nicht mehr mit dem "Holocaust" und der ewigen Schuld unterwegs wie hierzulande die üblichen Verdächtigen.
Ich habe mich schon 1980 mit einer jungen israelischen Studentin die D. bereiste ganz offen darüber unterhalten können, auch über den deutschen hysterischen Schuldwahn und ohne mit meinen Aufassungen zum Zweiten Weltkrieg, dem Anteil der "Anderen" daran und zu - auch - deutschen Opfern hinter dem Berg halten zu müssen. Es wurde mit Interesse aufgenommen, und trübte in keiner Weise den freundschaftlichen Kontakt.
Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ
Sonntag, 30-10-11 03:21
(2) Und daß ich andererseits die Judenverfolgung und Vernichtung als das betrachtete und bezeichnet was sie war, das war ja wohl selbstverständlich!
Viele Juden zieht es übrigens wieder nach Deutschland, - was ich sehr begrüße! Ich bin kein Antisemit und deutsche Juden waren vor dem NS-Rassenwahnsinn (auch wenn der damals überall geteilt wurde) wesentlich am deutschen Kulturschaffen beteiligt. Außerdem überwiegend entschiedene deutsche P a t r i o t e n !
Der Gipfel des Widerwärtigen war u.a. ja, daß auch hochdekorierte jüdische Frontkämpfer - die auch in einem eigenen Verband organsiert waren, und zunächst sogar Hiltlers Anti-Versailles Politik begrüßten, ja Mitarbeit anboten -, am Ende ebenfalls ins Gas geschickt wurden!
Magnus Milvus aus Swakopmund
Sonntag, 30-10-11 00:59
@Jens Siebert aus Braunschweig - Sonnabend, 29-10-11 20:32
""Fällt Jerusalem, fallen alsbald auch Rom und Wien."
Mit Verlaub aber das ist aberwitziger Blödsinn.
Europa und inbesondere Deutschland muß nur die Grenzen dichtmachen schon hat man kein Moslemproblem mehr. ..."
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1.) Wer sollte Deutschlands oder Europas Grenzen dicht machen? - Das Gegenteil ist seit nunmehr gut zwei Jahrzehnten gängige Praxis - mit all seinen sattsam bekannten Begleiterscheinungen.
2.) Die in Europa ansässige Moslempopulation beläuft sich indessen auf eine zweistellige Millionenzahl. Anzunehmen, die verschwänden bei geschlossenen Grenzen ist - um es mit Ihren Worten zu sagen - aberwitziger Blödsinn.
Jens Siebert aus Braunschweig
Samstag, 29-10-11 20:32
"Fällt Jerusalem, fallen alsbald auch Rom und Wien."
Mit Verlaub aber das ist aberwitziger Blödsinn.
Europa und inbesondere Deutschland muß nur die Grenzen dichtmachen schon hat man kein Moslemproblem mehr.
Militärisch könnten die niemals gefährlich werden.
Die einseitige Untertsützung Israels dagegen säht nur unnötgen Haß zwischen Europäern und Arabern. Insbesondere Deutschland hatte in vergangenheit sehr gute Beziehungen in den nahen Osten, das alles wird durch die Staatsräson-bedingte alternativlose Unterstützung des notorisch deutschfeindlichen Staates Israel immer mehr unterminiert.
Michael V aus dem Werratal
Samstag, 29-10-11 20:28
Wie naiv. Es kommt nicht darauf an, ob ein Land ein "Freund" ist (romantisch-treu-doofe Exklusivvorstellung von den Deutschen), sondern, ob es in unserem INTERESSE liegt, dass Israel dort unten als freiheitliches westliches Bollwerk existiert. Wenn Sie bezweifeln, dass Israel ein solches ist, dann sollten Sie mal die Situation mit den in Israel lebenden Moslems mit den in moslemischen Staaten lebenden Juden vergleichen. Auch wenn Sie die Juden nicht ausstehen können: Dort wird von denen unsere Freiheit hier weit mehr verteidigt, als am Hindukusch.
Jens Siebert aus Braunschweig
Samstag, 29-10-11 20:23
"Wem nicht klar ist, weshalb das Überleben des von seinen erklärten Todfeinden umzingelten Israels im geostrategischen Sicherheitsinteresse Deutschlands ist, sollte mal den Koran, die Sunna und die Hadithen lesen und sich dann mal das quantitative Verhältnis dort unten sehr genau ansehen."
Ja und? Weshalb die Unterstützung des notorisch deutschfeindlich gesonnenen Staates Israel deshalb in deutschem Interesse sein soll erschliesst sich mir dadurch immer noch nicht. Es ist doch wohl eher so daß wir ohne die israelische Gewalt im Nahen Osten ein paar hundterttausend Flüchtlinge aus dem Libanon und Palästina weniger im Land hätten.
Nostradamus menne aus Wunderland
Samstag, 29-10-11 17:26
Was geht uns Israel an?
Jens Siebert aus Braunschweig
Samstag, 29-10-11 10:18
"sind U-Boote für Israel ja wohl noch die sinnvollere Steuergeldverwendung!"
Was daran sinnvoll sein soll ein deutschfeindlich ausgerichtetes Land wie es Israel nun einmal ist mit deutschen Steuermitteln hochzurüsten bleibt das PI-Blog-Leser.
Israel ist alles Mögliche aber ganz sicher kein Freund Deutschlands!
Michael V aus dem Werratal
Samstag, 29-10-11 01:01
Wem nicht klar ist, weshalb das Überleben des von seinen erklärten Todfeinden umzingelten Israels im geostrategischen Sicherheitsinteresse Deutschlands ist, sollte mal den Koran, die Sunna und die Hadithen lesen und sich dann mal das quantitative Verhältnis dort unten sehr genau ansehen.
Auch für die latenten Israelfeinde hier, welche meinen, die Juden müssten einen Kompromiss finden zwischen den jeweiligen Extrempositionen "Alle Juden müssen sterben" und "Wir Juden wollen leben": Die Juden werden in solchen Dingen NIEMALS kompromissbereit sein und wenn die Juden die tollen Ratschläge ihrer "Freunde" befolgt hätten, gäbe es dort unten keine mehr.
Unabhängig von sollten sie ihre U-Boote natürlich auch selber bezahlen.
Magnus Milvus aus Swakopmund
Samstag, 29-10-11 00:18
Deutschland rüstet Israels Marine auf
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Israel wird sich ganz sicher nicht, was die Wahrung seiner Interessen angeht, von einem zahnlosen BRD-Tiger drohen lassen.
Bezüglich der israelischen Marineaufrüstung ist tatsächlich Eile geboten, sandte der Möchtegernsultan in Ankara doch bereits Kriegsschiffe ins Mittelmeer, um die angbeliche Freiheit der Seefahrt gegen Israel - einen einstigen türkischen Verbündeten - zu garantieren.
Die JF berichtete unlängst über diese türkischen Drohgebärden.
Magnus Milvus aus Swakopmund
Freitag, 28-10-11 23:59
Im Staate Israel kann man aus eigener, alltäglicher, leidvoller Erfahrung bestens beurteilen, was es mit der angeblichen "Religion des Friedens" auf sich hat.
Der Staat Israel bindet ein enormes Potential an dem weißen, (ehemals) christlichen Europa feindlich gesonnenen Kräften. Fällt Jerusalem, fallen alsbald auch Rom und Wien.
Von daher ist es schon gut und richtig Israel mit Rüstungsgütern zu beliefern.
Allerdings sollte der Empfänger schon dafür bezahlen, sei es mit Handwerksprodukten, Kibbuz-Früchten oder kriegserprobten Erzeugnissen der Israel Military Industries.
Anton Huber aus B.
Freitag, 28-10-11 21:16
"Deutschland unterstützte den Kauf der israelischen U-Boote mit Beträgen in dreistelliger Millionenhöhe."
Einigen Kommentatoren muss ich widersprechen: Gemessen an den sonstigen Steuergeldverschwendungen unserer Bundesregierungen (Griechenland, Ostafrika, Sozial-/Integrationsindustrie) sind U-Boote für Israel ja wohl noch die sinnvollere Steuergeldverwendung!
Bodo der Boese aus aus Bolivien
Freitag, 28-10-11 19:28
Das 6. Boot wird ganz bestimmt kostenlos nachgereicht, wahrscheinlich gleich mit crew und skipper! Damit es mit dem 'handling' besser klappt! -Da gabs's schon Probleme.
Jens Siebert aus Braunschweig
Freitag, 28-10-11 18:01
"Die BRD ist übrigens sowieso der drittgrößte Waffenexporteur des Planeten, nach Frankreich und den USA. "
Das stimmt nicht. Diese Statistiken wurden von Gutmenschen frisiert deren Ziel es ist die alte Legende vom "Tod als Meister aus Deutschland" aufrechtzuerhalten und den Deutschen so wieder ein schlechtes Gewissen einzuimpfen. Die meisten Rüstungsexporte beinhalten ausgemustertes BW-Material (schließlich wurde keine Armee so abgerüstet und verkleinert wie die BW) das meist verschenkt wurde (so auch die Leos an die Türkei und Polen) aber in solchen Statistiken stets mit dem Neuanschaffungswert angesetzt werden.
Die dt. Rüstungsindustrie ist passend zur systematischen Entmannung Deutschlands im internationalen Vergleich lächerlich klein.
Dietmar Fürste aus Bavaria
Freitag, 28-10-11 17:54
Als hätte der Siedlungsausbau schon jemals eine U-Boot-Lieferung aus D gestoppt! Aber vielleicht ermöglicht die bevorstehende „Rettung“ der Griechen, dass denen nun doch noch mehr U-Boote als bisher geliefert werden können, (s. SPIEGEL), nachdem die von den Banken bisher für solche Lieferungen vorgestreckten Mittel nun vom Steuerzahler besichert werden. Da wird doch wohl Israel einmal etwas warten können, schließlich stehen die Griechen ja im Rüstungswettbewerb mit der Türkei und die sind ja (noch) nicht in der EU, und Israel schließlich auch (noch) nicht!
Thomas Lentze aus Bonn
Freitag, 28-10-11 16:54
Im Gegenzug könnte Israel uns Deutschen uns doch ein paar seiner Atombomben schenken.
Wir haben ja sonst kaum noch etwas, wie schon richtig bemerkt wurde.
Auf jeden Fall müssen wir Herrn van Crefeld wieder einladen, weil er in militärischen Fragen ein guter Berater ist. In Frauenfragen hätten wir ihn aber mindestens genauso nötig.
Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ
Freitag, 28-10-11 16:53
Dr Schlawa: "...um fremde Armeen mit Waffen auszurüsten?
Die BRD ist übrigens sowieso der drittgrößte Waffenexporteur des Planeten, nach Frankreich und den USA. Allein der Obermufti in Ankara, neben diversen anderen, auch Dritte Welt-Staaten, hat erheblich mehr deutsche Leos wie die BW!
bernd langheinrich aus Sachsen
Freitag, 28-10-11 16:51
Es ist ein alter Hut, schon immer hat die deutsche Rüstungsindustrie an die Feinde Waffern geliefert. Damit hat dann Deutschland seine Soldaten verloren!Diese feine Bande macht für Geld alles.Früher und heute auch!
Die modernsten U-Boote der Welt können dann Deutschland, falls es einmal nicht mehr artig ist,richtig wehtun. Ich hoffe doch, daß die deutschen Ingenieure Elektronik eingebaut haben, die, wenn nötig, auf Handyruf den Kasten lahmlegen.
Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ
Freitag, 28-10-11 16:46
@ Dr Schlawa: "Irgendwie wollte ich meinen Augen nicht trauen - aber ich lebe scheinbar wirklich im Anderswo. So langsam fange auch ich an, an diesem Land zu (ver)zweifeln."
Ja so hat jeder irgendwann sein Damaskus-Erlebnnis. Welcome to the club!
Wie es zu lesen steht, einige haben sie schon. Gut, Verantwortung für die Judenmorde, vielleicht ein hinreichender Grund, daß sie nichts bezahlen müssen. Und wir haben ja auch Uzis gekriegt usw.
Aber ich fand es doch nachdenkenswert: "Liebe Nachbarn, unsere Opas haben eure Opas umgebracht. Tut uns natürlich leid, wir sind heute nämlich friedertige und moralisch saubere Leute. Daher schenken wir euch auch diese schöne Schrotflinte, reißt Riesenlöcher, und kann man prima Menschen mit umbringen!"
Max. Headroom aus Insel
Freitag, 28-10-11 16:00
@Dr Schlawa
Die Stimmen die sonst aufheulen stecken in der Zwickmühle: Die deutsche Schuld an Israel bedienen und andererseits unsere islamischen Freunde in Schutz nehmen, führt in diesem Falle zu sprachlicher Enthaltsamkeit!
Zur Frage vorangegangener Waffenlieferungen: Erinnert sich noch jemand an die Patriotbatterien welche im 2. Golfkrieg an Israel geliefert wurden?! Wohl auch als Geschenk abgeschrieben!
Dieses Aussetzen der Lieferung ist doch nichts anderes als die Pause eines Rockkonzerts zwischen "offiziellem" Ende und den Zugaben, ob jemand "Zugabe" ruft oder nicht, es geht weiter!
Interessant wären in jedem Falle die Daumenschrauben gegen Deutschland, die in diesen Situationen auf dem (Be-)Verhandlungstisch liegen, zu erfahren!
Der Klaus aus Deutschland
Freitag, 28-10-11 15:52
Frage 1: Warum schenken wir anderen Ländern Waffen?
Frage 2: Warum mischen sich Deutsche Staatshansel die von nichts Ahnung haben, in Innerstaatliche Angelegenheiten Israels ein? Deutschland hat Israel nichts zu schenken und nichts zu drohen.
Dr Schlawa aus Anderswo
Freitag, 28-10-11 14:49
Lese ich das richtig? Der deutsche Steuerzahler hat bereits und wird in Zukunft Waffenexporte an Israel bezahlen? Sprich, unsere Steuermittel werden benutzt um fremde Armeen mit Waffen auszurüsten?
Und wo bleiben die Stimmen, die sonst immer bei jedem Waffenexport in Krisenregionen sich zu Wort melden? Und hier geht es nicht um eine Lieferung, hier geht es um Mitbezahlen der Waffenlieferung durch Steuergelder.
Irgendwie wollte ich meinen Augen nicht trauen - aber ich lebe scheinbar wirklich im Anderswo. So langsam fange auch ich an, an diesem Land zu (ver)zweifeln.
Hans Holt aus Panama
Freitag, 28-10-11 14:19
Ich kann ja nur aufatmen, dass es keine voll ausgestattete Flugzeugträger sind, welche wir den Israelis schenken. Ist die Wiedergutmachung immer noch nicht abgeschlossen? Wieviele Grundstücke in Deutschland bekommt die Jewish Claim Conferenze (NY) und wieviele Euros die Jüdischen Gemeinden zur Etablierung von Auswanderern aus Russland? Alles Geheim! Geht mir als Nachkommen von den Auschwitz-Mördern sowieso nichts an! Halte die Klappe Nazikind und zahle!
Markus Junge aus Deutschland, nicht die BRD
Freitag, 28-10-11 13:42
Ich hab den Artikel der aktuellen JF noch nicht gelesen, kann mich aber an eine Überschrift errinnern: "Orientierung am Machbaren und begrenzten Mitteln". Da werden ganze Geschwader der Luftwaffe eingestampft und die Anzahl der wenigen hundert Panzer nochmals gesenkt, aber fremden Staaten schenkt man U-Boote, wo man selber kaum mehr eine Handvoll hat.
Merkelhafter Aufschwung wäre der passende Euphemismus für wirtschaftliche Dinge. Zu der X.-ten Bundeswehrreform fällt mir nur geguttenbergte Misere ein. Unter Strauss schrieb der Spiegel mal "bedingt Abwehrbereit", heute müßte von völlig handlungsunfähig geschrieben werden (außer panikartige Kapitulationsfähigkeit wird mitgezählt).
Carsten Schulz aus Mannheim
Freitag, 28-10-11 13:07
Das wir Israel U-Boote liefern, ist schon schlimm genug. Eigentlich wollten wir doch keine Waffen in Spannungsgebiete liefern.
Aber noch viel schlimmer ist die Tatsache, dass wir Israels Aufrüstung auch noch finanziell unterstützen. Damit nehmen wir direkt Partei im Nahostkonflikt. Inwieweit sich das mit unseren nationalen Interessen decken soll, muss mir mal jemand erklären.
Otto Ohnesorge aus Berlin
Freitag, 28-10-11 13:06
Lieferung an Israel auf Eis gelegt?
Na, die trauen sich ja was.
Gott, ist das lächerlich. Als ob die BRD-Vasallen sowas lange durchhalten würden.
Schließlich ist solch U-Boot kriegswichtig.
Und noch etwas, fragen die Israelis:
Habt ihr schon vergessen, was ihr schlimmes gemacht habt? Damals?
Na, also.
Geht doch, heißt es dann in ein paar Tagen.
Martin Böcker sen. aus Vilseck
Freitag, 28-10-11 11:48
Das wir die U-Boote liefern ist mit BigBrother abgesprochen oder von ihm befohlen(?);
und wohl nicht zu verhindern.
Aber warum umsonst bzw. kostenlos für den Empfänger.
Albert Schweisser aus Rheinland
Freitag, 28-10-11 11:37
Huch, na dann wird ja wohl bald ein einfacher Unterstaatssekretär aus Israel die Kanzlerin direkt anrufen und die Sache rückgängig machen. Israels Sicherheit ist doch deutsche Staatsräson...
schwarzrotgold x aus immigrantenland
Freitag, 28-10-11 11:36
Weshalb Deutschland Israel mit Waffen unterstützt, ist wohl jedem klar hier.
Es besteht grundsätzlich die Gefahr, dass die Feinde
Israels (muslimische Kreise) Rache üben, zb. in Form von terroristischen Anschlägen innnerhalb Deutschlands. Unsere Politiker werden diese Gefahr allerdings herunterspielen, bzw. jeden Zusammenhang leugnen.
Eric Schlegel aus Mettmann
Freitag, 28-10-11 11:34
Unsere Freunde bekommen Ihr U-Boot,jede Wette.Der Iran und Syrien wollen schließlich auch noch befreit werden.