Tag der Kapitulation: Platzeck ehrt Opfer der Roten Armee
Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) bei den Feierlichkeiten am sowjetischen Ehrenmal in Berlin Foto: rg
BERLIN. Mit einer Kranzniederlegung am sowjetischen Ehrenmal im Berliner Tiergarten hat Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) anläßlich der deutschen Kapitulation am 9. Mai 1945 gegenüber der Sowjetunion der Opfer der Roten Armee gedacht.
„Das Kriegsende vor 67 Jahren und die Befreiung unseres Volkes vom Joch des Nationalsozialismus beinhalten für die europäischen Völker die immerwährende Verpflichtung, für Frieden, Völkerverständigung und Toleranz einzutreten“, sagte Platzeck vorab in Potsdam.
Europäische Union als Antwort auf die Katastrophe der Weltkriege
Gleichzeitig betonte der SPD-Politiker, die Europäische Union sei die politische Antwort der Völker des Kontinents auf die Katastrophe der beiden verheerenden Weltkriege des vergangenen Jahrhunderts. Dies dürfe trotz aller derzeitigen Schwierigkeiten nie vergessen werden.
„Ich begrüße, daß viele Menschen auch bei uns in Brandenburg der Befreiung im Jahr 1945 gedenken und die Erinnerung an die Millionen Opfer wachhalten.“ Die jüngsten Aufmärsche und Anschläge der „geistigen Erben der Brandstifter von einst“ machten deutlich, wie wichtig die Erziehung zu Toleranz, Frieden und Zivilcourage bleibe, mahnte Platzeck. (krk)
Gerd-Joachim Kalkowski aus Bischofstadt Hildesheim
Montag, 14-05-12 19:42
@Wahr-Sager-aus NRW
Schon geschnallt! Vielen Dank für Ihren Hinweis. Lese auch Sezession. Weiterhin totale Korrektheit!
Gerd-Joachim Kalkowski aus Bischofstadt Hildesheim
Montag, 14-05-12 19:38
@Wahr-Sager-aus NRW
Schon geschnallt! Vielen Dank für Ihren Hinweis. Lese auch Sezession. Weiterhin totale Korrektheit!
Gabriele Niggenaber aus Werne
Samstag, 12-05-12 10:48
Herr Loewental,
das ist eine sehr gute Idee.
Ich habe mir den Termin im Kalender eingetragen, werde einen Kranz binden lassen, worauf steht wird:
> Danke unseren Soldaten, die Sieger haben mich nicht befreit!<
Ralf Beez Ofw d. R. aus 72250 Freudenstadt
Freitag, 11-05-12 19:26
9.Mai 1945
Tag der Befreiung ?
2 Millionen Frauen und Mädchen geschändet.
3,2 Millionen Kriegsgefangene sterben.
5 Millionen Zivilisten verhungern.
17 Millionen Deutsche vertrieben.
540 000 Patente werden gestohlen.
Zum Nachdenken
Loewental . aus Deutschland
Freitag, 11-05-12 19:01
Eine andere, wirkungsvolle und demonstrative Möglichkeit sich der Deutschen Opfer des Ersten und Zweiten Weltkrieges zu erinnern, ist seit Jahren für meine Familie und meinen Freundeskreis, der Volkstrauertag geworden. Übernommen habe ich dieses Gedenkritual von meinen Eltern, die beide mit ihren Familien(Schlesien/Sudetenland), ihre Heimat durch Vertreibung verloren haben. Für meinen Vater als ehemaliger Wehrmachtssoldat und viele seiner Kameraden, war die Teilnahme an diesen Feierlichkeiten bis kurz vor seinem Tod, (er lebte von 1919-1987), selbstverständlich ein Pflichttermin. Ich kann mich gut erinnern, (bin 1950 geboren), dass die Gedenkfeiern und die Ehrungen der Gefallenen in den 1960 und 1970 Jahren, von unzähligen Menschen begleitet wurden. Mit dem biologischem abtreten der Erlebnisgeneration und durch linksrotgrüne ideologisch betriebene Geschichtsverfälschung und Kriminalisierung der Wehrmacht und des gesamten Deutschen Volkes, ab den 1990 Jahren, wurden die Teilnehmer immer weniger und die „linken“ Lehrer sorgten letztendlich durch „Beeinflussung“, für das fortbleiben auch der jungen Menschen an den Gedenkveranstaltungen. Ich nehme und das Freud mich ganz besonders, in den letzten Jahren, das ständig steigernde Interesse auch wieder durch die junge Bevölkerung an dieser würdevollen Feier in unserer Stadt zur Kenntnis. Vielleicht probieren Sie es dieses Jahr auch einmal aus und nehmen Freunde zu dieser Feier einfach mit. Der Gedenktag in diesem Jahr ist am 18.11.2012. Wenn sich unsere Politiker schon wie „Ehrlose“ Gesellen verhalten, müssen wir als Volk dieses wundervollen Landes, es ihnen nicht auch noch nachmachen und mit den Siegern auf den Gräbern unserer gefallenen Soldaten herumtanzen. Wie Schröder der „uneingeladen“ 2004 in der Normandie dankbar von „Befreiung“ faselte, dass es selbst den alliierten Militärs und den hunderten geladenen Gästen mehr als peinlich war feststellen zu müssen, wie ein Deutscher Kanzler, ohne ein einziges Wort über die in diesem großen Kampf gefallenen deutschen Soldaten zu verlieren, sich dermaßen unterwürfig und „ehrlos“ verhalten konnte. Der Volkstrauertag ist in Deutschland ein staatlicher Gedenktag und gehört zu den „Stillen Tagen“. Er wird seit 1952 zwei Sonntage vor dem Ersten Advent begangen und erinnert an die Kriegstoten und Opfer von Gewaltherrschaft.
Ch. Henrich aus Berlin
Freitag, 11-05-12 15:23
Der PLatzeck agiert, wie er es immer tat. Der glaubt er könne seine jahrelang praktizierte Zonen-Show hier in Westberlin weiterhin abziehen, so als wäre zwischenzeitlich nichts geschehen, nur mit dem Unterschied, daß er jetzt anstelle der einstigen Alu-Chips reichlich Westknete für dieses verlogene Theater bekommt. Hatten die ,,Befreier'' nicht ursprünglich einen Pakt mit dem Hitler geschlossen? Schon vergessen in der Eile? Es ist dieser unterwürfige Charakter der Politiker, der auch bei der Kanzlerin ausgeprägt hervortritt, und der diesem Kontinent immer neues Unheil beschert. Wacht auf und seht die Zusammenhänge. Bevor ich mit solchen Figuren ,,für die Erhaltung der Art kämpfe'', lasse ich mich eher einsargen.
Kritischer Rationalist aus Hessen
Freitag, 11-05-12 13:38
Brav ! Brav ! Genosse P. Dafür gibts bestimmt Applaus von den Wahrheitshütern und eine Nominierung für den nächsten Stalin-Preis! Aber keine Sympathie von Frau E.S. Die DDR-Gehirnwäsche wirkt lange nach und eindimensionales Geschichtsbewusstsein ist so opportun.
Otto Ohnesorge aus Berlin
Freitag, 11-05-12 10:44
Lieber Thorsten Müller aus Berlin,
"Wichtig ist, daß wir gemeinsam für das Überleben unserer Art kämpfen."
Einwandfrei, dieser Merksatz.
Gott vergelt´s, guter Mann.
Diesen Satz sollte jeder Deutsche vor dem Einschlafen und nach dem Aufwachen bedenken.
Dem hat sich alles unterzuordnen.
Denn ohne dies, ist alles nichts.
Thorsten Müller aus Berlin
Donnerstag, 10-05-12 22:44
Mag sich Platzeck wie ein Knecht der Siegermächte aufführen. Wir wissen, daß die sog. "Rote Armee" Millionen Verbrechen gegen Deutsche begangen hat.
Wir dürfen jedoch nicht den Fehler machen, uns wegen einer unterschiedlichen Sicht der Vergangenheit heute auseinander dividieren zu lassen. Mögen die Russen ihre Sichtweise behalten. Wichtig ist, daß wir gemeinsam für das Überleben unserer Art kämpfen.
Ch. Henrich aus Berlin
Donnerstag, 10-05-12 16:45
,,Es beuge sich des Knies gelenke Angel, wo Kriecherei Gewinn bringt.'' ( Shakespeare )
,,Wenn du dich zu begnügen wüßtest, so bräuchtest du den Tyrannen nicht zu schmeicheln.'' ( Diogenes )
,,Alle Schmeichler sind Lakaienseelen, und nur Leute von gemeiner Gesinnung werden Schmeichler.''
( Aristoteles )
Ulrich Neumann aus Schifferstadt
Donnerstag, 10-05-12 13:57
Liebe Kommentatoren, was soll denn das, hier lauter Bemerkungen von sich zu geben, die Herr Platzeck ja nicht liest. Was halten Sie davon, Ihre Bemerkungen direkt an Platzeck zu schicken; aber bitte in Kopie an alle seine Funktionsträger seines Wahlkreises, wären dann ca um die 100 Emailadressen, die man allerdings raussuchen müßte. Wenn alle seine SPD-Leute die Einlassungen, Beschwerden, Bemerkungen lesen, dann wird er dies auch tun, da die Gefahr besteht, daß dann verschiedene Tatsachen, Machenschaften etc. SPD-intern diskutiert werden. Nur so kann man erreichen, daß solche Herrschaften über ihr eigenes Tun auch einmal nachdenken.
John Nada aus Hmbg.
Donnerstag, 10-05-12 07:55
Danke, "Junge Freiheit", dass von "Kapitulation" und nicht, gemäß BRD-Sprech, von "Befreiung" geschrieben wird.
THOMAS MARX aus Frankreich
Donnerstag, 10-05-12 07:07
Weil mein Vater (Jahrgang 1920) nicht Soldat werden wollte, empfahl ihm der freundliche Herr von der Wehrmacht eine "Bescheinigung der Unabkömmlichkeit" des Arbeitgebers vorzulegen. Daraufhin erhielt er einen "UK Stempel" in den Wehrpass und wurde nie wieder belästigt. Als Vater 1944 einem gefundenen Gerippe die Waffen-SS Uniform seines (gefallenen) Cousins anzog und beides im Garten des soeben abgebrannten Hauses aufstellte, musste dieser sich beim NSDAP Kreisleiter persönlich eine mündliche Verwarnung abholen. Für die witzige Bemerkung, "alles was früher braun war, sei heute rot angestrichen", wurde er im Jahre 1948 zu 25 Jahren Sibirien verurteilt, von denen er 8 Jahre in Workuta absitzen musste. Die wahrhaft Schönste aller Befreiungen.
Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ
Donnerstag, 10-05-12 06:22
Mist! mein Beitrag ist versehentlich and er FALSCHEN STELLE erschienen, - hat natürlich mit dem Thema hier nichts zu tun!
Till Eulenspiegel aus Québec (ville), Québec (pays)
Donnerstag, 10-05-12 03:33
Der Mann mag auf seine Weise ehrlicher und aufrichtiger sein als "Dunja, Euer Blümelein, trug ein rotes Tüchelein." * Heute weder Blümelein noch Tüchelein. Eh oui!
Er wenigstens hat seines wohl noch immer! Mag ihm sogar stehen wenn er es tragen würde!! Pourquoi pas!!!
-----------
* nachempfunden einem Liede, das man während eines frühen DDR-Besuches von einem adretten Kinderchor mit blauen Tücheleins gesungen hörte. Im Notizbüchelein festgehalten!
Karl Stülpner aus Dresden
Mittwoch, 09-05-12 21:12
Was ist das für ein, Entschuldigung, Scheißstaat geworden! Ich müßte, bildlich gesprochen, die gefallenen Kameraden meines Vaters ausgraben, anspucken und dann auf die Müllhalde werfen, um den unsäglichen Zeitgeist unserer gegenwärtigen Politik gerecht zu werden! Das ist mit mir nicht zu machen! Ich habe noch einen Funken Anstand in mir und ehre mit meiner Einstellung junge Deutsche, die kaum richtig gelebt haben und sterben mußten. Das hat mit falscher Heldenverehrung nichts zu tun.
Paul Mannstein aus dem Amiland
Mittwoch, 09-05-12 21:12
"Erst wenn die Kriegspropaganda der Sieger in die Geschichtsbücher der Besiegten Einzug gehalten hat und von den nachfolgenden Generationen geglaubt wird, kann die Umerziehung als wirklich gelungen angesehen werden." (Zit. in: Hellmut Diwald, Geschichte der Deutschen, Propyläen: Frankfurt, 1978, S. 98.)
Lippmann, Walter (1889-1974), jüdisch-amerikanischer Publizist und Chefredakteur der New York World.
Ralf Beez Ofw d. R. aus 72250 Freudenstadt
Mittwoch, 09-05-12 19:02
@Bernd Schmieder aus Berlin
Herzlichen Dank! DAS mußte mal wieder gesagt werden und
sollte JEDEM Politiker zur Kenntnis gebracht werden der
auf einer solchen Trauerfeier spricht!
@Otto Ohnesorge aus Berlin
Das war spiiitze!
Ich beneide Sie immer für Ihre rhetorische Begabung, die mir leider nicht gegeben ist, aber Sie scheinen mir
auch bei der Dichtung nicht ganz Ohne zu sein.
Bernd Schmieder aus Berlin
Mittwoch, 09-05-12 16:56
„Man erkennt den Charakter eines Volkes auch daran, wie es nach einem verlorenen Krieg mit seinen Soldaten umgeht.“
( General de Gaulle, französischer Staatspräsident )
"die Erinnerung an die Millionen Opfer wachhalten.“ soll er. Aller Opfer ! Dresden, Hiroshima usw. Mehr will ich garnicht schreiben.
Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ
Mittwoch, 09-05-12 16:48
@ Der Querdenker
Wer z.B. in Moskau oder Madrid studieren will ist schlecht dran, wenn er nicht russisch oder spanisch lernt, nach wie vor. Außerdem hat die Wahl des Studienlandes meist auch mit Interesse an dessen Kultur und Sprache (Literatur) zu tun, - oder wenigstens damit, dort später arbeiten zu wollen.
Außerem ist es grundsätzlich ein Gewinn, neben Fachwissen auch eine Fremdsprache gründlich erlernt zu haben.
Warum sonst sollte ein Engländer, Schwede oder Franzose in Rußland oder Spanien studieren wollen oder umgekehrt? Das Motiv, den Vorlesungen einer international berühmten Kapazität - auf englisch - lauschen zu wollen, dürfte heute nur noch selten vorkommen.
Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ
Mittwoch, 09-05-12 16:44
(2) Und was englischsprachige Vorträge vor einheimischen Studenten betrifft, egal in welchem Land außer England und den USA, so halte i c h das für Unsinn!
Mir kann keiner erzählen, daß die Mehrzahl dieser Studenten das Englische ausreichend beherrscht, um komplexen wissenschaftlichen Vorträgen wirklich folgen zu können. Vornehmlich natürlich in den ersten Semestern nicht.
Außerdem besteht diesbezüglich noch ein erheblicher Unterschied beispielsweise zwischen Mathematik, Physik, Ingenieurswissenschaften und Literaturwissenschaft, Philosophie, Pädagogik, Psychologie usw.:
Seminare über Goethe, Heidegger oder Freud auf englisch?
Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ
Mittwoch, 09-05-12 16:43
(3) Schriftliche Veröffentlichungen stehen auf einem anderen Blatt, aber es gibt auch Übersetzungsbüros, und warum nicht mehrere internationale Wissenschaftssprachen?
Ich weiß nicht, wie es heute ist, aber als ich beispielsweise vor Jahrzehnten mein Internationales Flugfunk- und Navigationszeugnis machte, gab es in der Luftfahrt d r e i für den Funk zugelassene Sprachen: französisch, spanisch und englisch. Und selbstredend hätte kein spanischer oder französischer Pilot sich auf englisch bei den Fluglotsen gemeldet!
Wie man es auch dreht und wendet, letztenendes hat die Dominanz des Englischen mit der politischen Macht der USA seit 1945 zu tun.
Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ
Mittwoch, 09-05-12 16:42
(4) Und weniger mit deren wissenschaftlicher Reputation oder weil sich das Englische etwa besonders zur wissenschaftlichen Darlegung eignen würde.
Außerdem ist es nur scheinbar eine "einfache" Sprache, wegen der großen Rolle der "Idioms" ist sie sogar relativ unpräzise, schnellem Wandel unterworfen und wie gesagt auch keineswegs leichter oder schneller zu erlernen als andere Sprachen, sofern man sie wirklich gut beherrschen will.
Die meisten, speziell die meisten deutschen sprachlichen Wichtigtuer unter Akademikern, Politikern und Nadelstreifen-Heinis g l a u b e n nämlich nur, daß sie englisch könnten! Und britische Gentlemen sind i.d.R. zu höflich, ihnen das zurückzumelden.
Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ
Mittwoch, 09-05-12 16:40
(5) Nur hinter vorgehaltener Hand tuscheln sie dann von "linguistic submissiveness"...
Clemens Pankert aus Heidelberg
Mittwoch, 09-05-12 16:32
Kleiner Nachtrag zum obigen Photo: Die Nachkommen der Besiegten trauern um die Opfer unter den Siegern und legen ihnen rote Blumen an´s Denkmal... Geht es armseliger?
Clemens Pankert aus Heidelberg
Mittwoch, 09-05-12 16:27
Matthias Platzeck, ein armseeliger Lakai des Zeitgeistes. Vor ein nicht wenigen Jahrzehnten hätten sich deutsche Politiker noch gehütet, dermaßen den angeblichen "Befreiern" (Selbstbefreiung?) zu huldigen.
Am erbärmlichsten ist allerdings, daß es heutzutage zwei Klassen von Opfern gibt und dies noch offziell bei jeder Gelegenheit von der Masse der sog. "Volksvertreter" - Betonung wohl eher auf "Treter" - zementiert wird. Deutsche Opfer tragen IMMER Mitschuld an ihrem Schicksal. Sei es die mehrfach vergewaltigte Berlinerin, der totgeschlagene Hitlerjunge oder der von Tieffliegern gezielt vom Pferdefuhrwerk geschossene Bauer. Und genau das ist das Infame daran. Der Sieger schreibt die Geschichte.
Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ
Mittwoch, 09-05-12 16:14
(1) Der Kerl ist bloß einer der möchtergern-populistischen Fatzken, die andere, denen es wirklich um das Volk geht, gern des "Populismus" bezichtigen.
Im Rahmen neuer Partnerschaft, Versöhnung und der gemeinsamen Ablehnung des Krieges als politisches Mittel auch gefallener russischer Soldaten zu gedenken geht in Ordnung, - aber nicht ohne Erwähnung auch der eigenen damals Leidenden und Toten!
Nun ist der "Große Vaterländische Krieg" aber immer noch sinnstiftend in Rußland, besonders da vieles andere dahin ist, die verunsicherten Russen brauchen das. Und das sollte man freundlich akzeptieren, auch daß damals das russische Volk furchtbar gelitten hat, - und zwar b e v o r auch die Deutschen litten. Der Wahrheit eine Bresche...
Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ
Mittwoch, 09-05-12 16:11
(2) Tatsache bleibt aber auch, daß ein Staat den Krieg gewann, dessen damaliges politisches System das des Dritten Reiches in den Kategorien Unterdrückung, Massenverbrechen und (dauerhafte) Expansion noch weit übertraf!
Eigentlich kein Grund mehr, diesen Sieg außerhalb Rußlands zu feiern, oder als ausländischer Politiker an den Feiern in Moskau teilzunehmen. Und für deutsche Politiker ist dies - unter anderem -, schlicht peinlich!
schwarzrotgold x aus im lande der unterwürfigen steuerzahler
Mittwoch, 09-05-12 15:55
Platzek ist nicht dumm. Als SPD-Funktionär weiss er, dass die Nazis Kommunisten und Sozialdemokraten in`s Lager geschickt oder zur Zwangsarbeit verpflichtet haben. Der Russe war nicht nur Kommunist, also im gleichen politischen Lager wie er, sondern in Form der Roten Armee Sieger über den verhassten Gegner und -Befreier der SPD -wenn man so will. Wem das klar ist, wird sich über seine Arschkriecherhaltung nicht wundern. "Schlau" ist jedoch von ihm, dem "Rest" des Deutschen Volkes unterzujubeln, daraus entstehe die Verpflichtung...blabla- 1000 mal gehört...
schwarzrotgold x aus im lande der unterwürfigen steuerzahler
Mittwoch, 09-05-12 15:36
Er nutzt also geschickt den Sieg der Roten Armee über den politischen Gegner als
Rechtfertigung gegenwärtiger Gleichmacher-Politik, deren Zielsetzung es in seinem Sinne also nur sein kann, Deutschland klein zu halten.
Seine Kernaussage lässt sich so zusammenfassen: "Angesichts der Verbrechen des Deutschen Volkes an Juden, Sozialdemokraten, Kommunisten, Ausländern und der ganzen Welt... sind die Nachteile, die Deutsche in Zukunft in Kauf nehmen müssen, Kleinkram."
Wenn das so ist, können wir uns warm anziehen.
Karl Siebenstein aus Pullach
Mittwoch, 09-05-12 15:30
Ja: würdelos und grenzverletzend - den eig. Ich-Grenzen gegenüber. Und den Landsleuten, die man (frecherweise) vorgibt zu "vertreten". Diese notor. Verrätermentalität haust ihnen wie Lochfraß in der Seele. Am liebsten würden sie sich am laufenden Meter niederwerfen wie weiland Willy Brandt vor ratternden Kameras. Daß ihnen nicht noch mal leidtut, das Schönste und Wertvollste, was ihnen gegeben (Gabe Gottes) ist - ihr Deutschtum - zu verfluchen. Kürzl. fabelhaften Nachkriegs-Straßenfeger "Soweit die Füße tragen" gesehn. Auch da hat sich mittlerweile ein "Experte" gefunden, der den Mythos der packenden Story mit auffälliger Akribie als "Phantasiemärchen" entlarven mußte. Wenn sie sich bei "Inglourious Basterds" mal genauso hineinknien würden.
Otto Ohnesorge aus Berlin
Mittwoch, 09-05-12 15:29
Was für ein Phrasendrescher.
Der Mond ging auf und Onkel Platzek klappte das Märchenbuch auf.
Er las "Das MÄrchen von der ewigen Schuld der Deutschen".
Und da begab es sich, daß auch der pöhze Nazi-Wolf nicht fehlte.
Dieser pöhze Nazi-Wolf, dem vor langer, langer Zeit von den Gutmenschen in der gaaaanzen Welt das ewige Leben geschenkt wurde.
Seitdem kann der pöhze Nazi-Wolf nicht sterben.
Wo er doch an allem gaaanz alleine schuld hat.
Und, was noch viiiel schlimmer ist.
Es werden immer, immer mehr pöhze Nazi-Wölfe.
Überall in unserem schönen, schönen bunten Gutmenschenland.
Und, und, und der pöhze Nazi-Wolf will uns aaalle auffressen.
Nun, und am Abend ist mit zunehmender Dunkelheit zu rechnen.
P. Böttcher aus Broilerkäfig
Mittwoch, 09-05-12 15:14
Die sehen ja aus wie eine DDR Kommission.
Und die schönen roten Rosen aus Athen, wirklich Staatsmännisch sieht der Genosse Ministerpräsident aus.
Gab es wieder keine Zuteilung von Rasierklingen in Brandenburg?
Repräsentiert der unrasierte Genosse ganz Deutschland???
Hans Holt aus Panama
Mittwoch, 09-05-12 14:44
Die Sozen sind eben vaterlandslose Gesellen, so wie es der alte Bismark bereits so um 1890 behauptet hat. Jeder deutsche "Volksvertreter", der an den Siegesfeiern der (ehemaligen) Feinde Deutschlands teilnimmt, ist ein "Volksverräter" oder hat tatsächlich die Symbolkraft seines Handelns nicht erkannt. Aber Dummheit schützt nicht vor Strafe.
Titorelli , aus Deutschland
Mittwoch, 09-05-12 14:43
Wo gibt es das sonst noch auf der Welt? Ein hochrangiger Politiker legt einen Kranz für diejenigen nieder, die sein Volk besiegt haben (ja, besiegt, das war die klare Intention, und hinterher haben sie noch ordentlich darauf herumgetrampelt, der ganze Befreiungsmythos ist ein Produkt der Propaganda).
Oder ist das überhaupt SEIN Volk? Würde Platzeck nicht liebend gern aus diesem Volk austreten, wenn er könnte, und zu den Guten gehören? Es ist wahrhaft beispiellos, wie man ein ganzes Volk so gegen sich selbst aufhetzen konnte.
Barba Bianca aus Hinterdeppendorf - bunt statt braun
Mittwoch, 09-05-12 14:42
Leicht verwundert dachte ich zunächst, daß hier ein deutscher Politiker jener gedenkt, die der Roten Armee zum Opfer gefallen sind. Na ja, war ja klar...
Haben die Herrschaften im Anschluß im Cafe Ehrenburg auf den Sieg der glorreichen Sowjetarmee angestßen ?
Lutz aus D aus .
Mittwoch, 09-05-12 14:23
Die rd. 250.000 deutschen Opfer des anglo-amerikanischen Vernichtungsexzesses in Dresden am 13./14. Februar 1945 in Dresden rühren den roten Platzeck nicht. Pfui, Genosse Nestbeschmutzer!
schnurzpiep egal aus Alleswasimfernsehnisbeeinflusstuns
Mittwoch, 09-05-12 14:02
Vielleicht ist eines Tages (etwa Tag der Befreiung 2045 ?) dem Genossen Platzeck ein Plätzchen in Chile sicher,
als Nachfolger der blauen Margot,
er hätte diese Ehre hochgradig verdient.
HG S. aus Troisdorf
Mittwoch, 09-05-12 13:59
Nach Platzeck wurde vor 67 Jahren "unser Volk" vom Joch des Nationalsozialismus befreit. Die Nachkommen dieses unterjochten und befreiten Volkes sollen nach Meinung der linken politischen Klasse einschließlich eines großen Teils des Merkel-Partei sich bis zum Ende der Tage ihrer historischen Schuld bewusst sein und gebeugten Hauptes büßen und mit uneingeschränkter Freigiebigkeit Wiedergutmachung leisten. Und dieser Unsinn wird uns von der politischen Klasse nicht nur täglich zugemutet sondern auch zum Schaden des deutschen Volkes in praktische Politik umgesetzt!
Kersti Wolnow aus Irrenhaus BRD
Mittwoch, 09-05-12 13:42
Ohne seinen Gammlerbart hätte ich ihn nicht erkannt.
Gestern auf der Pressekonferenz wegen des Nichteinhaltens der Eröffnung eines Flughafens, den keiner wollte, sah er gammelig wie immer aus. Wieviel Geld hat er von den Siegermächten für seinen Volksverrat überwiesen bekommen? Ich hätte solche Heuchelei, angesichts meines ermordeten Großvaters, der vergewaltigten Großmutter, meiner in Sibirien schuftenden Tante und des Diebstahls von Land und Landmaschinen meiner ostpreußischen Vorfahren, nicht über die Lippen gebracht. Zynismus pur!
Müller Lisa aus Northeim
Mittwoch, 09-05-12 13:33
Hat der nichts anderes zu tun:
Hochmut kommt vor dem Fall. Das müssen jetzt auch die Berliner Politclowns erleben. Sprinkleranlagen händisch betreiben,etwa die Brandschutztüren durch 700 befristet eingestellte Mitarbeiter von Hand bedienen lassen, Gepäckabfertigung nicht fertig.
Wowereit und Platzeck haben wohl das Maximum ihrer persönlichen Unfähigkeit erreicht, sie sollten abtreten.
Michael G. aus Westphalen
Mittwoch, 09-05-12 13:25
Der BRDler in seiner jämmerlichsten Form...
Markus Junge aus Deutschland, nicht die BRD
Mittwoch, 09-05-12 13:19
Ich les gerade "Verbrannte Erde - Kein Krieg wie im Westen: Wehrmacht und Sowjetarmee im Russlandkrieg 1941-1945" von Dirk W. Oettinger. Was da aus vielen Büchern zusammengetragen zu finden ist, ist die richtige Medizin, gegen Platzecks Hitlerin. Nach dem Lesen, da überkommt es einen ganz sicher nicht, am Stalin-Schandmal Kränze abzulegen oder von "Befreiung" zu lügen.
Thomas Müller aus Forchheim
Mittwoch, 09-05-12 12:41
Ist das wirklich Platzeck auf dem Foto? Ohne seinen Gammlerbart hätte ich ihn nicht erkannt.
Iudex aus Hannover aus Deutschland
Mittwoch, 09-05-12 12:28
Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, der spätgeborene, ehemalige DDR-Minister hätte am liebsten auch in der Sowjet-Armee gegen die Deutschen gekämpft.....und sich an den Massenvergewaltigungen und Totschlagorgien beteiligt, der......