Evangelikale und Piusbrüder empört über Wort zum Sonntag
Pfarrer Wolfgang Beck beim Wort zum Sonntag Foto: ARD
STUTTGART. Nach der Gleichsetzung von Piusbrüdern, Evangelikalen und Salafisten haben nun auch die Piusbrüder beim NDR gegen das Wort zum Sonntag protestiert. Es sei falsch, daß Pfarrer Wolfgang Beck von Fundamentalisten spreche, heißt es in einer Mitteilung der katholischen Prietsterbruderschaft. Der Pfarrer hatte die Piusbrüder mit Evangelikalen und den Salafisten in einem Atemzug genannt, jener Gruppierung, die durch eine Koran-Verteilaktion am vergangenen Wochenende für Aufmerksamkeit gesorgt hatte.
In einem sarkastischen offenen Brief an den öffentlich-rechtlichen TV-Prediger fragt die Piusbruderschaft: „Könnte es nicht sein, daß Christi Botschaft ein wenig mehr beinhaltet?“ Die Piusbruderschaft fühle sich zum Teil verunglimpft, „weil wir mit dem Fundamentalismus dieser islamistischen Gruppierung nichts zu schaffen haben“, erklärte ihr Sprecher Andreas Steiner auf Nachfrage der JUNGEN FREIHEIT. Andererseits habe das Wort zum Sonntag auch gezeigt, daß Pfarrer Beck von der Piusbruderschaft fasziniert sei.
Auch der Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz, Michael Diener, hat sich über das Wort zum Sonntag beschwert. In einem Brief an den NDR fordert er eine Richtigstellung. Diener weist sowohl die Gleichsetzung von Evangelikalen mit Piusbrüdern und Salafisten, als auch die „intendierte Gleichsetzung“ Evangelikaler mit Fundamentalisten „auf das Entschiedenste zurück“. Dieses Urteil sei diffamierend.
Beck will sich zu der Kritik nicht öffentlich äußern. Der Hochschulseelsorger aus Hannover bedauere, daß es zu Mißverständnissen gekommen sein könne, berichtet Domradio unter Berufung auf den katholische Rundfunkbeauftragte für den NDR, Andreas Herzig. (rg)
es gibt zwei radikal verschiedene Götter: Der Gott, der real existiert, und der Gott, wie wir ihn uns wünschen. Nur der erste wirft die selbstgerechte und unbußfertige Menschheit schließlich in die Hölle, der zweite macht das nicht.
Diejenigen, die den Gott verkündigen, wie er real existiert, nennt man "Fundamentalisten."
Diejenigen, die einen Wünsch-Dir-Was-Gott verkündigen, nennt man "modern", "tolerant", "weltoffen" usw.
Schon Platon hat gelehrt, dass die Menschen die Verkündiger unbequemer Wahrheiten hassen, jedoch die Verkündiger bequemer Lügen lieben.
Klaus-D. Endrulis aus noch Altenburg
Sonntag, 22-04-12 14:54
3.) und das nicht nur bei Ihnen, sondern bei jedem Menschen!
In den 10 Geboten, 2. Mose 20,14 heißt es: „Du sollst nicht ehebrechen!“
Der Herr Jesus konkretisiert es nun in (Matthäus 5,28): Ich aber sage euch: Wer eine Frau ansieht, sie zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen.
Vor Gott gibt es nicht so ein bißchen Schwanger oder so ein bißchen Tot.
Und wer das einsieht und sagt: „Ja Herr, ich bin ein Sünder! Ich hätte die Strafe verdient und bin froh, daß der Herr Jesus meine Strafe auf sich genommen hat und für mich gestorben ist“, dem kann geholfen werden, den anderen nicht.
Gott sagt: Hat nicht der Töpfer das Recht, mit seinem Ton zu machen was er will?
Klaus-D. Endrulis aus noch Altenburg
Sonntag, 22-04-12 14:52
2.) Zitat: " Und warum sollte Ihr Gott auf mich zornig sein?
Ich bin kein schlechter Mensch, bin hilfsbereit, höflich (meistens), gerechtigkeitliebend. Aber halt kein Christ. Und das allein soll genügen, mir den Zorn eines Gottes zu bescheren? Eine Zukunft in der Hölle?“
Wir Menschen haben ein stolzes Herz, sind eitel. Darum denken wir oberflächlich. Aber was meinen Sie, wenn die Menschen:
• denen Sie Unrecht getan haben,
• denen Sie Schlechtes gewünscht,
• die Sie betrogen oder belogen haben,
• denen Sie etwas weggenommen (gestohlen) haben,
• ….!
links und rechts vor Ihnen stehen würden, und das seit der Schulzeit und mit dem Finger auf Sie zeigen würde (entschuldigen Sie bitte die Direktheit) aber es wären viele –
Klaus-D. Endrulis aus noch Altenburg
Sonntag, 22-04-12 14:51
@ Reinmar Redereich
Zitat: "Wie kann man (Gott) zornig und zugleich gut, liebend, heilig und gerecht sein“.
Wenn ich ein guter Mann wäre, könnte ich deshalb trotzdem zornig auf die sein, die mir permanent meine Blumenbeete zerstören!
Ebenso kann ich liebend sein, auch wahrheitsliebend, und deshalb gerade die Lüge hassen, ich kann gerecht sein und deshalb die Ungerechtigkeit hassen – da ist kein Widerspruch. Was wäre Liebe ohne Gerechtigkeit?
Der gerechte und heilige Zorn Gottes ist gut, hat aber nichts mit der allgemeinen Gefühlsduselei zu tun, die manche als Liebe meinen.
Ralf Beez Ofw d. R. aus 72250 Freudenstadt
Sonntag, 22-04-12 14:29
Sehr geehrter Reinmar Redereich aus Alemannenland!
Ihr Zitar: Ich bin kein schlechter Mensch.....
Römer 3,23: denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie bei Gott haben sollten.
Sie sollten wirklich mal in sich gehen und ernsthaft
prüfen, ob es sich so verhält.
Denn wenn es so wäre, würden Sie ein einzigartiges
Novum auf dieser Welt darstellen.
Reinmar Redereich aus Alemannenland
Sonntag, 22-04-12 11:46
@ Klaus-D. Endrulis
Sie schreiben: Zitat: "“gerettet" werden , vor wem oder was eigentlich?“
Vor dem Zorn Gottes!
Gott ist gut (Markus 10,18; Lukas 18,19), Gott ist Liebe (1. Joh. 4,9; Eph. 2,4) , Gott ist heilig (1. Samuel 2,2; Psalm 99,5) und Gott ist gerecht (5. Mose 32,4; Daniel 9,14).
Wie kann man (Gott) zornig und zugleich gut, liebend,heilig und gerecht sein. Und warum sollte Ihr Gott auf mich zornig sein?
Ich bin kein schlechter Mensch, bin hilfsbereit, höflich (meistens), gerechtigkeitliebend. Aber halt kein Christ. Und das allein soll genügen, mir den Zorn eines Gottes zu bescheren? Eine Zukunft in der Hölle?
Klingt nicht sehr gerecht...
Erwin der Querdenker aus Dummerland
Sonntag, 22-04-12 10:59
Hinterher, wenn "das Kind in den Brunnen gefallen ist", lautet die Ausrede "Mißverständnis"!
Diese Worte sind von Herrn Beck sehr bewußt gewählt worden und sollen zur Beruhigung der christlichen Schäfchen dienen, die langsam begreifen könnten, wie sehr ihre Zukunft durch eine Islamisierung des Landes bedroht wird!
Es geht um nichts geringeres als eine Verharmlosung des Islams, bzw. einer nicht unwichtigen Strömung des Islams, die der Salafisten und deren gesellschaftlichen Ziele!
Nicht zufällig findet Herr Beck bei dem NDR (sehr linkslastig) hierfür die notwendige Bühne!
Gleichzeitig unterstellt er damit u.a. den Piusbrüdern, die aggressive Form der Glaubens-"Vermittlung" der Salafisten, die hierfür vor keiner Schandtat zurückschrecken.
Martin W aus München
Samstag, 21-04-12 23:51
Jeder ist Fundamentalist. Die einzig sinnvolle Frage ist, WELCHES Fundament einer besitzt.
Klaus-D. Endrulis aus noch Altenburg
Samstag, 21-04-12 17:38
6.)
Und ihr formuliert es nicht als Glaubenssatz, was noch ehrlicher wäre, sondern als Wahrheit, was ziemlich verlogen ist!
Mission, nach christlichem Verständnis ist nicht ein „sich aufdrängen“ sondern denen die es noch nicht wissen, von Jesus Christus, dem Herrn und Retter dieser Welt berichten.
Bekehren ist keine Aufgabe von anderen Menschen, das muß der Mensch schon selbst machen, der welcher den Ruf Gottes zum Herrn Jesus vernommen hat und ihm folgen will!
Klaus-D. Endrulis aus noch Altenburg
Samstag, 21-04-12 17:38
5.)
Zitat: "Müßten Sie beide, ebenso wie Ihre Glaubensbrüder, nicht versuchen mich zu bekehren? Gehört nicht auch die Missionierung zur Ausübung des Christlichen Glaubens?“
Als ich in Heidelberg auf einem Kommilitonen Treffen einmal etwas über Gott erzählte sagte unser hochverehrter Mathe-Professor: „Das ihr Christen immer Missionieren müsst.“
Ich antwortete ihm in etwa: Mit Verlaub, Herr Professor, aber missionieren tut doch ihr Atheisten jeden Tag, zu jeder Stunde in Zeitungen, Magazinen, auf allen Fernsehsendern, auf Litfaßsäulen überall schreit ihr es hinaus, Evolution! Evolution. Es gibt keinen Gott, es gibt keinen Gott! Die Erde ist Milliarden von Jahren alt und von selbst entstanden!
Klaus-D. Endrulis aus noch Altenburg
Samstag, 21-04-12 17:36
4.) 17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, daß er die Welt richte, sondern daß die Welt durch ihn gerettet werde.
18 Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.
19 Das ist aber das Gericht, daß das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Werke waren böse.
20 Wer Böses tut, der haßt das Licht und kommt nicht zu dem Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden.
21 Wer aber die Wahrheit tut, der kommt zu dem Licht, damit offenbar wird, daß seine Werke in Gott getan sind.
Klaus-D. Endrulis aus noch Altenburg
Samstag, 21-04-12 17:36
3.) Gott hat dafür zwei große Bereiche geschaffen. Einen Bereich um Ihn, da sind alle die Ihn lieben, dieser Bereich wird Himmel genannt und einen Bereich, wo Er die Sonne nicht mehr scheinen lässt, wo Kälte und Dunkelheit sind, Heulen und Zähneklappern, die Hölle!
Die Bibel schreibt über die Menschen (Ps 14,3): „Aber sie sind alle abgewichen und allesamt verdorben; da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer.“
Ein Weihnachtslied bringt es auf den Punkt: „Welt ging verloren, Christ ward geboren“
Die Bibel erklärt es ganz einfach: Joh 3,16-21
16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
Klaus-D. Endrulis aus noch Altenburg
Samstag, 21-04-12 17:34
2.) Zitat: "“gerettet" werden , vor wem oder was eigentlich?“
Vor dem Zorn Gottes!
Gott ist gut (Markus 10,18; Lukas 18,19), Gott ist Liebe (1. Joh. 4,9; Eph. 2,4) , Gott ist heilig (1. Samuel 2,2; Psalm 99,5) und Gott ist gerecht (5. Mose 32,4; Daniel 9,14).
Gott gab deshalb den Menschen die 10 Gebote, und das Gesetz, damit sie allgemein gültige Regeln des Zusammenlebens haben – nicht für die welche es nicht brauchten, sondern für die welche es brauchten!
Eben wegen Seiner Gerechtigkeit kann und will Gott nichts Ungutes, nichts Unheiliges, nichts Ungerechtes zulassen. Deshalb werden die Menschen nach ihren Werken gerichtet. „Und wie den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht:“ (Hebräer 9,27)
Klaus-D. Endrulis aus noch Altenburg
Samstag, 21-04-12 17:31
@Reinmar Redereich
Zitat: "Aber weder muß noch will ich "gerettet" werden!“
Ganz recht, es ist eine freiwillige Entscheidung – und die ureigendste eines jeden selbst, ob ein Mensch gerettet werden will oder nicht. Er muß nicht gerettet sein und kann sich auch für das Verlorensein entscheiden. Deshalb wird es in der Hölle auch nur Freiwillige geben!
Gott, der den Menschen gemacht hat, hat ihm -in vielen Schriften, in vielen hundert Jahren - einiges über sich mitgeteilt und unterschiedlichste Schreiber (Fischer, Könige, Schafhirten, Intellektuelle) haben das aufgeschrieben. Dieses ist in einem Werk zusammengestellt, man nennt es Bibel.
Jeder kann Gott erkennen und ist vor die Wahl gestellt Ihn anzunehmen oder abzulehnen.
Ralf Beez Ofw d. R. aus 72250 Freudenstadt
Samstag, 21-04-12 13:54
@Reinmar Redereich aus AlemannenLand
Eines ist unumstößlich sicher, im Himmel und in der
Hölle wird es nur Freiwillige geben!
Wir versuchen auch nicht, jemanden zu bekehren, weil
dies unmöglich ist. JEDER Mensch muß diese lebenswich -
tige Entscheidung SELBST in diesem Leben treffen. Wir
können dazu Hilfestellung geben, denn Gott will nicht,
daß ein Mensch verloren geht.
Sie sollten mal die Schriften(die Bibel)lesen,es lohnt
sich auf jeden Fall!
Zumindest sollten Sie mal über folgende Bibelstellen
nachdenken: Römer 1,18-32 und Lukas 16,19-31.
Kann Ihnen auch wärmstens folgende hervorragende Seite
empfehlen: www.wernergitt.de
Reinmar Redereich aus AlemannenLand
Samstag, 21-04-12 10:36
@ Klaus-D. Endrulis
Aber weder muß noch will ich "gerettet" werden!
Vor wem oder was eigentlich?
@ Ralf Beez
Schön für Sie, wenn Sie sich damit gut fühlen (ist übrigens nicht sarkastisch gemeint).
...
Müßten Sie beide, ebenso wie Ihre Glaubensbrüder, nicht versuchen mich zu bekehren? Gehört nicht auch die Missionierung zur Ausübung des Christlichen Glaubens?
Nicht, daß Sie sich jetzt dazu aufgerufen fühlen, denn das wäre ein sinnloses Unterfangen...
Aber seien Sie versichert, aufrechte Christen sind mir viel lieber als Hetzer in Nachthemden, die einem Kinderschänder huldigen.
Ralf Beez Ofw d. R. aus 72250 Freudenstadt
Freitag, 20-04-12 19:50
Lieber Klaus-D.Endrulis aus noch Altenburg!
Als bekehrter bibeltreuer Christ kann ich zu Ihrem
Kommentar nur sagen: 100% Volltreffer!!
Alexander Alberto aus Bonn
Freitag, 20-04-12 00:54
1)Ich finde die Terminologie schlicht und ergreifend irreführend. Was ist schon ein Fundamentalist. EIn ernsthaft gläubiger Mensch ist selbstredend Fundamentalist weil er die Fragen schlechthin, nämlich die nach Gottes Existenz und der Pflichterfüllung des Menschen gegenüber Gott ins Zentrum seines Lebens stellt.
Ich kann mich noch gut daran zurückbesinnen wie ein ehemaliger Kollege einige Mitteilungsblätter der Piusbruderschaft bei mir aufschnappte und sich vollkommen entsetzt darüber zeigte, dass eben diese die Gottesrechte den Menschenrechten vorzöge. Ich nahm es mit einem Schulterzucken hin, ohne mir etwas ob meiner Übereinstimmung mit der Bruderschaft anmerken zu lassen.
Klaus-D. Endrulis aus noch Altenburg
Freitag, 20-04-12 00:04
@Reinmar Redereich
Zitat: "Wer hat Recht? Wer hat die Deutungshoheit, wer die alleingültige Wahrheit?"
Genau! Darauf wird Ihnen ein evangelikaler Christ antworten, daß Jesus sagt:
Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.
(nach der Bibel Joh. 14,6)
Und darauf kommt es an, gerettet zu sein! Eines Tages bei Jesus und dem liebenden Vater zu sein, statt in der anderen Abteilung der Bösen!
Darum bin ich aber genauso frei, jedem seinen Hexenkult zu lassen, germanische Traditionen, Talisman, Hufeisen, Wahrsager, Horoskope oder den Glauben an die verschiedensten Gottheiten.
Nur, sie alle Retten nicht: Das kann nur Jesus Christus!
Helmut M. aus Unfreiburg
Donnerstag, 19-04-12 21:55
(2)Es muss möglich seine, einen Aspekt einer Sache zu vergleichen, ohne die ganze Litanei herunterzubeten. Man muss etwa sagen dürfen, dass die Türkei und Israel gleich starke Armeen haben (falls das stimmt), ohne zugleich einen geschichlichen und gegenwartspolitischen Abriss machen zu müssen, wie beide Staaten sich unterscheiden.
Gegen eine Kritik, dass von linkskatholischer Seite nicht oder kaum auf den wirklich „teuflischen“ Inhalt des Koran und der Hadithen hingewiesen wird, habe ich nichts einzuwenden. Ich kritisiere nur, dass man das Kind mit dem Bad ausschüttet. Wo Pfarrer Beck recht hat, hat er recht, wo nicht, da nicht.
Helmut M. aus Unfreiburg
Donnerstag, 19-04-12 21:53
@ Deutsch Franke aus Unterwanderungsland,
dass es im Koran von Gewalt- und Mordaufrufe gegen Ungläubige, ja, selbst gegen abtrünnige Muslime wimmelt und andererseits die Lehre Jesu friedfertig bis zum Geht-nicht-mehr ist, ist klar. Es ging Pfarrer Beck aber nicht um die inhaltliche Beurteilung der Lehren. Sondern um die "Eindeutigkeit", mit der fundamentalistische Anhänger sich an die Worte der Schrift klammern. Und da hat er recht, zumindest das Recht, es zu sagen. Wer anderer Meinung ist, muss ihn widerlegen und etwa sagen: "Nein, nur die Muslime sind "eindeutig", die Piusbrüder nicht, weil ..." (2)
Manfred Strossner aus Hildesheim
Donnerstag, 19-04-12 20:59
Reinmar Redereich, ich glaube zwar an eine Art Weltenschöpfer und eine Seele des Menschen, was mit Wotan u. Donar nichts zu tun hat - aber in der Abwehr gegenüber den Abrahamiten haben Sie meine aufrichtige Sympathie!
Nicht der Glaube (der seine Berechtigung hat), sondern diese Organisationen sind mitverantwortlich für viel Unglück, was die Deutschen über die Jahrhunderte ereilt hat. Inklusive des Islam, den man in Kirchenkreisen aus Eigennutz gern sieht - zertrümmert er doch die sekuläre Ordnung!
Die letzte Chance, dieses Natterngezücht vollständig auszuschaben (und das ohne minderwertigen "Ersatz" wie in der SBZ), wurde am Gipfelpunkt der deutschen Moderne vergeben. Die Kirchengebäude, d.h. die alten >18.Jhd., wären vmtl erhalten worden
Jürg Rückert aus Südwest
Donnerstag, 19-04-12 19:59
Der Bericht hier war zu gestrafft. Eine simple Gleichsetzung liegt nicht vor. Man darf seinem Groll nicht reflexartig „bei offenen Hemdkrägen“ die Zügel schießen lassen.
Aber:
Vor 1965 gab es die Römischen Krägen. Danach kamen die Krawattenträger. Jetzt regieren die Krawattenlosen, in 10 Jahren die Hosenlosen!
Selten hört man noch eine Predigt mit dem Appell zur eigenen Wandlung. Es wird der breite Weg gewiesen und Wohlgefühl verbreitet. Selbstzweifel sind schick, verraten geistigen Adel. Der "Intelligente" redet von Popper, die Glaubenden sind halt lernbehindert bzw. "fundamentalistisch".
Reinmar Redereich aus HeidenSpaß
Donnerstag, 19-04-12 13:54
Immer dieser Hickhack mit den abrahamitischen Religionen!
Wer hat Recht? Wer hat die Deutungshoheit, wer die alleingültige Wahrheit?
Die können mir alle gestohlen bleiben mit ihren vorderasiatischen Wüstenreligionen! Ich habe kein Interesse an rach- und eifersüchtigen, kindermordenden WüstenDämonen. Da bleib ich lieber Heide, und lebe die guten, alten, germanischen Traditionen.
http://www.youtube.com/watch?v=8W-IbNItrXU
Deutsch Franke aus Unterwanderungsland
Donnerstag, 19-04-12 12:31
@ Helmut M. aus Unfreiburg
"In Wirklichkeit hat Beck die drei Gruppen nur in einer Hinsicht VERGLICHEN: In ihrer "Eindeutigkeit". Sie nehmen ihre Schriften wörtlich und lassen sich nicht "anfragen und irritieren".
Aber genau hier liegt der Hase doch im Pfeffer,Herr Helmut M.Denn ausschlieslich im Koran ist von Unterwerfung
bzw. dem Töten der"Ungläubigen"die Rede,nicht etwa im christlichen Evangelium.Bei einem Vergleich in Hinsicht auf wörtliche Auslegung der jeweiligen hl.Schrift sollte dies also zum Ausdruck kommen.Dies nicht anzusprechen,
ist meiner Ansicht nach unaufrichtig bis scheinheilig.Also "übliche",verlogene pc-Propaganda,das altbekannte
Toleranzgeschwafel ohne wirkliche Substanz.Bla bla eben.In diesem Zusammenhang sind die Ausführungen von Willi
Winzig auch zu beachten.
Willi Winzig aus takatukaland
Donnerstag, 19-04-12 09:51
@ der Boss Zitat " Wie Pankraz zuletzt schrieb, ist in den evangelischen der Antichrist unterwegs; das gilt offenbar auch für die deutsche Kath. Kirche"
Mit solchen pauschalisierten Aussagen wäre ich vorsichtig . Es gibt nicht die Evangellischen genausowenig wie es die katholischen gibt , oder gehören die Pius Brüder nicht mehr zur kath Kirche ?
Der Antichrist geht eher da um wo Menschen versuchen Christen gegen Christen aufzuhetzen ! Wie bei den Pharisäern wo einer meint er sei ein besserer Christ wie der andere und dabei vergisst wobei es überhaupt geht !
Das Evangelium zu verkünden !
Der Islam lacht sich kaputt ! So hat er es einfacher die Oberhand in Europa zu gewinnen , die Christen zerfleischen sich selbst...
Ulrich Motte aus Dortmund
Donnerstag, 19-04-12 09:27
Die Piusbrüder und Salafisten lehnen das weltweite Menschenrecht auf Religionsfreiheit ab. für das sich sehr viele evangelikale Kirchen lange vor den beiden Grosskirchen einsetzten. Heute sind evangelikal-konservative Kirchen vielen Linken, auch kirchlichen, besonders verhasst, etwa weil sie im Gegensatz zu "Rom" nicht lehren, daß Moslems den einen Gott anbeten, und anders als Teile der beiden Großkirchen (zuletzt der katholische Weihbischof Jaschke) homosexuelle Paare nicht segnen, und im Gegensatz etwa zu Papst Benedikt XVI. (und vielen in der EKD) nicht von einer gewissen Nähe zum demokratischen Sozialismus sprechen.
off topic in Kurzform aus HH
Mittwoch, 18-04-12 23:12
Auf dem Landesparteitag vom 14. und 15.04. 2012 hat die NRW Piratenpartei ein Positionspapier einstimmig verabschiedet, welches sich gegen die ESM-Bank richtet und außerdem einen Volksentscheid fordert.
Text:
http://plebiszit.blogspot.com.es/
Helmut M. aus Unfreiburg
Mittwoch, 18-04-12 21:55
JF: "Nach der Gleichsetzung von Piusbrüdern, Evangelikalen und Salafisten ..."
Wir Rechtskonservative leiden darunter, dass man unserer Argumentation gar nicht mehr folgt. Wenn wir "Autobahn" sagen, brüllen die Medien gleich "Nazi".
Ich hätte es besser gefunden, wenn oben die Predigt des Pfarrers verlinkt oder wenigstens korrekt wiedergegeben worden wäre. Dass Pfarrer Beck die drei religiösen Gruppen GLEICHSETZT, ist einfach eine Falschmeldung. Schade, dass auch die JF so etwas kolportiert. In Wirklichkeit hat Beck die drei Gruppen nur in einer Hinsicht VERGLICHEN: In ihrer "Eindeutigkeit". Sie nehmen ihre Schriften wörtlich und lassen sich nicht "anfragen und irritieren".
Hier die Predigt: http://tinyurl.com/csjb8hr
Jürg Rückert aus Südwest
Mittwoch, 18-04-12 21:46
Diese postkonziliaren kath. Pfarrer treiben sich auf jedem ökumenischen Tanzboden herum, nur nicht dort, wo die zentralen Werte ihrer Kirche überhaupt noch vertreten werden. Sie fürchten diese sogar wie der Teufel das Weihwasser.
Die Gleichsetzung von Salafisten mit der Piusbruderschaft ist wirr, vielleicht bösartig, vielleicht nur ein Buhlen um gesellschaftliche „Anerkennung“. Wer an die Schrift glaubt, der sei ein Gefährlicher - was für eine Logik! Paulus: Wenn ich nicht glaube..., bin ich ein betrogener Betrüger.
Auch ist die Unterscheidung der Geister diesem armen Prediger völlig verloren gegangen. Die Amtskirche zeigt ihr Gesicht!
Ralf Beez Ofw d. R. aus 72250 Freudenstadt
Mittwoch, 18-04-12 20:18
Da habe ich noch nie etwas anderes gehört als nichts -
sagendes BLA BLA.
Von bibeltreuen Kommentaren KEINE Spur!
Albert Schweisser aus Rheinland
Mittwoch, 18-04-12 19:52
Hierzulande kann niemand eine der Zentralratsreligionen kritisieren, ohne mindestens eine der eigenen Position nahestehende Partei zu diffamieren. Das funktioniert ganz ohne Sachkenntnis und Fakten. Man kann sich moralisch doppelt erhöhen: indem man in seiner Kritk differenziert bis einem schwindelig wird (und man es hätte gleich sein lassen können) und im Nachgang noch sich selbst und die seinen ein wenig anklagt. Der Ankläger ist so oder so fein raus. Da ist mir jeder aufrechte Salafist lieber als solch ein Geschmeiß.
Der Boss schießt aus dem Hintergrund
Mittwoch, 18-04-12 19:42
Das "Wort zum Sonntag" hieß schon in meiner Jugend "Wort zum Bierholen". Das war damals schon eine Polit-Show, zumindest wenn ein Lutheraner sprach.
Wie Pankraz zuletzt schrieb, ist in den evangelischen der Antichrist unterwegs; das gilt offenbar auch für die deutsche Kath. Kirche, wie einem Leserbrief der neuesten JF nachzulesen ist. Die Piusbruderschaft ist eine Religionsgemeinschaft, die die reine Lehre Christi vertritt. Inklusive der Bibelstelle, an der Jesus Petrus mit der Gründung der Kirche beauftragt. Für die Evangelikalen trifft das auch zu, außer für die, die in erster Linie Gelddruckmaschinen oder nützliche Idioten der Ostküstenfinanz sind.