Financial Times Deutschland: Wird die Zeitung eingestellt? Foto: JF
HAMBURG. Die Verlagsgruppe Gruner + Jahr hat am Freitag das Aus der Financial Times Deutschland verkündet. Am 7. Dezember soll die letzte Ausgabe erscheinen. Hintergrund sind die zunehmenden Verluste der Tageszeitung.
Allein in diesem Jahr soll ein Verlust von fast zehn Millionen Euro erwirtschaftet worden sein. Seit 2008 hat das Blatt fast 30 Prozent seiner Abonnenten verloren. Die verbreitete Auflage stagnierte bei ca. 100.000 Exemplaren. Ein Großteil davon entfällt auf sogenannte „Bordexemplare“. Zudem will der Verlag sich offenbar auch von den Zeitschriften „Impulse“ und „Börse Online“ trennen.
Lediglich die Monatszeitschrift „Capital“ soll bei Gruner + Jahr verbleiben. Zuletzt arbeiteten knapp 250 Redakteure für die vier Wirtschaftsmedien. Erst in der vergangenen Woche war die Frankfurter Rundschau nach Millionenverlusten in die Insolvenz gegangen. (ho)
Ich verstehe die Dramatik und Hysterie nicht. Zeitungen kommen, Zeitungen gehen. Angebot - Nachfrage! So ist das eben. Ich finde es gut, daß wenigstens hier noch die "reinigenden" Kräfte der Marktwirschaft greifen. Und man kann ja wirklich nicht sagen, daß dadurch die Medienlandschaft an Pluralität verloren hätte.
Der Querdenker aus Mitten unter uns
Sonntag, 25-11-12 02:53
@ Chris Kuhn
Ich darf mich wiederholen: "Vermisst hätte ich allenfalls Ihr reflexartiges Rumgepöbel gegen mich. Aber diesbezüglich sind Sie ja schön zuverlässig und vorhersehbar."
PS: http://www.duden.de/rechtschreibung/Stuss
Und hier macht die neue Rechtschreibung auch Sinn, falls sich Ihnen dieser erschließt.
Chris Kuhn aus Schland
Samstag, 24-11-12 14:30
Querdenker, Sie nimmt hier keiner mehr ernst, weil Sie der Inbegriff des BRD-Mitläufers sind. Ihr "Konservatismus" beschränkt sich auf Nibelungentreue dem Pleite- und Plünderstaat gegenüber, höchstens von Sorge um den eigenen kommoden Platz an der trüben Sonne grundiert.
Eine gedruckte Zeile der JF dürften Sie kaum je gelesen haben, also sparen Sie es sich einfach, sich aus den Einträgen hier ein vermeintlich vollständiges Bild über deren Leserschaft zu machen, geschweige diesen SELBSTdenkern die Versatzstücke aus der Systempresse zu empfehlen. Stuß schreibt sich im übrigen hier mit ß nicht mit ss.
Der Querdenker aus Mitten unter uns
Samstag, 24-11-12 12:29
Ach Kuhn, vermissen werde ich die FTD nicht sonderlich.
Vermisst hätte ich allenfalls Ihr reflexartiges Rumgepöbel gegen mich. Aber diesbezüglich sind Sie ja schön zuverlässig und vorhersehbar :-)
Und eines muss ich Ihnen auch noch lassen: Sie stehen zu Ihrem Stuss, oder - um mich mal etwas gepflegter auszudrücken - Ihren Absonderlichkeiten: Per Ordre des Mufti verfügen, welche Zeitungen reichen? Da gehört schon eine gewisse Chuzpe dazu.
Chris Kuhn aus Schland
Samstag, 24-11-12 01:07
Au Mann, Querdenker, ersparen Sie uns doch diesen Stuß! Die von Ihnen bejammerten Lügenblätter sind trotz ihres Zielgruppenmanagements alle gleichgeschaltet, vermißt nur von Leuten, die sich an diese Gehirnwäsche gewöhnt haben. Gut, daß sie bald weg sind, es bleibt dringend zu hoffen, daß SPIEGEL, SZ und ZEIT bald in den Orkus nachfolgen, an deren Bahnhofswerbeständen ich achtlos vorbei gehe. BILD, taz, JF und Junge Welt reichen, dann sind wenigstens die intellektuellen Linien klar ausgezogen.
dragoniseur dragoniseuse aus BRD
Freitag, 23-11-12 18:21
Merkel bedauert elektronisch den Eingang des schwarz-grünen Blättchen. Vielleicht hatte sie sich von diesem zu ihrem Farbwechsel von einer Partei in Schwarz zu einer Partei in Orange inspirieren lassen.
Wahr-Sager - aus NRW
Donnerstag, 22-11-12 12:06
Dass auch dieses linke Schmierblatt die Segel streicht, ist ein schwacher Trost, wenn man bedenkt, dass die ZEIT - DAS zionistische Magazin schlechthin - 2012 3% mehr Abonnenten als im Vorjahr verbuchen konnte.
Ein gutes Zeichen: Die Ausgabe 7/2012 des SPIEGEL mit dem Titel zur NPD ging an den Kiosken nur 267.580 mal über die Theke. Da kann man nur hoffen, dass der Rückgang einen direkten Zusammenhang mit der zwanghaften Hitler-Onanie hat.
Einer der immer nur das glaubt was aus der Glotze kommt
Donnerstag, 22-11-12 08:56
Ohne Zeitung wird nur noch mehr Glotzofon geguggt.
E. R. aus D.
Mittwoch, 21-11-12 21:18
Gottes Mühlen mahlen langsam, aber stetig.
Nicht das die FTD mit der Frankfurter Rundschau vergleichbar ist, aber mitgegangen, mitgehangen.
Es ist dieser linke "Schweine" Journalismus, der dafür verantwortlich ist, dass Deutschland Stück für Stück undemokratischer wird.
Wenn ein Herr Uckermann für 17,30 Euro wochenlang in U-Haft sitzt, während türkische Mörder frei herumlaufen, kommt man nicht umhin, zu wünschen, dass es noch mehr von dieser linken Journaille treffen muss.
Der Querdenker aus Mitten unter uns
Mittwoch, 21-11-12 19:32
Es bestätigt sich, was sich bereits beim hiesigen Frohlocken über das Pleitegehen der FR andeutete: Man bejubelt die Erosion der Medien- und Meinungspluralität, so lange es nur "die Anderen" trifft: Linke, Liberale, jene mit nichtdeutschen Namen oder Zeitungen die sich erdreisten, eine andere Ansicht in Wirtschaftsfragen zu vertreten, als die Mehrheit der hier Kommentierenden.
Wie tief will man eigentlich noch sinken?
Reklov Tokkath aus Dimona
Mittwoch, 21-11-12 13:12
Das ist kein Verlußt. Ich würde mir wünschen, daß der Spiegel und Co ebenfalls die "Segel Streichen" würden.
Alfred E: Neumann aus Berlin West
Mittwoch, 21-11-12 12:39
Ich habe absolut kein Verständnis dafür, wenn sich hiesige Einrichtungen wie Universitäten, Stiftungen, Firmen oder eben Printmedien einen englischen Namen geben. Wir sind hier in Deutschland und die Landessprache ist deutsch. Dies sollte notfalls auch gesetzlich durchgesetzt werden. Allerdings ist eine entsprechende Regelung von unseren "Volksvertretern" nicht zu erwarten.
Gut, das diese Zeitung den Bach runtergeht.
Chris Kuhn aus Schland
Dienstag, 20-11-12 20:04
Kein großer Verlust, da absolut €-rettungshörig usw.
E. Theosebeios aus Ephesos
Dienstag, 20-11-12 18:32
Einen besonderen Linkstrend kann man dieser Zeitung nicht unterstellen. Es ist also gewiss nicht so, wie manche von uns angesichts des (langjährigen) Niedergangs der Frankfurter Rundschau gerne glauben wollen, dass der journalistische Linkspopulismus abgestraft werden könnte. Es handelt sich um die Auswirkung einer kommerziell mehr und mehr fühlbar werdenden Änderung massenhafter Mediennutzung. Salopp gesagt meiden selbst "Rechte", die sich bloß über "grüne" Phantasmagorien amüsieren wollen, die grüne FR. TAZ und WELT bieten diesbezüglich hinreichend Unterhaltung.
Ralf Beez Ofw d.R. aus 72250 Freudenstadt
Dienstag, 20-11-12 18:18
Wieder eine GUTE Nachricht!
Darauf einen Schampus!
Und die Auflage der JF steigt und steigt und das ist
auch GUT so!