Fanlokal des FC St. Pauli: Anhänger überfallen Polizisten Foto: Wikimedia/EriFr
HAMBURG. Anhänger des FC St. Pauli haben sich am Sonntag schwere Straßenschlachten mit der Polizei geliefert. Bereits am Nachmittag hatten mehrere Hundert Randalierer die Sicherheitskräfte massiv mit Gegenständen beworfen. Ein Beamter erlitt dabei nach Polizeiangaben eine Verletzung am Kehlkopf und mußte im Krankenhaus behandelt werden.
Auch ein Einsatz einer Reiterstaffel der Polizei wurde abgebrochen, nachdem die Tiere von gewalttätigen Anhängern des Vereins mit Signalmunition beschossen wurden. Zudem überfielen vermummte Linksextremisten einen Verkehrspolizisten und attackierten ihn mit Steinen und Flaschen.
Bis zum Abend zerstörten die Anhänger des Vereins Schaufenster, zündeten Mülltonnen an und behinderten den Verkehr. Die Sicherheitskräfte waren mit mehr als 1.500 Beamten im Einsatz. Insgesamt wurden zwei Polizisten verletzt. Sieben Randalierer wurden wegen Verdachts auf Landfriedensbruch vorläufig festgenommen. Der FC St. Pauli verfügt über eine große Fanszene innerhalb der linksextremen Szene. (ho)
Zunächst einmal zur Klarstellung:
"Linke Gewalt gibt es nicht!"
Ich gebe hier nur die Worte einiger linker Abgeordnete wieder!
Es handelt sich hierbei im zweifelsfall um die verlorenen "Kinder des Zorns" mit schwerer Kindheit, die auf exzessive Weise ihre schlechten Kindheitserlebnisse verarbeiten müssen!
Und wenn das nicht überzeugt, gibt es ja noch die Rechtsextremen.
Daher kann nur die logische Schlussfolgerung hieraus sein: Es bedarf einer noch größeren Deeskalation!!!
Die Polizeihundertschaften werden abgezogen und stattdessen wird Hochprozentiges und Baseballschläger verteilt, damit unsere so süßen "Kinder des Zorns" einmal so richtig zeigen können, was für "kreative" Möglichkeiten in ihnen stecken.
David Macks aus München
Dienstag, 24-04-12 10:17
Liebe JF;
ich bin wahrlich kein Fan der "Linken" Pauli Fans, wobei sie als Fangruppe durchaus einmalig sind.
Ihre Artikel respktiere ich und lese sie meistens gerne, doch dieser dient einfach nur der Panikmache. Sie gehen mit keinem Wort auf die Vorgeschichte ein, dass es erstmalig in der Fußballgeschichte ein Gerichtsverbot für Fußballfans gab, welches von der Polizei ausging. Dass diese Unruhen also durchaus eine Vorgeschichte fuballerisch Art haben, ist also durchaus zu erwähnen.
Iudex aus Hannover aus ------
Dienstag, 24-04-12 08:24
Das Portal "lichterkarussell" zitiert Sven Brucks Aussagen zum Antifaschismus folgendermaßen:
“Wenn irgend so ‘n Nazi da meint, er könnte im Sankt Pauli Block irgendartige Sprüche loslassen, dann muss er auch das Gefühl haben, dass ihm das gesundheitlich womöglich nicht ganz gut tut – anders kann man so ‘ne Attitüde doch gar nicht durchsetzen!”
Diese Rechtsauffassung ist anscheinend auch schon bei Gerichten verbreitet, die irgendwelchen ausländischen U-Bahnschlägern "Recht" geben, wenn diese das Gericht überzeugen können, das (totgeschlagene) Opfer habe irgendeneinen "provoziernden" Spruch losgelassen. Das berechtigt dann zur gerechten körperlichen Sanktion, über deren, für das Opfer schlimmen Folgen auch unsere Politiker klammheimliche..
j. w. aus münchen
Dienstag, 24-04-12 08:17
ich bin ja gespannt, was die DFB-Fürsten da jetzt gegen die Linksasozialen unternehmen. Wahrscheinlich wieder eine Mahnwache gegen "Rechts". Das ist ja dann weitgehendst gewaltfrei ...
Kersti Wolnow aus Irrenhaus BRD
Dienstag, 24-04-12 07:49
Linke Gewalttäter werden systematisch gezüchtet. Hausbesetzung? Graffitischmierereien? "Gegen"demonstrationen? Gewalt bei AKW Demos? Kann man nix machen, seit Jahrzehnten! Die dürfen das und müssen nichts bezahlen für ihre Zerstörungen, das macht die "rechte" Steuerkartoffel. Ich bin in der inneren Emigration, es läuft einfach alles schief in diesem Land. Rational nicht mehr erfaßbar. Ein Irrenhaus eben.
Bernd Schmieder aus Berlin
Montag, 23-04-12 20:37
"BRD-Politiker wollen das so, sonst würden sie es abschaffen.
BRD-Bürger wollen das so, sonst würden sie andere Parteien wählen."
Damit ist alles gesagt.
Thomas Müller aus Forchheim
Montag, 23-04-12 18:34
Nachtrag:
Pauli-Präsident: "Haben kein Fan-Problem"
St.-Pauli-Sicherheitschef Sven Brux erhob derweil schwere Vorwürfe gegen die Polizei. "Ich war erstaunt darüber, dass kein Lübecker unter den 74 Festgenommenen war", sagte Brux.
Die Kontakte in die linksextreme Szene betreffen nicht nur die Fans, sondern auch die Offiziellen des Vereins. "Fankoordinator" und somit mitverantwortlich für das asoziale Verhalten sog. Anhänger des Vereines ist ein gewisser Sven Brux aus Köln/Brühl, Mitbegründer der A.P.P.D. und linksradikaler Aktivist von der Pieke auf.
Otto Ohnesorge aus Berlin
Montag, 23-04-12 17:50
Wer blöd ist, will das auch ab und zu spüren.
Otto Ohnesorge aus Berlin
Montag, 23-04-12 17:49
Für die Kosten könnte man vermutlich eine Schule oder ein Krankenhaus bauen.
Ich kann mich über solch Meldung nicht mehr aufregen.
Hoffnungslos.
BRD-Politiker wollen das so, sonst würden sie es abschaffen.
BRD-Bürger wollen das so, sonst würden sie andere Parteien wählen.
Vielleicht nehmen sie es auch als willkommene Übung für kommende Bürgerkriege.
Mir kann das gar nicht wild genug zugehen.
Erhöht den Unterhaltungswert in dieser verantwortungslosen und unterbelichteten Spaßgesellschaft.
Dirk Bagel aus dem Süßwasseraquarium
Montag, 23-04-12 17:31
Das Wichtigste ist jetzt vor allen Dingen, Ruhe zu bewahren.
Keinesfalls dürfen wir uns durch geringfügige Ereignisse in die dunkelste, braune Zeit zurücktreiben lassen.
Gewalt mit Gegengewalt zu beantworten ist unterste Schublade!
Verständnis, Aufeinanderzugehen, Erhöhen der Bafög- und Hartz 4-Sätze sind jetzt dringend geboten. Der Mindestlohn sollte jetzt eingeführt werden.
Und natürlich ist der Kampf gegen Rechts zu verstärken.
:)
Dirk Bagel aus dem Süßwasseraquarium
Montag, 23-04-12 17:25
Solange die nur mit Signalmunition auf Pferde schießen, Steine auf Polizisten schmeißen, Schaufensterscheiben einschlagen und Autos abfackeln, kann ich keinen erwähnenswerten Vorgang erkennen. In der Bild steht auch nichts drüber.
Schlimm wäre es, wenn sie ein Hakenkreuz auf eine Mülltonne schmieren würden, dann wäre der Rubikon überschritten.
Wichtig ist es jetzt, die irregeleiteten Jugendlichen zu einem Antiaggressionstraining einzuladen. Beispielsweise könnte man ihnen Kampfsportkurse finanzieren, wo sie spielerisch ihre Aggressionen abbauen können.
Ein wenig finanzielle Unterstützung (vom Steuerzahler finanzierte Jahreskarte bei St.Pauli, dazu Freifahrt mit Bus und Bahn zu den Spielen) würde sicherlich auch deeskalierend wirken. :)