Der Internetauftritt des „Hotel Berlin“: Laut Bündnis „ein Podium für Hetze und Diskriminierung“ Screenshot: JF
BERLIN. Das Bündnis „Rechtspopulismus stoppen“ hat dem „Hotel Berlin“ indirekt mit einem Boykott gedroht. Hintergrund ist der dortige Auftritt des niederländischen Islamkritikers Geert Wilders Anfang Oktober. Der Hotelbetreiber habe „wissentlich“ zu einem Klima beigetragen, in dem Muslime unter „Generalverdacht“ gestellt würden, behauptet die Gruppierung in einem offenen Brief: „Sie haben sich damit zu Kompliz_innen von Rassist_innen und Rechtspopulist_innen gemacht.“
Lob für FDP-Politikerin
Islamkritische Einrichtungen wie das „rassistische Internetporal“ Politically Incorrect würden die Gesellschaft spalten und „im rassistischen Windschatten von Geert Wilders Rassismus und Haß hoffähig machen wollen“, heißt es weiter. Daher wolle man sich an die verschiedenen Botschaften und Vertretungen in Berlin wenden und „sie auf Ihre Geschäftspraxis hinweisen“, mit die Hausleitung „gezielt und bewußt Rassist_innen ein Podium für Hetze und Diskriminierung bietet“, wurde dem Hotel gedroht.
Das Bündnis will sich zudem an Bundestagsabgeordnete wenden und sie auffordern, „ihre Besuchsgruppen aus Wahlkreisen etc. nicht mehr bei Ihnen unterzubringen.“ Unterzeichnet ist das Schreiben mit „antirassistischen Grüßen“. Ausdrücklich wird in dagegen die Haltung von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) gelobt, die Wilders als „zwielichtige Figur“ bezeichnet hatte. (FA)
Der neue Faschismus wird nicht sagen: "Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus."
Lars-Oliver Lutsch aus Irrenhaus
Freitag, 15-10-10 16:08
Das ist Faschismus in Reinkultur. Ob "Deutsche, kauft nicht bei Juden" oder "Schlaft nicht im Hotel Berlin, die vermieten an Rechte" macht "unterm Strich" NULL Unterschied.
Olaf Ditges aus NRW
Freitag, 15-10-10 15:48
@Thomas Lentze aus Bonn
Das dürfte mit dem Islam aber sehr schwierig werden. Allein das Verhältnis zum Hund ist in allen germanisch geprägten Gesellschaften traditionell sehr eng, im arabisch geprägten Islam ist er ein unreines Tier. Germanische Gesellschaften haben eine lange Freiheitstradition, das ist dem Islam fremd. Das Christentum hat unsere Wertvorstellungen geprägt, aber sich auch in unserer Tradition entwickelt.
Man kann sich ja auch nicht einfach aus dem Vorhandenen raussuchen was einem passt, den Rest weglassen und sich was neues stricken. Wenn man Religion als reinen Gesellschaftsentwurf versteht, dann funktioniert das nicht, Religion ist ganz wesentlich die Suche nach Wahrheit und Wahrhaftigkeit, daraus zieht sie ihre Kraft.
Thomas Lentze aus Bonn
Freitag, 15-10-10 11:34
@ Olaf Ditges aus NRW:
Sie haben recht, ein orientalischer Gottesstaat ginge hier nicht. Aber warum auch Andere nachahmen? Wir müssen uns aus unseren Wurzeln regenerieren und etwas Eigenes finden, das Bestand hat. Wie das aussieht - gute Frage. Aber genau dieser Frage sollten unsere hauptsächlichen Überlegungen gelten!
Paul Mannstein aus State Side
Freitag, 15-10-10 02:57
Auf meiner nachsten berlin Reise werde ich Hotel Berlin fur den Aufenthalt buchen. Diese roten Nazis konnen mich am Ar___ lecken.
Was Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) betrifft ist dieses Frauenzimmer eine Witzfigur.
Olaf Ditges aus NRW
Freitag, 15-10-10 02:38
@Thomas Lentze aus Bonn
In den Punkten die Sie ansprechen stimme ich Ihnen zu.
Aber diese Ordnung und Werteorientierung käme mit einem von Priestern überwachten "Gottesrecht", mit einem Menschenbild, das von Unfreiheit und Unverantwortlichkeit geprägt ist und mit einer religiös legitimierten Gewalt.
Ist es das wirklich wert?
Inländischer Exilant aus BRD
Donnerstag, 14-10-10 23:50
"Daher wolle man sich an die verschiedenen Botschaften und Vertretungen in Berlin wenden und „sie auf Ihre Geschäftspraxis hinweisen“, mit die Hausleitung „gezielt und bewußt Rassist_innen ein Podium für Hetze und Diskriminierung bietet“, wurde dem Hotel gedroht."
Ja. Die 'verschiedenen Botschaften und Vertretungen in Berlin' werden ab sofort allen Personen/-gruppen, auf die sie irgendwelchen Einfluß haben, empfehlen nur noch in ausgewiesenermaßen 'antifaschi_stischen, antirassi_stischen Örtlichkeiten' zu nächtigen. Empfohlen wird die der nächstgelegenen Moschee angeschlossene Karawanserei!
Cordula Gläubiger aus Ziebingen
Donnerstag, 14-10-10 21:57
Ja natürlich könnte sich das Hotel Berlin einer regen Konjunktur erfreuen.
Der Vorschlag - dahin zu fahren - zu buchen- und sagen WARUM man bucht
ist vorzüglich. -
Wenn jetzt noch eine Flut von e-mails dazu käme - mit Sympathie- und
Solidaritätsbekundungen. - Das wäre es doch! -
Also - ich werde gleich mal eine nette mail loslassen.
Ansonsten wünsche ich Allen "Gute Fuhre!"
Cordula
Franz Mann aus 1234
Donnerstag, 14-10-10 21:03
Die Linksextremisten zeigen wieder, was sie am besten draufhaben: faschistische Boykottpraktiken...
Otto Ohnesorge aus Berlin
Donnerstag, 14-10-10 19:12
Leutheuser-Schnarrenberger sollte einfach ihren Mund halten und die ihr verbleibende Zeit in der Regierung genießen. Damit ist nämlich bald Schluß.
Ich halte sowieso nichts von einem Staat, dessen Volksvertreter eine Rundumversorgung bis in den Tod bekommen, auch wenn sie abgewählt wurden.
Diese Schnepfe ist schon zigmal abgewählt worden und taucht immer wieder auf. Wer will die eigentlich?
Außer dieser Partei der besserverdienenden sexuell abartigen Moslemfreunde?
Einen mit hohem Stimmenanteil in freier und geheimer Wahl demokratisch gewählten Volksvertreter, der sich, im Gegensatz zu dieser eigenartigen Leutheuser-Schnarrenberger für sein Volk einsetzt, dubios nennen?
Dieser Doppelname sollte sich mal was schämen.
Bernd Schmieder aus Berlin
Donnerstag, 14-10-10 18:08
"Kauft nicht beim Juden" Nun sollte wirklich der letzte leichtgläubige Mitläufer merken, daß Linksfaschismus und Rechtsfaschismus gleich sind.
Na ja, vielleicht nicht ganz - Stalin hat wohl mehr ermordet als Hitler.
Wahr-Sager - aus NRW
Donnerstag, 14-10-10 17:20
Da bin ich doch mal gespannt, ob die Drohung bei einem Boykott bleibt, der dem Hotel einen Umsatzverlust in Millionenhöhe bescheren wird.
Man kennt doch die Reaktionen von GenossINNen: Bekommen sie nicht, was sie wollen, werfen sie auch gern mal Glasscheiben ein, werfen Farbbeutel etc.
Walter K aus D
Donnerstag, 14-10-10 17:03
Die heldenhaften Kämpfer_innen gegen Rassist_innen und Rechtspopulist_innen könnten auch darüber nachdenken, ob man Wilders-Unterstützer_innen nicht zwingen sollte in der Öffentlichkeit einen roten Stern sichtbar zu tragen! (Mit Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger müsste doch sowas umzusetzen sein)
Thomas Lentze aus Bonn
Donnerstag, 14-10-10 16:56
Inwiefern ist Wilders eine "zwielichtige Figur"? Er sagt äußerst klar und mutig, was er will. Für diese Eindeutigkeit nimmt er sogar Strafanzeigen inkauf. Ich halte seine Stoßrichtung freilich für falsch, da er ein Symptom und nicht die Ursache - den Feminismus - bekämpft.
Der Islam ist das einzig funktionierende Bollwerk gegen den Feminismus. Wo es ihn gibt, da gibt es intakte Familien, und für Frauen Bekleidungs- statt Nacktheitszwang.
Allerdings wäre es mir lieber, wir bräuchten die Fremdquelle nicht, um den Feminismus, d.h. familiäre Auflösung, Männerdiskriminierung und pränatalen Massenmord, zu überwinden. Doch solange wir das Primär-Übel nicht eigenständig lösen, können wir froh sein, wenn andere uns vormachen, wie das geht.
Willi Wunder aus Dresden
Donnerstag, 14-10-10 16:54
naja, Idiot_innen halt.
Die Zielgruppe des Hotels sind eh nicht unbedingt permanent aufgeregte Trullas in gebatikten Wickelröcken usw. Ist im Grunde ein echter PR-Gewinn für das Hotel Berlin.
In Dresden gehts grad andersherum zur Sache. Die Dehoga (eine Art Dachverband des Hotel- und Gaststättenwesens) fordert Wachsamkeit von seinen Mitgliedern. Wäre nicht auszudenken, wenn Mitglieder oder Anhänger einer verpönten, aber in einige Landtage gewählten Partei, Hotelzimmer buchen dürften.
Der Alarm kam wie gewohnt vom Kulturbüro. Einer hauptamtlichen Empörten-Wärmestube, die ursprünglich mal für ganz was Anderes gegründet wurde.
Martin Heine aus Hannover
Donnerstag, 14-10-10 16:52
Inwieweit diejenigen, die da zum Boykott aufrufen, tatsächlich zur Kundenklientel dieses Hotels zählen würden, sei einmal dahingestellt...
Gut fand ich jedenfalls den Kommentar eines PI-Lesers, der vorschlug, trotz des Rückziehers der Hotelsprecherin (eine Veranstaltung wie der Wilders-Auftritt werde "nicht noch einmal passieren") ruhig weiterhin gerade dieses Hotel zu nutzen und beim Einchecken explizit zu erwähnen, weshalb man sich für das Berlin entschieden habe.
Jens Mischer aus Rheda-Wiedenbrück
Donnerstag, 14-10-10 16:48
Sieh an, da sind sie wieder, die Linksfaschist_innen (autsch!), wie man sie kennt: antidemokratisch, intolerant und legasthenisch.
Wenn es nicht so traurig und ernst wäre, was dieses Lumpenproletariat treibt, könnte man drüber lächeln.
So bleibt aber nur eines für dieses stalinistische Pack: Entsorgen, aber schnell!
Carsten Carsten aus Mannheim
Donnerstag, 14-10-10 16:35
„Sie haben sich damit zu Kompliz_innen von Rassist_innen und Rechtspopulist_innen gemacht.“
Wie immer sich dieses 'Bündnis' auch nennen mag: das ist die Sprache der Antifa und Autonomen, also der deutschen Linksfaschisten.
Das 'Hotel Berlin' ist ein Hotel der gehobenen Klasse, in dem u.a. auch viele Geschäftsleute absteigen. Die Antifa-Schläger können sich so ein Hotel gar nicht leisten. Also können sie es auch nicht boykottieren. Auch ein entsprechender Aufruf läuft bei der Hotelkundschaft garantiert ins Leere. Aber diese Typen schrecken vor nichts zurück, schon gar nicht vor Gewalt. Das ist die weitaus größere Gefahr.
Marcus Krichbaum aus Absurdistan
Donnerstag, 14-10-10 16:14
Vor wenigen Wochen erst, war in einem politischen Blatt linker Ausrichtung zu lesen, Wilders sei deshalb so gefährlich, weil er kein Rassist sei, sondern schlicht Islamophob.
Und nun melden sich die Antirassisten_innen. (Ich liebe diese Schreibweise, ringt sie mir doch immerwieder aufs Neue ein Schmunzeln ab/Jan Fleischhauer kennt das sicherlich)
Es scheint dort keiner zu wissen, daß religiöse Überzeugungen nichts mit Rasse zu tun haben. Aber das wäre meiner Erfahrung nicht das Einzige, was sie noch nicht begriffen haben.
Die Versammlungsfreiheit, nicht der einzige kruse Einfall dieser Verblendeten_innen. Aber vielleicht hatte die Drechsel auch einfach nur mal wieder zuviel Zeit?!