Joachim Gauck Foto: Wikipedia/J. Patrick Fischer mit CC-Lizenz http://bit.ly/4Ynp37
Der künftige Bundespräsident soll Joachim Gauck heißen. Nach dem übefälligen Rücktritt von Christian Wulff hat es nur 48 Stunden gedauert, bis sich die Spitzen der Parteien im Bundestag auf einen Nachfolger einigten. Die Unionsparteien hatten zunächst versucht, andere Kandidaten durchzusetzen, mußten sich jedoch einer erdrückenden Stimmungslage in Medien und Öffentlichkeit geschlagen geben, vor allem aber als am Sonntag die FDP abrückte und ins Lager der Gauck-Befürworter überlief.
Mit Joachim Gauck erwächst der Bundeskanzlerin ein ernstzunehmender Gegenspieler: Er kommt wie sie aus der DDR, hat im Unterschied zu ihr jedoch schon vor dem Mauerfall den Einsatz für die Freiheit gewagt und als Bürgerrechtler gegen die Dikatur gekämpft. Gauck erwarb sich als Leiter der Stasi-Unterlagenbehörde hohe Verdienste in der Aufarbeitung der SED-Diktatur. Er ist ein kluger Intellektueller, er ist keiner Partei verpflichtet, er ist eine integre Figur – und er ist ein glänzender Redner. Er wird kein Unterschriftenautomat und sich nicht auf Repräsentationspflichten reduzieren lassen: Wir werden mit ihm positive Überraschungen erleben!
Gauck lobte Sarrazin
Im Gegensatz zu den Worthülsen von der „bunten Republik“, mit denen Wulff die drängenden Probleme der Zuwanderung und Integration von Ausländern verharmloste, sind von Gauck nüchterne Äußerungen bekannt und er appellierte wiederholt an die Politik, die Sorgen der Bürger ernst zu nehmen. Im Gegensatz zur Bundeskanzlerin, die Thilo Sarrazins Buch „Deutschland schafft sich ab“ als „wenig hilfreich“ abgetan und seinen Sturz als Bundesbank-Vorstand betrieben hatte, attestierte Gauck Sarrazin ausdrücklich „Mut“ und erklärte in einem Pressegespräch: „Er hat über ein Problem, das in der Gesellschaft besteht, offener gesprochen als die Politik.“ Die politische Klasse könne aus dem Erfolg von Sarrazins Buch lernen, daß „ihre Sprache der politischen Korrektheit bei den Menschen das Gefühl weckt, daß die wirklichen Probleme verschleiert werden sollen“.
Der überfällige Rücktritt Wulffs und die Nominierung von Gauck als neuer Bundespräsident: Zwei gute politische Entscheidungen.
WELT-Umfrage: http://www.welt.de/fernsehen/article13884773/Gauck-Talk-mit-Haudrauf-Rhetorik-und-Zitate-Zapping.htm[..] Gauck soll neuer Bundespräsident werden. Eine gute Entscheidung?
Ja - 66%
Nein - 34%
10506 abgegebene Stimmen
Georgi T aus Sachsenland
Donnerstag, 23-02-12 14:17
In der Ausgabe vom 22. 02.2012 berichtete SPIEGEL ONLINE: "Linke liebäugeln mit Nazijägerin Klarsfeld als Kandidatin. Die Nazijägerin Beate Klarsfeld könnte auf Vorschlag der Linken gegen Joachim Gauck als Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten antreten".
Gesine Lötzsch, Vorsitzende der Partei DIE LINKE, gemeinsam mit einer ehemaligen RAF-Terroristin, diskutierten und propagierten vor kurzem einen neuen Weg zum Kommunismus.
In der Prager Erklärung zum Gewissen Europas und Kommunismus vom 3. Juni 2008, Prag, Senat des Parlaments der Tschechischen Republik (www.de.wikipedia.org/wiki/Prager_Erkl%c3%a4rung)
wird unmissverständlich darauf hingewiesen:
Eingedenk der Würde und der demokratischen Zukunft unseres europäischen Hauses,
. in der Erwägung, dass Gesellschaften, die ihre Vergangenheit vernachlässigen, keine Zukunft haben,
. in der Erwägung, dass Europa nicht vereint werden kann, wenn es nicht in der Lage ist, seine Geschichte zu vereinen, Kommunismus und Nationalsozialismus als gemeinsames Erbe zu erkennen und eine ehrliche und tiefgreifende Debatte über sämtliche totalitären Verbrechen des vergangenen Jahrhunderts zu bewirken,
. dass, die kommunistische Ideologie direkt verantwortlich für Verbrechen gegen die Menschlichkeit ist,
. in der Erwägung, dass es erhebliche Gemeinsamkeiten zwischen Nationalsozialismus und Kommunismus in ihrem schrecklichen Charakter und ihre Verbrechen gegen die Menschlichkeit bestehen,
. in der Erwägung, dass viele der Täter, die Verbrechen im Namen des Kommunismus begangen haben, noch nicht vor Gericht gestellt worden sind und ihre Opfer noch nicht entschädigt sind,
glauben wir, dass Millionen von Opfern des Kommunismus und ihre Familien Anspruch auf Gerechtigkeit, Mitgefühl, Verständnis und Anerkennung für ihr Leiden haben, in der gleichen Weise wie die Opfer des Nationalsozialismus moralisch und politisch anerkannt worden sind.
Es ist sehr ratsam, bevor DIE LINKE ihre Nazijäger ins Rennen schickt, zu klären und die Öffentlichkeit aufzuklären, welche Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Namen der kommunistischen Ideologie verübt worden sind, und wohin ihr "neuer Weg zum Kommunismus" führt.
schorsch duepre aus Saarlande
Donnerstag, 23-02-12 10:44
Gauck unser neuer BuPräsi?
Das darf nicht sein. Hat er sich doch positiv gegenüber Hartz IV, Sarazin und und ... geäußert!
Aber er hat bei seinem letzten Einkauf im Supermarkt doch tatsächlich Joghurt mit rechtsdrehenden Kulturen gekauft. Nee, als BuPräsi nicht denkbar.
Till Eulenspiegel aus Québec (ville), Québec (pays)
Donnerstag, 23-02-12 02:10
Let's get him a life-time supply of Geritol.
(it works for me!)
Wahr-Sager - aus NRW
Mittwoch, 22-02-12 20:14
Ergänzung zu meinem vorangegangenen Kommentar:
Auffällig (nicht verwunderlich!) ist, dass sämtliche Kommentare im - mittlerweile wieder gesperrten - Kommentarbereich, die sich für Gauck aussprachen und die LINKE-Partei kritisierten, entfernt wurden - dafür aber auch die meisten Empfehlungen bekamen!
Wahr-Sager - aus NRW
Mittwoch, 22-02-12 20:05
Ich muss sagen, dass Joachim Gauck mir immer sympathischer wird:
http://tinyurl.com/7dsschj ("Nazi-Jägerin Klarsfeld will gegen Gauck kandidieren")
Das Glaubensbekenntnis der LINKen?
"Unser'n täglich Nazi gib uns heute. AMEN."
Michael Theren aus Langenhagen
Mittwoch, 22-02-12 14:35
Die Hoffnung stirbt zuletzt und sicher im Vergleich zu Frau Merkel oder Frau Käßmann macht Herr Gauck eine "bella figura"....
aber meinen Sie es im ernst Herr Stein....trotz gewisser Distanz zum Islam bleibt Herr Gauck doch eine "Systemkreatur" zudem eingerahmt von einem rot-grünen Mitarbeiter- und Beraterstab...
zu hoffen ist viel zu erwarten nichts.....außer angenehmerer Sterbebegleitung
Rocora Hess aus Deutschlands Mitte
Mittwoch, 22-02-12 03:57
Ist es Verantwortungsbewusstsein oder Eitelkeit, dass Gauck sich im biblischen Alter von 72 Jahren nach einer vor nahezu zwei Jahren aus parteitaktischen Gründen erlittenen Wahlniederlage jetzt nun nochmals zur BP-Kandidatur bereit erklärt, wohl wissend, dass er nach dem Wulff-Desaster ab sofort von einer lefzenden Boulevard-Journaille schonungslos "durchleuchtet" wird? - Warum tut der Mann sich das an?
Oder will er dem deutschen Volk doch etwas sagen? - Man darf gespannt sein auf manchen wohlfeil formulierten Hinweis zu manch einem schwelenden, unbewältigtem Problem. Und dafür wird man ihn bejubeln oder verdammen.
Wie stark wird er dann sein? Wird er sich an die Beschränkungen seines Amtes halten oder sich die Freiheit erlauben, Tacheles zu reden?
Nach unrühmlich beendeter Wullf'scher Fehlleistungen und nichtssagender Tristesse steht Deutschland vielleicht jetzt am Beginn einer hochinteressanten richtungsweisenden Zeit.
Till Eulenspiegel aus Québec (ville), Québec (pays)
Mittwoch, 22-02-12 03:15
... und schließlich noch die letztendliche Gewissensfrage:
Würden Sie von diesem Herrn eine Versicherungspolice erwerben?
(absholutely!!!????...)
Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ
Mittwoch, 22-02-12 01:52
(10) Es geht also!
Die Herrschaften machten hinterher sogar noch eine zweite Sendung, wo sie dann wie begossene Pudel alleine unter sich saßen und sich fragten, wie so etwas passieren konnte. Natürlich fanden sie heraus, daß Haider die ganze Zeit hinterlistig gelogen hätte und ihnen nur gerade nichts eingefallen war, womit sie das hätten richtig stellen können.
Selten so gelacht!
Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ
Mittwoch, 22-02-12 01:32
(1) @ Jürgen Rückert: "In den morgendlichen Pressenachrichten des Radios wird die taz gern angeführt, die JF nie."
Ich erlaube mir dazu noch einmal einen längeren "Artikel":
Natürlich nicht, als Entscheider sitzen an sämtlichen Schaltstellen ausschließlich Leute mit der richtigen Gesinnung. So kann eine Diktatur auch bei formal "demokratischer" Verfassung funktionieren.
Denn das Volk ist selbstredend nicht beteiligt, teilweise ist es durch die neuen Gauleiter und Volksaufklärer indoktriniert, aber die Mehrheit der Bürger dürfte einfach nur schweigen.
Aus politischem Desinteresse - Brot und Spiele -, aus Angst vor Ausgrenzung, sich "den Mund zu verbrennen" und vor konkreten Nachteilen, z.B. für die Kinder in der Schule oder im Beruf.
Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ
Mittwoch, 22-02-12 01:27
(2) Das Drohmittel dabei kennen wir: es ist der "Nazi"-Vorwurf!
Der nicht umsonst systematisch bis zur Absurdität inflationiert und praktisch längst auf alle ausgedehnt wurde, die es noch wagen, am großen Beglückungsprogramm und der lustvollen Besudelung der deutschen Geschichte Kritik anzumelden.
Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ
Mittwoch, 22-02-12 01:23
(3) Um das was seit 1968 geschehen ist an einem Gedankenspiel zu erläutert:
Man stelle sich einmal vor, Hitler hättte 1933 nicht die Weimarer Republik beendet, sie hätte weiter bestanden, - aber von den Universitäten, der Koks-Schickeria in den "Amerikanischen Tanzpalästen", diversen "Künstler"-Gruppen usw. ausgehend hätte das bolschewistische Gedankengut Lenins und Stalins eine noch hundertfach größere Attraktivität für Intellektuelle erzielt als es damals tatsächlich der Fall war.
Und zugleich hätte es aus irgendwelchen Gründen die damals starken konservativen Kreise so gut wie garnicht gegeben, und auch die NSDAP wäre über den Status der heutigen NPD nicht hinausgekommen.
Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ
Mittwoch, 22-02-12 01:21
(4) Sodaß schließlich de facto eine zweite Sowjetunion entstanden wäre, nur ohne einen Stalin, dafür aber mit Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg in Ministerämtern..
Einen Berija und NKWD hätte man nicht gebraucht, wenn auch so fast jeder Polizeipräsident, Staatsanwalt und Richter Kommunist gewesen wäre, sich zumindest aber dem neuen politischen Wind angepaßt hätte, ebenso wie nahezu alle Lehrer und Hochschullehrer, Chefredakteure, Redaktionsleiter im Rundfunk usw. Und zwar freiwillig, sozusagen einer Art Mode oder neuen Religion folgend.
Und alles im Namen des Guten: soziale Gerechtigkeit, Befreiung der Arbeiterklasse, der neue Mensch usw., - das bekannte Programm. Alles andere wäre böse gewesen, ganz wie heute.
Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ
Mittwoch, 22-02-12 01:19
(5) Wer hätte noch dagegen sein wollen, und über kurz oder lang hätte sich der Bolschewismus auch in in den Fabriken, Büros und in der Straßenbahn und den Eckkneipen verbreitet. Keiner hätte mehr "Kapitalist" oder, ganz wie heute, "Nazi" sein wollen!
Allerdings wäre das System - bei formalem Fortbestand der Republik aber sozialistischer Staatswirtschaft -, alsbald wieder zusammengebrochen. Es hätte die Menschen nicht auch mit Breitenwohlstand ruhig stellen können, das Brot wäre trocken und die Spiele dürftig gewesen.
Das wäre - neben glücklicherweise noch weiteren mäßigenden Einschränkungen -, der wesentliche Unterschied zur heutigen Sachlage gewesen. Im Prinzip findet aber etwas sehr ähnliches statt.
Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ
Mittwoch, 22-02-12 01:18
(6) Nur daß Hochfinanz und Konsumwirtschaft sogar noch beteiligt sind, - weil das Beispiel insofern nicht ganz trifft, und wie jedes "hinkt", als es heute nicht um definitiven Kommunismus mit staatswirtschaftlichem Programm geht.
Das Multikultur-Thema, der Anti-Nationalismus und diverse weitere "Toleranz"-Themen, jeder kennt sie, kommen - wenn auch aus anderen Gründen als bei heutigen Linken und Grünen -, fatalerweise auch den Konzernen, Banken und neoliberalen "transatlantischen" Kreisen entgegen.
Insofern ist für die minimale Opposition - die bösen "Rechten" -, die Situation heute viel schlimmer als im angeführten Gedankenspiel, ja sogar weitgehend aussichtslos.
Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ
Mittwoch, 22-02-12 01:18
(7) Auf jeden Fall müßte das gegenwärtige Verständnis bzw. Selbstverständnis von "rechts" und "konservativ" sich ändern.
Und das hieße u.a. daß auch wohlverstandene "linke", vorweigend soziale Ansätze nötig wären, um wirklich etwas zu erreichen, durchaus im Sinne eines "Dritten Weges".
Das bisherige fast vollständige Ignorieren z.B. sozialpolitischer Notwendigkeiten, um nur ja nicht in die Nähe der bösen "Linken" zu kommen, bzw. grundsätzlich und immer dagegen zu sein, auch wenn diese hier und da durchaus auch einmal recht haben - und damit die Zustimmung des Volkes erzielen(!) -, ist für die politische Rechte nahezu tödlich und dürfte auch einer der Gründe für deren marginale Randposition sein.
Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ
Mittwoch, 22-02-12 01:17
(8) Sie spricht das Volk nicht an, und nur im kleinen Kreis wie eine Art Geheimbund die richtigen Analysen vorzunehmen und gemeinsam über die Ergebnisse zu klagen bringt garnichts.
Sie wird, seien wir ehrlich, auch von an sich potentiellen Befürwortern überwiegend als "Bloß immer dagegen"- und "Ein Thema"-Gruppierung wahrgenommen, oft auch als "von gestern". Schon deshalb sollte der Begriff "konservativ" tunlichst vermieden werden.
Es ist doch völlig klar, was die meisten Menschen damit assoziieren: Von Zigarrenrauch verqualmte Altherren-Clubs oder aalglatte Managertypen in den Chefetagen dubioser Konzerne, komplizierten Erklärungen und argumentativen Abgrenzungen werden sie nicht zuhören!
Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ
Mittwoch, 22-02-12 01:16
(9) Die nationale Rechte benötigt dringend ein modernes Image, will sie dem (ja nicht wirklichim traditionellen Sinne)linken Zeitgeist erfolgreich entgegentreten.
Beispielsweise auch - gute - rechte Komiker und Kabarettisten. Die "Clown Union" im Netz z.B. steht diesbezüglich praktisch noch allein auf weiter Flur. Warum gibt es nicht mehr davon?
Warum nur selten einmal einen Jörg Haider, der vor vielen vielen Jahren einmal in einer deutschen TV-Quasselrunde die natürlich gegen ihn eingesetzte allererste Garde (auch die willige Anne war schon dabei)der üblichen medialen Propagandatruppe derart fertig machte, daß das Publikum vor Vergnügen johlte und i h m - zum sichtlichen Entsetzen der Volksaufklärer gegen Rechts -, laut applaudierte!
Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ
Mittwoch, 22-02-12 01:09
(10) Es geht also!
Die Herrschaften machten hinterher sogar noch eine zweite Sendung, wo sie dann wie begossene Pudel alleine unter sich saßen und sich fragten, wie so etwas passieren konnte. Natürlich fanden sie heraus, daß Haider die ganze Zeit hinterlistig gelogen hätte und ihnen nur gerade nichts eingefallen war, womit sei das hätten richtig stellen können.
Selten so gelacht!
Ralf Beez Ofw d. R. aus 72250 Freudenstadt
Dienstag, 21-02-12 21:11
Was ich hier alles lese ( einiges habe ich erst hier
erfahren ) läßt meine Hoffnung, das er vielleicht doch
ein klitzekleines bißchen besser wäre, ganz rapide
schwinden.
Nun, der Lackmustest ist, welche Positionen vertritt er
zum ESM-Vertrag, zur Asyl- und Einwanderungspolitik,
Demonstrationsrecht oder Blockierung desselben, Euro-
rettung und Eurobonds, Nation und Vaterland und
Deutschland insgesamt, Recht ......Usw. usf.
E R aus D
Dienstag, 21-02-12 20:17
Gauck das unbekannte Wesen.
Es grenzt schon an ein Wunder, dass der Zählkandidat Gauck es wirklich zum Präsidenten geschafft hat. D haben sich einige verzockt.
Jemand der viele Jahre chamäleonhaft seine Meinung verdecken musste, wird uns sicherlich jetzt, wo er sein Ziel erreicht hat, mit einigen Dingen positiv überraschen.
Kaum anzunehmen, dass er in die Lobhudelei eines Wulffs einstimmt oder jemanden wie Sarrazin abbürstet.
Bis jetzt ist nur soviel bekannt. Er ist ein deutscher Patriot und hat sich diese Überzeugung nicht durch die SED-Diktatur nehmen lassen und er ist der erste Präsident, der sich mit uns intellektuell auf Augenhöhe messen kann.
Ich bin noch nicht so vermessen, ihn als unseren Präsidenten zu bezeichnen aber er besitzt das Potential dafür.
Wir werden ihn challengen, wie es neudeutsch so schön heißt, wobei ihm vermutlich allein das Wort schon nicht gefällt.
Johannes Doncor aus Österreich
Dienstag, 21-02-12 19:45
Kann denn aus der Poitik (noch) etwas Gutes kommen? Ich bezweifle es. Wie in Österreich, so auch in Deutschland: Für das höchste Staatsamt ist jemand, der in wilder/zweiter Ehe lebt - und das noch als Pastor!!! - absolut ungeeignet. Auch wenn er (im besten Fall) gute Politik machen mag. Aber er repräsentiert auch. Ein Ehebrecher geht das aber nicht. Also forget it!
Sie hatten meinen Kommentar hinterfragt und ich hatte eine erste Antwort gegeben. Sie betraf die BSTU. Diese Antwort wäre von der JF garantiert nicht veröffentlicht worden, wenn sie falsche Aussagen enthielt.
Meine zweite Antwort bezieht sich auf die sogenannte und immer wieder betonte Opferrolle des Herrn Gauck.
Es tut mir leid, die kann ich nicht sehen.
Ich wurde selbst von drei Abteilungen des Mfs überwacht und mein Briefverkehr wurde ab meinem 18ten Lebnsjahr kontrolliert.
Herr Gauck ist ein selbstgefälliger, natürlich redegewandter (Theologiestudium), Opportunist.
Augenblicklich ist er ein Hardliner des Neoliberalismus(Neue Soziale Marktwirtschaft).
Rückgrat besitzt er nicht!
Till Eulenspiegel aus Québec (ville), Québec (pays)
Dienstag, 21-02-12 17:02
Rainmaker, huckster or snake-oil salesman?
Likely all three in one person!
Ahem -- personage, that is.
Markus Junge aus Deutschland, nicht die BRD
Dienstag, 21-02-12 15:31
Was soll man von einem halten, den die Linken 2010 nur als Kandidaten nahmen, um Merkel zu ärgern, wissend, er würde es eh nicht werden?
Von einem, der bei der Atlantikbrücke dabei ist - warum dann nicht Lügenbaron von und zu Haargel?
Von einem, der bei der Stasiunterlagenbehörde kräftig die Nebelmaschinen anwarf, dem Vertuschung der eigenen Vergangenheit als IM vorgeworfen wird?
Gauck der Kandidat Röslers, nicht von Merkel, nicht von SPD/Grünen. Die wollten ihn alle nicht / nicht mehr.
Gauck, gegen den jetzt die ersten Geschütze aufgefahren werden. Schwöre ab vom Thilo, so tönt es jetzt schon.
Nun, ich erwarte keine Besserung durch Gauck, nicht mit der Vorgeschichte. Unabhängigkeit sieht anders aus. Will er diese beweisen,
Markus Junge aus Deutschland, nicht die BRD
Dienstag, 21-02-12 15:31
dann muß er jetzt damit anfangen und die gerade beginnenden Angriffe der Linken zu 100% abschmettern, dann darf er nicht einen Milimeter von Sarrazin weichen. Macht er es doch, sehe ich meine früher hier gemachte Aussage, daß Wulff im Amt bleiben solle, weil eh nichts besseres danach kommen werde, als völlig bestätigt an.
Aber mal davon abgesehen, Gauck ist nicht gewählt, noch nicht. Vielleicht fällt IM Erika zusammen mit SPD und Grünen ja "plötzlich" auf, wie untragbar Nazi der Gauck doch ist, wenn der nicht von Sarrazin weicht und dann wird doch ein strammer Kommunist der sozialistischen Einheitsfront gewählt. Töpfer, Huber, Voscherau ... .
Nemesis Racheengel aus Universum
Dienstag, 21-02-12 15:20
@Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ
nein, nein. Ein gottbegnadeter Schreiber namens Lichtmess aus der Sezession im Netz hat diese Zeilen verfasst.
Ich denke das ist Journalismus vom Feinsten. Gedanken direkt vom Gott gesandt.
M. H, aus FFM
Dienstag, 21-02-12 14:09
nix für ungut - vieles hier ist sehr klug geschrieben, aber woher soll denn ein ganz neuer vollkommen unbefleckter präsident kommen der sofort berlin in das königreich der himmel umwandelt und alle bösen bestraft. alle wittwen und weisen rettet -die wirtschaft auf den rechten weg führt alle probleme löst und es absolut jedem recht macht. mir ist gauck lieber als eine aleinerziehende lesbe mit migrationshintergrund aus der linken szene wie es uns auch hätte treffen können.Lieber ein evangelischer Theologe als ein Muslimischer Iman !
August der Starke aus Sachsen
Dienstag, 21-02-12 14:07
Pfarrer in der DDR konnten immer etwas besonders sein.Die Evangelische Kirche Deutschlands (West)nahm sie unter die Fittiche! Sie konnten nicht verschwinden wie "normale" Bürgerrechtler! Da konnte man schon mal eine Lippe riskieren.Zudem wurde Pfarrern auch die verbale Betreuung u. Verteidigung ihrer Schäfchen zuerkannt.Deshalb viel Geduld von seiten der DDR-Oberen.
Mit Gauck bleibt alles beim alten. Ein paar schärfere Worte hier, ein paar gut gewählte Hinweise dort!Davon wird er sich von seinen Vorgängern unterscheiden. Prüfstein wäre seine Forderung nach einer Verfassung, die Beendigung der Schuldzuweisungen für Unschuldige und die Förderung des Stolzes unseres Volkes!
Wir werden uns in einem Jahr wiedersprechen!
C 96 aus Dekadentia
Dienstag, 21-02-12 14:05
Besser Gauck als jeder CDU-Jasager: Ich verweise nur auf die letzte Sendung von G. Jauch , in der Bosbach (CDU) die Linke als "demokratische Partei" bezeichnete.
Wenn wir einen Wulff-Nachfolger von der CDU haetten, waere zumindest die Garantie dagewesen, dass Islamisierung, Gender-Politik und aehnliche urlinke Positionen als Standards aus Bundespraesidentenmund kaemen.
Bleibt zu hoffen, dass mit Gauck nun nicht einer als Merkel-Pressesprecher in das Amt kommt.
Die CDU ist derzeit keine Alternative zu den Linken, zur SPD und den Gruenen, da sie quasi keine konservative oder christliche Partei mehr ist.
Das die Chance fuer Gauck und auch die FDP !
Jürg Rückert aus Südwest
Dienstag, 21-02-12 13:52
1. In den morgendlichen Pressenachrichten des Radios wird die taz gern angeführt, die JF nie.
Wenn diese taz den neuen BP bereits als "Stinkstiefel" einführt, sollten wir erkennen, wie sich die Diskussionen nun auf dem Niveau einer Punker-Kultur bewegen.
Der Pöbel hat sich emanzipiert.
2. Selbst wenn Gauck Superman wäre, sein Amt beschneidet ihn so, dass er gewiss nichts rettete. Er wird in den dramatischen Jahren 2012 oder 13 tragisch verheizt. Angesichts des allgemeinen Elends hält sich mein Mitleid in Grenzen.
Klaus Hoffmann aus Münsterland
Dienstag, 21-02-12 10:09
Sehr geehrter Herr Stein,
Ihre Worte in Gottes Gehörgang. Hauptsache Gauck erweist sich nicht als salbadernder Pastor wie weiland Rau und er erweist sich als DEUTSCHER BP und nicht als Gehilfe und willfähriger Claquer von Erdogan, Kolat, Mazyek und anderen "Größen" der Moslems. Mir ist das etwas zuviel Protesttantismus in Berlin, Merkel als evang. Pastorentochter und nun Gauck als eveng. Pastor (ex).
Bertram Graw aus Osterby
Dienstag, 21-02-12 10:03
Alleine die Tatsache, dass der Antritt Joachim Gaucks zu einer großen Koalition der Merkel-CDU mit den Linken der ehemaligen SED führt, zeigt doch, wie wertvoll der künftige Präsident ist. Er hat den großen Vorteil, der Umerziehung der Nachkriegszeit in der BRD entgangen zu sein. In der DDR wurde er unterdrückt, aber dort blieb er frei. Dank an die mitteldeutsche Bevölkerung, deren Kampf und Revolution für die Freiheit nach über 20 Jahren endlich auch in der Alt-BRD in Gestalt von Joachim Gauck ankommt!
Bertram Graw aus Osterby
Dienstag, 21-02-12 10:01
Der Verfasser dieser Zeilen war 1989/1990 nicht der Meinung, man müsse angesichts der Ereignisse eine neue Nationalhymne suchen. Offensichtlich war es sogar richtig, den Text der Hymne auf die dritte Strophe des Deutschlandliedes einzuschränken, brachte diese doch zum Ausdruck, dass "Einigkeit und Recht und Freiheit" noch nicht erreicht waren, sondern das Ziel blieben.
Joachim Gaucks Biographie zeigt uns wie es gehen kann. Auch goldene Gitter bringen ihn nicht zum Schweigen. Aber vielleicht wird es jetzt doch Zeit eine neue Hymne zu wählen? Man könnte sogar beim bisherigenen Dichter bleiben und ein anderes ewig junges Lied nehmen: "Die Gedanken sind frei"!
@ Wahr-Sager: "Wird Gauck nun fortführen, was Weizs. begonnen hat - oder uns überraschen?"
Bei dem Thema wird er ganz sicher nicht überraschen.
Kann er garnicht, selbst wenn er wollte. Die Zeit für einen deutschen Gorbi ist noch lange nicht reif, falls sie überhaupt jemals kommt. Es würde sofort aus allen Rohren auf ihn geschossen und das könnte er nicht überleben. Auch das hirngewaschene fromme Volk würde "kreuzige ihn" scandieren und wieder mal die Kerzen rausholen.
Außerdem ist er ja nicht der Kapitän, sondern nur die Gallionsfigur des Narrenschiffes Bundesrepublik.
Also Freunde und Kupferstecher, nicht zuviel erwarten.
Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ
Dienstag, 21-02-12 08:40
@ Die Macht sei mit Ihnen, verehrter Racheengel, - ein Wahnsinnstext, sollte auf einer Bronzetafel im Reichstag aufgehängt werden. Von wem isser, gar von Ihnen selbst?
Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ
Dienstag, 21-02-12 08:01
@ Inländischer Exilant: "...aber es gibt auch über Herrn Gauck ... 'Dinge', die mich persönlich zweifeln lassen, ob er der geeignete Bundespräsident wäre...
http://juergenmeyer.blogger.de/stories/2004089/
Jedenfalls ein interessanter Verweis.
Bedenklich könnte die "Transatlantiker"-Einbindung sein, aber ohne die, also das Placet Roms - pardon Washingtons -, wird hierzulande so oder so keiner auf die Bühne gelassen.
Auf "Er war aber damals..." usw. gebe ich grundsätzlich nicht allzuviel, sowenig wie früher schon bei irgendwelcher "Nazi-Vergangenheit".
Die Vorstellung, in einer Diktatur könne man wie im Kino als aufrechter Held dagegen, ohne wie alle anderen auch irgendwie doch "part of the game" zu sein, halte ich für naiv.
Volker Larina aus Nordland
Dienstag, 21-02-12 05:54
@Carsten Schulz aus Mannheim,
Herr Gauck hat bei der Gründung der BSTU eine juristische, strafrechtliche Aufarbeitung durch die BSTU abgelehnt und damit diese Behörde zu einem zahnlosen Tiger gemacht.
Es gab nur eine Nennung der hauptamtlichen Mitarbeiter des MfS, die ohnehin weitestgehend bekannt waren.
Er verhinderte eine Nennung der OIBE, die im Wesentlichen in der Wirtschaft eingesetzt waren und so meist einen lückenlosen Übergang hatten.
Er verhinderte nicht nur die Nennung der IM durch die BSTU, sondern unterstützte auch rechtliche Verfolgungen von Veröffentlichungen, einschließlich im Internet.
Till Eulenspiegel aus Québec (ville), Québec (pays)
Dienstag, 21-02-12 03:10
Wenn's den Gauck nicht schon als DDR-Nachlaß gegeben hätte, hätte man ihn eben erfinden müssen.
Paßt ja so gut in eure Gemütslage. Zwei Seelen ach...
Ch. Henrich aus Berlin
Dienstag, 21-02-12 00:00
Allen Kälbern, die ihren sprichwörtlichen Metzger selber wählen, meinen herzlichsten Glückwunsch oder wie Curt Goetz sagt: ,,Wer ab einem gewissen Alter nicht merkt, daß er von Narren umgeben ist, der merkt es aus einem ganz bestimmten Grunde nicht.''
Ch. Henrich aus Berlin
Montag, 20-02-12 23:54
@ Volker Larina
Wer sich Gaucks Vita anschaut, dem erscheint dieser als ein begnadeter Mime, getreu dem Lied ,,Gestern noch ham die Leut' ganz anders g'red''.
Wenn der die Freiheit liebt, wie er behauptet, muß er als erstes den wegen falscher Meinungsäußerung inhaftierten Rechtsanwalt Mahler befreien, also begnadigen. Das wird der Lackmustest.
Gauck ist Mitglied der ,,Atlantik-Brücke'', jener Vereinigung, deren Hauptaufgabe darin besteht, die Interessen von 200 hyperreichen US-Familien in Deutschland zu befördern. Daß die Merkel den ,,nicht mag'', ist nichts weniger, als eine gelungene Theaterinszenierung. Gauck wird das ESM-Diktat absegnen (Wulff hatte Bedenken) und das ultimative Ende Deutschlands einläuten.
Bernd Schmieder aus Berlin ost
Montag, 20-02-12 18:22
@Wahr-Sager - aus NRW : Versuchen Sie es doch mal anders zu sehen : Wenn wir befreit und nicht besiegt sind,dann hat man einem unterdrückten Volk die deutschen Ostgebiete illegal weggenommen. Abgesehen davon hatte das deutsche Volk nach dem Ermächtigungsgesetz keinerlei Einflussmöglichkeiten mehr. Und dieses Gesetz kam nicht durch das Volk (die hatten nur 44 % gestimmt)sondern durch die "Eliten" mehrerer Parteien im Reichstag zustande.
Noch zu Gauck: Ich will ihn nicht vorverurteilen: Man konnte in der DDR auch ohne Staat (zB durch die West-Kirche)einen VW-Bus bekommen.
Wahr-Sager - aus NRW
Montag, 20-02-12 17:59
... Es bleibt rätselhaft, wie ein Mensch mit dieser Familie und diesem Hintergrund sich als Stichwortgeber für eine verfehlte Geschichtspolitik hergeben konnte. Er hat die Parole von der 'Befreiung' salonfähig gemacht. Unkritisch bejubeln seither in der Bundesrepublik herrschende Politiker den 8. Mai 1945 und verdeutlichen damit den Bruch mit der frühen Bundesrepublik: 1955 hatte Adenauer den 8. Mai 1945 die 'dunkelste Stunde unseres Vaterlandes' genannt. Am 8. Mai 1965 sprach sich Bundeskanzler Erhard dagegen aus, den 8. Mai als einen Tag der Befreiung zu feiern. Das Ende des Krieges habe 'nicht den wahren Frieden gebracht', sondern 'neues Unrecht und Gewalt'."
Wird Gauck nun fortführen, was Weizs. begonnen hat - oder uns überraschen?
Wahr-Sager - aus NRW
Montag, 20-02-12 17:54
... Mannes. Das ist heutzutage an sich schon etwas Besonderes. Umso unverständlicher ist es mir, dass er am 8. Mai 1985 im Deutschen Bundestag die bekannte Ansprache zum 40. Jahrestag der Beendigung des Zweiten Weltkriegs hielt, die Deutschland sehr geschadet hat. Er stellte darin die mehr als undifferenzierte Behauptung auf: 'Der 8. Mai war ein Tag der Befreiung.' Die Vertreibung von 15 Millionen Deutschen am Ende des Zweiten Weltkrieges und danach aus dem Sudetenland sowie aus den Siedlungsgebieten in Mittelost-, Ost- und Südosteuropa verharmloste er als 'erzwungene Wanderschaft von Millionen Deutschen', obwohl dabei nach Angaben des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden mindestens 2,23 Millionen Menschen ums Leben kamen...
Wahr-Sager - aus NRW
Montag, 20-02-12 17:50
Die Frage aller Fragen: Was wird ER künftig sagen?
Ich erinnere mich bei dieser Frage spontan an eine Stelle, die ich erst kürzlich im Buch "Die Antwort" von Gerard Menuhin gelesen habe. Er schrieb darin (auf Seite 39) von einer Begegnung mit Richard von Weizsäcker, der 1984 bis 1994 Bundespräsident war:
"Ich habe ihn erstmals in Berlin getroffen, als er dort Bürgermeister war. Bei einem Abendessen in einem Restaurant am Kurfürstendamm. Wir haben uns ziemlich gut verstanden, hatten anscheinend einen besonderen Draht. Es folgte ein Briefwechsel. Ich bin von Weizsäcker dann ab und zu begegnet, in Bonn und in Berlin. Mir gefiel sein souveränes, staatsmännisches Auftreten. Er machte den Eindruck eines individuellen, völlig unabhängigen...
Ralf Beez Ofw d. R. aus 72250 Freudenstadt
Montag, 20-02-12 17:16
Will keine Vorschußlorbeeren verteilen, bin ein wenig
überrascht und enttäuscht, aber lasse mich überzeugen.
Das er Sarrazin gelobt hat, hat nichts zu sagen, die
Gretchenfrage ist doch, was wird er künftig sagen !?
Er könnte und er hat glaube ich auch das Zeug zu einem
passablen Bundesp. aber nur, wenn er gewisse Themen
( jeder hier weiß was ich meine ) auch auf die
Tagesordnung bringt und zwar ohne Rücksicht auf PC
und bunte Politiker und bunte Medien. Vor ALLEM ohne
Rücksicht auf den bunten Hosenanzug in Berlin.
Ich lasse mich überraschen.
Julius Recht aus Irrenheim
Montag, 20-02-12 17:10
Ich war damals schon für Herrn J.Gauck und ich bin
sicher, daß D. noch eine Zukunft hat bzw. uns nicht
die Brüsseler Linken, Grünen und Sozis umerziehen
wollen, was z.B. Moral betrifft...
Herr Brnd Schmieder auch wenn Sie recht haben, warten
Sie nur ab, ich kann meine letzte Hoffnung nicht
gleich aufgeben, es werden für "Viele" sehr schmerzliche Tage folgen, da bin ich sicher und Sie
können nur eins tun, wenn Sie Christ sind "für ihn und für seine o.g. Erfolge beten"....
Hugin im Korredal aus Dilsburg
Montag, 20-02-12 16:02
Warum nicht noch mal Christian Wulff? Er repräsentiert doch hervorragend die gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse in dieser unserer Republik und steht voll und ganz für Sarrazins "Deutschland schafft sich ab".
Hans Holt aus Panama
Montag, 20-02-12 15:17
Ich habe die Skepsis einiger Schreiber zur Kenntnis genommen; diese ist nicht von der Hand zu weisen. Sagen wir es einmal so: Unter den Blinden ist der Einäugige König! Egal, ob Gauck den Erwartungen der Patrioten entspricht, ist die Nagelprobe tatsächlich, ob der den Unterwerfungsvertrag EWS (oder ähnlich) unterschreibt oder nicht.
Wenn es in der Macht des neuen BP liegt, sein zuarbeitendes Personal sich selbst aussuchen zu dürfen, sollte er die alten Systempfeifen feuern und sich unabhängige Staats- und Verfassungsrechtler aussuchen - sofern die es überhaupt noch in der Bunten- und Bankenrepublik gibt.
Deutschland hat mit Gauck die allerletzte Chance,seine angeschlagene Identität zu retten oder so langsam in den Bürgerkrieg zu schlittern.
Carsten Schulz aus Mannheim
Montag, 20-02-12 15:05
@Volker Larina aus Nordland,
'Zu viele Ungereimtheiten, offene Fragen und Widersprüchlichkeiten befinden sich in seiner Vita.'
Ich lerne gerne dazu, bin auch gerne bereit, meine Meinung aufgrund von Tatsachen zu korrigieren.
Deshalb meine Bitte: könnten sie Ihre obige Aussage mit konkreten Beispielen belegen?
Volker Larina aus Nordland
Montag, 20-02-12 14:50
Viele, die jetzt über die Nominierung und damit auch über die wahrscheinliche Wahl, des Herrn Gauck jubilieren, werden in einiger Zeit wohl erwas anders übber ihn denken.
Zu viele Ungereimtheiten, offene Fragen und Widersprüchlichkeiten befinden sich in seiner Vita.
Neue, höhere Ämter sind jedenfalls ein Garant, dass vergessen geglaubte "Süppchen" wieder zum Kochen gebracht werden.
Was man jetzt schon sagen kann; der Herr Gauck, ist eine Person mit mehren Grundsätzen und Meinungen, welche davon die richtige ist hängt nur davon ab wo und vor wem er gerade jovial spricht.
Tatjana Venz aus Rügen
Montag, 20-02-12 13:55
Herzliche Glückwünsche an Joachim Gauck !!! Er war schon zu DDR Zeiten einer von den wenigen MUTIGEN, auch wenn man ihm jetzt was mit Stasi anhängen will, DAS IST GELOGEN !!! Er war und ist Christ und BÜRGERRECHTLER und das wird er bleiben. K
Nemesis der Racheengel aus Universum
Montag, 20-02-12 13:49
Puls derart zu beschleunigen."
Wie das mit den Abhängigen so ist. Es findet kein Ende.
Wahr-Sager - aus NRW
Montag, 20-02-12 13:48
Ich kann weder die Euphorie von Herrn Stein noch die der Leser hier verstehen. Gauck wird sich vielleicht geschickter anstellen als Wulff, doch sollte man sich auch stets vor Augen halten, dass er von SPD und Grünen als Gegenkandidat zu Wulff aufgestellt wurde! Das hätten sie bestimmt nicht gemacht, wenn sie Gauck nicht einschätzen könnten und er entgegen ihrer Interessen handeln würde.
Ich lasse mich gern eines Besseren belehren, bin aber sehr skeptisch.
Nemesis der Racheengel aus Universum
Montag, 20-02-12 13:46
Otto Ohnesorge aus Berlin. Ich habe nur aufgeschnapp:
"Dabei werden die Rituale, in denen der braune Flaschengeist beschworen wird, in dem Maße gespenstischer, je weiter der Weltkrieg und die Hitlerzeit zurückliegen und je weniger echtes historisches Wissen darüber (und über die deutsche Geschichte überhaupt) besteht. Der „Nazi“ ist Speed, Prozac und Opium der altersdementen Bundesrepublik zugleich. Der Deutsche, der ansonsten völlig lethargisch und ratlos bei der „Abschaffung“ seiner eigenen Zukunft zuguckt, wird plötzlich wieder fiebrig und hektisch, wenn er seine Dosis Hitlerin gespritzt bekommt Dann fühlt er sich wieder so richtig lebendig. Die Abhängigkeit ist inzwischen so groß, daß kaum ein anderer Stoff mehr imstande ist, seinen
Kritischer Rationalist aus Hessen
Montag, 20-02-12 13:35
Volle 3 Monate hat es gedauert,bis die wahrhaft Mächtigen in diesem Lande endlich Ihren Traumprinzen installiert haben.Tapfer wehrte sich die Kompetenzkoalition bis zu letzt.Derweil geniesst es der designierte HERR OBERSTER STAATSREPRÄSENTANT von der politischen Elite gebauchpinselt zu werden.In ihrer innerlichen Pein kann die Staatsmanagerin ja vielleicht wenigstens ganz im Stillen bei der LINKSPARTEI auf gewisse emphatische Gefühle hoffen.
Erleichtert ist der ein oder andere Zeitgenosse wohl darüber,dass ihm wenigstens Boris Becker und Margot Käßmann erspart blieb.
Rodolfo Panetta aus Horb-Grünmettstetten
Montag, 20-02-12 12:10
Warum wollte Angela Merkel Joachim Gauck als Bundespräsidenten unbedingt verhindern? Nun, dieser kennt von Amts wegen die Vergangenheit von "Honeckers Mädchen" aus den Akten. So etwas ist peinlich!
Georg von Hainsberg aus Sachsen
Montag, 20-02-12 10:59
Das Politbüro hat schnell entschieden, und so 'wählt' demnächst die Volkskammer in bewährter Einstimmigkeit den Kandidaten der Nationalen Front.
Dieser Vorgang reißt der Parteiendiktatur dieses Landes vollends ihr demokratisches Feigenblättchen vom Gemächt.
Paul Heller aus München
Montag, 20-02-12 10:58
Gauck wird noch viele enttäuschen.
Letztendlich wird er sich diesem System anpassen müssen und es wird nicht lange dauern bis seine ersten "Bunt statt Braun" - Parolen kommen würden...
Und auch wenn man von einem "Behördenleiter" nicht zuviel erwarten kann: Mit Gauck gab es nie eine echte Aufarbeitung, die miesen Denunzianten des Mauermörderstaates sitzen heute im Bundestag und sind Stargäste in den öffentlich - rechtlichen Quatschrunden.
Otto Ohnesorge aus Berlin
Montag, 20-02-12 10:56
Insbesondere weil die Parteien schwere Fehler begehen.
Deutlicher kann nicht werden, daß die eigenen Politiker, Abgeordnete und die Vertreter von Gewerkschaften und Kirchen diesen rechtlosen Zustand ausdrücklich wollen.
Drei Generationen nach dem Krieg sollten sich Deutsche endlich besinnen und die Ketten ablegen.
Und sich derer entledigen, die sich dafür nicht einsetzen.
Otto Ohnesorge aus Berlin
Montag, 20-02-12 10:51
Lieber Titorelli , aus Deutschland,
Sie haben völlig recht.
Ich muß mich korrigieren. An anderer Stelle habe ich gesagt, daß wir nichts Besseres bekommen werden.
Offen gestanden habe ich ausgeschlossen, daß Gauck bestimmt werden könnte.
Denn, wie Sie richtig sagen, das deutsche Volk wurde nicht einmal ansatzweise um seine Meinung gefragt.
Das man uns nach dem verloren WK II nicht traute, ist vielleicht noch verständlich. Wahrscheinlich wollte man das Risiko nicht eingehen, daß sich die Deutschen noch einmal einen Diktator wählen könnten.
Aber nun liegt der Krieg fast 70 Jahre zurück. Von der BRD-Bevölkerung geht keine Gefahr aus.
Wo ist das Bestreben unserer Interessenvertreter, dem Volk mehr Mitbestimmung zu geben?
Erwin der Querdenker aus Dummerland
Montag, 20-02-12 10:25
Der eigentlliche Grund, warum Merkel Gauck für Bundespräsidentenamt abgelehnt hatte, war der, dass die SPD und Grüne Parei ihn als Gegenkandidat zu Wulff aufgestellt hatten.
Doch nach dem für alle ersichtlichen Fehlgriff der Frau Merkel, hat sie ihre Chance, die Initiative bei der erneut ausgebrochenen Personaldebatte zurückzuerlangen und dabei den Eindruck einer Getriebenen zumindest vermeiden können, durch Zögerlichkeit und vielleicht auch eine gewisse Fehleinschätzung in die Geschlossenheit ihrer schwarzgelben Koalition, bedingt durch eine schächelnde FDP, endgültig verpasst.
Es wäre immerhin ein doppelt kluger Schachzug gewesen.
So aber wird das "Machtsystem Merkel", auch innerhalb der CDU, nicht mehr zu übersehende Risse bekommen!
Bernd Sydow aus Berlin
Montag, 20-02-12 09:52
(2) In den Medien wurde Gauck bereits mehrfach die zukünftige Funktion eines 'Demokratielehrers' zugesprochen.
In der Tat, Deutschland braucht einen kompetenten, aber auch strengen Demokratielehrer, freilich nicht für das Volk, sondern für die politische Klasse!
Bernd Sydow aus Berlin
Montag, 20-02-12 09:45
(1) In unserer degenerierten "Demokratie" von heute, in der im Grunde nur noch freie Wahlen echt demokratisch sind, ist es bereits ein Zeichen von Mut, einem politisch unerwünschten Anti-Mainstream-Autor wie Thilo Sarrazin öffentlich 'Mut' zu bescheinigen. Joachim Gauck hat ihn zweifellos.
Aber mit seiner Aussage übt er gleichzeitig auch massive Kritik an unserer real existierenden Demokratie. Denn was ist das für eine "Demokratie", in der man 'Mut' braucht, um für jeden klar erkennbare gesellschaftliche Fehlentwicklungen öffentlich zu benennen? In einem Staat, wo das Grundrecht auf Publikationsfreiheit und freie Meinungsäußerung wirklich gewährleistet ist, ist solch eine Form von Mut überflüssig. (2)
Klaus Hoffmann aus Münsterland
Montag, 20-02-12 09:37
Merkels 180°-Wende nach anfangs völliger Ablehnung Gaucks kann niemanden wirklich erstaunen. Eine Opportunistin eben.
Gauck wird ein zwar unbequemer Präsident, aber mi Sicherheit ein guter Nachfolger von Wülf. Er hat sich nie von Glanz und Glamour einwickeln lassen und die Maschmeieyers dieses Landes können ihm mal gestohlen bleiben, ein zutiefst ehrlicher und charaktervoller Mann. Ich freue mich auf diesen unbeugsamen Geist.
Carsten Schulz aus Mannheim
Montag, 20-02-12 09:30
Ich habe mich über die Nominierung von Gauck sehr gefreut. Er ist ein eigener Kopf mit unabhängigen Meinungen, eine Identifikationsperson über fast alle Parteigrenzen hinweg. Nur wenige Persönlichkeiten in Deutschland können das von sich behaupten. Dass ihn die Linkspartei ablehnt, adelt ihn zusätzlich.
Joachim Reuter aus Mönkeberg
Montag, 20-02-12 09:24
Sicher - unter den gegebenen Voraussetzungen - der beste Kandidat.
Ich wünsche Herrn Gauck eine glückliche Hand und unserem Volk und Vaterland einen würdigen Präsidenten.
Wir sollte niemals vergessen, daß er gegen den Willen von Merkel vorgeschlagen wurde. Das alleine empfinde ich schon als Genugtuung.
Frank Heitbrock aus Lüneburg
Montag, 20-02-12 09:03
Nach der Nullnummer Wulff kann es im Prinzip ja auch nur besser werden. Immerhin scheint Joachim Gauck einigen Mut zu haben. Denn der gehört schon dazu, wenn man heutzutage jemanden wie Thilo Sarrazin öffentlich lobt.
Für Merkel wird die Geschichte allerdings nun unangenehmer, denn sie wird mit Gauck keinen willfährigen Lakaien mehr in Schloss Belleveu sitzen haben.
Eric Schlegel aus Mettmann
Montag, 20-02-12 08:45
Mit Gauck wird wohl die große Mehrheit der Deutschen zufrieden sein,auch nach 5 Jahren Amtszeit.Von Figuren ala Maschmeier,wird Gauck sich nicht einwickeln lassen.Er wird sicher noch viele unangenehme Wahrheiten ansprechen.Ein Grund zur Zuversicht!
Inländischer Exilant aus BRD
Montag, 20-02-12 08:41
Ich möchte nicht kleinlich sein, aber es gibt auch über Herrn Gauck ... 'Dinge', die mich persönlich zweifeln lassen, ob er der geeignete Bundespräsident wäre...
http://juergenmeyer.blogger.de/stories/2004089/
Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ
Montag, 20-02-12 07:45
DONNERWETTER! Wer hätte d a s gedacht?
Und natürlich: "Die Unionsparteien hatten zunächst versucht, andere Kandidaten durchzusetzen..."
War bei dieser überzeugunsglosen Drückerkolonne der - internationalen - Hochfinanz und Konzernwirtschaft ja auch nicht anders zu erwarten. Vergeßt sie endlich, Deutschland interessiert sie so wenig wie das werbefinanzierte private Müllfernsehen die Zuschauer!
Und wenn die JF mit ihren Vorschußlorbeeren recht hat, kann man nur hoffen, daß Gauck seine Amtszeit auch durchsteht, ohne irgendwann zu Kreuze zu kriechen, sich mit einem amerikanischen Derringer zu erschießen oder in einer Hotelbadewanne zu enden...
Kersti Wolnow aus Irrenhaus BRD
Montag, 20-02-12 07:42
"Gauck erwarb sich als Leiter der Stasi-Unterlagenbehörde hohe Verdienste in der Aufarbeitung der SED-Diktatur."
Welche Verdienste? Konkret? Wer von Parlament, Regierung und Redaktionen der Medien wurde seinerzeit von der Stasi gesponsert? Haben wir Enthüllungen gehört? Nein? Dann ist auch Herr Gauck ein Systemling, der bei Nichtbefolgen der Aufträge seiner Hintermänner von diesen abgeschossen werden kann wie seine 2 Vorgänger. Die DDR Netzwerke bestehen immer noch und auch Herr Gauck hat nichts enthüllt.
von Lawsken aus Preußen im Herzen
Montag, 20-02-12 07:22
Ich bin kein Befürworter des Präsidentenamtes, ich hoffte, dass viele Stimmen der Vernunft nach dem zweiten Rücktritt eines Präsidenten dieses Amt endlich in Frage stellen würden. Mit Jochaim Gauck wird es jetzt aber endlich mit Sinn gefüllt werden. Er repräsentiert wie kein anderer die Freiheit bzw. das Streben nach ihr und ich wünsche mir, dass er es schafft, dieses Thema auf die Bühne des gesellschaftlichen Lebens zurückzubringen.
Till Eulenspiegel aus Québe (ville), Québec (pays)
Montag, 20-02-12 04:29
Ah! Auntie Angie and Uncle Joachim. Quel bonheur d'occasion.
The one discovered democracy just before the fall of the wall, the other right after.
Doesn't really matter who.
Дру́жба!
Dem Vorschußlorbeer kann sich Plebiszit blogspot aus Hamburg
Montag, 20-02-12 00:50
nicht anschließen. Zweifellos ist J.Gauck eine integre Person, doch ob er auch der Geeignete ist ?, beim Zuendedenken kommen Zweifel. Der BP besetzt die Funktion eines Nadelöhr. Nachdem Gesetze, Änderungen wie auch Verträge durch Parlament und Bundesrat gelaufen sind, unterliegen diese einer Prüfung durch den BP. Die Gewissensfrage sollte man bei Gauck nicht anzweifeln, die Kompetenz jedoch,spreche ich einem Bürgerrechtler und Verwalter schlicht ab. Die Tragweite der für Juli anstehenden Verträge die der BP abzeichnen muss,sind weder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden, noch in einer fairen parlamentarischen Auseinandersetzung offengelegt worden. Hier greifen die moralischen Anwürfe gegen die Kritiker aus der sozialistischen BRD Wagenburg. Die einzige und dabei die verantwortungsvollste Aufgabe eines BP ist, einem Juristen, Staatsrechtler oder ex-Verfassungsrichter in die Hände zu geben.
Mit der Nominierung A.Schachtschneider durch die Freien Wähler wird ein wichtiges Signal gesetzt. Es liegt nun an der Apo, den Konsmedien und der Netzgemeinde dem Komplizen- Syndikat aus Blockparteien und MSM, ihre wiederum falsche Gutsherrenentscheidung vorzuführen. Ich hoffe meine Zeitung nimmt dazu Stellung.
schnurzpiep egal aus Alleswasimfernsehnisbeeinflusstuns
Montag, 20-02-12 00:40
Broder wäre zwar besser gewesen,
weil maulkorbresistent,
aber es wäre schon eine Unverschämtheit gewesen, den Deutschen zum 2.Mal den BP zu verweigern, den sie gerne wollen - so kurz vor ihrem Abtreten aus der Geschichte.
Jedem Verurteilten gönnt man doch noch die letzte Zigarette vor dem Ende.
Dafür mußte Gauck sicher der Erika versprechen nix auszuplaudern, was er über ihr Vorleben weiß.
Gerd-Joachim Kalkowski aus Hildesheim
Montag, 20-02-12 00:40
Nur ein paar Gedankensplitter zu später Stunde. Freude über diese positive Wende. Frau Merkel, Bundeskanzlerin, hat mit Kalkül und kalter Berechnung der Anwartschaft eines WIRKLICHEN BUNDESPRÄSIDENTEN zugestimmt.
Sicher fiel ihr ein Stein vom Herzen, sich nicht für sie, lästigen Fragen zum verspâteten Abgang des "Gründers der Bunten Republik" ausgesetzt zu haben.
Dieses MITDEMSTROMSCHWIMMEN, dient schließlich auch ihrem Machtbedürfnis.
Herr Gauk ist bestimmt kein Bundespräsident-Verschnitt!
Manfred Strossner aus Hildesheim
Montag, 20-02-12 00:36
Es wäre schön, wenn Gauck tatsächlich das halten würde, was er verspricht und was sie (und wir) uns von ihm erhoffen. Auf den Punkt gebracht: Die Verweigerung einer ganz bestimmten Unterschrift. Und damit die Rettung dessen, was von dem uns vertrauten Staatswesen noch übrig ist.
Die vorbildhafte Verweigerung gegenüber den Strammstehparolen einer grotesken politischen Gegenwart ist ein netter Nebeneffekt, aber mittlerweile kann und darf politischer Wert nur noch in Taten gemessen werden. Die Zeit der Reden und Absichtserklärungen ist vorbei.
Und genau deshalb warte ich erstmal ab, ob Gauck seinen Worten auch Taten folgen läßt.
Herr Gauck, einen Schuß haben Sie frei. Versauen Sie ihn nicht.
Dieter Martin aus Wolfen
Montag, 20-02-12 00:20
Es zeichnete sich bereits ab, daß es so kommen muß.
Ich hatte schon vor Wulff gehofft, das er Bundespräsident wird. Leider gelang es damals maßgeblichen Leuten, dies zu verhindern. Man denke nur an Steffen Haitmann.Außerdem besaß er auch nicht das richtige Parteibuch und die Unterstützung einer tonangebenden Lobby. Gauck ist Bürgerrechtler,Demokrat und der Korruption unverdächtig. Im Gegensatz zu Wulff kann man ihm schon einige Vorschußlorbeeren mit auf den Weg geben. Er ist weder "Parteisoldat" noch ein aufs Altenteil versetzter Berufspolitiker mit hoher Dotierung.Seine Macht im Staate ist zwar äußerst begrenzt, dennoch traue ich ihm mehr zu, als jemals von Herrn Wulff zu erwarten gewesen wäre.
Horst Hoffnung aus Deutsche Republik
Montag, 20-02-12 00:18
Ich denke er könnte ein Glücksfall für dieses Land werden. Ich hoffe nur, dass er zu dem steht was er in der Vergangenheit sagte. Er bezeichnet sich selbst als "linker, liberaler konservativer und aufgeklärten Patrioten". Sein Verhältnis zur Linkspartei (=SED) ist angespannt, ebenso zu den Bündnis-Grünen. Ich hoffe sehr dass Gauck dieses Land erdet und uns ein Stück Stolz und Patriotismus zurück gibt - das wäre schon viel in einer Zeit linksextremistischer Hetze und einer gesinnungstreuen Presse, die den linken Faschismus aus der Berichterstattung heraus filtert. Aber er ist nur ein Präsident ohne Macht. Das heißt er hat doch Macht, nämlich die Macht des Wortes. Ob er diese tatsächlich anwendet?
Bernd Schmieder aus Berlin
Sonntag, 19-02-12 23:30
Er hat schmerzhaft seine Kinder in den Westen ziehen lassen und hat die Stellung gehalten. Ich würde ihn gerne fragen, ob seine Kinder diese BRD erträumt haben, als sie ihre Ausreiseanträge gestellt haben.
Die Mächtigen haben nun zu schnell und zu einheitlich für Gauck gestimmt, das beunruhigt mich . Mal sehen, was er zu den 16 Mill Migranten sagt, zur Zuwanderung, zu 2 Bill Euro Schulden, zum betteln, grichische Schulden bezahlen zu dürfen, zu §130 stgb, zu Art 146 GG, zu Afghanistan und den jährlichen Aufbauzahlungen dorthin und nach Polen. Lassen wir ihm Zeit. Herzlichen Glückwunsch !
Titorelli , aus Deutschland
Sonntag, 19-02-12 23:28
Es mag eine gute Entscheidung sein, aber auch irgendwie erschreckend, dass sich da zwei Tage nach dem Rücktritt des alten Präsidenten ein paar Parteivorsitzende in einer Art Kronrat zusammensetzen und de facto den neuen Präsidenten ernennen. In welchem sich demokratisch nennenden Staat ist so etwas denn sonst möglich?
Es wird hier zwar (zufällig?) der Volkswille erfüllt, aber schon beim letzten Mal wurde deutlich, dass dieses Amt, wie so viele andere, zur Beute der Parteien geworden ist. Eine Direktwahl muss endlich eingeführt werden, am Beispiel Österreich sieht man, dass dies sehr wohl auch bei einem recht schwachen Präsidentenamt funktioniert.