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Deutschland

Mittwoch, 10.03.2010

Linksextremisten werben auf Kinderspielplätzen

 

Die Rotfüchse: auf Spielplätzen „aktiv gegen Krieg und Faschismus“ Foto: JF

KARLSRUHE. Die linksextreme Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD) hat auf öffentlichen Kinderspielplätzen in Karlsruhe für ihre Jugend- und Kinderorganisationen „Rebell“ und „Rotfüchse“ geworben. Dabei wurden Kinder angesprochen und eingeladen, sich in den Jugendverbänden der Partei zu engagieren. Zudem verteilten Rebell-Mitglieder verschiedene Werbematerialien der MLPD.

Eine Sprecherin der Stadt Karlsruhe bestätigte auf Anfrage der JUNGEN FREIHEIT den Vorfall. Es lägen auch bereits mehrere Beschwerden von Anwohnern vor. Man habe den Rebell daher inzwischen aufgefordert, solche Aktionen auf öffentlichen Spielplätzen künftig zu unterlassen.

Diese würden als „wertfreie Räume“ gelten, wodurch politische Werbemaßnahmen, ganz gleich von welcher Seite, dort nach der städtischen Grünanlagenverordnung verboten seien. Gleichzeitig drohte die Stadt dem MLPD-Jugendverband mit einem Ordnungswidrigkeitsverfahren, sollte er sich in Zukunft nicht an die Auflage halten.

Verfassungsschutz über Vorgänge informiert

Auch der Verfassungsschutz Baden-Württemberg bestätigte gegenüber der JF die Vorgänge auf den Karlsruher Spielplätzen. Die Vorgehensweise, Flugblätter zu verteilen, Personen anzusprechen und persönlich einzuladen, sei in den Kreisen der MLPD durchaus gängig, um Parteinachwuchs zu gewinnen. „Aber auch andere linksextremistische Organisationen sind bestrebt, ihre Jugendorganisationen zu stärken“, sagte eine Sprecherin der Behörde.

Der Rebell-Karlsruhe warf der Stadt unterdessen „Verfolgungswahn“ vor. Es sei nicht hinnehmbar, daß diese einer Kinderorganisation die Tätigkeit auf Spielplätzen verbieten wolle. „Wir werden weiterhin Jugendliche und Kinder dafür werben, sich im Rebell und bei den Rotfüchsen zusammenzuschließen und alles zu lernen für den Kampf um eine befreite Gesellschaft“, hieß es in einer Mitteilung der Organisation.

Der MLPD-Jugendverband Rebell tritt nach eigenen Angaben für eine „Gesellschaft ohne kapitalistische Ausbeutung und Unterdrückung“ und für den „echten Sozialismus“ ein. Die Rotfüchse sind laut baden-württembergischem Verfassungsschutz eine Kinderorganisation für Kinder ab sechs Jahre.

CDU-Abgeordneter Groh verurteilt Werbeaktion der MLPD

Die Rotfüchse engagieren sich „für eine Welt in Frieden und Freiheit“, in der alle Arbeit und Brot haben. „Wir sind aktiv für Völkerfreundschaft, den Schutz der Umwelt und gegen Krieg und Faschismus. Wir stehen auf der Seite der Ausgebeuteten und Unterdrückten der ganzen Welt“, heißt es in den „Rotfuchsregeln“.

Der Karlsruher CDU-Landtagsabgeordnete Manfred Groh verurteilte die Werbeaktion der MLPD scharf: „So etwas kann nicht sein und darf nicht sein“, sagte er gegenüber der JF. Daß eine vom Verfassungsschutz beobachtete Gruppierung auf Spielplätzen um Nachwuchs werbe, halte er für sehr bedenklich. Daher sei es gut und richtig, wenn die Stadt dagegen vorgehe, sagte Groh. (krk)

 

 

 

 



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Olaf Ramcke aus Fellin

Freitag, 12-03-10 19:10

Hab' mir mal die Homepage angesehen. 'n paar Mittvierziger mit Wampe aus'm Arbeitermillieu irgendwo im suburbanen Baden-Württemberg, wo's nicht mehr ganz so frische 70'er Katen und Schuppen gibt, naja...

Was die sagen, sagt die U.N. auch, Attac und wie sie alle heißen.

Markige Namensgebung, Aufmerksamkeit heischend, nicht weiter links als das verbeamtete Schulpersonal.

Ernst nehmen?

Sicher ist es Unsinn, so schafft man keine Freiheit, aber ernst nehmen?

 

Ralf Kersten aus Flensburg

Donnerstag, 11-03-10 10:06

Ich meine: Daß es nationale Betrebungen gibt, die auseinaderstrebende Nation zusammenzuhalten, das ist klar und erscheint ziemlich logisch. Aber sich nach allem was war - nach Stalin, Mielke, Honecker und Wehner - "Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands" zu nennen wie ein Relikt aus der Vorsteinzeit (und das Ganze mit einem "goldigen", kapitalist. anmutenden, "Sternchen"-Logo zu versehen), das ist doch schon ein Witz an sich! Die Gedanken der Herren Lenin & Marx wirken offenbar in den Köpfen einiger (weniger) Verirrter weiter. Sowas muß man ernstnehmen, auch wenn's zum Schießen ist. Vor allem, wenn sie sich mit ihrem "Gedankengut" heimlich an unsere Kinder ranmachen.

 

Volkmar Goldbach aus Nürnberg

Donnerstag, 11-03-10 02:36

hatten wir alles schon, wirklich!

aber heute für eine "befreite gesellschaft, gegen kapitalismus, ausbeutung und unterdrückung."

und damit werden nun schon unsere jüngsten indkoktriniert. "rotfuchs" ist ein guter.

ehrlich, ich kann gar nicht soviel fressen wie ich kotzen könnte - wehret den anfängen.

ganz ehrlich, welchen sinn macht es noch kinder zu haben, wenn die gehirnwäschemaschinerie so mächtig fortgeschritten ist?
wie können wir eltern uns noch wehren?

unsere kinder brauchen eine heimat. "denk ich an deutschland in der nacht, bin ich um den schlaf gebracht." zeilte einst der große heine.

was ist heimat?
ich bin traurig.

 

Paul Mannstein aus State Side

Mittwoch, 10-03-10 17:14

Dieses Gesindel nennt sich Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD). Die grossten Massenmorder aller Zeiten Mao Tse Dong und Stalin wurden weck gelassen.

Was ist den mit denen los?

Sie sollten sich schamen.

 

Lars K. aus München

Mittwoch, 10-03-10 10:49

Ich erinnere mich noch lebhaft, wie zu meiner Schulzeit solche und andere Organisationen vor den Schultoren derartiges Propagandamaterial verbreitet haben. Ein Verweis auf solcherlei Umtriebe beim Rektorat führte bloß zu einer leidenschaftslosen Unwollenserklärung. Folglich war ich auch nicht verwundert, als die Plakate dieser Gruppen plötzlich in einigen Klassenzimmern hingen - und auch der Gang zur Politologie auf der anderen Seite der Lahn verriet einiges: dort hingen ähnliche Plakate an den Schwarzen Brettern der Professoren. Land unter.

 

Willi Wurst aus Hamburg ( KSK - Netz )

Mittwoch, 10-03-10 09:50

das habt Ihr heute gemerkt ? Glückwunsch . In Hamburg ist das Problem seit 40 Jahren bekannt , bolschewistische Gruppen machen hier schon seit Jahrzehnten Nachwuchswerbung ( bei der ekd , beim cvjm und natürlich an den Schulen ) .

 

Toni Roidl aus k.A.

Mittwoch, 10-03-10 09:20

Wenn ich sowas lese, frage ich mich immer verzweifelt: Warum darf ich das nicht mal selbst erleben? Mensch, was würde ich dafür geben, dass mir mal einer dieser Typen über den Weg läuft! Der könnte »Kampf für eine befreite Gesellschaft« kennenlernen!

 
 

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