Generalinspekteur: Frauenanteil in Bundeswehr soll steigen
Volker Wieker: Frauenanteil soll steigen Foto: 1GNC.org/Dryka Lizenz: bit.ly/GGiwp9
BERLIN. Der Generalinspekteur der Bundeswehr, Volker Wieker, hat sich für eine deutliche Erhöhung des Frauenanteils bei den Streitkräften ausgesprochen. „Derzeit sind neun Prozent aller Soldaten Frauen. Unser Ziel ist eine Gesamtquote von 15 Prozent“, sagte Wieker der Bild am Sonntag. Im Sanitätsdienst soll jede zweite Stelle mit Frauen besetzt werden.
Um die Anreize für weibliche Soldaten zu erhöhen, plant die Bundeswehr deswegen den verstärkten Bau von Krippen und Kindergärten in Bundeswehrstandorten. „Wir müssen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf deutlich verbessern“, bekräftigte der Generalinspekteur.
Mit Blick auf die Abschaffung der Wehrpflicht betonte Wieker, es gebe ein großes Interesse an der Bundeswehr. So seien von 20.000 Bewerbern 12.000 eingestellt worden. Jeder Vierte von ihnen hat den Dienst jedoch vorzeitig beendet. Als Berufs- und Zeitsoldaten bewarben sich 45.000 Personen. 15.000 wurden davon rekrutiert. Diese müßten jedoch eine „patriotische Grundeinstellung“ mitbringen. (ho)
Die Erwerbsquote der Frauen in allen Berufen soll gesteigert werden. Entsprechend soll auch der Anteil weiblicher Soldaten erhöht werden.
Beides läuft auf eine weitere Abnahme der Geburtenquote hinaus.
Etwas überspitzt stellt sich die Frage: Wen soll die Bundeswehr - langfristig gesehen - dann noch verteidigen?
Otto Ohnesorge aus Berlin
Mittwoch, 13-06-12 11:29
Lieber Jürg Rückert aus SW,
"Alle Bundestagsparteien sehen das Vaterland als gefährlich, als anachronistisch."
Gott vergelt´s, guter Mann.
Die Betonung liegt auf -alle-.
Aber andere werden ja auch nicht gewählt, vom Michel.
Das muß jeder verinnerlicht haben, denkt er an die etablierten Parteien.
Nur ab und an zündet mal ein Einzelner eine Nebelkerze.
Vornehmlich vor Wahlen.
Einig sind ausnahmslos alle Bundestagsparteien darin, Deutschland endgültig abzuschaffen.
Andreas Muscarius aus Hamburg
Mittwoch, 13-06-12 11:24
@ Jürg Rückert aus SW schrieb: "Die Schweiz wurde von Hilter u.a. nicht erobert, weil die Eidgenossen sich zäh geschlagen hätten."
Das ist ein Schweizer Mythos. Die großartige Leistung der Eidgenossen bestand darin, dass sie tapfer die Murmeltiere bewachten, nachdem sie sich in den Höhlen versteckt hatten; ohne ihre Frauen natürlich. Außer diesem "Reduit" der zähen Eidgenossen gab es nichts, was auch nur Ansatzweise mit einer Schlacht gegen die Wehrmacht zu tun hatte. Es gab lediglich einen Anruf aus dem Deutschen Reich, der den Eidgenossen mitteilte, dass man sie nicht angreifen werden, sofern sie der Wehrmacht freie Durchfahrt gewähren, und weiter liefern, ihre Industriegüter nämlich: Die tapferen Eidgenossen stimmten zu. Das war's.
T. Nehrenheim aus BRD PLC
Mittwoch, 13-06-12 03:16
Was ist denn die Begründung für den erhöhten Frauenbedarf?
... und zu Klaus-D B:
Wenn sie das alles können, dann können sie auch als Müllwerker arbeiten, aber da habe ich noch nie Forderungen zur Erhöhung der unverschämt niedriggen Frauenquote (gegen 0%) gehört.
Heinrich Hamacher aus Neunkirchen
Mittwoch, 13-06-12 01:44
Allerhand, ich glaubte nicht richtig zu lesen, die 1500 Anwärter zum Berufs oder Zeitsoldaten müßten eine patriotische Grundeinstellung mitbringen. Somit müssen die ja alle Patrioten sein und sind, nach Wikipedia, Personen die ihr Vaterland lieben. Man, das sagt der Generalinspekteur, grad wo wieder danach man geifert Deutschland abzuschaffen, innigst den Volkstod herbei wünscht. Ich stelle mit das schon vor, also die Rekruten lassen bei der Musterung eine patriotische Grundeinstellung erkennen, wie? Ob man da direkt nach fragt? Somit aber lieben diese Rekruten ihr Vaterland. Da kann es nur nützlich sein, und wir verkennen somit vielleicht die wahre Intention der Bundeswehr bei der Rekrutierung von 15 % Frauen, das beim Bund jetzt mehr Frauen unter die Kerls kommen. Somit ist etwa die Forderung nach stationierungsnaher Kinderbetreuung nur folgerichtig. Kinder aus den so entstehenden Verbindungen wachsen dann selbstredend zu Menschen mit patriotischer Grundeinstellung heran. Alleine die ganzen Horte aus denen es dann singt und klingt, "kein schöner Land in dieser Zeit". Das ist doch was. Natürlich wäre es noch schöner wenn Herr Wiekert den Schwung seiner eigen patriotischen Grundeinstellung, mit der er es ja weit gebracht hat, nun mit nimmt und als nächstes sich dafür einsetzt daß das Ehrenkleid der Nation wieder in der Öffentlichkeit wahrnehmbar wird, gehört es doch ins Stadtbild. Eine bessere Werbung als eine vom linken Pöbel bespuckte Soldatenuniform kann es für die Bundeswehr nicht geben. Ich kann mir einfach nicht vorstellen das da im Volk keine Solidarität und damit Anerkennung geweckt wird.
Jorge Salvador aus Maragojipe
Dienstag, 12-06-12 22:04
Herr Generalinspekteur Wieker, Sie scheinen die Spielregeln im absaufenden Deutschland ja gut zu kennen:
Zunaechst mal mit was auch immer fuer unsinnigen Ankuendigung mehr ins Rampenlicht ruecken, dann kommt die Berufung fuer Hoeheres sicherlich von selbst....
P.S. haetten Sie nicht gleich vorab Verwendung fuer Claudia Roth?
drauf und drann aus Mittendrin statt nur dabei
Dienstag, 12-06-12 21:59
Dann werden also ab sofort nur noch Frauen zum Streifefahren in Afgahnistan eingesetzt, so lange bis die Verlustqoute von bisher 0% bei 15% angekommen ist.
Bisher ist der Einsatz in Afgahnistan für eine Frau der mit Abstand sicherste Arbeitsplatz der Welt, aber bei der Gefahrenzulage herrscht dann doch wieder Gleichberechtigung.
Klaus-D B aus Sachsen-Anhalt
Dienstag, 12-06-12 20:14
Jawoll, Frauen zu den Fallschirmjägern,Kampftauchern, Gebirgsjägern, in die KSK und selbstverständlich auch zu den Brückenbaupionieren.
Ralf Beez Ofw d.R. aus 72250 Freudenstadt
Dienstag, 12-06-12 20:04
Beim Lesen dieses Intelligenz- und Bildungsfreien Arti-
kels hätte ich beinahe einen Herzkasper bekommen, da
kann es nur eine alternativlose Antwort geben und die
heißt: Sofortige Entlassung dieses Generalinspekteurs!!!
Wenn Clausewitz so einen Schwachsinn hören könnte,
würde er im Grab rotieren bis zum geht nicht mehr oder
sich etliche Kilometer tiefer legen lassen.
Möchte mich hiermit auch für all die treffsicheren
Kommentare ALLER auf dieser Seite bedanken!!!
Gott vergelte es Ihnen!!!
Jürg Rückert aus SW
Dienstag, 12-06-12 20:00
Der bedeängte Stalin sprach von "Mütterchen Russland". Die Chinesen reizen die nationale Karte wohl wissend, dass sie so das Volk hinter sich scharen.
Wenn Wieker von Patriotismus redet, ist das unehrlich. Alle Bundestagsparteien sehen das Vaterland als gefährlich, als anachronistisch.
Die finanzielle Auszehrung der Truppe lässt jede Abschreckung zur Lachnummer werden.
Die Schweiz wurde von Hilter u.a. nicht erobert, weil die Eidgenossen sich zäh geschlagen hätten.
Bei uns wurde Seele und Material gründlichst demontiert.
Die Verweiblichung der Truppe als Thema überhaupt zu nennen, kann nur Mitleid auslösen.
Ein "Hauptmann" rief seinen "Kämpfern" 1848 zu, nach Hause zu rennen. Recht hatte er.
Lüder Osmers aus Deutschland
Dienstag, 12-06-12 18:56
Dazu sage ich nur: "Gorch Fock".
Daß ausgerechnet ein Generalinspekteur als oberster (noch männlicher) Soldat sich für die Erhöhung des Frauenanteils in den Streitkräften stark macht, spricht dafür, daß er keine tatsächlich frontnahen Truppenerfahrungen gemacht hat.
Otto Ohnesorge aus Berlin
Dienstag, 12-06-12 17:21
Natürlich wächst solches nicht auf dem Mist eines einzelnen Generalinspekteurs.
Der ist Erfüllungsgehilfe. Mehr nicht.
Auf der Agenda steht ziemlich weit oben, daß alle Frauen in der Produktion gebraucht werden. Gefälligst alle erwerbstätig zu sein haben.
Die noch offenbar unvermeidlichen Kinder werden für die Mütter aufgehoben und bei dieser Gelegenheit im sozialistischen Sinne, gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Kapitalismus und vor allem gegen Rechts erzogen.
Alle Frauen?
Gemeint sind offenbar die deutschen Frauen.
Die anderen sind hier um unser Nachwuchsdefizit auszugleichen. Außerdem fehlt den meisten von diesen die Qualifikation. Z. B. Deutschkenntnisse für eine qualifizierte Tätigkeit in einer Industriegesellschaft.
Bazi Leus aus Omei-omei
Dienstag, 12-06-12 17:21
Überall dort, wo Frauen in sog. Männerrefugien eingebrochen sind, zeigt sich Verfall: Polizei, evang. kirchl. Gemeinsch, Bund. Ich durfte noch zu den seligen Zeiten dienen, als Frauen auf den Sani-Dienst reduziert waren – es hat funktioniert. Da sie für harte körperliche Arbeiten, etwa an Panzern, nicht in Frage kommen, bleibt die Drecksarbeit an den Männern hängen und die Frauen übernehmen admin. Positionen bis hinein in die Führungsetagen. Weib befiehl, Mann stirb. Oder kann sich jemand in Afghanistan eine Feuerpause vorstellen, weil Frau Feldwebel(in??) gerade stillen muss? Macht aus dem Barras wieder eine Männertruppe, meinetwegen mit Sanis & Tippsen in der StabsKp, dann werden die Attraktivität & v.a. die Effizienz steigen.
Bodo der Boese aus Bolivien
Dienstag, 12-06-12 17:08
Die KiTa's und Krippen bitte gleich mobil anlegen, in Containern, dann koennen die Kids gleich "Frontluft' schnuppern. Ihr tickt doch ncht richtig!!!
Thomas Müller aus Forchheim
Dienstag, 12-06-12 16:44
Diese Hustentruppe kann doch nicht mal auf ihre eigenen Fahrzeuge aufpassen. Wer oder was dort dient ist doch vollkommen egal, im Ernstfall wird dieser angepasste Beamtenapparatschik genauso versagen wie alle anderen auch.
Josef Bayer aus Absurdistan
Dienstag, 12-06-12 16:02
Warum diese Aufregung.
Die Bundeswehr ist doch schon lange keine Armee mehr.
Sie ist nicht imstande ihre eigenen Fahrzeuge oder Standorte zu bewachen. Die große Frage ist wozu ist sie eigentlich nützlich???????
Erwin der Querdenker aus Dummerland
Dienstag, 12-06-12 15:55
Die Quote geht über alles, selbst über das Leben der Soldaten und Soldatinnen und nicht zuletzt auch über unsere Sicherheit.
Die Verteidigungsfähigkeit unseres Landes scheint bei diesen Entscheidungen die geringste Rolle zu spielen.
Hauptsache die Ideologie (Gender) stimmt.
Und wenn es schief geht, steht der "Buh"-Mann auch schon fest.
Na dann, gute Nacht Marie.
Bernd Schmieder aus Berlin
Dienstag, 12-06-12 15:01
Als die Armeen noch der Landesverteidigung dienten, nannte man das Wehrkraftzersetzung.
Andreas Muscarius aus Hamburg
Dienstag, 12-06-12 14:33
Prima, wie engagiert man sich bei der BW um die wirklich wichtigen Themen kümmert...
M. H, aus Ffm
Dienstag, 12-06-12 13:03
na klar warum nicht - in die bunte truppe sollen ja demnächst auch vermehrt ausländer integriert werden. blackwater wäre da billiger - die verstehen sich untereinander und haben auch nicht gerade schwangerschafts oder erziehungsurlaub wenn es drauf ankommt.