Amerikanische Armee öffnet kämpfende Truppe für Frauen
Die rein weibliche Besatzung einer C-130 Foto: Wikipedia/United States Air Force
WASHINGTON. Die amerikanische Armee will Frauen künftig teilweise zur kämpfenden Truppe zulassen. Ihnen soll nun auch der Dienst in Einheiten offenstehen, die in unmittelbarer Nähe zu Kampfhandlungen eingesetzt werden, teilte das Verteidigungsministerium in Washington mit.
Dazu gehören beispielsweise Panzermechaniker und Artillerieaufklärer. Insgesamt können sich Frauen damit auf 14.000 Dienstposten bewerben, die ihnen bislang aufgrund einer Bestimmung aus dem Jahr 1994 verschlossen geblieben waren.
Verteidigungsminister Leon Panetta begründete den Vorstoß damit, weibliche Soldaten hätten sich in der Vergangenheit in und außerhalb des Kampfes bewährt. Zudem hätte sich die moderne Form der Kriegsführung verändert. Schlachtfelder wiesen beispielsweise heutzutage keine klaren Frontlinien und Rückzugsgebiete mehr auf.
„Frauen haben Mut und Opferbereitschaft bewiesen“
„Frauen bringen sich in bisher unbekannter Weise in militärische Missionen ein“, lobte Panetta. Durch ihren Mut, ihre Opferbereitschaft, ihren Patriotismus und ihre großartigen Fähigkeiten, hätten Frauen bewiesen, daß sie fähig seien, eine wachsende Anzahl von Aufgaben und Funktionen zu übernehmen – auch auf dem Schlachtfeld.
Nach einer Statistik des Pentagons wurden in den Einsätzen im Irak und in Afghanistan 144 Soldatinnen in Kampfhandlungen oder durch Unfälle getötet und 865 verwundet. Von den derzeit 1,4 Millionen amerikanischen Soldaten sind 205.000 weiblich. (krk)
"Ihnen soll nun auch der Dienst in Einheiten offenstehen (...)"
Die Methode kennen wir doch: Vom Privileg zum Recht zur Pflicht zum Zwang.
Diejenigen, die sich als die großen (selbstgerechten) Gleichmacher, pardon Befreier der Geschlechter, gebärden, entpuppen sich als eigentliche Zerstörer des Menschen, des Mannes und der Frau, weil sie ihre immanente Gleichwertigkeit mit notwendiger Ungleichartigkeit durcheinander werfen und mißbrauchen.
Seit Jahrzehnten findet vor unseren Augen eine von höchsten Stellen geführte absichtsvolle Zerstörung des Mannes, der Frau, des Kindes, der Familie statt.... und zwar unter der Maske des Guten, der Freiheit, der Selbstverwirklichung.
Wahrlich... höchste Vollkommenheit der ideologischen Verblendung!
Erwin der Querdenker aus Dummerland
Montag, 13-02-12 09:57
Die künftigen Kriegsschauplätze als ein riesiges feministisches Experimentierfeld gedacht, immer bemüht, um mit Nachhaltigkeit die Gender Ideologie zu beweisen.
Nun brauch eigentlich nur noch ein schlauerer Gegner diese Schwäche geschickt auszunutzen.
Scheinbar glauben jetzt auch die amerikanischen "Militärexperten" aus politisch motivierter Räson an diesen Irrsinn.
Vielleicht sollten sie bei den Sportveranstaltungen genauer hinsehen und sich die Frage stellen:
Warum sollte sich angeblich nur dort diese "klitzekleine" Leistungsdifferenz zwischen Mann und Frau einstellen, die grundsätzlicher Natur zu sein scheint und auf dem Schlachtfeld für das Überleben und den militärischen Erfolg des einzelnen Soldaten so entscheidend ist?
Frank F. aus Franken
Samstag, 11-02-12 16:16
Zitat:
Alexander Anonymus aus Wiesbaden
"verschmeiß NIE alle Handgranaten,heb dir IMMER eine für DICH selbst auf".
Als gefangene,feindl. Frau bei den Taliban?
Brrrrrrrrr.
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Nun, das wäre für gefangene Männer wohl noch unangenehmer 8-\
Dabei fällt mir übrigens ein, dass vor einigen Jahren davor gewarnt wurde, westliche, auch deutsche Soldaten könnten den Taliban in die Hände fallen und würden dann - so wie früher auch die gefangenen Sowjets - grausig gefoltert und ermordet. Bis auf den Fall des polnischen Offiziers Ambrozinski, bei dem das vielleicht der Fall war, ist mir eigentlich nicht bekannt, dass so etwas stattgefunden hätte.
Frank F. aus Franken
Samstag, 11-02-12 15:48
D. Native aus Dwareinmal
Freitag, 10-02-12 18:05
Werden als Ausgleich dann ab sofort auch Häkel- und Strickkurse für Marines angeboten?
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Die von mir eben genannten FET-Marines führen tatsächlich auch Bastel- und Schminkkurse durch ...
Frank F. aus Franken
Samstag, 11-02-12 15:04
Mir ist nicht ganz klar, worum es in dieser Meldung eigentlich geht bzw. was für manche der Aufreger sein sollte. In Afghanistan werden schon längst weibliche Marines bis an die Zähne bewaffnet als Female Engagement Teams FET eingesetzt. Zählt zwar formal wohl nicht als Kampfauftrag, ist aber so gefährlich wie PanzermechanikerIn oder ArtillerieaufklärerIn zu sein. In einem asymmetrischen Krieg kann der Gegner eben auch bei solchen Aufklärungseinsätzen wie denen der FET zuschlagen. Insofern hat Panetta recht.
Alexander Anonymus aus Wiesbaden
Samstag, 11-02-12 12:16
@Hans Holt aus Panama:
Ich denke das den US-Militärs diese israelischen Studien ebenso bekannt sind.Allerdings finden sich immer weniger Dumme die für Haliburton und Spießgesellen freiwillig in den Krieg gehen,da muß man alles nehmen was ein Gewehr halten kann.Beim "Volkssturm" sind die Amis noch lang nicht,das sind aber die ersten Anzeichen für den Weg dorthin.
Ob eine Frau das macht,ist natürlich ihre Sache aber jeder Frau die meint ihren Dienst dann in einer Kampfeinheit in einem islamischen Land,speziell Afgh., absolvieren zu müssen rate ich nur eines:
"verschmeiß NIE alle Handgranaten,heb dir IMMER eine für DICH selbst auf".
Als gefangene,feindl. Frau bei den Taliban?
Brrrrrrrrr......eine grausige Vorstellung.
Kersti Wolnow aus Irrenhaus BRD
Samstag, 11-02-12 09:02
Die Armeen der Vaterländer wurden in Europa nach 1945 von den Siegermächten aufgelöst, die Angloamerikaner und die Russen teilten sich die Welt, ihre Hilfstruppen waren im Warschauer Pakt und in der NATO, den Warschauer Pakt gibt es nicht mehr, die Nato und die amerikanischen Soldaten sind seit 20 Jahren allesamt als Söldner zu benennen, denn sie treten nicht für ihre Länder an, sondern, wie P. Böttcher schreibt, für irgendwelche anonymen globalen Interessenvertreter. Da muss jeder selber wissen, ob er für sowas Irrsinniges seine Haut zu Markte tragen will, egal, ob Mann oder Frau.
D. Native aus Dwareinmal
Freitag, 10-02-12 18:05
Werden als Ausgleich dann ab sofort auch Häkel- und Strickkurse für Marines angeboten?
Ralf Beez Ofw d. R. aus 72250 Freudenstadt
Freitag, 10-02-12 15:27
@Thomas Lentze aus Bonn
Stimme Ihnen bei Punkt 1+3 voll zu!
Das sich Frauen bewährt hätten ist eine eindeutige und
glasklare LÜGE.
Herr Panetta sollte mal die Studie vom Institut für
Staatspolitik (IfS) Nr. 17 > Die Frau als Soldat <
lesen, die ja unter anderem auf amerikanische Studien
hinweist und zu einem völlig anderem Ergebnis kommt!!
Hans Holt aus Panama
Freitag, 10-02-12 15:13
Das die Kampfkraft der Streitkräfte durch den Einsatz von Frauen im Kampf geschwächt wird, ist durch Studien der Israelis bewiesen worden. Nur unsere (und die bei den Amis) feministischen MenschInnen wollen es nicht wahr haben. In allen Fällen ist die Streitkraft dann mehr "emotionalisiert". Ob das gut ist, zweifele ich stark an. Ein Soldat, der sich im direkten Kampf von Gefühlen leiten lässt, da, wo die Ration zum Überleben oder siegen notwendig ist, ist bereits zweiter Sieger. Der vermehrte Einsatz von Frauen in den US-Streitkräften ist ein sicheres Zeichen des Niederganges. Und das ist gut so!
Thomas Lentze aus Bonn
Freitag, 10-02-12 14:41
Mir ist diese Vorstellung nicht unsympathisch.
Erstens wird damit die Kampfkraft der weltweit aggressivsten Nation geschwächt.
Zweitens ist es nur gerecht, wenn Frauen auch die Unannehmlichkeiten des Lebens auskosten müssen.
Ich frage mich aber auch, was die VSA zu diesem Schritt bewogen hat. Ist es nur Feminismus? Ich halte auch für möglich, daß es sich um eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für die vielen Beschäftigungslosen handelt, die sonst kriminell würden und beaufsichtigt werden müßten.
D. Native aus Dwareinmal
Freitag, 10-02-12 14:28
Anscheinend meldet sich bei den Amis zu wenig Männer, die bereit sind, sich als Weltpolizist verheizen zu lassen. Darum müssen die Särge jetzt halt auch mit Frauen aufgefüllt werden.
P. Böttcher aus Ölberg
Freitag, 10-02-12 14:24
Opferbereitschaft?
Warum sollen sich Menschen für streitende Mächte verstümmeln lassen?
Sicherlich werden sie mit Propaganda so bearbeitet, dass sie nach solch einem Quatsch schreien.
Wenn sie nachher ohne Beine etc. in einer Stadt betteln wollen, werden sie den Patriotismus ihres Landes kennen lernen.