Günther Grass: Ein Volksverhetzer? Foto: Wikimedia/Hans Weingartz Lizenz: bit.ly/ljun39
BERLIN. Der israelische Botschafter in Deutschland, Yakov Hadas-Handelsman, hat der internationalen Schriftstellervereinigung PEN. nahegelegt, Günter Grass wegen dessen israelkritischem Gedicht die Ehrenpräsidentschaft abzuerkennen. „Ich erwarte von einer solchen literarischen Vereinigung – und auch von anderen kulturellen Institutionen – ein gewisses Maß an intellektueller Redlichkeit“, sagte er dem Tagesspiegel.
Es sei falsch zu behaupten, Israel dürfe nicht kritisiert werden, betonte der Botschafter. „Auch sonst muß man kein Nobelpreisträger sein, um zu begreifen, daß das von Günter Grass Gesagte nichts mit der Realität zu tun hat.“ Die PEN. beginnt am Freitag mit ihrer Jahrestagung im thüringischen Rudolstadt. Dem Antrag, die Ehrenpräsidentschaft zu beenden, werden nur geringe Chancen auf Erfolg eingeräumt.
Charlotte Knobloch: Grass ist ein Volksverhetzer
Unterstützung erhielt Yakov Hadas-Handelsman dabei von der Vizepräsidentin des Jüdischen Weltkongresses, Charlotte Knobloch. Die Worte des Literaturnobelpreisträgers seien „Volksverhetzung“, kritisierte Knobloch am Donnerstag während einer Gedenkstunde zur Deportation der Thüringer Juden vor 70 Jahren. Zwar sei Grass selbst kein Antisemit, er vertrete jedoch antisemitische Thesen, bekräftigte die frühere Präsidentin des Zentralrats der Juden nach einem Bericht der Nachrichtenagentur dapd.
Knobloch forderte die Bundestagsabgeordneten eindringlich auf, sich zu Israel zu bekennen, warnte zugleich jedoch vor einem „routinierten Gedenken“ mit dem man sich „von der Vergangenheit befreien“ wolle. Dabei dürfe es keinesfalls zu einer Vermengung der Opfer aller totalitären Regime kommen. (ho)
da ich ein sehr Plural denkender Mannbin, und ihnen in ihrer Verlautbarung meiner im kontext nur sehr bedingten und subjektiven Wahrnehmung hersus (einer beleidigenden Grundhaltung, verwehrend), ihnen diese nicht verwehren möchte.
Vielmehr noch als dies allein, sehe ich ihren kommentar, sehr wohl als objektiv fungierende Haltung, einer im kontext spezifischen Auseinandersetzungen, - handhabende Entscheidung, ihrerseits?
Erwin der Querdenker aus Dummerland
Dienstag, 15-05-12 00:06
Teil 3
An Herr Ohnesorge
Ich setze nun voraus, dass sie, genauso wie ich, eine Kriegsbeteiligung Deutschlands für Israel im Falle eines Angriffskrieges auf den Iran, verhindern wollen.
Frau Knobloch fordert nun nicht weniger als eine blinde Gefolgschaft Deutschlands. Auch wenn sie es nicht direkt sagt, so lassen sich ihre gemachten Äußerungen sehrwohl auch so verstehen, das dieses in jedem Fall geschehen sollte, also auch im Falle eines Angriffskrieges. Natürlich wird er dann Präventivkrieg genannt.
Dennoch ist eine derartige Beteiligung verfassungs- oder grundgesetzwidrig!
Ein Aufruf zu einem derartigen Abenteuer können unsere Parlamentarier daher eigentlich nicht akzeptieren!
Genau darin liegt der Ansatz meiner Argumentation!
Erwin der Querdenker aus Dummerland
Montag, 14-05-12 23:35
Teil 2
An Herr Ohnesorge
Was glauben sie, welcher Argumentation wird Frau Knobloch wohl mehr folgen?
Und vielleicht noch wichtiger;
Welcher Parlamentarier in Deutschland wird wohl ihrer Argumentation folgen?
Wenn sie also in Deutschland jemanden aus seinen Schlaf rütteln wollen, dann müssen sie zunächst einmal die Realitäten respektieren. Sie müssen sie ja nicht in jedem Fall akzeptieren und sich blind unterwerfen.
Aber um mit ihrer Kritik gerade diese Entscheidungsträger zu erreichen, sollten diese Bedingungen respektieren.
Frau Knobloch wird hingegen das Grundgesetz, zumindest nach Außen hin, uneingeschränkt akzeptieren.
Genau darin liegt der Widerspruch zu ihren Äußerungen und Aufforderungen.
Erwin der Querdenker aus Dummerland
Montag, 14-05-12 23:17
T.l
Lieber Herr Ohnesorge,
ich werde den Eindruck nicht los, dass sie nun alles durcheinander bringen.
Es ist egal ob sie dieses Grundgesetz anerkennen wollen oder nicht, sie können mit dieser Argumentationweise wohl kaum jemanden in Deutschland überzeugen und erst recht nicht eine Frau Knobloch.
Ich vertrete im übrigen nicht den Genderismus oder eine sonstige Ideologie, sondern appeliere an alle mit einem gesunden Menschenverstand eben sich gegen eine vermehrte Ideologierung in Deutschland zu stemmen!
Nun läßt es sich nicht leugnen, das dieses Grundgesetz existiert und die Basis unseres Rechtssystems ist, daher, dem wir alle in Deutschland lebenden unterstehen, ob wir wollen oder nicht, sie, Frau Knobloch und auch ich.
Till Eulenspiegel aus Québec (ville), Québec (pays)
Montag, 14-05-12 04:31
("quote" & 'italics')
"...Knobloch forderte die Bundestagsabgeordneten eindringlich auf, sich zu Israel zu bekennen..." (article, above)
In political effect, Mme. Knobloch is asking the German federal MPs 'to commit' themselves to Israel. There is nothing wrong with having committed allies. It is an effective deterrent. Time-honoured.
If German federal MPs were to commit themselves to Israel, thereby effectively committing Germany to Israel, Germany would have to oblige in case of armed conflict, would have to honour a call for assistance, even armed intervention on, and possibly at, the side of Israel. Nothing wrong with that either, given a signed and sealed and morally binding commitment.
Considering Germany's history and fate during the past 100 years, however, the Germans would be wise to ask for indemnification. 'Indemnification' in case something goes catastrophically wrong, as it does happen in armed conflicts.
Like a large city getting nuked into rubble, dust and ashes, with hundreds of thousands, if not millions, of victims. Then the questions is not so much whether the pilot who dropped the nuke is a German national or not, but whether the Germans will be made to atone for that catastrophe in any case. Singularly, that is. And yes, the Germans know how to atone. Individually and collectively.
Indemnification, then, would be the cosmic assurance that the Germans will not be singled out as the singular villains, perpetrators, war criminals having committed yet another singular crime against humanity.
Perhaps Mme. Knobloch and then the Ambassador and ultimately the State of Israel can offer that indemnification when calling for a commitment on the part of Germany.
Otto Ohnesorge aus Berlin
Sonntag, 13-05-12 17:53
Das Grundgesetz ist ein Konstrukt, welches der Verwaltung der BRD dient.
Mehr sollte es nicht.
Es mußte von den "Vätern des Grundgesetzes" 27 Mal bei den Alliierten zwecks Änderungen vorgelegt werden, bis es schließlich genehmigt wurde.
Seit seiner Gültigkeit wurde es von den sich meist sehr schnell einig werdenden, gleichgeschalteten etablierten Parteien, mehr als 100 Mal geändert.
Solches geht nicht mit einer Verfassung.
Otto Ohnesorge aus Berlin
Sonntag, 13-05-12 17:44
Lieber Erwin der Querdenker aus Dummerland,
Sie können sich gerne unserer Bundeskanzlerin anschließen oder jedem anderen Interessenvertreter, der korrupt dem Zeitgeist frönt, der EU, Israel oder den USA. Der Globalisierung oder Gender-Mainstreaming.
Jedem, der den "Holocaust" als Gründungsmythos der BRD versteht oder dem Krampf gegen Rechts huldigt.
Jeder kann sich auch, wenn er denn mag, in die eigene Tasche lügen. Alles zerreden und solange drumherumreden, bis keiner mehr weiß - wie war nochmal die Frage?
Aber - lesen Sie es mir von den Lippen ab - die BRD hat keine Verfassung.
Es steht darin, was Sie so hartnäckig als Verfassung bezeichnen.
Eine Verfassung gibt sich das Volk.
Erwin der Querdenker aus Dummerland
Sonntag, 13-05-12 15:38
Lieber Otto Ohnesorge,
auch wenn ich ihren durchaus berechtigten Einwand verstehe, geht es mir um etwas anderes.
Diese existierende Verfassung, auch wenn sie nie durch das Volk bestätigt wurde, ist Grundlage des Rechtssystems der Bundesrepublik Deutschland.
Auf dieser Basis sollen die freigewählten Abgeordneten des deutschen Parlaments ihre Verantwortung übernehmen und wird auch über uns! Recht gesprochen.
Das können sie beklagen, hilft aber in der Sache wenig weiter.
Doch ob eines dieser Gesetze willkürlich interpretiert wird, daher die Unteilbarkeit verletzt wird, damit können sie argumentativ weiterkommen.
Mir geht es um das fundamentale Rechtsprinzip, der Unteilbarkeit! Es kann daher auch keine Ausnahme für Israel geben!
Jürg Rückert aus Südwest
Sonntag, 13-05-12 14:31
Grass und die Verse
Ein Groß-Ayatholla schleuderte eine Fatwa nach Rushdi. Da standen wir alle hinter ihm.
Sage, hat er die Hölle erdacht oder war es ein anderer Meister?
Er hat nur ein paar satanische Verse gemacht.
Aber hätt` er die Hölle erdacht, da wär` er ein anderer Meister.
Einsame Nacht.
Sage, hat er den Himmel erdacht oder war es ein anderer Meister?
Er hat nur ein wenig Wahrheit ans Licht gebracht.
Aber hätt` er den Himmel erdacht, so wär` er ein rechter Meister.
Einsames Licht.
(Nach Georg von der Vring)
Meinrad Stöckli aus Basel
Sonntag, 13-05-12 11:37
@Loewental aus Deutschland
Die erste grosse Lüge der Nachkriegszeit, die von der bereichernden Multikulti ist bekanntlich geplatzt.
Nun warten die Leute gespannt darauf, wenn dann die zweite grosse Lüge der Nachkriegszeit wie ein stinkende Eiterbeule hochgeht, hei gibt das eine Gaudi in ganz Deutschland.
Loewental . aus Deutschland
Sonntag, 13-05-12 11:05
Es ist nicht maßgeblich wer den ersten Schuss abgibt, es ist entscheidend was dem Ganzen vorausgeht. Ein massiver Erstschlag der Israelis, als Präventivmaßnahme ist, bei der jetzigen Bedrohungslage, eine akzeptable Reaktion. Die deutschen „Friedensengel“ sind nicht mehr in der Lage, rational logisch, operativ vorausschauend zu denken. Es fehlt Ihnen die Fähigkeit zur sauberen Analyse und die sich daraus ergebenden, zwingend erforderlichen Maßnahmen zu treffen, die da lauten: Lagefeststellung, Planung, Entschlussfassung, Befehlsgebung und Kontrolle. Fakt ist: Der Gegner ist unerbittlich und jedes Zögern erhöht die eigenen Verluste. Das ist nicht „Kriegstreiberei“, sondern gesunder Menschenverstand, wie er bei der BW, in Verbindung mit erstklassiger Ausbildung, in den frühen 1970 Jahren, von jedem Zugführer an, über die Kompanie-Chefs, zu den Bataillons-Kommandeuren und weiter aufwärts angewandt und auch praktiziert wurde. Und was haben wir heute? Die Volkstribune: Volker Beck, Guido Westerwelle, Wowereit, Marie Luise Fischer, Ulla Jelpke, die unsägliche Frau Roth usw. usf., man könnte hunderte von Namen aufführen, alle mit dem gleichen Mangel behaftet, ideologisch verkleisterte Berufspolitiker, die der PC nachhecheln und im höchsten Maße beratungsresistent sind, wenn es um anderslautende Meinungen geht. Hoffentlich kommen wir, unser Land, nicht wieder wie schon zweimal im letzten Jahrhundert in die Situation, in der sich die Israelis im Moment befinden, nämlich vom Feind umzingelt zu sein. Wen oder was wollen wir eigentlich den Israelis, bei einem Feindangriff zur Hilfe schicken, wenn Sie die ständig, durch unsere Regierungen, zugesicherte „Hilfe“ einfordern? Haben wir genügend schlagkräftige Truppenkontingente, Regimenter, Brigaden der Jägertruppe z.B., mit hoher Kampfkraft und hohem Gefechtswert, die als voll Feldverwendungsfähig zu bezeichnen sind? Truppen die nach der Alarmierung, in 14 Tagen an der Küste Israels geschlossen als Kampftruppen zur Unterstützung, eingesetzt werden können? Es sieht düster aus, sehr düster wenn man dieses Szenario, gedanklich durchspielt. An die derzeitige absolute „Unfähigkeit“ das eigene Territorium zu Verteidigen, mag ich in diesem Zusammenhang, gar nicht denken.
Otto Ohnesorge aus Berlin
Sonntag, 13-05-12 09:11
Lieber Erwin der Querdenker aus Dummerland,
Sie haben in ihrem Beitrag an drei Stellen von "unserer Verfassung" gesprochen.
Die Bundesrepublik Deutschland hat jedoch keine Verfassung.
Ich nehmne an, Sie meinen das Grundgesetz.
Art. 146 GG
"Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist."
Also, erst nachdem Deutschland seine Freiheit hat, wird sich sein Volk eine Verfassung geben können.
Wir haben weder Freiheit noch Verfassung.
Erwin der Querdenker aus Dummerland
Sonntag, 13-05-12 01:21
Ich empfehle diesen Herrschaften dringend sich mit unserer Verfassung auseinanderzusetzen.
Wir Deutsche wollen nicht mehr in einer Diktatur leben, wie auch immer sie gestaltet sein mag!
Dazu sollten auch Nötigungsversuche der demokratisch legitimierten Parlamentarier unterlassen werden, denn sie sind in erster Linie der Verfassung und unserem Land verpflichtet und nicht israelischen Interessen!
Wenn also israelische Politiker einen Angriffskrieg anstreben gegen den Iran, dann widerspricht das unserer Verfassung!
Leider kann ich an dem Beispiel von Günther Grass zu gut erkennen, wie mißbräuchlich die Antisemitismus-Keule von der Frau Knochloch eingesetzt wird. Offenbar ist dieser Frau jeglicher Sinn für die Realität abhandengekommen!
Jürg Rückert aus Südwest
Samstag, 12-05-12 21:39
Grass sei „ausgeartet“ (entartet?) und (immer noch?) ein SS-Mann, sagt unsere journalistische „Nethanjahu-Jugend“. Richte einen hin und erziehe 10 000!
Otto Ohnesorge aus Berlin
Samstag, 12-05-12 21:22
Lieber B M R aus NRW,
jedes Wort von dem was Sie sagen, stimmt.
An Frau Knobloch irgentwelche Appelle zu richten, ist sinnlos.
Frau Knobloch vertritt Interessen. Die der Juden in der BRD und die Israels.
Das ist legitim.
Ihre Forderungen können abgelehnt werden. Sie versucht es halt.
Sie wird solange unser schlechtes Gewissen aufrechtzuerhalten und uns willfährig zu halten suchen, bis sie auf entschiedenen Wiederstand stößt.
Nach mehr als 67 Jahren wäre es höchste Zeit, sich nicht mehr nötigen und erpressen zu lassen.
Die jetzige Generation gewählter Volksvertreter ist aufgerufen, den übermäßigen Schuldkult zu beenden.
Nichts gegen Gedenken.
Aber ich wähle keine Partei, die einen übermäßigen Schuldkult beibehält.
Dietmar Fürste aus Bavaria
Samstag, 12-05-12 16:20
In einem Interview mit Al-Jazeera, erklärte der israelische Vizepremier, Geheimdienstminister und Minister für Atomenergie Dan Meridor, dass Iran dem israelischen Staat niemals mit ‚Auslöschung‘ gedroht habe: http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=Rb7pemOiO2s
Wenn ungeachtet dessen Israel als Atommacht den Iran weiterhin bedroht und Frau Knobloch die Deutschen zum Mitmachen auffordert, handelt sie gegen unser Grundgesetz Art. 26. Für den von Grass befürchteten Präventivschlag vom heutigen Deutschland Unterstützung (z.B. durch U-Boote) einzufordern und das mit dem Holocaust zu begründen, ist zynisch, anmaßend und unerträglich.
B M R aus NRW
Samstag, 12-05-12 15:26
"Knobloch forderte die Bundestagsabgeordneten eindringlich auf, sich zu Israel zu bekennen, warnte zugleich jedoch vor einem „routinierten Gedenken“ mit dem man sich „von der Vergangenheit befreien“ wolle. Dabei dürfe es keinesfalls zu einer Vermengung der Opfer aller totalitären Regime kommen." Warum will Knobloch nicht, dass die Opfer "vermengt" werden? Will sie etwa behaupten, dass Stalin und Mao weniger schlimm waren als Hitler? Und somit deren Opfer, Opfer zweiter und die Opfer des NS-Regimes Opfer erster Klasse sind? Ist ihr nicht klar, dass man die Opfer aller totalitären Regime nicht nach menschlicher Wertigkeit unterscheiden kann, weil im Tod alle gleich sind?
Wolfgang E. aus Leverkusen
Samstag, 12-05-12 15:08
Die Frau Knobloch scheint doch ein wenig seltsam. Jetzt fordert sie sogar schon vom Bundestag ein “klares” Bekenntnis zu Israel und keine “routinierten Gedenken”…wie habe ich das zu verstehen, geht es hier mal wieder ums Prinzip.
Mir kommt die Angelegenheit mittlerweile so vor, als ob hier eine Drohkulisse aufgebaut werden solle. Im Grunde genommen gibt man hier den deutschen nicht einmal mehr die Chance, sich in irgendeiner Weise zu distanzieren, denn wie man es macht, macht man es falsch: Mal zu leise, mal zu pompös, dann wieder zu anders und zu guter letzt zu normal. Was bitte ist dann angemessen?
Albrecht von Wallenstein aus Herzogtum Friedland
Samstag, 12-05-12 14:54
Das kommt dabei heraus wenn jemand ständig Narrenfreiheit genießt und sich niemand findet der diesen Leuten widerspricht. Irgendwann glauben sie, sie sind der liebe Gott.
Nemesis der Racheengel aus Universum
Samstag, 12-05-12 13:22
ich hoffe nur, dass bei den Bundestagsabgeordneten keine wirklich mit Bündnisgedanken spielt, nachdem das Land damit schon Erfahrung haben müsste. Deshalb ist ein Opposition dringend nötig, damit die vereinzelten Schreiern die Volksvertreter nicht auf dummen Gedanken bringen. Bis man sich einigt, dauert etwas. Man muss die Argumente und Gegenargumente abwägen. Und hoffentlich solange der Krieg auch vorbei.
Eric Schlegel aus BRD
Samstag, 12-05-12 10:57
Die hier eingestellten Leserbriefe sprechen eine eindeudige Sprache.
Dieses Thema und alles was damit zusammen hängt,lässt mich oftmals nur noch laut lachend da stehen oder sitzen.Wer nimmt den Mist aus der normalen Bevölkerung den überhaupt noch ernst?
Andreas Donath aus Bielefeld
Samstag, 12-05-12 09:35
@ Clemens Pankert aus Heidelberg
"Vielleicht sollten wir im Rahmen der "Vielfalt, Toleranz und Meinungsfreiheit" einen großen Scheiterhaufen mit den Werken Grass, Sarrazins & Co. errichten, um unsere "Demokratie" zu ehren und die Deutsch-Jüdische Verbundenheit zu bekräftigen."
Ich halte es für deplatziert, wenn Sie den triefend roten senilen Vollpfosten Grass, der Deutschland und die Deutschen schon immer verachtet hat, auf eine Ebene mit dem integren, aufrichtigen und klugen Thilo Sarrazin hieven. Es gibt geeignetere Zeugen dafür, dass bei uns Meinungsfreiheit nur für linke Ideologen gilt, während konservative Mahner sogleich kriminalisiert werden, zumal wenn sie der ins Krankhafte übersteigerten Multikulti-Ideologie kritisch begegnen.
g h aus Berlin
Freitag, 11-05-12 22:03
Ja, ja, die traditionellen Feinde der Wahrheit sind wieder am Werk. Die Behauptung sei falsch, man dürfe Israel nicht kritisieren. Aber, oh Wunder, im Augenblick, wo man sie übt, verwandelt sich diese Kritik stets, wie Wein und Oblate in Blut und Fleisch Christi, in "Antisemitismus" (oder wenigstens antisemitische Thesen) oder "jüdischen Selbsthaß". Fällt Ihnen auf, daß nie mit Gegenargumenten, immer nur mit (diffamierenden) Gegenbehauptungen gekontert wird?! Stets nur die Forderung nach Ausschluß, Aberkennung, Distanzierung, Verbot!
dr. faust aus zwiebelland
Freitag, 11-05-12 21:48
"Unsere Devise lautet :
Kein Pardon für Abergläubische, Fanatiker, Unwissende, Narren, Böse und Tyrannen............"
(DIDEROT an VOLTAIRE )
Loewental . aus Deutschland
Freitag, 11-05-12 20:16
Das Ganze nicht mehr nachvollziehbare Durcheinander, die Unlogik, das ganze Dilemma ist nur möglich, weil: Die Deutschen, die Polen, die Russen, die Franzosen, die Engländer, die US-Amerikaner, praktisch alle Staaten die am zweiten Weltkrieg beteiligt waren, mit einer durch die vermeintlichen Sieger dieses Krieges, für sie besonders „günstigen“ Darstellung der angeblichen Abläufe, die zu diesem Krieg geführt haben, leben müssen, sollen. In Wirklichkeit aber, da sind sich hunderte unabhängige Wissenschaftler in aller Welt einig, ist diese auferlegte Darstellung eine gewaltige Geschichtslüge. Wenn der unsägliche § 130 StGB abgeschafft würde, alle alliierten und deutschen Archive für die Wissenschaft geöffnet würden, wäre die Beweisführung für meine Behauptung ein leichtes, das kann man schon durch einfache Recherche im Internet selbst sehr schnell feststellen. Googlen sie z.B. nach „Siegerjustiz in Nürnberg“ . Ich selbst bin durch jahrelanges Selbststudium und das forschen im Internet zu 100% davon überzeugt, dass die heutige volkspädagogisch verbreitete Darstellung unserer näheren Geschichte, in großen Teilen einfach falsch ist und nicht der historischen Wahrheit entspricht.
Otto Ohnesorge aus Berlin
Freitag, 11-05-12 19:40
Respekt!
Soviel Impertinenz muß man mal aufbringen.
Gar nicht ignorieren.
Fordern darf schließlich jeder alles.
Höflich aber bestimmt ablehnen, das.
Und solches im 68igsten Jahre nach Kriegsende.
Unglaublich.
Meine Hoffnungen auf die Jungen haben sich mit der Primaten-Partei allerdings zerschlagen.
Die sollten ab und an von ihrem Klapprechner hochsehen, Pizza und Cola weglegen und sich mit wahrer Geschichte befassen.
Vielleicht können sie dann auch später noch kraftvoll zubeißen und die Welt begroßschnauzen.
Na ja, vielleicht klappt es ja bei den Urenkeln.
Oder wenn bei uns nichts mehr zu holen ist. Dann hört das Fordern von alleine auf.
HC Wache aus D.
Freitag, 11-05-12 19:17
Die Bundestagsabgeordneten sollen sich zu Israel bekennen? Wie oft und eindringlich denn noch? Am Besten jeden Tag und jede Stunde. Manche Menschen brauchen das halt, dass man immer wieder den Bückling vor ihnen macht. Das ist bestimmt gut für das eigene Ego.
Fordern, fordern, fordern macht auch sympathisch.
Es darf aber auch kein routiniertes Gedenken sein. Das eine oder andere Tränchen sind schon jedes mal angebracht. Ganz viel Gefühl und das Spüren der eigenen Schuld.
Und sich von der Vergangenheit befreien wollen gibt es schon mal gar nicht.
"kritisierte Knobloch am Donnerstag während einer Gedenkstunde zur Deportation der Thüringer Juden vor 70 Jahren." Wieviel Gedenktage haben die denn? Das passt auch wieder ins Bild.
Bernd Schmieder aus Berlin tut weh
Freitag, 11-05-12 18:56
"Charlotte Knobloch: Grass ist ein Volksverhetzer" Bei dieser Überschrift wurden wohl ndie Namen verwechselt.
und
"Knobloch forderte die Bundestagsabgeordneten eindringlich auf, sich zu Israel zu bekennen,"
Einflussnahme also auch noch !? Die werden sich schon bekennen, wenn es ihnen ihr Gewissen flüstert.
Clemens Pankert aus Heidelberg
Freitag, 11-05-12 18:37
Also man darf Israel kritisieren, aber keine Gedichte darüber schreiben? Man soll sich im Bundestag stramm zu Israel bekennen, aber Formelhaft darfs auch nicht werden? Und von der Vergangenheit "befreien" darf man sich schon gar nicht?
Aha.
Vielleicht sollten wir im Rahmen der "Vielfalt, Toleranz und Meinungsfreiheit" einen großen Scheiterhaufen mit den Werken Grass, Sarrazins & Co. errichten, um unsere "Demokratie" zu ehren und die Deutsch-Jüdische Verbundenheit zu bekräftigen.
Wie intolerant die "Toleranten" doch immer sind...
Yuri Orlov aus NRW
Freitag, 11-05-12 18:21
Warum reagieren die Israelis nicht weitaus gelassener?
Herrn Grass nimmt doch sowieso kaum jemand ernst!
Zwar werden deutsche Abiturienten noch mit der Blechtrommel gelangweilt, aber selbst seine Zuhörer unter den indischen Politikern ignorierten irgendwann sein "wirtschaftspolitisches" Geschwätz. Daher sollte man dem wirren Greis auch keine Titel aberkennen, sondern ihn stattdessen als nächsten Präsidenten des Club of Rome nominieren. Dort sind solche "Geistesgrößen" prima aufgehoben.
Ach, wäre Grass doch U-Bootfahrer geworden, dann hätte er vor langer Zeit abtauchen können und uns wären viele Äußerungen und Veröffentlichungen erspart geblieben. Andererseits wünscht man noch nicht einmal seinen Feinden einen solchen Bordgenossen.
Karl Halbritter aus EUdSSR
Freitag, 11-05-12 17:16
Aha! Es geht also weiter. Grass sei kein Antisemit,er benutze aber Antisemitische Thesen. Und er bewegt sich nicht in der Realität. Gut! Nun würde mich aber von Seiten der Kritiker interessieren, welche Passagen genau Antisemitisch sind und welche nicht der Realität entsprechen. Bisher konnte ich noch keine Aussagen finden, in welchen genaue Sätze diesbezüglich genannt wurden. Es wurde immer nur im Zusammenhang mit möglichen Gedanken, welche dahinterstehen könnten, "argumentiert". Genaue Aussagen gegen die Realität brachte noch keiner hervor!
Karl Siebenstein aus Pullach
Freitag, 11-05-12 16:41
"Fertigmachen" (nach Strich & Faden) nennt sich das schmutzige Spiel. Hier soll um jeden Preis verhindert werden, daß ein Literaturnobelpreisträger nach seinem Ableben die Lorbeeren erntet, die er als in seiner Rolle als Literat verdient hat, und damit als wahrheitsverkündente Instanz für den Rest der Welt diffamiert - nein - historisch und biografisch vernichtet werden. Das ist eindeutig die Intention hinter dieser ganzen Anti-Grass-Propaganda und -Polemik. Die "gebissenen Hunde" werden in ihrer Paranoia nicht nachlassen, bis sie ihr Ziel erreicht haben. Grass soll kein Platz unter den "guten Deutschen" gebühren.
schnurzpiep egal aus Alleswasimfernsehnisbeeinflusstuns
Freitag, 11-05-12 16:26
"...Dabei dürfe es keinesfalls zu einer Vermengung der Opfer aller totalitären Regime kommen."
Nein, "Vermengen" der Opfer - wo kommen wir denn da hin!
Wir wollen schön sorgsam alle Opfer in verschiedene Klassen einordnen - wie bei der Bahn die Fahrgäste:
Nur bestimmte Opfer bekommen das First class-Ticket, alle anderen Opfer bekommen 2.Kl. oder Holzklasse-Einstufung.
Wer nun sagen würde, die Dame fördere mit ihrem seltsamen "Opferklassendenken" Antisemitismus, wäre der ein Antisemit?
Da kann ich nur noch milde lächeln.
Mirco Detje aus der Nordheide
Freitag, 11-05-12 15:49
"Knobloch forderte die Bundestagsabgeordneten eindringlich auf, sich zu Israel zu bekennen, warnte zugleich jedoch vor einem „routinierten Gedenken“ mit dem man sich „von der Vergangenheit befreien“ wolle. Dabei dürfe es keinesfalls zu einer Vermengung der Opfer aller totalitären Regime kommen. (ho)"
Genau. Entscheidend ist nämlich, dass auch weitere Generationen mit Schuld beladen werden, damit diese auch schön weiter Waffen und frisches Geld nach Israel schicken. Wo würden wir hinkommen, wenn wirklich allen Todesopfern der gleiche Wert beigemessen wird. Die arme Nuklaermacht Israel benötigt auch weiterhin Entwicklunghilfe, wenn auch der deutsche Haushalt bald an einem Punkt angelangt ist, den kein Politiker mehr verantworten kann.
Wahr-Sager - aus NRW
Freitag, 11-05-12 15:46
Logisch, dass es nicht zu einer "Vermengung der Opfer aller totalitären Regime" kommen darf, denn vom "Holocaust" profitieren Knobloch und Co. in vielfacher Hinsicht. Da kann es nicht sein, dass dieses "in jeder Hinsicht einzigartige Ereignis" nur noch als ein Verbrechen neben anderen besteht.
Bodo der Boese aus Bolivien
Freitag, 11-05-12 14:56
Ein alter Mann sagt die Wahrheit. Schlimm, wenn man die Wahrheit nicht ertraegt.