Wirtschaft

Freitag, 27.01.2012

Juncker fordert neuen Schuldenschnitt für Griechenland

 

Jean-Claude Juncker: Egal was die Bürger denken Foto: Wikimedia/European People's Party Lizenz: bit.ly/1I2o

BRÜSSEL. Der luxemburgische Regierungschef Jean-Claude Juncker hat die Euro-Staaten am Freitag aufgefordert, Griechenland einen Teil seiner Schulden zu erlassen. Es bedürfe „kleiner Solidaritätsleistungen“, damit „vor allem in Griechenland die Wirtschaft nicht total absackt“, sagte er dem Standard. Nun müsse sich die EU genau ansehen, wie die europäischen Haushaltsmittel besser für schwache Euroländer eingesetzt werden könnten.

Angesichts der zunehmenden Kritik an der Euro-Rettungspolitik betonte Juncker, es interessiere ihn nicht sonderlich, wenn die Maßnahmen nicht von den „eigenen Bürgern verstanden“ würden. „Ich kann mich nicht jeden Tag fragen, ob jeder Bürger der EU mit jeder Maßnahme der Politik einverstanden ist.“

Merkel warnt vor Überforderung Deutschland

Der Eurogruppen-Vorsitzende warnte zudem vor einer Staatspleite Griechenlands. Dies sei „nicht nur ein theoretisches Horrorszenario, sondern es wäre die Inkaufnahme von gewaltigen sozialen Problemen.“

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte bereits am Mittwoch bekräftigt, Deutschland dürfe bei den Rettungsschirmen nicht überfordert werden. Zwar sei die Bundesrepublik bereit, weitere Verbindlichkeiten einzugehen, hierbei müsse jedoch die Leistungskraft Deutschlands im Auge behalten werden. Merkel reagierte damit auf eine Forderung des Internationalen Währungsfonds, der eine Aufstockung der Hilfszahlungen ins Spiel gebracht hatte. (ho/CvM)



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Der Udo aus Neuschwabenland

Montag, 20-02-12 10:59

Als langjähriger Abonnent der JF habe ich, anlässlich der auf uns zu rollenden „EUROPA-KATASTROPHE“ gegen die man als Einzelner in unserer Demokratur aber leider kaum etwas ausrichten kann, mir einen ganz persönlichen „kleinen“ Protest einfallen lassen.
(Leute aus meinem Bekanntenkreis) und ich habe(n) an den Kfz Nummernschildern die „12 Sterne“ auf dem blauen Feld links über dem „D“ mit schwarzem Isolierband überklebt! Effizient, zensurfrei, und einfach… vielleicht ein Tip an die JF-Lesergemeinschaft!

Mit freundlichenm Grüßen

DER Udo

 

dr. faust aus der heimsuchung

Montag, 30-01-12 13:34


Die ADMInISTRationE braucht permanent mehr Geld (Faß ohne Boden !)

Das Repertoire an Erhöhungen von Abgaben und Steuern
– auch I N F L A T I O N E genannt –

ist so luftig wie WolkenKuckucksheim !!!

 

Bernd Sydow aus Berlin

Montag, 30-01-12 09:05

(2) Es ist ein Irrweg, den Euro dadurch retten zu wollen, indem man das (Noch-)Euro-Mitglied Griechenland an den Tropf ständig aufzustockender Euro-Rettungsschirme anschließt. Dieser Erkenntnis werden sich über kurz oder lang auch solch verbohrte Eurokraten wie Junker nicht verschließen können.

 

Bernd Sydow aus Berlin

Montag, 30-01-12 08:55

(1) Daß ausgerechnet Junker, der Regierungschef eines Zwergstaats wie Luxemburg, Vorsitzender der Eurogruppe ist, ist insofern nachvollziehbar, als dieses klitzekleine Land ohne das intensive Eintreten seiner politischen Führung für einen zentralistisch gelenkten europäischen Bundesstaat hinsichtlich seines politischen Einflusses nicht viel mehr als ein "Fliegenschiss" wäre.

Und so fällt es Junker natürlich leicht - ganz im Sinne der eurokratischen Doktrin - eine 'große Klappe' zu haben, wenn es um weitere Milliarden-Zahlungen der finanzstarken Euroländer, also zuvorderst Deutschlands, an marode Pleitestaaten geht. (2)

 

Ch. Henrich aus Berlin

Montag, 30-01-12 08:49

Wer hindert den Juncker denn, luxemburgische Banken aufzufordern, ,,kleine Solidaritätsleistungen'' zu erbringen. Deutsche Steuerzahler haben die Krisen nicht mitverschuldet. Er muß auch nicht ,,jeden Bürger der EU'' fragen. Es reicht, auf die Fachleute zu hören. Nach einem Schuldenschnitt wird der Eiertanz über kurz oder lang von vorn beginnen. Ein Schrecken ohne Ende oder anders gesagt, eine hervorragende Methode, fleißige Deutsche nachhaltig zur Ader zu lassen.

 

Chris Kuhn aus Schland

Montag, 30-01-12 07:01

Mal drauf achten: Weihnachten war's äußerst ruhig um und in Hellas, da haben die erst mal gut abgefeiert. Jetzt ist wieder Zeit zum (Katzen)jammern. Das Gleiche galt für die Urlaubszeit im August usw. Ebenfalls bemerkenswert: die immer gediegenen Klamotten und wohlgenährten Bäuche der Athener Demonstranten. Sieht so ein Land aus, das vorm Absturz ins Armenhaus steht?

 

Julius Recht aus Irrenheim

Sonntag, 29-01-12 16:41

Viele Wissenschaftler haben uns rechtzeitig von Geld an Griechenland gewarnt, keine wollte dies wahr haben
und folgen. Wir ruinieren unseren Land und das ist noch nicht alles. Mir scheint, daß bestimmte Kreise
dies auch absichtlich wollen....

 

Julius Recht aus Irrenheim

Sonntag, 29-01-12 16:35

Es ist die höchste Zeit, daß wir mit ständiger Zahlung und Zahlung sofort aufhören. Haben wir nicht
genug Armen und Kinder, die keine richtige Mahlzeit
bekommen oder armen Rentner? Warum wird von uns immer mehr gefordert, als was wir können oder will jemand uns auch dort sehen, wo Barrosos -Land heute
steht? Bitte Aufklarung....

 

dr. faust aus dem jean-claude buncker

Sonntag, 29-01-12 12:18


Soll Griechenland noch mehr Geld bekommen?

Aktuelles Umfrage-Ergebnis :

Antwort : 72 % - auf keinen Fall !!!


 

dr. faust aus dem jean-claude buncker

Sonntag, 29-01-12 12:15


Soll Griechenland noch mehr Geld bekommen?

Umfrage-Ergebnis :

 

Paul Mannstein aus dem Amilan

Samstag, 28-01-12 15:37

Wer soll das bezahlen wer hat das bestellt wer hat soviel Pinke Pinke wer hat soviel Geld?

 

Toni von Schlummerland aus und vorbei isses schon lange!

Samstag, 28-01-12 09:56

hab ich das hier schon erwähnt?

"Willst du eine Gesellschaft vernichten, dann mußt du seine Währung zerstören!"
(Lenin)

 

jürgen schönhof aus NRW

Samstag, 28-01-12 00:26

Ich finde,man sollte erst mal diejenigen zur Kasse bitten, die jahrzehntelang in Griechenland abgesahnt haben. Dies wären die nicht wenigen griechischen Milliardäre, die jetzt beflissen ihre Vermögen ins Ausland transferieren...was für ein Pack....

 

Volker Larina aus Nordland

Freitag, 27-01-12 22:00

Es waren die Eurokraten, die die Osterweiterung der EU, gegen jeden sachlichen Menschenverstand, mit einer todesmütigen Geschwindigkeit vorantrieben. Überwiegend Beitrittsländer, die ein Fass ohne Boden darstellen.

Der zuständige EU-Kommissar war übrigens ein Deutscher, ein Sozi und ehemaliger Generalsekretär der FDP, Herr Verheugen.

Die überstürzte, chaotische und stümperhafte Euro-Einführung war wieder das Werk deutscher Politiker (CDU/CSU, FDP, SPD und Grüne), diesmal im Bündnis mit Frankreich.

Nun kann das deutsche Volk die, von ihren eigenen Politikern, eingebrockte Suppe auslöffeln. Da helfen auch keine billigen Rechentricks bei der Inflationsrate, der Arbeitslosen- und Armutsstatistik. Die Zahlung hat bereits begonnen.

 

Lukas Räder aus Bauhaus

Freitag, 27-01-12 20:29

Ach, endlich, da haben die Banken aber lange gebraucht, um ihre Kohle zu retten.
Jetzt scheints jedoch soweit zu sein. Jetzt dürfen die Gläubiger, die nun die Staaten, also deren Bürger sind, in die Röhre schauen und den Griechen ihre Schulden erlassen.
Aber bloß nicht auf die Idee kommen, dass es das dann schon gewesen wäre. Portugal, Spanien und Italien könnte noch ein Weilchen dauern. Solange bis dahin alle die Füße stillhalten.

 

Paul Mannstein aus dem Amiland

Freitag, 27-01-12 19:58

Herr Jean-Claude Juncker was sie faseln interesiert niemanden. Zu aller letzt wird der Markplatz entscheiden was mit Griechenland und dem Euro passiert.

 

Bernd Schullcke aus Sachsen-Anhalt

Freitag, 27-01-12 19:43

Wer die Entstehungsgeschichte des Euros kennt, weiß genau, die Währung diente nur einem Zweck: Deutschland wirtschaftlich klein zu halten. Nur deshalb haben Frankreich, England und Belgien 1989 interveniert und auf eine schnelle Abschaffung der D-Mark gedrängt. Das, oder es gäbe keine Wiedervereinigung. So sehe ich das heutige Geldgerangel ohne jede Illusion. Die sind alle erst zufrieden, wenn wir am Boden sind.

 

Prabahindran Thambineera aus Zürich, Schweiz

Freitag, 27-01-12 16:55

Der Euro sei Zeichen europäischer Solidarität, dann, das billige Geld für schwache Länder sei Zeichen der Solidarität, jetzt ist der Schuldenschnitt Zeichen der Solidarität.

Ausser Solidarität müssen wir nichts geben, wa'?

Aber; das Ganze fällt jetzt langsam in sich zusammen. Das ist gut und auch notwendig so.

 

Der Stachel im_Fleisch_des_Systems aus Absurdistan

Freitag, 27-01-12 16:22

Die kriminellen Eurokraten haben die Frechheit, elementare Bürgerrechte, in der Manier absolutistischer Herrscher gegenüber Leibeigenen, abzuschmettern. Die Bürger werden zu hörigen Sklaven einer kriminellen Vereinigung.

 

Berta Schwarz aus Nürnberg

Freitag, 27-01-12 16:09

"Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte bereits am Mittwoch bekräftigt, Deutschland dürfe bei den Rettungsschirmen nicht überfordert werden."
Diese Erkenntnis kommt unserer Kanzlerin erstaunlich früh. Ist sie irgendwie erleuchtet worden, wird sie gar zur heiligen Angela?

 

bernd langheinrich aus Freistaat

Freitag, 27-01-12 15:51

Der Herr Junckers muß ab und zu mal etwas sagen, sonst verwechselt man ihn mit dem Parkplatzwächter der EU.Sein kleiner Parkplatz Luxemburg ist uns so unwichtig wie der Kassierer selbst!

 

Erwin der Querdenker aus Dummerland

Freitag, 27-01-12 15:19

Euro-Land gleich Groß-Dummerland!

Warum wehren sich die Menschen nicht in den leistungsstarken Euro-Ländern gegen diese Verhöhnung ihrer "Demokratien"?

Denn gerade wir Deutschen, das war vorherzusehen, sollen die Hauptlast für diese Machenschaften tragen! Eine Largarde hat ebenfalls schon vorweg ihre französische Geschäftsidee verkündet und fordert nun, dass die EZB für den Schuldenschnitt aufkommen soll! Dadurch würde Deutschland ganz erheblich an den französischen Bankenschulden beteiligt.

Doch da die Ereignisse des Jungel-Camps für die desorientierten Bürger in Deutschland wichtiger sind (Sex, Drogen und Spiele, Brot gibt es gegenwärtig noch genug),
werden sie mit Hilfe der Nazi-Keule und der verwirrten Linken, eher stillhalten.

 

Lutz von Peter aus Brussel

Freitag, 27-01-12 13:27

Wenn das in Luxembourg ankommt wird es ihm schwer schaden. Die Luxembourger sind vernünftige Leute, aber sie lmassen sich nicht vera.....

 

Lutz aus D aus .

Freitag, 27-01-12 12:49

Das ist doch genau die Entwicklung, die zu erwarten war und mit Sicherheit nicht Ende der Fahnenstange.

 

Wolfgang Hase aus Thüringen

Freitag, 27-01-12 12:05

"...betonte Juncker, es interessiere ihn nicht sonderlich, wenn die Maßnahmen nicht von den „eigenen Bürgern verstanden“ würden." Jetzt lassen die Eurokraten auch noch die letzte Maske fallen. Doch die gleichgeschalteten Medien werden auch diese Nachricht nicht verbreiten. Schlaf weiter lieber Michel!

 
 

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