Die derzeitigen Werte und Umfragen für die Partei gäben nur eine Stimmung wieder, sagte Zastrow im Interview mit der JUNGEN FREIHEIT. Bis zur Bundestagswahl werde die FDP wieder eine Renaissance erleben – und zwar mit Philipp Rösler an der Spitze, versicherte der Sachsens FDP-Chef.
Gleichzeitig äußerte Zastrow Verständnis dafür, daß viele FDP-Mitglieder und -Wähler unglücklich mit einigen politischen Entscheidungen der schwarz-gelben Bundesregierung seien, so zum Beispiel der Kehrtwende in der Energiepolitik. Hier gebe es einen „linksgrünen Zeitgeist“, von dem sich alle Parteien anstecken ließen und der in der Atomfrage in Hysterie umgeschlagen sei, kritisierte Zastrow. Dem hätten sich leider auch die Liberalen ergeben.
„FDP als Stimme der Vernunft“
„Jetzt kommt es aber darauf an, daß die FDP die Stimme der Vernunft in der Energiepolitik ist und darauf achtet, daß die Preise nicht zu sehr steigen und der Industriestandort Deutschland gefährdet wird.
In der Frage der Euro-Krise verteidigte Zastrow den Kursseiner Partei. Derzeit sei es vor allem die FDP, die Eurobonds und damit die Vergemeinschaftung von Schulden verhindere. „Langfristig darf es ganz sicher keine Transfer- oder gar Schuldenunion geben“, unterstrich der FDP-Politiker.
Im Moment müsse man aber auch aus nationalem Interesse an einer Eingrenzung der Krise interessiert sein und den angeschlagenen Ländern helfen. „Aber wir müssen unsere Hilfe auch an Bedingungen knüpfen und Reformen einfordern. Die Eigenverantwortung der Staaten muß wieder gestärkt werden“, forderte Zastrow. (krk)
Ich werde niemals verstehen, wie man so realitätsblind
durch die Gegend tappen kann, es geht einfach nicht!!
Jorge Salvador aus Maragojipe
Donnerstag, 02-08-12 21:15
Verlogenes Pack. Es ist ist 5 nach 12 und jetzt praesentieren sich diese Leute, die alle Fehlentwicklungen in Deutschland massgebend mitgetragen haben als "Stimme der Vernunft".
Carsten Schulz aus Mannheim
Donnerstag, 02-08-12 14:52
Ich glaube die FDP sollte erstmal in sich gehen und überlegen, was sie wirklich will und wofür sie eigentlich steht.
Um es mal etwas grobschlächtig zu sagen: vor 30 Jahren haben sie die Sozialliberalen weitgehend rausgeeckelt und vor 20 Jahren die Nationalliberalen.
Geblieben sind die Westerwelles dieser Welt, die eigentlich irgendwie mit jedem können und deshalb eigentlich für nichts Greifbares mehr stehen.
Die gehen nicht mal mehr als Partei der Besserverdienenden durch. Selbst dieses Markenzeichen haben ihnen die Grünen weggeschnappt.
P. Böttcher aus G.E.S.T.E.R.N.
Donnerstag, 02-08-12 13:07
?
Die FDP wird wieder eine Renaissance erleben?
FDP als Stimme der Vernunft?
Aus nationalem Interesse?
Was ist das?
Renaissance, ein gefährliches Wort mit zwei S wie in §.
Nationalem Interesse, bei der FDP? Klingt auch sehr anrüchig.
Rechts, Zwickauer Zelle, Kuckucks-Klan etc.
Jetzt braucht man nur noch die Glanzleistung der Marketingabteilung, um die FDP wieder zu retten.
Ein neues Logo!
Man sollte wieder aus der FDP die F.D.P. machen!!!
Das ist die Lösung!
Das gibt den Jungs wieder ein Stück Identität zurück und überzeugt die Wähler.
Oder auch nicht.
Wie heißt der Junge??
Otto Ohnesorge aus Berlin
Donnerstag, 02-08-12 13:02
Ob der unnötige und überhastete Ausstieg aus der Kernenergie.
Welcher uns noch sehr teuer zu stehen kommen wird.
Oder die Vernichtung deutschen Wertvermögens, die sogenannte "Euro-Krise".
Zuerst trägt diese Partei alle Entscheidungen mit.
Als Regierungspartei, wohlgemerkt.
Dann will sie die Wähler beruhigen.
War alles nicht so gemeint. Eigentlich waren wir ja auch dagegen.
Vertraut uns. Können diese Augen lügen?
Wir sind die Retter in der Not. Wir verhindern ab jetzt als einzige Partei das Schlimmste.
Wählt uns.
Hallo? Jemand zu Hause?
Eine Oppositionspartei in der Regierung?
Ob der -feine Herr- wohl Anteile an einem Unternehmen gezeichnet hat, welches Placebos herstellt?
Will der am Profit noch profitieren?
Kersti Wolnow aus Irrenhaus BRD
Donnerstag, 02-08-12 12:41
Mit diesem Parteivorsitzenden des Wackelpuddings FDP kann ich weder optisch noch zu Sachfragen etwas anfangen. Aber wie sagte Honecker: "Vorwärts immer-rückwärts nimmer", also weiter so.