BERLIN. Die Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT protestiert entschieden gegen die Behandlung ihres Reporters auf dem Parteitag der Piraten am Wochenende in Neumüster. Es könne nicht sein, daß die Zeitung dermaßen in ihrer Berichterstattung behindert werde, sagte Chefredakteur Dieter Stein.
Ein solches Verhalten sei man bislang von der Linkspartei gewohnt gewesen. „Aber die schreiben sich auch nicht Transparenz auf ihre Fahnen“, kritisierte Stein.
Einem Redakteur der JF war rund zehn Tage vor dem Parteitag die bereits gewährte Akkreditierung wieder entzogen worden. Als Grund wurden die von der JF „vertretenen politischen Inhalte“ angegeben, von denen man sich distanzieren wolle. Statt dessen wurde dem Journalisten vorgeschlagen, als Gast an dem Parteitag teilzunehmen.
Stein: „Wir akzeptieren das Verhalten der Piraten in keiner Weise“
Nach mehrmaligem Nachhaken wurde ihm eine „einfache Presseakkreditierung“ vor Ort in Aussicht gestellt – „ohne gesonderte Privilegien“. Am Sonnabend dann wurde ihm in Neumünster trotz Presseausweises erneut die Akkreditierung und der Zugang zum Parteitag als Pressevertreter verweigert, er erhielt keine Presseunterlagen und konnte auch nicht an den Pressekonferenzen teilnehmen. Am Montag entschuldigte sich die Pressesprecherin Anita Möllering für das Geschehen. Es sei wohl zu Mißverständnissen gekommen, sagte sie gegenüber der JF.
„Wir akzeptieren das Verhalten der Piraten in keiner Weise. Uns steht als unabhängige Wochenzeitung das gleiche Recht auf Berichterstattung zu, wie jedem anderen Medium in Deutschland auch. Daß einem Redakteur der JF trotz Presseausweises aus politischen Gründen die Akkreditierung verweigert wird, ist in meinen Augen ein Skandal. Daran ändert auch die nachträgliche Entschuldigung der Pressesprecherin nichts“, betonte Stein. (JF)
Als der Journalistin Andrea Röpke die Akkreditierung zu einem NPD-Parteitag verweigert wurde, äußerte sie sich derart (bitte jetzt spiegelbildlich auf die Piraten beziehen) :
„Das ist eine anmaßende Frechheit. Das zeigt aber auch, wie die Neonazis mit Journalisten umgehen und versuchen, uns zu kontrollieren. ... Seit einiger Zeit kann man feststellen, dass die Hemmschwelle der NPD gegenüber Journalisten immer weiter sinkt. Für die Rechten gehören Journalisten zum Lager der Todfeinde. ... Es ist vielmehr eine willkürliche Schikane, die zur Strategie der Einschüchterung gehört - eine Strategie, die die Neonazis schon seit Jahren verfolgen. Es kann alle Redaktionen treffen.“
Peter Schwenzer aus Madrid
Donnerstag, 03-05-12 23:41
Bestes Beispiel dafür, was das Denken der Piraten ist, ist doch die Straßenumbenennung in Friedrichshaim. Überhaupt: Sie wollen doch nur die Politik entern, um sich an ihr zu bedienen, sie sind halt eben nur Piraten, sozusagen die gleichen Gauner in neuem Gewand.
Peter Schwenzer aus Madrid
Donnerstag, 03-05-12 23:34
Und die wollen die Politik verändern? Die machen doch denselben Kram wie die anderen: Linkslastigkeit, Einheitsdenken, Ausgrenzung... und dazu sind sie auch noch Hampelmänner. Die würde ich nie wählen.
Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ
Donnerstag, 03-05-12 13:49
(1) @ Bernd Schmieder
O-Ton Adolf Hitler:
- "Kommunismus und Nationalsozialismus sind im Grunde dasselbe!
- "Wir haben erfolgreich die Linken ausgeschaltet, mein großer Fehler war, das nicht genauso entschieden mit den Rechten gemacht zu haben!"
Goebbels und Roland Freisler - u.a. -, haben als stramme Kommunisten angefangen, Stalin ließ vor dem Krieg hunderte nach Moskau geflohene dtsch. Kommunisten an Deutschland ausliefern und bis zum Unternehmen Barbarossa lobte die französische Kommunistische Partei Hitler in höchsten Tönen und trat radikal jeder Kritik am Dritten Reich entgegen. Wer sich innerparteilich nicht daran hielt wurde ausgeschlossen! (vgl. Raymond Cartier, Der Zweite Weltkrieg)
Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ
Donnerstag, 03-05-12 13:48
(2) Trotzdem war die Alltagswirklichkeit im III.Reich von erheblichen fortbestehenden Freiheitsgraden und -rechten gekennzeichnet.
Meine Mutter einmal über eine Hausdurchsuchung der Gestapo (ihr Vater, mein Opa, war Kommunistensympathisant und dreimal zur Vernehmung verhaftet worden, sie selber aber erstaunlicherweise im Führerhauptquartier tätig und ihre Tante Chefsekretärin Görings):
"Normalerweise durften die auch nicht so ohne weiteres ohne Durchsuchungsbefehl usw. reinkommen!"
Mindestens bis 1944 waren z.B. auch politische Gerichtsurteile oft (nicht immer natürlich) erstaunlich milde, Bewährungsstrafen keineswegs selten.
Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ
Donnerstag, 03-05-12 13:47
(3) Bei - erstmaligen - "Abhören von Feindsendern" ohne Vorstrafen z.B. die Regel, und auch die "Swing-Jugend" (damals: "Stinte") spielten keineswegs wie heute oft (Guido Knopp usw.) behauptet, mit ihrem Leben.
Im Gegenteil, der "Negerjazz" war nicht verboten, lediglich 40 Schallplatten standen auf dem Index , alles andere konnte man duchaus frei kaufen und es gab auch Jazz- und Swingorchester, wie z.B. Max Greger, Teddy Staufer usw. Es wurde lediglich nicht gern gesehen, und die meisten Erwachsenen über die "Stinte" die Nase, - wie später anfänglich auch über die Beatles und "Langhaarigen". Mehr war nicht.
Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ
Donnerstag, 03-05-12 13:47
(4) Auch der Schriftsteller Wolfgang Borchert ("Draußen vor der Tür") ist auch ein gutes Beipiel:
Als er in Rußland wegen Verdacht auf Selbstverstümmelung in Arrest saß (hatte sich auf Wache einen Finger weggeschossen), fand die Gestapo in seiner Wohnung massenhaft Schmähgedichte und bösartige Karrikaturen über Hitler, Göring usw.. Er kam daraufhin in eine "Bewährungskompanie", - und wurde in der Truppenbetreuung eingesetzt. Als Schauspieler und Komiker. Als der er dann auf der Bühne vor johlenden Landsern Goebbels nachmachte. Wieder Verhaftung, trotzem lieferte er noch das eine oder andere nach.
Aber: der Mann hat bis Kriegsende alles in allem gerade mal n e u n Monate in Untersuchungshaft gesessen. Wohlgemerkt, nicht in Strafhaft!
Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ
Donnerstag, 03-05-12 13:22
(5) Der KZ-Aufenthalt (in "normalen" Konzentrationslagern, die keine Vernichtungslager waren) betrug für politische Gegner i.d.R. genau zwei Jahre, und die Behandlung dort hing in hohem Maße vom Lagerleiter/Personal ab, nicht selten ging es sogar ziemlich moderat zu, von kleinen eher scherzhaften Schikanen abgesehen (weiß ich u.a. aus erster Hand von meiner Mutter, bzw. meinem "Kommunisten-Opa" ).
Beispielsweise mußte ein Bekannter meines Großvaters vor der Entlassung eine halbe Stunde vor einer Wanduhr "strammstehen" , und man bedeutete ihm, wenn er sich bewegen würde, würde man ihn nochmal zwei Jahre dabehalten.
Man sollte allerdings nicht vergessen, daß im umgekehrten Falle Kommunisten mit SA-Leuten nicht anders verfahren wären.
Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ
Donnerstag, 03-05-12 13:15
(6) Alles in allem aber kein Vergleich zu Väterchen Stalins Horrorstaat!
In der Roten Armee, anders als im Fall Borchert, genügte die Laune eines betrunkenen Vorgesetzten , um auf der Stelle erschossen zu werden.
Und im Zivilleben waren da nicht nur die Schauprozesse gegen die treuesten Kommunisten der Anfangszeit, das gesamte Leben unter der "Herrschaft der Arbeiterklasse" war von massiver Bespitzelung, Unterdrückung und Bedrohung gekennzeichnet, - und zwar bis in den letzten Winkel! Selbst "einfach so" ohne jedes "Fehlverhalten" konnte man in Sibirien oder im Massengrab landen.
Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ
Donnerstag, 03-05-12 13:14
(7) Es sollte überall Furcht und Schrecken erzeugt werden, - Stalin befahl daher z.B. einmal 9.000 willkürlich, sozusagen aus dem Telefonbuch ausgesuchte Menschen zu erschießen! Und der Befehl wurde ausgeführt.
In Deutschland, trotz Gestapo usw. völlig undenkbar.
Bernd Schmieder aus Berlin
Donnerstag, 03-05-12 09:18
@Claus Z. aus Leipzig
Tut sich ja, nicht, sie sagt ganz offen, wie es läuft. Es hört nur keiner hin !
http://www.youtube.com/watch?v=lAGxcmQhSKg&feature=g-vrec
Ich glaub`, ihr müsst Montags wieder auf die Straße - nur würdet ihr diesmal zusammengeprügelt werden...
Claus Z. aus Leipzig
Mittwoch, 02-05-12 20:03
Wie ich schon oft nur für mich mal so dachte ... die nächste Diktatur tarnt sich damit uns die Freiheit und Demokratie zu erhalten zu wollen
Rodolfo Panetta aus Horb-Grünmettstetten
Mittwoch, 02-05-12 13:48
Einmal ganz abgesehen von dem totalitären Verhalten der sogenannten "Piraten" gegenüber der JF: Fühlen wir ihnen einmal inhaltlich auf den Zahn! Wie verhalten sich gewählte Piraten-Abgeordnete angesichts der deutschen Zahlungen an Banken und an die sogenannten "Rettungsfonds"? Schützen sie deutsches Geld? Schützen sie unsere Bürger vor Ausplünderung? Die JF ist jedenfalls auf der Seite der Deutschen. Ist es das, was die Piraten kritisieren? Gefällt es ihnen nicht, wenn sich jemand auf die Seite des deutschen Steuerzahlers stellt?
schwarzrotgold x aus schlummerland
Mittwoch, 02-05-12 02:04
Was soll man dazu sagen ? Die Piraten zeigen mit ihrem Verhalten meiner Meinung nach zweierlei:
1.- sobald sie von den Etablierten unter Druck gesetzt werden, geben sie nach und lassen sich einschüchtern. Das zeugt nicht eben gerade von Profil, sondern von mehr "Schein als Sein".
2.- die Vorderung nach "mehr Demaokratie" beweist sich als eine Lüge.
Beides ist enttäuschend. Es zeigt sich schon zu Begin ihrer Karriere, dass ihr Gerede nur Show ist und ihre MItglieder es, wie bekannt, auf kräftige "Diäten" abgesehen haben, kommen sie erst einmal an die Macht.
Wie hiess die Partei ? Piraten oder FDP-II ?
Rodolfo Panetta aus Horb-Grünmettstetten
Dienstag, 01-05-12 23:44
Nun gut, jetzt wissen wir klar und deutlich, wo die Piraten stehen: Sie sind eine weitere totalitäre Partei in diesem korrupten, linkslastigen System. Wir brauchen nach wie vor eine rechtsgerichtete Partei in Deutschland, welche den Werten des Grundgesetzes von 1949 wieder Geltung verschafft.
Thorsten Müller aus Berlin
Dienstag, 01-05-12 22:51
Die JF sollte verstärkt über diese neue Linkspartei und ihre infantilen, dekadenten und antirechten Inhalte aufklären.
Es zeigt einmal mehr, daß die JF zur Rechten gehört, mag sie sich bisweilen distanzieren wie sie will.
Daher: Mehr Biss! Die JF ist auf einem erfolgreichen Weg.
Bernd Schmieder aus Berlin
Dienstag, 01-05-12 21:55
@ Eckard Eckstein : Ich kann Ihnen noch nicht einmal sagen, ob ich die JF hiermit gefährde oder ob Sie meinen Denkanstoß hier lesen können. Das muß die online-Redaktion entscheiden. Ich mag (und kann) auch lieber einfache Worte für komplizierte Themen. Nun frage ich mich aber, ob wir Faschismus und Nationalsozialismus gleich stellen dürfen. Ich frage mich, ob die 44 %, die 1933 die NSDAP gewählt haben, eine Art Sozialismus wollten oder Faschismus oder die „Staatsfeinde“ vernichten wollten. Ich frage mich, ob Hitler und Stalin Rechts oder Links waren, beide haben Millionen Menschen sterben lassen. Ich kann sie ja beide Sozialisten nennen, oder ? Wo war den Stalins internationaler Sozialismus besser ? Ganz einfach : Er hat gewonnen und die Deutschen waren/sind ein deutlich lohnenderes Opfer für die Siegermächte. Ich müßte mich nun noch fragen, ob wir darüber offen reden dürfen. Nun, diese Frage stelle ich mir aber nicht. Ich weiß aber ganz genau, daß beiden Völker keinen Massenmord woll(t)en. Uns darf man das aber unterstellen. Das ist dann aber keine Volksverhetzung, das ist Politik.
Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ
Dienstag, 01-05-12 15:33
@ Joachim Reuter: "Ist man Verschwörungstheoretiker, wenn man vermutet, daß hinter diesem Haufen und seiner Propaganda in den Medien unser Inlandsgeheimdienst steckt?"
Radio Eriwan: Im Prinzip ja, - da es aber tatsächlich einen Inlandsgeheimdienst gibt, auch wieder nicht!
Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ
Dienstag, 01-05-12 15:23
Korrektur: "Oposition" - mit einem "p" -, war ein Tippfähler!
Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ
Dienstag, 01-05-12 15:20
(1) Es erhebt sich wieder - natürlich nur rein theoretisch und ohne Erfolgsaussicht -, die Frage, ob nicht ein Gesetz die unzutreffende Unterstellung nationalsozialistischer politischer Positionen unter Strafe stellen müßte!
Denn: alles was das n i c h t umfaßt, mag man "rechtsradikal" nennen, es ist aber demokratisch absolut legitim.
Aber wir wissen ja, daß es solche tatsächlich definitiv nationalsozialistischen Positionen praktisch nirgendwo mehr gibt. Auf jeden Fall nicht in einem Umfang, der den auch staatlich massiv geförderten ständigen "Kampf gegen Rechts" auch nur ansatzweise rechtfertigen würde!
Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ
Dienstag, 01-05-12 15:20
(2) Allein daran zeigt sich, daß die BRD keine Demokratie ist, - denn immerhin ist die politisch Rechte, bürgerlich Konservative wie entschieden Nationale, faktisch die einzige verbliebene wirkliche Oposition, ja geradezu die heutige Avantgarde!
Man bedenke auch, daß etwa in den - wirklich demokratischen - USA eine derartige massive Einschränkung der Meinungsfeiheit, unzweideutige politische Behinderung, Ausgrenzung und Unterdrückung lediglich mißliebiger Überzeugungen und politischer Aktivitäten völlig undenkbar wäre!
Einmal aus traditionellen Gründen der demokratischen Mentalität und Überzeugungen, aber auch rein politisch-institutionell und legeslativ.
Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ
Dienstag, 01-05-12 14:57
# Als Grund wurden die von der JF „vertretenen politischen Inhalte“ angegeben.
.................................................
Ach so! Und welche sind das?
- Leugnung des Holokaust?
- Verehrung Adolf Hitlers?
- Vertreten nationalsozialistischer Rassentheorien?
- Euthanasie für Behinderte?
Nein? W a s d a n n?
Ah, - verstehe: die JF hätte als einzige verbliebene Zeitung kritisch berichtet. D a s ist natürlich für eine - angeblich - der Demokratie und besonderer Offenheit verpflichtete Partei ein Grund!
Und dann noch die vielen Rechtsradikalen, die der JF Intervies gaben, in ihr schrieben oder sogar Werbung für sie machten: Peter Scholl-Latour, Ephraim Kishon...und, und, und.
Eckard Eckstein aus Deutschländ einig Kasperländ
Dienstag, 01-05-12 14:56
(2) Die nachträgliche Entschuldigung ist höchstwahrscheinlich reines Kalkül, möglicherweise auch von vornherein gewesen, - schließlich ist sie in der Sache wirkungslos. Jemandem ein Bein stellen und hinterher grinsend sagen: "Oh, d a s tut mir jetzt aber leid...!"
Ich habe die Opas und Omas dieser Computer-68er erlebt und kenne das: jetzt wird, wenn auch nicht mehr in der Wohngemeinschaftsküche, der ideologische Sieg über die "Nazis" gefeiert. Als hätten sie als tapfere Widerstandshelden im III. Reich Heinrich Himmler ausgetrickst.
Jürg Rückert aus Südwest
Dienstag, 01-05-12 11:14
Allein der Anspruch auf Grundsicherung für alle ohne jede Gegenleistung ist bezeugter Wahn.
Der deutsche Pirat steht auf dem Hundeschlitten, ruft „kusch, kusch“ und die Chinesen-Kulis ziehen an. Die Chinesen sind eben so wie Schlittenhunde: Arbeiten für andere, das ist ihr Leben. Ohne Arbeit wären die todunglücklich. Und den Fisch als Belohnung fangen sie selbst und bringen dem Herrchen auch einen, ja, sie apportieren ihm noch ein Bier dazu.
Das ist nicht nur politische Debilität, das ist Idiotie.
Toni von Schlummerland aus und vorbei isses schon lange!
Dienstag, 01-05-12 10:48
Auch das bleibt für ca. 95% der Michels unter uns.
Ian Ik aus Brasilien
Dienstag, 01-05-12 10:31
Gebt der PP erst mal eine Chance.
Zwar scheint es einen Linksdrall zu geben, aber warten wir erst einmal ab, wie sie sich innerhalb der nächsten Jahre entwickelt.
Man darf auch nicht vergessen, dass die PP eigentlich ja eine Meta-Partei sein will, also eine Partei, die das Parteiensystem/das demokratische System ändern will.
Selbst wenn sie sich gegen rrrrrechts positionieren sollte, kann es trotzdem sein, dass durch die Demokratisierung Deutschland trotzdem ent-link't wird.
Bernd Stanetzek aus Bünde
Montag, 30-04-12 22:53
Teil 3
Na ja und wenn die Piraten das sagen muß es stimmen denn
sie sind ja die Internetpartei und wollen Freiheit im Internet.Und schon schläft der Michel wieder.
Freunde,wir müßen auf der Hut sein.Das Internet ist die einzige Möglichkeit uns zu informieren.Also ist es
für die Mächtigen der größte Feind.Sorgen wir dafür,daß es so bleibt.
Bernd Stanetzek aus Bünde
Montag, 30-04-12 22:53
Teil 2
Danach wurden sie von Kommunisten wie Tritin,
Ströbele, Fischer etc. unterwandert und es ist praktisch
nichts von dem was die Gründer der Partei wollten übrig
geblieben. Aus einer von Vernunft geleiteten Einstellung
zur Umwelt wurde eine Staatsräson,ja eine Religion gemacht,der alle blind folgen ohne dabei zu erkennen,
welchen politischen Hintergrund diese von Altkommunisten
geführte Partei verfolgt.
Und darum habe ich das ungute Gefühl,daß die kleine
Piratenpartei dem großen Ziel der Internetzensur dienen
soll.Man ist ja schon am aussortieren.Man ist jetzt schon ganz schwer gegen rechts,obwohl man vor einem Jahr noch nicht wußte was das ist.Und was ist der nächste Schritt? Nichts rechtslastiges mehr im Internet.
Bernd Stanetzek aus Bünde
Montag, 30-04-12 22:52
Wenn man die letzten 20 bis 30 Jahre langweiliger deutscher Parteigeschichte und Politik überhaupt einmal revue passieren läßt,muß man zwangsläufig zu der
Erkenntnis kommen,daß an diesem Kometenhaften Aufstieg
einer Internetpartei - gerade zu einem Zeitpunkt an dem
schon länger verzweifelt versucht wird,das Internet unter Zensur zu kriegen -,eine Partei die sich die
Internetfreiheit,und darum ging es ganz am Anfang mal,
auf die Fahnen geschrieben hat,von den politisierenden
Mainstreammedien hochgeschrieben wird.Auch die Grünen
sind mal angetreten mit dem Ziel Gottes Schöpfung zu
bewahren.
Jürg Rückert aus Südwest
Montag, 30-04-12 19:30
Nach den "Piraten" gebiert das System demnächst die "Partisanen" mit der RAF-Fahne, falls es dann noch existiert.
Die internationale Klassifikation für psychische Erkrankungen wird ständig erweitert. Eine neue Diagnose ist die "Psychodebilität". Hauptkriterien ist Debilität bei formal erhaltener Intelligenz.
Es gibt Blinde mit voll funktionsfähigen Augen und Sehbahnen, nur die Sehrinde ist lädiert.
Julius Recht aus Irrenheim
Montag, 30-04-12 19:15
Nachdem sogar die Grünen und Linken Angst bekommnen,
daß die Piraten Wähler wegnehmen können, bedeutet, daß sie die gleiche Ideen haben. Nachdem reicht uns
schon, was bis jetzt haben bzw. wir brauchen noch
dringender eine friedliche aber etwas rechtsorien-
tierte Partei und in D.
DIETER MARTIN aus WOLFEN
Montag, 30-04-12 17:55
Diese Truppe hat sich schon selbst disqualifiziert mit all ihrem Gelaber und dieser Profil - sucht. Es war bestimmt kein Verlust für die "JF", von diesen Leuten nicht "empfangen" zu werden. Nehmt es als Auszeichnung - der Art Politiker haben wir schon mehr als reichlich in der BRD.
M. H, aus Ffm
Montag, 30-04-12 17:11
wenn so eine gestallt regierungsdirektor im bundesministerium der verteidigung wird, wird es echt zeit das licht auszumachen und das weite zu suchen....., antideutsche als regierungsdirektoren und politiker....
Wahr-Sager - aus NRW
Montag, 30-04-12 16:22
Zur Debatte über Timoschenko heißt es in einem aktuellen WELT ONLINE-Artikel:
"Der neue Parteivorsitzende der Piraten, Bernd Schlömer, kritisierte die Debatte. Man solle sich auf die Menschenrechtssituation konzentrieren, diese anprangern, und nicht über die Durchführung einer Fußballmeisterschaft reden."
Allein, dass man die Piraten zu solchen Themen befragt, sagt schon aus, dass man sie ernst nimmt.
Kritischer Rationalist aus Hessen
Montag, 30-04-12 16:20
Das ist wohl Ausdruck der schieren Angst vor der kompetenten Kritik und Berichterstattung.Dabei dachte ich immer,das richtige eingefleischte Piraten nur den Seeteufel fürchten.
Tanja Krienen aus Waldeck
Montag, 30-04-12 15:07
Ich verstehe die Überraschung nicht, denn ich habe schon im März 2011, also vor über einem Jahr, hier und in dem einen oder anderen einschlägigen Forum darauf hingewiesen, dass mir ein Gesellschafts-Räuber mit dem Verweis auf ein paar Leserbriefe meinerseits an die Junge Freiheit ein Interview verweigerte und derselbe Mensch nichts besseres zu tun hatte, als nach seiner Wahl in der Kreistag als erstes eine Koalition mit der Linkspartei einzugehen. Wer im Wahlprogramm dieser omminösen Partei nachschaut, kann nichts anderes darin entdecken, als einen neokommunistisches Entwurf mit ein paar Zugeständnissen an Unternehmungen - auch in der DDR konnte man selbstständig sein, damit wenigstens etwas funktionierte...
Thomas Koepcke aus Rostock
Montag, 30-04-12 15:03
So,so noch ne linke Partei
Otto Ohnesorge aus Berlin
Montag, 30-04-12 14:53
Lieber Bernd Schmieder aus Berlin,
sehr richtig.
Da werden auch mal locker, auf einen behaupteten Verdacht hin, von der Polizei Bücherstände geschlossen.
Bücher beschlagnahmt.
Die Betreiber um ihren Tagesverdienst gebracht.
Am nächsten Tag gibt man die Büchder halt wieder raus.
Ohne Bitte um Entschuldigung.
Hab Dich mal nicht so.
Und ob man nach Jahren der Klage auf Entschädigung Erfolg hat, ist fraglich.
Wir hier sin sswar nich nachtrarend, aba wir verjessen ooch nüschte.
Die scheinen mir doch alle recht übersichtlich talentiert zu sein.
Ralf Beez Ofw d. R. aus 72250 Freudenstadt
Montag, 30-04-12 14:38
M.H, aus Ffm
Herzlichen Dank und Glückwunsch. Sie haben es kurz und
präzise auf den Punkt gebracht, dem habe ich nichts
hinzu zufügen.
Erwin der Querdenker aus Dummerland
Montag, 30-04-12 14:20
Wer bisher glaubte, es ginge der Piratenpartei bisher um mehr Liberalität, der dürfte spätestens jetzt eine große Enttäuschung erleben!
Diese Partei ist ja noch rückgratloser als die links-"liberale" FDP.
Wer wirklich eine bürgerlich-liberale Partei sucht, die sich an dem Wort und Geist der Verfassung orientiert, findet sie weder unter den Parteien im Bundestag, noch bei der linkseingefärbten Piratenpartei.
So sieht's aus, wenn man nach Außen "hui" ("vielfältig") und nach Innen "pfui" (einfältig und blind) ist!
Über 20 % der Wähler suchen aber einer bürgerlich-liberalen Partei! Dies ist ein großes Potential für die politische Willensbildung! Wir sollten diesen Umstand endlich nutzen und es nicht den linken "Rattenfängern" überlassen.
Carsten Schulz aus Mannheim
Montag, 30-04-12 13:48
Dazu kann es nur einen Kommentar geben:
Diese Partei ist indiskutabel und unwählbar!!!
Aber ein Gutes hat der Vorgang dann doch: besser kann man die beflissene Linkslastigkeit und Intolerant dieser Internetbubis nicht bloßlegen.
Hans-Jörg Wernscheid aus Lüdenscheid
Montag, 30-04-12 13:15
Brauchten Sie noch einen Beweis dafür, daß die Vorschußloorbeereb völlig fehl am Platze waren? Die bauen ja schon systemkonform um, siehe Vorstandswahlen. Es bleibt dabei: Unwählbar!
M. H, aus Ffm
Montag, 30-04-12 13:11
Lieber Herr Stein,
wenn die Piraten sie ablehnen - haben Sie wohl irgendetwas richtig gemacht !.
Corvus Corax aus Mannheim
Montag, 30-04-12 13:03
Wie schön, daß diese Versammlung pubertierender Polit-Möchtegerns schon so früh ihre Visitenkarte abgegeben und ihre Zugehörigkeit zur Systempresse unter Beweis gestellt hat. Da brauche ich mich keine Sekunde meiner persönlichen Restlaufzeit mehr mit denen zu befassen.
Daß diese „Partei“ aus dem Stand solche Umfragewerte erreicht, unterstreicht die Politikferne und politische Unreife der Befragten.
August Heinrich von Loen aus Deutschland
Montag, 30-04-12 13:02
Der politisch interessierte Normalbürger der BRD nimmt die parteipolitische Wirklichkeit aus seiner Perspektive mehr und mehr als ein Irrenhaus wahr, in dem sich Hysteriker, Neurotiker und Paranoiker tummeln, die einer dringenden psychotherapeutischen Behandlung bedürfen, aber keineswegs politische Verantwortung anvertraut werden darf. Die junge Partei der Piraten ist offenbar dabei, sich bei ihrem Versuch in der Parteienlandschaft zu integrieren, dem Niveau dieses Irrenhauses anzupassen. Laßt sie doch. Da ohnehin alles bereits zu spät ist, für das, was mit naturgesetzlicher Notwendigkeit eintreten wird, können sie, da sie zum allg. Nutzen nichts beitragen wollen, auch den Schaden nicht vergrößern.
Otto Ohnesorge aus Berlin
Montag, 30-04-12 12:51
Das müssen die Neulinge im politischen Geschäft wissen.
Wer mit dem Teufel essen will, braucht einen langen Löffel.
Wer sich erpressbar gemacht hat, verliert seine Freiheit.
Insbesondere, wenn man mit großen Vorhaben angetreten ist.
Wenn man gewählt wurde, weil man Transparenz und Beteiligung des Volkes in Aussicht gestellt hat.
Woran will man denn die Bürger beteiligen?
Etwa an der Lüge?
Dann hätten die Mitglieder in eine der etablierten Parteien gehen sollen.
Da wären sie bestens aufgehoben.
Klaus-D. Endrulis aus noch Altenburg
Montag, 30-04-12 12:48
Nun ja,
die neuen Priaten-"Demokraten" zeigen da doch schon ein klein bißchen von ihrem Gesicht, denn den Unterschied von Demokratie und Faschismus haben wohl die meisten der Piraten-Computerspieler noch nicht so richtig verstanden, da steht ballern mehr im Vordergrund.
Otto Ohnesorge aus Berlin
Montag, 30-04-12 12:47
Ein bißchen schwanger geht nicht.
Wer nur ein wenig von der Wahrheit abweicht, der lügt.
Es gibt keine Meinungsfreiheit, wenn sie auch nur im geringsten eingeschränkt wird.
Wer die Lüge in großem Stil betreibt, erzwungenermaßen oder freiwillig, muß immer neue Legenden erfinden.
Weiter lügen um die früheren Lügen zu vertuschen.
Mit immer stärkeren Maßnahmen drohen und immer größeren Aufwand treiben und immer mehr Beteiligte einweihen und nutzen, um die Lüge zu schützen.
Die Piraten-Polit-Jüngelchen sind nicht trocken hinter den Ohren.
Seien sie nun echt oder installiert.
Wer jetzt schon einknickt, hat verloren.
Ist unglaubwürdig auf immer.
Sie stoßen auf Polit-Profis, die Meister der skrupellosen Unwahrheit, Manipulation sind.
Bernd Schmieder aus Berlin
Montag, 30-04-12 12:44
Ach ja, sie entschuldigen sich. Abgesehen davon, daß nur die JF die Leute entschuldigen können und nicht sie sich selbst (eine blöde Unsitte), ist es immer so : Die Gerichte sprechen Recht, wenn es zu spät ist, also z.B. die Demo schon vorbei ist, man behauptet rechtsradikal zu meinen, wenn man "Rechts" sagt und so weiter. Bei der Bundespressekonferenz waren Sie ja auch noch nicht akkreditiert, oder ? Man muss sich die Sache nmit der "Akkreditierung" mal auf der Zunge zergehen lassen : Zensur durch Vorauswahl. Es widert mich an.
Kersti Wolnow aus Irrenhaus BRD
Montag, 30-04-12 12:37
Seit 3 Jahrzehnten haben linke Kräfte, zu denen ich die Piraten ebenfalls zähle, nicht diskutieren müssen. Sie packten ihre Nazikeule aus oder ließen nicht genehme Gruppierungen oder Personen durch Gesinnungsgenossen medial hinrichten oder politisch verbieten. Allmählich schält sich für jeden Kritiker heraus, daß diese Leute weder demokratisch, ehrlich noch besonders klug sind. Für uns ein leicht zu erlegender Gegner, wenn wir neutrale Spielregeln hätten. Aber dieser Staat ist so linkslastig, daß er hoffentlich bald zur Seite kippt und bewegungslos liegenbleibt.
Klaus Hoffmann aus Münsterland
Montag, 30-04-12 12:09
Dem Vorstand dieser PRIMATENPARTEI sollte mal einer einen Gutschein für einen Reitkursus schenken. Da lernt man nämlich wie man vom hpher Ross wieder herunter kommt.
Loewental . aus Deutschland
Montag, 30-04-12 12:01
Ich glaube, dass das Grundgesetzt für viele "Piraten" auch nur ein Anhalt, eine Richtlinie ist.
Die eigene Demontage, der politische „Selbstmord“ fängt aber schon sehr früh an, meinen Glückwunsch dazu. So etwas wie die „Piraten“ braucht das Deutsche Volk, zum jetzigen Zeitpunkt sicherlich nicht.
Joachim Reuter aus Mönkeberg
Montag, 30-04-12 11:33
Nach ihrer ersten stalinistischen Säuberungsaktion sind diese Netz-Kommunisten in der BRD angekommen. So schnell kann man unter die Fittiche des Systems schlüpfen.
Freiheit der Meinung im Internet? Nur für die eigene Klientel.
Ist man Verschwörungstheoretiker, wenn man vermutet, daß hinter diesem Haufen und seiner Propaganda in den Medien unser Inlandsgeheimdienst steckt?
Andreas Muscarius aus Hamburg
Montag, 30-04-12 11:28
Das bestätigt nur einmal mehr, dass die Antifanten längst die politische Ausrichtung der Piraten bestimmen. Früher oder später werden sie sicher mit den Grünen oder der Linken fusionieren.