Volker Beck darf nicht als „Nazi“ bezeichnet werden
Volker Beck: Der Grünen-Politiker will kein Nazi sein Foto: Wikimedia/Eilmeldung Lizenz: http://bit.ly/4Ynp37
KÖLN. Das Landgericht Köln hat einen Politiker der Bürgerbewegung Pro Köln zu einer Geldstrafe von 2.500 Euro verurteilt, weil er den Grünen-Bundestagsabgeordneten Volker Beck als „Nazi“ bezeichnet hatte. Damit bestätigte das Landgericht ein gleichlautendes Urteil des Amtsgerichtes.
Die Richterin argumentierte, es sei völlig absurd und nicht nachvollziehbar, wenn ausgerechnet ein Grünen-Politiker als „Nazi“ bezeichnet werde. Die Aussagen seien eine unerlaubte Schmähkritik und kämen einer „Mißachtung eines demokratisch gewählten Bundestagsabgeordneten“ gleich.
Volker Beck hatte sich im November 2011 an einem linksextremen Aufmarsch in Köln beteiligt, mit dem eine genehmigte Demonstration von Pro Köln blockiert werden sollte. Gegenüber dem Portal „Mut gegen Rechte Gewalt“ beschimpfte der Grünen-Politiker die Mitglieder der Pro-Bewegung als „rechtsextreme Idioten“. Darin sahen die Gerichte allerdings keine Beleidigung. (ho)
Herzlichsten Dank und ein aufrichtiges Vergelt´s Gott
für ihren Beitrag, der mir aus der Seele gesprochen hat.
Bernd Stanetzek aus Bünde
Freitag, 14-09-12 23:17
Ein von mir hoch verehrter,selbstloser Journalist und
uneigenütziger Kämpfer für Recht und Freiheit der
"Deutschen Konservativen eV.",pflegt immer zu sagen:
Die Grünen sind wie eine Melone - außen grün,innen rot
aber mit braunen Kernen durchsetzt.
Ich finde besser kann man die Grünen und ihre verdeckten
Ideologien nicht auf den Punkt bringen.
Freddy Flopp aus RLP
Freitag, 14-09-12 21:00
[..."Die Aussagen seien eine unerlaubte Schmähkritik und kämen einer „Mißachtung eines demokratisch gewählten Bundestagsabgeordneten“ gleich."...]
Ich frage mich, wer diesen schwulen Clown als "Volksvertreter" gewählt haben soll...
Schwachsinnige dürfen doch in Deutschland eigentlich gar nicht zur Wahl gehen, weil sie größtenteils entmündigt sind, oder?!
Jörg Neumann aus Potsdam, Brandenburg
Freitag, 14-09-12 20:39
Zu dieser kleinen, aber leider absolut typischen, BRD-Justizposse kann ich nur sagen:
Nach einer Revolution, die hoffentlich bald kommen möge, müssen nicht nur die Verantwortlichen in der Politik zur Rechenschaft gezogen werden, sondern auch ein Großteil aller Richter - und Medien- und "Kultur"-Leute!
Der ganze Augiasstall der BRD müßte dann zwingend ausgemistet werden. Also fast die ganze Politikerkaste und die mit ihnen verbandelten alten "Eliten" aus der Medien- und "Kunst"-Welt. Ansonsten hätte ein Neuanfang überhaupt keinen Sinn.
Lieber ein paar Jahre ganz ohne Richter (und BILD) auskommen, als solche Richter und Medien in die neue Zeit mit hinüber zu schleppen.
Matthias Baumann aus Dummerland
Freitag, 14-09-12 18:13
Tagesthemen vom 12.09.2022:
"Das Landgericht Köln hat einen Politiker der Bürgerbewegung Pro Köln zu einer Geldstrafe von 2.500.000 Neue Euro verurteilt, weil er den Grünen-Bundestagsabgeordneten Volker Beck als „Schwulen“ bezeichnet hatte."
Ralf Beez Ofw d.R. aus 72250 Freudenstadt
Freitag, 14-09-12 18:08
Das Urteil ficht mich in keinster Weise an, er wird auch in Zukunft von mir so benannt werden, was er ist,
da beißt die Maus keinen Faden ab!
Otto Ohnesorge aus Berlin
Freitag, 14-09-12 09:39
Lieber THOMAS MARX aus Frankreich,
Beide Daumen hoch.
Lieber Bernd Sydow aus Berlin,
wie Sie sicher wissen, ist auch Teil dieser "Demokratie", daß Parteifunktionäre wie Beck, die für "besondere" Aufgaben zuständig sind, in jedem Falle auf den vordersten Platz der Liste eines sicheren Wahlkreises gesetzt werden, der nicht durchfallen kann.
In einer richtigen "Demokratie" wie wir eine haben, wird nichts, aber auch gar nichts dem Zufall überlassen.
In der BRD wird in nahezug allen Bereichen Demokratie nur vorgetäuscht.
THOMAS MARX aus Frankreich
Freitag, 14-09-12 08:52
Als Gegenprobe könnte man das deutsche Verb "dummschwätzen" versuchsweise durch "volkern" ersetzen. Noch nicht durchführbar mangels Eigensicherung war das Vorhaben, einem Naziaufmarsch das Transparent "Wexx mit Becks" entgegenzuhalten. Positiv ausgefallen ist der Versuch, in den Lokalen in und um "La Rochelle"/ Frankreich ein "Nazi Bier" zu bestellen. In 92% der Fälle wurde ein "Beck's" serviert, vermutlich weil das Erfrischungsgetränk damals zur Grundausstattung der deutschen Ubootwaffe gehörte. Als neue deutsche Modewortkreation wird in diesem Sinne zusätzlich zu "volkern" das Wort "Flash-Beck" an Stelle von "Nazikomasaufen" vorgeschlagen.
DIETER MARTIN aus WOLFEN
Donnerstag, 13-09-12 13:23
Ich sah mir heute die Seite: "Freie Welt - Die Internet - & Blockzeitung für die Zivilgesellschaft an. (Sehr empfehlenswert!) Da gab es "Familienminister" Beck bei Frau Illner (ZDF)in einer Diskussionsrunde zu sehen. Da mein Fernsehkonsum zur Zeit fast gegen Null tendiert, aus verständlichen Gründen war es dennoch interessant, den Gedankengängen dieses "grünen Pädagogen" zu folgen. Mein Urteil: Dieser Mann ist vollkommen fehl am Platz, er sollte seine Bezüge lieber armen Familien zur Verfügung stellen, die ihre kinder aufziehen möchten. Lange nicht mehr so ein hohles Gesülze gehört.
Jeder Cent für ihn ist einer zu viel!!!
Bernd Sydow aus Berlin
Donnerstag, 13-09-12 13:21
(F) ... oder aber diese Beschimpfung - wie ich es getan hätte - als Zeichen fehlender Argumente und eines pathologisch-pervertierten Demokratieverständnisses dieses sexuell definitiv fehlentwickelten Politikers interpretieren. Auf keinen Fall aber hätte ich mit "Nazi!" reagiert; eine derartige Retourkutsche ist der feminin-schwule Beck nun wirklich nicht wert.
Und überdies: Wenn ich obiges Photo so anschaue, drängt sich mir die Frage auf, wer hier eigentlich der Idiot ist.
Bernd Sydow aus Berlin
Donnerstag, 13-09-12 12:51
Zunächst: V. Beck "demokratisch gewählt"?
Nun, wie dem auch sei, er dürfte wohl über die Landesliste seiner grünlinken Partei in den Bundestag gespült worden sein, denn ich glaube kaum, daß einer wie er ihren/seinen Wahlkreis mit der Mehrheit der Erststimmen erobern kann (es sei denn, selbiger ist eine Hochburg von Schwulen).
Mitglieder und Funktionäre einer rechtsdemokratischen und wie in diesem Fall recht erfolgreichen Bürgerbewegung wie Pro Köln können natürlich eine Beschimpfung als "rechtsextreme Idioten" als Beleidigung auffassen, ... (F)
Michael Doering aus dem Eichsfeld
Donnerstag, 13-09-12 11:01
Die Richter sollten sich vor einem Urteil erst einmal
politisch kundig machen, dann würden Sie feststellen das rote- grüne- internatione- und nationale Sozialisten sich nicht wirklich unterscheiden.Es geht bei allen um Bevormundung,drangsalieren und einschränken von Bürgerrechten.
Bernhard Münch von Rosenberg aus Süddeutschland
Donnerstag, 13-09-12 08:12
Ach, was waren die 1980er noch herrliche Zeiten, als ein CDU-Generalsekretär straflos die Grünen mit den Nazis vergleichen durfte. Vgl. dazu auch die hervorragende Persiflage, welche das Lästerblatt Titanic daraus machte.
Lars Hahn aus vom Mars
Donnerstag, 13-09-12 07:51
Sag ich doch, gibt ja genug andere!
Chris Kuhn aus Schland
Mittwoch, 12-09-12 21:15
Ich zitiere zin dichterischer Freiheit dazu nur wieder einmal die grundwahren Sätze von Peter Handke:
Brechts Spruch "Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem dies kroch" trifft heute auf die "Flower-Power"- und "Make love not war"-Grünen zu. Nach landläufiger Meinung sind die Kreaturen, die aus dem Schoß krochen, die Rechtsradikalen. Aber die sind für mich Totgeburten, gefährlich nur wie Leichengift. Für mich ist das, was aus dem Schoß kroch, etwas anderes: die Grünen, der Typ, der Bundeskanzler ist, und der Bombenminister. Das ist das grausig-ewige Deutschland.
Wolfgang E. aus Leverkusen
Mittwoch, 12-09-12 20:00
„Gegenüber dem Portal „Mut gegen Rechte Gewalt“ beschimpfte der Grünen-Politiker die Mitglieder der Pro-Bewegung als „rechtsextreme Idioten“. Darin sahen die Gerichte allerdings keine Beleidigung.„
Naja, Beck war ja nie der sachlich und schon mal gar nicht sozialkompetente Typus Mensch, aber er hat sein Herz ja schließlich am rechten Fleck (zumindest laut der Offiziösen und das muss schließlich genügen um ein Urteil von der Mehrheit zu stützen), was ihn da immun machten müsste.
M W aus Deutschland
Mittwoch, 12-09-12 19:00
Dieser alte Spruch: "Hier in Deutschland werden zwar Urteile gefällt aber nicht Recht gesprochen", bewahrheitet sich doch immer wieder aufs neue. Man stellt fest: "Nazi" ist eine Beleidigung und kostet 2.500 € Geldstrafe," rechtsextreme Idioten" ist keine Beleidigung und kostet nichts. Dann gibt es auch noch Unterschiede in der zu beschimpfenden Person. Wenn Migranten unschuldige deutsche Bürger als Nazi beschimpfen ist es laut den vergangenen Gerichtsurteilen keine Beleidigung. Hätte man Beck als "linksexremer Idiot" bezeichnet, hätte es sicherlich auch eine Geldstrafe gegeben. Fazit: Recht bekommt in der BRD nur ein privilegierter Grüner, die anderen gucken in die Röhre. Oh Deutschland, was ist aus dir geworden! -
Jorge Salvador aus Maragojipe
Mittwoch, 12-09-12 17:38
Sag ich doch: In dem Zustand in dem sich Deutschland befindet, waere Volker Beck doch sicher die Idealbesetzung fuers Kanzleramt.
Wahr-Sager - aus NRW
Mittwoch, 12-09-12 17:29
Ganz korrekt hat der "Pro Köln"-Politiker (Jörg Uckermann) Beck lt. Zeitungsartikel des Kölner Stadtanzeigers als "Müsli-Nazi", "Gauleiter" und "grüner SA" bezeichnet.
Die rot-grüne Richterin Sabine Vaaßen nannte Uckermanns Äußerungen beleidigend: „Sie knüpfen an die Nazi-Terminologie an.“
Diese Begründung sollte sich jeder klar denkende Mensch auf der Zunge zergehen lassen: Demnach knüpft ein Begriff wie einer der oben genannten also nicht an die Nazi-Terminologie an, wenn er von "richtiger" Seite geäußert und somit auch nicht geahndet wird!
Mika Rheinland aus Deutsch Gewesen
Mittwoch, 12-09-12 17:14
Und da behaupte noch einer, die Nürnberger Prozesse hätten keine direkten juristischen Folgen gehabt: "Wer Nazi ist, bestimme!" sprach die Richterin und hatte keine Ahnung, in wessen Windschatten sie da segelte.
Wahr-Sager - aus NRW
Mittwoch, 12-09-12 17:13
Soso, für die Richterin ist es also völlig absurd und nicht nachvollziehbar, "wenn ausgerechnet ein Grünen-Politiker als 'Nazi' bezeichnet werde", während diese Faschisten sich alles herausnehmen und ihre Wähler-Klientel dazu anspornen, die Nazi-Keule inflationär zu schwingen.
Möglicherweise ist die Staatsbedienstete ja befangen, weil sie selbst Grünen-Wählerin ist oder Anhängerin der SPD? Was ideologisch kaum einen Unterschied macht...
Die Argumentation, dass es sich um eine "unerlaubte Schmähkritik" handle, während "rechtsextreme Idioten" keine Beleidigung sei, ist unsäglich und erträglich.
ein elch aus der niederung
Mittwoch, 12-09-12 17:13
apropo(s) reiter ...
n*zis + rng = grün
will sagen die waren doch (reichs)naturschützer - also vorreiter – mithin quasi-grüne ...
---
p.s.
ist "linksextreme idioten" demzufolge dann auch o.k?
Toni Roidl aus k.A.
Mittwoch, 12-09-12 17:09
Aber "Umvolker" Beck darf man noch zu ihm sagen. Das entscheide ich jetzt mal so.
Heike Körner aus Astana
Mittwoch, 12-09-12 17:02
Volker Beck ist ein Opfer dem die "Umerziehung" schwer erwischt hat.
Er schämt sich bestimmt wegen unserer "Vergangenheit" und kommt damit nicht klar das er Deutsch ist. Es kann sein er wird sich ein Leben lang nicht wohl fühlen.
Obwohl er jetzt oben sitzt würde kein "Rechter" mit ihm tauschen wollen.
Volker Beck ist ein schwer verletztes Opfer um den sich niemand kümmert und er wird nur weiterhin ausgenutzt. Wenn seine Grosseltern seinen Zustand sehen würden...
Eric Schlegel aus BRD
Mittwoch, 12-09-12 16:55
Wer interessiert sich für Beck?
Soll er doch glücklich werden in seiner rosa Welt.
Schlimmer sind diese Gerichtsurteile,die man nur als politische Urteile bezeichnen kann.
Alexander D. aus Bavaria
Mittwoch, 12-09-12 16:48
Lieber Bodo Boese aus Bolivien,
sofern Ihr Sparschwein rosafarben ist, darf es im Fall von Volker Beck vielleicht noch auf mildernde Umstände hoffen)))
Leider muss man feststellen, dass sich einige Politiker von Pro Köln durch ihre Unüberlegtheiten selbst zur Zielscheibe machen. Nazi-Beschuldigungen und Vergleiche erweisen sich meist als äußerst unkluge Bumerang-Taktik.
Volker Beck ein Nazi? Aber nicht doch. Vielleicht hat sich der Mann nur versprochen und wollte "Narzißt" sagen. Immer hoch auf dem bunten Wagen, die Regenbogenfahne in der Hand. Volker Beck sollte sich gelegentlich in Erinnerung rufen, dass wir hier noch keine "russischen" Zustände haben.
Thomas Lentze aus Bonn
Mittwoch, 12-09-12 16:46
Nun seien wir mal etwas selbstkritisch: Die Bezeichnung "Nazi" ist für einen Grünen wirklich unpassend - und übrigens auch fantasielos, denn es handelt sich ja um ein Allerwelts-Schimpfwort.
Wenn man den Beck schon beschimpfen will - eine Retourkutsche wegen "rechtsextreme Idioten" hat er ja verdient - dann bieten sich Ausdrücke an, die hier schon genannt worden sind, und die sich auch noch verändern lassen.
So wurde etwa der Maler Gustav Klimt als Perversitäten-Bäcker (abgeleitet aus Pasteten-Bäcker) bezeichnet. Darf man unseren Beck(er) nicht auch so bezeichnen?
Bernd Derksen aus Bedburg-Hau
Mittwoch, 12-09-12 16:43
Da wird offenbar Meinungsfreiheit in unterschiedlichem Maße zugestanden. Man könnte dies als politisch motivierte Rechtssprechung missverstehen.
Wenn ich sehe, welche Beleidigungen für die Pro-Köln-Aktiven Gerichte für zulässig erklären, dann scheint mir das neue Urteil ungerecht bzw. nicht nachvollziehbar. Es scheint Ausdruck einer je nach politischer Macht-Position des Betreffenden unterschiedlichen Gewährung oder Abwägung von Grundrechten.
Bei aller Kritik an jeder Beleidigung, halte ich dies für eine sehr problematisches Rechtsverständnis.
Ich hoffe, dass die Urteilsbegründung in der Rechtsprechungsdatenbank im Internet veröffentlicht wird. Vielleicht erscheint mir das Urteil dann nachvollziehbarer.
die blaue Elise aus dem Himmel für Ameisenbären
Mittwoch, 12-09-12 16:41
Was die Intoleranz gegenüber Menschen mit anderer Meinung betrifft sehe ich da gar keinen so großen Unterschied zwischen Grünen und NSDAP.
Speziell wenn diese Ansichten dem grünen Weltbild von Multikulti, Gender etc. widersprechen.
Freilich die NSDAP hatte wesentlich rabiatere Methoden die Leute auf Kurs zu bringen.
Und dass einem Grünen-Politiker Beschimpfungen erlaubt sind während der Pro-Mann dafür zur Kasse gebeten wird - das war ja wohl nicht anders zu erwarten.
Alle sind vor dem Gesetz gleich. Nur manche sind eben gleicher.
In diesem Land ist es leichter an den Weihnachtsmann zu glauben als an den Rechtsstaat.
Walter Caspari aus Bremen
Mittwoch, 12-09-12 16:26
Schwule Nazis hätten nicht lange überlebt, von daher ist das Urteil nachvollziehbar.
Aber ein kleiner Versager ist er ja schon, wenn man so seinen Lebensnslauf sich ansieht. Und das er schwul ist leugnet er auch nicht.
Also gibt es doch viele wunderbare andere Bezeichnungen.
Carsten Schulz aus Mannheim
Mittwoch, 12-09-12 16:08
Ein Nazi ist er wirklich nicht. Die ewigen Nazivergleiche gehen mir ohnehin auf die Nerven. Das gilt auch, wenn Linksgrünschwule damit verglichen werden.
Nein, beim Anblick von Herrn Beck fällt mir immer ein Spruch aus den späten 60er Jahren ein, wenn es damals um die Charakterisierung der '68-er' ging:
'Schaut Euch diese Typen an!'
Wohl wahr!
Henk Boil aus Chemnitz
Mittwoch, 12-09-12 16:06
Der Vollständigkeit halber (u. falls es um folgende Klage ging): V.Beck wurde als "Müsli-Nazi" u. "Obergauleiter dieser SA-Horden" bezeichnet (shortnews.de, 26.06.12). Gleichzeitig darf Umvolker Beck (u. somit faktisch Jeder) straffrei Pro-NRW-Mitglieder (u. damit quasi jedwede "rechten" politischen Gegner) als "rechtsextreme Idioten" diffamieren. Dies lässt die dt. Justitia bzw. deren derzeitige Vertreter wieder mal nicht allzu gut ausschaun. Wie sieht es eigentlich mit der Titulierung "linksextreme Idioten" aus?
Sepp Sarkasmus aus Helau, helau
Mittwoch, 12-09-12 16:05
Der Gedankengang in einem unselbständigen Geist läuft - paragraphenverziert - folgendermaßen:
"Die Grünen sind die Guten" (Prämisse) "ergo ist es nicht hinnehmbar, sie als das total Böse" (nächste Prämisse) "zu bezeichnen" (unabhängig davon, wie sie tatsächlich handeln, siehe Kommunisten).
Das ist ebenso undenkbar wie anno dazumal einen Inquisitor als "unheilig" oder "unchristlich" zu bezeichnen (und Paragraphen gab's schon damals genug, damit alles korrekt abläuft).
Frau Richterin, was ich von Ihnen halte, darf ich nicht sagen, was ich vom Beck halte darf ich schon gar nicht sagen - aber vielleicht reicht Ihre geistige Flexibilität für folgendes Verständnis:
Wer wen wie beleidigen darf, ist auch eine Form der Machtausübung.
Otto Ohnesorge aus Berlin
Mittwoch, 12-09-12 16:02
Anderereits sollte man anstandshalber bedenken, daß man, ohne das Urteil gelesen zu haben, schwerlich zu einer gerechten Beurteilung kommen kann.
Es wäre immerhin möglich, daß das Gericht, hätte der Beschuldigte sowas da wie Beck "Nazimethoden" vorgeworfen, statt ihn direkt als solchen zu bezeichnen, zu einer anderen Auffassung gekommen wäre.
Dummerweise würde dies im Urteil jedoch nicht stehen, weil Gerichte nur über das verhandeln, was auch Gegenstand der Verhandlung war.
Aber immerhin wurde wieder einmal mehr klar, welche Rechte ein Abgeordneter hat, und wo wir, der Rest, stehen.
Otto Ohnesorge aus Berlin
Mittwoch, 12-09-12 15:55
Lieber Bodo der Boese aus Bolivien,
"Darf man ihn dann eine 'Tunte' nennen ...."
So wie er sich in der Öffentlichkeit präsentiert und kleidet, darf man ihn, jedenfalls nach Lesart des Gerichts, Tunte nennen.
Wahlweise vielleicht ´Tucke´.
Obwohl ich gestehen muß, daß ich den Unterschied jetzt nicht so direkt parat habe.
Mal einen schwulen Dressurreiter fragen......
Man muß sich vorstellen, hier entschied nicht ein karrieregeknickter, frustrierter Amtsrichter.
Ein Landgericht begründet mit völlig subjektiven Aspekten. Gut, in Köln ...
Ein Parteimitglied von der Partei "Die Grünen", kann per Definition niemals nazionalsozialistisches Gedankengut haben?
Das war super, das war elegant.
Hat das wohl der Kindergarten-Cop beaufsichtigt?
Prabahindran Thambineera aus Zürich, Schweiz
Mittwoch, 12-09-12 15:45
Ihn als "Nazi" zu bezeichnen ist tatsächlich nicht geeignet, evtl. ginge "Nah Zieh" oder, viel treffender "internationaler Sozialist".
Auf jeden Fall sollte er jemanden finden, der ihm sein arg strapaziertes Seelchen sanft zuredet und ihn ganz feste umarmt.
Else Kling aus Rödelheim
Mittwoch, 12-09-12 15:38
"Die Richterin argumentierte, es sei völlig absurd und nicht nachvollziehbar, wenn ausgerechnet ein Grünen-Politiker als „Nazi“ bezeichnet werde."
Nach dem Motto, daß nicht sein kann, was nicht sein darf?
Die komplette Rechtsprechung ist ein Spiegelbild dieses BRD-Systems.
Otto Ohnesorge aus Berlin
Mittwoch, 12-09-12 15:24
Wer glaubte hier noch mal an "Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich"?
An "Gleichberechtigung"?
Man soll sich nur nicht immer noch etwas vormachen. Sehen wir den Tatsachen ins Auge.
Der Staat verrät die Republik.
Der dadurch nicht mehr meine Freundschaft genießt.
Die Gerichte haben Richter, die nach ihrem Studium der Rechtswissenschaften einen langen Weg gegangen sind.
Niemand bekommt ein Richteramt, der nicht "lupenrein" ist. Von denen fällt niemand durch die Roste.
Das was die als erstes beherrschen ist, daß alles eine Frage der Begründung ist.
Ich erinnere an Richter Frank Fahsel.
Diese Zustände kommen mir sehr bekannt vor. Wie wurde der mit dem Wasser im Zahn noch mal genannt?
Richtig.
Bodo der Boese aus Bolivien
Mittwoch, 12-09-12 15:18
Darf man ihn dann eine 'Tunte' nennen oder muss sich mein Sparschwein fuerchten?
Hans-Jörg Wernscheid aus Lüdenscheid
Mittwoch, 12-09-12 15:03
Er ist ein Profi im Dazwischenquatschen und offenbart so gewisse Freisler'sche Qualitäten. Insoweit könnte man schon mal darüber reden. Aber so schön, wie er sich gewandet hat, würde ich ihn einfach "der Schwule" nennen. Ach, das ist er tatsächlich? Da kannste mal sehen.
Klebrige Bremsspur aus dem verrutschten String-Tanga
Mittwoch, 12-09-12 15:01
Genosse Beck beklagt steigendes Schwuppen-Fieber.
DIETER MARTIN aus WOLFEN
Mittwoch, 12-09-12 14:53
Zu diesem Herrn fällt mir eigentlich wenig ein. Seine Biographie sagt dazu schon alles. Wer mit Steinen wirft, obwohl er selbst im Glashaus sitzt, darf sich über solche Reaktionen nicht wundern. Der Vertreter einer Minderheit hat es bis nach "oben" geschafft. Höhenflüge können aber auch Abstürze nach sich ziehen. Seine Meinung war wohl damals in Moskau nicht so ganz erwünscht? Da besaß er keine "Sonderprivilegien." Die Bezeichnung "Nazi" ist wohl völlig überzogen. War da der Name "Röhm" der Auslöser? Wurden da Ideologien und "Lebensauffassungen" verglichen bzw. verwechselt?