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Ausland

Dienstag, 16.02.2010

Europaparlament fordert „ungehinderten Zugang zu Abtreibung“

 

Christa Klass: „Solche Forderungen kann ich nicht unterstützen“ Foto: christa-klass.de

STRASSBURG. Das Europäische Parlament hat einen „ungehinderten Zugang zu Verhütung und Abtreibung“ gefordert. In ihrem Jahresbericht zur Gleichstellung von Frauen und Männern betonten die Parlamentarier außerdem, daß „die Kontrolle über ihre sexuellen und reproduktiven Rechte stets bei den Frauen verbleiben“ müsse.

Ein entsprechender Passus des Berichts wurde mit 412 Stimmen bei 212 Gegenstimmen und 36 Enthaltungen angenommen. Darin heißt es auch, Frauen müßten eine kostenfreien Zugang zu Abtreibungsberatungen sowie zu „Diensten im Bereich der sexuellen und reproduktiven Gesundheit“ erhalten.

Das Parlament forderte von den Mitgliedsstaaten außerdem „integrierte politische Lösungen zur Förderung der Gleichstellung (Gender Mainstreaming)“, sowie „effektive Maßnahmen, mit denen eine ausgewogene Präsenz von Frauen und Männern in Entscheidungspositionen in Unternehmen, Verwaltungen und Politik gefördert wird“.

Von Linken, Grünen und Sozialdemokraten überlagert

Die sozialdemokratische Europa-Abgeordnete Jutta Steinruck nannte das Abstimmungsergebnis einen „wichtigen Sieg für europäische Frauenrechte“: Diese seien „einschließlich des Rechtes auf Abtreibung und Empfängnisverhütung heute entscheidend gestärkt worden“, sagte die ehemalige Sprecherin für Gleichstellung und Frauenförderung der SPD-Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag.

Steinrucks Kollegin Christa Klaß (CDU) bedauerte indessen, daß die „guten Ansätze“ des Gleichstellungsberichts „durch fundamentale Forderungen“ von Linken, Grünen und Sozialdemokraten nach einem „Recht der Frauen auf Abtreibung“ überlagert worden sind. „Solche Forderungen kann ich nicht unterstützen“, kommentierte Klaß in einer Pressemitteilung. Das Recht auf Leben sei das fundamentale Recht, das es zu wahren gelte. In dieser Konsequenz lehne sie daher den Bericht in seiner Gesamtheit ab.

Die Maßnahmen zur Geschlechtergleichstellung befürwortete Klaß dagegen im Grundsatz. Der Einsatz von Frauen für die Familie müsse stärker gewürdigt werden: „Wer sich um seine Familie kümmert, leistet den wichtigsten Job in unserer Gesellschaft“, stellte die Politikerin fest. (ru/vo)

 

 



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Nikolaus Antischwatz aus den Boondocks

Donnerstag, 18-02-10 14:08

"Es wird Zeit, dass die Männer sich nach Jahrzehnten des staunenden perplexen Zuschauens wieder zu Wort melden und sich für das Leben und die Familie einsetzen und auch an anderer Stelle auf den Tisch hauen und sagen: Schluss mit dem Blödsinn!
(ein weiteres Beispiel ist die Enteignung der Männer/Väter im Sorgerecht)"

Eine andere Möglichkeit: Sich seine Frau in einem Land zu suchen, in dem der europäische Irrsinn noch nicht verbreitet ist (zB Philippinen, Indonesien, Teile Osteuropas). Eines
Tages sterben die Genderlesben, Kampfemanzen und Hedonisten von selbst aus, da sie sich nicht mehr vermehren. Allerdings müssen wir ihnen vorher noch einen langen Lebensabend finanzieren...

 

Otto Ohnesorge aus Berlin

Donnerstag, 18-02-10 14:02

Lieber Heinrich R. aus München,

"Die Seele braucht schon einen dicken Panzer, um das alles verkraften zu können."

Ich vage nicht, diesen schönen Worten etwas hinzuzufügen.

 

Heinrich R. aus München

Donnerstag, 18-02-10 12:06

Reproduktives Recht. tststs

Jetzt degradieren sich die Frauen selbst zum Gerät. Zum Vieh reicht es nämlich nicht mehr, denn da spricht man auch noch von gebären.

Gendergleichschaltung - bis sie die Polarität der Welt aufgehoben haben, aber dann ist sie hin die Welt, wech, denn nur im polaren ist sie existent.

Aber diese A........./innen haben ja kein Hirn mit dem sie denken könnten.

Die Seele braucht schon einen dicken Panzer, um das alles verkraften zu können.

 

Karl O. aus Hannover

Mittwoch, 17-02-10 17:27

"Die sozialdemokratische Europa-Abgeordnete Jutta Steinruck nannte das Abstimmungsergebnis einen „wichtigen Sieg für europäische Frauenrechte“:..."

So etwas können nur Monster sagen!

Es wird Zeit, dass die Männer sich nach Jahrzehnten des staunenden perplexen Zuschauens wieder zu Wort melden und sich für das Leben und die Familie einsetzen und auch an anderer Stelle auf den Tisch hauen und sagen: Schluss mit dem Blödsinn!
(ein weiteres Beispiel ist die Enteignung der Männer/Väter im Sorgerecht)

Andernfalls stirbt ganz Europa weiter aus und überantwortet sich vitaleren Völkern, in denen eine strenge Patriarchie herrscht.
Woran das wohl liegt?!

 

Ralf Kersten aus Flensburg

Mittwoch, 17-02-10 16:08

PS: Ich glaube, das Leben wird sich IMMER durchsetzen (wie die sprichwörtl. Butterblume durch den Beton wächst). Werden die abendländischen Völker nicht für ihren Fortbestand sorgen und nicht von ihrem (völlig aus dem Ruder laufenden) "Kurs" abkommen, werden sich andere Völker vordrängeln und ausbreiten. Werden menschenverächtliche Ideologien und Ideologinnen wie hiesige Feministinnen weiter das Zeitgeschehen kommandieren, werden sich woanders "Enklaven" und "Kohorten" bilden, die der Selbstzesrtörung trotzen. Auch die (aufgrund der niedrigen Geburtenraten) lässige "Scheckbuch-Politik" im Kriegsfalle wird irgendwann eine Ende haben - spätestens dann, wenn die Kassen durch sozialistische Alleinvertretungs-Ansprüche gänzlich leergeräumt sind.

 

Ralf Kersten aus Flensburg

Mittwoch, 17-02-10 15:35

Aber etwas viel Schlimmeres, Fataleres ist passiert: Die Leute haben ihr "unfreiwilliges" Geschenk der menschl. Gemeinschaft, Zugehörigkeit & Zusammengehörigkeit für das billige Linsengericht des Egoismus und des "Marktes" geopfert. Die DDR war somit im Kern "deutscher" als es die Bundesrepublik (oder "Gesamtdeutschland") je sein könnte, so "schändlich" es ist, dies zugeben zu müssen.

Zugegeben auch, daß dieser Beitrag an dieser Stelle etwas "off topic" (so redet man heute in Deutschland) scheint, aber die Abtreibung entbehrt ja ohnehin jeder "Diskussion" und ist bar jeder Vernunft: Wie krank müssen Völker sein, die ihre eigene - bereits rasant schwindende - Reproduktion nun noch staatl. reglementiert bremsen wollen?

 

Ralf Kersten aus Flensburg

Mittwoch, 17-02-10 15:26

Schauen wir uns die DDR an: ein stalinistischer Unrechtsstaat, ja. Aber in dieser überfürsorglichen Abschottung und "Gefangenschaft" waren ihre Bewohner irgendwie "für sich", hatten etwas eigenes. Heute ist sich jeder selbst der nächste. Der Zusammenhalt ist zerstört - und damit auch der "Zusammenhang".

Heute wird den Ossis Ramsch für "Qualität" verkauft. Aber darauf kommt es gar nicht an. Es ist nicht wichtig, daß ein solides Stück Holz (oder eine russ. Raumstation) knallbunt und schrill (Synonym für Vordergründigkeit und Effekt-Hascherei) wie ein Spielzeug von Disneyland ist! So argumentieren ja immer Broder & Co, die die ganze DDR und ihre Einwohner für obsolet erklären, nur weil das System "falsch" war.

 

Thomas Lentze aus Bonn

Mittwoch, 17-02-10 14:07

@ Herbert Weiß aus Stahnsdorf:

"Jede Frau hat das Recht, zu entscheiden, wer was in ihren Körper reinsteckt."

Sie plädieren also für volle Selbstverantwortlichkeit der Frau. Gut. Aber auch wenn's um die Folgen geht? Anscheinend nicht:

"Und Schmach und Schande über die Heuchler, die am Sonntag mit dem Gesangbuch unter dem Arm zur Kirche gehen und am Montag Schwangeren und Müttern die Stütze kürzen oder streichen wollen!"

"Ungewollte" Kinder sollten nicht mit Stütze belohnt, sondern mit dem Äquivalent einer (elektronischen?) Fußfessel bestraft werden. Hier gilt es, ein Loch zu stopfen. Oder eine Gesetzeslücke.



 

autorinnenkollektiv bluthilde.wordpress.com aus bernburg

Mittwoch, 17-02-10 13:29

erfreulich, dass die institutionen der eudssr sich als verlässliche partnerinnen der weltrevolution erweisen. aber es reicht doch nicht, den menschinnen den freien zugang zu verhütung und abtreibung zu ermöglichen, sondern vielmehr sollte der verhütung der abtreibung der zugang zu denjenigen eröffnet werden, die immer noch im regressiven bewusstsein gefangen sind und sich fortschrittlichem sexualverhalten verweigern.

auch sollte die fristenlösung bis zum zweiten jahr nach der geburt reichen, damit die armen frauen, denen die gesellschaft ein schlechtes gewissen wegen nachgeburtlicher kindstötung einreden möchte, die babys nicht mehr im blumenkasten und im tiefkühler verstecken müssen. aber das lässt sich sicher auch noch einrichten.

 

Herbert Weiß aus Stahnsdorf

Mittwoch, 17-02-10 12:20

Jede Frau hat das Recht, zu entscheiden, wer was in ihren Körper reinsteckt. Wo, wann und wie. Damit ist dem Anliegen der Selbstbestimmung Genüge getan. Von mir aus soll es auch für die weniger Betuchten Verhüterli und Pille (davor!) gratis geben. Jedoch dafür zu stimmen, dass menschliches Leben wie eine Warze "weggemacht" werden darf, ist zutiefst menschenverachtend.

Allerdings sollten auch die Kerle, die ihre Frauen, sonstige Bettgenossinnen, Töchter oder Mitarbeiterinnen dazu drängen, wegen Anstiftung zu Mord oder Totschlag belangt werden.

Und Schmach und Schande über die Heuchler, die am Sonntag mit dem Gesangbuch unter dem Arm zur Kirche gehen und am Montag Schwangeren und Müttern die Stütze kürzen oder streichen wollen!

 

Martin Keller aus NRW

Mittwoch, 17-02-10 10:12

"Europaparlament fordert „ungehinderten Zugang zu Abtreibung“"

Der Begriff Abtreibung ist gewissermassen irreführend. Es muss heissen:
"Europaparlament fordert ungehinderten Zugang zu Kindstötung im Mutterleib".
Diese Botschaft ist klarer und verdeutlicht die dahinterstehende Dekadenz.

 

Ralf Kersten aus Flensburg

Dienstag, 16-02-10 23:09

PS: Die Größte Bedrohung für alle Zwietracht-Säer?

DEUTSCHLAND E-I-N-I-G Vaterland!

Eine Leere Worthülse, wenn die Saat des Hasses aufgegangen ist...

 

Otto Ohnesorge aus Berlin

Dienstag, 16-02-10 22:54

Das Europaparlament gefällt sich in völliger Selbstüberschätzung.
Da sie gleichzeitig den Islam in Europa fördern, dürfen sie sich vielleicht noch eine Generation lang austoben und jedes Maß Menschlichkeit ihrer kleinen Ideologie opfern.
Danach ist nämlich Schluß.
Das ausgerechnet die Frauen das nicht begreifen, ist allerdings typisch.

Allmählich dämmert mir, warum die Frauen seit Menschheitsbeginn dem Manne untertan waren.
Und warum das in den meisten Kulturen immer noch so ist.

Schwachsinn wie Feminismus oder Gender-Quatsch gibt es ja erst seit ganz kurzer Zeit.
Das überholt sich wieder.

 

Michael Karthäuser aus St.Vith

Dienstag, 16-02-10 22:03

Und Ihr Menschenhasser, selbstgefällig und arrogant, auf einer pseudohumanistischen Schleimspur kriechend, denen Familie bestenfalls "Spass" bereitet, meist aber lästige Pflicht ist, Ihr masst euch wahrhaftig das Recht an, andere als Rechtsextreme zu beschimpfen?
Ihr glaubt, Euch angesichts der Untaten des 3. Reiches voller geheuchelter, schriller Scham beugen zu müssen? Seid gewiss: Daneben könnt Ihr aufrecht stehen bleiben!

 

Frank Fischer aus Erfurt

Dienstag, 16-02-10 21:30

Auch die brutalsten, sadistischsten Mörder wollen diese feinen Damen und Herren, aus Gründen angeblicher "Menschlichkeit", nicht mit dem Tode bestrafen. Die allerunschuldigsten Kinder, die es überhaupt geben kann, sollen aber problemlos, massenhaft abgeschlachtet werden und wurden es schon zu vielen Millionen. Die verlogene Heuchelei, die Pseudomoral dieser "Menschenfreunde" wird kaum sonst derart offenbar. Die Sowjetisierung des Westens bringt uns zum Glück auch dem Ende dieser himmelschreienden Zustände näher, denn die Zukunftsfähigkeit dieses ganzen Unwesens entspricht der des Ostblocks. Möge er ewig in der Hölle der Geschichte brennen!

 

Thomas Lentze aus Bonn

Dienstag, 16-02-10 20:54

Menschenrechte gehen über Frauenrechte. Übrigens auch über Tierrechte.

Niemand darf unter Berufung auf sein Hausrecht einen Gast über den Balkon werfen. Wieso darf eine Mutter unter Berufung auf Frauenrechte ein Kind abtreiben, so als handle es sich um einen Parasiten?

Und was sind "reproduktive Rechte"? Eine Frau darf Mutter werden, das ist ihr reproduktives Recht. Ist es auch ihr Recht, einen Mann zum Vater zu machen?

Und was sind die entsprechenden Rechte des Mannes? Das Recht zum Töten glücklicherweise nicht. Warum ist es ein Frauenrecht? Es scheint: Frauenrechte gehen über Menschenrechte.

 

Carsten Woche aus Mannheim

Dienstag, 16-02-10 19:30

Kein Wort vom Recht der abgetriebenen Kinder. Ein derartiges Europa hat keine Zukunft, und vielleicht ist es ja auch nur zu gerecht, dass eine Gesellschaft mit solchen 'Werten' keine Zukunft haben darf.

 

A. Müller aus der Pfalz

Dienstag, 16-02-10 18:48

"Frauen müßten eine kostenfreien Zugang zu ... „Diensten im Bereich der sexuellen und reproduktiven Gesundheit“ erhalten."

Bedeutet das auch, daß "Kinderwunsch"-Behandlungen komplett vom Staat finanziert werden? Das wäre wenigstens mal eine sinnvolle Sache!

 

Anna Luehse aus Hessen

Dienstag, 16-02-10 18:22

„Wer sich um seine Familie kümmert, leistet den wichtigsten Job in unserer Gesellschaft“

Irrtum: die Familie ist kein Job, sondern eine Lebensaufgabe!



 

Bernd Schmieder aus Berlin

Dienstag, 16-02-10 18:06

Sie dürfen nicht immer den in den letzten Zügen zappelnden Fötus vor Augen haben, wenn er sich nach der operativen Entnahme aus der „Mutter“ noch kurz gegen den sicheren Tod aufbäumt ! Ist doch egal, es sterben ja auch noch genug gesund geborene Kinder. Nein , Sie müssen das große Ganze sehen ! Wenn wir die europäischen Volksstämme auswechseln wollen, reicht es nicht, das Abtreibungsverbot der Moslems zu nutzen. Nein, wir müssen auch die Chance des Abtreibungssports bei den Europäischen Damen nutzen ! Nur so kommen wir schneller zum gewünschten Ergebnis ! Nur ein Europa mit einer Mehrheit von unterschichtigen Zuwanderern sichert störungsfreie Gewinnoptimierung ! Prima, weiter so !

 

Der Boss schießt aus dem Hintergrund

Dienstag, 16-02-10 17:36

Mit anderen Worten: Das EU-Parlament fordert offen den Bruch des Grundgesetzes (Menschenrechte). Mithin den Verfassungsbruch.

Daaf datt datt?

Kann man den Verfassungsschutz einbeziehen?
Oder Klage beim Verfassungsgericht einreichen?

Widersprechen die von der "sozialdemokratische Europa-Abgeordneten" Jutta Steinruck zitierten "europäischen Frauenrechte" auch dem Grundgesetz?

Kann man die nicht verbieten?

 
 

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