Dieter Hundt: Der Arbeitgeberpräsident warnt vor dem Betreuungsgeld Foto: Bund der Arbeitgeber
BERLIN. Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt hat angesichts der geplanten Einführung eines Betreuungsgeldes vor einem steigenden Fachkräftemangel gewarnt. Indem Müttern ein finanzieller Anreiz geschaffen werde, ihre Kinder bis zum Schulbesuch zu Hause zu behalten, werde sich das Problem weiter verschärfen, beklagte Hundt.
„Wir sollten im Gegenteil alles unternehmen, damit Frauen Beruf und Familie besser miteinander vereinbaren können.“ Auf diese Weise könnten auch die angeblichen Gehaltsunterschiede zwischen Frauen und Männern abgebaut werden, unterstrich der Arbeitgeberpräsident.
Unterstützung erhielt er dabei vom Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Michael Sommer: „Statt ein Betreuungsgeld einzuführen, sollte besser in den Krippenausbau investiert werden.“ Bildungsferne Familien“würden so ermuntert, ihre Kinder von „frühkindlicher Bildung“ fernzuhalten. Zudem könne Einwandererfamilien nicht glaubhaft gemacht werden, ihre Kinder lieber in die Obhut von staatlichen oder privaten Kindertagesstätten zu geben, betone der DGB-Chef.
CDU und CSU streiten um Pflichtuntersuchungen
Unterdessen geht der Streit um das Betreuungsgeld auch innerhalb der Union weiter. Während Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) die Möglichkeit ins Spiel brachte, geplante Auszahlungen von Pflichtuntersuchungen der Kinder beim Arzt abhängig zu machen, lehnt die CSU eine derartige Praxis ab.
„Wir weichen von den bisherigen Vereinbarungen kein Jota ab. Wer dies tut, muß wissen, daß er damit eine Reihe anderer Koalitionsbeschlüsse infrage stellt“, bekräftigte CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt. Die schwarz-gelbe Koalition hatte beschlossen, allen Müttern, die ihre Kleinkinder zuhause erziehen, finanziell zu unterstützen. Ab 2013 soll es für zweijährige Kinder 100 Euro im Monat geben. Ab 2014 dann 150 für Zwei- und Dreijährige. (ho)
Warum kommen eigtl. viele Diskussionen hier immer auf Nebengleise? Nun, m.E. weil, statt beim jeweiligen Gegenstand zu bleiben, und das war hier die heimische Kinderbetreuung und deren behauptete negative Konsequenzen für den Arbeitsmarkt von Fachkräften, wird auf einmal Konfetti geworfen, werden Nebelkerzen gezündet. Hier zuletzt bezgl. der mit den hiesigen Verhältnissen, über welche die BRD-Bürger aus eigenem Ratschluß zu befinden haben, nur entfernt vergleichbare Situation im angeblichen Sozialparadies Schweden. Ich möchte mich selber nicht von diskursivem Abweichlertum frei sprechen, aber doch vorschlagen, das zu beherzigen, was andernwärts über eine ähnlich aneinander vorbei geführte Diskussion stand (und den uns "Älteren" noch wohl bekannten Dr Schlawa betraf).
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Um miteinander auf konstruktiver Basis zu sprechen und zu denken, braucht man formale Regeln, nämlich die der Grammatik, der Logik und der Mathematik. … Auch auf den Internetseiten der JF habe ich viele Beispiele dafür gefunden. Eines von diesen vielen Beispielen ist ein gewisser Dr Schlawa aus Anderswo, mit dem Sie sich sehr ausgiebig auseinandergesetzt haben. Herr Dr Schlawa ist ganz bestimmt nicht dumm, aber man bemerkt an seinen sprachlichen Äußerungen immer wieder, daß er nicht viel oder - was wahrscheinlicher ist - nicht logisch konsequent gedacht hat, bevor er etwas sagt. Ich will diesem Menschen nicht zu nahe treten; ich kenne ihn gar nicht, auch nicht virtuell (internetmäßig); aber vieles von dem, was er Ihnen entgegenzuhalten versucht, ist dann, wenn man sich auf das Gespräch - den "Diskurs" - zwischen Ihnen und ihm bezieht, schon rein logisch problematisch. Diese Fehler sind also nicht so sehr in seinen Äußerungen selbst zu begründen (obschon an ihnen erkennbar!), sondern in den Verbindungen zwischen seinen und Ihren Äußerungen. Und eben dies läßt den Schluß zu, daß er offenbar diese nicht richtig berücksichtigt und also nicht logisch konsequent gedacht hat, bevor er etwas sagt. Er hat ein Verständigungproblem rein logischer Art - er hat häufig nicht verstanden, was es bedeutet, wenn er Ihnen etwas sagt, aber vorher das, worüber Sie sprechen, für sich selbst gar nicht logisch durchgespielt hat. Pädagogen und Psychologen würden sagen, er leide an einem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS), könne nicht die Position des Anderen einnehmen, sei nicht empathiefähig usw., doch das alles ist nicht richtig: Dr Schlawa aus Anderswo kann einfach auf das Thema des Anderen nicht rein logisch reagieren, weil er sich zuvor nicht die Mühe gemacht hat, es wirklich zu verstehen. Wie gesagt: Es ist nicht Dummheit im allgemeinen, sondern Unfähigkeit, auf das Thema des Anderen rein logisch zu reagieren, also eher: Dummheit im speziellen. Das ist ein modernes Symptom, also eines, das z.B. im Abendland seit Beginn der Moderne immer häufiger auftritt und den bisher letzten kräftigen Schub seit bzw. durch "1968" bekommen hat!
Der Querdenker aus Mitten unter uns
Samstag, 21-04-12 02:23
Lieber Chris Kuhn,
in einem muss ich Ihnen Recht geben. Das mit der Dunkelheit ist sicherlich nur ein Faktor unter vielen und es gibt weitaus relevantere, vor allem kulturelle Einflüsse, Wohlstand, soziale Absicherung, etc.
Und tatsächlich muss ich mich (und Sie) noch in einem weiteren Punkt korrigieren: Gerade in Schweden ist die Suizidrate nämlich vergleichsweise niedrig, niedriger als in der Schweiz. Trotz (oder eher wegen?) Sozialsystem.
Was uns zum Ursprung dieser Diskussion bringt. Denn ursprünglich hatte ich Skandinavien als Beispiel eines erfolgreichen Bildungswesens angebracht, in dem Krippenunterbringung von Kinder weit verbreitet ist.
Immerhin stimmen Sie dem zu, dass Mutter Staat hier was leistet.
Na also, geht doch.
Chris Kuhn aus Schland
Freitag, 20-04-12 18:40
Nee Querdenker, gar nichts ist "zerpflückt", und da kommen Sie jetzt auch nicht mehr raus. Sie waren es, der Dinge zusammenbrachte, die einfach nicht zusammengehören.
Ihre "Dunkelheits-Theorie" ist ein viel zu billiges, womöglich von anderen Ursachen ablenkendes Erklärungsmuster und höchstens von sporadischer* Bedeutung, denn in Ungarn ist es nun mal heller und wärmer als in Finnland. Ich glaube auch nicht, daß es im 40 Breitengrade überstreichenden Chile eine solche Abhängigkeit gibt oder meinetwegen einen signifikanten Unterschied zw. Nord- und Südinsel Neuseelands, wie es nach Ihrer "Licht-Kälte-Theorie" der Fall sein müßte. Ich lasse mich aber gern belehren. (Jetzt haben Sie mal gut was zum Suchen, aber Achtung, Wikiblödia reicht dafür sicher nicht!)
*Haben Sie denn gewußt, daß die Geburtenrate in Deutschland dort am höchsten ist, wo viele Storche nisten? Welcher Schluß müßte da jetzt wohl nahe liegen!?
Ohne Statistik klar ist hingegen: jeder Suizid, ja schon der Versuch ist ein persönlicher Hilfeschrei. Von daher muß bei erhöhtem Vorkommen zuerst danach gefragt werden, ob ein materielles oder soziales Netz versagt hat, wobei das letztere nach meinem Dafürhalten bei der Familie verankert sein sollte, vielerorts auch in religiösen Bindungen, womit wir vielleicht mal wieder zum Thema Heimbetreuung zurückkommen sollten.
Einig bin ich mir ja sogar mit Ihnen, daß die "Mutter Staat" in Schweden für die weltweit fast höchste soziale Absicherung und auch für eine sehr hohe soziale Homogenität gesorgt hat, des weiteren auch für eine im Durchschnitt hohe Bildung.
Und dennoch hält dieses vor allem von vielen Linken so vergötterte "Netz" dort gerade die Schwächsten nicht häufiger von den eingangs geschilderten letzten Konsequenzen ab wie das anderswo unter viel bedrückenderen Umständen wohl der Fall ist. Da müßten Sie noch einmal drüber nachdenken.
Der Querdenker aus Mitten unter uns
Freitag, 20-04-12 13:21
Ach, Chris Kuhn. Nicht gleich bissig werden, nur weil ich Ihr Russland-, Ungarn- und sonstwas Argument zerpflückt habe.
Aber ich kann Sie beruhigen: Ich bin nicht so intelligent, dass ich die "Dunkelheits-Suizid-Theorie" hätte ersinnen können. Das waren andere, deren Meinung von der Mehrheit aller Experten geteilt wird. Dass Sie Ihr eigenen "Wahrheit" haben, sei Ihnen gegönnt. Wir sind ja alle für Freiheit.
Und nach Skandinavien auswandern? Hatte ich bisher nicht auf der Agenda, aus zuvor genannten Gründen. Wenn Sie aber so dagegen hetzen, müsste es ja doch ganz nett dort sein. Komme ich da etwa ins Schwanken...
Chris Kuhn aus Schland
Freitag, 20-04-12 12:21
@Querdenker
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Es ging doch hier um Ihre "Dunkelheits-Suizid-Theorie", die schlichtweg falsch ist, wie in Ländern mit großer Breitenerstreckung zu sehen und in anderen im Jahreslauf zu verfolgen, jedoch zuvörderst darum, daß sich hinter den Sozialparadiesen unserer Linken und GRÜNEN in Skandinavien durchaus gewisse Abgründe auftun. Deshalb ein Vorschlag zur Güte: wandern Sie dahin aus und trommeln Sie von dort weiter!
Der Querdenker aus Mitten unter uns
Donnerstag, 19-04-12 21:13
PS: Russland hat die fast höchste Suizidrate weltweit.
Der Querdenker aus Mitten unter uns
Donnerstag, 19-04-12 20:40
Nun, lieber Chris Kuhn, Ihrer Logik nach hätte dann ja wohl Ungarn die höchste Staatsquote und die besten Sozialstandards Europas. Muss mir irgendwie entgangen sein...
Chris Kuhn aus Schland
Donnerstag, 19-04-12 12:43
Ach Querdenker, Sie und Ihre Statistiken, peer reviews usw. -was nicht paßt, wird passend gemacht. Nun also Dunkelheit und Kälte. Warum wohl lieben dann die Russen ihren Winter wie eine Frau ("sima")? Mit die höchste Selbstmordquote in Europa teilen sich übrigens m.W. Finnland und Ungarn, da stimmt's dann auch nicht.
Es bleibt dabei: wenn denn im Sozialen in Skandinavien alles so nachhaltig toll wäre, müßten die vorgenannten Raten andere sein. Tatsächlich kommt aber jene tiefe "Mutter Staat" mit so vielen und unglaublichen Politkorrektheiten, Quotengesetzen, Umgangskonventionen und Verhaltenskontrollen daher (natürlich von den Linken hier sehnlichst erträumt), daß ich nicht glaube, viele BRD-Bürger würden sie lange ertragen.
Der Querdenker aus Mitten unter uns
Donnerstag, 19-04-12 12:03
@ Chris Kuhn
Bitte informieren. Die hohe Depression- und Suizid- sowie Alkoholmissbrauchsquote in Schweden (wie in Norwegen und Finnland auch) hängt vor allem mit der langen dunklen und kalten Jahreszeit zusammen (nur dann ist die Suizidrate dort nämlich hoch) sowie bei letzterem zusätzlich noch mit einer historisch sehr restriktiven Gesetzgebung bzgl. alkoholischer Getränke (entstand wegen ersterem!).
Wer hier einen Zusammenhang zum "Sozial- und Bildungsparadies in Skandinavien" konstruiert, betreibt eine schon waghalsige, glücklicherweise allzu leicht zu durchschauende Klitterung.
PS: Um Ihre Frage zu beantworten. Würde ich gerne in Skandinavien leben? Ja, nur zu gerne. Wenn's dort nicht so ewig lange im Jahr dunkel und kalt wäre.
Der Querdenker aus Mitten unter uns
Donnerstag, 19-04-12 11:51
@ Uwe Böttjer
Bitte die Kindererziehungseinrichtungen eines Ostblockstaates aus den frühen 1960er Jahren nicht mit modernen, pädagogisch-qualitativ guten Kindertagesstätten von heute vergleichen. Genauso gut könnte man die Kindererziehung einer Hartz-IV-Familie mit zwei alkohol- und drogenabhängigen polygamen Eltern mit einer mittelmäßigen Kindereinrichtung vergleichen, bei der letztere immer noch um Welten besser abschneiden würde.
Also, bitte Vergleiche auf gleichem Niveau, dann ergibt sich kein einheitliches Bild, welche Unterbringung besser ist. Schließlich würde sonst keine Mutter und kein Vater ihre Kinder in Kinderkrippen unterbringen wollen, was nicht zu der enormen Nachfrage nach Krippenplätzen passt.
Otto Ohnesorge aus Berlin
Donnerstag, 19-04-12 10:32
Lieber Uwe Böttjer aus 25541 Brunsbüttel,
vielen Dank für Ihren Beitrag.
Der Mensch lernt vor allem von dem, den er liebt.
Eine so tiefe Zuneigung wie zu den eigenen Eltern, gewinnen Angehörige des Kindergartenpersonals nicht.
Chris Kuhn aus Schland
Mittwoch, 18-04-12 22:09
@Querdenker
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Ihre Meinung in Ehren, aber nehmen Sie doch bitte Abstand von dem feministischen Kampfbegriff "Herdprämie", mal abgesehen davon, daß so manchem auf belegte Bahnhofsbrötchen, Fastfood oder Restaurants angewiesenen Doppelverdiener ein an eigenem Herd zubereitetes und schmackhaftes Mahl nicht schaden würde.
Chris Kuhn aus Schland
Mittwoch, 18-04-12 18:58
Ich will mich nur insoweit mal an der periodisch wiederkehrenden Diskussion über jene angeblichen Sozial- und Bildungsparadiese in Skandinavien beteiligen, indem ich darauf hinweise, daß trotz solcher Segnungen dort u.a. Depressionen, Selbstmorde, Alkohol- und Drogenmißbrauch, Scheidungsrate u. dgl. durchaus hohe Werte annehmen.
Wer also Schweden hier ständig lobt, ich schätze mal zumeist aus der Ferne oder einer Sommerurlaubserfahrung, sollte sich auch einmal die Frage stellen, ob er bereit ist, die dort von jedermann erwartete Datentransparenz dem Staat gegenüber wie auch die vielfach lähmende Sozialkontrolle aus der Nachbarschaft wirklich zu akzeptieren?
Uwe Böttjer aus 25541 Brunsbüttel
Mittwoch, 18-04-12 18:17
Mit seinem Film „Kinder ohne Liebe“ belegte der tschechische Kinderpsychologe Zdeněk Matějček bereits 1963,dass durch die kollektive Erziehung aufgrund fehlender konstanter Bezugspersonen die Grundlage für schwerwiegende psychische Fehlentwicklung gelegt wird. Die kommunistische Regierung, die sich einen positiven Film zur Bestätigung ihrer staatlichen Betreuung erhofft hatte, ließ diesen Film in der Schublade verschwinden. Er wurde aber in den Westen geschmuggelt und während des Filmfestivals 1963 in Venedig aufgeführt. Der Film erhielt drei Auszeichnungen, weil unser Teil der freien Welt die kollektive Erziehung anprangern konnte.Jetzt sind wir selbst dort angelangt:
So ist die KITA zur paradoxen Intervention geworden!
Der Querdenker aus Mitten unter uns
Mittwoch, 18-04-12 11:48
@ Willi winzig
Ich empfehle Ihnen Fachliteratur, nicht die von jenen Autoren gesteuerte, die tradierte Familienrollenbilder propagieren, sondern von richtigen Wissenschaftlern. Dort werden sie sehr wohl Statistiken finden, die meine Aussage untermauern.
Ihre Aussage also falsch?! Nun, im Gegensatz zu Ihnen gehe ich nicht soweit sondern sage lediglich, dass es auch andere Daten gibt.
Wo Sie sich aber widersprechen ist in Ihrer Aussage bzgl. Skandinavien, das nämlich durchaus ähnlich Probleme hat wie Deutschland. Doch selbst wenn dem so wäre, dass wir deutlich mehr Zuwandererkinder mit niedrigem Bildungshintergrund hätten spricht das explizit gegen die Herdprämie. Weil wer glauben Sie, würde diese am meisten in Anspruch nehmen?
Willi Winzig aus takatukaland
Mittwoch, 18-04-12 09:55
@querdenker
ich empfehle Ihnen Fachliteratur , nicht die von unseren Gender gesteuerten ,sondern von "normalen " Menschen . Dort werden sie sehr wohl Statistiken finden die meine Aussage zu den mehr kranken Kindern und die niedrigere geistige Entwicklung untermauern .
Ihre Aussage ist also falsch !
Skandinavische Länder zum Vergleich heran zu ziehen ist als ob man Äpfel mit Birnen vergeleicht . Lesen sie mal das Buch von Herrn Sarazin . Die Gesellschaft dort setzt sich anders zusammen wie die unsere und die Zugewanderten dort sind nicht irgendwelche Kulturbereicherer die zuhause Ziegen gehütet haben und froh waren wenn sie 4 Jahre Schule erleben durften .
Chris Kuhn aus Schland
Dienstag, 17-04-12 22:44
Zum Thema "Fachkräftemangel"
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Diejenigen, von denen der Lohndrücker Hundt hier trommelt, haben doch i.a. keine Kinder (bei sich), wie denn auch!? Dazu ein Vergleich:
Ein Jungingenieur (aktuelle Zahlen!) in Indien verdient mtl. 13-1400 Euro brutto (in Rupien) und hat davon Abgaben von um die 300 Euro, darunter eine anständige KV für unter 30 Euro Eigenbeitrag.
Ein Jungingenieur in der BRD (ein "Dtld." existiert für mich nur noch zw. Buchdeckeln) muß froh sein, auf über 3200 Euro brutto zu kommen. Die Krake Staat samt ihrer ach so solidarischen RV, AV und KV knöpfen ihm (Single, ohne Kirche) davon mehr als 1200 Euro wieder ab.
So, wer bis dahin folgen konnte, weiß: der Inder (Inderinnen gibt's in dem Beruf praktisch keine) hat gut 1000 Euro zum Leben, sein hiesiger Ingenieurkollege etwa 1900 Euro.
Nun liegen die Lebenshaltungskosten in Indien (und zwar nach europäischem Standard in Großstädten!) aktuell bei einem guten Drittel der hiesigen. D.h., der indische Ingenieur hat effektiv 900 Euro mehr bzw. nach seinen einheimischen Maßstäben wohl eher das Doppelte seines deutschen Kollegen in der Lohntüte.
So sieht's aus in Schland! Die angeblich fehlenden und "flexiblen" Fachleute werden nach internationalem Maßstäben in der BRD nur gründlich vera...t, wenn sie keine weiteren Einnahmen aus Mitverdienst der Frau (betr. wiederum den Kinderwunsch), Kapitalvermögen oder Erbübertragungen ihrer Herkunftsfamilie haben.
Nochmals anders: Angehörige von Berufen wie dem des Ingenieurs, der ihnen in Schwellenländern automatisch den Oberschichtstatus garantiert, stellen sich hierzulande i.a. hinter Finanzbeamten, Bankangestellten, Handwerkern, Facharbeitern usw. an, die viele Jahre weniger ausgebildet wurden und aus ihrer Heimat nie fortgezogen sind.
Warum soll's dann noch jemand machen!? Doch erst recht nicht mit dem Wissen, daß Herr Hundt und Konsorten den hier arbeitenden Jungingenieuren keine 3200 brutto, sondern am liebsten vielleicht 2500 zahlen würden.
Inder, die's dafür ein paar Jahre lang tun, bekäme er wohl dafür, und die sind erstens nicht wesentlich schlechter ausgebildet, sprechen perfekt Englisch und lassen ihre Familie soweit vorhanden wohl meist zu Hause.
Merkste was, wie der Hase läuft mit Hundts Zwecklügerei!
Dirk Bagel aus dem Süßwasseraquarium
Dienstag, 17-04-12 21:42
Letztlich muß man mal eines klar stellen:
Ein Betreuungsgeld für eine qualifizierte Frau in Höhe von 100 Euro ist letztlich ein Hohn gegenüber den 300, die die Migrantenfamilie pro Kind einheimst...
Aber der Deutsche ist halt weniger wert. Politisch korrekt.
Ich will mal hoffen, daß ich hier jetzt nicht als Nazi beschimpft werde... :)
Dirk Bagel aus dem Süßwasseraquarium
Dienstag, 17-04-12 21:37
Der Querdenker aus Mitten unter uns
Dienstag, 17-04-12 12:44
@ Willi Winzig
Warum glauben Sie, habe ich keine Kinder? Nur weil ich eine andere Meinung habe als Sie? (Dass Sie zudem Querdenker nicht richtig schreiben, sei Ihnen nachgesehen - das kriegen andere hier im Forum auch nicht hin).
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Ich muß den Querdenker hier mal ein bißchen unterstützen. Man kann seinen Namen durchaus richtig schreiben. Und Unterstellungen sollte man weglassen. Es gibt genug Dreck, der geschmissen wird, daran ist kein Mangel.
Respekt und Anstand gehört dazu. Gerade für Konservative.
Das Lügen und Provozieren kann man ruhig anderen überlassen. Da gibt es Millionen.
Der Querdenker aus Mitten unter uns
Dienstag, 17-04-12 20:43
Lieber Erwin, der andere Querdenker,
Gerne glaube ich, dass es viele Familien gibt, in denen die Mutter oder auch der Vater es vorziehen würden, ihre Kinder die ersten Jahre zu Hause zu erziehen. Genauso wie es viele Familien gibt, in denen Mutter wie Vater ihre Kinder gerne in einer qualitativ hochwertigen Kinderbetreuung wüssten, um beruhigt arbeiten gehen zu können. Aus pädagogischer Sicht ist weder das eine noch das andere zu bevorzugen, vorausgesetzt, die Qualität stimmt.
Von daher gibt es hier kein "Idealmodell" (ich bin immer skeptisch, wenn sowas propagiert wird) und man sollte es den Familien überlassen, die ihrer Lebenssituation angemessene, best mögliche Betreuung zu finden.
Eine Herdprämie ist da eher kontraproduktiv (s.u.).
Erwin der Querdenker aus Dummerland
Dienstag, 17-04-12 15:40
Lieber Herr ebenfalls Querdenker,
(Teil 2)
gerade der Liebesentzug und die öfter wechselnden Beziehungspersonen bergen große Gefahren. Ich selbst konnte anhand gewisser Gender Prototypen beobachten, wie verheerend sich derartige "Störungen" der Persönlichkeiten auswirken! Diese Menschen leiden unter Umständen ein ganzes Leben daran und können dieses erlittene Defizit nie wieder ausgleichen.
Diese Art von Entwicklungs- und Persönlichkeitsstörungen begünstigen zum Beispiel die Schizophrenie! Die Person, um die es mir hier geht, verwies immer auf ihre nicht verarbeiteten frühkindlichen Erlebnisse hin. Beide Eltern waren Ärzte, hatten wenig Zeit für ihre Kinder und stellten deshalb ein Kindermädchen ein! Die Auswirkungen waren fatal!
Erwin der Querdenker aus Dummerland
Dienstag, 17-04-12 15:28
Lieber Herr ebenfalls Querdenker,
nun kenne ich einige schwedische Familien und weiß wie gerne deren Eltern ihre Kinder selbst erziehen würden. Das angebliche Erfolgsmodell hat eben auch seine Schattenseiten. Doch in Schweden scheint es für die Durchschnittsfamilien unmöglich zu sein, dass nur ein Elternteil arbeiten gehen kann. Deshalb sind dort die Eltern gezwungen, beide arbeiten zu gehen!
In Frankreich kommt man im übrigen von diesem sogenannten Idealmodell wieder weg. Hier wollen immer mehr Eltern, das ihre Kinder zumindest von einem Elternteil betreut werden!
Und noch etwas, was vielfach auch in Schweden, so gut wie keinen Einzug in die Statistiken hält, der erzwungene Liebesentzug und die Entfremdung für das Kind durch die Eltern.
Der Querdenker aus Mitten unter uns
Dienstag, 17-04-12 12:44
@ Willi Winzig
Warum glauben Sie, habe ich keine Kinder? Nur weil ich eine andere Meinung habe als Sie? (Dass Sie zudem Querdenker nicht richtig schreiben, sei Ihnen nachgesehen - das kriegen andere hier im Forum auch nicht hin).
Ihre Aussage, dass Kinder, die zuhause von ihren Müttern (Väter gibt's übrigens auch!) aufgezogen werden, weniger krank und weiter entwickelt sind als Kinder, die in einer Krippe untergebracht sind, ist so schlicht unzutreffend. Vielmehr hängt es vom Alter, dem familiären Hintergrund, der Betreuungszeit in der Krippe vs. zu Hause sowie der Qualität der Kinderkrippe ab.
Wäre dem so wie Sie behaupten, würden - was den Bildungserfolg anbelangt - skandinavische Länder nicht stets besser abschneiden als Deutschland.
Chris Kuhn aus Schland
Dienstag, 17-04-12 11:34
@Ofw d.R. Ralf Beez
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Gott vergelt's, guter Mann! Und immer schön gesund bleiben, Sie werden vielleicht noch gebraucht für den BRD-Angias-Stall!!
Erwin der Querdenker aus Dummerland
Dienstag, 17-04-12 10:34
Teil 3
Doch es gibt andere Familien, die durchaus nicht bildungsfern sind, und die aus materiellen Gründen, sich gegen einen Nachwuchs entscheiden (z.B. Studenten, Auszubildende, junge Familen)
Nicht allzu selten wird hier der Kinderwunsch immer weiter hinausgeschoben, bis es nicht selten zu spät für ein Kind geworden ist (aus was für Gründen dann auch immer).
Chris Kuhn aus Schland
Dienstag, 17-04-12 10:25
@Queerdenker
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Mal wieder so eine bildungsferne Milchmädchenrechnung. Die an die zu Hause Erziehenden ausgezahlten 150 Euro im Monat sparen mit Sicherheit das mehrfache durch den Wegfall der sonst zur Verfügung gestellten Krippenplätze, das nennt der Ökonom "opportunistische Kosten" (hier ersparte).
Im übrigen bin ich im Grunde gegen JEDE solche Förderung. Sie wäre unnötig wenn die Ausplünderung der noch Arbeitenden an anderen Stellen (Steuer- und Abgabenlast, Energiewende usw.) und auch die Kindergeldtransfers an Ausländer abgestellt würden.
PS: was haben SIE bloß gegen die hübscheste Familienministermaus? Frau von der Leyen mag mehr in der Birne haben, ist aber ein U-Boot der Feministen, die schon genügend Unheil angerichtet haben.
Erwin der Querdenker aus Dummerland
Dienstag, 17-04-12 10:14
Teil 2
Es werden mir bei den Kommentaren doch einige wesentliche Dinge mit einander verwoben, die sie doch klar auseinanderhalten sollten.
Zunächst einmal würde doch kaum jemand wollen, dass die Sozialhilfezahlungen eingestellt werden, weil es da einige "schwarze Scharfe" gibt, die diesen Anspruch mißbrauchen. Sondern es kann doch nur darum gehen, dass diese gezahlte Unterstützung auch wirklich dem Wohl des Kindes dient!
Akademiker, denen es vergönnt ist, in gutbezahlte Arbeitsverhältnisse zu gelangen, haben nach statistischer Erkenntnis, in Deutschland den geringsten Nachwuchs.
Hier spielt das Betreuungsgeld mit Sicherheit keine Rolle! Hier sind andere Bewegründe maßgebend (Egomanie, Bindungsängste, Angst vor der Verantwortung, zu alt).
Willi Winzig aus takatukaland
Dienstag, 17-04-12 09:53
@queerdenker
Ich habe leider das Gefühl das Sie keine Kinder haben , bzw sich überhaupt nicht mit dem Thema Krippe auseinandergesetzt haben . Es ist wissenschaftlich bewiesen das Kinder die zuhause von ihren Müttern aufgezogen werden , weniger krank sind , und weiter entwickelt als vergleichbare Kinder die in einer Krippe untergebracht sind .
Ihr Argument die 150 Euro könnten zweckentfremdet werden ist lächerlich . Damit unterstellen sie allen potentiellen Empfänger asozial zu sein und sich nicht um ihre Kinder sondern das eigene wohlbefinden zu kümmern.
Was meine sie wohl was die Subvetionierung eines Krippenplatzes kostet ?
Aber darüber regt sich hier niemand auf ...
Deutsch Franke aus Unterwanderungsland
Montag, 16-04-12 23:10
@Markus Junge aus Deutschland, nicht die BRD
Köstlich.Gut gesagt.
Die sog. "Familienpoltik" ist ja seit min.20 Jahren nichts weiter,als ein erbärmliches,perfides Ablenkungsmanöver.
Ab und zu reden unsere Politikclowns auch gerne von Bildungspolitik.Oder Gesundheitspoltik.Mir läuft dann sehr schnell Blut aus dem Ohr.Ich schalte weg,schon um einen Gehörsturz zu vermeiden.
Der Klaus aus Deutschland
Montag, 16-04-12 22:39
Wenn es darum geht die sonst so heiligen Frauen auszubeuten, ziehen Gewerkschaften und Industrie plötzlich an einem Strang und nur wenige riechen den Braten. Die Industrie ist geil auf noch mehr billige Arbeitskräfte und die linken Gewerkschaften wollen die Lufthoheit über den Kinderbetten.
Rainer Thesen aus Nürnberg
Montag, 16-04-12 22:20
Was sich hier abspielt, ist ein veritabler Kulturkampf. Die Koofmichs vom Schlage Hundt merken nur noch nicht, daß es gegen die bürgerliche Welt an sich geht. Klar, sie denken immer so weit, wie die Bilanzperiode ihres Unternehmens reicht. Sie geben sich deswegen freudig als Partner einer unheiligen Allianz mit den sozialistischen Gesellschaftfsveränderern aller Schattierungen . Die ungenießbare Frucht dieser Mesalliance wird der stets als billige Arbeitskraft verfügbare Neurotiker sein, den bzw, auch die dieses System erzeugt.
Jürg Rückert aus Südwest
Montag, 16-04-12 20:56
Hund denkt nur an seine laufenden Maschinen. Wann dringt er auf Kinderarbeit? Das war früher ein gängiges Argument: Sonst sind wir nicht konkurrenzfähig!
Beim ganzen Streit geht es ganz wesentlich darum, dass der Staat merkt, wie ihm die künftigen Bürger entgleiten.
Durch Einflussnahme auf die Kindererziehung erreicht das "ancien regime" aber nur eine Atempause wie in der Eurokomödie - dann kommt das neue Regime halt etwas später.
Dirk Bagel aus dem Süßwasseraquarium
Montag, 16-04-12 20:31
Njo Leute!
10 Universitäten abgebrannt, 20 % Wirtschaftswachstum, die Deutschen von einem auf den anderen Tag voll verblödet.
Ergebnis:
Gravierender Fachkräftemangel, der mit "Fachkräften" aus....
na...na...???
Schweiz, England, Frankreich... behoben werden soll???
Nein! Falsch geraten!
Die dringend gesuchten Fachkrö(!!!)fte gibt es nämlich in Indien, China, Nordafrika... Vielleicht auch in Bangladesh und dem Sudan und Mali, wer weiß?
Wer hätte das gedacht?!
Der Boss schießt aus dem Hintergrund
Montag, 16-04-12 19:49
Wie kann man sein Kind nur irgendwelchen staatlichen Stellen ausliefern, so lange es noch nicht sprechen kann. Wie soll das Kind seinen Eltern denn mitteilen, daß es gequält oder sexuell mißbraucht wurde?
Es sollte gesetzlich verboten werden die Kinder vor dem Alter von drei Jahren in Krippen abzuliefern!
Ralf Beez Ofw d. R. aus 72250 Freudenstadt
Montag, 16-04-12 18:38
JaJa, Hundt und Sommer sind sich mal wieder einig, wie
immer, wenn es gegen die Interessen der Arbeitnehmer
geht. In solchen Momenten erfüllt es mich immer mit
Stolz, niemals einer Gewerkschaft angehört zu haben,
niemals den Sirenengesängen von gewissen Leuten bezüg-
lich eines Beitritts nachgegeben zu haben.
Als Soldat kann ich nicht einer Organisation angehören
die linksradikale Thesen vertritt, die Arbeitnehmerin -
teressen mit den Füssen tritt und Hoch- und Landesver -rat in Vollendung betreibt, daß kann ich mit meinem
Gewissen, meiner Ehre und meinem Stolz einfach nicht
vereinbaren.
Bevor ich solchen Bonzen 1% meines Einkommens in den
Rachen werfe, laß ich es lieber im Gulli verschwinden
oder noch besser, einem Bettler zukommen.
Der Querdenker aus Mitten unter uns
Montag, 16-04-12 18:23
Lieber Otto Ohnesorge,
das in der Tat könnte ein Beweggrund sein. Ich muss gestehen, so biestig bisher nicht gedacht zu haben. Aber stimmen könnte es in der Tat. Zumal ein Krippen- und Kindergartenplatz um ein Vielfaches teurer ist, als das Betreuungsgeld.
Was allerdings - und dem stimmen Sie mir dann ja wohl zu - diesen familienpolitischen Unsinn nicht nur zum Rohrkrepierer macht, sondern den C-Parteien irgendwann förmlich um die Ohren fliegen dürfte, spätestens dann, wenn das Offensichtliche eintritt: Einkommensschwache und bildungsferne Familien werden das Geld einstreichen, ihre Kinder selbst großziehen mit entsprechenden Bildungs- und Erfolgsaussichten.
Was soll der Spaß kosten? 1-2Mrd per anno? Na wir haben's ja...
Otto Ohnesorge aus Berlin
Montag, 16-04-12 17:25
Lieber Der Querdenker aus Mitten unter uns,
einmal abgesehen davon, daß die -C-DU/-C-SU/FDP-Regierung nicht selbstlos handelt.
Schließlich schaffen sie das erklärte Ziel, allen Familien überall einen Krippen- und Kindergartenplatz zur Verfügung zu stellen, nicht.
Die Regierung muß also, um das Gesicht nicht zu verlieren, bemüht sein zu erreichen, daß nicht alle Familien, bzw. alleinerzogene Mütter, einen solchen Platz beanspruchen.
Sonst würde ihnen der Umstand, daß sie dies nicht geschafft hat, von der Opposition im nächsten Wahlkampf um die Ohren geschlagen.
Der Querdenker aus Mitten unter uns
Montag, 16-04-12 16:45
Lieber Otto Ohnesorge,
"Bei Kindern die zu Hause betreut werden, steigt die Chance auf bessere Bildung und spätere, qualifizierte und wertvolle Mitglieder der Gesellschaft zu werden um ein Vielfaches."
Genau das stimmt so nicht, schon gar nicht wenn man bedenkt, wer sich vornehmlich für das Betreuungsgeld entscheiden wird: Bildungsferne Familien.
100 bzw. 150 Euro sind für Familien mit normalem bzw. hohem Bildungsabschluss der Eltern schlicht und ergreifend lächerlich.
Markus Junge aus Deutschland, nicht die BRD
Montag, 16-04-12 16:24
Weil wir so wenig "Fachkräfte" haben, sinken die Reallöhne ständig, weil die wenigen Fachkräfte ja so sehr gefragt sind, daß die Unternehmen jeden, zu jedem Preis, nehmen und wir daher dringend viele Ziegenhirten / Analphabeten aus Afghanistan, Türkei, Irak oder Lybien brauchen, damit wir endlich den "Fachkräftemangel" beenden können.
Abweichende Wahrnehmungen in der realen Welt da draußen, müssen wohl Wahnvorstellungen sein, schließlich hat das Raumschiff Berlin die Deutungshoheit über die Realität inne, wer was anderes glaubt, der ist ein Gedankenverbrecher und der ist dann doppelplusungut. Wir leben schließliche in 1984.
Carsten Schulz aus Mannheim
Montag, 16-04-12 15:55
Herr Hundt sollte sich erstmal richtig informieren. Das Betreuungsgeld soll an Eltern gezahlt werden, die ihre Kinder nicht in eine Krippe schicken wollen. Es geht also um 1-3jährige, nicht um Kindergartenkinder und damit auch nicht darum, Kinder bis zum 6.Lebensjahr zu Hause zu lassen.
Ich bin durchaus für eine Kindergartenpflicht. Aber in den ersten 3 Lebensjahren sollten noch andere Kriterien gelten. Sofern es sich für Eltern irgendwie machen lässt, sollte die heimatliche Nestwärme für die Kleinen allemal wichtiger sein als die Belange der Wirtschaft oder die berufliche Optimierung der Eltern.
Erwin der Querdenker aus Dummerland
Montag, 16-04-12 15:48
Herr Hundt, vorausgesetzt, sie glauben an das, was sie sagen, dann sind sie eher ein sehr schlechter Marktstratege.
Wer so wenig zukunftsorientiert denkt wie sie, der begreift auch nicht, dass unsere! Kinder die Zukunft bauen, will man weiter an Deutschland als Hochtechnologieland festhalten.
Nicht nur unsere Mentalität stirbt oder lebt mit ihnen, sondern auch die Begabungen und das Können unseres Landes werden von unseren Kindern abhängen.
Je besser sie gedeihen und mehr von ihnen leben!, um so besser für die Zukunft unseres Landes.
Das Betreuungsgeld ist daher nicht nur eine Investition in die traditionelle Familie(eine Lebensform von gesellschaftstragender Bedeutung), sondern gerade auch eine Investition in eine erfolgreichere Zukunft.
Otto Ohnesorge aus Berlin
Montag, 16-04-12 15:32
Sommer? Ein Linker mit einem Jahreseinkommen, bei dem sich Kapitalisten alle zehn Finger lecken.
Ein Erfüllungsgehilfe und Einpeitscher.
Hundt, ein ebensolcher Interessenvertreter, sieht nur seinen Bereich. Denkt kurzfristig.
Bei Kindern die zu Hause betreut werden, steigt die Chance auf bessere Bildung und spätere, qualifizierte und wertvolle Mitglieder der Gesellschaft zu werden um ein Vielfaches.
Man muß aufhören die deutschen Frauen mit Druck ins Arbeitsverhältnis zu pressen.
Ohne das man solches mit ausländischen, insbesondere muslimischen Frauen macht.
Die deutsche Frau darf nicht auf Kosten ihrer Familie und Gesundheit zur Geldverdienerin für fremde Interessen werden.
Der Querdenker aus Mitten unter uns
Montag, 16-04-12 14:14
Also hier haben Hundt und Sommer Recht.
Nicht mit ihrer Sorge, dass sich gut ausgebildete weibliche Fachkräfte mit 100 bzw. 150 Euro hinter dem Herd vor- und von der Arbeit weglocken ließen. Hierzu wäre vielleicht der 10fache Betrag nötig und selbst der könnte noch nicht mit Offerten verantwortlicher Arbeitgeber konkurrieren, die ihren weiblichen Fachkräften neben gutem Gehalt auch flexible Arbeitszeiten und vielleicht sogar einen Krippenplatz anbieten.
Wohl aber, dass damit ein Anreiz für bildungsferne Familien geschaffen wird, Kinder als Zusatzverdienst zu Hause aufzuziehen.
Das ist wirklich der mit Abstand größte familienpolitische Unsinn, den diese Bundesregierung bisher verzapfen hat. Und vorne dran: Kristina Schröder.
pelayo Visigoti aus Asturien
Montag, 16-04-12 13:57
"...vor einem steigenden Fachkräftemangel gewarnt. Indem Müttern ein finanzieller Anreiz geschaffen werde, ihre Kinder bis zum Schulbesuch zu Hause zu behalten, werde sich das Problem weiter verschärfen, beklagte Hundt."
Alles soll sich durch die allumfassende Wirtschaftskrake vereinnahmen lassen. Wo kommen wir denn hin, wenn die Mütter ihre Kinder aufziehen anstatt am Gewinnmaximierungsprozess teilzunehmen!
Der Herr könnte doch die zahlreich vorhandenen Bereicherer unseres Landes, die seine Arbeitgeber ins Land geholt haben, zu Fachkräften ausbilden lassen. Seehofer bleib endlich wenigstens einmal hart!