BERLIN. Die deutsche Sprache erfreut sich steigender Beliebtheit. Die Goetheinstitute verzeichnen weltweit immer mehr Anmeldungen. Im vergangenen Jahr haben 234.587 Sprachschüler eines der insgesamt 150 Goetheinstitute besucht, um dort deutsch zu lernen. Dies entspräche einem Anstieg um acht Prozent, berichtet der Spiegel.
Als Ursache für das wachsende Interesse wird die Wirtschaftskrise vermutet. Dafür spricht, daß es sich bei den Studenten primär um junge Leute handelt und daß die Wachstumsrate in Spanien mit 25 Prozent am höchsten ist. Das südeuropäische Land ist besonders von der Krise betroffen. Viele junge Spanier möchten nach Deutschland gehen.
Auch andere, private Bildungseinrichtungen bestätigen diesen Trend: Die Sprachschulen GLS und Inlingua in Berlin bestätigten auf Nachfrage der JUNGEN FREIHEIT, daß die Zahl der deutschlernenden Sprachschüler aus dem Ausland zunimmt. „Diese Tendenz gibt es“, sagte eine Sprecherin der GLS Sprachschule. (rg)
Toni von Schlummerland aus und vorbei isses schon lange!
Dienstag, 06-03-12 09:21
Ist das Keks-Deutsch damit gemeint?
Carsten Schulz aus Mannheim
Dienstag, 06-03-12 08:32
@Hans Holt aus Panama,
Vorsicht, da kommen ein paar Untiefen!
Denn die jungen Spanier wollen nicht einfach Geld, sie wollen es verdienen. Das letzte Wort haben Sie leider unterschlagen oder unterstellen denen von vorneherein eine andere Absicht, die ich nicht erkennen kann.
Denn ich denke, wir haben mit Spaniern bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Ich kenne keine spanischen Parallelwelten oder unintegrierte Spanier. Da kommen ja auch keine Millionen von denen und Familienclans ziehen auch nicht hinterher. Es ist einfach eine ganz normale Fluktuation zwischen den europäischen Nationen.
Diese Art Fluktuation wird es immer geben. Der 'rassisch reine' und komplett isolierte Nationalstaat ist eine Illusion und auch nicht wünschenswert.
Iudex aus Hannover aus -----
Dienstag, 06-03-12 07:09
Die Preußische Allgemeine Zeitung berichtet heute, auch unter Berufung auf das Goethe Institut:
"61 Prozent der jungen Holländer finden Deutsch hässlich, immer weniger wollen die Sprache lernen"
schnurzpiep egal aus Alleswasimfernsehnisbeeinflusstuns
Montag, 05-03-12 19:45
Es geht um den Erhalt des christlich-abendländischen Europa,
mittendrin unser Deutschland, das wir lieben.
Da soll mir jeder Spanier, Portugiese, Grieche herzlich willkommen sein,
wenn dafür Türken sich entschließen könnten,
nach Hause in ihr islamisch geprägtes kleinasiatisches Ursprungsland zu gehen.
Hans Holt aus Panama
Montag, 05-03-12 18:26
@ Carsten Schulz aus Mannheim: Kurs NO, 18 Strich liegt an. Bin bald in Mannheim. Klar, Sie haben recht, die Spaniolen wollen kein Asyl, sondern nur unser Geld. (;=O)))
Carsten Schulz aus Mannheim
Montag, 05-03-12 16:49
Hans Holt aus Panama,
da hat sich Ihr Panama-Dampfer aber kräftig verfahren:
wir reden hier vor allem über junge spanische Akademiker, die in Spanien keine Arbeit finden können und für die es auf dem deutschen Arbeitsmarkt einen Bedarf gibt. Sonst würden die nicht nach Deutschland gehen.
Als Vorbereitung hierfür lernen sie zunächst einmal deutsch. Das ist doch vorbildlich, und mit 'Asyl' hat das Ganze nun wirklich nichts zu tun.
Hans Holt aus Panama
Montag, 05-03-12 15:40
Warum denn nur?
Die Antwort ist soooo simpel: Nicht das die deutsche Sprache geliebt wird oder das deutsche Wesen. Nein, wer in Deutschland Vorteile sucht, ist so klug ein paar Brocken Deutsch zu können. Das Wort "Asyl" reicht mittlerweile nicht mehr aus.
Dem Stand der deutschen Sprache muss man nicht aus den Pisa-Studien ablesen. Der Besuch von Yahoo-Blogs macht es aus. Das Volk ist dämlich (bis auf wenige Ausnahmen). Genauso sieht es doch auch hier bei der JF aus. Einige "Experten" schreiben Alles klein, oftmals falsch. Der einzige Trost ist nur, dass manchmal der Inhalt stimmt. Niemand ist perfekt, aber es gibt sprachliche Grenzen und Online- Korrektoren.
Ingo W aus Westfalen
Montag, 05-03-12 14:39
Ob das so stimmt?
Ich meine das Institut ist auch nicht unabhängig.
Vor kurzem hieß es noch ( vor 5 Monaten) immer weniger
junge Menschen würden in Europa deutsch lernen.
Für mich ist das Propaganda der BRD.
Julius Recht aus Irrenheim
Montag, 05-03-12 14:39
Wir müssen unbedingt die "Englisierung" der Europäer
verhindern und die größte Sprache mit ca. 100 Mio.
Menschen erweitern, aber zu solcher Erscheinung muß jeder selber sich einsetzen, daß er nicht ständig
englische Redensarten anwendet....