Deutschland

Montag, 02.11.2009

Nach Austritt: CDU versucht Stadtkewitz umzustimmen

 

René Stadtkewitz: Der Austritt des profilierten Islamkritikers ist für die CDU ein Verlust Foto: CDU

BERLIN. Nach dem Parteiaustritt des Berliner CDU-Abgeordneten René Stadtkewitz haben frühere Parteifreunde am Wochenende versucht, den 44 Jahre alten Politiker von seinem Entschluß abzubringen. Der CDU-Kreischef von Friedrichshain-Kreuzberg, Kurt Wansner, sagte der Berliner Zeitung: „Ich würde mich sehr freuen, wenn er den Weg zurück zur CDU finden würde.“ Stadtkewitz sei ein liebenswürdiger und kollegialer CDU-Parlamentarier. 

Stadtkewitz hatte am Freitag Fraktionschef Frank Henkel in einem Brief über seinen Austritt informiert. Hintergrund ist die Absage einer geplanten Diskussionsveranstaltung zum Thema Islam und Integration durch die Berliner CDU, die Stadtkewitz mitorganisiert hatte.

Vor allem die ehemalige Berliner Ausländerbeauftragte Barbara John (CDU) hatte Stadtkewitz scharf angegriffen, weil dieser auch Landesvorsitzender der islamkritischen „Bürgerbewegung Pax Europa“ ist. John forderte die CDU auf, deutlich zu machen, daß für Pax Europa kein Platz im Abgeordnetenhaus sei. Daraufhin wurde die Podiumsdiskussion nach parteiinternen Streitigkeiten abgesagt.

„Wegsehen und Schönreden können wir uns nicht mehr leisten“

Stadtkewitz betonte in seinem Schreiben an Henkel, er halte es für notwendig, „daß gerade die Berliner CDU – ohne Furcht vor der Aufdeckung eigener Fehler in der Vergangenheit – Integrationsprobleme deutlich“ benenne. „Wegsehen, Abducken und Schönreden“ könne man sich nicht mehr leisten.

Dafür seien die Probleme in den Brennpunktgebieten zu offensichtlich. Es gebe Viertel, da hätten „rechtslose türkisch- und arabischstämmige Großfamilien das Sagen“. Der staatliche Einfluß begrenze sich dort auf das Transferieren von finanziellen Leistungen. „Die Integration bleibt jedoch aus. Isolation, Zwangsheirat, Perspektivlosigkeit und Unfähigkeit selbst in der dritten und vierten Generation, die deutsche Sprache wenigstens akzentfrei sprechen zu können, kennzeichnen diese Gebiete bis heute.“ 

Stadtkewitz hatte sich bereits bei den Demonstrationen gegen den Bau einer Moschee im Berliner Stadtteil Heinersdorf einen Namen als Islamkritiker gemacht. Wegen seines Engagements verübten vermutlich linksextreme Täter im August 2006 einen Brandanschlag auf das Wohnhaus des CDU-Politikers. (krk)



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Ludwig Bauer aus Süddeutschland

Freitag, 06-11-09 14:43

Die CDU ist am Ende, sie weiß es nur noch nicht
Das Schicksal der CDU ist aber genau so vorgezeichnet wie das der SPD. Der Unterscheid: Es gibt noch keine Alternative rechts der Mitte.
Deswegen mag das eventuell länger dauern, aber die CDU wird verlieren und zwar massiv.

Auch der CDU wir d gutes Personal abwandern, und irgendwann werden die sich in einem neuen Sammelbecken rechts der CDU wiederfinden. Aber selbst dann wird Frau Merkel in Ihrer Hybris nicht erkennen daß der Karren an die Wand gefahren wurde.

Gruß Ludwig

 

Frank Herrmann aus Berlin

Dienstag, 03-11-09 19:41

Nur kein zurück. Bei der CDU ist Hopfen und Malz verloren. Dann lieber die Pro-Bewegung mit aufbauen und gestalten. Keine neue eigne Partei, oder nur einfach MdA bleiben. Hohmann ist nur MdB geblieben. Und, was hat er damit erreicht? Was ist er Heut?
Die Probleme der Islamisierung wachsen von Tag zu Tag!

 

Hasso Gantze aus Swakopmund/Namibia

Dienstag, 03-11-09 10:38

Herr Stadtkewitz, bitte nicht weich werden. Bleiben Sie weg von einer Partei, die zwar ein "C" für christlich in ihrem Namen hat, aber den Mord an täglich rund 1000 ungeborenen Kindern in der BRD noch forciert (Abtreibung bis zur 14. Woche). Das ist nur eine Schandtat dieser Partei, aber mehrheitlich werden die abgetöteten Föten ja keine Muselmänner u. -frauen sein.

 

Wolfgang W. aus München

Dienstag, 03-11-09 10:14

Herr Stadtkewitz - ich kenne die näheren Umstände nicht, aber ich kann Ihnen sagen, was ich für am wahrscheinlichsten halte: Die CDU will keine Schlagzeilen haben mit der Thematik "Parteiaustritte, weil in der CDU deutsche Interessen nicht mehr angemessen mehr vertreten werden". Herr Stadtkewitz, ich befürchte das ist der einzige Grund um Sie wieder einzufangen. Nicht, weil man eingesehen hat, daß Sie Recht haben - nein, weil ihr diskutierter Austritt offenbaren könnte, daß die CDU nur noch ein nichtkonservatives Blendwerk ist.

Ich würde vielmehr versuchen mit Leuten wie Herr Henkel ins Gespräch zu kommen und professionell eine neue konservative Partei rechts der mittigen CDU zu Gründen. Wenn das professionell gemacht wird, hat diese Partei ein Potential von 15 - 20 %. Herr Stadtkewitz - holen Sie die richtigen Leute ins Boot und dann lassen sie das konservative CDU-Kartenhaus zusammenfallen. In der CDU sind Sie nur noch geduldet.

 

Buko B. aus Stadt am Waldrand

Dienstag, 03-11-09 10:07

Klar, daß die ehemalige Berliner Ausländerbeauftragte Barbara John(CDU)eine Debatte über Integrationsprobleme verhindert. M.E. hat sie diese selbst mit verursacht. Sie ist
1.Mitglied des Kuratoriums der Muslimischen Akademie in Deutschland,
2.Vorsitzenden des Beirats der Antidiskriminierungsstelle des Bundes
3. Vorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin
4.Honorarprofessorin für Europäische Ethnologie der Berliner Humboldt-Universität
5. Koordinatorin für Sprachförderung bei der Senatsverwaltung in Berlin und Vorsitzende des Expertengremiums für Integrationssprachkurse beim Bundesamt für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge.

Ein Eingeständnis ihres Versagens ist nicht zu erwarten.Oder sind die heutigen Probleme gewollt?

 

Bernd Sydow aus Berlin

Dienstag, 03-11-09 09:55

Wenn die (Berliner) CDU in dieser harschen Form Pax Europa kritisiert, ist das ein Indiz dafür, daß sie die schleichende Islamisierung Deutschlands (und Europas) voll und ganz befürwortet. In diesem Punkt unterscheidet sie sich keinen Deut von SPD, Grünen und Linkspartei.

Die politischen Vorstellungen von Rene Stadtkewitz sind mit denen dieser scheinchristlichen Multikulti-Partei nicht mehr kompatibel. Angesichts dessen klingen die Worte Wansners wie Hohn.

 

Sven Hagemann aus Hannover

Dienstag, 03-11-09 09:05

Wollen sie ihn halten weil sich in der CDU der Wind dreht oder weil es zuviel Aufmerksamkeit auf die Fehler der CDU lenken könnte. Wahrscheinlich ist Herr Stadtkewitz unbewußt von den Lügnern von PI und der rechtsradikalen JF beeinflußt, zumindest ist dies bei Herrn Sarazin und Herrn Broder nach Meinung von Kay Sokolowski der Fall. zumindest laut seinem Interview bei Telepolis.
Zitat:
Über seine Motivation hat Herre der rechtsradikalen "Jungen Freiheit" erzählt,
Link:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31419/1.html

 

Bernd Schmieder aus Berlin

Montag, 02-11-09 23:26

Zur Vollständigkeit für Ortsfremde sollte gesgt werden, daß es dabei um die erste Moschee in Ostdeutschland (Berlin Pankow, OT Heinersdorf) ging, die im Aug (?) `88 gegen erbitterte Proteste der Bewohner fertig gestellt wurde. Moslems wohnten dort nicht, es wird als Strafe und Unterdrückung durch den Senat empfunden.
Man wollte/will ein Volk brechen.

 

Bernhard Kupfer aus Hannover

Montag, 02-11-09 22:18

Tja,

das wird sich eine sozialdemokratisierte CDU, die die Zensur im Internet (links aussen wird es ihnen danken) und (sozialistischer) Einheitserziehung a la von der Leyen einführen will / einführt, wohl abschminken können...

Guter Mann, und Recht hat er!

Erst der Fall Sarrazin und jetzt das. Das Volk erhebt sich wohl endlich um den Staat wieder zu dem zu machen, was sich die Väter des Grundgesetzes gedacht hatten!

 

Davin Bußmann aus Dorsten

Montag, 02-11-09 21:41

Die Vernünftigen, die es in der CDU noch gibt, kehren ihr den Rücken... vielleicht besinnt man sich dann auf die Wurzeln dieser Partei und vielleicht wird sie diesen dann eines fernen Tages wieder gerecht...

 

Holger Forst aus Köln

Montag, 02-11-09 20:22

Hat Stadtkewitz nicht deutlich genug gesagt, daß er mit einer CDU unter Angela Merkel, die Personen wie Barbara John Narrenfreiheit gewährt, nichts erreichen kann?

 
 

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