Deutschland

Donnerstag, 04.02.2010

Anklage gegen mutmaßliche S-Bahn-Möder erhoben

 

Geballte Faust: Staatsanwaltschaft hat Mordanklage gegen die S-Bahn-Schläger erhoben. Foto: Pixelio/Uta Herbert

MÜNCHEN. Im Fall des vor fünf Monaten auf dem Münchner S-Bahnhof Solm getöteten Managers Dominik Brunner hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen die mutmaßlichen Täter erhoben.

Brunner wollte in der S-Bahn Jugendliche vor pöbelnden Schlägern beschützen und wurde selbst zum Opfer. Die Anklage wirft Markus S. und Sebastian L. daher Mord aus niederen Beweggründen vor.

S. war zur Tatzeit volljährig und könnte nach Erwachsenenstrafrecht zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt werden. Das Gutachten eines Psychologen soll dies derzeit prüfen. Der damals siebzehnjährige L. muß mit einer Jugendstrafe bis zu zehn Jahren Haft rechnen.

Erinnerung an die Münchner U-Bahn-Schläger

Der Vorfall löste einen heftigen Streit zwischen Grünen und CSU um eine Verschärfung des Jugendstrafrechts aus. Brunner wurde postum das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Laut Medienberichten wird den Prozeß derselbe Richter leiten, der bereits die sogenannten Münchner U-Bahn-Schläger verurteilte. Kurz vor Weihnachten 2007 hatten der damals 21 Jahre alte Türke Serkan A. und der 18 Jahre alte Grieche Spyridon L. einen pensionierten Lehrer zusammengeschlagen und beinahe getötet. Sie erhielten eine Freiheitsstrafe von 12 Jahren beziehungsweise achteinhalb Jahren Jugendstrafe. (FA)



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Philipp Tetzner aus München

Samstag, 06-02-10 13:37

In diesem Fall glaube ich nicht, daß diese Typen mit Bewährungs"strafen" davonkommen, weil hier ähnlich wie bei den U-Bahnschlägern die Öffentlichkeit die Urteile zur Kenntnis nehmen wird. Aber aus Rücksicht auf ihr junges Alter soll der Prozess unter Auschluß der Öffentlichkeit stattfinden. Jung genug um einen unschuldigen Menschen umzubringen waren die doch auch!
Besonders scheinheilig von den Politikern finde ich es, daß diese von uns verlangen, in so einer Situation "Mut" zu zeigen. Wer ist denn für diese Gesetzeslage verantwortlich, daß solche Kreaturen so schnell wieder frei herumlaufen dürfen? Keiner von denen war ein unbeschriebenes Blatt. So einen fetten Politiker möchte ich mal sehen, der selbstlos sein Leben riskiert!

 

A. Müller aus der Pfalz

Freitag, 05-02-10 13:14

@ Arndt von Hochburg aus Baden-Baden:

Ich verstehe Ihre Betroffenheit. Aber es gibt noch Hoffnung! Ganz sicher fände sich bei genauer Nachforschung in den Stammbäumen der Täter irgendwo ein Migrant. Es kann gar nicht anders sein! Denn "Echter", sortenreinen deutscher Nachwuchs ist schon von Geburt an nicht fähig, Straftaten zu begehen. Das weiß doch jedes Kind! Genauso, wie es Naturgesetz ist, daß Linksextremismus total harmlos ist und Adlige (sogar die Selbsternannten) grundsätzlich eine höhere Intelligenz aufweisen, als der klügste „gemeine Bürger“.

 

Arndt von Hochburg aus Baden-Baden

Donnerstag, 04-02-10 21:53

Ich bin noch immer sehr schockiert über diese Tat.
Nie hätte ich gedacht, dass "echte" deutsche Kinder zu so etwas in der Lage wären.
Ich hatte immer gedacht, dass Kinder mit Migrationshintergrund eher draufhauen und "echte" deutsche Kinder aufs Gymnasium gehen, ihre guten Noten schreiben, ihr Abendgebet sprechen und anschließend ins Bett gehen würden.
Mein Weltbild ist völlig durcheinander.
Was bringt "echte" deutsche Kinder aus gut bürgerlicher Familie dazu, solch eine brutale Tat zu vollbringen.
Aber ich hoffe immernoch, dass Sebastian vielleicht mit Nachnamen Laskaris heißt und Markus vielleicht
Sewandschan, dann hätten wir immerhin ein griechisch-armenisches Gangsterduo, das wäre dann wenigstens
nicht so schlimm.

 

Otto Ohnesorge aus Berlin

Donnerstag, 04-02-10 19:21

Ja, ja, mit dem Bundesverdienstkreuz ist dem Manne auch geholfen. Ganz wichtig.
So etwas lenkt wunderbar ab.

Unter 21 Jahren wird in der BRD grundsätzlich nach Jugendstrafrecht geurteilt.
Einen Sachverständigen zu fragen, verschafft dem Arbeit. Aber das Ergebnis steht schon jetzt fest.

Obwohl die Gesetzeslage eine andere ist.
Von 18-21 gilst du bei der Justiz grundsätzlich als Jugendlicher, obwohl du Heranwachsender bist.
Das ist staatlich sanktioniertes Gutmenschentum. Hilft aber nur den heranwachsenden Tätern. Den Opfern sicher nicht.

Bei solchen Taten frage ich mich immer, warum es das früher eigentlich nicht gab.
Aber vor dieser Frage haben sie Angst.

Da muß angesetzt werden. Das muß der Bürger vom seinem Abgeordneten verlangen.

 

Stefan Weber aus Göppingen

Donnerstag, 04-02-10 19:19

Coca Cola präsentiert: das Leben wie es sein soll. S. wird nach Erwachsenenstrafrecht wegen Mordes zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt; die besondere Schwere der Schuld wird festgestellt. Der minderjährige L. wird ebenfalls zur Höchststrafe verurteilt.
Aber das Opfer war ja "nur" ein Deutscher, bestimmt auch noch ein "Rechter", sonst hätte er ja nicht eingegriffen. Realistisch gesehen haben die beiden Bewährungsstrafen zu erwarten.

 

Andreas Haas aus Bayern

Donnerstag, 04-02-10 18:25

"Die evangelische Bischöfin, Susanne Breit-Keßler, setzt sich dafür ein, Kurse für Zivilcourage anzubieten, der katholische Weihbischof, Engelbert Siebler, erachtet es als sinnvoll, bereits Schüler heranziehen und sie als Streitschlichter auszubilden oder sie ein Sozialpraktikum absolvieren zu lassen."

http://www.dominik-brunner-stiftung.de/node/5

Wenigstens der katholische Bischof sollte so viel Realitätssinn und Eigenständigkeit im Denken haben, daß er erkennt und ausspricht, daß die Kuscheljustiz am Ende ist.

Daß die Sache mit einem Raubüberfall anfing, scheinen diese Kirchenleute gar nicht zu realisieren. Bei Raubüberfällen helfen keine "Streitschlichter". Das Problem sitzt tiefer.

 

Dirk Pöhlmann aus .

Donnerstag, 04-02-10 12:40

Der Fall wurde nur deswegen so hochgekocht, weil die Täter keinen "Migrationshintergrund" haben.

In Deutschland werden wöchentlich Deutsche von Ausländern zusammengeschlagen, ausgeraubt, vergewaltigt und/oder (grundlos) getötet. Interessiert bei den Medien keine Sau !

Im Gegenteil: der Innenminister von NRW hat angeordnet, dass die Nationalität von Straftäter nicht genannt werden darf - angeblich würde dies diskriminierend sein.

In Zukunft ist es wohl diskriminierend, wenn man erwähnt, dass ein Straftäter nur bereits zum 8. Mal zugeschlagen hat !!

Nazi-Keule
CO2-Faschismus
Anti-Diskriminierung
Gender

sind die Werkzeuge des neuen europäischen Totalitarismus.

Und das Volk einschüchternde gewalttätige Ausländer (neudeutsch "Migranten").

 
 

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