Nachrichten

Montag, 14.01.2008

Jugendgewalt: Feuilleton-Chef der "Zeit" greift deutsche Rentner an

 

Zeit Feuilleton-Chef Jessen in seinem Videobeitrag: "Gibt es nicht zuviel besserwisserische deutsche Renter?"

HAMBURG. Der Ressortleiter des Feuilletons der linksliberalen Wochenzeitung Die Zeit, Jens Jessen, hat sich in die Debatte um kriminelle Ausländer eingeschaltet und schwere Vorwürfe gegen „deutsche Rentner“ erhoben.

In einem Videobeitrag, in dem Jessen in seinem Büro vor einem Lenin-Porträt sitzt, kritisiert er, in der Diskussion seien die Grenzen zum versteckten Rassismus überschritten worde. Es gebe ganz entschieden „mehr ausländische Opfer deutscher Kriminalität“. Als Beispiele hierfür führt er die Vorfälle fremdenfeindlicher Ausschreitungen in Solingen, Rostock-Lichtenhagen, Hoyerswerda und Guben an.

Zudem müsse man auch die Situation berücksichtigen, in der junge Ausländer in Deutschland aufwachsen. Sie lebten in einer „Atmosphäre ständiger Gängelei“. Deswegen gebe Jesse dem kurz vor Weihnachten in München überfallenen Rentner auch eine gewisse Mitschuld:

"Der deutsche Spießer zeigt überall sein Gesicht"

„Man fragt sich doch, ob dieser Rentner, der sich das Rauchen in der Münchener U-Bahn verbeten hat, und damit den Auslöser gegeben hat zu einer zweifellos nicht entschuldigbaren Tat, eben sicher nur in einer Kette einer unendlichen Masse von Gängelungen, blöden Ermahnungen und Anquatschungen zu sehen ist, die der Ausländer, und namentlich der jugendliche, hier ständig zu erleiden hat. Und nicht nur der Ausländer. Letztlich zeigt der deutsche Spießer, um das böse Wort mal zu benutzen, doch überall sein fürchterliches Gesicht“, sagte Jessen.

Das sei die „Atmosphäre der Intoleranz, vor deren Hintergrund man Gewalttaten spontaner Natur betrachten“ müsse. Außerdem sei die Zahl der ausländischen Täter viel zu hoch gerechnet. Jessen frage sich daher, „ob es nicht auch viel zu viele besserwisserische deutsche Rentner gibt, die den Ausländern hier das Leben zur Hölle machen und vielen anderen Deutschen auch“.

Er dagegen glaube, die deutsche Gesellschaft habe nicht so sehr ein Problem mit ausländischer Kriminalität, sondern mit einheimischer Intoleranz, so Jessen zum Abschluß seines Videobeitrags.

Jessens Videobeitrag auf der Internetseite der Wochenzeitung Die Zeit



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Andreas Fischer aus Badbergen

Mittwoch, 16-01-08 23:55

Das ganze ist auch in einem wirtschaftlichen Rahmen zu sehen. Viele Printmedien leiden an Leserschwund. Da meint mach einer, man müsste auch noch die exotischste Randgruppe bedienen, mal nen Versuchsballon starten,ob ganz links aussen noch was zu holen ist. Nur die Herausgeber, die so was tolerieren, verkennen die Gefahr! Was wenn die Masse der Spießer zurückschlägt? Ein Abo für unzumutbar hält? Oder sogar die Anzeigenkunden wegen ihrer Werbung in der Zeit anschreiben und um Unterlassung bitten? Jessen scheint das wohl egal, aber was meint H. Schmidt?

 

Dimitrios Toris aus Wuppertal

Mittwoch, 16-01-08 01:07

"Letztlich zeigt der deutsche Spießer, um das böse Wort mal zu benutzen, doch überall sein fürchterliches Gesicht"

Wenn der "deutsche Spießer" in Form einer 17jährigen zur Verhinderung einer diskriminierenden Handlung antretten soll, spricht man von "Zivilcourage", auch wenn diese Tat erst erfunden werden muss...

Jenssens hermeneutische Glanzleistung, hinter der Gewalt krimineller ausländischer Jugendlicher die Kumulierung von Intoleranz und rassistisch motivierter Diskriminierung "zu lesen", offenbart jedoch einmal mehr was die internationalistischen Linken unter "Toleranz" verstehen.
Dass der Mensch an sich nicht nur Menschenrechte, als Individuum, sondern auch Bürgerrechte, als Teil eines Ganzen besitzt, scheint der linken Pseudointelligenzija ebenso zu entgehen, wie die Komplementär-Komponente einer Persönlichkeit die sich nicht nur um sich selbst sorgt, sondern auch um die Gesellschaft.
Anders ist es nicht zu erklären, wieso Zivilcourage und Loyalität auffallend oft als "Spießertum" und "Intoleranz" gebrandmarkt werden.
Ist es Ignoranz oder Heuchlerei oder sogar Beides zusammen, ich weiß es nicht...

 

Thomas Voss aus Hamburg

Dienstag, 15-01-08 16:02

Herrn Jessen wünsche ich die selbe Kulturbereicherung wie dem armen Rentner in München dem er eine Mitschuld gibt.

Was für ein absurder Schwachsinn den Herr Jessen von sich gibt. Nach dem Motto: Das Opfer ist selbst Schuld! Hätte es nicht Geld bei sich gehabt, wäre es auch nicht überfallen wurden. Der Räuber wollte nur sein Gehalt aufbessern. Das muss man doch verstehen!

 

Ernst Jarmer aus Greifswald

Dienstag, 15-01-08 15:22

Die Äußerungen von Jessen sind zu bedauern, weil er gelegentlich durchaus als abgewogen und klug argumentierender Autor bei der ZEIT auffällt. Ich meine bei ihm konservative Neigungen herausgelesen zu haben, auch hat er sich einmal sehr vernünftig gegen einen totalitären Liberalismus gewandt. Jesse schrieb damals:

"Der Liberalismus hat gesiegt, aber dieser Sieg besteht darin, daß er seine Toleranz verloren hat. Es ist ein verfolgender Liberalismus entstanden, der alles Denken unter Radikalismusverdacht stellt, das nach Alternativen zu den bestehenden Verhältnissen sucht. Linkes Denken gilt immer schon als linksextrem, rechtes Denken als rechtsextrem. Der siegreiche Liberalismus hat die Mentalität eines Staatsschutzes angenommen, der überall Verfassungsfeinde sieht. Denn Staatsräson ist zum Kern des Liberalismus geworden, nachdem er den Staat erfolgreich gekapert hat. Heilig ist der Status quo der Bundesrepublik; wer an ihm rüttelt, gilt schon als totalitär. (...) Als Faschist gilt heutzutage jemand schneller, als er blinzeln kann."

Und: "Wir müssen wieder lernen, daß abweichende Meinungen nicht unbedingt der Bosheit entspringen, sondern auch Argumenten, vielleicht nur einem anderen Lebensgefühl. Eine kämpferische Demokratie darf nicht nur gegen ihre Feinde, sondern muß auch für die Freiheit kämpfen. Wenn es bloß darum ginge, alle Meinungen auf die Mitte des politischen Spektrums zu begrenzen, was wäre der Unterschied zur Diktatur?"

 

hans-jürgen ribaucourt aus Düsseldorf

Dienstag, 15-01-08 13:32

Habe mir den Clip vollständig angesehen. Klar gibt es bei uns nörgelnde Rentner. Aber selbst diese gehören zu unserer deutschen Lebensart, zumal diese sich oft bei näherem Kennenlernen mit einem herzensguten Kern als umgänglich erweisen. Das Opfer von München hat sogar nur höflich aufgemerkt. Dennoch leitet Jessen letztendlich daraus eine Entschuldigung, ja, eine Berechtigung für die Ausländer ab, den Senior dafür fast zu erschlagen. Hier wird gesundes Rechtsempfinden auf den Kopf gestellt. Jessen bricht hier eine Lanze für verbrecherische Ausländer. Sein Chaos im Kopf kann man aus dem Chaos seines Büros gut ableiten, habt ihr das gesehen? Unglaublich, was der sich traut, zu äussern.
Man kann nur hoffen, daß die Bürger durch die letzten Ereignisse wach werden.

 

Henning Peters aus Dortmund

Dienstag, 15-01-08 11:09

Ein absolut kranker Mann. So viele Verdrehungen der Tatdsachen, das ganze ist ja schon Propaganda aller Goebbels...

Kann mich dem Kommentar von Herrn Jürgen Promoski nur anschließen, da hilft wohl nur noch Psychatrie bei solch einer Realitätsferne

 

Michael Wolf aus Stuttgart

Dienstag, 15-01-08 03:58

Na was anderes ist ja von solch einem Subjekt Namens Jessen nicht zu erwarten. Dieser Herr hat eine reichlich große Klappe, gehört er doch höchstwahrscheinlich nicht zu den Leuten, die auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind.
Ich wünsche diesem Herrn selbst einmal "heimgesucht" zu werden... als Gesundungskur! Was anderes hilft in einem solch hoffnungslosen Fall nicht mehr!

 

Jürgen Promoski aus Kaiserslautern

Montag, 14-01-08 22:00

Jens Jessen ist krank, seine Ausführungen pervers und menschenverachtend. Schlimme Zeiten drohen allen Bürgern, Deutschen und Ausländern, wenn solche verblendete Zyniker die Macht in Deutschland ausüben. Dass DIE ZEIT solche Schreibtisch- und Tastatur-Tätern beschäftigt, zeigt den Grad des anti-deutschen Haßpotentials, das in den Redaktionsstuben der "freien und pluralistischen Presse" waltet. Um deutlicher zu werden: Jede halbgebildete Glatze in einem Provinzstädtchen hat ein höheres Niveau als dieser Schreiberling - ZEIT, mir graut es vor dir!

 

Robert Buck aus Hamburg

Montag, 14-01-08 21:21

Herr Jessen spricht von einem Vorfall in der U1 Richtung Walddörfer ein Zitat: "...nicht ganz gutes mittel gutes Villenviertel, man spricht auch von den Walddörfern." Nun muss man, für Nichthamburger, erklären das es keine Haltestelle Walddörfer gibt. Als Walddörfer gelten die Stadtteile, Volksdorf, Bergstedt, Wohldorf/Ohlstedt, Duvenstedt und Lemsahl-Mellingstedt.
Was Herr Jessen tut ist schon beinahe als Manipulation der Wahrheit zu bezeichnen. Offenbar versucht er den Eindruck zu erwecken die U1 würde auf dieser Strecke einen recht beschaulichen, harmlosen Weg nehmen. Er vermeidet bewusst zu sagen WO der Zwischenfall stattgefunden hat!Denn auf dem Weg zu den Walddörfern muss man zuerst Stationen wie Alter Teichweg, Trabrennbahn, Farmsen und Berne hinter sich bringen. DAS sind nicht mal schlechte Villenviertel, dann doch schon eher bessere Ghettos. Ohne den dort wohnenden zu Nahe tretten zu wollen, doch zu später Stunde fahren selbst erwachsene Männer nur mit verstärkter Wachsamkeit da durch. Mit diesem Wissen im Gepäck und das unterstelle ich Herrn Jessen einfach, eine offenbar verängstigte, in der Konsequenz, wehrlose Rentnerin vor dem Hintergrund der aktuellen Geschehnisse als bösartig und durchgeknallt zu bezeichnen empfinde ich schlicht als schamlos und niederträchtig!

 

Thorsten Gürster aus Münster

Montag, 14-01-08 21:20

In diesem Monolog ohne roten Faden gäbe es so viele Ansätze und Interpretationsmöglichkeiten, einen Eva Herman-artigen Fall daraus zu schmieden. Beispiel gefällig?
J. Jessen behauptet.
"Nörgelnde Rentner sind selbst Schuld, wenn sie ins Koma geprügelt werden".
Aber das schreibt keiner.
Weil sich die linke Meinungsführerschaft über nur eine Sache empören will. Und das ist das, was ihrer Meinung nicht passt.
Das ist zu verurteilen: Radikale Parolen kommen von rechts und von links.
Nur dass Links in der Mitte der Gesellschaft sitzt und ihre Meinungsführerschaft innehat. Und dass es sich romantischer verkaufen läßt.

 

Friedrich Hofer aus München

Montag, 14-01-08 20:30

Man sieht auch am demokratischen Verhalten, wer zum Nazi getaugt hätte.
(Klonovsky)

 

Michael Pfeifer aus Leipzig

Montag, 14-01-08 18:43

Na klar, wie immer kann nur der Deutsche, diesesmal besonders die Rentner, an allem Schuld sein. Wie völlig weltfremd und betriebsblind sind diese "Linken" eigentlich??? Ironie: Und wie sehr hierzulande "Migranten" gegängelt werden, konnte man ja erst schön im TV erleben. "Wieso wurde der nicht gebrieft?"

 

karsten reincke aus berlin

Montag, 14-01-08 18:15

Linke, wie man sie kennt und zu verachten lernte!!! Dieser unerträgliche Zynismus erinnert sehr an alte Zeiten, als man einer Volksgruppe auch die Schuld dafür gab an ihrer eigenen Verfolgung und anschließender Vernichtung. Als ich diesen Bericht las, konnte ich es kaum glauben, daß es derartige völlig realitätsblinde linke Zyniker hier gibt. Am Schlimmsten ist aber, daß es leider viel zu viele Menschen gibt, die diese Menschenverachtung lesen und glauben, Jessen also auch noch Verbreitung für seine menschenverachtenden Thesen findet. Er befindet sich in schlechter Gesellschaft, auch Herr Struck hat sich nicht entblödet, diejenigen zu beschimpfen, die über die Realität sprechen und die Verbrecher in Schutz nehmen.

 

Christian Otte aus Kaarst

Montag, 14-01-08 18:05

Selten offenbart sich das Weltbild linker Meinungsmacher in solch einer asozialen und zugleich gnadenlos bornierten Offenheit. Die Aufforderung, sich an das Rauchverbot zu halten, als irgendwo verständlichen "Anlaß" zu bezeichnen, einen Rentner halb totzuschlagen, kann nur als Widerwärtigkeit in kriminellem Ausmaß bezeichnet werden. Herr Jessen ist eine Schande für die journalistische Zunft des Landes. Dass ein solcher Schreibtischtäter Ressortleiter des Feuilletons einer gemeinhin als renommiert angesehenen Wochenzeitung ist, kennzeichnet die Verkommenheit von Teilen der deutschen Medienlandschaft leider nur allzu beispielhaft.

 

Peter Schneider aus Iserlohn

Montag, 14-01-08 17:15

Zynisch und ekelhaft, realitätsverkennend und unmoralisch.

 

Willi Wunder aus Dresden

Montag, 14-01-08 15:56

Na sicher, der deutsche Rentner ist schuld, wenn er dem migrierten Jünglingspaar unangenehm auffällt, muß er sich nicht wundern wenn er auf der Intesivstation landet. Woher der ZEIT-Redakteur die „mehr ausländische (n) Opfer deutscher Kriminalität“ nimmt, bleibt mir schleierhaft. SPD und Antifa führen eben diese Sache ebenfalls immer wieder an, werden aber Zahlen schuldig bleiben. Die Vehemenz, mit der diese Behauptung immer wieder in den Raum gestellt wird, verblüfft mich immer wieder.

 
 

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