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Deutschland

Freitag, 11.12.2009

Moslemverband und Gewerkschaften kritisieren kirchliche Schule

 

Zeichen des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Stade Screenshot: JF

STADE. Eine Allianz von Moslems, Gewerkschaftern und Politikern der Grünen hat gegen die geplante Übergabe einer staatlichen Grundschule an die evangelische Kirche protestiert. „Ich kann mir durchaus vorstellen, daß ein muslimisches Kind an einer kirchlichen Schule benachteiligt werden könnte“, mutmaßt der Vorsitzende der islamischen Gemeinde in Stade, Yigci Hasan, gegenüber dem Hamburger Abendblatt. „Wir würden gerne mit den Verantwortlichen über das Projekt reden.“

Der Stader Kreisvorsitzende der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft, Volker Pabst, nannte die Angelegenheit ein „ganz heikles Thema“. Zwar seien Privatschulen nicht verboten, jedoch müsse die Kirche ihr pädagogisches Konzept im Vorfeld rechtfertigen. So bedürfe beispielsweise die Konfessionsfrage einer dringenden Klärung, um das Verhältnis zu Moslems abschätzen zu können.

Konfessionelle Schule als Integrationshemmnis

Zudem befürchtete der Gewerkschaftsfunktionär durch eine private Schule die Trennung in reiche und arme Familien und damit die Gefahr einer privaten Eliteschule. Für eine „Integrationsarbeit“ der Stadt sei dies abträglich.

Auch der Fraktionschef der Grünen in Stade, Ulrich Hemke, lehnte eine christliche Schule ab. Er könne darin keine Bereicherung der Stadt erkennen. Auch gehe eine Trennung der Kinder christlichen Glaubens von jenen eines anderen religiösen Glaubens in die falsche Richtung, sagte Hemke. „Ich sehe erhebliche Nachteile von einer konfessionsorientierten Separierung der Kinder.“

Kirche enttäuscht über Vorwürfe

Enttäuscht über den bisherigen Verlauf der Debatte zeigte sich Superintendent Thomas Kück. „Lassen Sie uns die Sache nicht kaputt machen, bevor überhaupt ein Konzept erarbeitet worden ist“, bat er die Gegner der christlichen Schule.

„Natürlich würde die Schule konfessionsübergreifend sein“ und würden auch alle Schüler „dieselben Zugangsmöglichkeiten haben“, entgegnete er den Vorwürfen. Ein Standort für die Schule steht noch nicht fest. (FA)



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Dietrich Mainz aus NRW

Sonntag, 13-12-09 19:02

Herr Y. Hassan, wenn Sie es regeln würden, dass nicht nur der Bodensatz der Muslime aus islamischen Ländern, vorwiegend Türkei, hier in Massen einfallen u. eine "Bereicherung" je stattfinden würde, dann haben Sie Grund, über die Schulen unseres Landes zu befinden.
Da Ihre Leute in sämtl. Koranschulen genau auf Ihre
Linie gebracht werden, sind die zum großen Teil lernbehinderten Schüler - durch ewige Verwandtschaftsehen - in jeder unserer Schulen überfordert u. es ist nicht in unserem Sinne, dass Sie im Verein mit Hembke,C.Roth, A.Laschet und weiteren Integrationsspinnern, unser Schulsystem beeinflussen wollen.Tragen Sie Sorge dafür, dass sich musl. Eltern der westl. Kultur anpassen!
Nur Fordern erzürnt uns! Wir halten nicht immer still!

 

Bernd Stanetzek aus Bünde

Samstag, 12-12-09 16:32

Ich glaube Herr Otto Ohnesorge aus Berlin bringt es auf den Punkt,was die Interessen,fast aller unser Politiker,betrifft.Besonders mit dem Satz-"Denen sagt Deutschland nichts.Die sind identitäts-und heimatlos.Christliche Werte und deutsche Kultur sind ihnen fremd und egal.Die verraten sie ohne jedes schlechte Gewissen." Genau das ist der Kern des Problems.Das deutsche Volk wird von seinen Politikern nicht nur geziehlt verblödet,sondern in jeder Hinsicht auch verraten.Wir als Verratene,haben nicht nur das Recht,nein,wir haben sogar die gesetzliche Pflicht,dem Volks-und Landesverrat Einhalt zu gebieten.Deutschland gleicht einem Irren-haus,aber die Psychopaten haben die Schlüssel.

 

Ulrich Motte aus München

Samstag, 12-12-09 09:02

Sehr geehrter Herr Ditges! So abwegig der Ausschluß Konservativer wäre, so wenig ist diese Idee typisch für "die" Evangelische Kirche. Allerdings sollten Konservative beider Großkirchen überlegen,zu konservativen unter den evangelischen Freikirchen (ohne Kirchensteuer)überzutreten, um des Bekenntnisses zur biblischen Wahrheit willen und um die Unterstützung (z. B. durch Kirchensteuer)bibelkritischer Kirchen zu beenden.

 

O. Ditges aus NRW

Freitag, 11-12-09 17:51

So wirklich betroffen mancht mich diese Nachricht nicht. War es nicht die Evangelische Kirche, die einen politischen Gesinnungstest einführen wollte und über Möglichkeiten nachdachte, Mitglieder mit rechter/konservativer Haltung auszuschließen?

 

E. Klat aus NRW

Freitag, 11-12-09 17:24

Er fürchtet, es könne eine Eliteschule werden; eine solche sei für die "Integrationsarbeit" abträglich, meint der Gewerkschaftsfunktionär. Man erkennt sehr gut, wes' Geistes Kind er ist. Integration auf dem niedrigsten Level ist die Losung. Da wird wohl vor allem von deutschen Menschen Anpassung erwartet. Herr Pabst ist aber wohl schon so weit.

 

Dirk Pöhlmann aus 2.

Freitag, 11-12-09 16:43

Hinter den Gerechtigkeitsforderungen der Linken verbergen sich in Wirklichkeit Gleicheitsforderungen ohne die An- Erkenntnis, dass Erfolg nur durch Leistung zu erreichen ist.

Linke wollen die gleichen Ergebnisse wie der Fleißige einfahren, ohne sich anzustrengen.

Vor diesem Hintergrund ist auch die streitgegenständliche Debatte zu sehen.

 

Dirk Pöhlmann aus 1.

Freitag, 11-12-09 16:40

Das Schlimmste daran ist, dass die gescheiterte Multikultipolitik auf dem Rücken unserer Kinder ausgetragen wird.

Auch ich möchte kein Kind in eine Klasse stecken, in der 20% oder mehr "Alis" sitzen, die kaum deutsch sprechen und zurückgeblieben sind. In der Folge werden alle Kinder zurückbleiben.

Buschkowski empfahl multikulturelle Klassen, in denen die guten den schwachen Kindern helfen:

Ich lass doch nicht mein Kind die Fehler der anderen Eltern beseitigen !!! So ein Schwachsinn !!

 

Otto Ohnesorge aus Berlin

Freitag, 11-12-09 14:29

Lieber Thomas Lentze aus Bonn,
In welchem / wessen Interesse?

Diese Interessenvertreter kennen nur ihr Eigeninteresse.
Diese Laschets, Wulfs, Rüttgers, Roths, um nur einige zu nennen, sind nur auf einen Zug aufgesprungen, der seit jahrzehnten unterwegs ist und welcher sie zu ihrem eigenen, persönlichen Ziel führen soll.
Denen sagt Deutschland nichts. Die sind identitäs- und haimatlos. Christliche Werte und deutsche Kultur sind ihnen fremd und egal. Die verraten sie ohne jedes schlechte Gewissen.
Stattdessen machen sie sich vor, sie seien für Gleichheit unter den Menschen. Für soziale Gerechtigkeit.
Resistent für die Erkenntnis, daß sie viel zu kurz denken und sich und anderen schaden.

 

Ulrich Motte aus München

Freitag, 11-12-09 14:02

Sehr geehrter Herr Wunder! Ihre Kritik an der Islampolitik der evangelischen Landeskirchen (EKD) ist keinesfalls völlig unberechtigt. Allerdings kritisierte selbst der führende katholisch-konservative Professor Manfred Spieker seine eigene römisch-katholische Kirche (RKK), daß diese die Verbrüderung mit den Moslems weiter treibe denn die EKD. Konservativer als meist landeskirchliche oder katholische Schulen sind "evangelikale", über die der Verband Evangelischer Bekenntnisschulen informiert. Ein solcher Schulträger ist auch die konservative Evangelisch-Lutherische Freikirche, die auch eine Gemeinde in "Ihrem" Dresden hat.

 

Thomas Lentze aus Bonn

Freitag, 11-12-09 12:41

Dem Einwand, daß „ein muslimisches Kind an einer kirchlichen Schule benachteiligt werden könnte“ sollten wir mit dem viel triftigeren Einwand entgegentreten, daß vor Allem ein christliches Kind an einer Koranschule benachteiligt werden "könnte".

Und wenn "die Konfessionsfrage einer dringenden Klärung" bedürfe, "um das Verhältnis zu Moslems abschätzen zu können", so muß selbstverständliche dieselbe Frage umso mehr bei jeder Koranschule inbezug auf Christen gestellt werden.

Es ist beängstigend, mit welch einer Selbstverständlichkeit das Tolerierbare über die Normalität gestellt wird. Manchen Regierenden ist so ziemlich Alles recht, um den Souverän von seiner kulturellen Herkunft und Grundlage abzuschneiden. In welchem / wessen Interesse?

 

P. Riege aus Bremen

Freitag, 11-12-09 12:23

Ich kann nur mit dem Kopf schütteln!

Wer die Konfessionspolitik von Evangelischen Schulen - von denen es ja nicht wenige schon lange gibt! - verfolgt, wird ähnlich denken.

Evangelische Schulen sind grundsätzlich offen für Kinder aller Bekenntnisse und nehmen sogar Kinder ohne jegliches Bekenntnis auf.
Oft schicken Eltern ihre Kinder auch absichtlich auf konfessionelle Schulen, obwohl sie selbst eine andere Überzeugung vertreten, weil die Schul- und Unterrichtsqualität dort gut ist.

Herr Hemke, Herr Pabst und Herr Hasan können das ja gern anders handhaben und ihre eigenen Kinder auf andere Schulen schicken. Aber sie sollten sich nicht anmaßen, für andere Eltern in Stade die "Oberlehrer" spielen zu wollen.

 

Ulrich Motte aus München

Freitag, 11-12-09 11:46

In den Niederlanden besuchen rund 75 Prozent aller Kinder Privatschulen. Trotz enorm viel Kindern außereuropäischer Herkunft sind die Niederlande PISA-Zweiter in Europa nach Finnland, daß fast keine Zuwanderung hat. PISA-Dritter ist Belgien mit ähnlichem Zuwandereranteil wie die Niederlande - und ähnlich hohem Privatschüleranteil! Finanziert der Staat Privatschulen wie staatliche (wie in Belgien und den Niederlanden und Schweden, usw.) entfällt die Aussonderung nach Reichtum durch Privatisierung. Moslemische Kritiker privater Konfessionsschulen könnten sich an die Träger moslemischer Privatschulen in Berlin oder Mainz wenden oder die Träger von mehreren deutsch-türkischen Privatgymnasien...

 

Willi Wunder aus Dresden

Freitag, 11-12-09 11:37

"Integrationshemmnis" haha.

Von den sonderbaren, wenn auch vorhersehbaren Vorwürfen aus Richtung der Grünen und Auslands-Mohammedaner abgesehen, wird ausgerechnet die evangelische Kirche in ihrem Konzept die totale Unterwerfung erarbeiten. Also keine Sorge Herr Hemke.
Gerade die evangelische Kirche hat mehr für Masseneinwanderung und Verhinderung von Abschiebungen wenigstens der schlimmsten Plagegeister unternommen, als die Grünen für sich reklamieren können.

 

Otto Ohnesorge aus Berlin

Freitag, 11-12-09 11:36

Natürlich die üblichen Verdächtigen. Deutschlanderoberer und deren Handlanger Gewerkschaften und Grüne. Letztere in der Hoffnung türkische Stimmen zu erhaschen.
Reflexartig beißen sie alles was christliche Religion und konfessionelle Schulen angeht. Immer streng nach der Regel "Wehret den Anfängen".
Mich erschreckt die unglaubliche Frechheit dieser schlimmen Interessenvertreter.
Diese unglaubliche Dummheit und Inkompetenz. Diese widerliche Ignoranz des deutschen Volkes.
Da soll man sich von solchen Opportunisten vorschreiben lassen, welche Schulen man in Deutschland errichtet?
Moslems und Christen sind nicht gleich. Wer von Deutschland lebt, hat sich der deutschen Leitkultur unterzuordnen. Was denn wohl sonst?

 

Angelika Hörner aus Striegistal

Freitag, 11-12-09 11:34

Mich würden gern die Gründe des Wechselns zur evangelischen Grundschule interessieren.
Ich bin generell gegen private Träger. Der Witz ist für mich, dass diese privaten Schulen, ob kirchlisch, Waldorf, Montessouri o.ä. vom Staat - vom Steuerzahler - 95 %-ig getragen werden. Warum zentriert man nicht alle guten Erfahrungen, z.B. aus der Waldorfschule den Komplexunterricht und die Ausrichtung auf musikalische, handwerkliche und künstlerische Allgemeinbildung in e i n e staatliche Schule???
Teile und herrsche ?
Bei weiterer Zuwanderung werden auch bald die Moslems auf islamische Schulen bestehen. Was dann?

 

Bernd Schmieder aus Berlin

Freitag, 11-12-09 10:54

Für mich heißt Toleranz auch "ertragen" und ich will es nicht mehr ertragen müssen. Ich bin aber weit davon entfernt, zu glauben, daß Politiker wie Hemke wirklich tolerant sind, sie suchen auch nicht den Weg nach oben oder des geringsten Widerstandes. Ich bin überzeugt, sie wollen diesem Land schaden, sie wollen das Volk austauschen.Die 15 Mill Migranten sind kein Versehen, sie sind ein erster Schritt.
Abgesehen davon werden ja da nicht nur protestantische Schüler lernen. Ich habe zufälligerweise gerade gestern einen Bericht über eine rein türkische Privatschule irgendwo in Westdeutschland (Köln?) gesehen, ich verlange und erwarte also auch christliche Schulen !

 

Wolfgang W. aus München

Freitag, 11-12-09 09:41

"Auch der Fraktionschef der Grünen in Stade, Ulrich Hemke, lehnte eine christliche Schule ab. Er könne darin keine Bereicherung der Stadt erkennen."

So so - der der Herr Hemke kann in einer christlichen Schule KEINE BEREICHERUNG erkennen.
Nun Herr Hemke - ich kann in dem von Ihrer Partei mit Leidenschaft betrieben Zuzug von Menschen, die unsere Religion, unsere Kultur, unsere Werte verachten KEINE BEREICHERUNG erkennen.

Ich sehe bei supertoleranten Politikern, die vor lauter Toleranz alles fremdkulturelle unbedenklich hinunterschlingen und die Gefahren für unsere gesellschaftlichen Werte aus Prinzip verleugnen Parallelen zu einem Pilzesammler, in dem sich geringes Wissen mit fehlender Vorsicht vereint.

Herr Hemke, die LinksGrünen und 68er sind die Pilzesammler unserer Gesellschaft. Leider von dem Typus, bei dem sich Dummheit mit fehlender Vorsicht paart.

 
 

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