Deutschland

Mittwoch, 25.11.2009

Integration ist machbar

Von: Michael Paulwitz

Deutsche Farben zur Begrüßung: Staatsbürgerschaft zum begehrten Gut machen Foto: Pixelio/Dieter Schütz

Deutschland hat seinen ersten Bundesminister „mit Migrationshintergrund“. Die Karriere Philipp Röslers, des promovierten Mediziners vietnamesischer Abstammung, bewegt die Menschen, und sie hat eine Botschaft: Integration ist machbar.

Einwanderung ist Realität in einer Welt, die in Handel, Politik und Kommunikation rasant zusammenwächst. Es gibt einen weltweiten Wettbewerb um die besten Köpfe, dem sich die europäische Mittelmacht Deutschland nicht entziehen kann. Passiv ist die Bundesrepublik als Auswanderungsland, dem Jahr für Jahr gutausgebildete Bürger in sechsstelliger Zahl den Rücken kehren, ohnehin längst davon betroffen.

Philipp Rösler, im Säuglingsalter von deutschen Eltern adoptiert, ein praktizierender Katholik, der seinen Töchtern bodenständig-kerndeutsche Namen gab, ist zwar zweifellos ein Sonderfall in der neueren deutschen Einwanderungsgeschichte. Sein Aufstieg ins Bundeskabinett erinnert gleichwohl daran, daß Einwanderung nicht notwendig in Ghettos, Parallelgesellschaften und multikulturelle Brutstätten der zwischenethnischen Gewalt führt.

Verdrehte Beispiele der Multikulti-Ideologen

Um Beispiele für die gelungene Eingliederung in Deutschland aufgenommener Ausländer zu finden, muß man nicht in die Vergangenheit zurückgehen bis zur Aufnahme der französischen Hugenotten durch die preußischen Könige. Man muß auch nicht völlig falsche und verdrehte Beispiele an den Haaren herbeiziehen wie der NRW-Integrationsminister Armin Laschet und andere Multikulti-Ideologen, die ostpreußische Heimatvertriebene und oberschlesische Ruhrpottkumpel ohne Ansehen der kulturellen und ethnischen Hintergründe mit volksdeutschen Aussiedlern, anatolischen Analphabeten und afrikanischen Asylbewerbern als „Migranten“ in einen Topf werfen.

Gut integrierte Einwanderer mit Prominentenstatus dienen den Anhängern des Multikulturalismus meist als Beleg dafür, daß durch intensive staatliche Anstrengung alle Probleme zu lösen seien. Daraus wird zum einen die Forderung abgeleitet, den Sozialsektor und die Integrationsindustrie mit noch mehr Mitteln auszustatten; zum anderen ein Schweigegebot, die Befindlichkeiten integrationsunwilliger Einwanderergruppen möglichst zu schonen, um die „Erfolge“ nicht zu gefährden.

Haushaltsmilliarden und Sozialarbeiterarmeen

Wer dagegen verstößt, muß mit politisch korrekten Ausgrenzungsreflexen rechnen.
Diese Strategie ist eine Sackgasse. Es ist an der Zeit, Irrtümer und Denkverbote über Bord zu werfen und die Debatte über Einwanderung und Integration vom Kopf auf die Füße zu stellen. Das Kernproblem besteht nicht darin, daß Einwanderung überhaupt stattfindet, sondern welche und wieviel: Eine Einwanderungspolitik mit falschen ideologischen Prämissen hat dazu geführt, daß zu wenig Integrierte und Assimilierte und zu viele integrationsunwillige und -unfähige Einwanderer ins Land gekommen sind.

Ob Integration gelingt, ist nicht eine quantitative Frage des staatlichen Aufwands, der Haushaltsmilliarden und Sozialarbeiterarmeen, sondern eine qualitative: Entscheidend ist die Auswahl und die Zahl der zu integrierenden Personen. „Wir brauchen mehr Einwanderer, die uns nützen, und weniger, die uns ausnützen“, lautete einmal die richtige, aber folgenlose Forderung des bayerischen Innenministers Günther Beckstein. >>



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Maximilian Rickerts aus Rostock

Montag, 30-11-09 21:29

@ Michael V

Sie sagen es ja bereits: Die Menge muss kompatibel sein! Das geht aber nicht, wenn wir eines Tages nur noch 40% ethnische Deutsche haben. Dann kann man auch nicht mehr wirklich von Deutschland sprechen. Also nur eine Frage der anerzogenen oder angeeigneten Kultur ist es nicht. Das wird ja auch durch die Tatsache belegt, dass noch (!) in den westlich-europäischen Ländern die weißen Bevölkerungsgruppen überall die Mehrheit stellen. Eine biologische Veränderung ruft aber zwangsläufig auch eine kulturell-mentale Mutation hervor, wir sehen es im Moment sehr schön an den USA. Und sagen Sie mir doch: Wer wird wohl leichter zu assimilieren sein? Der weiße oder der schwarze Südafrikaner?

 

H Schauer aus Waldshut

Montag, 30-11-09 19:44

Mich erinnert diese ganze Diskussion an das Märchen vom Kaiser und den neuen Kleidern!
Jeder weiß, oder sollte es wissen, wer die Puppen-spieler sind, die uns tanzen lassen, aber solange nicht das reine Kind die magischen Worte spricht, solange wird sich unsere Tatkraft in Nebenschau-plätzen erschöpfen.
In diesem Märchen wird den besten Köpfen im Staate etwas vorgemacht, und gegen ihr besseres Wissen und Gewissen, vor allem aber, gegen den 'nackten' Augenschein, huldigen alle dem Opportunismus! Das eigene Wohl und Wehe hat absoluten Vorrang und versperrt den klaren Blick auf die Wirklichkeit. Deutschland, ein Vierjahrenszeitenmärchen?

 

Carsten Schulz aus Mannheim

Montag, 30-11-09 13:46

Meiner Meinung nach muss man zwischen Einwanderern der ersten und der nachfolgenden Generationen unterscheiden. Wer in diesem Land nicht aufgewachsen ist, kann zwar den deutschen Pass erwerben, kann aber nie Deutscher werden. Wenn ich in die Türkei auswandere, kann ich auch nie und nimmer Türke werden. Ich denke, so etwas kann und soll man auch nicht verlangen. Da reicht ein angelerntes Deutsch als Zweitsprache und die Respektierung der Gesetze.

Wer aber hier geboren ist, hat auch das Recht, als Deutscher betrachtet zu werden, sofern er die Sprache wie eine Muttersprache beherrscht und sich ohne Einschränkung zu diesem Land bekennt. Aber da liegt genau das Problem, vor allem bei den muslimischen Einwanderern.

 

Otto Ohnesorge aus Berlin

Montag, 30-11-09 11:17

Ich persönlich kann jedoch sehr gut verstehen, wenn jemand "Das Deutsche" mag und leben will. Wenn jemandem die deutschen Tugenden etwas sagen und imponieren und er deshalb die deutsche Staatsangehörigkeit erwirbt.
So jemand ist wahrscheinlich ein besserer Deutscher als die meisten Michel, die halt nur zufällig als Deutsche geboren wurden.
Wie das bei Herrn Rösler aussieht wissen wir nicht. Noch nicht.
Zunächst einmal ist er Interessenvertreter. Hoffentlich deutscher Interessen.
Bei den kinderlosen Wowereit, von Boyst oder Westerwelle wissen wir auch nicht, ob ihre Entscheidungen nicht dadurch geprägt werden, daß sie wissen, daß nach ihner nichts mehr kommt.

 

Otto Ohnesorge aus Berlin

Montag, 30-11-09 11:08

Zur Versachlichung: Nach deutschem Recht ist der Deutscher, der eine deutsche Mutter oder einen deutschen Vater hat (Abstammungsrecht).
Von daher kann Herr Rösler kein Deutscher sein.
Wohl kann jemand die deutsche Staatsangehörigkeit erwerben.
Schröder wollte seinerzeit von diesem Abstammungsrecht weg.
Beim Fall Kurnaz haben die Medien eine Woche so getan, als sei der Deutscher. Dann stellte sich heraus, daß er Türke ist, der lediglich in Bremen geboren wurde.

Meines Wissens haben nur zwei Staaten das territoriale Staatsbürgerschaftsrecht. Amerika und Frankreich.
Wird jemand auf einem z.B. amerikanischem Schiff geboren, ist er automatisch Amerikaner.

 

Bernd Schmieder aus Berlin

Montag, 30-11-09 01:34

Mein Pferd hat es nicht mehr in den eigenen Stall geschafft, es hat im Kuhstall geworfen, nun ist ein gesundes Kälbchen geworden.. Nein, man kann nicht so beschreiben, ich nehme es immer als erklärenden Vergleich, der menschenunfreundlicher ist als er sein sollte, ich geb´s zu. Spätestens wenn Herr Rösler jedoch morgens in den Spiegel schaut weiß er, dass weder er noch seine Kinder 100 %ig nach Deutschland gehören wird und auch nicht nach Vietnam. Leider sind die Menschen so, es wird sich nicht ändern, jedenfalls nicht zu seinen Lebzeiten. Deswegen habe ich auch Probleme, ihn als deutschen Minister zu sehen, er kann gar nicht anders, in seiner Brust leben zwei Seelen. Wie soll er für Deutschland alles geben, wenn in Vietnam die Lebenserwartung deutlich geringer , die Kindersterblichkeit deutlich höher ist ?
Wie soll er das können ? Ist er als möglicher Vorzeige-Migrant den Aufgaben gewachsen ?

 

Peter Martin aus Bras.

Sonntag, 29-11-09 23:37

An Lara Stepanovic:

Sie sind zwar vermutlich das, was man im Internet gemeinhin als "Troll" bezeichnet, aber ich will dennoch auf Ihren Einwurf antworten.

Solange ein muslimischer Ehrenmord Ihnen und Ihresgleichen ungefähr so viel Sorgen bereit, wie die "Deutschtümelei" deutscher Volksmusikfreunde, müssen sich die "Migranten" wiederum wohl so schnell keine Sorgen machen.

 

Michael Frank aus Wattenscheid

Sonntag, 29-11-09 22:20

Irgendwie muß die Junge Feigheit doch endlich mal an Anzeigenkunden kommen? Und sei es durch politisch korrekte Anbiederung an die Durchrassungs-(Zitat Stoiber)-Gutmenschen gell?

 

Marc Fiedler aus Berlin

Sonntag, 29-11-09 15:58

Fortsetzung:

Diese eindeutige Solidarisierung Röslers mit allen „Migranten“ sagt wohl alles. Diese Person ist gewiß keiner von uns. Er weiß es, und wir sollten es auch wissen!

 

Marc Fiedler aus Berlin

Sonntag, 29-11-09 15:57

Fortsetzung:

Hier die entscheidende Passage aus einem SPIEGEL-Artikel, die deutlich macht, wem der in einer deutschen Familie aufgewachsene Paßdeutsche asiatischer Herkunft sich zugehörig fühlt und auf wessen Seite er steht:

„Der niedersächsische Arbeitsminister Philipp Rösler (FDP), der vietnamesische Wurzeln hat, ist entsetzt. Man dürfe Probleme nicht schönreden, ‚aber das ist Polemik in die andere Richtung‘, sagt er. ‚Mit Maß und Mitte hat das nichts zu tun.‘ Sarrazins Aussagen machten ‚alle Integrationsbemühungen der letzten fünf Jahre kaputt‘.“

(Quelle: „Sarrazins türkenfeindliche Tiraden lösen Entsetzen aus“, SPIEGEL Online vom 01.10.09)

(Fortsetzung folgt!)

 

Oskar Dauer aus Schlesien

Sonntag, 29-11-09 15:54

Ein kategorisches Nein zur Einwanderung ist also auch schon in JF-Kreisen der Lackmustest, ab wann jemand zum Nazi wird. So spricht es ein Kommentator aus. Und der nächste Artikel von Paulwitz läßt das wohl so erwarten.

Warum eigentlich brauchen wir Einwanderung? Und warum bin ich Nazi, wenn ich die wirtschaftlichen Gründe dafür, die zu bestreiten sind, ablehne? Welche Kröten muß ich eigentlich schlucken, um als "Demokrat" zu gelten? Und warum mußten wir diese Kröten noch vor 20 Jahren nicht schlucken?

Kann es sein, dass die meisten Konservativen in den Denkmustern und Begrifflichkeiten des Gegners gefangen sind?

Ich bin bekennender Enwanderungsleugner. Böse böse.

 

Marc Fiedler aus Berlin

Sonntag, 29-11-09 15:54

Um ehrlich zu sein, kann ich nicht ganz nachvollziehen, weshalb Philipp Rösler von Herrn Paulwitz als angeblich vorbildlicher „neuer Deutscher“ derart gepriesen wird. Rösler ist zweifellos ein sehr intelligenter und begabter Mensch. Aber ist er deshalb ein Deutscher? Wohl kaum. Wenn man sich anschaut, wie er sich in der Affäre Sarrazin verhalten hat, weiß man, woran man bei diesem Herrn ist.

(Fortsetzung folgt!)

 

Willi Wurst aus Hamburg

Sonntag, 29-11-09 03:42

ich sagte NEIN .

 

MG 42 aus Oberbayern

Samstag, 28-11-09 18:54

Wir sollten die Integrationsverweigerung eines Großteils der Migrantinnen und Migranten sowie die Tatsache der Parallelgesellschaften und ethnischen Ghettos als Chance begreifen für die Bürgerinnen und Bürger in unserem Land.

Diese Menschen mit ihrer vielfältigen Kultur, ihrer Herzlichkeit und ihrer Lebensfreude können auf diese Weise wesentlich reibungsloser in Ihre Herkunftsländer zurückmigriert werden, wovon sowohl sie als auch die Menschen in unserem Land profitieren werden.

Ich rufe daher alle Mitbürgerinnen und Mitbürger auf: Unterstützen Sie diese Menschen in Ihrer Integrationsverweigerung. Seien Sie behilflich beim Aufzeigen aller Möglichkeiten, in Ihre Heimat zurückzukehren. So können wir alle gemeinsam unserem Land dienen.

 

Horst Boßbig aus Mühlheim

Samstag, 28-11-09 17:25

Lieber Herr Paulwitz (Autor),

eine kurze Frage: Inwiefern ist Herr Rösner ein Beispiel für gelungene Integration? Wie sie sagen, ist er als Säugling von deutschen Eltern adoptiert worden.
Ich glaube nicht, dass man an einem einige Monate alten Kind viel integrieren muss, da es auch kaum mit einem anderen Kulturkreis in Kontakt kommt.

 

Michael V aus dem Werratal

Samstag, 28-11-09 16:34

@Lara Stepanovic

Wie „fortschrittlich“ soll es bitte sein, ein Problem, welches sich immer offener und gewaltiger zeigt, aus politischer Korrektheit einfach zu leugnen? Außerdem: Was maßt Ihr Linken euch eigentlich an, es richtig zu finden, einem Leistungsträger seine sauer verdiente Kohle zu stehlen um sie an Hinz und Kunz, die in unser Land strömen, weiter zu verteilen? Wenn Ihr so scharf darauf seid, denen zu helfen, dann nehmt gefälligst euer eigenes Geld! Das hat nix mit Konservativ zu tun, sondern mit der gesunden Empörung gegenüber jedem, der nicht zwischen „mein“ und „dein“ unterscheiden kann. Adenauer hatte Recht: „Das einzige, was Linke vom Geld verstehen ist, dass sie es von anderen haben wollen.“

 

Michael V aus dem Werratal

Samstag, 28-11-09 16:33

@Lara Stepanovic

Als Liberaler muss ich Ihnen hier mal erklären, was aus meiner Sicht der Hauptunterschied ist zwischen euch Linken und den „bösen“ konservativen Rechten: Mit den Rechten kann man meistens sachlich diskutieren - mit den Linken fast nie, da sich diese stets im Besitz sowohl der absoluten Wahrheit als auch der absoluten Moral befinden. Interessant ist übrigens, dass Sie hier islamischen Konservativismus mit dem abendländischen in einen Topf werfen, was - offen gestanden - an Bildungsferne nicht mehr zu überbieten ist. (Fortsetzung)

 

Peter Mohrfeld aus Nordrhein-Westfalen

Samstag, 28-11-09 12:41

...auch nach Deutschland holen, jedoch würden die meisten wohl kein Interesse daran haben, deutsch zu lernen. Also wandern die Fachkräfte stattdessen nach USA, Kanada oder Australien aus. Ein weiteres Problem für Deutschland ist die "Auschwitz-Hypothek". Wer möchte sich schon mit einem Land identifizieren, das sich in Schuldgefühle kontinuierlich wälzt. Mit ihrem Gehabe schrecken die hiesigen Politiker und Medien gutausgebildete Fachkräfte nur ab. Da hat es Amerika viel leichter, da die meisten Einwanderer stolz darauf sind zur "greatest nation on earth" zu gehören. Nein, Deutschland ist wirklich fast nur interessant für Wirtschaftsflüchtlinge und schlechtausgebildete Arbeiter.

 

Peter Mohrfeld aus Nordrhein-Westfalen

Samstag, 28-11-09 12:29

Der Glaube, die Sozialversicherungssysteme in Deutschland durch Einwanderung zu sichern ist vollkommen illusorisch. Gut ausgebildete Fachkräfte nach Deutschland zu holen scheitert allein schon an der Sprache. Vielleicht sind junge Ausländer bereit hier zu studieren (z.B. wegen der niedrigen Studiengebühr), aber bleiben wird kaum einer wollen. Warum sollte ein hochqualifizierte Mensch in Deutschland arbeiten wollen, wenn er genauso gut in einem englischsprachigen Land gehen könnte? Ganz im Gegenteil: Viele gutausgebildete Menschen verlassen Deutschland und versuchen ihr Glück andernorts!
Es genügt nicht englischsprachige Kurse an der Universität anziebeten, da viele Fachkräfte womöglich mit Ehepartner und/oder Kinder nach Deutschland...

 

Otto Ohnesorge aus Berlin

Samstag, 28-11-09 11:51

Lara Stepanovic aus Berlin

Typisch für ihresgleichen: Sie schwatzen nur.

Völlig resistent Realitäten zu erkennen und zu akzeptieren, sind Sie gefangen in ihrer einmal gefaßten Gutmenschenmeinung.

Ihnen gegenüber zu argumentieren ist reine Zeitverschwendung.

 

O. Hartmann aus Berlin

Samstag, 28-11-09 09:32

"Integration ist möglich" ist das Credo derer, die bereits dem Zauber einer Lüge verfallen sind! Unrettbar. 'Das Boot ist voll' - so betitelte es einmal ein prominentes Wochenmagazin. Hinter diesem Unsinn steckt keinerlei Logik. Unsere Führungspersonen mit zumeist sicherem sozialem Hintergrund versuchen wie in einem Spiel mit Reset-Option soziale Unterschichten, und in ihrem Heimatland Integrationsunwillige (pol. Flüchtlinge) zu 'integrieren'. Auf Kosten unseres Bildungs- und Sozialsystemes, auf Kosten unserer Sicherheit in unseren Städten, auf Kosten unserer Kultur. Am Ende oblsiegt das Gesetz des Stärkeren/der Mehrheit! Und dessen muß man sich bewußt werden.

 

Lara Stepanovic aus Berlin

Samstag, 28-11-09 01:21

An Ihrer Stelle wäre ich ja eher froh über all die konservativen Immigranten mit ihren vorgestrigen Werte- und Rollenmodellen. Das wiederum finde ich nämlich oft problematisch.

 

Bernd Schmieder aus Berlin

Freitag, 27-11-09 22:59

ich kann nicht anders, einen hab`ich noch :
"Im Jahr 2100 wird es in Deutschland 35 Millionen Türken geben. Die Einwohnerzahl der Deutschen wird dann bei ungefähr 20 Millionen liegen. Das, was Kanuni Sultan Süleyman 1529 mit der Belagerung Wiens begonnen hat, werden wir über die Einwohner, mit unseren kräftigen Männern und gesunden Frauen, verwirklichen."
Flugreisen-Unternehmer Vural Öger, Listenplatz 10 der SPD ins Europaparlament, Mitglied der Zuwanderungskommission unter Prof. Rita Süßmuth und Bundesverdienstkreuzträger

 

Bernd Sydow aus Berlin

Freitag, 27-11-09 20:56

Teil 2

Ungestraft kann ich eure Männer als "Scheißnazis" und eure Frauen als "Huren" und "Schlampen" herabwürdigen. Ihr wehrt euch nicht, sondern lächelt noch penetrant unterwürfig. Und eure Mutter der Nation, die Kanzlerin, schweigt. Erdogan, unser Vater in Ankara, steht hingegen fest zu uns Türken hier in der Diaspora.

Wir werden irgendwann euer Land übernehmen. Und dann dürft ihr Deutschen euch integrieren.

(Dies als "Kontrastprogramm eines jungen Türken" zur derzeitigen Integrations- und Einwanderungsdebatte in Deutschland.

 

Bernd Sydow aus Berlin

Freitag, 27-11-09 20:42

Teil 1

Ich bin Mehmet Özdir, bin stolz, Türke zu sein. Ihr Deutschen wollt, daß ich mich integriere? In was bitteschön? In die deutsche Kultur, die euch Deutschen nichts mehr gilt? In die deutsche Nation, die keine mehr sein will, oder in das deutsche Volk, das sich selbst verleugnet? Oder lediglich in die deutsche Gesellschaft, für die Konsum und Eigennutz zur Ersatzreligion geworden sind?

(weiter Teil 2)

 

Friedrich Zehetner aus Wien

Freitag, 27-11-09 19:45

Es gehört zum Operieren mit Begriffen, durch die ständig angewandte und in den Sprachgebrauch übergehende Formel einen Vorgang oder eine Vorstellung ad hoc zu fixieren.
"Integration" ist DAS Unwort der letzten Jahrzehnte ! Es sitzt wie ein Wurm in den Gedanken und alles hat sich darum zu handeln. Wiederholung macht Meinung und die wortführende Schicht (Politiker, Journalisten, "Künstler", "Intellektuelle") bearbeiten uns die ganze Zeit mit der Integrationspropaganda.
"Integration" ist der sprachliche Aufbau- und Einrichtungsmechanismus der multikulturellen Gesellschaft und führt geradewegs in die Umvolkung. Je besser die "Integration" funktioniert, desto mehr Fremde haben wir dann hier.

 

Carsten Schulz aus Mannheim

Freitag, 27-11-09 18:15

Es gibt ja auch deutsche Auswanderer, die logischerweise dann in anderen Ländern 'Menschen mit Migrationshintergrung' sind (um einmal in der Gutmenschensprache zu reden). Aber im Gegensatz zu den bei uns eingewanderten Migranten handelt es sich um hochmotivierte und gut ausgebildete Menschen, die in jedem Land eine Bereicherung sind. Das dumpfe Präkariat wandert hierzulande nicht aus. Dafür sind die Fleischtöpfe der Sozialsysteme zu wohlgefüllt. Wir hingegen erhalten vor allem die Negativauslese. Vor allem bei den Türken lässt sich das gut beobachten. Kein Wunder, dass die meisten Deutschen keinen Bock auf noch mehr 'Migrantinnen und Migranten' haben.

 

Peter Martin aus Bras.

Freitag, 27-11-09 17:41

Lara Stepanovic:

Sind wir wirklich in den 80er Jahren, wo man sich noch damit brüstet, dass man "auch Ausländer als Freunde" hat?

Es geht hier nicht um Sozialneid "nach unten", sondern um Verteidigung bedrohter Eigeninteressen, um die Verteidigung der eigenen Kultur und die Zukunft meines Landes.

"Migranten", die in Deutschland dann sozial unten stünden, können wir uns im Übrigen beliebig viele importieren, das zeigt ein Blick ins Ausland in der Tat.

 

Bernd Schmieder aus Berlin

Freitag, 27-11-09 17:30

Toleranz ist hier oft nur Feigheit oder die Probleme ne Straße weiter.
Ich habe mein Land, meinen Kulturkreis und suche mir auch kein Betthäschen in anderen Ländern. Warum müssen wir Deutsche uns damit und mit Meinungen von Wiefelspütz rumschlagen, der sogar offen zum Rechtsbruch auffordert. Wer bezahlt eigentlich, wenn die Deutschen ne Minderheit geworden sind ? Die Zuwanderer ? Na dann könnten sie sich doch auch gleich um ihre Heimat kümmern, um ihre Alten, um ihre Probleme. Das deutsche Volk hat nie um Hilfe bei der Arbeit gerufen.

 

Bernd Schmieder aus Berlin

Freitag, 27-11-09 17:29

2 Es ist keine Überheblichkeit, wenn wir erwarten, dass man sich um sein Land, sein Volk und die schwächsten Glieder in seiner Kette kümmert. Warum kommen wohl alle in ein durch und durch fremdenfeindliches, faschistoides und oft viel zu kaltes Land ? Ich setz mich auch nicht in Ihr Wohnzimmer und darf bleiben weil meine Bude zu klein ist. Der Innendekorateur bleibt übrigens auch nicht, wenn ihm sein Werk gut gelungen ist, selbst dann nicht, wenn sie ihn beauftragt hätten. Wollen die Berliner ihre aufgezwungenen Gäste ? Würden die Herkunftsländer uns aufnehmen, verpflegen und bei Lehrstellen bevorzugen wie in Berlin ?

 

Bernd Schmieder aus Berlin

Freitag, 27-11-09 17:28

Liebe Frau Stepanovic,
vielleicht sollten Sie es auch mal von der anderen Seite sehen.
In vielen Herkunftsländern gibt es keine Altersversorgung, Volkssolidarität, Betriebsrenten, Krankenversicherung für Rentner (nein, jetzt nicht fragen, wer die eingeführt hat), sondern nur einen freiwilligen Generationenvertrag. Dieser wird aber oft von den Zuwanderern gebrochen, die sich hier oft in die soziale Hängematte legen (oft, nicht immer). Was wird aus den Zurückgebliebenen ? Ich konnte es sehen, als ende der 80er Jahre die Fachleute, Ärzte und Schwestern aus der DDR abgehauen sind. Kein Vergleich aber ein Streiflicht.

 

Otto Ohnesorge aus Berlin

Freitag, 27-11-09 16:28

Lara Stepanovic aus Berlin

Ah, ein Gutmensch. Bleib cool Frau.

Diese leeren Worthülsen und Sprechblasen ala Gutmensch
haben uns erst in eine Situation gebracht, die vielleicht nicht mehr lange zu halten sein wird.
Ich möchte nicht erleben was in diesem Land passiert,
wenn die BRD kein Geld mehr bekommt und dadurch die Alimentation von Ausländern und Sozialhilfeempfängern nicht mehr oder in deutlich geringerem Maße möglich ist.

 

Michael V aus dem Werratal

Freitag, 27-11-09 15:50

@Maximilian Rickerts

Es ist jedoch keine Frage der Rasse, sondern eine Frage der Kultur. Es sind also die "Meme" auf die es ankommt - nicht auf die "Gene". Zudem müssen Einwanderer auch nicht zwangsweise einen identischen kulturellen Kontext haben sondern müssen der aufnehmenden Kultur offen und freundlich gegenüberstehen und ihre eigene muss mit der einheimischen kompatibel sein - das reicht in der Regel aus. Die Menge spielt jedoch natürlich auch eine Rolle, sonst ist Integration ausgeschlossen.

 

Michael V aus dem Werratal

Freitag, 27-11-09 15:43

@Lara Stepanovic

Liebe Frau Stepanovic,

vielleicht ist Ihnen noch nicht aufgefallen, dass ein großer Teil der Migranten von unseren Arbeitsfrüchten lebt! Man hat uns nicht gefragt, sondern wir werden einfach zwangsenteignet und arbeiten mittlerweile das erste halbe Jahr für andere Leute. Damit jedoch nicht genug: Wir haben hier eine echte Kulturbereicherung wie sie im Buche steht - und zwar im Strafgesetzbuch. Einheimische Drogenhändler sind aus Polizeisicht Exoten und bei der Schwerkriminalität besetzen die Kulturbereicherer Prozentsätze, welche weit oberhalb ihrer quantitativen Proportionalität liegen. Sie sehen: Das Problem an sich ist unübersehbar. Allein die Ursachen als auch die Möglichkeit, darauf zu reagieren sind strittig.

 

Kersti Wolnow aus Eversen-Heide

Freitag, 27-11-09 14:38

@Lara Stepanovic aus Berlin

Gerade weil ich Kontakt zu ausländischen Jugendlichen hatte, weiß ich um die Probleme. Ich arbeitete lange Jahre als Studienrätin in einer Hamburger Schule, in der es immer weniger Deutsche gab. Wie sollen unsere Kinder ein Zusammengehörigkeitsgefühl entwickeln, wenn sie immer und überall in der Minderheit sind? Wie sollen sie sich zu unserer Kultur bekennen, wenn diese verdrängt wird? Wie sollen sie sich hier zu Hause fühlen, wenn die Großstädte internationalisiert sind?
Wie soll man Reisen genießen, wenn überall auf dem Erdball internationale Gemeinschaften, aber keine Nationalitäten mit den ihnen eigenen Kulturen leben?

 

MG 42 aus Oberbayern

Freitag, 27-11-09 14:36

An
Lara Stepanovic aus Berlin (Freitag, 27.11.2009, 13:54)

Sehr geehrte Frau Stepanovic,

mich würde doch tatsächlich einmal interessieren, wo Sie in der langen Liste der Kommentare zu diesem Thema "Missgunst und Sozialneid nach unten" herauslesen. Ich finde nichts dergleichen.

Beim Thema Masseneinwanderung bzw. "Integration" geht es doch um etwas völlig anderes, nämlich die nationale Identität, den Zusammenhalt und die Zukunft des Deutschen Volkes. Mit einer "Neiddiskussion" hat das nichts zu tun.

Freundliche Grüße aus Oberbayern

MG 42

 

Lara Stepanovic aus Berlin

Freitag, 27-11-09 13:54

Es bleibt mir unverständlich woher diese Missgunst und Sozialneid nach unten kommt. Vielleicht würde ein Besuch in den Herkunftsländern vieler Immigranten genügen um Überheblichkeit und Missgunst abzubauen. Es fehlt einigen Kommentatoren an Bodenhaftung und Kontakt zu Immigranten, das merke ich in jeder Zeile. Versuchen Sie es einfach mal!

 

Kersti Wolnow aus Eversen-Heide

Freitag, 27-11-09 13:43

Integration ist machbar, wenn einzelne Ausländer ein anderes Land zur Wohnstätte machen. Was jedoch seit Jahrzehnten hier stattfindet, ist Masseneinwanderung, in der alle Ethnien Parallelgesellschaften bilden und nicht einmal mehr die Sprache ihres Gastlandes brauchen. Ganz schlimm wird es, wenn es sich um fremde Kulturen und aggressive Religionen handelt, wie den Islam. Statt von neuen Einwanderungsschichten zu faseln, sollte sich die JF überlegen, wie Deutschland eine Rückführung organisieren könnte. Angesichts der Arbeitslosigkeit, leerer Kassen in den Sozialsystemen und der Beengtheit in den Großstädten kann von weiterer Einwanderung nicht die Rede sein.

 

Norman G. Smith aus Berlin

Freitag, 27-11-09 13:00

TEIL2
Nicht nur in Berlin gehören Vietnamesen zu den kriminellsten Gruppen überhaupt und sind in allen Bereichen der organisierten Kriminalität maßgeblich beteiligt. Polizeiliche Ermittlungen verlaufen in dieser total abgeschotteten Gemeinschaft zumeist im Sande. Sie leben im Berliner Bezirk Marzahn in einer vollkommen verschlossenen und undurchsichtigen Parallelgesellschaft, mit einem völligen Desinteresse an der deutschen Bevölkerung. Dank unserer Entscheidungsträger gilt nach wie vor, dass unser Land ein wahres Eldorado für die internationale Unterwelt ist und dies schließt auch Asiaten mit ein.

www.sueddeutsche.de/panorama/493/371306/text/

www.morgenpost.de/berlin/article834436/Berl[..]

 

Norman G. Smith aus Berlin

Freitag, 27-11-09 12:59

TEIL 1
Es wird oft darauf hingewiesen, dass die bei uns lebenden Asiaten, im Gegensatz zu anderen (vornehmlich orientalischen) Gruppen eine entschieden stärkere Bereitschaft zeigen sich in unsere Gesellschaft zu integrieren. Sie sind sehr unauffällig, die Schulleistungen ihrer Kinder sind sehr gut, sie sind ehrlich, fleißig, und versuchen durch redliche Arbeit in unserem Land voranzukommen usw. Diese beschönigenden Darstellungen sind jedoch reines Wunschdenken und zeigen leider nur eine Seite der Medaille. Ihre stark introvertierte Mentalität ist kein Zeichen von Harmlosigkeit und Friedfertigkeit.

 

Peter Martin aus Bras.

Freitag, 27-11-09 12:58

Ich möchte mich nochmal kurz zum Artikel äußern:

Wie so oft beim Thema "Migration", habe ich auch bei diesem Artikel den Eindruck, dass mich der Autor für dumm verkaufen will.

Natürlich ist Integration machbar, solange man die richtigen (sprich qualifizierten und integrationswilligen) Einwanderer hat.

Da gibt es ganz andere Beispiele als Rösler, die das belegen.

Nur was hilft uns diese Feststellung in Bezug auf millionen nichtintegrierte, aber gebärfreudige (und von uns alimentierte) moslimische Zugereisten, auf die die oben genannten Kriterien des "richtigen Einwanderer" so rein gar nicht zutreffen?

HIER liegt doch das Problem und nicht in der potentiellen Integrierbarkeit fiktiver Einwanderer mit Universitätsabschluss.

 

Maximilian Rickerts aus Rostock

Freitag, 27-11-09 12:51

@ Michael V, Frank S.

Es ist ja wieder einmal aufschlussreich, dass hier die Beispiele der Vermischung vor 1933 aufgeführt werden. Aber Michael V hat es bereits selbst ad absurdum geführt, wenn er die Beispiele der Hugenotten und der Deutsch-Schweizer nannte. Zum einen wandern letztere praktisch nur innerhalb deutschen Siedlungsgebiets, zum anderen handelt es sich hierbei um direkte Nachbarländer, die europäisch, weiß und christlich sind. Natürlich fand und findet in der Geschichte immer eine gewisse Vermischung an den Rändern statt, das ist auch gar nicht weiter schlimm. Aber dass in früheren Zeiten eine Massenzuwanderung von islamischen Turkvölkern stattgefunden hätte, ist mir nicht bekannt. Na gut, auf eine andere Art und Weise...

 

Rüdiger Knust aus Kiel

Freitag, 27-11-09 10:01

Das Problem ist doch, daß wir eine Zuwanderung von Menschen haben, die hier eben nicht gebraucht werden Wir haben vorwiegend eine Zuwanderung in die Sozialsysteme. Wir haben es in in großen Ausmaß mit Menschen zu tun, die sich in Deutschland nicht integrieren wollen, aber die Vorteile unserer Sozialsysteme nutzen wollen. Auch das Argument unserer "demographischen Entwicklung" greift nicht. Wir brauchen nicht mehr Arbeitskräfte. Ein Blick in die Arbeitslosenstatistiken beweist das eindeutig. Wir brauchen andere Qualifikationen um die Zukunft zu gestalten, nicht mehr Einwanderer, die z.T in der dritten Generation nicht einmal Deutschkenntnisse besitzen. Wir brauchen in Deutschland keine zusätzlichen Probleme, wir haben genug eigene!

 

Mario Offner aus Trier

Freitag, 27-11-09 02:08

Teil2: Um auf das Beispiel des Artikels einzugehen: Zuwanderer aus asiatischem Kulturbereich haben nie Probleme verursacht, wie sie aus "anderen" Bereichen bekannt sind: Sie sind strebsam, anpassungsfähig, willens, es "zu etwas zu bringen". Der "Chinamann" im Bistro mag noch Sprachprobleme haben, seine Kinder haben diese in der Regel schon nicht mehr und gehören zu den Besten ihrer Klasse. Sie werden anders erzogen, sie bekämpfen ihre "Gastkultur" nicht. Wenn Jemand nach Deutschland kommt, unsere Gesetze akzeptiert und und unsere Kultur respektiert, sich also zu "deutsch" bekennt, auch im Kopf, DANN ist er "integriert" und "willkommen".

 

Mario Offner aus Trier

Freitag, 27-11-09 01:58

"Integration", was heißt das? Giordano sagte mal "Die Integration ist gescheitert..." dem will ich widersprechen: Die Integration ist nicht gescheitertr, sie konnte gar nicht scheitern, da sie nie stattfand! "Integration" heißt, sich in eine Nation zu integrieren (in eine NATION, nicht in einen STAAT allein, das sind 2 verschiedene Dinge). Um sich in eine Nation zu integrieren, muß man die Identität dieser Nation annehmen. Für Nation ist Identität was für den Staat das Gewaltmonopol ist (Politwissenschft). Um Identität anzunehmen, muß ich mich in der Jeweiligen assimilieren. Assimilierung geht der Integration vorraus!! Das ist das Hauptproblem der (linken) Gutmenschen: Man muß die Assimilierung verlangen, statt diese zu bekämpfen!->

 

Anna Luehse aus Hessen

Donnerstag, 26-11-09 22:55

"Es ist an der Zeit, Irrtümer und Denkverbote über Bord zu werfen und die Debatte über Einwanderung und Integration vom Kopf auf die Füße zu stellen"

Richtig, Herr Paulwitz, aber doch nicht mit dem Unsinn von Rösler als Ein- od. Zuwanderer. Wer ernsthaft diskutieren will, sollte uns Leser nicht für dumm verkaufen wollen.

Wir "Normalbürger" haben täglich die Folgen der uns zugemuteten Zwangszuwanderung zu bezahlen und zu ertragen. Da muß erst einmal eine Lösung gefunden werden. Mit der Befürwortung einer generellen Einwanderung gehen Sie den Weg wie die Politiker "die Normative Kraft des Faktischen" bestimmt das Handeln.

 

Michael V aus dem Werratal

Donnerstag, 26-11-09 22:03

@Friedrich Zehetner

Unsinn! Sowohl die Hugenotten in früherer Zeit waren z.B. für Deutschland eine echte Bereicherung als auch heute die ausgewanderten Deutschen in der Schweiz dieser weit mehr nutzen als schaden, obwohl es leider dort auch viele Schweizer mit Ihrer Einstellung gibt, welche den Deutschen mit Fremdenfeindlichkeit begegnen. Ob jemand nutzt oder schadet hängt einerseits von seiner kulturellen Kompatibilität und andererseits von seinem Leistungsvermögen ab – nicht von seiner Herkunft oder gar seiner Rasse! Der „Lebensraum“ ist heute genau so wenig bedroht wie vor 70 Jahren. Es wurde schon von anderen darauf hin gewiesen und ich wiederhole dies gerne nochmals: Das Problem ist der Islam - sonst nichts!

 

Bernd Schmieder aus Berlin

Donnerstag, 26-11-09 20:52

@Max Hoffmann : Klar ist die Frage putzig, war natürlich nicht ernst gemeint. Es gibt in meiner Stadt Bezirke und Stadtteile, die ich nicht mehr sicher betreten kann - ich kenne als nicht in den Straßen lebender einfach nicht die Ausgangszeiten, zu denen die Berliner oder besser ihre Frauen sicher und unbehelligt bestimmte Straßen oder U-Bahnen betreten können...
@Frank S. es geht fast immer um moslemische Zuwanderer, nicht um den Kellner im Chinarestaurant.

 

Friedrich Zehetner aus Wien

Donnerstag, 26-11-09 20:07

@Michael V
Die wenigen Zeilen, die hier pro Beitrag zugelassen werden, reichen nicht aus um ihnen ihre "Integrations"-Illusionen zu nehmen.

Ich bin der Meinung, alles was die "Integration" zum Scheitern bringt und die Migranten dazu veranlaßt, unser Land zu verlassen, ist begrüßenswert, ja überlebenswichtig für unser Volk.
Wir brauchen keinen einzigen Migranten als Einwanderer (nur wenige als Gastarbeiter – wurde von den etablierten Kreisen völlig durch "Zuwanderer" ersetzt). Wenn die wieder in die Heimat zurückkehren, dann gibts auch keine künstlich geschaffenen Probleme mehr.
Überall wo Migranten hinkommen, nehmen sie der bodenständigen Bevölkerung Lebensraum weg und verursachen zehnmal mehr Probleme als Nutzen - weltweit.

 

Gerhard Katz aus Karlruhe

Donnerstag, 26-11-09 19:19

Was mich hier und auch in anderen Zeitungen wahnsinnig stört ist das aufgeblasene Problem "Migranten".

Es geht um MOSLEMISCHE Migranten! Und um nichts anderes...

 

Norman G. Smith aus Berlin

Donnerstag, 26-11-09 19:17

Etwa 5% der Immigranten, die ins klassische Einwanderungsland Kanada einwandern, besitzen keine berufliche Qualifikation oder Ausbildung. In Deutschland liegt diese Zahl bei c.a. 85%.
Einerseits verlassen jedes Jahr mehr als 150 000 zumeist gut ausgebildete junge Deutsche unser Land, da ihnen in Deutschland keine Zukunftsperspektiven geboten werden, andererseits werden die Lücken dann mit ungebildeten Wirtschaftsflüchtlingen gefüllt, die nicht den geringsten positiven Beitrag für unsere Gesellschaft leisten, sondern im Gegenteil nur unsere äußerst großzügigen Sozialleistungen im Auge haben. Dieses "geistige Ausbluten" wird dann anschließend von der Multikulti-Mafia als kulturelle Bereicherung gefeiert.

 

Frank Hogendorf aus www.sos-meinungsfreiheit.de

Donnerstag, 26-11-09 18:50

Alles richtig, alles nachvollziehbar und es gibt, insbesondere bei unseren asiatischen Mitbürgern, viele Beispiele gelungener Integration. Warum erreichen wir so wenig qualifizierte Zuwanderer und kann mir bitte mal jemand erklären, warum wir dann ausgerechnet auch weiterhin ungebremste Zuwanderung in die Sozialsystem zulassen? Solche Migranten sind keine Bereicherung, sondern eine enorme Belastung und u. U. sogar eine Gefahr für die innere Sicherheit dieses Landes. Wir müssen ja wohl die Freiheit haben, solche Gruppen abzuweisen!

 

Frank S. aus Berlin

Donnerstag, 26-11-09 18:16

Vielleicht sollten die Befürworter einer Nulleinwanderungspolitik erst mal vorschlagen, wie sie sich das vorstellen? Man muß ja vorab erst mal festhalten, daß Deutschland vor lauter Massenzuwanderung bereits 1933 komplett genetisch durchmischt war (http://www.welt.de/wissenschaft/article1398825/Nur_wenige_Deutsche_sind_echte_Germanen.html), was schon damals einen Streit zwischen Rassentheoretiker und den auf eher auf Integration setzenden Nationalisten verursachte. Will und kann man tatsächlich Einheirat und den schon immer existenten Bevölkungsaustausch mit Nachbarländern als Exportland Nr. 1 in Zeiten der Globalisierung auf Null setzen? Diese Nulltheorie ist einfach absurd, auch eine sehr restriktive Zuwanderungspolitik nötig wäre.

 

Max Hoffmann aus Leipzig

Donnerstag, 26-11-09 17:51

@ Bernd Schmieder aus Berlin

„Es ist sicher eine böse Verschwörungstheorie, zu behaupten, dass Deutschland seit `44 ausgedünnt und durchmischt werden sollte – man würde es ja merken, oder ?“
Das ist sicherlich nicht seit ’44 die Realität, aber etwas später wurde es Programm: "Deutschland muß von außen eingehegt, und innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi verdünnt" werden." Joschka Fischer (Die Günen): Risiko Deutschland (2006).
Und die Frage, ob man es nicht merken würde (wenn es so wäre), finde ich schon putzig, wo Sie doch aus Berlin sind …

 

Paul Heller aus München

Donnerstag, 26-11-09 17:48

Ich bin auch gegen Einwanderung, aber ist das denn tatsächlich gleich "rechtsextrem"?
Wer z.B. mal chinesische Studenten an einer deutschen Uni erlebt hat, der weiss dass Dinge wie Fleiss, Sprachkenntnisse, (bei schriftlichen Deutschtests sind die chinesischen Studenten immer sehr gut), Intelligenz, Bildung usw... kaum eine Rolle bei der sog. "Integration" (oder "Teilhabe") spielen.
Diese Chinesen leben unauffällig, werden sicher nicht kriminell, sind fleissig und strebsam, aber sie leben auch in einer Paralellgesellschaft, haben kaum Kontakt mit Deutschen, bleiben unter sich.

Warum solche Zustände fördern?
Zählen nur blanke wirtschaftliche Zahlen oder geht es auch um ein harmonisches Zusammenleben?

 

Otto Ohnesorge aus Berlin

Donnerstag, 26-11-09 16:19

Aus dem was Herr Paulwitz sagt, spricht die reine Vernunft. Genau so sollte es gemacht werden.

Aber leider ist der Mensch nicht vernünftig. Er ist bestenfalls vernunftbegabt.
Und wie es mit den Begabungen nun mal so ist, sie sind unterschiedlich stark ausgeprägt.

Und so lange, wie viele Gruppen und Grüppchen in der BRD aus ideologischen, aber auch aus eigennützigen Gründen von der momentanen Ausländersituation profitieren, wird sich nichts ändern.

Hinzu kommt das anscheinend völlige Desinteresse des deutschen Michel. Der, völlig verschreckt und verängstigt, ohne eigene Identität und Nationalbewußtsein, nur noch seine Ruhe haben will.

Der erste Politiker, der entsprechende Vorschläg macht, begeht politischen Suizid.

 

Michael V aus dem Werratal

Donnerstag, 26-11-09 15:46

@Friedrich Zehetner

Zitat:"Kein Volk der Welt braucht Einwanderung!"

Was bedeutet schon "brauchen"? Im existentiellen Sinne sicher nicht. Dies ist jedoch nicht die Frage: "Nutzt" uns Einwanderung und wenn ja unter welchen Randbedingungen? Ein Beispiel: Mein ehem. Arbeitskollege ist Perser, der um zu Studieren nach Deutschland kam, da es ihm in seiner Heimat wegen mangelhafter islamischer Glaubensüberzeugung verwehrt wurde. Heute spricht er perfekt Deutsch, ist aufgrund seiner Erfahrung extrem islamkritisch, liebt die Deutschen und ihre Kulur und hat aus Interesse sich ein breites Wissen über die deutsche Geschichte erworben. Aus meiner Sicht ist der Mann mehr Deutscher, als hundert eingeborene Antifanten zusammen!

 

Moritz Hansen aus Hamburg

Donnerstag, 26-11-09 15:23

Sehr geehrter Herr Paulwitz,

Ihr Beitrag ist die mit Abstand vernünftigste Wortmeldung zum Thema Einwanderung, die ich biher in einer deutschen Zeitung gelesen habe. Am Machbaren bzw. an der Realität orientiert und unter Bezugnahme auf eine positive Wertgrundlage, die Nation. Und damit im besten Sinne konservativ.

Sonnenklar und bedrückend aber auch, daß jetzt wieder die rechte Version der - ansonsten mehrheitlich auf der Linken zu findenden- Illusionisten und Realitätsverweigerer ans Tageslicht tritt und von imaginierten Repatriierungs-Massentransporten schwadroniert.

Ich freue mich auf die nächsten Teile der Debatte, insbesondere auf einen Beitrag von T.Hinz.

 

Carsten Schulz aus Mannheim

Donnerstag, 26-11-09 13:20

Was verstehen wir überhaupt unter 'Integration'. Reicht es, dass jemand eine Arbeit hat, sich an die Gesetze dieses Landes hält und neben seiner Muttersprache auch noch Deutsch als Zweitsprache einigermaßen beherrscht?

In meinen Augen ist das eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingung für eine gelungene Integration. Das reicht für einen Gastarbeiter. Für einen 'Einwanderer' gelten andere Maßstäbe. Der Einwanderer verlegt seinen Lebensmittelpunkt auf Dauer hierher und akzeptiert, dass sich seine Nachfahren ohne Einschränkung als Deutsche mit Deutsch als Muttersprache verstehen. Erst dann ist der Integrationsprozess, der naturgemäß über mehrere Generationen geht, abschlossen.

 

Honoré de la Canardière aus Île-de-France

Donnerstag, 26-11-09 11:34

Eben gelesen, ein Zitat von Charles De Gaulle:

« Schön, daß es gelbe, schwarze, braune Franzosen. Die zeigen, daß Frankreich jedem offen ist, und daß es universell berufen ist.
DIE BEDINGUNG ABER IST, DASS SIE EINE KLEINE MINDERHEIT BLEIBEN. Sonst würde Frankreich nicht mehr Frankreich sein. Wir sind doch vor allem ein europäisches Volk weißer Rasse, lateinischer und griechischer Kultur und christlicher Religion. »

Übrigens wäre es wert die ganze Seite (http://www.polemia.com/article.php?id=2475) nicht nur ins Deutsche zu übersetzen, sondern auch den Inhalt „deutschlandsgemäß“ umzusetzen. Wer tut das?

 

Einzel Kaempfer aus Dtld

Donnerstag, 26-11-09 11:09

dass Kinder eine zweite Sprache, wie die Deutsche, besser lernen wenn sie in ihrer Muttersprache ebenfalls massiv gefördert werden. Das Problem bei gerade muslimischen Kindern ist allerdings, dass sie weder die eigene Sprache noch die deutsche richtig beherrschen lernen und so meist in ihrer Kompetenz bei beiden Sprachen auf der Strecke bleiben.
Das Problem hier weiter zu diskutieren geht allerdings meiner Meinung nach am Thema vorbei.

 

Einzel Kaempfer aus Dtld

Donnerstag, 26-11-09 11:07

den als einwanderungswillig fehleingeschätzten Migranten mit hauptsächlich muslimischem Hintergrund wird das Land keinen Nutzen aus der Integration ziehen sondern auf Lange Sicht entweder zu einem multikulturellen Pulverfaß verkommen oder, was zu hoffen ist, als bald seine Fehler einsehen und mit gezielter Einwanderung, statt "Nulleinwanderung" und mit massiver Rückführung integrationsunwilliger und Sozialschmarotzern statt "vollständiger Rückführung" das Problem angehen.

Zum Argument: Deutsch als Zweitsprache.
Es ist aus Sprachwissenschaftlicher Sicht ein Terminus der für die Sprache eines Kindes gewählt wird, dass eine Sprache lernen soll, die mit der Sprache seiner Eltern differiert. Aus der Spracherwerbsforschung ist ersichtlich,(2)

 

Hans Bär aus Berlin

Donnerstag, 26-11-09 11:06

Der Artikel von Michael Paulwitz ist meiner Meinung nach mutig und genau zutreffend. Er zeigt, warum die JF eine rechtskonservative und keine rechtsextreme Zeitung ist. Die Trennlinie ist einerseits die Ablehnung jeglicher Einwanderung, andererseits ein Plädoyer für qualifizierte Einwanderung. Die zweite Position ist nicht nur demokratischer und eher mehrheitsfähig, sie ist sogar patriotischer. Wird bei der derzeitigen demographischen Entwicklung Deutschland eher davon profitieren, alle klugen Köpfe draußen zu halten, oder eher davon, türkischen Ingenieuren und iranischen Ärzten hier eine neue Heimat anzubieten?

 

Einzel Kaempfer aus Dtld

Donnerstag, 26-11-09 11:02

Wer verkennt, dass es auch ein Teil der deutschen Kultur ist, dass Menschen aus anderen Völkern und Kulturen hier eine neue Heimat finden und sich die deutsche Kultur aneignen, sollte sich einmal mit seiner eigenen Ahnenforschung beschäftigen.

Es kann und sollte als Chance für das eigene Volk genutzt werden, dass ein Interesse an Einwanderung nach Deutschland besteht. Man sollte sich dabei allerdings nicht nur von wirtschaftlichen Interessen leiten lassen sondern vor allem im Hinblick auf die eigene Kultur und dem Wohle des eigenen Volkes Einwanderung und Integration zulassen und unterstützen.

So lange wie die Politik die Schuld dem eigenen Volk zuschreibt und nicht ihrer verfehlten Einwanderungspolitik und (1)

 

Honoré de la Canardière aus Île-de-France

Donnerstag, 26-11-09 09:55

Maximilian Rickerts aus Rostock hat auch Recht: in Frankreich funktioniert die Integration nicht mehr. Vielleicht, weil das 21. Jahrhundert, das Jahrhundert der Identität sein wird. Jeder Mensch hat auch Wurzeln und speist dadurch seine geistige Nahrung.

Ich meine auch, es kommen nach Europa einfach die falschen Zuwanderer.

In dieser Hinsicht wäre es auch wissenswert, in wie weit die Millionen weißen Südafrikaner lieber nach Australien als nach den Niederlanden und England auswandern, vor allem wegen des günstigeren Klimas (schönes Wetter) es tun.

 

Honoré de la Canardière aus Île-de-France

Donnerstag, 26-11-09 09:54

Dann hat ein flämischer Gelehrter eingegriffen, der ruhig und in einwandfreiem Französischen die entgegengesetzte Meinung vertreten hat und die Zustimmung des ganzen Saales für sich gewonnen hat. Stichwort: Reconquista.

Aus der spanischen Wiedereroberung ist festzustellen, daß es um einen langwierigen und langatmigen Vorgang geht.
Was besonders hierzulande (und allgemein in Europa) fehlt ist einfach der politische Wille.

Die Zeiten können sich ändern, es müßte viel schlimmer werden als es schon ist. Der Kapitalismus und seine Schergen werden dafür sorgen, daß das Volk mit fettem Bauch weiter dösen kann. Ob das ihm immer gelingt, ist die Kernfrage.

 

Honoré de la Canardière aus Île-de-France

Donnerstag, 26-11-09 09:53

Vom Aufsatz von Michael Paulwitz habe ich mit Verwunderung und Befremden Kenntnis genommen. Ich stimme dagegen Friedrich Zehetner aus Wien zu: Einwanderung ist eine Wirklichkeit, wie Rauschgifthandel und Umweltzerstörung auch.

Ich kann mich sehr wohl an eine Versammlung der Studiengruppe (G.R.E.C.E.) um Alain de Benoist erinnern, als er der Multikulturalismus („le multicommunautaire“, Nebeneinander von Kulturen) als Tatsache hinnehmen wollte.

 

Runbert Etter aus Zürich

Donnerstag, 26-11-09 09:24

Mir sind solche hyperintegrierten Karriereausländer, die roboterartig die Klischeeeigenheiten eines Gastlandes aufnehmen nicht sympathisch. Es braucht keine übertriebene Integration, niemand muss seine Herkunft verleugnen. Solange der Ausländeranteil (inkl. Passdeutsche) nicht 10 % übersteigt, stört sich auch niemand daran, wenn Menschen sich anders kleiden oder andere Namen tragen, im Gegenteil, dann ist es wirklich eine Bereicherung.

Das Stichwort «Integration» ist nur die neue Nebelgranate, mit der die Ideologen von ihrem Tun ablenken wollen, nämlich der Errichtung antiethnischer Lebensräume.

 

MG 42 aus Oberbayern

Donnerstag, 26-11-09 07:14

Habe gerade das aktuelle Titelbild der JF-Druckausgabe gesehen ("Die neuen Deutschen") und zunächst für die Karikatur der Woche gehalten ...

Mir sind die alten Deutschen lieber ...

Nun hat sich also auch die JF in dieser für das Deutsche Volk existentiellen Frage auf die Seite des Feindes gestellt. Oder habe ich nur, wie bei der Kolumne von Martin J.G. Böcker letzte Woche, die (in diesem Fall dann sehr gut versteckte) Ironie nicht bemerkt?

 

Michael V aus dem Werratal

Donnerstag, 26-11-09 01:35

Daher ist ein Ausländer, welcher hier ehrlich arbeitet, in JEDEM Falle ein volkswirtschaftlicher Gewinn, egal ob hoch- oder niedrig qualifiziert! Und zu letzt: „Wirtschaft“ – das sind WIR ALLE, jeder von uns, der bei Aldi in der Schlange steht, der morgens durchs Werkstor geht, der sich nachmittags die Haare schneiden lässt! Sprüche wie „Das nutzt doch nur der Wirtschaft und nicht dem Volke“! sind völlig undurchdacht.

 

Michael V aus dem Werratal

Donnerstag, 26-11-09 01:34

Für alle Anhänger linker wie rechter Parolen noch eine kleine Anmerkung: Ein Ausländer, welcher nach Deutschland kommt um hier zu Arbeiten und zu Leben, nimmt niemandem seinen Arbeitsplatz weg, da die Verteilung der Arbeitsplätze kein Nullsummenspiel ist: Zum Einen bringt er sich als Konsument und damit als Nachfrager ins wirtschaftliche Spiel, zum anderen bedeutet ein negativer Lohndruck auch immer eine Steigerung der Kaufkraft durch niedrigere Produktpreise, da Löhne nun einmal eingepreist werden, weshalb wir dank hoher Preise auch relativ wenig von den „sozialen Errungenschaften“ unserer Weltspitzenlöhne haben. Drittens wäre der Arbeitsplatz zu dem vom Deutschen gewünschten Lohn möglicherweise gar nicht erst entstanden. (Fortsetzung)

 

Michael V aus dem Werratal

Donnerstag, 26-11-09 01:33

Dies führt automatisch dazu, dass es für Nichtintegrierte praktisch unmöglich ist, unter diesen Randbedingungen ihr Dasein hier zu fristen. Weshalb sollte jemand, der die hiesige Kultur und unsere Werte verachtet hier bleiben, wenn es für ihn nichts zu hohlen gibt? Dann lieber arm im eigenen Kulturkreis! Für diejenigen Ausländer, welche einerseits hier etwas leisten wollen, andererseits keine Probleme damit haben, sich hier zu integrieren, ist Deutschland weiterhin attraktiv – und das ist gut so! (Fortsetzung)

 

Michael V aus dem Werratal

Donnerstag, 26-11-09 01:31

Warum nur immer so kompliziert - schaffen wir doch einfach die Randbedingungen, welche die qualifizierten leistungs- und integrationswilligen Ausländer anziehen und die anderen abschrecken. Dann brauchen wir nicht mehr zu STEUERN, sondern das System REGELT sich von allein: Jeder darf nach Deutschland kommen, der seinen Lebensunterhalt selber bestreitet. Diejenigen Familienangehörigen dürfen nachziehen, welche er alleine in der Lage ist, versorgen zu können. Ein Anspruch auf Sozialleistungen erwächst für nicht in Deutschland geborene erst, nachdem diese hier mindestens 10 Jahre gearbeitet und ihre Steuern und Sozialabgaben bezahlt haben. (Fortsetzung)

 

Peter Martin aus Bras.

Donnerstag, 26-11-09 01:25

Jetzt präsentiert uns auch noch die JF "neue Deutsche", die entweder gar keine sein wollen (siehe Kaya Yanar in einem stern-Interview) oder aber zwangsläufig welche sind (Rösler; wer mit 9 Monaten nach Deutschland kam und dort in einer deutschen Familie großwuchs, wird sich kaum plötzlich als Vietnamesen betrachten).

Das scheint das Problem fast aller Multikulti-Apologeten zu sein:
Selbst die sorgsam ausgewählten Beispiele gelungener Integration sind in Wahrheit als Vorbilder kaum zu gebrauchen.

 

der Ureinwohner aus Erfurt

Donnerstag, 26-11-09 00:37

Solche Artikel sind, aus Sicht einer hoffnungsvollen deutschen Jugend, nicht gut zu lesen. Erinnert eher an Anbiederung an den Zeitgeist.
Ein Abonement einer "Berliner Allgemeinen Zeitung" werde ich nicht verlängern.

 

Bernd B. aus Bern

Mittwoch, 25-11-09 23:56

Es ist doch müßig, festzustellen, dass Integration grundsätzlich möglich ist, Herr Paulwitz.

Sind Millionen von türkischen oder arabischen Muslim integrierbar, muss die brisante Frage lauten. Oder: Ist das vermehrungsfreudige "Prekariat", das u.a. von Kohl, Schmidt und Merkel gegen den Willen und auf Kosten der (noch) deutschen Mehrheit ins Land gelassen worden ist, integrierbar?

Die Antwort hat Pensionär Schmidt selbst gegeben: "die Integration ist gescheitert", also NEIN! Folglich fühlen sich die Einen unwillkommen, gedemütigt und ausgegrenzt, während sich die Anderen Sorgen um Ihren Arbeitsplatz, die rasende Verschuldung und "Überfremdung" machen.

Eine Menge Sprengstoff ist bereit, ob man das Ganze aussitzen kann, ein ander Frage.

 

Kai Karstens aus Leipzig

Mittwoch, 25-11-09 23:29

1. Das Beispiel Rösler ist völlig krampfhaft an den Haaren herangezogen, weil Integration immer ''gelingt'' , wenn die Adoptiveltern Deutsche sind, da spielt die ursprüngliche Herkunft des Kindes doch keine Rolle. Nur bitte nennen Sie das nicht ''Integration'', das ist nämlich keine.
2. Herr Paulwitz legt dar, dass Einwanderung in der Zeit des globalen Handels notwendig ist, das sehe ich ebenfalls anders, es ist nicht nur nicht notwendig, sondern auch nur von den Wirtschaftseliten gefordert aufkosten der Völker, Traditionen und ihrer geschichte. Niemand braucht wirklich eine Globalisierung ausser die, die davon profitieren, jene die mit Humankapital hantieren und Standorten ausspielen um fette Subvebtionen aus den Staatshaushalten zu erhasc

 

Kai Karsten aus Leipzig

Mittwoch, 25-11-09 23:19

Man möchte meinen, Herr Paulwitz will uns auf den Arm nehmen, solche Artikel kann man vielleicht einigen Sozialdemokraten zum nachdenken anbieten, aber doch keinem Menschen mit nat.-kons. Hintergrund.
Zuerst einmal ist klarzustellen, ob man Einwanderung braucht und warum ? Ich sehe das logischerweise ganz anders. Die Priorität der Ausarbeitung sollte eher sein, ob ein Staat und seine Führung einen stimmigen ausgeglichenen Gesellschaftskörper in der Lage sind zu steuern oder lediglich dauernde Fehler mit Einwanderung und Menschenverschiebung ausgleichen wollen. Wollen wir ein einheitlicher Staat mit in sich logisch geschlossenem Gemeinwesen sein oder nur eine Provinz ohne Grenzen unter der Weltregierung, die die Menschen austauscht und ihre

 

Friedrich Zehetner aus Wien

Mittwoch, 25-11-09 22:34

Die inflationäre Verwendung des Kampfbegriffes der Propagandisten der Umvolkung Deutschlands und des Westens, die "Integration" macht mich ärgerlich.
Was soll denn das sein diese "Integration" ?
Wir brauchen "Integration". Und wenns nicht klappt brauchen wir noch mehr "Integration". Koste es was es wolle.
Die "Integration" scheint wirklich so eine Art Suchtmittel für die abgehobenen Schichten in Politik und Medien zu sein. Wer schon mal in die Falle tapt den manipulierten Sprachgebrauch seiner Feinde sich anzueignen, der geht auf der Verliererstraße.

 

Friedrich Zehetner aus Wien

Mittwoch, 25-11-09 22:17

Der Artikel ist so weichgespült formuliert, das man annehmen muß, die JF freut sich über Einwanderung oder betrachtet sie als unausweichlich.
Das habe ich nicht erwartet. "Einwanderung ist Realität", ja das ist Drogenhandel und Umweltzerstörung auch.

Kein Volk der Welt braucht Einwanderung !

Die JF sollte lieber das beste Beispiel unter den Ländern mit gelungener Nicht-Einwanderungspolitik als Modell vorstellen, und das ist Japan.
Japan, eine der erfolgreichsten Industrieländer unserer Zeit, kommt völlig ohne Einwanderer aus, also geht es auch so.
Dabei hat Japan dieselben demographischen Probleme wie wir. Doch kommt dort niemand auf die selbstmörderische Idee, diesen Problem mit einer radikalen Überfremdungspolitik zu begegnen.

 

Martin S. aus Berlin

Mittwoch, 25-11-09 22:15

Auch wenn Rückführung von Ausländern eine Illusion ist, so ist Nie wieder CDU/FDP wählen keine Illusion.

Anderes Beispiel:
Rückgängigmachen der folgen der DDR für Ostdeutschland ist auch unmöglich.
Möglich ist es aber die SED/PDS/LINKE nicht mehr zu wählen.

Genau so sehe ich es mit Zuwanderung und CDU/FDP (Mit den Parteien Links davon sowieso)

 

Frank F. aus Franken

Mittwoch, 25-11-09 21:22

Zitat:
"Deutschland hat seinen ersten Bundesminister „mit Migrationshintergrund“."

Ist das eine Nachricht wert? Deutschland hatte auch schon einen Kanzler mit Migrationshintergrund ...

 

Karlo K. aus Hannover

Mittwoch, 25-11-09 21:02

Wikipedia:
"Philipp Rösler ist vietnamesischer Abstammung und kam im Alter von neun Monaten als Kriegswaise in die Bundesrepublik Deutschland, wo er von einem Ehepaar adoptiert wurde, das bereits zwei leibliche Töchter hatte."
Was ist daran nun ein "Migrant"???!
Ich finde diese Verdrehung der Tatsachen unmöglich!
Er ist deutsch sozialisiert und bei Deutschen aufgewachsen, oder?
Was ist daran ein Migrant und "die Erfolgsgeschichte der Migration"???Lüge!

Solange es keine Volksabstimmung gibt, ob die Deutschen die Einwanderung Fremder wollen, ist es auch kein Einwanderungsland.
Und ich vermute, es hat einige gute Gründe, dass das Volk gar nicht erst gefragt wird...

Wir erinnern uns an den Euro und EU-Beitritt...

 

MG 42 aus Oberbayern

Mittwoch, 25-11-09 20:56

"Die Realität ist aber auch, anzuerkennen, daß Nulleinwanderung oder vollständige Rückführung von Ausländern eine Illusion ist."

Das sagen Sie, Herr Paulwitz.

Ich sage, wenn bei der nächsten Bundestagswahl 50,1 % der Wahlberechtigten NPD wählen, muß das keine Illusion bleiben ;-)

 

Holger Forst aus Köln

Mittwoch, 25-11-09 20:42

Als ein Gegenbeispiel ist Japan zu nennen. Dieses Land ist wie Deutschland sehr dicht besiedelt, hochindustrialisiert und potenzielles Ziel von Bewohnern der Dritten Welt. Nur nimmt Japan so gut wie gar keine Asylanten auf. Vielleicht 20 dieser Menschen werden jährlich akzeptiert. Bei über 127 Millionen Einwohnern sind 650.000 Koreaner die größte Minderheit des Landes. Das Kaiserreich im Pazifik macht vor, wie man auch als reicher Staat nicht dazu verpflichtet ist, das Schlaraffenland für jedermann zu spielen.

 

Leonard Euler aus Koblenz

Mittwoch, 25-11-09 20:19

Ich stimme zu.

Man sollte auch aufhören ständig alle Einwanderer in einen Topf zu werfen. Stattdessen muss man die Problemgruppe beim Namen nennen, damit sie endlich aufhorchen und sich angesprochen fühlen. Ich denke, es ist klar, welche Gruppe hier gemeint.

Ansonsten sollte man sich nur die Rosinen aus dem Ausland herauspicken, so wie es z.B. auch die USA machen. Soll heißen möglichst nur überdurchschnittlich qualifizierte reinlassen. Das bringt echte Vorteile für die Volkswirtschaft. Unqualifizierte haben wir auch so schon genug. Im weltweiten Wettbewerb können die nicht mithalten. Davon gibt mehr als genug auf der Welt.

Volkswirtschaftlich gesehen ist zusätzlich importierte Intelligenz nur ein Gewinn, denn Ausbildung istschon gezahlt

 

Bernd Schmieder aus Berlin

Mittwoch, 25-11-09 20:14

Ich behaupte, die schweigende Mehrheit der Deutschen wollen keine Ureinwohner werden. Ich glaube, dass es keine repräsentativen Umfragen gibt, die gegenteilige Aussagen aufzeigen kann. Wem gehört das Land in den Grenzen der BRD ? Für wen war die Einführung des Euros gewinnbringend ? Hier und in Europa regiert und herrsch die Wirtschaft, nicht die jeweiligen Völker – haben sie nie. Jedenfalls da hat Karl Marx recht gehabt (auch wieder so`n scheiß-deutscher) !Wir müssen das aber nicht hinterfragen - nennt mich einfach Nazi - Aussprache beendet !

 

Bernd Schmieder aus Berlin

Mittwoch, 25-11-09 20:13

Dazu kam, dass das ungenutzte Humankapital kostenneutral für die Wirtschaft in unseren Sozialsystemen gelagert werden konnten.. Besser kann es für die Wirtschaftsbosse nicht laufen. Die Länder um uns herum müssen zwangsläufig nach einiger Zeit mitmachen, nun sind sie bald auf unserem Einwanderungsniveau. Die Herkunftsländer gehen kaputt, was brauchen die auch Arbeitskräfte oder gar Generationenverträge.. Kann man alles bei Karl Marx nachlesen. Ich behaupte, wir schaffen es auch ohne Zuwanderung, sogar auf besserem Niveau. Ich behaupte, dass man mit dem Geld für einen Sozialschmarotzer mindestens 10 Kinder in der dritten Welt erwachsen lassen werden kann. -2-

 

Bernd Schmieder aus Berlin

Mittwoch, 25-11-09 20:12

Ich will nur zwei Fragen beantwortet haben :
1.Wäre Deutschland ohne Zuwanderung lebensfähig ? 2. Wollen die Deutschen, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist ? Es ist sicher eine böse Verschwörungstheorie, zu behaupten, dass Deutschland seit `44 ausgedünnt und durchmischt werden sollte – man würde es ja merken, oder ? Durch die phantastische Nazikeule konnte man die Fakten auf den Kopf stellen. Durch die “Größte Werkbank Europas“ wurde es notwendig, massenhaft Arbeitskräfte zu rekrutieren. Die deutschen Arbeiter wurden preiswerter und erpressbar, werden es immer mehr werden. -1-

 

Andreas Küster aus NRW

Mittwoch, 25-11-09 20:11

Da kann ich mich Frank Grimm nur anschließen:
Warum sollte es eigentlich - wenn man es denn wollte - nicht möglich sein?

 

Carsten Schulz aus Mannheim

Mittwoch, 25-11-09 20:08

Integration ist nur dann machbar, wenn die davor stattgefundene Eineanderung kontrolliert und gesteuert nach den Regeln und Bedürfnissen des aufnehmenden Landes erfolgt. Wenn das nicht geschieht, nutzen (Beispiel USA, Frankreich) auch Patriotismus, Flaggen und Hymnen nichts mehr. Dann ist es nicht mehr einfach nur Einwanderung, sondern Kolonialisierung durch eine eindringende Fremdbevölkerung. Ähnliches haben wir in den letzten Jahrzehnten bei uns in Deutschland erlebt.

Übrigens: 'Deutsch als Zweitsprache' nennt sich das Sprachprogramm für Migrantenkinder in deutschen Kindergärten und Schulen. Solange wir es nicht wagen, Deutsch als Muttersprache als Ziel für Migration vorzugeben, wird der Prozess der Kolonialisierung weitergehen.

 

O. Hartmann aus Berlin

Mittwoch, 25-11-09 19:58

Gerne redet man Tatsachen herbei - die hemmungslose Zuwanderung anatolischer und slawischer sozialer Unterschichten in das Sozialsystem der BRD ist durch Totschweigen zu einer 'Tatsache' per se gemacht worden. Integration ist eine Illusion - nicht Nulleinwanderung und Abschiebung! Bekannte Folgen dieser zügellosen Politik des Schwachsinnes zu Positionen gekommener 68er sind ein maßloser Vandalismus und Betrug in unseren Ver- und Vorsorgetöpfen, eine mitlerweile enthemmte Verblödung der Jugend und eine beispiellose Teilnahmslosigkeit derer, die sich 'konservativ' schimpfen. Wer 'kulturell' dominiert, kann jedermann hier und heute auf Schulhöfen in Berlin verifizieren: Kanacksprack ist Leitsprache! Die Frage, wer dominiert, stellt sich nicht.

 

Matthias Baumann aus Dummerland

Mittwoch, 25-11-09 19:49

Daß Migration und Integration machbar sind, sofern sie nur rational und intelligent betrieben werden, zeigt uns die gelebte Praxis z.B. in Kanada, Australien, Neuseeland. Mir ist alledings nicht bekannt, daß dabei jemand von Multikulti, Bereicherung usw. säuselt. Wenn in dem einen Jahr nur Mathematiklehrer mit mind. 25.000 € Barvermögen reingelassen werden, hat man eben Pech, wenn man nur Schafhirt ohne Barvermögen ist. Und - geht da einer auf die Barrikaden?

 

Maximilian Rickerts aus Rostock

Mittwoch, 25-11-09 18:20

Mit dem mangelnden deutschen Nationalstolz kann es offensichtlich nicht zusammenhängen, denn Nationen wie Frankreich und England zeichnen sich durch ein zumindest äußerlich viel höheres Selbstbewusstsein aus und sind trotzdem teilweise sogar noch schlimmer überfremdet. Die dortigen islamischen und afrikanischen Minderheiten integrieren sich überwiegend ebensowenig wie diejenigen in Deutschland. Also muss das Problem woanders liegen. Vielleicht sollten wir einfach Abstand von der Illusion nehmen, Massen von Angehörigen irgendwelcher fremder Kulturkreise und Völkerschaften irgendwie "germanisieren" oder "europäisieren" zu können. Die Idee der Schaffung eines "Euro-Islam" wäre da so ein Beispiel für ein fatales Hirngespinst.

 

A. Müller aus der Pfalz

Mittwoch, 25-11-09 18:16

Alles gute und richtige Maßnahmen. Darüber hinaus sollte aber das Wichtigste nicht vergessen werden: Politisch und gesellschaftlich dafür zu sorgen, daß wieder mehr Kinder in Deutschland geboren werden und diese hier auch willkommen sind! Familie und Kinder sollten endlich wieder als Kern der Gesellschaft verstanden werden.

 

Martin Kerber aus Hannover

Mittwoch, 25-11-09 17:54

Zitat:"Integration verlangt das Sich-Einfügen in eine nationale Identität und Staatsidee. In Frankreich oder den USA geschieht das über einen gelebten Fahnen- und Hymnen-Patriotismus"

Also in den USA identifizieren sich die Heerscharen v.a. mexikanischer Zuwanderer schon lange nicht mehr mit dem Aufnahmeland sondern seheh es als mexikanisches Kolonisationsgebiet an. Und in Frankreich betrachten die Muslimischen Kolonisatoren den französischen Staat und die einheimische Gesellschaft doch als minderwertigen Feind.
In beiden Ländern trachten die Migranten danach durch Erleichterung weiterer Zuwanderung, Familiennachzug und hohe Geburtenrate ihren Einfluss gegenüber den Einheimischen immer weiter zu vergrößern.

 

Joachim Nettelbeck aus Kolberg

Mittwoch, 25-11-09 17:42

Sehr gut auf den Punkt gebracht!

Jahrelang wurde uns Konservativen das Wort "Einwanderungsland" um die Ohren gehauen ... als ob wir gegen Windmühlen kämpfen würden, Konservativismus ist auch immer ein gut Teil Pragmatismus!

Nun ist es an der Zeit zu sagen: "Einwanderungsland gut und schön ... dann lasst uns auch mal anfangen, uns wie eines zu benehmen!" Treffliche Maßnahmen wurden ja sehr gut im Eingangsartikel beschrieben.

Das Bild von den "sorfältig ausgesuchten neuen Familienmitgliedern" passt hervorragend!

 

Frank Grimm aus R.

Mittwoch, 25-11-09 17:36

"Nulleinwanderung oder die vollständige Rückführung von Ausländern sind eine Illusion."

Wer sagt das?

 

Benedict B. aus Westfalen

Mittwoch, 25-11-09 17:35

Bevor die Frage beantwortet wird, ob Integration machbar sei, möchte ich doch die Frage erörtert wissen, ob Zuwanderung überhaupt gewünscht ist.

Ich für meinen Teil möchte weder migrantische Analphabeten noch eine migrantische Bildungselite in meinem Land wissen. Wenn es demographische Probleme gibt, sollte man sie angehen, lösen. Gibt es Bildungsprobleme, so laßt uns die Ursachen identifizieren, sie lösen, anstatt alles über Zuwanderung regeln zu wollen.

 
 

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