Deutschland

Donnerstag, 04.02.2010

Hessischer CDU-Fraktionsvize Irmer weist Vorwürfe zurück

 

Hans-Jürgen Irmer: „wie ein Mann“ Foto: CDU-Landtagsfraktion Hessen

WIESBADEN. Der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Hans-Jürgen Irmer, hat seinen politischen Gegnern in der Debatte um Äußerungen zum Islam Unkenntnis vorgeworfen.

Politiker von SPD, Grünen und Linkspartei hatten Irmer während einer aktuellen Stunde im Wiesbadener Landtag vorgeworfen, mit dem von ihm herausgegebenen Wetzlar Kurier rassistische, diffamierende und hetzende Äußerungen über den Islam zu verbreiten.

Unter dem Titel „Danke Schweiz! Minarette sind politische Symbole“ brachte die kostenlose Monatszeitung einen Artikel, in dem es unter anderem hieß: „Wenn man darüber hinaus über den Islam in Deutschland spricht, fallen einem Begriffe wie Ehrenmorde, Zwangsehen, Rolle der Frau, genitale Verstümmelung, teilweise fehlender Respekt vor staatlichen Institutionen ein“.

Thema Islamisierung nicht von der Agenda nehmen

Allerdings trauten sich hierzulande viele nicht, ihre Meinung dazu öffentlich zu vertreten, da man andernfalls „sofort als islamfeindlich, islamophob, rassistisch, fremdenfeindlich“ bezeichnet werde.

Vor diesem Hintergrund, so heißt es im Wetzlar Kurier, sei es „nicht nur verständlich, sondern geradezu verantwortungsbewußt“, daß das Thema Islamisierung nicht von der politischen Agenda heruntergenommen werden solle.

Als „unhaltbar, unwürdig und unsäglich“ bewertete die integrationspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion, Mürvet Öztürk, den Artikel. Die Vorsitzende der Linksfraktion, Janine Wissler, meinte während der Debatte, „Haßprediger wie Hans-Jürgen Irmer vergiften das Klima in diesem Land“. Für diese Äußerung wurde Wissler vom Landtagspräsidium zur Ordnung gerufen.

Zustimmung von der Basis


Gegenüber der JUNGEN FREIHEIT betonte Irmer, in der Abstimmung über einen Entschließungsantrag der Opposition nach der Debatte hätten die Fraktionen der schwarz-gelben Regierung „wie ein Mann“ geschlossen hinter ihm gestanden.

Daß sich allerdings zuvor der FDP-Abgeordnete Hans-Christian Mick im Namen seiner Fraktion von den Inhalten des Zeitungsbeitrags ausdrücklich distanzierte, sei „nicht gerade hilfreich“ gewesen, so Irmer. Er habe anschließend in einer persönlichen Unterredung Mick über den tatsächlichen Wortlaut des Artikels unterrichtet.

Irmer teilte außerdem mit, daß er nach den gegen seine Person gerichteten Vorwürfen „eine dreistellige Zahl von E-Mails“ bekommen habe, in denen ihm zugestimmt worden sei. Auch sein CDU-Kreisverband stehe geschlossen hinter ihm.

„In Hessen schaffen, was in der Welt noch nicht gelungen ist“

Der CDU-Bildungspolitiker wies im Gespräch mit der JUNGEN FREIHEIT überdies noch einmal auf seine ablehnende Haltung zur Einführung eines bekenntnisorientierten Islamunterrichts an öffentlichen Schulen hin.

Im Koalitionsvertrag sei eine „ergebnisoffene“ Prüfung dieses Vorhabens vereinbart worden, der auch er habe zustimmen können. „Persönlich bin ich da allerdings eher skeptisch“, sagte Irmer mit Verweis auf die zahlreichen unterschiedlichen Strömungen innerhalb des Islams, die miteinander versöhnt werden müßten.

„Das hieße ja, daß wir in Hessen schaffen, was in der ganzen Welt bisher noch nicht gelungen ist“, sagte Irmer. Seiner Meinung nach sei es sinnvoller, das bekenntnisneutrale Fach „Islamkunde“ eingeführt in den Schulen des Landes wird. (vo)



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Bernd Stanetzek aus Bürde

Montag, 08-02-10 21:11

Woher wissen unsere linkspolitischen Islamfreunde eigentlich was Haßprediger sind??? In Ihrem kleinen multi-kulti-Gehirn kann und darf es doch soetwas gar nicht geben.

 

S. Hoffmann aus V.

Samstag, 06-02-10 18:33

Eine andere Reaktion der linkslinken Parteien insbesondere von den inländerfeindlichen Grünen hatte ich auch nicht erwartet. Für die ist man ja schon die Methalität eines Skinhead wenn man sich zu seinem Nationalstolz bekennt und wenn man sich gegen die zunehmende Islamisierung zur Wehr setzt, wird man von denen als "Hassprediger", "Rassist" usw beschimpft.
Weil man dem sachlich argumentativ nichts entgegen setzen kann, was Herr Irmer sagt, wird man eben ausfällig und kommt mit der Rassismuskeule. Die wirklichen Hassprediger sind nicht Politiker mit Anstand und Rückrat wie Herr Irmer, sondern das sind die Vaterlandsverräter insbesondere von den Grünen und der Partei die Linke, die nur politisch andersdenkende verunglimpfen können.

 

TOBIAS RÜGER aus Frankfurt

Freitag, 05-02-10 01:00

Wieder so ein Aufreger-Text, den anscheinend niemand vollständig und im original gelesen hat. Wo kann man den Text denn lesen?

 

Holger Forst aus Köln

Donnerstag, 04-02-10 23:37

@ Petra Baum

Das ist die goldrichtige Auffassung! Selbst wenn sich jemand in der CDU etwas patriotischer als die üblichen Verräter an der Nation in den Altparteien gibt, er steht auf einem verlorenen Posten. Leute wie Irmer und Stadtkewitz in Berlin müssen das einsehen und keinen Eiertanz aufführen.

 

Manfred M. aus Augsburg

Donnerstag, 04-02-10 21:40

Hut ab vor dem Herrn Irmer.
Ein Fels in der Brandung, ein Idealist, der sich noch traut, die Wahrheit zu sagen.
@ Mark T. Rudolf:
Ganz so negativ darf man dies nicht sehen. Einige Deutsche haben keinen Nachwuchs und keinen Willen, als Volk zu existieren - aber nicht alle. Zur Zeit wird den Zuwanderern der Boden bereitet - diese sind aber auf die Unterstützung und Alimentierung der Deutschen angewiesen. Irgendwann können wir diese Unterstützung nicht mehr leisten, und dann wird es für diese Leute ganz schwierig in Konkurrenz mit den fleißigen und intelligenten Deutschen.
Hoffentlich kommt dieser Zeitpunkt bald!

 

Otto Ohnesorge aus Berlin

Donnerstag, 04-02-10 18:59

Liebe Petra Baum aus Wiesbaden,

"Trotz einer starken Person, wie Herrn Irmer: Es reicht nicht mehr, um der CDU meine Wählerstimme zu geben."

Dem kann ich inhaltlich nur voll zustimmen.

Lieber MG 42 aus Oberbayern,

Zitat: Als "unhaltbar, unwürdig und unsäglich" bewertete die integrationspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion, Mürvet Öztürk, den Artikel.

Mann, sind wir schon Türkei? Das ist ja wie bei denen zu Hause.

Wenn Du den Völkermord an den Armeniern so nennst, mußt zu hinter Gitter. Da sage noch jemand, die Türken hätten keine Tugenden. Die sind praktisch.
Was die nicht hören wollen, darf man eben nicht sagen.

"Isch sage was ist Wahrheit, weist du."

§ 1 des Islam: Wer nicht dran glaubt, muß dran glauben.


 

wolfgang braun aus bietigheim-bissingen

Donnerstag, 04-02-10 17:00

Leute wie Herrn Irmer braucht die neue christlich/nationale/konservative Partei !!!
Aber wo bleibt die bloß?? Hoffentlich erlebe ich (75) das noch!!

 

MG 42 aus Oberbayern

Donnerstag, 04-02-10 15:51

Zitat: Als "unhaltbar, unwürdig und unsäglich" bewertete die integrationspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion, Mürvet Öztürk, den Artikel.

Na, dann war der Artikel wohl gar nicht so schlecht ;-))


Zitat: Allerdings trauten sich hierzulande viele nicht, ihre Meinung dazu öffentlich zu vertreten, da man andernfalls "sofort als islamfeindlich, islamophob, rassistisch, fremdenfeindlich" bezeichnet werde.

Na und, was wäre denn dabei, als fremdenfeindlich, islamophob oder rassistisch bezeichnet zu werden? Aus dem Munde der antideutschen, islamophilen Fremdenfreunde wäre das geradezu ein Lob...

 

Marc Thomas Rudolf aus Karlsruhe/Kiel

Donnerstag, 04-02-10 15:46

Alles Rückzugsgefechte! Selbst wenn es Leuten wie Irmer ernst ist, spielt das alles keine Rolle mehr.
Man hat den Fremdstämmigen den Boden bereitet, sie rücken vor, die Deutschen werden verdrängt.
Entscheidend ist Kinderzahl und Wille. Die Deutschen haben keinen Nachwuchs und keinen Willen, als VOLK zu existieren. Zudem werden die Fremdstämmigen durch eine fremdtümmelnde 5. Kolonne begünstigt, die in Blindheit und Deutschenhaß ihre eigenen Henker unterstützt.

 

Petra Baum aus Wiesbaden

Donnerstag, 04-02-10 15:42

Trotz einer starken Person, wie Herrn Irmer: Es reicht nicht mehr, um der CDU meine Wählerstimme zu geben.

 
 

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